Deutschland
Aus der Not eine Tugend herbeigeredet
Seit dem Pastoralkonzil ist die Kirche wie eine Frau, die nicht gebären kann. Um das nicht zu sehen, berauscht sich der Präsident der deutschen Bischofskonferenz am kirchlichen Rätesystem.
Erzbischof Robert Zollitsch
Erzbischof Robert Zollitsch
(kreuz.net, Freiburg) Erzbischof Robert Zollitsch von Freiburg (69) hat sich schon oft nach dem göttlichen Willen hinter den sinkenden Priesterzahlen gefragt. Das erklärte er im Gespräch mit der ‘Schwäbischen Zeitung’.

Seine Antwort: „Gott will, daß wir entdecken, daß Seelsorge nicht nur Sache eines einzigen Berufs ist, nämlich des Priesterberufs.“

Die Seelsorge sei Aufgabe mehrerer kirchlicher Dienste. Neben Priester und Diakone betreffe sie auch Ordensleute, Pastoralreferenten, Gemeindereferenten und Religionslehrer.

Der Erzbischof bedauert, daß die Gläubigen noch nicht genügend verstanden hätten, daß auch Diakone sowie Pastoral- oder Gemeindereferent mit für die Seelsorge zuständig seien.

Ein Umdenken brauche seine Zeit.

Zum Zölibat erklärte der Erzbischof, daß er wertvoll sei und bleiben werde.

Früher habe man sich in einer katholischen Familie gefreut, wenn ein Sohn Priester wurde. Das sei heute nicht mehr selbstverständlich.

Seit dem Zweiten Vatikanum hat Mons. Zollitsch viele Veränderungen gesehen: „Denken Sie doch nur an das große Engagement der Kirchengemeinderäte. Das ist für mich phantastisch.“

Es habe noch nie so viele ehrenamtlich Engagierte in der Kirche gegeben wie heute – behauptet der Erzbischof.

Als Beispiel der „Mitbestimmung von unten“ – Diktion der ‘Schwäbischen Zeitung’ – lobt Mons. Zollitsch die diözesanen Räte. Das werde oft nicht gesehen.

Die Alte Messe schiebt der Erzbischof in eine Ecke und betont, daß die nachkonziliare Liturgie die ordentliche Form „für unsere Gottesdienste“ bleibe.

Papst Benedikt XVI. habe mit dem Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ den Altgläubigen in der Kirche „weiterhin“ die Möglichkeit zur Alten Messe geben wollen.
      
50 Lesermeinungen
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#50   ExBochumer †   19:49:03 | Freitag, 16. Mai 2008
Schmutzige Tricks?
Nun…
Rolf Lingen Hand in Hand mit Reto Nay.
Ein schmutziger Trick ist das sich „Einschleichen“ in ein sich selbst nennendes „römisch-katholisches“ Medium, das fürwahr keines ist.
Lingen sollte sich schämen, so dreist wie er ist. Was hält Lingen denn von den übrigen Inhalten auf „gloria.tv“?
Wie perfide ist Lingen denn eigentlich?
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#49   Ydefix   20:24:45 | Dienstag, 13. Mai 2008
Noch eine Frage:
Was sind die genannten „schmutzigen Tricks“?
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#48   ExBochumer †   20:11:22 | Dienstag, 13. Mai 2008
Schmutzige Tricks des Rolf Lingen
Da gibt es einen Typen, der seine Hasspredigten auf einem römisch-katholischen Portal wie es sich gloria.tv selbst nenn, postet.
Gloria.tv duldet diesen Sedisvakantisten auf deren Board.
Lingen ist stolz darüber, veröffentlicht immer weiter sedisvantistische „Predigten“ dort.
Rolf Lingen ist festgestelltermaßen kein römisch-katholischer Christ. Er gehört nicht zur römisch-katholischen Kirche.
