Ein Prophet der liturgischen Erneuerung
„Sie werden froh sein, wenn sie den ganzen gereinigten Gottesdienst einst allein in der heiligen Muttersprache abhalten dürfen.“ Die Reformen des Zweiten Vatikanums waren das Ergebnis eines langen Denkprozesses.
(kreuz.net) Im Juli/August des Jahres 2006 veröffentlichte die katholische Zweimonats-Zeitung ‘Kirchliche
Umschau’ einen interessanten Artikel von Christian Cortes unter dem Titel: „Wie Beifall von der falschen
Seite kommend, Liturgiereformer irritieren könnte.“
Der Artikel zitiert zu Beginn die prophetische Aussage eines Vorläufers des Zweiten Vatikanums aus dem Jahr 1930:
„Die Zeit ist noch nicht da, in der deutsche Priester inmitten der römisch gebundenen obersten Kaste mit der Forderung einer Umgestaltung an Seele, Haupt und Glied hervortreten können.“
Dann stellt der Reformer fest: „Die Religion Jesus war zweifellos die Predigt der Liebe.“
Jesus selber war nach ihm „eine edle, feurige Persönlichkeit, die eine Lehre der Güte und Nächstenliebe vertrat, und dafür gemordet wurde. Ist das nicht schöner als der doch unwahrhaftige Versuch, schon kleine Kinder in eine Dogmatik zwingen zu wollen, deren Voraussetzungen nicht mehr bestehen?“
Natürlich vertrat der Reformer auch die These von der großen Umformung des die Liebe verkündigenden Jesus in einen von der Kirche verkündigten Jesus Christus.
Deshalb bezeichnete er die christlichen Kirchen als „eine ungeheuerliche, bewußte und unbewußte Umfälschung der schlichten, frohen Botschaft vom Himmelsreich inwendig in uns, von der Gotteskindschaft, vom Dienst für das Gute und der flammenden Abwehr gegen das Böse.“
Der Urverfälscher
Als Urverfälscher der Ursprungsverkündigung Jesu machte er den Heiligen Apostel Paulus aus.
Dieser habe die Liebesverkündigung Jesu dogmatisiert: „Aus einer allgemeinen Gesinnungsgemeinschaft wurde starre Dogmengleichheit.“
Oder: „Das Für-Wahr-Erklären metaphysisch-religiöser Behauptungen und geschichtlicher oder sagenhafter Ereignisse“ ersetzte eine einfache Liebesgesinnung.
Die Römische Kirche sei sogar der Versuchung erlegen, ihre Dogmenwahrheiten „mit Hilfe politischer Organisation“ durchzusetzen. Sie habe dabei in Kauf genommen, von der staatlichen Macht abhängig zu werden.
Dieser Vorläufer des Zweiten Vatikanums hat natürlich auch eine Therapie für die Kirche seiner Zeit bereit: Entdogmatiserung, reinigende Rückkehr zum Ausgangspunkt, Suche nach einem unmittelbaren Weg zur Persönlichkeit Christi.
Für die paulinische Kreuzestheologie oder für Jesus, der als Lamm Gottes die Sünden der Welt hinwegnimmt, hatte er nichts übrig: „Jesus opferte sich als Herr, nicht als Knecht.“
Abschaffung der Äußerlichkeiten
Die geforderte Erneuerung der inneren Einstellung bedeutet auch einen Verzicht auf Äußerlichkeiten:
„Aus der inneren Neueinstellung zum Jesusbild ergibt sich auch eine unbedingt notwendige, scheinbar nur äußerliche Änderung: der Ersatz der die quälende Kreuzigung darstellenden Kruzifixe in Kirchen und auf den Straßen der Dörfer.“
Statt dessen soll die starke Persönlichkeit Jesu in seiner praktizierten Liebe in den Vordergrund treten.
Schon fast vierzig Jahre vor der Einführung des Neuen Ritus war dem prophetischen Reformer klar, daß seine Ideen auch eine große Liturgiereform forderte. Zitat:
„Sie werden froh sein, wenn sie den ganzen gereinigten Gottesdienst einst allein in der heiligen Muttersprache… abhalten dürfen.“
Denn schon unser Reformer glaubte zu wissen, daß der gottesdienstliche Kult sich primär oder gar ausschließlich an den Menschen wendet.
