Das Licht der Völker ist Christus + Besondere Ablässe + Tödliche Tendenz + Die häufigste Todesursache + Dreißig Jahre Gehirnwäsche
Das Licht der Völker ist Christus
Vatikan. Am Montag gratulierte Papst Benedikt XVI. dem Staat Israel
zum 60. Jahrestag seiner Gründung. Der Heilige Vater tat das anläßlich einer Audienz für den neuen
israelischen Botschafter beim Heiligen Stuhl. Der Papst dankte Gott mit den Israelis, daß die Hoffnungen
auf eine „Heimstatt im Land der Väter“ erfüllt worden seien. Wenn Israel in Frieden und Harmonie mit
einem Staat Palästina leben könnte, würde es „wahrhaft das Licht der Völker“ sein – behauptete der
Papst.
Besondere Ablässe
Vatikan. Anläßlich der Feierlichkeiten zum 2000. Geburtstag des Apostels
Paulus gewährt der Vatikan besondere Ablässe. Eine entsprechende Mitteilung wurde am 10. Mai vom vatikanischen
Großpönitenzier, James Francis Kardinal Stafford, publiziert.
Tödliche Tendenz
Großbritannien. Seit
gestern diskutiert das britische Unterhaus über eine Novelle des Embryonengesetzes. Bei dem Gesetz geht
es auch um die Produktion von Chimär-Wesen, die künstliche Befruchtung von weiblichen Homosexuellen
und über Fristen bei der Kinderabtreibung. Bischöfe und Kardinäle des Landes warnen davor, Menschen
zur Zerstörung zu züchten beziehungsweise menschliches und tierisches Leben zu vermischen.
Die häufigste
Todesursache
Belgien. Am Mittwoch präsentierte das Institut für Familienpolitik im Europäischen Parlament
eine neue Untersuchung über die Bevölkerungsentwickung in Europa. Die fallenden Geburten- und Eheraten
haben einen vergreisenden Kontinent hervorgebracht. Alle dreißig Sekunden scheitert eine Ehe und wird
ein Kind abgetrieben – so die Studie. Insgesamt gibt es in der EU rund 1,2 Millionen Abtreibungen pro
Jahr. Damit ist die Kinderabtreibung die häufigste Todesursache in Europa.
Dreißig Jahre Gehirnwäsche
„Wenn man die letzten drei Jahrzehnte überschaut und sieht, wo wir jetzt stehen, dann kommt man nicht
um die Feststellung herum: Es ist heute praktisch schwieriger geworden, das menschliche Leben zu verteidigen,
weil eine Mentalität entstanden ist, die seinen Wert allmählich herabstuft und ihn dem Urteil des Einzelnen
anheimstellt. Daraus ist ein schwindender Respekt für die menschliche Person entstanden.“
Papst Benedikt
XVI. am Montag in einer Audienz für die Mitglieder der italienischen Lebensrechtsbewegung ‘Movimento
per la vita’ zur Einführung der Kinderabtreibung in Italien am 22. Mai 1978
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186 Lesermeinungen
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Liebe clarissa, Eine sachliche Diskussion scheint doch mit ihnen nicht möglich zu sein denn außer rassistischen
Herablassungen haben sie ja nix zu bieten. Sie wollen hier supermoralisch über Abtreibung diskutieren
aber das wars dann! Warum gibt es nur bei Sex für euch Supermoral? Die Welt wird heute nun mal von euch
beherrscht und die Regeln (internationale Finanzmärkte, Börsen, Währungssysteme…) haben sich nicht
ALLE Menschen ausgedacht und installiert sondern nur IHR! Warum wollen sie nicht hierüber supermoralisch
diskutieren? Warum nicht über Palästina? Das Land gehört dem Volk und nicht reichen Säcken in London.
Moralisch gesehen gehört es den MEnschen die es bebauen. Das Öl ist viel zu billig denn es wird verkauft
von Marionettenregierungen die ihr stützt und kommt nicht dem Volk zugute sondern nur den Palästen der
Könige. Warum weisen sie jede moralische Diskussion hierüber ab? Verlangen aber von mir ihre supermoralische
Sex Moral zu glauben nur weil ihr Katholischen ein Problem mit Kondom und Sex habt. Im Islam ist Sex eine
gute Tat sofern sie in der Ehe stattfindet, ob sie verhüten und wie ist ihnen überlassen und sofern
der Embryo noch keine Seele besitzt ist auch eine Abtreibung möglich wenn bspw. die Gesundheit der Mutter
gefährdet ist. Ich finde das gut und vernünftig und muss mich von dir nicht belehren lassen. Wenn du
es verstehen kannst warum ein Aidskranker kein Kondom benutzen darf oder ein Ehemann nur Sex haben darf
wenn er Kinder zeugen will – schön für dich!
Clarissa zu Aida: Suchen Sie sich jemanden anderen, sich zu reiben, bis Sie auf der intellektuellen Höhe
des Abendands tatsächlich angekommen sind, auf der Sie sich bereits wähnen. :)3
Werte Aida, schade um den unmöglichen sachlichen Diskurs, hier Antworten, die Ihre recht einseitige Meinungsäußerung
korrigieren könnten: 1) Ich pflege in schwierigen Fällen nicht die Fatwa zu befragen, denn des Rechtes
bin ich selbst kundig und eigenen Urteilsvermögens fähig. 2) Ich habe niemandem irgendetwas aufgezwungen,
(Börse, Zinsen, Weltbank, Flexibilität, Mobilität) gelegentlich muß ich manchem nur etwas aufzwingen
lassen. 3) Rohölförderung und -verbrauch unterliegen den Gesetzen des Handels, in dem gerade muslimische
Kaufleute keine Adepten sind; eher Meister. 4) Der Rohölpreis wird vom Kartell seiner Förderer bestimmt;
es wird seinen Verkäufern (sehr teuer) bezahlt. 5) Wenn in den OPEC-Staaten Menschen verarmen, sind eher
die Verkäufer als die Käufer schuld. 6) In der Wüste kann sich das Klima nur verbessern. 7) Juden haben
sich bestenfalls in britischem Mandatsgebiet „eingenistet“. 8) Hier bringt niemand (mehr) Juden um. 9)
Philosophische, theologischen und rechtliche Diskussionen (z. B. „virtuell-real“) sollten Sie besser Kundigen
überlassen. 10) Ihre Postings belegen, daß vielleicht bestenfalls die sprachliche Integration Chance
auf Gelingen hat. 11) Es wäre vielleicht hilfreich, Ihr (muslimisch-ideologisches) Weltbild kritisch
zu hinterfragen, aber ich rechne eher nicht damit, daß Sie diesem wohlmeinenden Rate folgen werden. 12)
Daher: Suchen Sie sich jemanden anderen, sich zu reiben, bis Sie auf der intellektuellen Höhe des Abendands
tatsächlich angekommen sind, auf der Sie sich bereits wähnen.
@clarissa colonia: dann seien Sie mal nur dankbar für den Ausgang der Schlacht am Weißen Berg, auch
wenn heute die Türken nicht mehr vor Wien, sondern nur noch vor dem Hofer stehen! Ein excellentes Bonmot!
:(3 Ich strample mich in der Leserzeitung ab, während Sie locker Wortspenden verteilen. Das ist ungerecht.
Ich protestiere!
Liebe clarissa, Ja! Ich habe nur gesagt, das und das sagt der Islam. Was soll daran nun sittlich nicht
gerechtfertigt sein? Wollen sie behaupten dass ein gläubiger Muslim nicht sittlich ist oder was? Normalerweise
ist es eben so, dass man für schwer entscheidbare Fälle eine Fatwa fragt. Dafür sind die Marja’ ja
auch da. Also was wollen sie von mir? Schauen sie sich die Welt mal an! wie sieht es dort aus?!? Ihr zwingt
der ganzen Welt eure Börse auf, eure Zinsen und Zinseszinsen, eure Weltbank, eure Flexibilität und Mobilität,
ihr fahrt Autos und verheitzt Öl wie blöd und wer muss es bezahlen? Wer verarmt immer mehr? Bei wem
ändert sich das Klima? Bei wem nisten sich die Juden ein weil ihr sie alle umbringt? Sagen sie mir doch
das mal! Stattdessen wollen sie über „virtuelle Tode“ reden! Was ist das überhaupt? Es gibt so viele
reale Tode! In Palästina, in Sudan und sonstwo! Aber ihr seht nur die die euch in eure Machtgeilheit
passen: wie Tibet z.B. Da seit ihr dann am Heulen!