Und nun läßt dieser Reto Nay, ein äußerst fragwüriger Priester, der kath.net-Treu und anderen fundamentalistischen Kräften treu ergebener Priester, den Rolf Lingen auf seiner Homepage „gloria.tv“ zu.
Gloria.tv ist somit auch schmutzig, da es einem Häretiker/Schismatiker eine Basis für seine Pamphlete bietet.
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#47   Bernd-Jupp   18:52:12 | Dienstag, 13. Mai 2008
&aleph und raindance
Wenn ich Ihre beiden Artikel lese, dann hege ich auch noch für dieses Webportal Hoffnung auf Veränderung. Hatte schon den Eindruck, hier einer der Einzigen zu sein, die sehr angetan davon sind, dass EB Zollitsch der neue Vorsitzende der Bischofskonferenz geworden ist und nicht das 4. und gleichzeitig neubayrische M aus München, dass sich momentan sehr ruhig verhält. Fragt sich nur – wie lange noch?
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#46   Aleph †   18:07:41 | Dienstag, 13. Mai 2008
Klare und deutliche Worte
Die Alte Messe schiebt der Erzbischof in eine Ecke und betont, daß die nachkonziliare Liturgie die ordentliche Form „für unsere Gottesdienste“ bleibe.
Die Worte von Erzbischof Zollitsch sind klar und deutlich und lassen keinen Raum zu Fehlinterpretationen oder zu völlig verkehrten Hoffnungen, wie etwa der außerordentliche Ritus könnte den Status des Außerordentlichen verlieren. Das sieht nicht so aus…
o.O :-)
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#45   raindance1 †   12:50:58 | Dienstag, 13. Mai 2008
Wusste gar nicht, dass die „Heerscharen und Lobhudler“ der 3 M’s (Meisner, Müller und Mixa) sich so
Wusste gar nicht, dass die „Heerscharen und Lobhudler“ der 3 M’s (Meisner, Müller und Mixa) sich so im Ton vergreifen können.
Die sog. traditionell-konservativen Katholiken sind bei kreuz.net in der Mehrheit, eine traurige Mehrheit, zumal diese Leute mit Ehrabschneidung, Beleidigung, Beschimpfung und primitivem Niedermachen echte Profis sind…das es ein Gebot der Nächstenliebe gibt, vergessen die ständig, …doch das schlimmste an der ganzen Sache: genau diese Herrschaften öffnen ihre Mäule um am Sonntag und viele auch Werktags den Leib Christi zu empfangen…sie öffnen weit ihr Lästermaul und lassen sich auf ihre Lästerzunge legen, was niemals sein dürfte…die Gotteslästerer der Gegenwart sind nicht nur die die es offensichtlich machen, es sind vor allem die, die mit ihren bösen Zungen jederzeit bereits sind, die Nächstenliebe und damit auch die Gottesliebe mit Füssen zu treten…
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#44   Bernd-Jupp   11:20:25 | Dienstag, 13. Mai 2008
So schreiben also die „wahren“ Christen
Leute, Leute, Leute – so gehen also traditionell-konservativ denkende Christen mit Menschen um, die eine andere – übrigens vom II. Vaticanum aprobierte – Sichtweise von Kirche und Engagament von Laien in Räten haben. Wusste gar nicht, dass die „Heerscharen und Lobhudler“ der 3 M’s (Meisner, Müller und Mixa) sich so im Ton vergreifen können. Manchmal wäre es wirklich angebracht, dass die Redaktion ihrer Anmerkung nachkommt und unflätige, beleidigende, sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge zu löschen!!
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#43   HBR   08:13:21 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Aegidius…Die Konstruktion Ihrer Sätze…
ist höchst interessant. Hier ein Beispiel:
Besser ein zur Lefebvre-Sekteund sowie die Sedi – Sektierer zu gehören […]
oder
Besser ein Tradi zu sein als ein nichtsnutziger Blödel, als wie Sie!
