Der Großvater-Gottvater hat ein Idyll errichtet, das er kunstlos dem weiblichen Körper nachgebaut hat. Perverse Pornophantasien einer Nobelpreisträgerin über einen perversen Pornophantasten. Kommentar am Schluß.
(kreuz.net) Die österreichische Nobelpreisträgerin und religionsfeindliche Porno-Schriftstellerin Elfriede
Jelinek (61) hat im Inzestfall von Amstetten in Niederösterreich ein Sinnbild der Trinität entdeckt.
Das berichtete Rose-Maria Gropp in einem konfusen Artikel für die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ vom
13. Mai.
Frau Jelinek äußerte sich in einem Text mit dem Titel „Im Verlassenen“, den sie auf ihrer
Webseite publizierte.
Mit „Im Verlassenen“ begebe sich Frau Jelinek in eine so radikale Nähe zur aktuellen
Wirklichkeit wie schon lange nicht mehr – verkündet Frau Gropp: Das macht sie angeblich stark und hellsichtig.
Frau Jelineks Kommentar zur Inzest-Tragödie von Amstetten im Wortlaut:
„Hier gilt das Wort des Vaters,
der sogar schon Großvater ist, nichts Besonderes, es gibt Väter und Großväter sogar in einer Person,
es gibt ja auch die Heilige Dreifaltigkeit, einen in drei Personen, hier haben wir einen Gottvater, der
alle Personen ist und alles Sprechen (mit Ausnahme des Fernsehapparats und des Radios, welche unten gestattet
waren) erledigt.
Keine Stäbe, keine Gitterstäbe hier vorhanden. Es ist also nicht einmal möglich,
zwischen etwas, durch das man hindurchschauen kann, auch keine Welt zu sehen.“
Ein Musterschüler von Elfride Jelinek
Elfriede Jelinek rechne
in ungewohnt kurzen Sätzen mit dem Täter ab – phantasiert Frau Gropp.
Die Pornoschriftstellerin hat
nach den wirren Angaben von Frau Gropp für die Übertretung des Inzestverbotes keine Kalauer auf Lager
und für die vierundzwanzig Jahre im Verlies keine Es-fehlen-die-Worte-Rhetorik. Seltsam…
Das Inzestverbot
sei eine „wesentliche Übereinkunft, in der unsere gesellschaftliche Ordnung gründet, seine Symbolkraft
steht für ihr schärfstes Tabu“ – faselt Frau Gropp frisch von der Leber.
Elfriede Jelinek schreibe
kalt über eine ausgelebte Allmachtsphantasie, die gemeinhin zivilisatorisch gebändigt sei – als über
die „Aufführung dieses Großvater-Gottvaters, der ein Idyll errichtet hatte, das er kunstlos dem weiblichen
Körper nachgebaut hat, mit vielen Nischen und Gängen, man kann nicht von überall hineinsehen“.
Man
habe erwarten dürfen, daß sich Elfriede Jelinek zu Amstetten äußere, erklärt Frau Gropp schließlich:
„Es war bis vor kurzem ihre selbstgewählte Arbeitsplatzbestimmung, die gewöhnlichen Katastrophen zu
eskortieren mit ihren Suaden“ – geht es in Frau Gropps Faselton weiter:
„Jedoch was in Amstetten geschah,
so wird erkennbar, ist größer als Elfriede Jelinek, monströser als ihre schlimmsten Visionen.“
Sogar
Elfriede Jelinek brauche für ihren Text eine Stütze, die ihr die „Annäherung an das Verlies“ erst erlaube.
Dort hätten ja nicht einmal die Stäbe eines Käfigs eine Welt durchscheinen lassen:
„Sie holt sich
dieses Bild bei einem Dichter: Mit ihrer Aussage, daß dort im Keller hinter dem »Betonpfropf« nicht
einmal galt »zwischen tausend Stäben keine Welt«, zitiert sie Rainer Maria Rilke († 1926)“, stellt
Frau Gropp fest.
Das Geschehen in Amstetten verschlage ihr die – bei ihr üblichen – obszönen Witze,
Abstürze und Wortschwalle.
Damit sei der Jelinek-Text der „obszönen Anmutung“ eines österreichischen
Boulevardblatts zuvorgekommen, in dem Josef F. und sein Anwalt sich inzwischen ausführlich zu Wort gemeldet
hätten.
Kommentar: Ein Obszöner kommt selten allein – und schlimmer noch als der Perverse sind die
Pervertierer und Pervertiererinnen.
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85 Lesermeinungen
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#83 verwirrter 22:54:08 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Marcelus Es ging in meinen Postings nicht um die Frau Jelinek sondern wie man gegen sie hetzt und wie
das in Verbindung zu den Üblichen Umgangsformen der Christen steht. Aber Welche Ideologie wäre das denn?
Bzw. welche Bluttaten hätte jenige welche dann verbrochen? Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass
sie bekennende Pazifistin ist und wie ich sie bisher kennen gelehrt habe würde sie wahrscheinlich bestreiten
das sie eine Ideologie hat, zumindest in dem sinne wie ich glaube das sie das Wort gebrauchen.
@ fragender & Aida @ fragender Leistung, Ordnung, Gott und Vaterland. Ist eines dieser Dinge zu verachten?
Wenn ein arbeitsloser, obdachloser Prophet, der von sich behauptet, Gottes Sohn zu sein… Ich habe bestimmt
nichts gegen Prediger alla P. Leppich oder Bettelmönche. Diese Leute sind ja gerade nicht arbeitslos,
sondern leben ihre Standespflicht. Für Christus galt dies natürlich in besonderem Maße. Er hat jedoch
nicht nur behauptet, daß er Gottes Sohn war. Er war es auch, was er uns zur Genüge bewiesen hat. also
wenn dieser Prophet viele Strukturen, Dogmen, Machtverhältnisse…und behauptet, daß er und nicht die
heilige r.k. Kirche das Heil bringt dann wäre er damit ein Lügner, weil er die geliebte Braut Christi
beschmutzen würde. die heuchlerische Doppelmoral (z.B. Umgang mit EhebrecherInnen und Geschiedenen oder
mit Zölibat und Alimentenzahlungen) Fänden Sie es besser, wenn für die Kinder keine Alimentenzahlungen
geleistet würden? Was Ehebrecherinnen angeht, so hat Christus sich mit Ihnen abgegeben, um sie auf den
Pfad der Tugend zurückzuführen. Der Ehebruch wurde von ihm nie gutgeheißen. @ Aida Kommst Du aus Hamburg?
