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Dienstag, 13. Mai 2008 13:42
War Papst Johannes Paul II. ein geheimer Unterstützer?
Er ernannte für die Diözese Mostar einen Bischof, der ein scharfer Kritiker der angeblichen Marienerscheinungen in Medjugorie ist. Doch gleichzeitig gibt es Privatbriefe des Papstes zu dem Thema.
(kreuz.net) Im Jahr 2007 publizierte der US-amerikanische Medjugorje-Anhänger Denis Nolan eine weitere Auflage seines Buches „Medjugorje und die Kirche“.

Das Buch enthält auch die Faksimile-Darstellung von acht Briefen, die der verstorbene Papst Johannes Paul II. geschrieben hat und die sich auf die Erscheinungen in Medjugorje beziehen.

Die Papst-Briefe sind an den polnischen Schriftsteller und Holocaust-Überlebenden Marek Skwarnicki (78) gerichtet.

In ihnen sagt der verstorbene Papst nicht ausdrücklich, daß er an Medjugorje glaubte. Aber es kommt klar zum Ausdruck, daß er mit dem, was dort geschieht, sympathisierte.

MedjugorjeMedjugorjeKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 6 Bildern zu starten.

Die zwei hier abgebildeten Briefe stammen vom 8. Dezember 1992 und vom 28. Mai 1992.

Sie wurden ursprünglich in Skwarnickis Buch „Johannes Paul II.: Ich sende euch Grüße und segne euch. Die Privatbriefe des Papstes“ publiziert. Das Buch erschien im Oktober 2005 in polnischer Sprache.

Deutsche Übersetzung:
Privatbrief Johannes Paul II.
Privatbrief Johannes Paul II.
Liebe Herrschaften!

„Ich habe Ihre Grüße, die Oblate und zwei Briefe erhalten, einen von Ihnen, Marek, und einer von Ihnen Sophia. Danke für alles. Ich möchte die Weihnachts- und Neujahrsgrüße erwidern. Möge die Oblate des Weihnachtsabends dies auch ausdrücken.

Ich danke Sophia für alles bezüglich Medjugorje. Auch ich gehe in meinen Gebeten täglich als Pilger dorthin: Ich verbinde mich in meinen Gebeten mit all jenen, die dort beten oder von dort einen Gebetsruf erhalten. Heute haben wir diesen Ruf besser verstanden. Ich bin erfreut, daß es unserer Zeit nicht an Leuten des Gebetes und an Aposteln fehlt.

Ich danke Marek für beide Gedichte (Lieder) – das von Huta und das andere für Lagiewniki. Ich teile Ihre Sorge für ‘Die Wochenzeitung’. Täglich empfehle ich diesen Namen Gott. Ich wünsche Marek die Gabe des Mutes und der Gesundheit.

Johannes Paul II.“


Privatbrief Johannes Paul II.
Privatbrief Johannes Paul II.
Lieber Herr Marek!

„Möge Gott Ihnen für das ‘Mysterium’ vergelten. Um zu wissen, was es enthält, werde ich es lesen müssen, aber nur aufgrund Ihres Briefes kann ich in meinem Inneren etwas von dem Inhalt spüren. Ich werde den Text mit Sicherheit schnell lesen.

In der Zwischenzeit danke ich für den (noch nicht gelesenen) Text und für die lieben Worte des Autors. Möge die Muttergottes Marek und Sophia und ihre Familie immer beschützen.

Und jetzt kehren wir täglich zum Gebet nach Medjugorje zurück.“

Johannes Paul II.

Vatikan, 28. Mai, 1992

© Bilder Medjugorje: medjugorjegallery.blogspot.com
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 29 Lesermeinungen:
Sonntag, 18. Mai 2008 22:51
Rudolpho: mark waterinckx; Papst äußert sich positiv über Medjugorje
Wer legte Papst Johannes Paul II. denn diese Zitate in den Mund?
Nicht die Franziskanermönche ! Bitte Quellenangabe lesen !
Hier eine weitere Aussage von Papst Joh.P. II:
Die Welt hat das übernatürliche verloren. Viele Leute suchen es und in Medjugorje finden sie es durch beten und fasten und durch die Beichte“ (aus „Leben“ Kurzinfo s. 20)
Sonntag, 18. Mai 2008 22:25
Marcelus: Wer legte Papst Johannes Paul II. denn diese Zitate in den Mund?
Die Medjugorje’schen Franziskanermönche?

Papst Joh. Paul II. 1993 : Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien ist der sicherste Beweis für die Echtheit der Erscheinungen in Medjugorje ( aus Mir 39/94)

Papst Joh. Paul II. 1990 : Nein diese Verdienste , die Befreiung Polens von den Komminismus kommt mir nicht zu: Das ist das Werk der Gottesmutter , wie sie es in Fatima und Medjugorje gesagt hat“. ( aus Sr. Emmanuel „ Medjugorje und die Kirche“ Parvisverlag)
Sonntag, 18. Mai 2008 22:02
Rudolpho: Der Papst und nicht wenige Bischöfe sind Fürsprecher für Medjugorje
Nachfolgend ein paar Aussagen von Bischöfen , Kardinälen und dem Papst.
Erzbischof Franjo Kuharic, Zagreb: „Wir müssen die guten Früchte, besonders die vielen Bekehrungen anerkennen und für Gott dankbar sein.“ ( aus Erscheinungen der Gottesmutter in Medjugorje Jest 86, S. 101)