:-D :-D :-D
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#42   Pro Germania sancta †   21:56:25 | Montag, 12. Mai 2008
@Brandenburgis: Und das bisschen katholischen Glaubens, das er vielleicht noch hatte,
hat ihm dann der spätestens vom KZ Dachau (mit „Dachschaden“?!) geschädigte liberalistisch-modernistische Hochstapler, Neoprotestant, der (illuminierte?) Bea- und V2-Freund Kentenich vollends zerstört…! :-[
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#41   Graf von Galen   21:20:30 | Montag, 12. Mai 2008
Wider VII, Erzbischof Zollitsch
„Gott will, daß wir entdecken, daß Seelsorge nicht nur Sache eines einzigen Berufs ist, nämlich des Priesterberufs.“
So kann man sich auch aus der Verantwortung für die
VII- Kathastrophe stehlen.
Ist klar. Wir sind alle als Priester, Bischof und Papst
aus der Taufe gekrochen. Luther läßt grüßen.
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#40   Brandenburgis   19:42:24 | Montag, 12. Mai 2008
Erzbischof Zollitsch
hat leider ob des roten Terrors im WK II bereits seinerzeit den Verstand verloren.
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#39   EvaHermanFan akaFreimaurerin   19:29:04 | Montag, 12. Mai 2008
Was meint wohl der erste Satz dieses Artikels?
Wenn ich mich da so an meinen persönlichen Bekanntenkreis denke, komme ich auf Dinge wie „traurig, aber gut in der Lage, ihr Leben trotzdem zu meistern“ oder „nicht besonders beeindruckt“ oder „anderweitig auf das Beste beschäftigt“. Aber was will der Schreiber uns sagen?
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#38   Insinuator   19:27:23 | Montag, 12. Mai 2008
Dreckige Berichterstattung
„Um das nicht zu sehen, berauscht sich der Präsident der deutschen Bischofskonferenz am kirchlichen Rätesystem.“
Das vermeldet Hass.net als vernunftlose Zusammenfassung vernünftiger Aussagen. Hauptsache, man kann Dreck schmeißen.
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#37   Przybislav Iamesseblo   17:26:27 | Montag, 12. Mai 2008
möchtegern-kathole
sie unterstellen mir die Absicht, die Oberen der Piusbruderschaft zu verleumden, was in keiner Weise zutrifft. Ausserdem sollte es einem denkenden Menschen gestattet sein, ein Verhalten, wie dasjenige der Oberen der Piusbruderschaft, das dogmatisch nicht fixiert ist, einer kritischen Prüfung zu unterstellen ohne deswegen vor eine Inquisition zitiert zu werden. Dass Schismatisch und Schisma nicht ein- und dasselbe sind ist mir ebenfalls bekannt.
Mit ihrer Haltung kann die Piusbruderschaft nur sich selber schaden, denn nachdem Rom die Feier nach dem überlieferten Ritus erleichtert hat, werden sich die Leute Fragen, weshalb sie noch zur Piusbruderschaft gehen sollen anstatt zu einer der Ecclesia Dei Gruppen. Der Rückgang der Eintritte in das Seminar Zaitskofen könnte dafür ein Alarmzeichen sein.
Auch mit ihrer Verteufelung des Sedesvakantismus schadet die Piusbruderschaft nur sich selber.
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#36   möchtegern-kathole   16:40:07 | Montag, 12. Mai 2008
@Przybislav Iamesseblo
Natürlich wollte JP II das, das bestreiten die Piuse gar nicht. Denen erstens zu unterstellen, sie würden die Exkommunikation bestreiten (was falsch ist), dann zweitens nachweisen, dass eine Exkommunikation besteht (was richtig ist) und drittens daraus zu konstatieren, die würden lügen, ist ziemlich infam.
DAS ist spitzfindig und trickreich, aber nicht akzeptabel.
