Australien
Ein mutiges Buch?
Die australische Bischofskonferenz hat sich von einem Weihbischof distanziert, der offensichtlich schweren Ketzereien verfallen ist.
Offensichtlich ein Ketzerwerk
Offensichtlich ein Ketzerwerk
(kreuz.net) Im Jahr 2007 publizierte der emeritierte Weihbischof der Erzdiözese Sydney, Mons. Geoffrey Robinson (70), ein Buch unter dem Titel „Confronting Power and Sex in the Catholic Church: Reclaiming the Spirit of Jesus“ – „Auseinandersetzung mit Macht und Sex in der katholischen Kirche: den Geist Jesu wiedererlangen“.

Zu diesem Werk äußerte sich die australische Bischofskonferenz am 6. Mai in einer Stellungnahme.

In wenigen Tagen gedenkt Weihbischof Robinson, in den Vereinigten Staaten und Kanada eine Vortrags- und Werbetournee für sein Buch anzutreten.

Vor seiner Ernennung zum Weihbischof im Jahr 1984 war Mons. Robinson Pfarrer, Professor für Kirchenrecht, Richter am diözesanen Ehegericht und Sekretär und Präsident der Gesellschaft für Kirchenrecht Australiens und Neuseelands.

Die australischen Bischöfe beginnen ihre Stellungnahme zu seinem Werk mit einer Danksagung für den Beitrag, den der Weihbischof für das Leben der Kirche in Australien geleistet habe.

Mons. Robinson habe jenen Hilfe und Heilung geboten, die sexuelle Mißbräuche erlitten hätten und professionelle Richtlinien für Kirchenmitarbeiter auf diesem Gebiet erarbeitet.

Bezüglich seines jüngsten Buches wollen die Bischöfe den guten Glauben des Weihbischofs nicht in Zweifel ziehen: „Dennoch haben die Menschen ein Recht, genau zu wissen, was die katholische Kirche glaubt und lehrt“ – so die Stellungnahme.

Auch nach einem Briefwechsel und nach Unterredungen mit Weihbischof Robinson sei „klar“ geworden, daß die dogmatischen Schwierigkeiten weiterhin bestünden: „Zentral ist hier eine Infragestellung der Autorität der katholischen Kirche, die Wahrheit endgültig zu lehren“ – erklären die australischen Bischöfe.

Sie verweisen dagegen auf das 16. Kapitel im Johannesevangelium, wo Jesus Christus seinen Jüngern den Heiligen Geist verspricht, der sie in die Fülle der Wahrheit hineinführen werde: „Es ist eine katholische Lehre, daß die Kirche diese Gabe der Wahrheit erhalten hat.“

Die Infragestellung der Autorität der Kirche steht nach Ansicht der Bischöfe in Zusammenhang mit Mons. Robinsons Ungewißheit über das Wissen und die Autorität von Christus selber.

„Katholiken glauben, daß die von Christus gegründete Kirche von ihm das Lehramt erhalten hat, das durch die Zeiten hindurch besteht“ – stellen die Bischöfe weiter fest:

„Das ist der Grund, warum das Lehramt der Kirche die Wahrheit mit Autorität und im Namen Christi lehrt.“ Das Buch von Mons. Robinson stelle diese Lehren in Zweifel.

Das führe – so die Bischöfe – auch dazu, daß Mons. Robinson unter anderem die katholische Lehre über die Tradition, die Inspiration der Bibel, die Unfehlbarkeit der Konzilien und der Päpste, die Autorität des Glaubensbekenntnisses, die Natur des Priestertums und über zentrale Elemente der kirchlichen Morallehre in Frage stelle.

Die australischen Bischöfe gestehen ein, daß die Autorität, die Christus seiner Kirche anvertraut hat, gelegentlich mangelhaft ausgeübt werde, „besonders in der Ausarbeitung von Vorgehensweisen, die komplexe pastorale oder menschliche Belange betreffen.“

Doch das annulliere nach katholischer Lehre nicht die Autorität der Kirche, konkrete Lehren des Glaubens und der Sittenlehre zu verkündigen.