Na, werter matt, dann seien Sie mal nur dankbar für den Ausgang der Schlacht am Weißen Berg, auch wenn
heute die Türken nicht mehr vor Wien, sondern nur noch vor dem Hofer stehen!
es sind nicht nur die Moscheen die mir stinken… es ist diese ganze Bazaar-Unkultur. Bald ist schon jedes
Einkaufshaus flankiert von Kebab-Fressbuden die ihre Fresserei auf die Straße ausladen und diese Arabermusik
spielen die einem das Gehirn verdreht. Diese Leute haben einfach keine Disziplin in ihrer Handelskultur.
Werte Aida (Radames?), gut, kehren wir von der Polemik zum Diskurs zurück. Ich bin ein Kind meines Standes,
meiner Herkunft, Bildung und Zeit (was Sie auch beanspruchen). Ich nehme für mich (unbescheiden wie Desiderius
Erasmus) in Anspruch, meine eigene Partei zu sein und keiner fremden Führerschaft zu bedürfen. Ich glaube
den Glauben der Kirche, den vernunftgemäß zu durchdringen meine eigene Skepsis gebietet. Ich maße mir
das Urteil an, daß sich das Christliche als vernunftgemäß; aber auch das Vernunftgemäße als christlich
sich erweisen läßt. Ich habe durchaus den Koran gelesen und mich mit den Ansichten manches seiner Ausleger
beschäftigt. Ich hege gegenüber keinem Menschen (Kollegen und Gegner vielleicht gelegentlich ausgenommen)
negative Gefühle und respektiere deren persönlichen religiösen Glauben. Ich toleriere sogar meiner
Meinung widersprechende Auffassungen (manchmal muß ich das tun), solange ich sie nicht durch Beweise
widerlegen kann. Ich halte Ignoranz aber für keine Tugend und stimme nicht in das Hohelied der Unkenntnis
ein. Ich habe keine Schere im Kopf und lehne Denkverbote deshalb für mich ab (wie andere das sehen, ist
deren Sache). Ich verliere (zunehmend) den Eindruck, daß man sich mit Muslimen auf sachlicher, logischer
und vernünftiger Basis über religiöse Fragen ihres Glaubens auseinandersetzen kann. So, genug der Ich-Aussagen!
Zur Abtreibungsfrage ging es nicht um die (andernorts bereits geführte) Beseelungsdiskussion, sondern
um deren sittliche Rechtfertigbarkeit.
@Defensor: mein Lieblingsspruch: moschee-ade „Die Demokratie ist der Zug, auf den wir aufsteigen, bis
wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere
Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Recep Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident 1997 www.moschee-ade.at
@ Florian Geyer ka Moschee wär schee Imam brauch ma kann Klingt nach unseren südlichen Nachbarn. Zumindest
erinnert es mich an den letzten Wahlkampf. Meine, daß man diesen Spruch damals auch vernehmen konnte.
Mein Lieblingsplakat damals: „Daham statt Islam farm1.static.flickr.com/…86823_8301744ccd.jpg?v=0“
das ist nicht euer Öl, sondern das Öl von den paar Scheichs… die sich damit ein Leben in Saus und
Braus leisten… die würden dich nicht einmal als Haremsdamengehilfsstubenmädchen anstellen. Ich würde
euch ja das Öl unterm Hintern wegsaugen, wenns ginge.
Machen sie das und dann erlaubt ihr uns hoffentlich so viel für unser Öl zu verlangen wie wir wollen!!!!
500 Dollar pro Barrel fänd ich z.B. geil! Oder 1000 Dollar? Oder gar 10 000 Dollar?
Liebe clarissa, was ist die schönste Bildung wert wenn sie nur noch Zynismus ist? Wichtig ist Wahrheit
und Gerechtigkeit und das sind Dinge die unabhängig von dieser Welt existieren. Zu wissen dass dieser
und jener dann und wann existiert hat ist nur Schall und Rauch. Sie wollen doch auch nur dass ihr Marja’
(Benedikt) Recht hat! Tun sie nicht so als würden sie selbst das denken!
Liebe clarissa, Natürlich. Zum Bsp: Was soll das stete Herumhacken auf meinen „sprachlichen Fähigkeiten“?!
Ich hab ne 1 in Deutsch und zwar auf dem Gymnasium! Ich spreche Deutsch praktisch als meine Muttersprache
und dass ich mir nicht die Mühe mache dein gedrechseltes Schickimicki Upperclass feine Leute Deutsch
nachzuäffen spricht nur für mich! Das einzige was ich echt nicht kann ist Komma Setzen! Ansonsten hab
ich nur die Meinung gesagt die Sayyed Sistani auch vertritt! Wenn du damit nicht klarkommst frag ihn!
Er ist garantiert 10 000 mal gebildeter als du! Noch Fragen?
Werte/r/s Pünktchen, haben Sie abermals Dank für die Verweise und den Link, den Sie mir zukommen ließen;
letzterer ist leider in Sprachen gehalten, die mir nicht zugänglich sind – meine Fremdsprachenkenntnisse
konzentrieren sich ausschließlich auf den Mittelmeerraum, weil das zu meiner Schulzeit noch unabdingbar
gewesen ist. Verehrter Heinrich, müßte ich Sie persönlich kennen, daß Sie behaupten können, ich vertrüge
Wahrheit nicht? Sofern Sie das aus Äußerungen meinerseits in diesem Forum geschlossen haben wollen,
würde ich Ihnen dringend zu schlüssigen Belegen raten. Werte Aida, das Gefährliche an Bildung ist,
daß sie zu Einsichten führt, die gelegentlich sogar zutreffen. Die meisten Menschen unterliegen ja dem
Irrtum, sie würden erwachsen, dabei erlangen sie nur die Volljährigkeit, denn der Prozeß von Bildung
und Adoleszenz ist häufig mit der (anfänglich) verstörenden Einsicht verbunden, daß Vorurteile auch
zutreffen können. Daß Demut sicher nicht die Tugend ist, welche mir die ewige Seeligkeit gewinnen wird,
räumte ich anderenorts bereits freimütig ein. Daß die mir zuteilgewordene Bildung humanistischer Natur
ist, habe ich nie in Abrede gestellt. Daß Ihnen sprachliche Integrationsbemühungen besser zu Gesichte
stünden als mit mir eine philosophische oder theologische Diskussion vom Zaune zu brechen, brachte ich
schon vorstehend zum Ausdruck. Daß Sie meine Sachausführungen zur sittlichen Rechtfertigung juristisch
erlaubter Abtreibung nicht verstanden, offenbaren Ihre Postings. Noch Fragen?
@Florian Geyer: In der islamischen Welt herrscht leider noch Steinzeitniveau, bestenfalls Mittel- alterniveau.
Die einzigen technischen Errungenschaften, die man dort verwendet, sind Erfindungen aus Europa und Europäisch-Amerika.
#166 Florian Geyer 22:08:52 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Pakistan: Ein Mob von über 2.000 Muslimen versuchte, Dr. Robin Sardar Bahin zu töten. Mit StöckenS
Schusswaffen und Kerosin bewaffnet griffen sie die Familie an. Ein christlicher Arzt wurde letzte Woche
in Pakistan angeklagt, gegen das pakistanische Blasphemiegesetz zu verstoßen zu haben. Es wird vermutet,
dass ein Pakistani aus Eifersucht über die angesehene Stellung und den guten Ruf des christlichen Arztes
der Polizei erzählte, dass sich Sardar beleidigend über den Propheten Mohammed geäußert habe. Der
Arzt wurde nach dieser Anklage gemäß der Scharia ins Zentralgefängnis von Gujranwala eingeliefert.
