Sexualität
Perverser und Pervertierer
Der Großvater-Gottvater hat ein Idyll errichtet, das er kunstlos dem weiblichen Körper nachgebaut hat. Perverse Pornophantasien einer Nobelpreisträgerin über einen perversen Pornophantasten. Kommentar am Schluß.
Die Porno-Schriftstellerin Elfriede Jelinek
Die Porno-Schriftstellerin Elfriede Jelinek
© Wikipedia Benützer „Ghuengsberg“, GFDL
(kreuz.net) Die österreichische Nobelpreisträgerin und religionsfeindliche Porno-Schriftstellerin Elfriede Jelinek (61) hat im Inzestfall von Amstetten in Niederösterreich ein Sinnbild der Trinität entdeckt.

Das berichtete Rose-Maria Gropp in einem konfusen Artikel für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ vom 13. Mai.

Frau Jelinek äußerte sich in einem Text mit dem Titel „Im Verlassenen“, den sie auf ihrer Webseite publizierte.

Mit „Im Verlassenen“ begebe sich Frau Jelinek in eine so radikale Nähe zur aktuellen Wirklichkeit wie schon lange nicht mehr – verkündet Frau Gropp: Das macht sie angeblich stark und hellsichtig.

Frau Jelineks Kommentar zur Inzest-Tragödie von Amstetten im Wortlaut:

„Hier gilt das Wort des Vaters, der sogar schon Großvater ist, nichts Besonderes, es gibt Väter und Großväter sogar in einer Person, es gibt ja auch die Heilige Dreifaltigkeit, einen in drei Personen, hier haben wir einen Gottvater, der alle Personen ist und alles Sprechen (mit Ausnahme des Fernsehapparats und des Radios, welche unten gestattet waren) erledigt.

Keine Stäbe, keine Gitterstäbe hier vorhanden. Es ist also nicht einmal möglich, zwischen etwas, durch das man hindurchschauen kann, auch keine Welt zu sehen.“


Ein Musterschüler von Elfride Jelinek
Ein Musterschüler von Elfride Jelinek
Elfriede Jelinek rechne in ungewohnt kurzen Sätzen mit dem Täter ab – phantasiert Frau Gropp.

Die Pornoschriftstellerin hat nach den wirren Angaben von Frau Gropp für die Übertretung des Inzestverbotes keine Kalauer auf Lager und für die vierundzwanzig Jahre im Verlies keine Es-fehlen-die-Worte-Rhetorik. Seltsam…

Das Inzestverbot sei eine „wesentliche Übereinkunft, in der unsere gesellschaftliche Ordnung gründet, seine Symbolkraft steht für ihr schärfstes Tabu“ – faselt Frau Gropp frisch von der Leber.

Elfriede Jelinek schreibe kalt über eine ausgelebte Allmachtsphantasie, die gemeinhin zivilisatorisch gebändigt sei – als über die „Aufführung dieses Großvater-Gottvaters, der ein Idyll errichtet hatte, das er kunstlos dem weiblichen Körper nachgebaut hat, mit vielen Nischen und Gängen, man kann nicht von überall hineinsehen“.

Man habe erwarten dürfen, daß sich Elfriede Jelinek zu Amstetten äußere, erklärt Frau Gropp schließlich:

„Es war bis vor kurzem ihre selbstgewählte Arbeitsplatzbestimmung, die gewöhnlichen Katastrophen zu eskortieren mit ihren Suaden“ – geht es in Frau Gropps Faselton weiter:

„Jedoch was in Amstetten geschah, so wird erkennbar, ist größer als Elfriede Jelinek, monströser als ihre schlimmsten Visionen.“

Sogar Elfriede Jelinek brauche für ihren Text eine Stütze, die ihr die „Annäherung an das Verlies“ erst erlaube. Dort hätten ja nicht einmal die Stäbe eines Käfigs eine Welt durchscheinen lassen:

„Sie holt sich dieses Bild bei einem Dichter: Mit ihrer Aussage, daß dort im Keller hinter dem »Betonpfropf« nicht einmal galt »zwischen tausend Stäben keine Welt«, zitiert sie Rainer Maria Rilke († 1926)“, stellt Frau Gropp fest.

Das Geschehen in Amstetten verschlage ihr die – bei ihr üblichen – obszönen Witze, Abstürze und Wortschwalle.

Damit sei der Jelinek-Text der „obszönen Anmutung“ eines österreichischen Boulevardblatts zuvorgekommen, in dem Josef F. und sein Anwalt sich inzwischen ausführlich zu Wort gemeldet hätten.

Kommentar: Ein Obszöner kommt selten allein – und schlimmer noch als der Perverse sind die Pervertierer und Pervertiererinnen.
      