Im September 2007 bezeichnete der ultramodernistische Weihbischof von Canberra und Goulburn, Mons. Patrick Percival Power (66), das Buch seines Mitbruders als eine „mutige Darlegung“.

Mons. Robinson sehe die Krise des sexuellen Mißbrauchs in der Kirche als eine Gelegenheit für die ganze Kirche, die Zeichen der Zeit zu lesen und ganze Bereiche ihres Lebens zu überprüfen, „die tatsächlich einer Reform bedürfen.“
      
46 Lesermeinungen
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#48   bond007   08:53:33 | Mittwoch, 11. Juni 2008
Bischof Braun
Er ist ein Hochstapler! Irgendwie krank im Kopf.
Angeblich hat er ja Theologie in Mainz studiert – aber das ist ein Lüge. Welch toller „Bischof“!
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#47   Benedikt   23:37:09 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ bischofbraun
Ich bin mit mehreren Geistlichen der römisch-katholischen Kirche befreundet und muss bei allen genau das von mir geschilderte bemängeln.
Ah ja? Was sagen die denn zu IHren schwerwiegenden Anschuldigungen?
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#46   Dominicus   16:00:16 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@bischofbraun
Tja, bei dem was Sie mit dem hohen Roß sagen, muß ich Ihnen wohl recht geben!
Aber ich kann nicht verstehen, warum man immer gleich eine eigene Kirche gründen muß. Das kommt mir nicht in den Kopf. Warum haben Sie nicht erst einmal ein paar Jahre als Priester gearbeitet?
Ich hoffe für Sie, daß Sie wirklich ein guter Hirte sind!
So was hat schon einmal einer zu mir gesagt und war dann das genaue gegenteil.
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#45   aufrechterkatholik   06:55:42 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Herr Braun
Ich dachte, Sie weilten z.Z. in Cannes und wollten den Preis für denjenigen abstauben, der es am längsten in einem Kostüm aushält. Aber Sie sind hier. Wie schade. Für Sie und für uns. Hat der Kostümverleiher Sie eigentlich noch nicht aufgefordert, die Sachen zurückzugeben? Sind Sie bei ihm in Zahlungsverzug? Sind Sie schon bei youtube vertreten, von wegen ein lustiges Video zum Thema Messe spielen? Herr Braun, das sind die Fragen, die uns bewegen. Aber dazu schweigen Sie. Kein Jawoll für Sie, wo kämen wir denn da hin!
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#44   clarissa colonia   02:12:36 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Es wäre mir neu, werter Matthias,
daß Sie hier für krank erklärt worden wären! Daß sie sich jetzt (wo es erst so richtig spannend wird) zurückziehen, werte ich als Eingeständnis, daß Sie die an Sie gestellten Fragen nicht veantworten können (wollen?)!
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#43   bischofbraun   01:45:40 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Piepmätzchen
Ich glaube nicht, dass ich es nötig habe, mich von Piepmätzchen wie euch für krank erklären zu lassen!
Wie bereits gesagt, nehmt den Balken von eurem Auge, dann könnt ihr anfangen, den Splitter in meinem zu suchen.
Gute Nacht!!!
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#42   clarissa colonia   01:36:00 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Aber, werter Matthias,
wenn Sie so viele Pfarreien (wie viele sind das denn schätzungsweise?) übernehmen, dann brauchen Sie doch zwangsläufig eine Kamera um televisifisch (vulgo: auf größere Entfernung) erkennen zu können, wer am Pfarrhaus (welches Pfarrhaus?) klingelt! Sonst wüßten Sie das ja gar nicht. Da könnte ja plötzlich (natürlich nur aus Unwissenheit) ein Amtskirchenkatholik schellen, der seine Spenden nie der umsonst (also gratis non frustra) Lebensmittelaktion Ihrer Kirche, sondern nur dem Bonifatiuswerk zugewendet hat. Ja, und dann würden Sie umsonst (also frustra non gratis) weit in die weite Diaspora (ein weites Feld!) eilen. Also werden Sie wohl der Klingelkamera bedürfen, wie die bösen Konkordatskirchenkleriker, damit Sie das nicht umsonst (frustra non gratis) müssen, denn Sie werden (Passiv?) ja nicht bezahlt, was wahrscheinlich auch die Nichterstattung (-absetzbarkeit?) der Fahrtkosten einschließt.