Sagen wir’s mal so: die schöne Hansestadt ist mir nicht ganz unbekannt, jedoch nicht meine aktuelle Wirkstätte.
So ein piekfeiner Pinkel Was haben Sie gegen ein gepflegtes hanseatisches Auftreten einzuwenden? mit Villa
oder was? Jetzt mal keinen Neid. Ich frage ja auch nicht nach Ihrer Unterkunft?
@verwirrter: Blutige Verfolgungen können Sie aber nicht nur dem Christentum zur Last legen, sondern gerade
auch der Ideologie, der Elfriede Jelinek nahesteht.
#80 verwirrter 22:00:23 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@HeinrichvonOfterdingen Sie kennen meine Weltanschauung nicht… ich werde keine rhetorischen und abstrusen
Vergleiche ziehen (ich esse auch Brot, ich bin mir sicher das haben manche Nazis auch gemacht und ich
wage zu behaupten sie essen es auch?!) Ich kenne aber die Geschichte des Christentums und die spricht
bände… beginnend im 4 Jahrhundert mit Übergriffe auf hellenistische Gelehrte bzw. die Verbrennung
deren Bücher, ab Kaiser Konstantin dann sogar „legal“, geht es weiter über die Inquisition und in der
derzeitige Ablehnung von Philosophie und Wissenschaft endet es vorerst. Alles in allem sind die Christen
die bildungsfeindlichste Gruppe in Europa. hat nicht sogar Paulus geschrieben man solle sich von Philosophie
und Wissenschaft abwenden? Und die Gegenargumente sind wie immer nicht vorhanden, wie denn auch, man ist
ja bildungsfeindlich… man verbündet sich lieber mit dem Römischen Kaiser und läst morden oder setzt
Bücher auf Listen bzw. verbrennt sie oder beschimpft wüst als unmoralisch (was das auch immer heißen
soll). Seit beginn an die gleiche vorgehensweise egal ob Epikureer, Astronomen oder jetzt in dem Fall
eben Jelinek.
@F. Geyer: Es kommt drauf an, in welchem Land Warum erhält keiner Künstler Anerkennung der den Atheismus
anprangert, sein herkunftsland lobt und treu zur Kirche steht Antipatriotismus wird nicht in allen Ländern
verlangt, nur in Deutschland und Österreich seit 1945!
Lieber Verwirrter, Haben diese Menschen in den Lätzen 1600 Jahren denn gar nichts dazu gelernt? … wurden
nicht bereits die Nazis nicht müde uns das vorzuwerfen? Offensichtlich wird uns das vor allem von Weltanschauungen
vorgeworfen, die etwas schräg ins Leben gebaut sind.
#76 verwirrter 20:48:25 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Weitere Zeichen der Unbildung Und wieder zeigt uns das Christentum das es wenig von der Welt versteht,
dafür viel von Wortverdreherei und Hetze (was dieser rein beleidigende und sonst nichts aussagende Artikel
wieder einmal sehr gut zeigt). Haben diese Menschen in den Lätzen 1600 Jahren denn gar nichts dazu gelernt?
@Beobachterin Aus dem Kontext gerissene Text-Abschnitte sind selten geeignet, um sich eine Meinung von
einem Gesamttext oder dessen Autor zu machen. Was Sie hiermit also belegen wollten ist mir schleierhaft.
@ Aida Altona: Informiere dich besser! Ach, mien Deern, wat vertellst du mi vun Altno? Blanknees is blot’n
lütter Part daarvun. Wenns dumm kommt, wohnen da doch schon mehr Moslems als Katholiken.
#72 Beobachterin 15:52:45 | Mittwoch, 14. Mai 2008
aus Jelineks Feder Ein Beispiel aus Jelineks Ergüssen: „Noch wehrt sich der Herr Jesus W. Bush, gottgleich
genannt zu werden, aber wir werden ihn schon noch überzeugen. Er ist Gottes Sohn: aber alle anderen können
es auch werden, sie können es zumindest wollen. Die Juden sind sowas von komisch. Hören Sie zu, das
haben Sie ja schon oft gemacht: Da teilen sie diese göttliche Sohnschaft mehreren Personen zu. Dabei
kann es nur Einen geben, in Dreien. Rumsfeld, Cheney, Bush. Na, wenn Sie mich fragen, ich glaube, es sind
etliche mehr, und dann stürzt ihnen ihre ganze schöne Religion zusammen. Begrabt auch uns gleich mit.“
Tolles Gebabbel! (entnommen aus einem Artikel in der Tagespost: www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=11987)
Verzichten Auf diese Darstellungen der (leider) Nobelpreisträgerin hätte man schadlos verzichten können.
Inzest mit der Trinität gleichzusetzen, das ist der Preisträgerin Sache.
@ D.F. es wird klarer. Wenn ich Sie richtig verstehe: Leistung, Ordnung, Gott und Vaterland. Wenn ein
arbeitsloser, obdachloser Prophet, der von sich behauptet, Gottes Sohn zu sein, während er mit seinen
ebenfalls leistungsverweigernden Freunden durch die Gegend vagabundiert ,… also wenn dieser Prophet
viele Strukturen, Dogmen, Machtverhältnisse und finanzielle Gebarungen der heiligen Kirche in Frage stellt,
behauptet, daß er und nicht die heilige r.k. Kirrche das Heil bringt, die heuchlerische Doppelmoral (z.B.
Umgang mit EhebrecherInnen und Geschiedenen oder mit Zölibat und Alimentenzahlungen) in der Kirche schonungslos
aufzeigt und so viele rechtgläubige in seinen Bann zieht und von der „wahren Lehre“ abbringt, würden
sie sich wohl in die erste Reihe jener stellen, die laut rufen „kreuzigt ihn“, oder?