85 Lesermeinungen
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#85   matt2 †   23:08:13 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Mit den Frauen ist es doch eine Hetz…
also darf man sie auch ein bisschen hetzen, vorallem wenn sie selbst freche Sachen schreiben.
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#84   Kurt K.   23:02:59 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Ein musikalischer Beritrag
zum Thema:
Sinn des Lebens und pro Kinder! www.youtube.com/watch?v=mVhixeiyNzU&… ;-)
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#83   verwirrter   22:54:08 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Marcelus
Es ging in meinen Postings nicht um die Frau Jelinek sondern wie man gegen sie hetzt und wie das in Verbindung zu den Üblichen Umgangsformen der Christen steht.
Aber Welche Ideologie wäre das denn? Bzw. welche Bluttaten hätte jenige welche dann verbrochen?
Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass sie bekennende Pazifistin ist und wie ich sie bisher kennen gelehrt habe würde sie wahrscheinlich bestreiten das sie eine Ideologie hat, zumindest in dem sinne wie ich glaube das sie das Wort gebrauchen.
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#82   Defensor Fidei   22:15:00 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ fragender & Aida
@ fragender
Leistung, Ordnung, Gott und Vaterland.
Ist eines dieser Dinge zu verachten?
Wenn ein arbeitsloser, obdachloser Prophet, der von sich behauptet, Gottes Sohn zu sein…
Ich habe bestimmt nichts gegen Prediger alla P. Leppich oder Bettelmönche. Diese Leute sind ja gerade nicht arbeitslos, sondern leben ihre Standespflicht. Für Christus galt dies natürlich in besonderem Maße. Er hat jedoch nicht nur behauptet, daß er Gottes Sohn war. Er war es auch, was er uns zur Genüge bewiesen hat.
also wenn dieser Prophet viele Strukturen, Dogmen, Machtverhältnisse…und behauptet, daß er und nicht die heilige r.k. Kirche das Heil bringt
dann wäre er damit ein Lügner, weil er die geliebte Braut Christi beschmutzen würde.
die heuchlerische Doppelmoral (z.B. Umgang mit EhebrecherInnen und Geschiedenen oder mit Zölibat und Alimentenzahlungen)
Fänden Sie es besser, wenn für die Kinder keine Alimentenzahlungen geleistet würden? Was Ehebrecherinnen angeht, so hat Christus sich mit Ihnen abgegeben, um sie auf den Pfad der Tugend zurückzuführen. Der Ehebruch wurde von ihm nie gutgeheißen.
@ Aida
Kommst Du aus Hamburg?
Sagen wir’s mal so: die schöne Hansestadt ist mir nicht ganz unbekannt, jedoch nicht meine aktuelle Wirkstätte.
So ein piekfeiner Pinkel
Was haben Sie gegen ein gepflegtes hanseatisches Auftreten einzuwenden?
mit Villa oder was?
Jetzt mal keinen Neid. Ich frage ja auch nicht nach Ihrer Unterkunft?
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#81   Marcelus   22:02:49 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@verwirrter: Blutige Verfolgungen können Sie aber nicht nur dem Christentum zur Last legen,
sondern gerade auch der Ideologie, der Elfriede Jelinek nahesteht.
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#80   verwirrter   22:00:23 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@HeinrichvonOfterdingen
Sie kennen meine Weltanschauung nicht… ich werde keine rhetorischen und abstrusen Vergleiche ziehen (ich esse auch Brot, ich bin mir sicher das haben manche Nazis auch gemacht und ich wage zu behaupten sie essen es auch?!)
Ich kenne aber die Geschichte des Christentums und die spricht bände…
beginnend im 4 Jahrhundert mit Übergriffe auf hellenistische Gelehrte bzw. die Verbrennung deren Bücher, ab Kaiser Konstantin dann sogar „legal“, geht es weiter über die Inquisition und in der derzeitige Ablehnung von Philosophie und Wissenschaft endet es vorerst. Alles in allem sind die Christen die bildungsfeindlichste Gruppe in Europa.
hat nicht sogar Paulus geschrieben man solle sich von Philosophie und Wissenschaft abwenden?
Und die Gegenargumente sind wie immer nicht vorhanden, wie denn auch, man ist ja bildungsfeindlich… man verbündet sich lieber mit dem Römischen Kaiser und läst morden oder setzt Bücher auf Listen bzw. verbrennt sie oder beschimpft wüst als unmoralisch (was das auch immer heißen soll). Seit beginn an die gleiche vorgehensweise egal ob Epikureer, Astronomen oder jetzt in dem Fall eben Jelinek.
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#79   Marcelus   21:34:18 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@F. Geyer: Es kommt drauf an, in welchem Land
Warum erhält keiner Künstler Anerkennung der den Atheismus anprangert, sein herkunftsland lobt und treu zur Kirche steht
Antipatriotismus wird nicht in allen Ländern verlangt, nur in Deutschland und Österreich seit 1945!
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#78   HeinrichvonOfterdingen   20:52:13 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Lieber Verwirrter,
Haben diese Menschen in den Lätzen 1600 Jahren denn gar nichts dazu gelernt?
… wurden nicht bereits die Nazis nicht müde uns das vorzuwerfen? Offensichtlich wird uns das vor allem von Weltanschauungen vorgeworfen, die etwas schräg ins Leben gebaut sind.
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#77   Marcelus   20:50:55 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Josef Fritzl ist ein Musterschüler der Literaturperverslinge
Diese Josef-Fritzl-Analyse ist doch völlig richtig.
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#76   verwirrter   20:48:25 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Weitere Zeichen der Unbildung
Und wieder zeigt uns das Christentum das es wenig von der Welt versteht, dafür viel von Wortverdreherei und Hetze (was dieser rein beleidigende und sonst nichts aussagende Artikel wieder einmal sehr gut zeigt). Haben diese Menschen in den Lätzen 1600 Jahren denn gar nichts dazu gelernt?
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#75   Peter-Pan   15:33:32 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Beobachterin
Aus dem Kontext gerissene Text-Abschnitte sind selten geeignet, um sich eine Meinung von einem Gesamttext oder dessen Autor zu machen.
Was Sie hiermit also belegen wollten ist mir schleierhaft.
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#74   Aida   09:33:18 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Kommst du
aus Hamburg? So ein piekfeiner Pinkel mit Villa oder was?
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#73   Defensor Fidei   15:56:35 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ Aida
Altona: Informiere dich besser!
Ach, mien Deern, wat vertellst du mi vun Altno? Blanknees is blot’n lütter Part daarvun.
Wenns dumm kommt, wohnen da doch schon mehr Moslems als Katholiken.
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#72   Beobachterin   15:52:45 | Mittwoch, 14. Mai 2008
aus Jelineks Feder
Ein Beispiel aus Jelineks Ergüssen:
„Noch wehrt sich der Herr Jesus W. Bush, gottgleich genannt zu werden, aber wir werden ihn schon noch überzeugen. Er ist Gottes Sohn: aber alle anderen können es auch werden, sie können es zumindest wollen. Die Juden sind sowas von komisch. Hören Sie zu, das haben Sie ja schon oft gemacht: Da teilen sie diese göttliche Sohnschaft mehreren Personen zu. Dabei kann es nur Einen geben, in Dreien. Rumsfeld, Cheney, Bush. Na, wenn Sie mich fragen, ich glaube, es sind etliche mehr, und dann stürzt ihnen ihre ganze schöne Religion zusammen. Begrabt auch uns gleich mit.“
Tolles Gebabbel!
(entnommen aus einem Artikel in der Tagespost:
www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=11987)
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#71   Mathias Wagener   14:10:44 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Verzichten
Auf diese Darstellungen der (leider) Nobelpreisträgerin hätte man schadlos verzichten können. Inzest mit der Trinität gleichzusetzen, das ist der Preisträgerin Sache.
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#70   Aida   09:41:53 | Mittwoch, 14. Mai 2008
In Ihrem Hamburger Gammelviertel mag es ja zutreffen
Altona de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Altona
Informiere dich besser!
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#69   clarissa colonia   09:10:45 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Da bin ich, werter Henricus,
aber beruhigt, daß Sie eine Möglichkeit haben, Ihr Leben auskömmlich zu bestreiten!
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#68   HeinrichderZweite   08:44:10 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Liebe Clarissa Darling,
ich bekomme Tantiemen.
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#67   Fragender   07:41:33 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ D.F.
es wird klarer.
Wenn ich Sie richtig verstehe: Leistung, Ordnung, Gott und Vaterland.
Wenn ein arbeitsloser, obdachloser Prophet, der von sich behauptet, Gottes Sohn zu sein, während er mit seinen ebenfalls leistungsverweigernden Freunden durch die Gegend vagabundiert ,… also wenn dieser Prophet viele Strukturen, Dogmen, Machtverhältnisse und finanzielle Gebarungen der heiligen Kirche in Frage stellt, behauptet, daß er und nicht die heilige r.k. Kirrche das Heil bringt, die heuchlerische Doppelmoral (z.B. Umgang mit EhebrecherInnen und Geschiedenen oder mit Zölibat und Alimentenzahlungen) in der Kirche schonungslos aufzeigt und so viele rechtgläubige in seinen Bann zieht und von der „wahren Lehre“ abbringt, würden sie sich wohl in die erste Reihe jener stellen, die laut rufen „kreuzigt ihn“, oder?
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#66   Vineta   01:38:46 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Jelinek-Texten habe ich mich bisher verweigert,
ließ mich soeben aber mal dazu hinreißen, die Jelinekseite anzuklicken, um den von Leser Tapir hier empfohlenen Text „ Dem Faß die Krone aufsetzen“ zu lesen, weil er ihn für besonders brillant hält
Na ja! Wer kämpft sich schon gern zu später Stund durch die langweilenden und egozentrischen Bandwurmsätze einer Nobelpreisträgerin, der außer Wichtigtuerei mit Sprachakrobatik kein bestimmtes Ziel vorschwebt, dauernd stolpernd über ihre Tippfehler, Satzzeichenfehler und Rechtschreibfehler ( u. a. solche, die auf mangelnde grammatikalische Einsichten schließen lassen) ? Gähn und gute Nacht!
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#65   Defensor Fidei   01:16:57 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ Aida & Fragender
@ Aida:
es zeigt nur ihr Niveau (scheißhausfliege!) und das von Jelinek!
Aida, Sie sind wirklich köstlich. Bei uns in Deutschland gibt es ein Sprichwort, das da sagt: „Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen.“ Das nehmen Sie im Integrationskurs bestimmt auch noch durch.
Außer: ihre Kirche hat nix, rein gar nix, überhaupt rein überhaupt gar nix mehr zu sagen!
Und das ist megaoberaffengeil!
Pardon, aber ich glaube das sehen Sie falsch. In Ihrem Hamburger Gammelviertel mag es ja zutreffen, daß der örtliche Terroristensammelverein alias Islamischer Kulturverein mehr zu sagen hat, aber in meiner Gegend sieht das dann doch etwas anders aus. Da schmückt zum Fronleichnamsfest selbst die Türkische Dönerbude ihren Stand.
@ Fragender:
Mir wurde jetzt nicht ganz klar, als was sie sich genau sehen, ob eher katholisch konservativ oder nur- oder rechtskonservativ oder was auch immer- es klingt jedenfalls kompliziert.
Ist es gar nicht. Rechtskonservativ trifft es wohl am besten. Wenn Sie ein Fadenkreuz zeichnen [x-Achse: rechts-links / y-Achse: liberal (oben) – konservativ (unten)] dann finden Sie mich wohl ziemlich in der Mitte des Feldes unten rechts.
Konservativ stellt insoweit also keine Verstärkung von „rechts“ dar, sondern eher das Gegenteil von liberal. Deshalb ist es auch von Bedeutung auf was sich das „konservativ“ bezieht. Auch Sozialisten können konservativ sein. Bei mir ist es katholisch-konservativ.
Verwirrung komplett? ;-)
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#64   Fragender   01:00:40 | Mittwoch, 14. Mai 2008
ich erlaube mir das Vorurteil…
… das sowohl Ihre Fundamente als auch Ihre Quellen bei der Informationssuche mit meinen Wertvorstellungen unvereinbar sind.
Mir wurde jetzt nicht ganz klar, als was sie sich genau sehen, ob eher katholisch konservativ oder nur- oder rechtskonservativ oder was auch immer- es klingt jedenfalls kompliziert.
Ich mache es mir da einfach und ziehe mich auf christliche werte zurück-das ist für mich schon schwierig genug, gelinde gesagt.
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#63   Defensor Fidei   00:18:01 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ Fragender
Ihre Kombination aus katholischem Fundamantalismus und rechtem Extremismus ist hier bei kreuz,net verständlicherweise höher angesehen als eine kritische Beobachterin der Gesellschaft.
Oh…auch ich beobachte die Gesellschaft kritisch. Das können Sie mir glauben.
Ansonsten störe ich mich insoweit an dem Begriff „Fundamentalismus“ als er eigentlich im engeren, ursprünglichen Sinn eine im US-amerikanischen Protestantismus entstandene konservative Strömung bezeichnet.
Inhaltlich ist an einem „Fundamentalisten“ aber sicherlich nichts auszusetzen, wenn er denn nur auf das rechte Fundament baut.
Auch Rechtsextrem ist so ein blödes Schlagwort. Was ist damit gemeint? Es Gibt Rechtsliberale und Rechtskonservative. Rechtsliberale finde oft ganz fürchterlich. Bei Rechtskonservativen gibt es dann die Nationalkonservativen, die katholisch Konservativen usw.
Der katholisch Konservative ist nun aber kein Klassischer Rechter. Vo allem nicht im Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik.
Das bezeugt … wie wichtig das Werk der E.J. ist.
Ich wage die Behauptung, daß die Welt ohne das Werk der Jelinek nicht wirklich ärmer wäre.
Der Umstand, daß Sie aus der JF abschreiben können qualifiziert Sie noch nicht unbedingt zum Kritiker einer Nobelpreisträgerin
Es war eher umgekehrt. Nachdem ich Ihnen zu platt formuliert habe, suchte ich nach einem Kommentar, der meine Worte etwas ausschmückt. Bei der JF wurde ich gleich fündig. Der Kommentar war mir vorher völlig unbekannt.