Zuvor hatte innerhalb kürzester Zeit nach Verbreitung der Anklage ein Mob von mehr als 2000 Moslems gebildet,
die Sardars Haus und Praxis attackierten. Mit Stöcken, Schusswaffen und Kerosin bewaffnet verschafften
sie sich Zugang zum Haus und griffen die Familie an. Wenn die Polizei nicht gerade noch rechtzeitig eingeschritten
wäre, hätten sie Sardar ermordet, erklärt der Bericht. Seit diesem Tag wurden jeden Tag Demonstrationen
auf den Straßen der Stadt organisiert und verlangt, dass Sardar gehängt werden solle. Außerdem müssen
alle Christen in der Umgebung, aber vor allem die Angehörigen Sardars in Angst leben, weil islamische
Geistliche aufgerufen haben sie zu töten. –
Der Islam hat mit einer Moralreligion wenig bis gar nichts zu tun Es geht ihm nur um „Unterwerfung“ unter
den Patriarchen – und das heißt das Wort „Islam“ ja auch.
ja im Islam vergewaltigt man ja gerne die Frauen und die Vergewaltiger werden geschützt… damit ihnen
daraus kein Ungemach entsteht und die Frau „ihre Schande“ wegmachen kann muss eine Abtreibungsoption bestehen.
Diese Araber sind schon ein primitives Pack. Pfui Deibl!
#162 Ultramontanus 21:35:24 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Vielleicht musste diese Kifi-Religion solche Prinzipien quasi zwangsläufig entwickeln. Wenn das Mädchen
allzu jung war und die Verwandeten sich darüber ein wenig „aufgeregt“ hätten, wenn es schon schwanger
ist…Immerhin hat ja auch Khomeini erlaubt, dass Männer sich mit Babys „sexuell vergnügen“ dürfen.
#161 Florian Geyer 21:33:39 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Marcelus was in Großstattghettos abgeht ist mir einerlei. In unserem Dorf wollten sich auch mal Muslime
niederlassen. Die haben sich aber dann irgendwie nicht wohlgefühlt und haben die weise alle Einwohner
zufriedenstellende Entscheidung getroffen auch in die Großstatt zu ziehen.
@ Aida Vorher ist er ein Teil des Körpers der Mutter Vernünftige Einstellung. Ich entnehme dem hier
www.way-to-allah.com/…emen/Abtreibung.html, dass Abtreibungen vor dem 40. Tag generell im Prinzip erlaubt
sind, was sehr sinnvoll ist.
#156 Ultramontanus 21:26:20 | Donnerstag, 15. Mai 2008
wichtige Frage „Vorher ist er ein Teil des Körpers der Mutter und diese muss verantwortungsvoll mit ihm
umgehen.“ Der Fingernagel oder Bilnddarm ist auch ein Körperteil der Mutter. Was gilt hier?
Der Islam sagt nur dass die Seele mit dem 40. Tag eingehaucht wird (manchm. auch 120. Tag). Dann ist der
Embryo ein Mensch. Vorher ist er ein Teil des Körpers der Mutter und diese muss verantwortungsvoll mit
ihm umgehen. Aber Abtreibung ist noch kein Mord hier. Die Familie eines vergewaltigten Mädchens aus Pakistan
zum. Bsp. hat bei dem Großayatholla Sistani um eine Fatwa gebeten: das Mädchen hatte den Druck nicht
mehr ausgehalten und versucht sich umzubringen. Und Sistani sagt, dass hier zum Bsp. eine Abtreibung erlaubt
ist.
Aida: Wo Sie Recht haben, da haben Sie Recht! Aber allein der gesunde Menschenverstand reicht aus um zu
wissen dass eine befruchtete Eizelle kein Mensch ist. Gönau! Bingo! Tadaaa! RAmen!
Vorsicht Aida, Hinter ihrer liberalen Maskerade und ihren Intelligenz vortäuschenden Wortdrexeleien sind
sie eine kleine bornierte Fanatikerin die die billigsten Lügen nachbetet. … die Wahrheit verträgt
se och nischt!
Liebe clarissa, ich bin doch reichlich enttäucht von ihnen. Hinter ihrer liberalen Maskerade und ihren
Intelligenz vortäuschenden Wortdrexeleien sind sie eine kleine bornierte Fanatikerin die die billigsten
Lügen nachbetet. Wenn es um Islam geht wo informieren sie sich da am liebsten? Bei RTL und BILD? Was
ich geschrieben habe ist die Meinung des Islam. Genügend Gelehrte die größer sind als sie vertreten
diese Meinungen. Ich habe sie nur wiedergegeben. Aber allein der gesunde Menschenverstand reicht aus um
zu wissen dass eine befruchtete Eizelle kein Mensch ist. Das ist alles nur Biologie. Man kann nicht wissenschaftlich
feststellen wann die Seele eingehaucht wird. Das kann nur die Religion sagen. Und der Islam sagt eben
so wie ich schrieb. Ihre Links sind nicht lesenswert weil man schon anhand des Tonfalls erkennen kann
in welchem Geist und mit welcher Absicht sie geschrieben wurden. Man erkennt auch was all eure Politik
letztlich bewirken soll: es sind REligionskriege die ihr führt um den Islam zu zerstören! Jetzt hat
Muhammad (sas.) schon gar nicht gelebt. Und Fatima gab es auch nicht. Seine Enkel Hussain und Hassan wurden
nie getötet. Oh je. Oh je. Oh je.
=Zweitaccount .chen: Clarissa Die bibliograph. Angaben sind: Luxenberg, Christoph: „Neudeutung der arabischen
Inschrift im Felsendom zu Jerusalem“ in: Karl-Heinz Ohlig/Gerd R. Puin (Hg.): Die dunklen Anfänge www.amazon.de/…tehung/dp/3899301285.
Neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam, Berlin 2005, S. 124-147
#148 Pünktchen 17:13:03 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Liebe Clarissa, für die (häretisch-)christlichen Ursprünge des Islam gibt es inzwischen handfeste archäologische
Beweise! Wie der Numismatiker Volker Popp in dem von Karls Heinz Ohlig herausgegebenen Buch: „Der frühe
Islam www.amazon.de/…uellen/dp/3899300904“ (Berlin 2007) an zahlreichen Münzfunden aufzeigt, ist die
Bildwelt der ersten Münzen in früh-islamischer Zeit noch christlich ( Jesus, Johannes d. Täufer, der
apokalypt. Jesus mit Flammenschwert usw.). In dieser Zeit wird von dem Herrscher Abd al-Malik der Felsendom
in Jerusalem errichtet, dessen Bauidee noch ganz auf der christlich gedeuteten Daniel-Apokalypse basiert.
Im Felsendom findet sich auf einer Inschrift dann erstmals folgende Phrase: muḥammadun ‘abdu llāhi
wa rasūluhū den die Muslime gerne so übersetzen: Mohammed ist der Knecht Gottes und sein Gesandter.
Sollte dies die erste Erwähnung des Propheten sein? Luxenburg vertritt in einer weiteren Publikation
die These, daß die Phrase bedeutet: Gepriesen ist der Knecht Gottes und sein Gesandter. „Muhammad“ bedeutet
nämlich „gepriesen“, ähnlich unserem lat. „Benedictus“, das a) „gepriesen“ heißt und b) ein Eigenname
sein kann. Derjenige, der im Felsendom gepriesen wird, ist niemand anderer als Jesus, meint Luxenberg!
s. –--->> diese www.christoph-heger.de/…ad_no_o_Mohammed.htm kurze Zusammenfassung!
Werte/r/s Pünktchen, Sie erwerben sich zunehmend größere Verdienste um meine lückenhafte Bildung,
Danke! Den Aufsatz Luxenbergs kannte ich gar nicht und habe ihn mit großem Interesse gelesen!
#146 Pünktchen 13:36:07 | Donnerstag, 15. Mai 2008
iudex: die Herabkunft des Koran! Einmal schreiben Sie: …ich halt mich lieber an die Kollegen von der
Arabistik… Und dann wieder machen Sie mir den Vorwurf: „Inlibration“ ist ein Kunstbegriff der christlich-europäischen
Arabistik Der Koran selber hat die Parallelität zur Christologie gezogen. Insofern braucht es keine „christlich-europäische“
Arabistik! Der Koran bezeichnet sich selber als „unerschaffen“ (arabisch: ghayr mahlûq). Die Parrallele
zum christologischen Prädikat: „gezeugt, nicht geschaffen“ ist auf der Hand liegend! Aus dieser Qualifizierung
ergeben sich für den orthodoxen Islam auch bekannte Probleme mit dem sog. „strengen“ Monotheismus. Welches
nicht erschaffene Wesen, das nicht mit Gott identisch ist, könnte neben Allah, der doch „ohne Beigesellung
ist“, bestehen? Die Lösungsvorschläge der Orthodoxie sind nicht überzeugend! In bewußter Anlehung
an die chr. Inkarnation(slehre) ist eben auch die Story von der „Herabkunft“ des Koran zu sehen! Sehr
überzeugend hat die christlich-hymnologische Vorlage für die einschlägige Sure al-Quadr (Sure 97) Luxenberg
nachweisen können! Siehe dazu: –-->> hier www.phil.uni-sb.de/…/2003/imp030103.html!