Jelinek-Texten habe ich mich bisher verweigert, ließ mich soeben aber mal dazu hinreißen, die Jelinekseite
anzuklicken, um den von Leser Tapir hier empfohlenen Text „ Dem Faß die Krone aufsetzen“ zu lesen, weil
er ihn für besonders brillant hält Na ja! Wer kämpft sich schon gern zu später Stund durch die langweilenden
und egozentrischen Bandwurmsätze einer Nobelpreisträgerin, der außer Wichtigtuerei mit Sprachakrobatik
kein bestimmtes Ziel vorschwebt, dauernd stolpernd über ihre Tippfehler, Satzzeichenfehler und Rechtschreibfehler (
u. a. solche, die auf mangelnde grammatikalische Einsichten schließen lassen) ? Gähn und gute Nacht!
@ Aida & Fragender @ Aida: es zeigt nur ihr Niveau (scheißhausfliege!) und das von Jelinek! Aida, Sie
sind wirklich köstlich. Bei uns in Deutschland gibt es ein Sprichwort, das da sagt: „Wer im Glashaus
sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen.“ Das nehmen Sie im Integrationskurs bestimmt auch noch durch.
Außer: ihre Kirche hat nix, rein gar nix, überhaupt rein überhaupt gar nix mehr zu sagen! Und das ist
megaoberaffengeil! Pardon, aber ich glaube das sehen Sie falsch. In Ihrem Hamburger Gammelviertel mag
es ja zutreffen, daß der örtliche Terroristensammelverein alias Islamischer Kulturverein mehr zu sagen
hat, aber in meiner Gegend sieht das dann doch etwas anders aus. Da schmückt zum Fronleichnamsfest selbst
die Türkische Dönerbude ihren Stand. @ Fragender: Mir wurde jetzt nicht ganz klar, als was sie sich
genau sehen, ob eher katholisch konservativ oder nur- oder rechtskonservativ oder was auch immer- es klingt
jedenfalls kompliziert. Ist es gar nicht. Rechtskonservativ trifft es wohl am besten. Wenn Sie ein Fadenkreuz
zeichnen [x-Achse: rechts-links / y-Achse: liberal (oben) – konservativ (unten)] dann finden Sie mich
wohl ziemlich in der Mitte des Feldes unten rechts. Konservativ stellt insoweit also keine Verstärkung
von „rechts“ dar, sondern eher das Gegenteil von liberal. Deshalb ist es auch von Bedeutung auf was sich
das „konservativ“ bezieht. Auch Sozialisten können konservativ sein. Bei mir ist es katholisch-konservativ.
Verwirrung komplett?
ich erlaube mir das Vorurteil… … das sowohl Ihre Fundamente als auch Ihre Quellen bei der Informationssuche
mit meinen Wertvorstellungen unvereinbar sind. Mir wurde jetzt nicht ganz klar, als was sie sich genau
sehen, ob eher katholisch konservativ oder nur- oder rechtskonservativ oder was auch immer- es klingt
jedenfalls kompliziert. Ich mache es mir da einfach und ziehe mich auf christliche werte zurück-das ist
für mich schon schwierig genug, gelinde gesagt.
@ Fragender Ihre Kombination aus katholischem Fundamantalismus und rechtem Extremismus ist hier bei kreuz,net
verständlicherweise höher angesehen als eine kritische Beobachterin der Gesellschaft. Oh…auch ich
beobachte die Gesellschaft kritisch. Das können Sie mir glauben. Ansonsten störe ich mich insoweit an
dem Begriff „Fundamentalismus“ als er eigentlich im engeren, ursprünglichen Sinn eine im US-amerikanischen
Protestantismus entstandene konservative Strömung bezeichnet. Inhaltlich ist an einem „Fundamentalisten“
aber sicherlich nichts auszusetzen, wenn er denn nur auf das rechte Fundament baut. Auch Rechtsextrem
ist so ein blödes Schlagwort. Was ist damit gemeint? Es Gibt Rechtsliberale und Rechtskonservative. Rechtsliberale
finde oft ganz fürchterlich. Bei Rechtskonservativen gibt es dann die Nationalkonservativen, die katholisch
Konservativen usw. Der katholisch Konservative ist nun aber kein Klassischer Rechter. Vo allem nicht im
Bereich der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Das bezeugt … wie wichtig das Werk der E.J. ist. Ich wage
die Behauptung, daß die Welt ohne das Werk der Jelinek nicht wirklich ärmer wäre. Der Umstand, daß
Sie aus der JF abschreiben können qualifiziert Sie noch nicht unbedingt zum Kritiker einer Nobelpreisträgerin
Es war eher umgekehrt. Nachdem ich Ihnen zu platt formuliert habe, suchte ich nach einem Kommentar, der
meine Worte etwas ausschmückt. Bei der JF wurde ich gleich fündig. Der Kommentar war mir vorher völlig
unbekannt.
@Aida: Mäuschen du schlägst nur wild um dich… zügle dein jugendliches Temperament und bereue deine
schimpfliche Ausdrucksweise solange es der liebe Gott gut mit dir meint.
Lieber DF, es zeigt nur ihr Niveau (scheißhausfliege!) und das von Jelinek! Mehr muss man nicht sagen!
Außer: ihre Kirche hat nix, rein gar nix, überhaupt rein überhaupt gar nix mehr zu sagen! Und das ist
megaoberaffengeil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
@ D,F. noch was: Der Umstand, daß Sie (in gekürzter Fassung) aus der JF abschreiben können qualifiziert
Sie noch nicht unbedingt zum Kritiker einer Nobelpreisträgerin. (Und Sie werde dafür auch keinen Nobelpreis
bekommen- aber das nur nebenbei bemerkt.)
@d.f. naja- Ihre Kombination aus katholischem Fundamantalismus und rechtem Extremismus ist hier bei kreuz,net
verständlicherweise höher angesehen als eine kritische Beobachterin der Gesellschaft. Das bezeugt zwar
nicht, wie wichtig kreuz.net ist, dafür aber, wie wichtig das Werk der E.J. ist.
@ clarissa Leider nicht kenntlich, wo die Junge Freiheit aufhört und die defensio beginnt … Zwischen
die JF und mich paßt diesbezüglich kein Blatt Papier. Trotzdem will ich sauber trennen: Der Langbeitrag
stammt ausschließlich aus der JF, ist jedoch gekürzt. Inhaltlich hatte ich das Werk Jelineks in meinem
vorherigen Beitrag kurz mit den Worten •ordinär •blasphemisch •kommunistisch & •Flintenweib im
Prinzip schon auf den Punkt gebracht!