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#62   matt2 †   00:17:25 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@Aida: Mäuschen du schlägst nur wild um dich…
zügle dein jugendliches Temperament und bereue deine schimpfliche Ausdrucksweise solange es der liebe Gott gut mit dir meint.
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#61   Aida   00:08:03 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Lieber DF,
es zeigt nur ihr Niveau (scheißhausfliege!) und das von Jelinek!
Mehr muss man nicht sagen! Außer: ihre Kirche hat nix, rein gar nix, überhaupt rein überhaupt gar nix mehr zu sagen!
Und das ist megaoberaffengeil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#60   Fragender   00:07:35 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ D,F.
noch was:
Der Umstand, daß Sie (in gekürzter Fassung) aus der JF abschreiben können qualifiziert Sie noch nicht unbedingt zum Kritiker einer Nobelpreisträgerin.
(Und Sie werde dafür auch keinen Nobelpreis bekommen- aber das nur nebenbei bemerkt.)
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#59   matt2 †   00:02:48 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@Defensor
ich möchte Ihnen da dem Gefühl nach beipflichten… Sie haben das ganz schön schnittig formuliert…Respekt!
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#58   Fragender   23:57:33 | Dienstag, 13. Mai 2008
@d.f.
naja- Ihre Kombination aus katholischem Fundamantalismus und rechtem Extremismus ist hier bei kreuz,net verständlicherweise höher angesehen als eine kritische Beobachterin der Gesellschaft.
Das bezeugt zwar nicht, wie wichtig kreuz.net ist, dafür aber, wie wichtig das Werk der E.J. ist.
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#57   Defensor Fidei   23:51:46 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ clarissa
Leider nicht kenntlich, wo die Junge Freiheit aufhört und die defensio beginnt …
Zwischen die JF und mich paßt diesbezüglich kein Blatt Papier. Trotzdem will ich sauber trennen:
Der Langbeitrag stammt ausschließlich aus der JF, ist jedoch gekürzt.
Inhaltlich hatte ich das Werk Jelineks in meinem vorherigen Beitrag kurz mit den Worten
•ordinär
•blasphemisch
•kommunistisch &
•Flintenweib
im Prinzip schon auf den Punkt gebracht!
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#56   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:51:19 | Dienstag, 13. Mai 2008
Warum tötest Du, Waldi?
Wie Tierhalter ihre Lieblinge verheizen!
HIER! bondagetop.blog.de/?tag=uniform+sq…
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#55   Aida   23:50:43 | Dienstag, 13. Mai 2008
Ich habe gar nix
gegen Kritik, ganz im Gegenteil! Sie muss nur sachlich begründet und wohlwollend sein!
Meistens erlebt man nur Hetze! Und da tuts halt auch gut mal selbst was zu sagen über eure komische Religion!
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#54   Fragender   23:50:27 | Dienstag, 13. Mai 2008
@D.F.
Bin beeindruckt! :(3
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#53   Kilian   23:48:34 | Dienstag, 13. Mai 2008
Uns wir leiden unter dem sich breitmachen den Islam
hier in Deutschland.
Das dir die Kritik nich gefällt, kann ich mir gut vorstellen!
Aber recht haben wir trotzdem, wenn wir sagen, daß diese Götzendiener eine Gefahr für unser Land und unsere Kultur sind.
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#52   Aida   23:43:09 | Dienstag, 13. Mai 2008
Jelinek leidet an eurer Kirche
dass euch das nicht gefällt wundert nicht!
Aber recht hat sie doch!
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#51   clarissa colonia   23:43:05 | Dienstag, 13. Mai 2008
Mhh, die Junge Freiheit als Quelle?
Leider nicht kenntlich, wo die Junge Freiheit aufhört und die defensio beginnt …
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#50   Defensor Fidei   23:40:32 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ Fragender: Mein Kommentar in Langform
Als „höchst erfreulich“, eine „mutige Entscheidung“, und schlicht „super“ (Peter Handke) wurde die Verleihung des Literaturnobelpreises an Elfriede Jelinek von Dolly Buster bis Marcel Reich-Ranicki gefeiert – wenn auch letztgenannter später relativierte, daß das literarische Talent der Geehrten „eher bescheiden“, ihre Dramen gar unles- und unaufführbar seien.
Dabei gelang der dauerleidenden, stets anklagenden Schriftstellerin der literarische Durchbruch erst 1975 mit dem marxistisch unterfütterten Roman „Liebhaberinnen“. Das Leiden am eigenen Geschlecht und der als faschistisch empfundenen Gesellschaft ist seit jeher einzige Motivation ihres Schaffens. Jelinek, Mitglied der KPÖ von 1974 bis 1991, ist vor allem dagegen: Gegen Volk und Heimat sowieso („Ich werde mein Nest beschmutzen, wo immer sich eine Gelegenheit bietet“), gegen Schule und Sport (ein Instrument „nationalistischer Verketzerung“), Liebe allgemein und Sexualität im besonderen.
Ihre Texte sind hermetisch und abwechslungsarm. Selbstbezogene Bandwurmsätze dominieren neben dümmlichen Kalauern („Statt den Verkehr zu regeln, übte er ihn aus“), Sprache gilt ihr als „Dreckhaufen“, aus dem sie reichlich schöpft. Ihre Landschaft sind die Regionen unterhalb der Gürtellinie, und genau dies ist neben gelegentlichen politischen Ausfällen das bevorzugte, mager variierte Thema: die Frau, die begattet wird, bis nichts mehr von ihr übrigbleibt.
(vgl. Kommentar, Junge Freiheit 43/04)
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#49   Aida   23:24:05 | Dienstag, 13. Mai 2008
Jelinek hat in Hamburg selbst gesagt sie sei Jüdin!
ich habe schließlich nicht umsonst 48 Euro bezahlt um sie zu erleben!
Und dass sie das speißig muffige Ösiland mit Spott und Hohn übergießt wundert gar nicht! Ich würde auch kaputt gehen in eurem Land mit all den spießigen Möchtegern Zionisten! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#48   Brandenburgis   23:21:24 | Dienstag, 13. Mai 2008
Da ist ja der
Laberhuber schon wieder … „UNs Österreichern“ drei mal kurz gelacht :-D :-D :-D
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#47   Leblhuber   23:18:46 | Dienstag, 13. Mai 2008
Spießer sind nicht repräsentativ für die kath. Kirche!
Jemand schreibt:
Jelinek ist eine dumme Kuh und der Nobelpreis für Literatur ist nicht mehr viel wert, seit sie den erhalten hat.
Ein Zweiter schreibt:
Frau Jelineck ist soweit ich weiss das zweitschlimmste was ihr Katholischen euch vorstellen könnt: ne Jüdin! Ui!
Ne?
Erstens ist die studierte Orgelspielerin Jelinek keine Jüdin.
Zweitens ist sie eine scharfsinnige Sprachakrobatin, die uns Österreichern, aber nicht nur uns, einen Spiegel vorhält, in den wir nicht so gerne schauen.
Wer Kaprun im Akademiethater gesehen hat, wer die Klavierspielerin und Die Kinder der Toten gelesen hat, der versteht, warum sie uns mit Hohn geradezu übergießt. Ihr Hass auf das geschönte oder verdrängte Nazi-Erbe und die ihr aufgezwungene, katholische Zwangsjacke lässt sie das schreiben, was vielen hier nicht gefällt. Und sie schreibt meisterlich!!!
Diesen Spiegel hält uns auch Nitsch vor.