Bischof Poulo Hnilica S. Rom : „Der hl. Vater ist von der Echtheit der Erscheinungen überzeugt“ ( aus Medjugorje Aktuell Nr.2 , April 89

Kardinal Giuseppi Siri , Genua: „ Ich kann nur sagen, dass ich sehe, wie viele als Heiden von Genua nach Medjugorje fahren und dann mit dem rosenkranz in der Hand wiederkommen.“ ( aus Li Resto del Cardino“Bolognna, April 87, S. 6 )

Erzbischof Dr.France Franic, Split: „ Zweimal konnte ich bei den Erscheinugen Anwesend sein … Mir wurde dabei klar, dass es keine Täuschung gibt , keine Manipulation, keine Halluzination, sondern , dass es sich um ernste religiöse Erlebnisse handelt… In Medjugorje werden die Aussagen des II. Vatikanums über die Ökumene bestätigt. ( aus Vjesnik Nadbiskuije Splitsko- Makarske Nr. 1 1985)

Papst Joh. Paul II. 1993 : Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien ist der sicherste Beweis für die Echtheit der Erscheinungen in Medjugorje ( aus Mir 39/94)

Papst Joh. Paul II. 1990 : Nein diese Verdienste , die Befreiung Polens von den Komminismus kommt mir nicht zu: Das ist das Werk der Gottesmutter , wie sie es in Fatima und Medjugorje gesagt hat“. ( aus Sr. Emmanuel „ Medjugorje und die Kirche“ Parvisverlag)
Donnerstag, 15. Mai 2008 09:48
Josef Preßlmayer: Eine beglückende Nachricht!
Dass nun der Nachweis gelungen ist, dass der große Ungeborenen-Schützer-Papst Johannes Paul II. seine Sympathie für Medjugorje in zwei Briefen zum Ausdruck gebracht hat, ist eine große Freude für alle Medjugorje-Pilger!

Dem neuesten Medjugorje-Heft entnehme ich unter dem Titel „Medjugorje liegt in den Händen des Vatikans“ folgende Mitteilung:

„Mato Zovkic, der Generalvikar der Erzdiözese Sarajevo, hat diese Woche gegenüber der Internetagentur „spiritdaily“ bestätigt, dass Medjugorje nicht mehr im Zuständigkeitsbereich des Ortsbischofs liegt. Vielmehr wurde aufgrund von Interventionen des Vatikans eine neue Untersuchungskommission eingesetzt, die direkt dem Vatikan unterstellt ist.

Die nationale Kommission, die bisher unter dem Vorsitz von Kardinal Vinko Puljic in Sarajevo residierte, plane daher keine weiteren Aktivitäten mehr, sondern warte auf weitere Anordnungen des Vatikans. Die ortskirchliche Kompetenz über Medjugorje wurde dem damaligen Bischof Zanic bereits in den früheren 80er-Jahren entzogen. Beteiligt an der Entscheidung waren der damalige Staatssekretär Casaroli sowie der frühere Kardinal Joseph Ratzinger.

Mato Zokic kündigte für den 7. Mai 2008 ein Spezialtreffen mit einem Moraltheologen und einem Kirchenrechtsexperten in Medjugorje an. Thema ist die ungewöhnlich intensive Beichtpraxis in dem Marienwallfahrtsort, zu dem jährlich Millionen pilgern“

Der Artikel stützt sich auf eine „kath.net“-Mitteilung vom 9. 4. 2008

„Du wirst ihm den Kopf zertreten!“
Mittwoch, 14. Mai 2008 23:28
Dominicus: Warum sollte ein Irrlehrer…
daran gefallen haben Irrlehren zu bekämpfen?
Mittwoch, 14. Mai 2008 19:20
Arkanum/kreuts.net: darüber hinaus, Herr Waterinckx, bleibt die Gretchenfrage offen.
Nämlich: Warum sollte Papst Johannes Paul II als angeblicher Sympathisant ausgerechnet den als solchen bekannten Medjugorje-Kritiker Ratko Peric zum Bischof von Mostar ernannt haben?

Und: Warum hat er nicht von seiner Universaljurisdiktion Gebrauch gemacht, um die „Erscheinungen“ anzuerkennen oder Medjugorje zum Wallfahrtsort oder gar Heiligtum zu erheben? Im Unterschied etwa zu einer Bischofskonferenz war er befugt, diesbezügliche Entscheidungen der Diözese Mostar-Duvno aufzuheben. Er hat es nicht einmal versucht!

Darüber hinaus sind viele Gründe denkbar, warum er für die Pilger gebetet hat. Weil er die „Erscheinungen“ für echt hielt? Oder weil er die Gläubigen vor einem Hoax bewahren wollte? Beides ist mit den Fakten vereinbar; mehr weiß man darüber nicht.

Tatsache ist und bleibt: Es ist auch dem Handeln des angeblichen Sympathisanten zu verdanken, daß Medjugorje kirchenrechtlich nach wie vor nichts weiter als eine einfache Pfarrei mit Gebetsstätte (gleichfalls nicht „erscheinungs“gebunden) ist. Benedikt XVI hat es im übrigen ebenfalls dabei belassen, denn naiv ist er nicht.
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