Ja, und die apostolische Frage ist ja noch gänzlich unbeantwortet; ich meine jetzt, den an die Einzelapostel ergangenen Verkündigungsauftrag, den Sie (zur eigenen Rechtfertigung, aber das kennt man ja von Ihresgleichen) als multiekklesialen Jahrmarkt mißinterpretieren.
Und da beklagen Sie sich allen Ernstes, daß Sie mit anderen „freibischöflichen Spinnern“ in einen Sach gesteckt werden? Mit Erlaubnis dero Ganden, fühlen Sie sich wirklich ganz gesund, oder verfolgen Sie mit Ihren Postings hier eine andere (welche?) Absicht?
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#41   bischofbraun   01:34:01 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Benedikt
Lieber Benedikt,
ich denke, dass ich genügend Pfarreien kenne, in denen es genauso abläuft, wie ich es geschildert habe.
Ich bin mit mehreren Geistlichen der römisch-katholischen Kirche befreundet und muss bei allen genau das von mir geschilderte bemängeln.
Wenn Sie da andere Erfahrungen gemacht haben, freut mich das für die den jeweiligen Priestern unterstellten Gemeinden. Vielleicht hat es ja etwas mit dem Alter, sprich der Generation der einzelnen Pfarrer zu tun. Ich kenne auch Priester, die um die 80 und noch im Dienst sind, die sich um ihre Gemeinden rührend kümmern. Was aber, wenn die irgendwann nicht mehr können?
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#40   Benedikt   01:21:27 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ bischofbraun
Soviel zum Hohen Ross, soviel zum Priester oder Bischof sein.
Sie sind derjenige, der hier auf einem hohen Ross sitzt. Sie halten sich für den Idealtypus eines Bischofs und erheben sich über die anderen, auf die Sie in arroganter Weise herabschauen, weil diese ja – angeblich – nicht so viel caritative Werke tun wie Sie selbst.
Darf ich fragen, wie viele Pfarreien Ihnen überhaupt bekannt sind? Ich kenne auch nicht so viele, aber auf keine treffen Ihre Vorwürfe zu.
Ihr Vorwurf mangelnder Ereichbarkeit ist geradezu absurd. Die priesterliche Tätigkeit bedingt, dass ein Priester nicht dauernd erreichbar ist. Kümmert er sich um einen Gläubigen, so wäre es mehr als schlecht, wenn er nebenher noch telefonieren würde. Er muss auch mal aus dem Haus gehen und kann dann im Büro nicht den Hörer abnehmen. Die Priester, die ich kenne arbeiten 7 Tage die Woche in der Pfarrseelsorge und versuchen dennoch, für jeden noch Zeit freizuschaufeln. Allmählich gehen Sie hier zu billligster Propaganda über.
Und selbstverständlich wiederhole ich: Sie haben nicht die Übersicht, ein solches Urteil zu fällen. Sie sind ein seit kurzer Zeit amtierender Bischof(?) einer Minikirche. Was wissen Sie schon von der Kirche auf der ganze Welt?
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#39   bischofbraun   01:13:03 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@clarissa @dominicus
Ob Sie Mitglied einer Konkordatskirche sind oder nicht, ist mehr ehrlich gesagt egal!
Das was ich eben gesagt habe, stimmt; ich glaube auch nicht, dass ich da den Überblick verloren habe.
Dass die Kirchen innerhalb der Diözesen was Spendengelder angeht viel tun: z.B. Partnerdiözesen, Aktionen wie Adveniat, Misserior, Renovabis usw., ist mir durchaus bekannt.
Aber an der Basis, in den Pfarreien tut sich nichts (zumindest in vielen Pfarreien).
Der Pfarrer hat mittlerweile seine öffentlichen Besuchszeiten, man wird, wenn man klingelt erst einmal über eine Kamera begutachtet, außerhalb der Bürozeiten geht allenfalls ein AB dran, der dann irgendwann, ggf. am nächsten oder übernächsten Tag von der Pfarrsekretärin abgehört wird, der Pfarrer ist auch auf dem Händy nicht erreichbar; – aber ein rießen Gehalt kassieren. Da frage ich mich: Mit welchem Recht?
