Laienpredigt
Kirchliches Verbot durchgesetzt
Jahrelang hat er nichts gemacht. Dann hat er vier Monate vor seiner Pensionierung plötzlich zugeschlagen. Jetzt wundern sich die Betroffenen, daß plötzlich verboten ist, was bisher erlaubt war.
Laien werden nicht gerne auf die Predigt beschränkt. Im Bild spendet eine Gemeindereferentin den Asperges.
Laien werden nicht gerne auf die Predigt beschränkt. Im Bild spendet eine Gemeindereferentin den Asperges.
(kreuz.net, Minneapolis) Der kürzlich emeritierte liberale Erzbischof von St. Paul und Minneapolis, Mons. Harry Flynn (75), hat am Ende seiner Amtszeit die Laienpredigt verboten. Das berichtete die katholische Onlinezeitung ‘Catholic Spirit’.

Mons. Flynn ist am 2. Mai mit Vollendung seines 75. Lebensjahres von seinem Amt zurückgetreten.

Der Erzbischof gehörte zum linken Lager der US-Bischöfe und galt als Verteidiger der Homo-Unzucht sowie als Feind glaubenstreuer Priester.

Doch im Januar 2008 befahl er, bis zu seiner Emeritierung einen Pastoralplan vorzulegen, um das kirchenrechtliche Verbot der Laienpredigt auch in der Erzdiözese St. Paul und Minneapolis durchzusetzen.

Mons. Harry Flynn
Mons. Harry Flynn
Mons. Flynn begründet seinen Kampf gegen diesen Mißbrauch mit der Instruktion ‘Redemptionis Sacramentum’ aus dem Jahr 2004.

Laienprediger in seinem Erzbistum reagierten auf die Absichten des Erzbischofs mit Zorn. Sie behaupteten sogar, daß der von ihnen gepflegte Mißbrauch kirchenrechtlich gedeckt sei.

Offen bleiben für sie die Gründe, warum der Erzbischof das Verbot der Laienpredigt nach so vielen Jahren der Tatenlosigkeit genau jetzt durchsetzt.

Die Verteidiger des Mißbrauchs munkeln, daß Mons. Flynn reinen Tisch machen wollte, bevor er die Erzdiözese am 2. Mai an seinen Nachfolger Mons. John Nienstedt (61) übergab.

Erzbischof Flynn selber dementierte diese Spekulation. Vor ‘Catholic Spirit’ betonte er, daß ihm früher nicht bewußt gewesen sei, wie viele Pfarreien Laienprediger beschäftigen würden.

Das Zweite Vatikanum hat die Predigt zu einem Teil der Messe erklärt. Darum werde die Messe, wenn ein Laie predige, unterbrochen – so der Erzbischof.

Ferner widerspreche die Laienpredigt klar dem Kirchenrecht. Nur Kleriker seien geeignet, während der Messe zu predigen.

Die Kirche wolle nicht, daß irgend jemand – und sei es ein Diplomtheologe – am Ambo einfach Meinungen referiere. Die Predigt müsse das Geheimnis des Glaubens darlegen.

Laien hätten genügend Möglichkeiten, außerhalb der Messe Katechesen halten – so Mons. Flynn.

Der neue Erzbischof Nienstedt stimmt mit der Vorgehensweise seines Vorgängers überein.

Die Predigt sei keine Frage von Talenten – erklärte er: „Es mag besser Redner geben, aber Priester und Diakone sind für diesen Heiligen Dienst geweiht.“

Doch der neue Erzbischof von St. Paul und Minneapolis sieht auch die Probleme einer Durchsetzung des Verbotes der Laienpredigt:

„Es ist furchtbar schwierig, jemandem zu erklären, warum er etwas am nächsten Sonntag nicht mehr tun kann, was er noch am letzten Sonntag gemacht hat.“
      