Ich habe gar nix gegen Kritik, ganz im Gegenteil! Sie muss nur sachlich begründet und wohlwollend sein!
Meistens erlebt man nur Hetze! Und da tuts halt auch gut mal selbst was zu sagen über eure komische Religion!
Uns wir leiden unter dem sich breitmachen den Islam hier in Deutschland. Das dir die Kritik nich gefällt,
kann ich mir gut vorstellen! Aber recht haben wir trotzdem, wenn wir sagen, daß diese Götzendiener eine
Gefahr für unser Land und unsere Kultur sind.
@ Fragender: Mein Kommentar in Langform Als „höchst erfreulich“, eine „mutige Entscheidung“, und schlicht
„super“ (Peter Handke) wurde die Verleihung des Literaturnobelpreises an Elfriede Jelinek von Dolly Buster
bis Marcel Reich-Ranicki gefeiert – wenn auch letztgenannter später relativierte, daß das literarische
Talent der Geehrten „eher bescheiden“, ihre Dramen gar unles- und unaufführbar seien. Dabei gelang der
dauerleidenden, stets anklagenden Schriftstellerin der literarische Durchbruch erst 1975 mit dem marxistisch
unterfütterten Roman „Liebhaberinnen“. Das Leiden am eigenen Geschlecht und der als faschistisch empfundenen
Gesellschaft ist seit jeher einzige Motivation ihres Schaffens. Jelinek, Mitglied der KPÖ von 1974 bis
1991, ist vor allem dagegen: Gegen Volk und Heimat sowieso („Ich werde mein Nest beschmutzen, wo immer
sich eine Gelegenheit bietet“), gegen Schule und Sport (ein Instrument „nationalistischer Verketzerung“),
Liebe allgemein und Sexualität im besonderen. Ihre Texte sind hermetisch und abwechslungsarm. Selbstbezogene
Bandwurmsätze dominieren neben dümmlichen Kalauern („Statt den Verkehr zu regeln, übte er ihn aus“),
Sprache gilt ihr als „Dreckhaufen“, aus dem sie reichlich schöpft. Ihre Landschaft sind die Regionen
unterhalb der Gürtellinie, und genau dies ist neben gelegentlichen politischen Ausfällen das bevorzugte,
mager variierte Thema: die Frau, die begattet wird, bis nichts mehr von ihr übrigbleibt. (vgl. Kommentar,
Junge Freiheit 43/04)
Jelinek hat in Hamburg selbst gesagt sie sei Jüdin! ich habe schließlich nicht umsonst 48 Euro bezahlt
um sie zu erleben! Und dass sie das speißig muffige Ösiland mit Spott und Hohn übergießt wundert gar
nicht! Ich würde auch kaputt gehen in eurem Land mit all den spießigen Möchtegern Zionisten!
Spießer sind nicht repräsentativ für die kath. Kirche! Jemand schreibt: Jelinek ist eine dumme Kuh
und der Nobelpreis für Literatur ist nicht mehr viel wert, seit sie den erhalten hat. Ein Zweiter schreibt:
Frau Jelineck ist soweit ich weiss das zweitschlimmste was ihr Katholischen euch vorstellen könnt: ne
Jüdin! Ui! Ne? Erstens ist die studierte Orgelspielerin Jelinek keine Jüdin. Zweitens ist sie eine scharfsinnige
Sprachakrobatin, die uns Österreichern, aber nicht nur uns, einen Spiegel vorhält, in den wir nicht
so gerne schauen. Wer Kaprun im Akademiethater gesehen hat, wer die Klavierspielerin und Die Kinder der
Toten gelesen hat, der versteht, warum sie uns mit Hohn geradezu übergießt. Ihr Hass auf das geschönte
oder verdrängte Nazi-Erbe und die ihr aufgezwungene, katholische Zwangsjacke lässt sie das schreiben,
was vielen hier nicht gefällt. Und sie schreibt meisterlich!!! Diesen Spiegel hält uns auch Nitsch vor.
Religiöse Rituale sind häufig blutrünstig gewesen und sind es in sublimierter Form immer noch. Gott
und seine Opfer sind ein Thema, das uns bis heute beschäftigt. Wer die fundamental-katholische Sicht
beibehalten will, der sollte zumindest bedenken, dass es keine Machtmittel mehr gibt, die sein eingeengtes
Kunstverständnis durchsetzen. Heute zählen sachliche Argumente. Und die kränkeln auf kath. fundamentaler
Seite leider beträchtlich. Es scheint so, als litten die geifernden Gegner ganz beonders an Unkenntnis.
Jelinek ist keine dumme Kuh!!!
Jüdin?? Aida: Frau Jelineck ist soweit ich weiss das zweitschlimmste was ihr Katholischen euch vorstellen
könnt: ne Jüdin! Soweit ich weiß, ist die Jelineck keine Jüdin, sondern schlicht und einfach ein ordinäres,
blasphemisches, kommunistisches Flintenweib. Jude war nur ihr Vater.
@tapir Wer so etwas schreibt: Also MEIN Lieblings-Jelinek-Buch ist tatsächlich „Die Kinder der Toten“ –
das ist allerdings wirklich starker Tobak und sicher nichts für Einsteiger. Ganz nett – und typisch Jelinek
ist zum Beispiel „Oh Wildnis, Oh Schutz vor ihr“. Ich habe da so eine kleine Rororo-Taschenbuchausgabe,
die ganz dünn ist. (281 Seiten) Ich mag einige Theaterstücke sehr gerne – andere weniger. Brillant finde
ich dagegen fast alle politischen Prosastücke, die gelegentlich zu verschiedensten Themen in den Zeitungen
auftauchen. SEHR viel finden Sie kostenlos auf der Jelinek-Webseite. Ansonsten würde ich noch empfehlen
die Ausgabe 12/04 des Hefts „Literaturen“ – es beschäftigt sich breit mit E.J.; kostet nur € 7,50 und
darin kann man so ziemlich alle Hintergründe erfahren. kann wohl kaum zu den gebildeten Ständen gerechnet
werden. Deutlicher möchte ich aus Höflichkeit nicht werden.