Religiöse Rituale sind häufig blutrünstig gewesen und sind es in sublimierter Form immer noch. Gott und seine Opfer sind ein Thema, das uns bis heute beschäftigt.
Wer die fundamental-katholische Sicht beibehalten will, der sollte zumindest bedenken, dass es keine Machtmittel mehr gibt, die sein eingeengtes Kunstverständnis durchsetzen.
Heute zählen sachliche Argumente. Und die kränkeln auf kath. fundamentaler Seite leider beträchtlich. Es scheint so, als litten die geifernden Gegner ganz beonders an Unkenntnis.
Jelinek ist keine dumme Kuh!!!
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#46   Fragender   22:57:51 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ D.F.
ordinär?
Ich gebe zu, daß mir in Ihrem Kommentar derartiges in den Sinn gekommen ist: überaus ordinär- im Sinn von gewöhnlich
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#45   Defensor Fidei   22:54:13 | Dienstag, 13. Mai 2008
Jüdin??
Aida: Frau Jelineck ist soweit ich weiss das zweitschlimmste was ihr Katholischen euch vorstellen könnt: ne Jüdin!
Soweit ich weiß, ist die Jelineck keine Jüdin, sondern schlicht und einfach ein ordinäres, blasphemisches, kommunistisches Flintenweib.
Jude war nur ihr Vater.
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#44   Brandenburgis   22:53:02 | Dienstag, 13. Mai 2008
@tapir
Wer so etwas schreibt:
Also MEIN Lieblings-Jelinek-Buch ist tatsächlich
„Die Kinder der Toten“ – das ist allerdings wirklich starker Tobak und sicher nichts für Einsteiger. Ganz nett – und typisch Jelinek ist zum Beispiel „Oh Wildnis, Oh Schutz vor ihr“. Ich habe da so eine kleine Rororo-Taschenbuchausgabe, die ganz dünn ist. (281 Seiten) Ich mag einige Theaterstücke sehr gerne – andere weniger. Brillant finde ich dagegen fast alle politischen Prosastücke, die gelegentlich zu verschiedensten Themen in den Zeitungen auftauchen. SEHR viel finden Sie kostenlos auf der Jelinek-Webseite. Ansonsten würde ich noch empfehlen die Ausgabe 12/04 des Hefts „Literaturen“ – es beschäftigt sich breit mit E.J.; kostet nur € 7,50 und darin kann man so ziemlich alle Hintergründe erfahren.
kann wohl kaum zu den gebildeten Ständen gerechnet werden. Deutlicher möchte ich aus Höflichkeit nicht werden.
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#43   Frollein Rottenmaier †   22:51:25 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Tapir u. Matt
@Tapir: Vielen Dank für die Tipps. Ich werde mich mal damit beschäftigen. Die Beiträge auf ihre HP sprechen wirklich für sich. Bin lange nicht mehr an Texten so hängengeblieben.
@Matt:
Keine Sorge! Wir verstehen schon. Verkappte Genies halt! Erkennen Sie sich ein wenig im Gedicht von Hugo Ball wieder?
„Der Schizophrene
Ein Opfer der Zerstückung, ganz besessen
Bin ich – wie nennt ihr’s doch? – ein Schizophrene.
Ihr wollt, daß ich verschwinde von der Szene,
Um euren eigenen Anblick zu vergessen.
Ich aber werde eure Worte pressen
In des Sonettes dunkle Kantilene.
Es haben meine ätzenden Arsene
Das Blut euch bis zum Herzen schon durchmessen.
Des Tages Licht und der Gewohnheit Dauer
Behüten euch mit einer sichern Mauer
Vor meinem Aberwitz und grellem Wahne.
Doch plötzlich überfällt auch euch die Trauer.
Es rüttelt euch ein unterirdischer Schauer
Und ihr zergeht im Schwunge meiner Fahne.“
:-D :(3 ;-)
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#42   Fragender   22:51:17 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ F.G.
also wenn Ihnen Salman Rushdie und Geert Wilders liegen, müßte es Jelinek auch…
vermutlich haben Sie aber weder die ersteren noch letztere weder gelesen noch verstanden, sonst würde Sie hier keinen Bezug herstellen.
Macht aber nichts, hauptsache katholisch und papsttreu…
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#41   Aida   22:51:05 | Dienstag, 13. Mai 2008
Lieber Flo-boy,
was hast du von Rushdie gelesen?
Ich kenne: die Satanischen Verse und Mitternachtskinder.
Jelinek schreibt überhaupt sehr dünne Bücher: Lust oder die Liebaberinnen sind beide nicht viel mehr als hundert Seiten.
Der Film: Die Klavierspielerin ist ebenfalls sehr gut!
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#40   tapir †   22:49:23 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Brandenburgis
„Meine literarische Bildung ist um Längen besser als die Ihre.“
Der Witz des Tages! – als ob Sie das beurteilen könnten!
Sind Sie Hellseher?
Haben Sie das zweite Gesicht?
Sie Simpel…
PS: An Frau Rottenmeyer.
Zum Thema „Einsteiger“ noch etwas genauer – ich habe jetzt noch mal auf die Jelinekwebsite www.elfriedejelinek.com/ gesehen – klicken Sie auf:
„ZU POLITIK UND GESELLSCHAFT“
Und dann am besten runter scrolen bis auf
„ZU ÖSTERREICH“
Ein Text, der auch schon in der SZ erschien, ist der über die Kronen-Zeitung
„DEM FASS DIE KRONE AUFSETZEN“
– also wenn DAS nicht BRILLANT geschrieben ist – dann möchte ich mal einen Autoren wissen, der das besser könnte!
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#39   matt2 †   22:41:26 | Dienstag, 13. Mai 2008
Ich möchte zu den Widersprüchen in meinem Geschreibe nur soviel sagen…
ich war mir dessen bewußt, aber hatte im nachhinein keine Lust noch daran herumzufeilen. Sehen Sie es doch als künstlerischen Ausdruck meiner vielspältigen Persönlichkeit. Ein Künstler provoziert, das liegt in seiner Natur.
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#38   Brandenburgis   22:40:44 | Dienstag, 13. Mai 2008
@tapir
Meine literarische Bildung ist um Längen besser als die Ihre.
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#37   tapir †   22:40:28 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Holdes Frollein…
Also MEIN Lieblings-Jelinek-Buch ist tatsächlich
„Die Kinder der Toten“ – das ist allerdings wirklich starker Tobak und sicher nichts für Einsteiger.
Ganz nett – und typisch Jelinek ist zum Beispiel „Oh Wildnis, Oh Schutz vor ihr“. Ich habe da so eine kleine Rororo-Taschenbuchausgabe, die ganz dünn ist. (281 Seiten)
Ich mag einige Theaterstücke sehr gerne – andere weniger.
Brillant finde ich dagegen fast alle politischen Prosastücke, die gelegentlich zu verschiedensten Themen in den Zeitungen auftauchen.
SEHR viel finden Sie kostenlos auf der Jelinek-Webseite. www.elfriedejelinek.com/
Ansonsten würde ich noch empfehlen die Ausgabe 12/04 des Hefts „Literaturen www.literaturen.de/“ – es beschäftigt sich breit mit E.J.; kostet nur € 7,50 und darin kann man so ziemlich alle Hintergründe erfahren.
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#36   Florian Geyer   22:37:28 | Dienstag, 13. Mai 2008
aida-
„gibts in der arab. Welt auch ähnliche Literaten mit Staatspreisen welche eine ähnliche Stellung zum Islam beziehen wie Fr Jelinek zum Katholizismus ?“
war meine Frage – aber
keine Antwort ist auch eine Antwort !
ich persönlich bin ja ein Fan von Salman Rushdie und Geert Wilders, wober letztgenannter ja ein Filmemacher und kein Literat ist
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#35   Frollein Rottenmaier †   22:28:41 | Dienstag, 13. Mai 2008
@tapir
Diskussionskultur und kreuz.net… der war gut! :-D
Ich lese seit 20 Jahren ihre Bücher und …
Können Sie mir eines davon empfehlen? So als Einsteigerwerk?