36 Lesermeinungen
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#36   stimme der vernunft †   12:43:33 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Sozi
Wie kommst du denn auf die Idee, ich wäre die Amtskirche?
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#35   clarissa colonia   19:39:43 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Werter apex (wann haben Sie selbigen letztmalig gelüftet?),
ist es unter dem Lammfell zeitweilig nicht etwas warm? Welcher Gesellschaft gehören Sie denn an, den Flamines, Arvalen, Saliern, Luperci oder Pontifices – daß Sie den Vestalinnen angehören wollen wir mal nicht annehmen; die trugen ja auch gar keinen apex? Entstammen Sie patrizischer gens, oder hat Ihnen die lex Ogulnia den Zugang erschlossen?
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#34   Sozialkatholisch   17:06:52 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Das ist die gelebte und gelobte
es ist mir herzlich wurscht, welcher Sekte du anhängst, und du darfst deinen Sektenglauben pflegen wie immer du möchtest. Es geht mir auf gut deutsch völlig am Arsch vorbei.
amtskirchlerische Nächstenliebe!
:-D :-D :-D
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#33   stimme der vernunft †   17:04:43 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@apex
es ist mir herzlich wurscht, welcher Sekte du anhängst, und du darfst deinen Sektenglauben pflegen wie immer du möchtest. Es geht mir auf gut deutsch völlig am Arsch vorbei.
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#32   apex   16:54:16 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ sdv
Was kümmerts dich. Mich kümmerts ja auch nicht…
o doch! das kümmert dich! und wie!
du und die ganze deutsch-katholische Sippe, ihr könnt es nicht ertragen, dass es noch jemanden gibt, der sich eurem verdrehten „Katholizismus“ nicht angeschlossen hat.
:-D
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#31   stimme der vernunft †   15:16:47 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@apix
und lehnt alles ab
Was kümmerts dich. Mich kümmerts ja auch nicht, welche Riten deine Sekte hat.
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#30   apex   14:15:20 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ sdv
Du bist ja die Sorte Christ, die Gott haben, will, also bete ruhig „Herr, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die anderen Menschen“.
Es würde mich nicht wundern, wenn das das einzige Gebet wäre, dass du kennst.
So wie die Deutschen zwischen 1933 und 1945 alles ablehnten, was nicht deutsch war, so verhält ihr euch auch heute – deutsche Kirche – und lehnt alles ab, was ihr nicht selber in Liturgie und Pastoral bastelt.
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#29   stimme der vernunft †   13:59:32 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@apendix
Papperlapapp.
Ausser in konservativen Gemeinden gibt es überhaupt kein Asperges.
Du schwafelst.
Da du ja offensichtlich eh nicht der römisch-katholischen Kirche sondern irgendeiner sedisvakantistischen oder lefebvristischen Sekte angehörst, kann es dir ausserdem völlig egal sein.
Du bist ja die Sorte Christ, die Gott haben, will, also bete ruhig „Herr, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die anderen Menschen“.
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#28   apex   13:12:05 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ sdv
soso, der Herr predigt also.
Was für eine Sorte angeblicher Katholik bist du eigentlich…
Im Gegensatz zu dir, du Ignorant, die Richtige, die der Herr auf der Welt haben will.
Bei welchen Gelegenheiten gibt es in diesen Gemeinden Asperges und hat das schon jemals dieser Pastoralreferent durchgeführt?
Was glaubst du eigentlich, wovon ich hier schreibe, du Witzbold? Vom Fressverhalten der Schmetterlinge?
Mit deinen Ammenmärchen kannst du ja nicht mal die Kinder im Kindergarten beeindrucken!
Ich muss niemanden beeindrucken, du Spaßvogel. Es sind Tatsachen und das nicht nur im Bistum Rottenburg-Stuttgart. Bischof Fürst erlaubt den Pastoralreferenten das zu tun, was sie – nach dem Kirchenrecht – nicht dürfen und das ahnungslose Volk glaubt, dass alles in bester Ordnung sei. Eine „vollkommenere“ Verblödung und Verwirrung der Kirche kann man sich nicht wünschen.
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#27   stimme der vernunft †   12:55:39 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@apex
soso, der Herr predigt also.
Was für eine Sorte angeblicher Katholik bist du eigentlich, wenn du eine Predigt und ein Asperges nicht auseinanderhalten kannst?