Schliesslich sollten Sie richtig zitieren, in den Originaldokumenten, einzusehen unter vatican.va wird ein von Ihrer Quelle abweichender Text verwendet. Eventuell verwechseln Sie die Erklärung von Gantin mit der von JP II (das habe ich jetzt nicht nachgeprüft)
JP II verwendet in seinem Text nicht das Wort „Schisma“, nur den Ausdruck „Schismatischer Akt“ – das ist zwar was ähnliches, aber was anderes. Und bei Punkt b) und c) schreiben Sie dann Ihre persönliche Meinung:
Denn dass dies ins Schisma führt, ist erstens nicht bewiesen, und zweitens hat dies JP II nicht geschrieben – nur dass dies ein Schismatischer Akt ist, also ein Akt wie er bei einem einem Schisma auch vorkommen kann, der sicher ins Schisma führen kann, aber eben noch kein Schisma, sondern nur ein Baustein hierzu.
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#35   Pünktchen   16:22:28 | Montag, 12. Mai 2008
Achtjähriger Iraner
will in den Krieg ziehen! Dieser und andere junge Helden sind
>>>> hier www.kreuz.net/bookentry.2613.html <<<<
zu bestaunen!
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#34   Przybislav Iamesseblo   15:04:42 | Montag, 12. Mai 2008
mit der richtigen Hermeneutik
mit tausend Spitzfindigkeiten versuchen die Oberen der Piusbruderschaft ihre Gläubigen davon zu überzeugen, dass sie nicht exkommuniziert sind. Das Motu proprio „Ecclesia Dei afflicta“ vom 2. Juli 1988 spricht jedoch eine andere Sprache und jeder der einen Kurs in juristischer Methodenlehre besucht hat wird daraus schliessen, dass Johannes Paul II mit diesem Schreiben die Piusbruderschaft sowie ihre Oberen exkommunizieren wollte.
Die Erklärung Johannes Pauls II (Denzinger 4821) lautet: Deshalb bewirkt ein derartiger Ungehorsam, der eine tatsächliche Zurückweisung des Römischen Primates mit sich bringt, einen schismatischen Akt. Juristisch kann daraus folgendes entnommen werden:
a. Der Ungehorsam bringt mangelndes Vertrauen in den Inhaber des Stuhles Petri zum Ausdruck und ist einer tatsächlichen Zurückweisung des Römischen Primates gleichzusetzen. Der Text spricht somit von einer tatsächlichen und nicht von einer juristischen Zurückweisung,
b. eine solche Zurückweisung führt letztlich ins Schisma
c. unmissverständlich liegt für Johannes Paul II in der Haltung des Erzbischof ein ins Schisma führender Eventualvorsatz vor
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#33   Aegidius   14:56:01 | Montag, 12. Mai 2008
Besser ein zur…
…Lefebvre-Sekteund sowie die Sedi – Sektierer zu gehören, als zu euch elenden Modernisten zu gehören, die den Glauben der Kirche fortwährend verraten und somit Christus immerwieder kreuzigen!
Besser ein Tradi zu sein als ein nichtsnutziger Blödel, als wie Sie! :-!
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#32   HBR   14:50:27 | Montag, 12. Mai 2008
Sektierer unter sich
Komisch. Eigentlich liegen doch die Lefebvre-Sekte sowie die Sedi – Sektierer inhaltlich recht nah beieinander. Umso mehr bin ich nun verwundert, wie der „Pater“ sich hier der Lefebvre-Sekte annimmt
:-D :-D
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#31   Pater Lingen   14:26:24 | Montag, 12. Mai 2008
Die schmutzigen Tricks der Lefebvre-Sekte
Es geht *NICHT* v.a. darum, dass V2 keine Erklärung als unfehlbar deklariert hat, sondern darum, dass die Lefebvristen die Häresie verbreiten, ein kirchliches Konzil könne Häresien verbreiten; s. Ott:
„a) Auf außerordentliche Weise üben die Bischöfe ihre unfehlbare Lehrgewalt auf dem allgemeinen oder ökumenischen Konzil aus. In den Entscheidungen des allgemeinen Konzils tritt die Lehrtätigkeit des gesamten von Christus eingesetzten Lehrkörpers am offenkundigsten in Erscheinung. […] b) Auf ordentliche Weise üben die Bischöfe ihre unfehlbare Gewalt aus, wenn sie in ihren Diözesen in moralischer Einheit mit Papst einmütig dieselben Glaubens- und Sittenlehren verkünden. Das Vatikanum erklärte ausdrücklich, daß auch die vom ordentlichen allgemeinen Lehramt der Kirche vorgelegten Offenbarungswahrheit mit göttlichem und katholischem Glauben festzuhalten sind (D 179).“
Ich werde ja von den Satanisten immer wieder als „Häretiker“ verleumdet. Man achte darauf, welche Dogma-Leugnung mir dabei vorgeworfen wird: gar keine! Meistens wird tatsächlich gar kein Satz genannt, den ich angeblich bestreite, und gelegentlich wird ein Satz genannt, den ich zwar bestreite, der aber kein Dogma ist (z.B.: „Es kann niemals Sedisvakanz eintreten“).