Wenn einer meiner Priester so arbeiten würde, und die bekommen alle kein Gehalt, würde ich sie vom Dienst suspendieren und die Gemeinde im Zweifelsfall selbst übernehmen.
Soviel zum Hohen Ross, soviel zum Priester oder Bischof sein.
Es geht um die Basis, um die Gläubigen und sonst um nichts!
Amen.
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#38   clarissa colonia   00:52:59 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Danke, werter Benedikt,
Dies anzumerken vergaß ich (… die vorgerückte Tages- und Lebenszeit … ), Dank Ihnen!
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#37   Benedikt   00:50:18 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ bischofbraun
Die Konkordatskirchen reden immer nur viel, tun aber nichts!
Langsam wird’s doch ein wenig albern. Als Gemeindemitglied einer „Konkordatskirche“ muss ich mir das von Ihnen nicht vorwerfen lassen. Und bei allem Respekt: Ihnen fehlt auch die Übersicht, um das beurteilen zu können.
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#36   clarissa colonia   00:49:40 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Ja, werter Matthias,
jeder, der vom hohen Roß heruntersteigt erdet sich glaubwürdoig; da haben Sie recht!
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#35   bischofbraun   00:46:42 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@clarissa, @dominicus
Ich tu doch keinem was!
Wir sprechen die an, die in den Amtskirchen keine Heimat mehr finden. Hauptgründe sind vor allem nicht Erreichbarkeit des Gemeindepriesters in Notfallsituationen, Verweigerung der Sakramente, Kirchensteuer, usw.
In Jüchen gibt es durch uns seit zwei Tagen eine Armenspeisung, die von den Bedürftigen gerne angenommen wird. Wir verteilen kostenlos Lebensmittel und die Menschen freuen sich. Da darf eben auch jeder kommen. Egal ob er unserer Kirche angehört, ob er überhaupt Christ ist.
Die Konkordatskirchen reden immer nur viel, tun aber nichts!
Natürlich hätte ich mich Erzbischof Hilarios Ungerer unterstellen können. Von ihm habe ich aber erst nach der Gründung und meiner Ernennung erfahren.
Der erste persönliche Kontakt entstand auch erst nach meiner Bischofsweihe.
Was die Erschleichung meiner Weihen angeht, haben Sie also Unrecht. Im Gegenteil. Ich hätte mit Sicherheit auch in der römisch-katholischen Kirche zumindest meine Diakonenweihe empfangen können. Bischof sein heißt nicht, mit Stab und Mitra in überfüllte Kathedralen einzuziehen und Herr Oberwichtig zu spielen.
Bischof sein heißt Hirte sein. Ich weiß, dass mir das nicht immer gelingt, aber ich versuche es zumindest, in dem ich eben auch an der Basis mit anpacke und man mich nicht nur beim Pontifikalamt wahrnimmt.
Was ist denn jetzt bitte glaubwürdiger; Wie ich mein Bischofsamt ausübe, oder wie es die „Römer“ tun?
Wenn die „Römer“ mal von ihrem hohen Ross runterkommen, erden sie glaubwürdig!
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#34   clarissa colonia   00:14:57 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Werter Dominicus,
wer keiner kanonischen Weihe teilhaftig wird, erheischt sie sich eben anderswo. Aber glauben Sie mir, Matthias’ Probleme sind nicht durch mehr Orthographie zu lösen.
Jetzt versuch’ ich was, was ich noch nie gemacht habe: :-D
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#33   bischofbraun   00:02:00 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ Dominicus
1. Kann man von jedem Katholiken erwarten, dass er das Gebot der Nächstenliebe kennt und zumindest versucht danach zu leben.
2. Heißt Katholisch allumfassend, -übergreifend.
In sofern kann ich von einem Katholiken erwarten, dass er auch gläubige, Kleriker anerkennt, die nicht der römischen Kirche angehören. Letztlich gibt es vor Gott nämlich nur eine Kirche, egal, was dann noch vor dem Wort Kirche steht.