@Tapir u. Matt @Tapir: Vielen Dank für die Tipps. Ich werde mich mal damit beschäftigen. Die Beiträge
auf ihre HP sprechen wirklich für sich. Bin lange nicht mehr an Texten so hängengeblieben. @Matt: Keine
Sorge! Wir verstehen schon. Verkappte Genies halt! Erkennen Sie sich ein wenig im Gedicht von Hugo Ball
wieder? „Der Schizophrene Ein Opfer der Zerstückung, ganz besessen Bin ich – wie nennt ihr’s doch? –
ein Schizophrene. Ihr wollt, daß ich verschwinde von der Szene, Um euren eigenen Anblick zu vergessen.
Ich aber werde eure Worte pressen In des Sonettes dunkle Kantilene. Es haben meine ätzenden Arsene Das
Blut euch bis zum Herzen schon durchmessen. Des Tages Licht und der Gewohnheit Dauer Behüten euch mit
einer sichern Mauer Vor meinem Aberwitz und grellem Wahne. Doch plötzlich überfällt auch euch die Trauer.
Es rüttelt euch ein unterirdischer Schauer Und ihr zergeht im Schwunge meiner Fahne.“ :(3
@ F.G. also wenn Ihnen Salman Rushdie und Geert Wilders liegen, müßte es Jelinek auch… vermutlich
haben Sie aber weder die ersteren noch letztere weder gelesen noch verstanden, sonst würde Sie hier keinen
Bezug herstellen. Macht aber nichts, hauptsache katholisch und papsttreu…
Lieber Flo-boy, was hast du von Rushdie gelesen? Ich kenne: die Satanischen Verse und Mitternachtskinder.
Jelinek schreibt überhaupt sehr dünne Bücher: Lust oder die Liebaberinnen sind beide nicht viel mehr
als hundert Seiten. Der Film: Die Klavierspielerin ist ebenfalls sehr gut!
@Brandenburgis „Meine literarische Bildung ist um Längen besser als die Ihre.“ Der Witz des Tages! –
als ob Sie das beurteilen könnten! Sind Sie Hellseher? Haben Sie das zweite Gesicht? Sie Simpel… PS:
An Frau Rottenmeyer. Zum Thema „Einsteiger“ noch etwas genauer – ich habe jetzt noch mal auf die Jelinekwebsite
www.elfriedejelinek.com/ gesehen – klicken Sie auf: „ZU POLITIK UND GESELLSCHAFT“ Und dann am besten runter
scrolen bis auf „ZU ÖSTERREICH“ Ein Text, der auch schon in der SZ erschien, ist der über die Kronen-Zeitung
„DEM FASS DIE KRONE AUFSETZEN“ – also wenn DAS nicht BRILLANT geschrieben ist – dann möchte ich mal einen
Autoren wissen, der das besser könnte!
Ich möchte zu den Widersprüchen in meinem Geschreibe nur soviel sagen… ich war mir dessen bewußt,
aber hatte im nachhinein keine Lust noch daran herumzufeilen. Sehen Sie es doch als künstlerischen Ausdruck
meiner vielspältigen Persönlichkeit. Ein Künstler provoziert, das liegt in seiner Natur.
@Holdes Frollein… Also MEIN Lieblings-Jelinek-Buch ist tatsächlich „Die Kinder der Toten“ – das ist
allerdings wirklich starker Tobak und sicher nichts für Einsteiger. Ganz nett – und typisch Jelinek ist
zum Beispiel „Oh Wildnis, Oh Schutz vor ihr“. Ich habe da so eine kleine Rororo-Taschenbuchausgabe, die
ganz dünn ist. (281 Seiten) Ich mag einige Theaterstücke sehr gerne – andere weniger. Brillant finde
ich dagegen fast alle politischen Prosastücke, die gelegentlich zu verschiedensten Themen in den Zeitungen
auftauchen. SEHR viel finden Sie kostenlos auf der Jelinek-Webseite. www.elfriedejelinek.com/ Ansonsten
würde ich noch empfehlen die Ausgabe 12/04 des Hefts „Literaturen www.literaturen.de/“ – es beschäftigt
sich breit mit E.J.; kostet nur € 7,50 und darin kann man so ziemlich alle Hintergründe erfahren.
aida- „gibts in der arab. Welt auch ähnliche Literaten mit Staatspreisen welche eine ähnliche Stellung
zum Islam beziehen wie Fr Jelinek zum Katholizismus ?“ war meine Frage – aber keine Antwort ist auch eine
Antwort ! ich persönlich bin ja ein Fan von Salman Rushdie und Geert Wilders, wober letztgenannter ja
ein Filmemacher und kein Literat ist
@tapir Diskussionskultur und kreuz.net… der war gut! Ich lese seit 20 Jahren ihre Bücher und … Können
Sie mir eines davon empfehlen? So als Einsteigerwerk? Gruß, Frl. R.
@Beobachterin Jelinek ist eine dumme Kuh und der Nobelpreis für Literatur ist nicht mehr viel wert, seit
sie den erhalten hat. Finden Sie? Haben denn alle vorangegangenen Preisträger Ihre Zustimmung gefunden?
Oh je… Offensichtlich ist dies hier nicht das richtige Forum, um sich über Literatur zu unterhalten.
Da höre ich von Aida, die konsequent den Namen Jelinek falsch schreibt (nicht mit „ck“!) Oder sind sie
nur ein Aufschneider? Und Brandenburgis kommt sofort wieder mit einem exkrementellen Ausdruck: „Arschgeigen“
Sowie der Feststellung: „dann sind Sie nicht ganz richtig im Kopfe“ Eine völlig inakzeptable DiskussionsKULTUR.
So stellt man sich nur selber bloß. Da scheinen wir eine Parallele zu Deutschland zu haben – diejenigen,
die sich am meisten aufblasen in Punkto Nationalstolz, kennen die oft zitierten „Dichter und Denker“ am
wenigsten. Offenbar ist es in Österreich genauso – diejenigen, die Gift und Galle über Kritiker der
Kultur speien, haben selbst höchstens eine rudimentäre literarische Bildung und sind sich ihrer eigenen
nationalen Kulturgeschichte nicht bewußt. Dass ich viele österreichische Autoren gelesen habe, ist weder
ungewöhnlich noch gebührt dem Respekt – im Gegenteil, zumindest in den europäischen einigeraßen gebildeten
Haushalten dürfte das eher üblich sein – die österreichische Literatur ist nun wirklich weltberühmt,
wie nur wenige andere.