V2 hingegen enhält explizite Häresien (was auch von den Lefebvristen zugegeben wird). Dieser Verein trägt also gar nicht mehr die – gem. Dogma wesentlichen – Eigenschaften der Kirche una, sancta, catholica, apostolica.
Die V2-Truppe ist also nicht die Kirche…
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#30   Aegidius   14:14:17 | Montag, 12. Mai 2008
Ungehorsam
Wegen vier Bischofsweihen wurde er gleich exommuniziert. Warum? In China werden stänidig Bischöfe geweiht. Und wir haben hier in Europa auch eine Christenverfolgung.
Wieviele Bischöfe sind ungehorsam gegenüber Rom, und denen geschied nichts? Das liegt wohl daran, daß die alle schon (wenn nich exkommuniziert) im Schisma sind.
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#29   HBR   14:08:46 | Montag, 12. Mai 2008
Der Ausschluss kam durch den Ungehorsam
…von „Erzbischof“ Lefebvre, weil er seine 4 „Bischöfe“ ohne Erlaubnis des heiligen Vaters geweiht hat.
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#28   Aegidius   14:08:20 | Montag, 12. Mai 2008
Die Bruderschaft…
lehnt das V2 nicht ab, sondern setzt sich für eine konservative Auslegung ein.
Außerdem werden zurzeit alle Gläubingen dort auf den römischen Kurs gebracht. Dann heißt es nicht mehr so schnell: Rom ist jetzt in Econ!
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#27   Marcelus   13:59:07 | Montag, 12. Mai 2008
@HBR: Das II. Vaticanum verhängt bekanntermaßen
keine Kirchenausschlüsse, weil das der einberufende Papst so wollte.
Somit ist keiner ausgeschlossen, der eine Erklärung des Pastoralkonzils ablehnt.
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#26   HBR   13:57:01 | Montag, 12. Mai 2008
@Marcelsus
Leht die Lefebvre-Sekte nicht das zweite Vatikanum ab? Wenn dem so ist, liegt eine Häresie vor.
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#25   Marcelus   13:51:06 | Montag, 12. Mai 2008
@HBR: Ihre Begriffe sind falsch
„aus der Kirche ausgeschlossen“ sind ausschließlich Häretiker wie z.B. Modernisten.
„Exkommunizierte“ sind nur disziplinär aus der Kirchengemeinschaft ausgeschlossen, aber nicht „aus der Kirche“.
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#24   HBR   13:49:04 | Montag, 12. Mai 2008
Wie kann jemand außerhalb der Kirche rechtgläubig sein
…die Lefebvre-Sekte verweigert bis heute dem heiligen Vater den Gehorsam. Ihre „Bischöfe“ sind gar komplett aus der Kirche ausgeschlossen. Dazu die suspendierten Priester. Und eine Anerkennung durch Rom gibt es bis heute nicht! Oder nennen Sie mir doch eine Quelle die etwas anderes bezeugt.