Auch das Kircheninnere wollte er zeitgemäß umgestalten: Weg mit der Barockkunst, den „Bastardkunststücken“. Er fordert auch eine Abschaffung der traditionellen Kirchenmusik.
Im Geist der modernern Wissenschaften
Die Parole eines zeitgemäßen Christentums zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausführungen des Reformers. Er begründete sie mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft und mit dem neuen heroischen Lebensgefühl, in dem für menschenverachtende Sündenlehren und Sühneopfervorstellungen kein Platz mehr sei.
Der prophetische Kirchenkritiker berichtet auch, wie ihm im Jahr1911 im katholischen Bayern ein Schock-Erlebnis widerfuhr, das ihn zum Reformer machte. Er sah sich die Kirche auf der Fraueninsel im Chiemsee an:
„Als ich gerade bei einem Beichtstuhl vorübergehen will, fällt neben mir ein fast zwei Meter großer blonder Bauernjunge von etwa zwanzig Jahren in die Knie und rutscht drei Schritte auf das Gitter des Beichtstuhles zu, um dort mit einem Flüstern zu beginnen.“
Der Reformer war über diese menschenverachtende Demütigung entsetzt: „Da fragte ich mich: Habt ihr das aus dem stolzen Volk gemacht, daß es die Unwürdigkeit eines derartigen Kniefalles nicht mehr versteht?“
Das Christentum müsse menschengemäß werden und dürfe nicht entwürdigen – ermahnte er.
Der Name dieses 1946 hingerichteten Reformers ist heute in Kirchenreformkreisen in totale Vergessenheit geraten.
Würde sein Name – Alfred Rosenberg, Chefideologe der ‘Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei’ – genannt, würde helle Empörung wach.
Die Zitate stammen aus seinem Buch „Der Mythos des 20. Jahrhunderts“. Eines ist einer autobiographischen Notiz, die in „Letzte Aufzeichnungen 45/46“ nachzulesen ist, entnommen.
Frappierend ist die Ähnlichkeit dieser weitgesteckten Reformideen mit der konziliären und nachkonziliären Liturgiereform.
Der Artikel zitiert zu Beginn die prophetische Aussage eines Vorläufers des Zweiten Vatikanums aus dem Jahr 1930:
„Die Zeit ist noch nicht da, in der deutsche Priester inmitten der römisch gebundenen obersten Kaste mit der Forderung einer Umgestaltung an Seele, Haupt und Glied hervortreten können.“
Dann stellt der Reformer fest: „Die Religion Jesus war zweifellos die Predigt der Liebe.“
Jesus selber war nach ihm „eine edle, feurige Persönlichkeit, die eine Lehre der Güte und Nächstenliebe vertrat, und dafür gemordet wurde. Ist das nicht schöner als der doch unwahrhaftige Versuch, schon kleine Kinder in eine Dogmatik zwingen zu wollen, deren Voraussetzungen nicht mehr bestehen?“
Natürlich vertrat der Reformer auch die These von der großen Umformung des die Liebe verkündigenden Jesus in einen von der Kirche verkündigten Jesus Christus.
Deshalb bezeichnete er die christlichen Kirchen als „eine ungeheuerliche, bewußte und unbewußte Umfälschung der schlichten, frohen Botschaft vom Himmelsreich inwendig in uns, von der Gotteskindschaft, vom Dienst für das Gute und der flammenden Abwehr gegen das Böse.“
Der Urverfälscher
Als Urverfälscher der Ursprungsverkündigung Jesu machte er den Heiligen Apostel Paulus aus.
Dieser habe die Liebesverkündigung Jesu dogmatisiert: „Aus einer allgemeinen Gesinnungsgemeinschaft wurde starre Dogmengleichheit.“
Oder: „Das Für-Wahr-Erklären metaphysisch-religiöser Behauptungen und geschichtlicher oder sagenhafter Ereignisse“ ersetzte eine einfache Liebesgesinnung.