Kunst polarisiert Kunst hat gar nicht den Anspruch für jeden „erlebbar“, „ansprechend“ oder gar „schön“
zu sein. Sag einem Küstler, Du findest sein Bild „schön“ und er wird ein grimassenhaft-gekünsteltes
Lächeln aufziehen, weil er das gar nicht hören will. Ich verweise da mal wieder an meine geliebten Dadaisten:
„Kunst hat mit Geschmack nichts zu tun. Kunst ist nicht da, dass man sie schmeckt.“ Max Ernst Kunst an
sich lässt sich sowieso nicht definieren. Man kann von etwas angezogen oder abgestoßen sein. Oft weiß
man selbst aber gar nicht warum. Kunste – egal ob Texte oder bildende Kunst – sprechen halt was Inneres
an.
Werter Heinrich (auf welchen zweiten dieses Namen Stützen Sie sich eigentlich?), haben Sie nur Zugriff
auf das Nachschlagewerk für Halbgebildete (vulgo Wikipedia), oder erhalten Sie Tantiemen für dessen
Verlinkung?
Aida- gibts in der arab. Welt auch ähnliche Literaten mit Staatspreisen welche eine ähnliche Stellung
zum Islam beziehen wie Fr Jelinek zum Katholizismus ?
@Geyer Also wissen Sie Geyer – wenn ich mich in meiner Bibliothek umsehe, sind österreichische Autoren
extrem überrepräsentiert – Paula Ludwig, Heimito von Doderer, Nestroy, Freifrau Marie von Ebner-Eschenbach,
Rilke, Zweig, Kraus, Amery, Celan, Horváth, Musil, Menasse, Schnitzler – um nur ein paar zu nennen, die
mir gerade einfallen – Österreich kann sich offenbar nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beschweren –
dafür, daß Ihr so ein kleines Land seid, habt Ihr es zu einer MENGE weltberühmter Autoren gebracht –
zurecht. Aber Sie können doch nicht im Ernst behaupten wollen, daß die alle die Methode „sein Nest beschmutzen
muss um Ruhm und Anerkennung zu erlangen.“ angewandt hätten???? Wenn doch, kennen Sie sich offenbar überhaupt
nicht in der Literatur aus. Ihr Frage „Warum erhält keiner Künstler Anerkennung der den Atheismus anprangert,
sein herkunftsland lobt und treu zur Kirche steht“ Ist somit obsolet. Auch in Zukunft wird ein Kirchtreuer
Autor, der Österreich lobt Preise bekommen – WENN ER GUT SCHREIBEN kann – das steht schließlich auch
noch zur Debatte. Man muß hier trennen – und wenn Sie nicht so fanatisch den Inhalt von Jelineks Texten
hassen würden, müßten auch Sie anerkennen, daß das gut geschrieben ist.
Ich kenne von Jelineck Lust, Die Liebhaberinnen, Gier und als Film: Die Klavierspielerin. Die Frau Jelineck
ist eine hervorragende Schriftstellerin. Ihre Meinung über den Islam ist ziemlich frustrierend, aber
sonst ist sie ein Genie und sie leidet sehr unter der KAtholischen Kirche weswegen sie von der auch stark
verfolgt bzw. politisch korrekt: kritisiert!!!! wird! Völlig zu _Unrecht natürlich!
Liebe Clarissa Darling, Dürfen wir Ihre Äußerung daher als Ironie auffassen, oder wollen Sie den Widerspruch
unhermonisiert stehenlassen? … was haben nun die Widersprüche des Matt schon wieder mit dem Berg Hermon
de.wikipedia.org/wiki/Hermon zu tun?
tapir es gibt noch einen österr „Dichter“ mit Weltruhm derinternational gelobt wird. – Ja wo sich die
Lobhudelei überschlägt. Sein Name ist Ernst Jandl Und kennen sie sein WELTBEWEGENDES Werk ? es heißt „
Schtzngrmm“ und geht folgendermassen schtzngrmm schtzngrmm t-t-t-t t-t-t-t grrrmmmmm t-t-t-t s------c------h
tzngrmm tzngrmm tzngrmm grrrmmmmm schtzn schtzn t-t-t-t t-t-t-t schtzngrmm schtzngrmm tssssssssssssssssssss
grrt grrrrrt grrrrrrrrrt scht scht t-t-t-t-t-t-t-t-t-t scht tzngrmm tzngrmm t-t-t-t-t-t-t-t-t-t scht scht
scht scht scht grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr t-tt „ sie werden also verstehen wenn ich auf die meinungen
zeitgenössischer Literaturkritiker nicht viel gebe
Na, werter matt, einerseits behaupten Sie, das Geschreibsel könnte von Ihnen sein, andererseits kritisieren
Sie aber die Allegorik und künstlerische Attitüde und räumen schließlich ein, als Mann mit so viel
Sinntiefe überfordert zu sein. Dürfen wir Ihre Äußerung daher als Ironie auffassen, oder wollen Sie
den Widerspruch unhermonisiert stehenlassen?
@ Geyer Geyer, aus Ihrer Ausdrucksweise kann ich entnehmen, daß Sie ganz offensichtlich nicht zu den
Feuilleton-Lesern gehören und sich scheinbar noch nie ernsthaft mit der gehobenen Literaturkritik – geschweige
denn mit der Literatur beschäftigt haben. Sie sollten das versuchen – es gibt im deutschsprachigen Feuilleton
von ganz links bis ganz recht wirklich sehr gute Schreiber – einige nennt man nicht zu Unrecht „Edelfedern“ –
insbesondere die Feuilletonisten von SZ und FAZ. Gucken Sie sich zum Beispiel Burkard Müller www.sueddeutsche.de/…r/artikel/962/173447/
an – sicher kein Freund Jelineks, der aber diesen speziellen Text durchaus lobt. Frau Rose-Maria Gropp
wurde schon verlinkt. Ich möchte noch die Kritiken von Ulrich Weinzierl www.welt.de/…ller_Todsuenden.html
und Rüdiger Suchsland www.heise.de/…ikel/27/27888/1.html erwähnen.