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#23   Aegidius   13:49:02 | Montag, 12. Mai 2008
@Marcelus @Bonifacius
Wo denken Sie hin?
Ich bin doch nicht verrückt, oder gar des Wahnsinns!
Eher gehe ich nie mehr in eine Kirche, als mit Modernisten zu kolaborieren.
Die V-II-Sekte geht ihrem Untergang entgegen, und ich habe nicht vor, mit denen zu gehen.
Die sog. Bischöfe in der Kirche, sind vielmehr Treiber, die die Herde Gottes auf die Schlachtbänke der Hölle führen. Ihre Hirtenstäbe sind Treibstöcke, deren Ringe sind keine Zeichen der Liebe (zu Christus), sondern Zeichen der Untreue. Und mit ihren Mitren weisen sie nicht mehr in auf den Himmel, sondern nur noch auf das Irdische!
Ich frage mich oft, ob die Leute die denen folgen wirklich nur verblendet sind oder gar wissen was sie machen.
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#22   Marcelus   13:45:40 | Montag, 12. Mai 2008
@FSSPX-„Experte“ HBR: Die FSSPX ist rechtgläubig katholisch
und vom Heiligen Vater anerkannt.
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#21   HBR   13:42:58 | Montag, 12. Mai 2008
@Marcelsus
Zu 100% rechtgläubig katholische Geistliche findet man nur in autonomen Sondergemeinschaften, wie SJM, FSSP, FSSPX, Opus Dei etc.
Sie bezeichnen wirklich die „FSSPX“(=Lefevre-Sekte) als katholisch rechtgläubig? Sie wissen aber schon dass die Lefebvre-Sekte ausserhalb der Kirch steht. Ihre „Bischöfe“ sind der Exkommunikation verfallen und deren „Priester“ sind suspendiert
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#20   Marcelus   13:40:38 | Montag, 12. Mai 2008
@Aegidius: Der Nach-Vaticanum-II-Kirche als Priester zu dienen,
ist ohnehin nicht besonders erstrebenswert,
oder meinen Sie, daß die pastoralkonzilsverseuchte Kirche gut für Ihr Seelenheil wäre?
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#19   bonifatius   13:38:06 | Montag, 12. Mai 2008
Aegidius: Der gute Priester ist Realität, aber ein seltener Edelstein
Es gibt sie noch die guten Priester, allerdings, wie schon gesagt, nur als Rarität aus Sndergemeinschaften. Und die sind dann sehr dünn gesäht und werden leider von der saturierten „Amtskirche“ mit ihrem dämlichen Laienanhang als lästige Konkurrenz bekämpft, negiert, und als sektiererhaft und fundamentalistisch verleumdet und lächerlich gemacht.
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#18   Aegidius   13:35:38 | Montag, 12. Mai 2008
@Marcelus
Ja, das hätte man mir mal einer sagen sollen bevor ich das erstemal zu einem Priester gegangen bin.
Hinterher heißt es dann immer: Ja, man kann keinem Menschen vertrauen der der Erbsünde anhängt.
Die Zustände sind schon erschreckent!
Kaum hat äußert man sein Interesse am Geistlichenstand, so wird man in manchen Diözesen schon als Freiwild preisgegeben.
Und welche Konklusionen können wir daraus ziehen?
Priester sind schlimmer als die Waschweiber.
Es bleibt zu hoffen, daß sich die Zeiten irgentwann mal ändern werden.
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#17   Marcelus   13:28:16 | Montag, 12. Mai 2008
@Aegidius: Man kann grundsätzlich keinem Menschen
trauen, der der Erbsünde unterliegt.
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#16   Aegidius   13:24:37 | Montag, 12. Mai 2008
@Marcelus
Bitte sagen Sie das zu den Priestern!
Ich versuche so gut es geht, nach den Weisungen unserer Heiligen Mutter Kirche zu leben.
Junge Mensche benötigen gute Vrobilder! Traurig aber wahr, daß das Priestertum oder auch der Ordensstand nicht mehr in Frage kommt.