@Pünktchen Zu dieser Frage habe ich mich nun schon so häufig geäußert, daß Ihr Möchtegern-Einwand
ein bißchen ärgerlich ist. Nun, ich halt mich lieber an die Kollegen von der Arabistik, als an Ihre
vorurteilsbelasteten Forenbeiträge. Das mag Sie ärgern, mir egal… Der Islam geht dagegen von einer
regelrechten Inlibration aus, d.h. er versteht den Koran durchaus als buchgewordenes Wort Gottes, das
Silbe für Silbe „Allah“ zum Autor hat, also nicht-menschlichen Ursprunges ist. Für den Koran werden
Prädikate bemüht, die für uns eigentümlich christologisch klingen: Da sitzen Sie einer reinrassigen
interpretatio christiana des koranischen Selbstzeugnisses auf. „Inlibration“ ist ein Kunstbegriff der
christlich-europäischen Arabistik und eben in bewußter Anlehung an die chr. Inkarnation(slehre) gestaltet.
Damit wird aber dem Koran ein Modell übergestülpt, das er selbst nicht kennt. Der Koran beschreibt die
Art und Weise seiner Vermittlung als tanzil (Herabsendung) oder wahy (Eingebung). Tanzil meint, dass der
Koran – hinsichtlich seiner Inhalte – Offenbarung ist (wie unsere Bibel auch!), nicht aber dass er wortwörtlich
im Himmel abgeschrieben wurde. (Tanzil ist dabei sehr allgemein: Auch nicht-religiöse Dichtung kann munnazzil
sein, wenn Dshinnen sie eingeben!). Wahy ist eine vorsprachliche, göttl. Eingebung, die der Prophet erst
in klare Strukturen fassen und in Sprache kleiden muss. Gottes Wort in menschl Sprache eben! Die Analogie
zw. Inkarnation und Koranoffenbarung ist jedenfalls Quark!
#144 Pünktchen 11:36:10 | Donnerstag, 15. Mai 2008
iudex: „Wort Gottes“ im Islam und im Christentum iudex: Das ist sehr richtig! Wie die Bibel halt auch
(von der Sie ja auch glauben, dass Sie Gottes Wort in der Sprache der Menschen ist…)… Zu dieser Frage
habe ich mich nun schon so häufig geäußert, daß Ihr Möchtegern-Einwand ein bißchen ärgerlich ist.
Für die Christen ist Jesus Christus das Wort Gottes an die Menschen. Er ist das fleischgewordene Wort.
Die Schriften, die über ihn berichten, sind normativ hochrangige Erzeugnisse von Menschen, die ein Widerhall
sind der Inkarnation! Der Islam geht dagegen von einer regelrechten Inlibration aus, d.h. er versteht
den Koran durchaus als buchgewordenes Wort Gottes, das Silbe für Silbe „Allah“ zum Autor hat, also nicht-menschlichen
Ursprunges ist. Für den Koran werden Prädikate bemüht, die für uns eigentümlich christologisch klingen:
Weiteres dazu in meinem Leserzeitungsbeitrag vom 26. Nov. 2007 www.kreuz.net/bookentry.2071.html. Beachten
Sie auch die anschließende Diskussion!
@ Judex Da gebührt Respekt und nicht billiger Hohn à la Sozikaths Spinat-Einlassung… Du kannst dir
meinentwegen deine Wahrheit aus sämtlichen Trögen dieser Welt zusammensammeln, aber ich brauche das
nicht. Ich finde zwar auch wahres in anderen Religionen aber dieses Wahre hat dann meine Religion auch.
Wenn Allah der wahre Gott seien soll muss er bei den Moslems nunmal bis zu Dreifaltigkeit anwachsen ob
dir das in deiner falschen Nächstenliebe nunpaßt oder nicht. Deinen nivilierenden Gutmenschenschrott
kannst du behalten, mein Glaube wird nunmal niemals nicht von so einer antichristlichen Gleichmacherei
wie die deine nicht aufgelöst werden.
@Pünktchen Der Koran ist ein zeitbedingtes von Menschen verfaßtes Dokument, in das interessanterweise
zahlreiche zeitgenössische Vorstellungen eingeflossen sind. Das ist sehr richtig! Wie die Bibel halt
auch (von der Sie ja auch glauben, dass Sie Gottes Wort in der Sprache der Menschen ist…)… Ich denke
über Allah zu spotten oder Ihn für klein zu halten, steht Ihnen allen nicht an – auch wenn theologische
Konzepte durchaus verschieden (sehr verschieden) sein mögen – glaubt der Islam an den einen wahren Gott,
an den auch wir glauben und er findet wirklich starke und eindrucksvolle Bilder für Gottes Größe, Macht
und Nähe, wie z.B. das von Aida zitierte Bild aus Quran 50:16. Da gebührt Respekt und nicht billiger
Hohn à la Sozikaths Spinat-Einlassung… Apropos Respekt, Herr Geyer, was sollte denn diese primitive
Totalentgleisung: Aida, mittlerweiler müssten Sie eh schon mitbekommen haben dass keiner hier eine Raumpflegerin
sucht. Haben Sie heute früh an der Chauvinismus-Suppe gelöffelt, oder was?!?
Werte Aida (was macht übrigens der wackere Radames?), anerkennenswert ist es, daß Sie als Anhängerin
der einzigen Buchreligion die Schriften Ihres Propheten hinreichend kennen; Respekt! Ohne nun belehrend
wirken zu wollen, hielte ich die Bewältigung Ihrer integrativen Probleme sprachlicher Art aber (momentan)
für dringlicher als die Auseinandersetzung mit scholastischer Theologie und Philosophie.
@ Aida Allah ist der Westen und der Osten, wohin immer du dich also wendest: dort ist Allah. Er ist euch
näher als eure Halsschlagader. Ich denke mal das euer Allah sogar ein bisschen mehr ist als der Westen
und der Osten, es ist schließlich ein unvollkommenes Abbild von unserem Gott mit vielleicht sogar verkehrten
Einflüssen. Und näher als meine Halsschlagader ist mir euer Allah nicht, jedenfalls nicht ohne seinen
Sohn Jesus Christus unseren Herrn und Gott welchen ich ohne Bedenken immer an meine Halsschlagader heranlasse.
#138 Pünktchen 09:51:08 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Der Koran ist ein zeitbedingtes von menschen verfaßtes Dokument, in das interessanterweise zahlreiche
zeitgenössische Vorstellungen eingeflossen sind. Das gilt auch für die Aussagen über den Embryo, die –
wie manches andere – von aristotelischen Vorstellungen beeinflußt sind. Nun war Aristoteles sicher ein
bedeutender Philosoph und Naturkundler, aber wir würden uns heute hüten, die gesamtheit seiner Theorien
im naturkundlichen Bereich zu akzeptieren. Ein großer Teil davon beruht nach heutigem Wissensstand auf
Spekulation und Mutmaßung, so auch die aristotelische (und koranische) Embryologie. Vonseiten des Zellbiologen
Prof. Volker Herzog lautet die Auskunft: Ab dem Zeitpunkt der Befruchtung muß man von einem neuen Menschen
sprechen! www.kreuz.net/bookentry.2315.html
Ja Aida Das liegt daran das unser Gott so groß ist und uns von Anbeginn an kennt, von dem Anbeginn wo
unser gesamtes Menschsein vorhanden ist und sich weiterentwickelt bis zum Tod. Da muss euer Allah wohl
noch ein bischen wachsen und Spinat essen wenn er auch so groß werden will.
Was ist denn ein virtueller Mord? Von dem Clarissa hier erzählt? Der Grund warum ein Abbruch erst nach
einer gewissen Zeit Mord ist, ist klar und offensichtlich! Zumindest für Muslime! Denn es steht so im
Heiligen Quran! Vor dem 40. (oder teilw. 120.) Tag bsitzt der Embryo keine Seele, ist folgkich kein Mensch
und seine Entfernung kein Mord. Er ist nur Teil des eigenen Körpers und da die Verletzung des eigenen
(oder auch fremden) Körpers haram ist, ist ein Abbrich nur erlaubt wenn dafür gute GRünde vorliegen.