Die Römische Kirche sei sogar der Versuchung erlegen, ihre Dogmenwahrheiten „mit Hilfe politischer Organisation“ durchzusetzen. Sie habe dabei in Kauf genommen, von der staatlichen Macht abhängig zu werden.
Dieser Vorläufer des Zweiten Vatikanums hat natürlich auch eine Therapie für die Kirche seiner Zeit bereit: Entdogmatiserung, reinigende Rückkehr zum Ausgangspunkt, Suche nach einem unmittelbaren Weg zur Persönlichkeit Christi.
Für die paulinische Kreuzestheologie oder für Jesus, der als Lamm Gottes die Sünden der Welt hinwegnimmt, hatte er nichts übrig: „Jesus opferte sich als Herr, nicht als Knecht.“
Abschaffung der Äußerlichkeiten
Die geforderte Erneuerung der inneren Einstellung bedeutet auch einen Verzicht auf Äußerlichkeiten:
„Aus der inneren Neueinstellung zum Jesusbild ergibt sich auch eine unbedingt notwendige, scheinbar nur äußerliche Änderung: der Ersatz der die quälende Kreuzigung darstellenden Kruzifixe in Kirchen und auf den Straßen der Dörfer.“
Statt dessen soll die starke Persönlichkeit Jesu in seiner praktizierten Liebe in den Vordergrund treten.
Schon fast vierzig Jahre vor der Einführung des Neuen Ritus war dem prophetischen Reformer klar, daß seine Ideen auch eine große Liturgiereform forderte. Zitat:
„Sie werden froh sein, wenn sie den ganzen gereinigten Gottesdienst einst allein in der heiligen Muttersprache… abhalten dürfen.“
Denn schon unser Reformer glaubte zu wissen, daß der gottesdienstliche Kult sich primär oder gar ausschließlich an den Menschen wendet.
Auch das Kircheninnere wollte er zeitgemäß umgestalten: Weg mit der Barockkunst, den „Bastardkunststücken“. Er fordert auch eine Abschaffung der traditionellen Kirchenmusik.
Im Geist der modernern Wissenschaften
Die Parole eines zeitgemäßen Christentums zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausführungen des Reformers. Er begründete sie mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft und mit dem neuen heroischen Lebensgefühl, in dem für menschenverachtende Sündenlehren und Sühneopfervorstellungen kein Platz mehr sei.
Der prophetische Kirchenkritiker berichtet auch, wie ihm im Jahr1911 im katholischen Bayern ein Schock-Erlebnis widerfuhr, das ihn zum Reformer machte. Er sah sich die Kirche auf der Fraueninsel im Chiemsee an:
„Als ich gerade bei einem Beichtstuhl vorübergehen will, fällt neben mir ein fast zwei Meter großer blonder Bauernjunge von etwa zwanzig Jahren in die Knie und rutscht drei Schritte auf das Gitter des Beichtstuhles zu, um dort mit einem Flüstern zu beginnen.“
Der Reformer war über diese menschenverachtende Demütigung entsetzt: „Da fragte ich mich: Habt ihr das aus dem stolzen Volk gemacht, daß es die Unwürdigkeit eines derartigen Kniefalles nicht mehr versteht?“
Das Christentum müsse menschengemäß werden und dürfe nicht entwürdigen – ermahnte er.
Der Name dieses 1946 hingerichteten Reformers ist heute in Kirchenreformkreisen in totale Vergessenheit geraten.
Würde sein Name – Alfred Rosenberg, Chefideologe der ‘Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei’ – genannt, würde helle Empörung wach.
Die Zitate stammen aus seinem Buch „Der Mythos des 20. Jahrhunderts“. Eines ist einer autobiographischen Notiz, die in „Letzte Aufzeichnungen 45/46“ nachzulesen ist, entnommen.
Frappierend ist die Ähnlichkeit dieser weitgesteckten Reformideen mit der konziliären und nachkonziliären Liturgiereform.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Montag, 19. Mai 2008 01:11
Robert Ketelhohn: Placet
Hier hat Brandenburgensis völlig recht.