Hier ist es sehr oft Fakt, daß die Priester Wasser predigen, aber Wein trinken.
Man findet sehr selten gute jüngere Priester. Meine Erfahrungen haben mich gelehrt: Vertraue nie einem Priester und schon gar nicht einem Bischof!
Man kann sich denen nur in der Beichte anvertrauen; und selbst dann, kann man sein blaues Wunder erleben.
Habe ich schon mehrmals erlebt. Da kein mir keiner mehr etwas vormachen. Ich bin einfach nur entäuscht!
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#15   Marcelus   13:14:00 | Montag, 12. Mai 2008
@Aegidius: Sie brauchen die katholische Lehre, wie sie die Kirche lehrt
Die müssen Sie annehmen, wie sie die Kirche lehrt, und die Sakramente durch die Kirche empfangen.
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#14   Aegidius   13:06:27 | Montag, 12. Mai 2008
@ Marcelus
Naja, die sind aber auch nicht gerade alle hervorzuheben.
Bei Fssp/x habe ich nicht bemerkt, daß der Seelsorger nur im Beichtstuhl etwas durch kommt. Bei anderen war nur eine „Große Stille“ und ratloses anschauen.
Egal ob im Modernismus oder im Traditionalismus; ich stoße meist auf Unfähigkeit. Richtig gute Priester waren bis jetzt immer nur die ganz alten, die noch in der „guten alten Zeit“ geweiht wurden und noch eine recht gute traditionelle Einstellung haben. Aber dieser Schlag von Priestertum stirbt leider aber sicher aus. Zurück bleiben auf beiden Seiten Neo/Klerikalismus und Neo/Jansenismus.
Bei solchen Priestern und Bischöfen, braucht der Heiland keine Feinde mehr. :'(
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#13   matt2 †   13:04:07 | Montag, 12. Mai 2008
@Marcelus: da hast du vollkommen recht…
so pflegen sie das zu tun :-P . und ich habe schon – weiß Gott wie oft – motiviert, dass sie dabei auch inspiriert sind in ihrer Musik und ihren Texten und zwar derart, dass sich diese Inspiration teilweise ihrer eigenen Interpretation entzieht, weil sie eigentlich Instrumente sind einer höheren Instanz, die sich durch sie Ausdruck verschafft. Sie sind in dem Sinn eigentlich die Priester dieser Instanz und eine neue Kirche. Jetzt mag man sie auch für degeneriert halten und teilweise ist das auch zutreffend. Aber wir sprechen hier nicht von einem Wesen, das schon fertig ist, sondern, das im Werden ist und Foranschreitet im Bewußtsein der Liebe, dabei des öfteren auch fehlgeht, aber dann eben auch wieder Dinge hervorbringt, die verborgen waren und die Welt noch nicht gesehen hat. Es ist ein bißchen wie ein Experiment des Lebens was sich in der modernen Welt vollzieht und sie dafür vereinnahmt.
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#12   Marcelus   12:51:45 | Montag, 12. Mai 2008
@Aegidius: Rechtgläubig katholische Geistliche findet man leider unter der regulären Hierarchie
in deutschen Landen nur in Ausnahmefällen.
Zu 100% rechtgläubig katholische Geistliche findet man nur in autonomen Sondergemeinschaften, wie SJM, FSSP, FSSPX, Opus Dei etc.
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#11   Aegidius   12:43:20 | Montag, 12. Mai 2008
Seelsorge
Als junger Mensch würde ich sehr gerne Seelsorge in anspruch nehmen. Aber wo gibt es noch gute Priester?
Und zu Laien brauche ich nicht, weil ich dann gleich zu einem Psychologen gehen kann.
Heute werden die Priester nicht mehr in Seelsorge ausgebildet, sondern in Kriesenmanagment. Das wohl wichtiger ist, als die unsterblichen Seelen…
Wie viele Seelen gammeln vor sich hin, weil Geld den Bistümern wichtiger ist.