Es ist also alles klar. Aber Christen diskutieren lieber „virtuelle“ Morde anstatt sich um die realen
zu kümmern. Überall auf der Welt sterben ständig Menschen und ihr und eure Politik ist nicht unschuldig
daran! Kümmert euch darum! Das wäre wichtiger!
@ Clarissa: Auf dieser Basis habe ich immer gestanden! Ich wußte, daß ich so falsch nicht liege und
habe Ihre Flucht in persönliche Attacken als das gewertet, was sie waren – psychologische Kriegsführung.
Ich bin Ihnen deshalb nicht gram, :(3 da Sie reumütig um Verzeihung bitten. Natürlich ist mir bewußt,
daß sich das Königtum Christi… Mehr habe ich doch nie behauptet. Ich sagte, daß Christus als König
über ALLE Menschen herrscht. Deshalb kann ein Katholik auch nicht so wie obelix dem Rechtspositivismus
huldigen und das zivile Gesetz(die Übereinkunft der Mehrheit der Bürger) automatisch über das Gesetz
Gottes stellen. Nein! Der Katholik wird wollen („Jeder, der seine Gebote beobachte, beweise dadurch, daß
er ihn liebe“) – und dazu ist er aufgerufen – daß das Gesetz Christi auch im Staat berücksichtigt wird.
Hierfür soll er kämpfen. Er darf sich nicht damit zufrieden geben, daß die Mehrheit sich auf die Legalisierung
der Abtreibung geeinigt hat. Trotzdem: Die Aufforderung…ergeht an jeden Gläubigen, ohne seine staatsbürgerliche
Treue zur verfaßten Demokratie seiner Heimat in Frage zu stellen. So gebt dem Kaiser, was des Kaisers
ist, und Gott, was Gottes ist: Glauben Sie, daß ein Katholik, der die oben genannten Prinzipien ganz
fest in seinem Herzen verankert, gegen seine staatsbürgerliche Treue verstößt? Ich halte mich auch
an die Gesetze. Deshalb muß ich sie aber nicht für gut befinden. Ich darf auf legale Art auch gegen
sie kämpfen. Das ist meine Aufgabe, wenn diese Gesetze gegen das Gesetz Christi verstoßen. D’accord?
Werter Defensor, zunächst ist es an mir, mich für die Attacke zu entschuldigen, die ich gegen Sie persönlich
geritten habe (Steinbruchexegese etc.). Natürlich ist mir bewußt, daß sich das Königtum Christi nicht
einfach „wegspiritualisieren“ läßt, sondern konkrete Forderungen und Anforderungen an unser aller Handeln
stellt. Dessen eingedenk ist mir indes nicht gänzlich unbekannt, wie Diskussionsteilnehmer auf die leiseste
Forderung nach kirchlicher Einflußnahme auf die Politik (über-) reagieren: Da wird sofort nach der Restauration
der Herrschaft der k. u. k. apostolischen Hoheiten ge-, oder gleich die Hierokratie ausgerufen. Trotzdem:
Die Aufforderung, sich der Königsherrschaft Christi zu stellen und zu unterwerfen ergeht an jeden Gläubigen,
ohne seine staatsbürgerliche Treue zur verfaßten Demokratie seiner Heimat in Frage zu stellen. Halten
Sie einen Konsens auf dieser Basis für möglich?
quatsch! Er hat ja gesagt: „mein Reich ist nicht von dieser Welt“ so sei es! Des Menschen Wille ist ja
bekanntlich sein Himmelreich, umso mehr das des Gottessohnes, er ist ja wahrer Gott, also hat er sich
auch in dieser Aussage nicht geirrt…und tschüss!… die Welt ist ja laut Katholizismus eh beim Teufel.
Lasst den Worten Taten folgen… soll sich sein Reich doch einmal aus dieser Welt verabschieden. Soll
er seine Schäfchen ins Trockene führen, die Zahl derer, die seiner fragwürdigen Liebe frönen.
@clarissa colonia Ein Tötungshandeln wäre es auch unstrittig dann, wenn man annimmt, bereits nach der
Befruchtung liege ein homo in actu vor. Rechtspositivistisch finden Sie aus diesem Trilemma keinen Ausweg…
… und über die Religion? Finden Sie da einen Ausweg? Finden Gläubige einen Ausweg? Wenn ich den Jubel
der katholischen Klerisei höre, der immer dann hymnisch erklingt, wenn sich eine Mutter für ihr „ungeborenes
Kind“ entscheidet und dafür den eigenen Tod in Kauf nimmt, ist die Antwort klar. Frauen sind verfügbar,
Föten nicht. Das ist auch Pünktchens eindeutige Antwort. Welche ist Ihre clarissa? Auch die des Papstes?
Ich fürchte (für die Schwangere) ja.
@ clarissa: Was Ihnen bei „Bischof“ Braun unterläuft, das sei auch mir gestattet – ein Lapsus eben Nach
meinem Denzinger Geschenkt…na und? Innerhalb der Enzyklika schreibt der Papst, daß er Wesen & Bedeutung
dieses Königtums darlegen wolle. …seinerseits ein Zitat aus Leo XIII. Enz… Sie sind ja wirklich schlau.
Eben jenes Zitat hat Pius XI. in seine Enzyklika eingearbeitet. Wie Sie daraus einen unmittelbaren Universalregierungsanspruch…
Er setzt sich bestimmt nicht auf einen irdischen Thron. Christus betonte ja gegenüber Pilatus, daß sein
Königtum nicht von dieser Welt sei. Hieraus darf man aber nicht schließen, daß dieses Königtum nicht
doch in dieser Welt sei: somit untersteht im vollsten Sinne die ganze Menschheit der Herrschaft Jesu Christi
„Es gibt ja nur eine Quelle des Heiles, des persönlichen wie des gemeinschaftliche.“ Für Gott gelten
die gleichen Regeln, ob man ihn nun als solchen bekennt oder nicht. Nur weil sich Menschen auf etwas einigen,
wird deshalb nichts gut. leitet daraus aber nur einen Wunsch, vielleicht eine Aufforderung an die Regierenden
ab Wenn Sie glauben, daß er es einfach nett gefunden hätte, dann möchte ich Ihnen widersprechen. An
die Katholiken ergeht die konkrete Aufforderung: „In dieser Hinsicht (ist) kein Unterschied zu machen
zwischen Einzelmenschen & häuslichen oder bürgerlichen Gemeinschaften, denn die in Gemeinschaften vereinigten
Menschen stehen nicht minder unter der Herrschermacht Christi als die Einzelmenschen. „Jeder, der seine
Gebote beobachte, beweise dadurch, daß er ihn liebe.“ – Die Inspiration allen Handelns durch Chris…
in seinem Haus kann er gerne herrschen… es heisst ja: my home is my castle… oder anders ausgedrückt:
in meiner Badewanne bin ich Kapitän… aber bei mir daham da herrsche ich und da kann sich der liebe
Jesus einmal sprichwörtlich brausen gehen.
Von lahmen sprach ich, nicht vom Hinken; aber sei’s drum: Nach meinem Denzinger (1960) ordnet Quas primas
vom 11. Dez. 1925 die Einführung des Christkönigsfestes an (Ihr Zitat ist seinerseits ein Zitat aus
Leo XIII. Enz. Annum sacrum, mit dem dieser das Hl. Jahr 1900 ankündigt und die Welt dem Heiligsten Herzen
Jesu weiht). Wie Sie daraus einen unmittelbaren Universalregierungsanspruch Christi ableiten wollen (den
Sie nach Ihrem Gutdünken wohl gerne in Richtung des Papocaesarismus auslegen würden), bleibt rätselhaft.
Wahr ist, daß Leo XIII. und Pius XI. über die Königsherrschaft Christi sprechen. Pius XI. leitet daraus
aber (wie von mir im Wortlaut zitiert) nur einen Wunsch, vielleicht eine Aufforderung an die Regierenden
ab, sie mögen/sollen die Verehrung des Reiches Christi [praecipuo quodam modo et spirituale esse et ad
spiritualia pertinere (vgl D2195)] nicht zurückweisen, wenn sie das Glück ihres Heimatlandes wahrhaft
fördern und vermehren wollen (vgl D2196). Dieser Wunsch an die Regierenden ist der einzige konkrete Bezug
der Enzyklika zur Frage der tatsächchen innerweltlichen Politik bzw. ihrer „Machtverhältnisse“. Da wohl
ich nicht werde erwarten dürfen, daß Sie, werter Defensor, wo schon keinen Fehler, da doch wenigstens
eine Überinterpretation einräumen werden, schließe ich diese Diskussion mit einem Hinweis: Mir ist
sowohl die systematische, kanonistische sowie theo- und teleologische Interpretation lehramtlicher Texte
geläufig, was ihre Steinbruchexegese nicht wirklich erkennen läßt, & vale.