Bei welchen Gelegenheiten gibt es in diesen Gemeinden Asperges und hat das schon jemals dieser Pastoralreferent durchgeführt?
Mit deinen Ammenmärchen kannst du ja nicht mal die Kinder im Kindergarten beeindrucken!
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#26   apex   11:11:13 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ sdv
Was sind das für Gemeinden?
Traditionalistisch-liberale oder mehr liberal-traditionalistische?
die s.g. NOM-Gemeinden Deutschlands – z.B.:
Gemeinden, die vom Pastoratreferent Wolfram Rösch www.a-m-d.de/…ools/pr/MAZ1_SHA.pdf aus Schwäbisch Hall betreut werden.
Dieser arrogante und aufgeblasene Laien-Möchtegernpriester predigt auch dann, wenn die Heilige Messe von einem Zelebranten und einem Konzelebranten gefeiert wird.
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#25   stimme der vernunft †   11:02:23 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@apex
Is ja interessant.
Was sind das für Gemeinden?
Traditionalistisch-liberale oder mehr liberal-traditionalistische?
Ich hab in noch keiner liberalen Gemeinde überhaupt ein Asperges erlebt.
Und da, wo es Asperges gab, war man so traditionell, dass ein Pastoralassistent höchstens mal die Fürbitten vorlesen durfte.
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#24   apex   10:56:59 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ sdv
Ah, du kennst tatsächlich Gemeinden, in denen die Pastoralassistenten das Asperges machen?
Ja, ich kenne solche Gemeinden.
In welcher Weltgegend ist das?
In der, in ihrer Arroganz verblödeten Kirche Deutschlands.
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#23   stimme der vernunft †   10:41:36 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@Heini
Ah, du kennst tatsächlich Gemeinden, in denen die Pastoralassistenten das Asperges machen?
Is ja interessant!
In welcher Weltgegend ist das?
Dass ein Pasti Weihwasser verspritzt zählt allein allerdings noch nicht. Auf jedem katholischen Friedhof kann man alte Mütterchen Weihwasser verspritzen sehen, und die sind garantiert kein bisschen liberal.
Angeblich soll dieser Brauch sogar in der Lefebvre-Sekte und bei den Sedisvakantisten üblich sein!
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#22   HeinrichderZweite   10:37:25 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Liebe sdv,
zum Thema Asperges: Als ich noch bei den Modernisten in die Messe gegangen bin, da waren wir auch öfter in einer Kirche, bei der die Kloobürste (tja, das Teil sah wirklich so aus) in reger Benutzung war. Wenn man Pech hatte bekam man so richtig eine Breitseite ab. Ist daher als Unterscheidungsmerkmal offensichtlich nur bedingt geeignet. Ihr Diktum:
Das Bild ist natürlich wieder einmal, wie wir es von hetznet ja gewohnt sind, eine Lüge um gegen die Kirche zu hetzen.
fällt wieder mal auf Sie zurück. Wir sind das ja mittlerweile gewohnt.
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#21   stimme der vernunft †   10:14:40 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Pastis und Asperges
Es glaubt doch wohl keiner ernsthaft, dass in einer Gemeinde, die so liberal ist, dass dort die Pastoralassistentin das Asperges spenden würde, so etwas Traditionelles wie ein Asperges überhaupt stattfindet!
Das Bild ist natürlich wieder einmal, wie wir es von hetznet ja gewohnt sind, eine Lüge um gegen die Kirche zu hetzen.
Vermutlich handelt es sich um einen Wortgottesdienst zu irgendeinem Anlass, an dem Kerzen gesegnet werden, und das tut die Pastoralassistentin. Warum auch nicht, jeder fromme Katholik der das Grab eines lieben Menschen besucht, macht das gleiche (mit Weihwasser spritzen)
Leute, langsam müsstet ihr doch wissen, dass es der sogenannten Redaktion nur und einzig darum geht, die römisch-katholische Kirche durch Lügen zu verleumden, und dass ihr keine Lüge zu unverschämt ist, wenn sie diesem Ziel dient.
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#20   iudex †   09:13:11 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@Gotthard
natürlich können sich die Brautleute auch auf dem Standesamt das Sakrament der Ehe spenden – wenn sie eine Befreiung von der Formpflicht haben.
Von der Formpflicht kann aber nur befreit werden, wenn einer der Partner kein Katholik im Sinne des CIC ist (und – pro forma – entsprechende Hinderungsgründe benannt werden…)! Bei einer Ehe zwischen zwei Katholiken ist die Dispens nicht möglich, d.h. eine rein standesamtliche Ehe zwischen diesen gilt vor dem CIC nicht als Ehe!
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#19   Gotthard   08:55:49 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Standesamt