Gruß,
Frl. R.
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#34   Peter-Pan   22:27:37 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Beobachterin
Jelinek ist eine dumme Kuh und der Nobelpreis für Literatur ist nicht mehr viel wert, seit sie den erhalten hat.
Finden Sie? Haben denn alle vorangegangenen Preisträger Ihre Zustimmung gefunden?
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#33   tapir †   22:21:26 | Dienstag, 13. Mai 2008
Oh je…
Offensichtlich ist dies hier nicht das richtige Forum, um sich über Literatur zu unterhalten.
Da höre ich von Aida, die konsequent den Namen Jelinek falsch schreibt (nicht mit „ck“!)
Oder sind sie nur ein Aufschneider?
Und Brandenburgis kommt sofort wieder mit einem exkrementellen Ausdruck:
„Arschgeigen“
Sowie der Feststellung:
„dann sind Sie nicht ganz richtig im Kopfe“
Eine völlig inakzeptable DiskussionsKULTUR.
So stellt man sich nur selber bloß.
Da scheinen wir eine Parallele zu Deutschland zu haben – diejenigen, die sich am meisten aufblasen in Punkto Nationalstolz, kennen die oft zitierten „Dichter und Denker“ am wenigsten.
Offenbar ist es in Österreich genauso – diejenigen, die Gift und Galle über Kritiker der Kultur speien, haben selbst höchstens eine rudimentäre literarische Bildung und sind sich ihrer eigenen nationalen Kulturgeschichte nicht bewußt.
Dass ich viele österreichische Autoren gelesen habe, ist weder ungewöhnlich noch gebührt dem Respekt – im Gegenteil, zumindest in den europäischen einigeraßen gebildeten Haushalten dürfte das eher üblich sein – die österreichische Literatur ist nun wirklich weltberühmt, wie nur wenige andere.
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#32   Beobachterin   22:21:05 | Dienstag, 13. Mai 2008
Abwertung
Jelinek ist eine dumme Kuh und der Nobelpreis für Literatur ist nicht mehr viel wert, seit sie den erhalten hat.
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#31   Frollein Rottenmaier †   22:17:27 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Aida
und Feministin und 68er-Aktivistin dazu. Ganz üble Mischung. Fast sowas wie die weibliche Ausgeburt Satans persönlich. :-D
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#30   Aida   22:16:00 | Dienstag, 13. Mai 2008
Liebster Flo-Boy,
Frau Jelineck ist soweit ich weiss das zweitschlimmste was ihr Katholischen euch vorstellen könnt: ne Jüdin! :-O :-O :-O :-# Ui!
Ne?
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#29   Frollein Rottenmaier †   22:14:29 | Dienstag, 13. Mai 2008
Kunst polarisiert
Kunst hat gar nicht den Anspruch für jeden „erlebbar“, „ansprechend“ oder gar „schön“ zu sein. Sag einem Küstler, Du findest sein Bild „schön“ und er wird ein grimassenhaft-gekünsteltes Lächeln aufziehen, weil er das gar nicht hören will.
Ich verweise da mal wieder an meine geliebten Dadaisten:
„Kunst hat mit Geschmack
nichts zu tun.
Kunst ist nicht da,
dass man sie schmeckt.“
Max Ernst
Kunst an sich lässt sich sowieso nicht definieren. Man kann von etwas angezogen oder abgestoßen sein. Oft weiß man selbst aber gar nicht warum. Kunste – egal ob Texte oder bildende Kunst – sprechen halt was Inneres an.
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#28   clarissa colonia   22:12:56 | Dienstag, 13. Mai 2008
Werter Heinrich (auf welchen zweiten dieses Namen Stützen Sie sich eigentlich?),
haben Sie nur Zugriff auf das Nachschlagewerk für Halbgebildete (vulgo Wikipedia), oder erhalten Sie Tantiemen für dessen Verlinkung?
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#27   Aida   22:09:56 | Dienstag, 13. Mai 2008
Und die haben sie alle gelesen?
Respekt! Oder sind sie nur ein Aufschneider?
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#26   Florian Geyer   22:09:24 | Dienstag, 13. Mai 2008
Aida-
gibts in der arab. Welt auch ähnliche Literaten mit Staatspreisen welche eine ähnliche Stellung zum Islam beziehen wie Fr Jelinek zum Katholizismus ?
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#25   tapir †   22:07:35 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Geyer
Also wissen Sie Geyer – wenn ich mich in meiner Bibliothek umsehe, sind österreichische Autoren extrem überrepräsentiert – Paula Ludwig, Heimito von Doderer, Nestroy, Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach, Rilke, Zweig, Kraus, Amery, Celan, Horváth, Musil, Menasse, Schnitzler – um nur ein paar zu nennen, die mir gerade einfallen – Österreich kann sich offenbar nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beschweren – dafür, daß Ihr so ein kleines Land seid, habt Ihr es zu einer MENGE weltberühmter Autoren gebracht – zurecht.
Aber Sie können doch nicht im Ernst behaupten wollen, daß die alle die Methode
„sein Nest beschmutzen muss um Ruhm und Anerkennung zu erlangen.“
angewandt hätten????
Wenn doch, kennen Sie sich offenbar überhaupt nicht in der Literatur aus.
Ihr Frage
„Warum erhält keiner Künstler Anerkennung der den Atheismus anprangert, sein herkunftsland lobt und treu zur Kirche steht“
Ist somit obsolet.
Auch in Zukunft wird ein Kirchtreuer Autor, der Österreich lobt Preise bekommen – WENN ER GUT SCHREIBEN kann – das steht schließlich auch noch zur Debatte.
Man muß hier trennen – und wenn Sie nicht so fanatisch den Inhalt von Jelineks Texten hassen würden, müßten auch Sie anerkennen, daß das gut geschrieben ist.
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#24   Aida   22:03:21 | Dienstag, 13. Mai 2008
Ich kenne von Jelineck
Lust,
Die Liebhaberinnen,
Gier
und als Film:
Die Klavierspielerin.
Die Frau Jelineck ist eine hervorragende Schriftstellerin.
Ihre Meinung über den Islam ist ziemlich frustrierend, aber sonst ist sie ein Genie und sie leidet sehr unter der KAtholischen Kirche weswegen sie von der auch stark verfolgt bzw. politisch korrekt: kritisiert!!!! wird!
Völlig zu _Unrecht natürlich!
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#23   HeinrichderZweite   22:02:38 | Dienstag, 13. Mai 2008
Liebe Clarissa Darling,
Dürfen wir Ihre Äußerung daher als Ironie auffassen, oder wollen Sie den Widerspruch unhermonisiert stehenlassen?
… was haben nun die Widersprüche des Matt schon wieder mit dem Berg Hermon de.wikipedia.org/wiki/Hermon zu tun?
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#22   Florian Geyer   21:58:19 | Dienstag, 13. Mai 2008
tapir
es gibt noch einen österr „Dichter“ mit Weltruhm derinternational gelobt wird. – Ja wo sich die Lobhudelei überschlägt. Sein Name ist Ernst Jandl
Und kennen sie sein WELTBEWEGENDES Werk ?
es heißt „ Schtzngrmm“ und geht folgendermassen
schtzngrmm
schtzngrmm
t-t-t-t
t-t-t-t
grrrmmmmm
t-t-t-t
s------c------h
tzngrmm
tzngrmm
tzngrmm
grrrmmmmm
schtzn
schtzn
t-t-t-t
t-t-t-t
schtzngrmm
schtzngrmm
tssssssssssssssssssss
grrt
grrrrrt
grrrrrrrrrt
scht
scht
t-t-t-t-t-t-t-t-t-t
scht
tzngrmm
tzngrmm
t-t-t-t-t-t-t-t-t-t
scht
scht
scht
scht
scht
grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
t-tt „
:-D :-D
sie werden also verstehen wenn ich auf die meinungen zeitgenössischer Literaturkritiker nicht viel gebe
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#21   Brandenburgis   21:57:57 | Dienstag, 13. Mai 2008