Liebe clarissa, wenn mein Vergleich hinkt, dann sitzt Ihrer im Rollstuhl Ihr Geschreibsel klingt ja recht
gscheid, aber wer sich genauer damit auseinandersetzt, erkennt schnell, daß es sich dabei nur um heiße
Luft handelt! Ihre grammatikal. Auslegungsversuche in Ehren, aber haben Sie schon mal etwas von einer
systematischen oder teleologischen Methode gehört? Selbst unterstellt, daß Ihre Behauptungen in Bezug
auf die Grammatik richtig wären, so zeigen die anderen Methoden schnell, daß Ihre Schlußfolgerung Mist
ist. Die betreffenden Passagen lauten wie folgt: Anderseits würde derjenige sich schwer irren, der Christus
als Mensch die Macht über alle zeitlichen Dinge absprechen wollte. Denn er hat vom Vater ein so unumschränktes
Recht über alle Geschöpfe bekommen, daß alles seinem Willen unterstellt ist. Doch hat er sich während
seines Erdenlebens der Ausübung dieser irdischen Herrschergewalt völlig enthalten. Er selbst hat Besitz &
Erwerb menschl. Dinge verachtet, & beließ sie & beläßt sie noch heute ihren Besitzern. Im nächsten
Absatz faßt Pius XI. das Gesagte wie folgt zusammen: So umfaßt also das Reich unseres Erlösers alle
Menschen (…),«Seine Herrschaft erstreckt sich nicht nur auf die kathol. Völker, auch nicht nur auf
jene, die durch die Taufe von Rechts wegen der Kirche angehören […], sondern sie umfaßt auch jene,
die den christlichen Glauben nicht besitzen; somit untersteht im vollsten Sinne die ganze Menschheit der
Herrschaft Jesu Christi» Der Papst will also offensichtlich erklären, warum Christus über alles & jeden
herrschen muß.
Werter Defenso, Ihre defensio lahmt aber gewaltig, denn das wörtliche Zitat (vgl D2196) hat einen Fortgang:
„At tamen, quoad in terris vitam traduxit (scil. Christus), ab eiusmodi dominatu exercendo se prorsus
abstinuit, atque, ut humanarum rerum possessionem procurationemque olim contempsit, ita eas possessoribus
et tum permisit et hodie permittit.“ In Ihrem Zitat geht es nicht um Papo- oder Christocaesarismus, sondern
um die Berechtigung der Ausübung irdischen (zeitlichen) privaten Eigentumsrechts und fährt dann an die
Regierenden gewandt fort: „Nationum igitur rectores imperio Christi publicum reverentiae obtemperationisque
officium per se ipsi et per populum praestare ne recusent, si quidem velint, sua incolumi auctoritate,
patriae provehere atque augere fortunam.“ Der Konjunktiv (im Hauptsatz) ne recusent bringt nur einen apostolischen
Optativ an die Regierenden zum Ausdruck. Die durch die verneinte Formulierung sie sollen/mögen nicht
zurückweisen vorliegende Abschwächung läßt es nicht zu, dies als Adhortativ aufzufassen, wie Sie das
(vielleicht mit Peter Hünermanns Hilfe?) tun. Aber über die lateinische Messe in außerordentlichen
Ritus zu rabulieren und einen Textinhalt korrekt zu erfassen sind halt doch zwei Paar Steifel, meinen
Sie nicht, werter Defensor? Mit freundlichen Grüßen, Ihre promotrix fidei!
„Wer Jude ist, bestimme ich“ Wenn ich mir die Alternativen anschaue…dann verwende ich diese Hilfe des
Rechtspositivismus gerne. Ein Beispiel für Rechtspositivismus gefällig: „Wer Jude ist, bestimme ich.“
(Reichsmarschall Hermann Göring) Unser staatliches Gesetz ist „nur“ eine Hilfe, aber es ist in einer
freiheitlichen Demokratie die beste und meiner Ansicht nach einzige Hilfe, die wir haben. Das zivile Gesetz
ist eine Übereinkunft der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger dieser Staaten, das auf der Deklaration
der Menschenrechte basiert. Katholiken dürfen dagegen nie vergessen, wer ihr eigentlicher König ist –
Christus! Seine Herrschaft ist, wie Pius XI. in Quas primas lehrt, „vor allem geistiger Natur und betrifft
die geistigen Belange“. Der Papst fährt jedoch fort: „Andererseits würde derjenige sich schwer irren,
der Christus als Mensch die Macht über alle zeitlichen Dinge absprechen wollte. Denn er hat vom Vater
ein so unumschränktes Recht über alle Geschöpfe bekommen, daß alles seinem Willen unterstellt ist“.
Christus läßt zwar den irdischen Herrschern ihre Macht, verlangt aber, daß sie ihm in den Bereichen,
die das ewige Ziel des Menschen betreffen, untertan sind. Danach sollen sich alle katholischen Politiker
richten. Danach sollen sie handeln, damit Christus immer und allezeit unsere Gesetze inspiriere.
Werter Methusalix, es ging mir noch nicht einmal ansatzweise um (religiöses) Zelotentum, sondern nur
um die Frage, welche objektive Zäsur in der Ontogenese es rechtfertigt, gleiche (gleiche?) Sachverhalte
ungleicher rechtlicher Wertung zu unterziehen. Nach der rechtswissenschaftlichen Prämisse, Recht heiße
Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln, muß doch zwischen den beiden Sachverhalten (Abbruch
in der 12./13. SW) ein grundlegender Unterschied bestehen, wenn man gleiches Handeln (Abbruch) zu unterschiedlichen
Zeitpunkten (12./13.SW) unterschiedlich werten und unterschiedliche Rechtsfolgen daraus ableiten will.
Medizin, Entwicklungsbiologie, Zytologie (etc.) gehen jedenfalls einhellig davon aus, daß in der Entwicklung
des Lebens keine Zäsuren bestehen (natura non facit saltus). Welche Argumente (außer rechtspositivistische,
die ich übrigens keineswegs abtue) sprechen also für diese Ungleichbehandlung? Oder handelt es sich
etwa nicht um eine Ungleichbehandlung, weil wir bis zur 12. SW nicht von einem Menschen (in potentia oder
in actu) zu tun haben? Handelt es sich dabei jedoch nicht um einen homo in potentia, wird aus ihm auch
niemals ein Mensch; ist es dennoch ein solcher, läuft eine Abtreibung auf ein Tötungshandeln hinaus
(unabhängig davon, ob es strafrechtlich sanktioniert wird der nicht). Ein Tötungshandeln wäre es auch
unstrittig dann, wenn man annimmt, bereits nach der Befruchtung liege ein homo in actu vor. Rechtspositivistisch
finden Sie aus diesem Trilemma keinen Ausweg…
#121 methusalix † 19:56:53 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@clarissa colonia Also: Wenn ein Abort inder 13. Woche ein Tötungsdelikt verwirklicht, warum nicht auch
in der 12. Woche? Liebe clarissa, diese Frage kann nur mit Glaubensinhalten beantwortet werden und die
sind in jeder Religion beliebig, je nach Religion, Bekenntnis und Zeit. Unser staatliches Gesetz ist „nur“
eine Hilfe, aber es ist in einer freiheitlichen Demokratie die beste und meiner Ansicht nach einzige Hilfe,
die wir haben. Also sollten wir sie nicht achtlos wegwerfen. Wenn ich mir die Alternativen anschaue, schlimmstenfalls
Girolamo Savonarola oder -wie unser guter Geyer schon wähnte, Dschugaschwili- dann verwende ich diese
Hilfe des Rechtspositivismus gerne. Oder wollen Sie in einem Gottes- oder gar, Gott bewahre, Kirchenstaat
leben? Ich eher nicht. Und die meisten Frauen wollen das sicher heute auch nicht mehr. Das zivile Gesetz
ist eine Übereinkunft der Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger dieser Staaten, das auf der Deklaration
der Menschenrechte basiert. Dass Sie -bedauerlicher Weise- diese Menschenrechte vielleicht nicht als vollzählig
(bei der Frage des Aborts), oder gar überzählig (beim Diskriminierungsverbot gleichgeschlechtlich Liebender)
betrachten ändert nichts daran, dass wir uns daran halten müssen. Es ist Ihnen unbenommen, im Rahmen
Ihres Glaubens, die Regeln die der Papst aufstellt, zu beachten. Sollten Sie allerdings, im Rahmen Ihres
Glaubens, mit den staatlichen Rechtsvorschriften in Konflikt geraten, bleibt Ihnen nur der Weg des glorreichen
Märtyrertums.