Das Geschreibe könnte ja von mir sein… allerdings treibt sie es etwas heftig mit ihrem Herumgehüpfe
in Allegorien. Wirkt für meinen Geschmack etwas effektehascherisch und gekünstelt. Ich glaube wir Männer
sind bei so viel Sinntiefe überfordert. Aber seis drum… wo bleibt jetzt das Pornographische? Darauf
wart ich schon den ganzen Nachmittag.
tapir Vorwurf Geldgier: auch da steckt ein Kalkül dahinter. Wennn man Staatsdotierungen verweigert verklärt
dies den eigenen Nimbus. Ausserdem wäre sie unglaubwürdig als Fundamentalschmutzküblerin wenn sie gerde
eine österr. Dotierung annehmen würde. „Das ist Fritzl und eine katholisches Milieu, das diese Typen
in ihrer Mitte trotz diverser sexuellen Vorstrafen über Dekaden unbehelligt agieren läßt.“ Die Veröffentlichten
Klischees der internationeler Journaille ist wird Österreich mit Habsburg, Hitler und Katholizimus in
Verbindung gebracht. Die gleichgeschalteteinternationale Jorurnaille ist ideologisch gefärbt und extrem
antikatholisch gesinnt. Jeder Aktionskünstler weis dass er sein Nest beschmutzen muss um Ruhm und Anerkennung
zu erlangen. Warum erhält keiner Künstler Anerkennung der den Atheismus anprangert, sein herkunftsland
lobt und treu zur Kirche steht Die Tendenzen die dahinterstecken sind zu durchschaubar und zu offenkundig
man weiß ja aus welcher Ecke die veröfentlichte Meinung kommt
@Flori Nein, das ist sie definitiv NICHT!!! Die Frau ist hochintelligent mit geschmeidig-scharfer Zunge.
Sie beherrscht das Handwerkszeug zur guten Dichterin und Autorin. Schauen Sie sich mal auf ihrer HP um.
Und was Nitsch anbelangt – dieser dümmlich-primitive Sack – da bin ich tatsächlich mal voll und ganz
Ihrer Meinung. Das Sie das noch erleben dürfen, was? Das ist wirklich pervers. Wäre ich Chefin einer
Kunst- und Ausstellungshalle, dann würde ich den Dreck eines Nitsch nicht über die Schwelle lassen und
dem Doofsack Hausverbot erteilen. Gewalt als Kunst zu verkaufen, das kann es echt nicht sein.
@Geyer Österreicher sind schon seltsam – da haben sie eine weltweit derart gefeierte Autorin, die von
nahezu ALLEN Literaturkritikern anerkannt wird und mit internationalen Preisen überhäuft wird – aber
dafür wird sie im eigenen Land gehasst. Jedes andere Land wäre stolz auf so eine Nobelpreisträgerin!
Ich lese seit 20 Jahren ihre Bücher und habe schon einige Stücke aufgeführt gesehen. Thematisch ist
das nicht alles mein Lieblingsgebiet und verschiedene Regisseure haben sie schon sehr drastisch auf der
Bühne umgesetzt – aber daß sie keine Prosa schreiben könnte, kann nun wirklich niemand bei klarem Verstand
behaupten. Österreicher scheinen zum Teil wirklich eine Psychose zu haben – ein Land in dem die Fälle
Kampusch und Amstetten gedeihen, in dem Kreuznet’ler noch betonen, daß der Amstetten-Fritzl nicht so
schlimm wäre und daß Gott ihm verzeiht – aber wenn jemand sich an eine Diagnose dieser Hybris macht
und die psychosozialen muffigen Strukturen literarisch messerscharf skelettiert, wird sie mit Gülle beworfen.
Die Nobelpreisträgerin ist die Analytikerin der Zustände in Österreich, die scharfsinnig und scharf
formulierend zur literarischen Allerhöchstform aufläuft. Sie ist aber nicht Verursacherin! Das ist Fritzl
und eine katholisches Milieu, das diese Typen in ihrer Mitte trotz diverser sexuellen Vorstrafen über
Dekaden unbehelligt agieren läßt. PS: Könnten Sie wenigstens einräumen, daß Sie mit dem Vorwurf der
Geldgier völlig VÖLLIG falsch lagen?
Rottenmeier „Die Satzbildung, ihre Analogien, der Wechsel von subtil auf direkt, die Kreativität, die
in jeder Zeile steckt…“ für mich eine Vergewaltigung der deutschen Sprache. Talentmangel wird hier
zum Genius erhoben. Wenn sie in die Nervenheilansalt Steinhof gehen und feldforschungsmässig einem Schizophrenen
dichten lassen erhalten sie qualitativ ähnliche Exzerpte. Sie ist einfach der Nitsch der Literatur
@Flori Finde ich nicht. Und glaub mir, das sage ich jetzt nicht nur, um Dich zu provozieren bzw. um wieder
eine konträre Position zu beziehen. Sie schreibt ja nicht nur kirchenkritische Texte. Stell Dir mal vor,
es ginge um ein neutrales Thema außerhalb der Kirche, in das Du als Katholik nicht so viele Emotionen
legen würdest. Betrachte dann nur den Schreibstil: Die Satzbildung, ihre Analogien, der Wechsel von subtil
auf direkt, die Kreativität, die in jeder Zeile steckt… Die hat schreibtechnisch echt was drauf. Sie
schafft es, mit ihren Texten zu fesseln. Ich bin schon vor Monaten in einem anderen Zusammenhang mal über
ihren Namen gestolpert, aber nachdem ich mir eben auf ihrer Homepage ein paar Texte von ihr durchgelesen
habe, bin ich mir sicher, dass ich mehr von ihr lesen möchte.