Freitag, 16. Mai 2008 16:29
Brandenburgis: So dämlich …
Rosenberg war doch kein eigenständiger Denker, den die Bewegung des Nationalsozialismus geistig geründet
hätte. Sondern er sorgte für pseudo-akademische Begleitmusik.
… ist das Rosenberg-Beispiel nun nicht. Ich kann auch nicht erknennen, daß die Redax eine Kausalität konstruieren will, sie weist lediglich zu Recht auf eine Analogie hin. Liturgische Bewegung, Modernismus und Natinalsozialismus greifen auf idente anti-kirchliche Geistesströmungen zurück, übrigens ebenso wie die diabolische Ideologie des heutigen brd-Staates. Es kommt alles aus derselben vergifteten Kloake.
… ist das Rosenberg-Beispiel nun nicht. Ich kann auch nicht erknennen, daß die Redax eine Kausalität konstruieren will, sie weist lediglich zu Recht auf eine Analogie hin. Liturgische Bewegung, Modernismus und Natinalsozialismus greifen auf idente anti-kirchliche Geistesströmungen zurück, übrigens ebenso wie die diabolische Ideologie des heutigen brd-Staates. Es kommt alles aus derselben vergifteten Kloake.
Freitag, 16. Mai 2008 15:17
Pius XII: Das Rosenberg-Beispiel war schon dämlich, als es in der KU erschien
und die Wiederholung eines Fehlers macht ihn garantiert nicht besser!
Hier werden munter Ursache und Wirkung verwechselt. Rosenberg war doch kein eigenständiger Denker, den die Bewegung des Nationalsozialismus geistig geründet hätte. Sondern er sorgte für pseudo-akademische Begleitmusik. Dazu besorgte er sich aus den verschiedenen Disziplinen eben Versatzstücke. Und für die Theologie eben bei der Jugend- und Teilen der liturgischen Bewegung. Nur: der Mißbrauch fällt nicht auf die mißbrauchte Sache zurück und weder die Jugend- noch die liturgische BEwegung sind je so tief gesunken, bei Rosenberg abzuschreiben (bei dem hat ja ohnehin nie einer abgekupfert).
Aber genau das will die Redaktion suggerieren. Sie will eine Kausalität Rosenbergs für das Konzil konstruieren. Und schießt damit völlig übers Ziel hinaus. Pfui, Pfui, Pfui!
So ist es leider oft: Obwohl es 1000 gute Argumente gegen die Liturgiereform gibt, greift man auf das platte, dumme, falsche 1001. Argument zurück und schießt sich so ins eigene Bein.
Hier werden munter Ursache und Wirkung verwechselt. Rosenberg war doch kein eigenständiger Denker, den die Bewegung des Nationalsozialismus geistig geründet hätte. Sondern er sorgte für pseudo-akademische Begleitmusik. Dazu besorgte er sich aus den verschiedenen Disziplinen eben Versatzstücke. Und für die Theologie eben bei der Jugend- und Teilen der liturgischen Bewegung. Nur: der Mißbrauch fällt nicht auf die mißbrauchte Sache zurück und weder die Jugend- noch die liturgische BEwegung sind je so tief gesunken, bei Rosenberg abzuschreiben (bei dem hat ja ohnehin nie einer abgekupfert).
Aber genau das will die Redaktion suggerieren. Sie will eine Kausalität Rosenbergs für das Konzil konstruieren. Und schießt damit völlig übers Ziel hinaus. Pfui, Pfui, Pfui!
So ist es leider oft: Obwohl es 1000 gute Argumente gegen die Liturgiereform gibt, greift man auf das platte, dumme, falsche 1001. Argument zurück und schießt sich so ins eigene Bein.