Werter Methusalix, es steht Ihnen natürlich frei, sich hier rechtspositivistisch auf die staatliche Gesetzgebung
zu berufen, wie Sie das ja auch tun; darauf zielte meine Frage aber nicht. Zu konstatieren ist, daß die
staatliche Gesetzgebung die Abtreibung in einem gewissen zeitlichen Rahmen (impletis implendis) zuläßt,
spatio exacto aber bestraft. Gibt es eine nach objektiven Kriterien zu bestimmende Zäsur in der Ontogenese,
die einen Abort in der 12. Woche straffrei zuläßt, in der 13. aber strafbewehrt? Wenn es sich in der
13. Schwangerschaftswoche um ein Tötungsdelikt handelt, warum dann nicht auch in der 12. (11., 10., usf.)?
Diese Frage wurde weder im gesellschaftlichen Konsens noch im entsprechenden überfraktionellen parlamentarischen
Antrag zufriedenstellend beantwortet. Angesichts Ihrer ist es nicht wirklich weiterführend, sich auf
einen rechtspositivistischen Minimalkonsens zurückzuziehen. Also: Wenn ein Abort inder 13. Woche ein
Tötungsdelikt verwirklicht, warum nicht auch in der 12. Woche?
#118 methusalix † 16:51:10 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@clarissa colonia Da Sie eine solche aber für möglich halten, wäre es interessant zu erfahren, nach
welchen Kriterien Sie dies tun. Sie erlauben, dass ich hier -auch- antworte: nach den Gesetzen des Staates.
Werter Kurt, Ihren Standpunkt zusammenfassend kann man wohl sagen, daß Sie einen Schwangerschaftsabbruch
(ggf. in einem bestimmten zeitlichen Rahmen) für sittlich möglich erachten, weil es sich in diesem Zeitraum
(nach Ihrer Meinung) noch nicht um ein menschliches, gefühls- oder geistbegabtes Lebewesen handeln, sondern
um eine Agglomeration von Zellen – deren „humanogenen Ursprung und Charakter“ sie aber prinzipiell anerkennen.
Damit räumen Sie deren Menschsein in potentia also ein, obgleich sie deren Menschsein in actu bezweifeln.
(Ist das so richtig?) Leser/in Pünktchen ist hingegen der Auffassung, daß mit der Befruchtung einer
Eizelle (und deren erfolgreicher Einnistung, wie man wohl sachgerecht wird ergänzen müssen) Menschsein
nicht nur in potentia angelegt, sondern bereits in actu verwirklicht ist, weil sich daraus nur ein Mensch
entwickeln kann. (Ist das ebenfalls so korrekt?) Damit liegt bei Ihnen (von unterschiedlichen sittlichen
Wertungen abgesehen) zunächst ein begriffliches Mißverständnis vor, denn Leser/in Pünktchen bezeichnet
bereits das als Menschen, was für Sie, werter Kurt, noch ein „amorpher Zellhaufen“ ist. Zwar neige ich
persönlich eher der Meinung Pünktchens zu, die humanitas in potentia einer embryonalen Frühform so
hoch anzusetzen, daß deren Abort, wofern er es nicht tatsächlich ist, doch zumindest virtuell auf die
Tötung eines Menschen hinausläuft. Da Sie eine solche aber für möglich halten, wäre es interessant
zu erfahren, nach welchen Kriterien Sie dies tun.
Pünktchen Wer mit der Behauptung einer Spätbeseelung des vorgeburtlichen Menschen Abtreibungen für
zulässig erklärt, ist beweispflichtig für seine folgenreiche Behauptung! Ich wüsste nicht, dass Ich
oder Obelix dies so begründet hätten. Sie selber glauben an eine Beseelung. Ich tus nicht. Also muss
ich mich gar nicht mit diesem Unfug rumärgern. Wer dagegen das Leben von Menschen zu keinem Zeitpunkt
der Ontogenese antastet, der hat für sein Nicht-Tun natürlich auch keine Beweispflicht! Nein. Wer selber
nicht abtreiben will, muss das natürlich auch nicht begründen. Wer aber anderen verbieten will, abzutreiben,
der muss das sehr wohl begründen. Und wenn er es deshalb verbieten will, weil er meint, bei der Abtreibung
töte man eine Seele, dann will ich erstmal Beweise für die Existenz einer Seele sehen. Können Sie einen
solchen nicht erbringen, fällt diese Argumentation einfach mal flach.
Methusalix: Die Beweispflicht liegt bei Ihnen! Wer mit der Behauptung einer Spätbeseelung des vorgeburtlichen
Menschen Abtreibungen für zulässig erklärt, ist beweispflichtig für seine folgenreiche Behauptung!
Wer dagegen das Leben von Menschen zu keinem Zeitpunkt der Ontogenese antastet, der hat für sein Nicht-Tun
natürlich auch keine Beweispflicht! Sie, Methusalix, müssen also beweisen können, worauf Sie Ihre Abtreibungstoleranz
gründen! Nicht derjenige, der etwa im Zweifel, menschliches Leben von Anfang an schont! Können Sie dies
jedoch nicht beweisen, muß der Grundsatz gelten: Im Zweifel für das Leben! In dubio pro vita! s. dazu
auch diesen de.youtube.com/watch?v=oTOxIFW1Mhk kurzen Film!
#114 methusalix † 11:30:28 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@Brand. et Aegid. Brandenburgis: @Obelix Besinnen Sie sich! DAs kann Sie den HAls kosten! Machen Sie sich
nicht ins Hemd! In der katholischen Kirche kann einen schon viel weniger den Kopf kosten (vor allem wenn
man bedenkt, dass die katholischen Hierarchen Todesstrafen-Anhänger und Hinrichtungsbefürworter sind).
Ein Blick in die Kirchengeschichte (und den aktuellen Katechismus) mit ihrer breiten Blutspur, die sie
dort hinterlassen hat, genügt. Aegidius: @Obelix Der Glaube ist ein übernatürliches wissen, das man
nicht beweisen kann. Völlig richtig Aegidius! Deswegen ist es völlig blödsinnig von GrossinquisitorIn
Pünktchen „Beweise“ für Beseelungszeitpunkte zu verlangen. Damit hat der grosse Doctor Angelicus schon
jämmerlichst Schiffbruch erlitten. Das ist GLAUBENSINHALT, demnach beliebig, je nach Glauben, Religion
und deren Entwicklung festgelegt!
Kilian Aber was will man machen? Viele denken ja gar nicht daran, wenn sie heiraten, daß das auch in
die Brüche gehen kann. Das ist ja auch nicht verkehrt. Wäre ja schon schlimm, wenn man bei der Heirat
schon an deren Scheitern denken würde. Würde man das gleich miteinbeziehen, dann bräuchte man gar nicht
erst zu heiraten. Wenn man verliebt ist, dann meint man immer, es würde ewig so bleiben. Deshalb wäre
es nicht schlecht, die Hausfrau als Beruf anzuerkennen. Und? Was sollte das bringen? Gut – die Hausfrau
würde solange die Ehe besteht, immerhin Rentenansprüche anhäufen (wobei sich natürlich die Frage stellte,
wer das wovon bezahlen soll, aber das ist eine andere Frage). Das Problem der Armut der Frau / der Kinder
(die bei einem Scheitern der Ehe meist bei ihr bleiben) wird dadurch auch nicht gelöst, dass Hausfrau/-Mann
als Beruf anerkannt würde. Denn spätestens mit dem Auszug der Kinder würde die Frau arbeitslos. A propos
Arbeitslosigkeit – dies ist heute ein weiteres Problem bei Frauen, die „nur“ Hausfrau sind. Wird der Mann
arbeitslos, dann ists sehr sehr gut, wenn die Frau auch arbeitet, denn dann bricht nicht das gesamte Familieneinkommen
weg. Letztlich ists m.M.n. ungeheuer wichtig für die Gesellschaft und für die Unabhängigkeit jeder
Frau, vor einer Heirat erstmal auf jeden Fall eine Ausbildung zu machen und ein paar Jahre im Beruf zu
arbeiten. Wenn sie sich dann in einer Ehe für den Weg der Hausfrau entscheidet – bitte sehr, wenn Mann
genug verdient.