Jelinek wurde der erste Kreuznet-Artikel gewidmet. Sie ist Verfechterin des Rechtes auf Kindstötung…
Erster Kreuz.net-Artikel. www.kreuz.net/article.2.html
Wieder mal Bock auf Hexenjagd? Was stört Euch an der Dame? Habt Ihr sie auf der Abschussliste, weil sie
jüdischer Abstammung ist, oder eher weil sie in der 68er-Bewegung aktiv war? Oder vielleicht doch das
Frauenbild an sich? Weil sie die Dreistigkeit besitzt, die Klappe aufzumachen und unbequeme Dinge kund
zu tun und das – oh Schreck – auch noch in vulgärer Art und Weise? Die Frau ist intellektuell und brillant,
um nicht zu sagen ein rhetorisches Genie: „Diese Kirche hat ihre tägliche Blutung. Es schwappen über
die Ränder der Schmutzwasserkübel, hoch auf den Kämmen der Wogen, jauchzend, daß die Häßlichkeit
ihrer alten, eckigen Regimes beseitigt ist, die neu geschaffenen Rechtschaffenden hinaus und klatschen
auf dem Boden auf, vor allem die Frauen, die haben jetzt viel mehr Zeit! Und ihre Männer daheim sinds,
die sich vorauszusetzen wagen, um die neue Zeit in ihren Ländern auf einem Plastiksockel zum vielstimmigen
Gestöhne der Pornografski-Videos zu inthronisieren, schauen Sie bitte vom Tabernakel zum Portal zurück:
diese Frauen, alle in frischgeschlagener, schaumig gerührter Wolle, küchleinhaft plustrig in Selbstgestricktem,
wie sie da auf den geweihten Wasserstürzen in die Kirche einreiten, als hätten die Heiligen sie zum
Großreinemachen aufgefordert, diese fleißigen Putzteufelchen haben schließlich auch ihre alten, hornigen
Kriegs-Herren unter deren sicheligem, sticheligem Emblem hervorzureißen und zu beseitigen vermocht (der
Hammer des großen Exekutors hängt allerdings immer noch über ihnen!). “
Erst wird jedes pornographische Tor als vermeintliches Menschenrecht aufgestossen, hernach von der Kanzel
gewettert, daß es nur so kracht. Jelinek will Vorbild sein. Für den Opa war sie es. Sie gehört zu den
Hauptföderer solch inzestuöser Abartigkeiten. Ohne diese selbstgerechte Brut ginge es nicht nur Österreich,
sondern Europa tausend Mal besser. Der Abstieg in die Barbarei ist Jelineks Werk.
@Geyer Ich bin schon schwer beeindruckt Herr Geyer, wie Sie mal wieder die Tatsachen ins Gegenteil verkehren.
Einer Frau, die so zurückgezogen lebt, daß sie noch nicht mal zu ihrer eigenen Nobelpreisübergabe gegangen
ist und dazu auch noch alle ihre Texte KOSTENLOS und FÜR JEDERMANN ZUGÄNGLICH auf ihrer Webseite www.elfriedejelinek.com/
veröffentlicht, nun ausgerechnet mit „Berechnung einem Dunstkreis ihre Werke liefert welcher sie dafür
honorig becasht.“ zu beschimpfen, ist schon selbst für Kreuznet-Verhältnisse enorm. Statt, wie Sie es
andeuten, den Text geschrieben zu haben, weil das „sehr stark honoriert wird“, hat sie es schnell und
umsonst getan. Der Text ist zwei Wochen alt und wurde seit dem breit in allen möglichen Webseiten tammox.blogspot.com/…08/05/sterreich.html
und Feuilletons interpretiert. Ja, man kann über frau Jelinek sagen, was man will – natürlich ist sie
umstritten – aber gerade dieser politische Text wird allgemein nur als genial angesehen. Ich schließe
mich dem an – es ist ein grandioses Beispiel für hervorragende Prosa! Eine zweite Sache ist eindeutig:
Frau Jelinek kämpft hier ganz klipp und klar GEGEN Pornographie und Unzucht – jeder, der mehr als drei
Hirnzellen hat, kann das ihren Worten entnehmen. Das Gegenteil kann man von Kreuznet behaupten, die immer
wieder lüstern und sabbernd Sexbilder veröffentlichen, die dann in den Kommentaren genüßlich erörtert
werden.
@ F.G.: Provokation… gelebtes Christentum ist wohl weit mehr Provokation (und war es schon vor 2000
Jahren), als fundamentalistisches einbunkern in katholischer Tradition- letzteres ist keine Provokation
sondern eine ideologische Konservendose. E. Jelinek hat sich in ihren Werken intensiv mit den Abgründen
der menschlichen Seele und den Perversionen der „hochanständigen“ Spießbürger auseinandergesetzt. Da
katholischer Fundamentalismus eine der typischen Ausprägungsformen dieser Lebenshaltung ist, verstehe
ich Ihre Ablehnung gegenüber dieser streitbaren Künstlerin.
Fragender/Matt also sie sind aber ein kühner Mensch wennse Jelli und Michelangelo auf dieselbe Stufe
stellen. Das hat der Gute nicht verdient da kann er 10mal schwul gewesen sein. Jelli ist eine Kulturprostituierte
die mit Kalkül und Berechnung einem Dunstkreis ihre Werke liefert welcher sie dafür honorig becasht.
Sie weiß ganz genau dass von einer gewissen Seite Heimatbeschimpfung, Verächtlichmachung des Katholizismus,
Diffamierungen als Nazis, Sexuellen Abartigkeiten sehr stark honoriert wird. Thomas Bernhard hatte wenigstens
Ansatzweise Stil, auch wenn er in dieselbe Richtung tendierte. Wahre Provokation (oder Provokation der
Wahrheit) ist heute wenn man katholisch und Papsttreu ist, da schrecken sie zurück die Hyenen aller Couleurs
@ F.G… und die redakteure von kreuz.net bezeichnen ihre kranke Psyche als „katholisch“… Mann kann
zu E.J. stehen, wie man mag, aber die Nobelpreisträgerin als „Pornoschriftstellerin“ abzutun zeigt schon
beachtliche Dummheit und Ignoranz… Aber bei den fundamentalistischen Moralaposteln war ja wohl auch
Michelangelo ein Pornograph (und noch dazu schwul!!!!!!)… … und Salomo sowieso- was es in seinem Hohelied
so alles zu lesen gibt…
@Flo: hast du überhaupt was von der gelesen? ist ja ein starkes Stück mit dem Porno-Vorwurf… da möchte
ich doch bitte konkrete Beweise, Zitate dafür haben… röchel, grunz…