Wenn die „Römer“ glauben, dass sie die einzig heilbringende Kirche sind, ist das im Sinne des Evangeliums eine eindeutige Häresie!!!
Christus hat nicht nur einem Apostel den Auftrag gegeben Gemeinden zu gründen (Petrus), er hat einem jeden Apostel diesen Auftrag gegeben.
Aus diesen Gemeinden sind heute Gemeinschaften (Kirchen) entstanden, die sich freilich alle „Kirche“ nennen.
Wir alle sind Glied der einen Kirche Gottes, egal was wir davor stehen haben.
3. Weiß ich nicht, wie Sie darauf kommen, dass ich gegen die Lehre der Kirche verstoße!
Die Neu-katholische Kirche erkennt alle Dogmen an.
Die Unterschiede liegen lediglich im Kirchenrecht!
Bis heute hat kein Papst ex Kathedra verkündet, dass ein Priester zölibatär leben muss!
Es hat auch keiner verkündet, dass Geschiedene und Wiederverheiratet die Sakramente nicht mehr empfangen dürfen.
Das alles ist Kirchenrecht aber kein Dogma.
Und Kirchenrecht ist ein von Menschen gemachtes und nicht von Gott gemachtes Recht!!!
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#32   Dominicus   23:51:58 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@clarissa colonia
Warum?
Er fängt doch immer damit an, daß die Leute hier kein Katholiken oder gar nicht Christen sind?
Persönlich habe ich nichts gegen ihn. Kann nur nicht verstehen, warum man über Umwegen zu irgentwelchen Weihen kommen muß, und dann auch noch gleich Bischof.
Und das dann auch nur für 50 Leute. Da hätte er sich auch dem Hilarios Ungerer unterstellen können. Der vertritte das Gleiche wie der Braun.
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#31   clarissa colonia   23:46:26 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Jetzt laßt’s doch den Matthias in Ruhe,
der hat schon genug Probleme – auch ohne sarkastische Kommentare; und anders als die Euren sind seine nicht mit etwas mehr Orthographie zu lösen!
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#30   Dominicus   23:34:01 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@bischofbraun
Ja, dann mag ich Sie and das erinnern:
„Richtet nicht, sonst werdet ihr gerichtet!“
Woher wollen Sie wissen wer ein Katholik ist und wer nicht? Sie verleugnen ja auch den überlieferten Glauben.
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#29   bischofbraun   22:22:11 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ alle möchtegern super Katholiken
Mit euch diskutiere ich nicht!
Kommt mal auf den Boden der Tatsachen zurück, und entfernt den Balken vor eurem Auge devor ihr den Splitter in meinem sucht!
Ihr seid alles andere nur nicht katholisch!!!
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#28   Florian Geyer   22:17:16 | Mittwoch, 14. Mai 2008
„bischof“braun
…und der nächte Kasperl
:-D
als hier gibts ja ausser katholiken jedgliche Art von Paradiesvögel
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#26   Gotthard   22:14:12 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@„bischof“
Ich bin am kommenden Sonntag Co-Consekrator bei einer Bischofsweihe der Freikatholischen Kirche in München.
dann mal viel Spass bei dieser soo wichtigen Angelegenheit. Hier im Ort ist am kommenden Sonntag auch Laienspiel…
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#25   Benedikt   22:09:22 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ bischofbraun
Im übrigen pflegt Ratzinger bis zum heutigen Tag ein sehr gutes und freundschaftliches Verhältnis mit Ungerer, was er mit großer Sicherheit nicht täte, wenn er keine gültige Sukzession hätte.
So? Warum denn nicht?
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#23   bischofbraun   22:03:48 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@clarissa
Den Gegenbeweiß kann ich Ihnen geben, wenn Sie mir noch ein Paar Tage Zeit geben.
Es gibt ein Lehrbuch des Kirchenrechts, welches ich persönlich nicht besitze, in dem der jetzige Papst Benedikt XVI. damals noch Kardinal auch anerkannte Sukzessionen ausserhalb der römisch-katholischen Kirche aufführt.