Freitag, 16. Mai 2008 00:17
Florian Geyer: Benedikt
Dass das Konzil der NS Ideologie entspringt will der Artikel glaube ich nicht suggerieren
Vielmehr glaube ich will er aufzeugen dass in der Vergangenheit wie Heute jene Vertreter der sogenannten „neue Wege“, von Umbrüchen, von Veränderungen, von Progressivität um des vermeintlichen Fortschritts willen immer Ihre Ideen als absolut heilsbringend erachten, was aber auch oft schlechte Früchte bringt.
Auf den ersten Blick sieht es zum Beispiel auch tollkühn aus die 68er Bewegung auf Faschismen untersuchen zu wollen ähnlich denen vergangenen. Auf den zweiten Blick hingegen ähneln sich die Vertreter des Umbruchs um jeden Preis zwar nicht in ihrer Ideologie, aber doch sehr in der Methodik und im Fanatismus. Den Relativismus den sie predigen leben sie selber nicht das sie für sich selber die absolute Wahrheit in Form ihrer Ideologe zu besitzen glauben
Küng würde ich aber trotzdem nicht wagen mit Rosenberg gleichzusetzen, das wäre sogar mr zu verwegen.
Vielmehr glaube ich will er aufzeugen dass in der Vergangenheit wie Heute jene Vertreter der sogenannten „neue Wege“, von Umbrüchen, von Veränderungen, von Progressivität um des vermeintlichen Fortschritts willen immer Ihre Ideen als absolut heilsbringend erachten, was aber auch oft schlechte Früchte bringt.
Auf den ersten Blick sieht es zum Beispiel auch tollkühn aus die 68er Bewegung auf Faschismen untersuchen zu wollen ähnlich denen vergangenen. Auf den zweiten Blick hingegen ähneln sich die Vertreter des Umbruchs um jeden Preis zwar nicht in ihrer Ideologie, aber doch sehr in der Methodik und im Fanatismus. Den Relativismus den sie predigen leben sie selber nicht das sie für sich selber die absolute Wahrheit in Form ihrer Ideologe zu besitzen glauben
Küng würde ich aber trotzdem nicht wagen mit Rosenberg gleichzusetzen, das wäre sogar mr zu verwegen.
Donnerstag, 15. Mai 2008 23:57
Benedikt: @ Geyer
Das mit Rosenberg ist keine Polemik, sondern dumme und schmutzige Meinungsmache. Wer so etwas nötig hat kann gar keine lauteren Ziele haben.
Donnerstag, 15. Mai 2008 23:41
Florian Geyer: @Benedikt
ungehorsam sind auch jene die gewisse Konzilsbeschlüsse
eigensinnig interpretieren und das Konzil als Bruch auffasen und von einer „neuen Kirche“ sprechen und nichts davon wissen wollen dass das Konzil im Lichte der Tradition gelesen werden muss.
Das mit Rosenberg ist natürlich Polemik, aber das ist ja der gängig Stil heute dass Meinungsgegener zusammenhangslos und sinnfrei permanent auf die Zeitgeschichte hingewiesen werden wenn das Argument fehlt.
Ich bin bei Ihnen in der Gehorsamsfrage und auch in der diesbezüglichen Kritik gegenüber der FSSPX. Man muß aber aufpassen dass der FSSPX Ungehorsam nicht als verwerflicher angesehen wird als der ganz normale alltägliche Ungehorsam von Kirchenbeamten gegenüber dem Lehramt, Rom und den Papst
eigensinnig interpretieren und das Konzil als Bruch auffasen und von einer „neuen Kirche“ sprechen und nichts davon wissen wollen dass das Konzil im Lichte der Tradition gelesen werden muss.
Das mit Rosenberg ist natürlich Polemik, aber das ist ja der gängig Stil heute dass Meinungsgegener zusammenhangslos und sinnfrei permanent auf die Zeitgeschichte hingewiesen werden wenn das Argument fehlt.
Ich bin bei Ihnen in der Gehorsamsfrage und auch in der diesbezüglichen Kritik gegenüber der FSSPX. Man muß aber aufpassen dass der FSSPX Ungehorsam nicht als verwerflicher angesehen wird als der ganz normale alltägliche Ungehorsam von Kirchenbeamten gegenüber dem Lehramt, Rom und den Papst
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.