@tapir
Falls Sie diese Arschgeigen tatsächlich als „Edelfedern“ bezeichnen, dann sind Sie nicht ganz richtig im Kopfe.
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#20   clarissa colonia   21:53:41 | Dienstag, 13. Mai 2008
Na, werter matt,
einerseits behaupten Sie, das Geschreibsel könnte von Ihnen sein, andererseits kritisieren Sie aber die Allegorik und künstlerische Attitüde und räumen schließlich ein, als Mann mit so viel Sinntiefe überfordert zu sein.
Dürfen wir Ihre Äußerung daher als Ironie auffassen, oder wollen Sie den Widerspruch unhermonisiert stehenlassen?
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#19   tapir †   21:50:43 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ Geyer
Geyer, aus Ihrer Ausdrucksweise kann ich entnehmen, daß Sie ganz offensichtlich nicht zu den Feuilleton-Lesern gehören und sich scheinbar noch nie ernsthaft mit der gehobenen Literaturkritik – geschweige denn mit der Literatur beschäftigt haben.
Sie sollten das versuchen – es gibt im deutschsprachigen Feuilleton von ganz links bis ganz recht wirklich sehr gute Schreiber – einige nennt man nicht zu Unrecht „Edelfedern“ – insbesondere die Feuilletonisten von SZ und FAZ.
Gucken Sie sich zum Beispiel
Burkard Müller www.sueddeutsche.de/…r/artikel/962/173447/
an – sicher kein Freund Jelineks, der aber diesen speziellen Text durchaus lobt.
Frau Rose-Maria Gropp wurde schon verlinkt.
Ich möchte noch die Kritiken von
Ulrich Weinzierl www.welt.de/…ller_Todsuenden.html
und
Rüdiger Suchsland www.heise.de/…ikel/27/27888/1.html
erwähnen.
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#18   Florian Geyer   21:36:09 | Dienstag, 13. Mai 2008
sry ein paar
Tippfehler in der E :-P ile
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#17   matt2 †   21:35:10 | Dienstag, 13. Mai 2008
Das Geschreibe könnte ja von mir sein…
allerdings treibt sie es etwas heftig mit ihrem Herumgehüpfe in Allegorien. Wirkt für meinen Geschmack etwas effektehascherisch und gekünstelt. Ich glaube wir Männer sind bei so viel Sinntiefe überfordert. Aber seis drum… wo bleibt jetzt das Pornographische? Darauf wart ich schon den ganzen Nachmittag.
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#16   Florian Geyer   21:33:02 | Dienstag, 13. Mai 2008
tapir
Vorwurf Geldgier:
auch da steckt ein Kalkül dahinter. Wennn man Staatsdotierungen verweigert verklärt dies den eigenen Nimbus. Ausserdem wäre sie unglaubwürdig als Fundamentalschmutzküblerin wenn sie gerde eine österr. Dotierung annehmen würde.
„Das ist Fritzl und eine katholisches Milieu, das diese Typen in ihrer Mitte trotz diverser sexuellen Vorstrafen über Dekaden unbehelligt agieren läßt.“
Die Veröffentlichten Klischees der internationeler Journaille ist wird Österreich mit Habsburg, Hitler und Katholizimus in Verbindung gebracht. Die gleichgeschalteteinternationale Jorurnaille ist ideologisch gefärbt und extrem antikatholisch gesinnt. Jeder Aktionskünstler weis dass er sein Nest beschmutzen muss um Ruhm und Anerkennung zu erlangen.
Warum erhält keiner Künstler Anerkennung der den Atheismus anprangert, sein herkunftsland lobt und treu zur Kirche steht :-D
Die Tendenzen die dahinterstecken sind zu durchschaubar und zu offenkundig man weiß ja aus welcher Ecke die veröfentlichte Meinung kommt
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#15   Frollein Rottenmaier †   21:31:34 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Flori
Nein, das ist sie definitiv NICHT!!! Die Frau ist hochintelligent mit geschmeidig-scharfer Zunge. Sie beherrscht das Handwerkszeug zur guten Dichterin und Autorin. Schauen Sie sich mal auf ihrer HP um.
Und was Nitsch anbelangt – dieser dümmlich-primitive Sack – da bin ich tatsächlich mal voll und ganz Ihrer Meinung. Das Sie das noch erleben dürfen, was? ;-)
Das ist wirklich pervers. Wäre ich Chefin einer Kunst- und Ausstellungshalle, dann würde ich den Dreck eines Nitsch nicht über die Schwelle lassen und dem Doofsack Hausverbot erteilen. Gewalt als Kunst zu verkaufen, das kann es echt nicht sein.
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#14   tapir †   21:22:54 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Geyer
Österreicher sind schon seltsam – da haben sie eine weltweit derart gefeierte Autorin, die von nahezu ALLEN Literaturkritikern anerkannt wird und mit internationalen Preisen überhäuft wird – aber dafür wird sie im eigenen Land gehasst.
Jedes andere Land wäre stolz auf so eine Nobelpreisträgerin!
Ich lese seit 20 Jahren ihre Bücher und habe schon einige Stücke aufgeführt gesehen. Thematisch ist das nicht alles mein Lieblingsgebiet und verschiedene Regisseure haben sie schon sehr drastisch auf der Bühne umgesetzt – aber daß sie keine Prosa schreiben könnte, kann nun wirklich niemand bei klarem Verstand behaupten.
Österreicher scheinen zum Teil wirklich eine Psychose zu haben – ein Land in dem die Fälle Kampusch und Amstetten gedeihen, in dem Kreuznet’ler noch betonen, daß der Amstetten-Fritzl nicht so schlimm wäre und daß Gott ihm verzeiht – aber wenn jemand sich an eine Diagnose dieser Hybris macht und die psychosozialen muffigen Strukturen literarisch messerscharf skelettiert, wird sie mit Gülle beworfen.
Die Nobelpreisträgerin ist die Analytikerin der Zustände in Österreich, die scharfsinnig und scharf formulierend zur literarischen Allerhöchstform aufläuft.
Sie ist aber nicht Verursacherin!
Das ist Fritzl und eine katholisches Milieu, das diese Typen in ihrer Mitte trotz diverser sexuellen Vorstrafen über Dekaden unbehelligt agieren läßt.
PS: Könnten Sie wenigstens einräumen, daß Sie mit dem Vorwurf der Geldgier völlig VÖLLIG falsch lagen?
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#13   Florian Geyer   21:21:17 | Dienstag, 13. Mai 2008
Rottenmeier
„Die Satzbildung, ihre Analogien, der Wechsel von subtil auf direkt, die Kreativität, die in jeder Zeile steckt…“
für mich eine Vergewaltigung der deutschen Sprache.
Talentmangel wird hier zum Genius erhoben.
Wenn sie in die Nervenheilansalt Steinhof gehen und feldforschungsmässig einem Schizophrenen dichten lassen erhalten sie qualitativ ähnliche Exzerpte.
Sie ist einfach der Nitsch der Literatur
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#12   Frollein Rottenmaier †   21:08:26 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Flori
Finde ich nicht. Und glaub mir, das sage ich jetzt nicht nur, um Dich zu provozieren bzw. um wieder eine konträre Position zu beziehen.
Sie schreibt ja nicht nur kirchenkritische Texte. Stell Dir mal vor, es ginge um ein neutrales Thema außerhalb der Kirche, in das Du als Katholik nicht so viele Emotionen legen würdest. Betrachte dann nur den Schreibstil:
Die Satzbildung, ihre Analogien, der Wechsel von subtil auf direkt, die Kreativität, die in jeder Zeile steckt…
Die hat schreibtechnisch echt was drauf. Sie schafft es, mit ihren Texten zu fesseln. Ich bin schon vor Monaten in einem anderen Zusammenhang mal über ihren Namen gestolpert, aber nachdem ich mir eben auf ihrer Homepage ein paar Texte von ihr durchgelesen habe, bin ich mir sicher, dass ich mehr von ihr lesen möchte.