Darunter sind auch alle meine Sukzessionen zu finden.
Was Ihre Meinung bzgl. des apostolischen Auftrags angeht, gibt es im Kirchenrecht den schönen Satz: Die Weihe ist unerlaubt aber trotzdem gültig.
Ich bin am kommenden Sonntag Co-Consekrator bei einer Bischofsweihe der Freikatholischen Kirche in München.
Der dortige Erzbischof Hilarios Ungerer hat dieses Lehrbuch und wird mir die Seiten bis Sonntag kopieren.
Im übrigen pflegt Ratzinger bis zum heutigen Tag ein sehr gutes und freundschaftliches Verhältnis mit Ungerer, was er mit großer Sicherheit nicht täte, wenn er keine gültige Sukzession hätte.
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#22   clarissa colonia   21:49:23 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Werter Matthias,
Ihre Weihe zweifle ich (bis zum Gegenbeweis) ebenso an wie jede andere, Die ohne apostolischen Weiheauftrag gespendet wird.
Da Sie schon so freundlich waren einzuräumen, es gebe unter den „Freibischöfen“ (relata refero) viele schräge Vögel, müssen Sie sich nicht wundern, mit jenen in einen Sack gesteckt zu werden.
Mit dem duzen gebe ich Ihnen recht und räume diesen Fehler auch unumwunden ein.
Et vale!
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#21   bischofbraun   21:40:39 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@clarissa
1. Wenn Sie sich von mir auf den Schlipps getreten fühlen, bedauere ich dies zu tiefst.
2. Bin ich davon ausgegangen, dass es sich bei der Anrede „Herr Braun“ tatsächlich um eine Verwechslung handelt.
3. Gehe ich mal stark davon aus, dass matt2 nicht mit mir verwechselt werden möchte.
4. Eine kleine Frage: Weshalb meinen Sie das Recht zu haben, meine Weihen anzuzweifeln, wenn noch nicht einmal der Vatikan das tut?
Haben Sie meine Sukzessionen persönlich geprüft oder durch die Glaubenskongregation prüfen lassen?
5. Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie der Meinung sind, dass es unter den Freibischöfen viele schräge Vögel gibt. Zu diesen muss ich mich aber nicht zählen und möchte selbst mit diesen auch nichts zu tun haben.
6. Wenn Sie schon mit dem Duden kommen, sollten Sie eigentlich wissen, dass das Wort „duzen“ ein Verb ist und deshalb klein geschrieben wird.
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#20   clarissa colonia   21:17:29 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Werter Matthias,
Sie erscheinen ungerufen wie Banquo’s Geist bei Macbeth’s Mahl und äußern sich zu Sachverhalten, die Ihr Vermögen (in jeglicher Hinsicht) unstreitig übersteigen. Statt Ihr Haupt zweifelhafter Weihe zu neigen hätte Ihnen ein Blick in den Duden mehr genützt: Das währe kein Zufall, es wäre nur einer (wenn Sie den Irrealis hier beabsichtigt haben sollten. Und, was mutmaßen Sie über den Leser matt2 oder irgendwelche Zufälle? Sollten Sie nach instruktiver Dudenlektüre noc etwas an Zeit erübrigen können empfehle ich Ihnen, das Stichwort „Matthias Braun“ auszugooglen. Sie werden sich wundern, … aber seien Sie nicht traurig, wenn dero Gnaden im demokratischen Internet nicht als Erster genannt sind!
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#19   bischofbraun   20:55:54 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Was das Du angeht!
@clarissa
Wenn Sie mit Herr Braun „matt2“ meinen, muss ich Ihnen sagen, dass es ein großer Zufall währe, wenn er auch Braun heißt.
Ich für meine Person duze niemanden, dem ich nicht vorher das „Du“ angeboten habe!
+Matthias Braun
P.s. Erst denken, dann schreiben!
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#18   clarissa colonia   18:23:29 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Auch auf den Verzicht
kann man (mit Übung oder Mühe) verzichten!
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#17   matt2 †   18:16:59 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Verzeihung gnä Frau…