Man sollte nicht nur Pfarreien zusammenlegen, sondern gleich ganze Bistümer. Da können die ganzen Priester die im Ordinarriat sitzen in die Gemeinden gehen.
Warum setzt man nicht Laien in vermehrt in der Verwaltung ein und schickt die Priester raus in den „Weinberg“?
Aber aus lauter Streß benötigen die ja jeden zeiten Tag einen LIFT.
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#10   Marcelus   12:43:10 | Montag, 12. Mai 2008
@matt2: Nicht umsonst werden die diversen Popstars auch „Idole“ genannt
Ihre Lehren tun sie in ihrer Zeremonienmusik kund, deren Texte sie ja auch ihren Schallplatten beilegen.
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#9   matt2 †   12:40:36 | Montag, 12. Mai 2008
na ja freilich: den Idealen der Pop-kultur…
aber offenbar ist das die Art von Seelsorge der sie Glauben schenken, die sie mitreisst.
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#8   Marcelus   12:34:19 | Montag, 12. Mai 2008
@matt2: Auch junge Menschen folgen Idealen und Richtlinien
Es fragt sich nur, welchen Idealen.
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#7   matt2 †   12:32:54 | Montag, 12. Mai 2008
welcher junge Mensch nimmt Seelsorge in Anspruch?
die alten Menschen kriegen halt zuwenig Aufmerksamkeit in unserer Ges. Die gammeln teilweise unwürdig in den Pflegeheimen vor sich hin. Ich hab das ja selbst erlebt als Zivildiener. Da ist ein ungeheures Bedürfnis nach Liebe und Zuwendung, die ihnen niemand gibt. Und das ist traurig. Die freuen sich über irgendeinen Menschen, der zu ihnen kommt, aber am liebsten wäre es ihnen freilich, wenn ihre eigene Verwantschaft sie öfter besuchen käme.
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#6   Przybislav Iamesseblo   12:32:54 | Montag, 12. Mai 2008
Dem Wahn verfallen
Erzbischof Zollitsch will nicht einsehen, dass ein falscher Leitgedanken dem kirchlichen Denken seit dem letzten Konzil zu Grunde liegt. Mit allerhand Spitzfindigkeiten wird versucht die offensichtlichen zu verschweigen, so dass es den Anschein erweckt, man habe es mit einer Apologie des schlechten Gewissens zu tun
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#5   Marcelus   12:25:45 | Montag, 12. Mai 2008
@Hochmut: matt2 sagt doch nichts Falsches
Und das trifft ja nicht nur auf die Rentner zu.
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#4   Aegidius   12:20:56 | Montag, 12. Mai 2008
Nur noch eine kurze Zeit…
dann is er weg!
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#3   möchtegern-kathole   12:20:08 | Montag, 12. Mai 2008
Gott will, dass wir entdecken …
… das der Kiel unseres Schiffes auch schön ist, deshalb lässt er es kentern.
Zollitsch ist sozusagen die Idealbesetzung als Chef für den Pfarr … – nein! – Bischofsgemeinde-Rat alias Bischofskonferenz: er gibt diesem Gremium die nötige Untergangsstimmung und findet das super.
Die deutsche „Amtskirche“ ist inzwischen am Ende und wird von kaum jemand noch ernst genommen, auch nicht vom Papst.
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#2   Hochmut   12:18:26 | Montag, 12. Mai 2008
@matt 2
Nicht wirklich schmeichelhaft Ihr Kommentar für die Alten.
Mal sehen wie Sie so drauf sind, wenn Sie in die Jahre kommen. ^-^
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#1   matt2 †   12:13:39 | Montag, 12. Mai 2008
Schau, wenn die Leute heutzutage Seelsorge brauchen dann drehen sie die Glotze auf…
meistens geht es den – vorwiegend ja alten Menschen – um liebevolle Aufmerksamkeit und weniger um geistvollen Beistand. Der Priester ist bei der Tätigkeit ja eh oft unterfordert.
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