Nun, ich kenne viele Matte; die sind matt von der Arbeit, oder matt vor Weisheit, oder matt von der Völlerei,
oder matt vom Wein, oder matt von der Liebe, oder matt von der Krankheit, oder matt vom Alter, oder matt
vor Müdigkeit, oder matt auf dem Brett. Aber mit keinem Matten würde ich mir ein Kuschelstündchen auf
ebensolcher wünschen, werter matt.
@ Aida Nein, du mußt keine Angst haben vor kath. Männern in schwarzen Kutten, weil bei den Kosten heutzutag
kann man sich das Verbrennen von Leuten gar nicht mehr leisten. Schlaf gut!
Muss ich also verbrannt werden? Gute NAcht! (ich fürchte mich ein bißchen vor katholischen Männern
in schwarzen Kapuzen die pöhse Hexen verbrennen wollen! hoffentlich kann ich wenigstens bisschen schlafen…!!!!)
Vom Glauben her, hat niemand ein Recht auf seine eigenen Irrlehren. Das ist eher eine Neuerung des V2,
bzw. eine rein weltlich-freidenkerische Aussage.
Liebe clarissa, wo steht das in ihren Heiligen Schriften? Wo steht dass ich ein Recht auf eine „Irrlehre“
habe? Warum gab es dieses Recht früher nicht? Woher kommt es plötzlich? Vielleicht ist es nur ein Zugeständnis
den Umständen geschuldet und sobald ihr euch wieder mächtig genug fühlt wird es wieder geändert?
Werte Aida, auch Sie haben das Recht auf Ihre eigene Irrlehre und die Kirche wird sie Ihnen (gegen Ihren
Willen) nicht nehmen – mit allen Konsequenzen, wie auch immer die im Jenseits aussehen mögen; dazu werde
ich aber nicht spekulieren.
Und wie sollte man das anstellen? Wie kann man die Tyrannis theologisch diskutieren bzw. definieren? Tyrannis
ist ja an sich nichts schlechtes. Und was ist der eigentliche Unterschied von Monarchie und Tyrannei?
Wohl wieder die Vererbarkeit.
Lieber Kilian, dann muss man das Christentum sehr schnell verbieten weikl ihr die Verfsassung und die
Werte und überhaupt alles gefährdet! Ihr gehört unbedingt nach Guantanamo!
Man sollte es wirklich so schreiben! Dämokratie. Die derzeitige dt. Regierungsform kommt wohl eher der
grie. Tyrannei näher als einer Demokratie. Dies ist (wenn überhaupt) nur in sehr kleinen Kreisen möglich.
Und selbst nach einer demokratischen Abstimmung hat man eine Tyrannei, weil dann der Gewähte regiert/herrscht.
Liebe clarissa, Damit meinen sie die Kopten. Das ist sehr nett für die Kopten. Aber was ist mit den Muslimen?
Was ist wenn ich der Meinung bin (und das bin ich ja nun unzweifelhaft!), dass Jesus ein Prophet aber
eben nicht mehr war? Und dass sein Tod so gar nicht stattgefunden hat? Dass Paulus ein Anhänger des Teufels
war? Was dann? Welchen Platz weißt mir ihre Kirche zu? Sie legen doch so viel Wert auf Toleranz? Nicht?
Wie tolerant ist ihre Kirche mir gegenüber? Gibt es eine Chance (eine klitzeklitzekleine??!!!) in den
Himmel zu kommen wenn ich behaupte Jesus sei nur ein Mensch gewesen?
Werte Aida, ja es trifft zu, daß die Kirche einen stabilisierenden Anteil an der Restauration der Hl.
Allianz hatte, die hauptsächlich Metternichs Idee war, den schon die Zeitgenossen als den „Kutscher Europas“
bezeichneten (was der alte Clemens nicht ohne Anflug von Eitelkeit in einem seiner Briefe an Dorothee
Lieven zitierte!). Auch für das Ancien Régime mag das in abgeschwächter Form gelten, obwohl da (zumindest
in Frankreich) die Kirche doch mehr Instrument in der Hand des Königs war (mit dem dictatus papae hatte
der Papst zwar im Reich den Investiturstreit gewonnen; die frz. Könige haben sich das Recht der Investitur
nicht nehmen lassen und auch Ludwig XVIII. hat es nach der Restauration wie selbstverständlich geübt).
Was Ihre Bemerkung zum Islam angeht, will ich mich auf die Feststellung beschränken, daß jeder ein Recht
auf seine eigene Irrlehre hat, mag sie auch monophysitisch sein.
Liebe clarissa, womit aber immer noch nicht das Gegenteil bewissen ist. War die Kath. Kirche eine Anhängerin
der 1848er Revolution? Des Hambacher Festes? Ist Heine etwa gar ein Vatikan Heiliger? Oder war ihre Kirche
nicht doch eher auf Seiten Metternichs? Der Heiligen Allianz? Die doch ach so tapfer gegen die bösen
Jakobiner und 1789, gegen Menschenrechte und Liberalismus kämpften? Ist es nicht doch mehr (und MEHR!!!)
als verlogen wenn ihr eure Kirche heute hinstellt als hätte sie schon immer Demokratie und Empirismus
und Positivismus verteidigt? Und das so wortreich (und völlig verlogen!!!!) gegen den ach so bösen Islam
ins Feld führt? Ihr glorreichen Gotteskrieger? Ihr kämpft doch noch immer für die gleiche Sache! Deos
vult! Gott will es! Gott will dass ihr knietief im Blut der Muslime watet!
@Kurt K. Ja, ich gebe ihnen recht. Aber was will man machen? Viele denken ja gar nicht daran, wenn sie
heiraten, daß das auch in die Brüche gehen kann. Deswegen habe ich auch geschrieben, das die Entscheidung
selbst getroffen werden muß. Deshalb wäre es nicht schlecht, die Hausfrau als Beruf anzuerkennen. Aber
was das weiter bringen soll weiß ich auch nicht. Die Politik äußert Dinge die dann bei den Medien nicht
in der Versenkung verschwinden. Heute so, morgen wieder anders…
Werte Aida (was macht übrigens der wackere Radames?), Sie schlagen ja eine abenteuerliche Volte: Erst
hängt die Romantik dem Katholizismus an, dann dieser jener. Das kann so nicht logisch sein. Daß es eine
gewisse Affinität romantischer Dichter (auch protestantischer) zum katholischen Mystizismus gegeben hat,
v. a. in der Glorifizierung des Mittelalters als Zeit der Einheit von Wort und Glaube, ist unbestreitbar.
Daß deswegen auch ein preußischer König (ohne den geringsten Abstrich an seiner kirchenobrigkeitlichen
Rolle zuzulassen) sogar einen katholischen Dom (ccaa) fertigzubauen befahl, mag seinen Grund darin haben.
Daß aber die Kirche der romantisierenden Mystikschwärmerei dichterischer Provenienz mehr als zeitgebunden
erklärbar erlegen wäre, ist sicher nicht belegbar. Sicher sahen auch Theologen das Wesen des Katholischen
in der Mystik (z. B. Scheeben). Sie vertraten aber erstens nicht alle und zweitens auch keine theologische
Mehrheitsmeinung.
Kilian Ich bin von einer ideal Situation ausgegangen. Ja, das hab ich bemerkt. Und genau da liegt das
Problem. Die Realität ist nicht die Idealsituation. Ehen scheitern. Männer sterben. Frauen werden alleinestehend /
alleinerziehend. Und wenn dann keine Ausbildung / Berufserfahrung im Hintergrund steht, dann bedeutet
das Armut und Elend, HarzIV – für die Frau, die Kinder und auch für die Frau im Alter. DAS ist das schlechte
daran. Und genau das war auch das schlechte an der Abhängigkeit der Frauen früher von den Männern.