es ist nicht etwa so, dass ich keine Manieren hätte, ich verzichte nur gerne darauf.
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#16   clarissa colonia   17:37:40 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Kennen wir uns persönlich, Herr Braun,
daß Sie mich Duzen?
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#15   matt2 †   17:17:48 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@clarissachen…
umm… du mich auch!
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#14   clarissa colonia   17:09:22 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Hoc autem non est,
quod inter sapientes „Deus“ nominatur!
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#13   matt2 †   16:55:46 | Mittwoch, 14. Mai 2008
ich sehe den Weltgeist in der Spannung zum messianisch/göttlichen Wesen…
Für mich ist das göttliche Wesen eben nicht per se vollkommener Gott, sondern zunächst nur Samenkorn des Göttlichen, potentieller Gott, der sich im Laufe der Zeit allmählich durch Einbeziehung und Erkenntnis des Weltgeistes realisiert und vollendet. Es ist ein Werdegang, der eben zuweilen auch in einen Fehlgang ausarten kann, weil das Wesen eben, obgleich es das göttliche ist, im Zustand seiner Unvollkommenheit fehlbar ist, es mangelt ihm an Bewußtsein und Selbstbeherrschung.
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#12   clarissa colonia   16:33:50 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Die „Sehnsucht des Weltgeistes …“,
das klingt aber zeimlich Hegel’sch! Kommt der Weltgeist bei Ihnen auch nur durch die Geschichte zum „an und für sich Sein“?
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#11   matt2 †   16:15:22 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@apex: ich würde sagen er ist es und ist es nicht…
er ist es gemäß dem Evangelium, aber er ist es nicht gemäß der Art, wie seine Kirche mit der Welt umgegangen ist und was sie ihr an Liebe schuldig geblieben ist – da reichts eben nicht sich bloß ans Kreuz nageln zu lassen – er ist es nicht gemäß einer Sehnsucht des Weltgeistes die er nicht zu stillen vermochte, die ihm insgeheim suspekt ist. Ihm und seiner Kirche graut es doch seit jeher vor der Welt, die man als böse hinstellt.
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#10   apex   14:03:07 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ matt
dabei sehnt sich die Welt ja sichtlich nach einem Retter…
Der ist schon vor 2000 Jahren da gewesen!
aber man möchte meinen, einen der wirklich aus ihr gewachsen ist und sie zu lieben versteht wie sie es auch verdient.
war das Jesus von Nazareth nicht?
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#9   matt2 †   13:33:49 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@apex: nicht flasch verstehen bitte…
ich meinte ja gerade… das Evangelium ist ja eigentlich ein ganz guter Anfang gewesen… aber eben nur ein Anfang, nur das Fundament eben… und man kann ein Bauvorhaben nicht stets nur an seinem Fundament bemessen, denn in einem Fundament – und sei es auch noch so schön – kann man nicht wohnen.
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#8   matt   13:27:34 | Mittwoch, 14. Mai 2008
dabei sehnt sich die Welt ja sichtlich nach einem Retter…
aber man möchte meinen, einen der wirklich aus ihr gewachsen ist und sie zu lieben versteht wie sie es auch verdient. Das ist ja die Tragödie des Mannes, dass er zu sehr auf seiner Vormachtstellung pocht und dabei völlig blind dafür ist, was die Frau alles für ihn sein kann und wie sie das Medium seiner Verherrlichung ist, das seine Liebe beflügelt. Es ist halt falscher Stolz und gekünstelte Erhabenheit, die eine Art Angst und Komplex gegenüber dem Anderen hervorrufen, was unangebracht ist aber teilweise natürlich auch durch dessen Fehlverhalten bedingt. Die Liebe ist halt nicht immer eine so einfache Angelegenheit.