natürlich können sich die Brautleute auch auf dem Standesamt das Sakrament der Ehe spenden – wenn sie eine Befreiung von der Formpflicht haben.
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#18   Kilian   00:59:58 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@matt2
Also, nat. soll man regulär in der Kirche heiraten und am besten gleich mit einem Brautamt.
Die Standesamtliche Trauung wird nicht anerkannt, da für eine Katholiken nur die kirchl. zählt. Ergo kann man so oft standesamtl. heiraten wie man mag und irgetwann später kirchl. Aber nur standesamtl. verheiratet ist das Gleiche wie eine sog. Wildeehe.
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#17   matt2 †   00:39:25 | Mittwoch, 14. Mai 2008
ja wird denn eine standesamtliche Heirat auch von der Kirche anerkannt???
schließlich ist sie ja nicht bewußt vor Gott und im christlichen Geist geschlossen, wie sich das die Kirche wünscht.
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#16   Kilian   00:33:11 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@matt2
Um zu heiraten benötigt man überhaupt keinen Priester und es ist auch kein Diakon von nöten, weil sich die Eheleute das Sakrament spenden und nicht die Geweihten.
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#15   matt2 †   00:29:18 | Mittwoch, 14. Mai 2008
im alten Israel da hat einfach der Vater der Braut die Ehe geschlossen und den Segen gesprochen…
dazu war meines Wissens nicht einmal ein Levit vonnöten.
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#14   Kilian   00:28:06 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@Gotthard
Wenn der Priester segnet, segnet er in Persona Chirsti.
Also Christus selbst; er benediziert.
Ein Laie bittet um den Segen.
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#13   Gotthard   00:21:51 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@kilian
Natürlich kann jeder Christ segnen. Aber es ist ein gehöriger Unterschied, ob ein Priester segnet oder ein Laie.
worin besteht nun also der ungeheureUnterschied zwischen einem Segen eines Priesters und dem Segen zB der Mutter?
Segen ist immer „Wunsch und Bitte“ … es segne dich (=es möge dich segnen) … also Konjunktiv,,,,,,
kein Unterschied zwischen Laie und Priester…
ich weiß, die Tradi-Priester sehen das völlig anders –- macht sie sehr viel wichtiger…
die Herabwürdigung des elterlichen Segens oder des partnerschafltichen Segens bekommen sie dabei nicht mehr in den blick – weil sie sich für sooo wichtig erachten!
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#12   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:52:20 | Dienstag, 13. Mai 2008
Warum tötest Du, Miezi?
Wie Tierhalter ihre Lieblinge verheizen!
HIER! bondagetop.blog.de/?tag=uniform+sq…
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#11   Kilian   22:24:18 | Dienstag, 13. Mai 2008
Natürlich ist es ein Mißbrauch!
Wenn Pastis sich anmaßen das Asperges zu beten.
Das Asperges hat eine ganz andere Bedeutung. Es ist so etwas wie ein Ritual zur Reinigung bevor die Messe beginnt bzw. eine Tauferneuerung.
Natürlich kann jeder Christ segnen. Aber es ist ein gehöriger Unterschied, ob ein Priester segnet oder ein Laie.
Privat bete ich auch ab und an das Asperges zu Hause.
Hat übrigens die gleich Oration wie die Komplet.
Vor der Lit.-reform wurde der Blasiussegen auch nur vom Priester gespendet, neuerlich erst vom Diakon, und seit neustem auch schon von Pastis. Doch ist es sehr fragwürdig, ob diese Praxis gut ist. Man soll dem priesterlichen Segen niemanden vorenthalten!
Wenn nötig müssen die Gläubigen in eine andere Kirche gehen, wenn am Sonntag keine Messfeier in der eigenen Kirche stattfinden kann.
Der Wortgottesdienst am Sonntag ist nur für jene gedacht, die keine Möglichkeit haben in die nächstgelegene Kirche zur Messe zu gehen.
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#10   T-o-M   21:08:12 | Dienstag, 13. Mai 2008
Asperges me…
Eine Frau die Asperges spendet? Die Gemeinde scheint es nicht zu interessieren. Sie bleibt lieber sitzen :D
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#9   Amanda   18:59:33 | Dienstag, 13. Mai 2008
Zwei Korrekturen
@Gotthard:
Das Verbot der Laienpredigt in der Messe ist sehr konstruiert.
Das liegt ja auch daran, dass eben die Messe alle anderen Gottesdienstformen gleichsam überragt, sie ist das Non-plus-ultra der gottesdienstlichen Feier. Aber sicherlich haben Sie dagegen einen Einwand auf Lager. Oder gleich deren mehrere?
@stimme der (un)vernunft:
Das is egal. der Mensch ist für die Gebote da und nicht die Gebote für den Menschen.