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#11   Fragender   21:08:25 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ F.G,
Was genau verstehst Du nicht an dem zitierten Text????
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#10   Burgorus   20:58:09 | Dienstag, 13. Mai 2008
Jelinek wurde der erste Kreuznet-Artikel gewidmet. Sie ist Verfechterin des Rechtes auf Kindstötung…
Erster Kreuz.net-Artikel. www.kreuz.net/article.2.html
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#9   Florian Geyer   20:54:46 | Dienstag, 13. Mai 2008
sag ich doch Rotti
dieses Geschreibsel kommt bestenfalls aus dem Irrenhaus und schlechtestenfalls aus der Hölle :-)
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#8   Frollein Rottenmaier †   20:49:38 | Dienstag, 13. Mai 2008
Wieder mal Bock auf Hexenjagd?
Was stört Euch an der Dame? Habt Ihr sie auf der Abschussliste, weil sie jüdischer Abstammung ist, oder eher weil sie in der 68er-Bewegung aktiv war? Oder vielleicht doch das Frauenbild an sich? Weil sie die Dreistigkeit besitzt, die Klappe aufzumachen und unbequeme Dinge kund zu tun und das – oh Schreck – auch noch in vulgärer Art und Weise?
Die Frau ist intellektuell und brillant, um nicht zu sagen ein rhetorisches Genie:
„Diese Kirche hat ihre tägliche Blutung. Es schwappen über die Ränder der Schmutzwasserkübel, hoch auf den Kämmen der Wogen, jauchzend, daß die Häßlichkeit ihrer alten, eckigen Regimes beseitigt ist, die neu geschaffenen Rechtschaffenden hinaus und klatschen auf dem Boden auf, vor allem die Frauen, die haben jetzt viel mehr Zeit! Und ihre Männer daheim sinds, die sich vorauszusetzen wagen, um die neue Zeit in ihren Ländern auf einem Plastiksockel zum vielstimmigen Gestöhne der Pornografski-Videos zu inthronisieren, schauen Sie bitte vom Tabernakel zum Portal zurück: diese Frauen, alle in frischgeschlagener, schaumig gerührter Wolle, küchleinhaft plustrig in Selbstgestricktem, wie sie da auf den geweihten Wasserstürzen in die Kirche einreiten, als hätten die Heiligen sie zum Großreinemachen aufgefordert, diese fleißigen Putzteufelchen haben schließlich auch ihre alten, hornigen Kriegs-Herren unter deren sicheligem, sticheligem Emblem hervorzureißen und zu beseitigen vermocht (der Hammer des großen Exekutors hängt allerdings immer noch über ihnen!). “
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#7   Lutheraner   20:48:06 | Dienstag, 13. Mai 2008
Erst wird jedes pornographische Tor als vermeintliches Menschenrecht aufgestossen,
hernach von der Kanzel gewettert, daß es nur so kracht.
Jelinek will Vorbild sein. Für den Opa war sie es. Sie gehört zu den Hauptföderer solch inzestuöser Abartigkeiten.
Ohne diese selbstgerechte Brut ginge es nicht nur Österreich, sondern Europa tausend Mal besser. Der Abstieg in die Barbarei ist Jelineks Werk.
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#6   tapir †   20:46:41 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Geyer
Ich bin schon schwer beeindruckt Herr Geyer, wie Sie mal wieder die Tatsachen ins Gegenteil verkehren.
Einer Frau, die so zurückgezogen lebt, daß sie noch nicht mal zu ihrer eigenen Nobelpreisübergabe gegangen ist und dazu auch noch alle ihre Texte KOSTENLOS und FÜR JEDERMANN ZUGÄNGLICH auf ihrer Webseite www.elfriedejelinek.com/ veröffentlicht, nun ausgerechnet mit
„Berechnung einem Dunstkreis ihre Werke liefert welcher sie dafür honorig becasht.“
zu beschimpfen, ist schon selbst für Kreuznet-Verhältnisse enorm.
Statt, wie Sie es andeuten, den Text geschrieben zu haben, weil das „sehr stark honoriert wird“, hat sie es schnell und umsonst getan.
Der Text ist zwei Wochen alt und wurde seit dem breit in allen möglichen Webseiten tammox.blogspot.com/…08/05/sterreich.html und Feuilletons interpretiert.
Ja, man kann über frau Jelinek sagen, was man will – natürlich ist sie umstritten – aber gerade dieser politische Text wird allgemein nur als genial angesehen.
Ich schließe mich dem an – es ist ein grandioses Beispiel für hervorragende Prosa!
Eine zweite Sache ist eindeutig:
Frau Jelinek kämpft hier ganz klipp und klar GEGEN Pornographie und Unzucht – jeder, der mehr als drei Hirnzellen hat, kann das ihren Worten entnehmen.
Das Gegenteil kann man von Kreuznet behaupten, die immer wieder lüstern und sabbernd Sexbilder veröffentlichen, die dann in den Kommentaren genüßlich erörtert werden.
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#5   Fragender   20:19:16 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ F.G.: Provokation…
gelebtes Christentum ist wohl weit mehr Provokation (und war es schon vor 2000 Jahren), als fundamentalistisches einbunkern in katholischer Tradition- letzteres ist keine Provokation sondern eine ideologische Konservendose.
E. Jelinek hat sich in ihren Werken intensiv mit den Abgründen der menschlichen Seele und den Perversionen der „hochanständigen“ Spießbürger auseinandergesetzt.
Da katholischer Fundamentalismus eine der typischen Ausprägungsformen dieser Lebenshaltung ist, verstehe ich Ihre Ablehnung gegenüber dieser streitbaren Künstlerin.
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#4   Florian Geyer   19:56:36 | Dienstag, 13. Mai 2008
Fragender/Matt
also sie sind aber ein kühner Mensch wennse Jelli und Michelangelo auf dieselbe Stufe stellen. Das hat der Gute nicht verdient da kann er 10mal schwul gewesen sein.
Jelli ist eine Kulturprostituierte die mit Kalkül und Berechnung einem Dunstkreis ihre Werke liefert welcher sie dafür honorig becasht. Sie weiß ganz genau dass von einer gewissen Seite Heimatbeschimpfung, Verächtlichmachung des Katholizismus, Diffamierungen als Nazis, Sexuellen Abartigkeiten sehr stark honoriert wird.
Thomas Bernhard hatte wenigstens Ansatzweise Stil, auch wenn er in dieselbe Richtung tendierte.
Wahre Provokation (oder Provokation der Wahrheit) ist heute wenn man katholisch und Papsttreu ist, da schrecken sie zurück die Hyenen aller Couleurs
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#3   Fragender   19:31:35 | Dienstag, 13. Mai 2008
@ F.G…
und die redakteure von kreuz.net bezeichnen ihre kranke Psyche als „katholisch“…
Mann kann zu E.J. stehen, wie man mag, aber die Nobelpreisträgerin als „Pornoschriftstellerin“ abzutun zeigt schon beachtliche Dummheit und Ignoranz…
Aber bei den fundamentalistischen Moralaposteln war ja wohl auch Michelangelo ein Pornograph (und noch dazu schwul!!!!!!)…
… und Salomo sowieso- was es in seinem Hohelied so alles zu lesen gibt…
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#2   matt2 †   19:20:14 | Dienstag, 13. Mai 2008
@Flo: hast du überhaupt was von der gelesen?
ist ja ein starkes Stück mit dem Porno-Vorwurf… da möchte ich doch bitte konkrete Beweise, Zitate dafür haben… röchel, grunz… :-]
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#1   Florian Geyer   18:45:06 | Dienstag, 13. Mai 2008
Der Unterschied ist
Jelinekt bringt ihre kranke Psyche aufs Papier
Fritzl lebt sie in der Realität aus
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