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#7   apex   13:21:16 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ matt2
Es geht weniger darum, was Er im Evangelium gesagt hat…
Wenn es nicht darum geht, dann ist unser Schicksal bereits besiegelt.
Wie verblödet muss man eigentlich sein, um sich der Trennung von der Kirche, der die Glaubens- und Heilsverkündigung anvertraut wurde, rühmen zu wollen?
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#6   matt2 †   13:02:01 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Es geht weniger darum, was Er im Evangelium gesagt hat…
das ist ja großteils noch schön und gut… bedenklicher wirds dann schon in der Art wie sich seine Kirche in ein düsteres Regime voll Triestigkeit und leerer Formalität entwickelt hat. Ich meine es ist doch ein Hohn etwas als Wahrheit und vollkommen hinzustellen, das am wenigsten darauf aus ist den Geist dieser Welt zu lieben und zu verstehen dafür umso mehr ihn zu unterdrücken und zu vernichten. Ich meine wieviel 1000 Jahre braucht der Katholizismus eigentlich noch, wieviel Zerstörung muss er noch anrichten um seine Verstocktheit zu überwinden? Ich glaube die Welt hat diese Behandlung einfach satt. Und ich bin eigentlich froh, dass sich der Weltgeist emanzipiert hat, bei all den teuflischen Dingen, die aus Trotz gegenüber dem einstigen Unterdrücker hervorgekommen sind. Aber sie steht nicht mehr unter der Fuchtel dieser Kirche und ist jetzt das Geschöpf ihres eigenen Willens. Das ist wie der Sieg der Rebellenarmee gegen das Todessternregime in Starwars.
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#5   landorganist   12:57:32 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Schlechter Stil
heißt die Säule, auf der dieses Portal gegründet ist.
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#4   Freinsberg   11:22:18 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ apex
>>dazu braucht man keinen Sex<<
Aber schaden tut er auch nicht.
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#3   apex   10:44:16 | Mittwoch, 14. Mai 2008
die Kirche und der Sex
Es gab und gibt wichtigeres, was der Messias in seinem Evangelium erwähnt hat, aber weil die gegenwärtige Generation nichts anderes in der Birne hat, als Sex, „müssen“ sich die Machthaber der gegenwärtigen Kirche zeitgemäß zeigen und führen offensichtlich nichts anderes im Schädel, als im Diesseitigen zu planschen und an das Schnackseln denken zu müssen.
Jesus Christus hat nie über Sexualität gesprochen, weil das wichtigste für uns die Erlösung ist – das ist das A und O des Glaubens – dazu braucht man keinen Sex.
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#2   Ministrant   10:38:34 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ clarissa
War +net je schon mal objektiv? +net ist eine Hetzseite mit Stürmermanier, für die Leute wie der „Pater“ Lingen schreiben…
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#1   clarissa colonia   10:28:49 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Schon in der Apologetik und der Kontroverstheologie
früherer Jahrhunderte, die von keruz.net und vielen Lesern doch angeblich für maßstabsgebend angesehen werden, war es unschicklich, seine Auseinandersetzung mit anderen (vielleicht heterodoxen) Lehrmeinungen mit der refutatio (scil. der Widerlegung) zu beginnen. Seriöse Darlegung hätten relatio und explanatio (Darlegung und Erklärung) der Aussage des Autors erfordert. Ich mußmaße mal, daß das „anstößige Buch“ weder von der Redaktion, noch vom Autor gelesen worden ist (kreuz.net hätte uns sonst mit Genuß die häretischen Aussagen im Wortlaut präsentiert!).
Das ist einfach nur schlechter Stil und eines sachlichen Diskurses unangemessen, Dinge zu kritisieren, die man nicht selbst zur Kenntnis genommen hat!
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