Hat schon Jesus gesagt. So ähnlich. Oder so
Hm, knapp daneben ist auch vorbei. Es war genau umgekehrt: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.
Bevor Sie Müll labern, schauen Sie lieber nochmal in die Bibel.
Sofern Sie überhaupt im Besitz einer solchen sind.
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#8   Bernd-Jupp   18:41:46 | Dienstag, 13. Mai 2008
Kein Missbrauch
Dass diese Gemeindereferentin mit Weihwasser segnet ist kein Missbrauch. Schon mal was davon gehört, dass Laien durchaus segnen können? Das ist doch nicht ans Amt gebunden. Jede Mutter und jeder Vater kann segnen – und ich hoffe auch, dass sie das tun. Es sind nur ganz wenige Dinge im Benediktionale festgehalten, die als Segnung allein dem Amtsträger zukommen. In aller Regel handelt es sich dabei um Kultgegenstände für die Kirche als Raum oder für die Gottesdienstfeier oder um Gebäude oder Einrichtungen. Also: Das Bild ist denkbar ungeeignet und einfach blöd ausgewählt um das Thema der Laienpredigt zu erörtern.
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#7   Pünktchen   18:38:09 | Dienstag, 13. Mai 2008
Laienpredigt
Der neue Erzbischof Nienstedt stimmt mit der Vorgehensweise seines Vorgängers überein.
Ist doch ganz einfach!
Gesetzt den Fall Nienstedt und Flynn stimmen in der Sache überein, dann hat der Nachfolger den Vorgänger gebeten, die Laienpredigt kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt noch zu verbieten. Beide ersparen sich so die Prügel: der eine, weil er schon bald nicht mehr im Amt ist, in dem er die Anfeindungen „ausbaden“ müßte, der andere, weil er noch nicht im Amt war, als die Entscheidung gefällt wurde.
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#6   Kilian   18:19:16 | Dienstag, 13. Mai 2008
Mißbräuch in der Kirche!
Sag mir mal einer, so wie es auf dem Foto aussieht, sprenkelt die nicht nur Weihwasser, sondern hat dort vor dem Altar auch noch Gegenstände zu segnen.
Oder täusche ich mich da?
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#5   ordo62   18:02:56 | Dienstag, 13. Mai 2008
Solche Probleme gibts bei der FSSPX nicht
keiner tut gern tun was er tun darf,
denn was verboten ist das macht uns richtig scharf :-[
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#4   RRR   17:39:08 | Dienstag, 13. Mai 2008
Mal wieder falsch
Ferner widerspreche die Laienpredigt klar dem Kirchenrecht. Nur Kleriker seien geeignet, während der Messe zu predigen.
Unsinn. Die EIGNUNG hat nichts mit dem Kirchenrecht zu tun. Das Kirchenrecht schweigt sich darüber aus, wer zur Predigt GEEIGNET ist. Es spricht nur darüber, wer dazu BEFUGT ist.
Und genau liegt ja auch die Anfrage an die Rechtspraxis: Wieso soll die Verkündigung durch jemanden, der GEEIGNET ist, unterbunden werden, nur weil er nicht rechtlich BEFUGT ist? Das Recht ist doch nicht zur Verhinderung der Verkündigung da. Wo das Recht die Verkündigung verhindert, ist es – so sagen manche – obsolet.
Wir stellen fest:
kreuz.net zählt mal wieder Äpfel und Birnen zusammen. Wer nicht predigen DARF, ist deswegen noch lange nicht UNGEEIGNET (erleben wir irgendwo auf der Welt praktisch jeden Sonntag). Und wer predigen DARF, ist deswegen noch lange nicht GEEIGNET (erleben wir ebenfalls).
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#3   Kilian   17:33:19 | Dienstag, 13. Mai 2008
Warum müssen Laien…
sich immer auf die geleiche Stufe stellen wie ein Priester?
Vielerorts wissen manche schon gar nicht mehr den Unterschied zwischen einer Messe und einem WGD mit Kommunionspendung. Was sollt das?
Ist diese Verwirrung der Gläubingen nicht schon offensichlich beabsichtigt? Viele wissen auch nicht, daß ein WGD die Sonntagsmesse bzw. die Sonntagspflicht nicht erfüllt.
Wie soll das erst werden, wenn man noch mehr Pfarreienzusammenschließungen hat? Die Leute bleiben weg von der Messe.
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#2   stimme der vernunft †   17:03:21 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Gotthard
Das Verbot der Laienpredigt in der Messe ist sehr konstruiert.
Das is egal. der Mensch ist für die Gebote da und nicht die Gebote für den Menschen.
Hat schon Jesus gesagt. So ähnlich. Oder so.
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#1   Gotthard   16:58:26 | Dienstag, 13. Mai 2008
konstruiert
„Es mag besser Redner geben, aber Priester und Diakone sind für diesen Heiligen Dienst geweiht.“
In allen anderen Gottesdienstformen – außer der Messe – können Laien predigen.
Das Verbot der Laienpredigt in der Messe ist sehr konstruiert.
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