Ein mutiges Buch?
Die australische Bischofskonferenz hat sich von einem Weihbischof distanziert, der offensichtlich schweren Ketzereien verfallen ist.
(kreuz.net) Im Jahr 2007 publizierte der emeritierte Weihbischof der Erzdiözese Sydney, Mons. Geoffrey
Robinson (70), ein Buch unter dem Titel „Confronting Power and Sex in the Catholic Church: Reclaiming
the Spirit of Jesus“ – „Auseinandersetzung mit Macht und Sex in der katholischen Kirche: den Geist Jesu
wiedererlangen“.
Zu diesem Werk äußerte sich die australische Bischofskonferenz am 6. Mai in einer Stellungnahme.
In wenigen Tagen gedenkt Weihbischof Robinson, in den Vereinigten Staaten und Kanada eine Vortrags- und Werbetournee für sein Buch anzutreten.
Vor seiner Ernennung zum Weihbischof im Jahr 1984 war Mons. Robinson Pfarrer, Professor für Kirchenrecht, Richter am diözesanen Ehegericht und Sekretär und Präsident der Gesellschaft für Kirchenrecht Australiens und Neuseelands.
Die australischen Bischöfe beginnen ihre Stellungnahme zu seinem Werk mit einer Danksagung für den Beitrag, den der Weihbischof für das Leben der Kirche in Australien geleistet habe.
Mons. Robinson habe jenen Hilfe und Heilung geboten, die sexuelle Mißbräuche erlitten hätten und professionelle Richtlinien für Kirchenmitarbeiter auf diesem Gebiet erarbeitet.
Bezüglich seines jüngsten Buches wollen die Bischöfe den guten Glauben des Weihbischofs nicht in Zweifel ziehen: „Dennoch haben die Menschen ein Recht, genau zu wissen, was die katholische Kirche glaubt und lehrt“ – so die Stellungnahme.
Auch nach einem Briefwechsel und nach Unterredungen mit Weihbischof Robinson sei „klar“ geworden, daß die dogmatischen Schwierigkeiten weiterhin bestünden: „Zentral ist hier eine Infragestellung der Autorität der katholischen Kirche, die Wahrheit endgültig zu lehren“ – erklären die australischen Bischöfe.
Sie verweisen dagegen auf das 16. Kapitel im Johannesevangelium, wo Jesus Christus seinen Jüngern den Heiligen Geist verspricht, der sie in die Fülle der Wahrheit hineinführen werde: „Es ist eine katholische Lehre, daß die Kirche diese Gabe der Wahrheit erhalten hat.“
Die Infragestellung der Autorität der Kirche steht nach Ansicht der Bischöfe in Zusammenhang mit Mons. Robinsons Ungewißheit über das Wissen und die Autorität von Christus selber.
„Katholiken glauben, daß die von Christus gegründete Kirche von ihm das Lehramt erhalten hat, das durch die Zeiten hindurch besteht“ – stellen die Bischöfe weiter fest:
„Das ist der Grund, warum das Lehramt der Kirche die Wahrheit mit Autorität und im Namen Christi lehrt.“ Das Buch von Mons. Robinson stelle diese Lehren in Zweifel.
Das führe – so die Bischöfe – auch dazu, daß Mons. Robinson unter anderem die katholische Lehre über die Tradition, die Inspiration der Bibel, die Unfehlbarkeit der Konzilien und der Päpste, die Autorität des Glaubensbekenntnisses, die Natur des Priestertums und über zentrale Elemente der kirchlichen Morallehre in Frage stelle.
Die australischen Bischöfe gestehen ein, daß die Autorität, die Christus seiner Kirche anvertraut hat, gelegentlich mangelhaft ausgeübt werde, „besonders in der Ausarbeitung von Vorgehensweisen, die komplexe pastorale oder menschliche Belange betreffen.“
Doch das annulliere nach katholischer Lehre nicht die Autorität der Kirche, konkrete Lehren des Glaubens und der Sittenlehre zu verkündigen.
Im September 2007 bezeichnete der ultramodernistische Weihbischof von Canberra und Goulburn, Mons. Patrick Percival Power (66), das Buch seines Mitbruders als eine „mutige Darlegung“.
Mons. Robinson sehe die Krise des sexuellen Mißbrauchs in der Kirche als eine Gelegenheit für die ganze Kirche, die Zeichen der Zeit zu lesen und ganze Bereiche ihres Lebens zu überprüfen, „die tatsächlich einer Reform bedürfen.“
Zu diesem Werk äußerte sich die australische Bischofskonferenz am 6. Mai in einer Stellungnahme.
In wenigen Tagen gedenkt Weihbischof Robinson, in den Vereinigten Staaten und Kanada eine Vortrags- und Werbetournee für sein Buch anzutreten.
Vor seiner Ernennung zum Weihbischof im Jahr 1984 war Mons. Robinson Pfarrer, Professor für Kirchenrecht, Richter am diözesanen Ehegericht und Sekretär und Präsident der Gesellschaft für Kirchenrecht Australiens und Neuseelands.
Die australischen Bischöfe beginnen ihre Stellungnahme zu seinem Werk mit einer Danksagung für den Beitrag, den der Weihbischof für das Leben der Kirche in Australien geleistet habe.
Mons. Robinson habe jenen Hilfe und Heilung geboten, die sexuelle Mißbräuche erlitten hätten und professionelle Richtlinien für Kirchenmitarbeiter auf diesem Gebiet erarbeitet.
Bezüglich seines jüngsten Buches wollen die Bischöfe den guten Glauben des Weihbischofs nicht in Zweifel ziehen: „Dennoch haben die Menschen ein Recht, genau zu wissen, was die katholische Kirche glaubt und lehrt“ – so die Stellungnahme.
Auch nach einem Briefwechsel und nach Unterredungen mit Weihbischof Robinson sei „klar“ geworden, daß die dogmatischen Schwierigkeiten weiterhin bestünden: „Zentral ist hier eine Infragestellung der Autorität der katholischen Kirche, die Wahrheit endgültig zu lehren“ – erklären die australischen Bischöfe.
Sie verweisen dagegen auf das 16. Kapitel im Johannesevangelium, wo Jesus Christus seinen Jüngern den Heiligen Geist verspricht, der sie in die Fülle der Wahrheit hineinführen werde: „Es ist eine katholische Lehre, daß die Kirche diese Gabe der Wahrheit erhalten hat.“
Die Infragestellung der Autorität der Kirche steht nach Ansicht der Bischöfe in Zusammenhang mit Mons. Robinsons Ungewißheit über das Wissen und die Autorität von Christus selber.
„Katholiken glauben, daß die von Christus gegründete Kirche von ihm das Lehramt erhalten hat, das durch die Zeiten hindurch besteht“ – stellen die Bischöfe weiter fest:
„Das ist der Grund, warum das Lehramt der Kirche die Wahrheit mit Autorität und im Namen Christi lehrt.“ Das Buch von Mons. Robinson stelle diese Lehren in Zweifel.
Das führe – so die Bischöfe – auch dazu, daß Mons. Robinson unter anderem die katholische Lehre über die Tradition, die Inspiration der Bibel, die Unfehlbarkeit der Konzilien und der Päpste, die Autorität des Glaubensbekenntnisses, die Natur des Priestertums und über zentrale Elemente der kirchlichen Morallehre in Frage stelle.
Die australischen Bischöfe gestehen ein, daß die Autorität, die Christus seiner Kirche anvertraut hat, gelegentlich mangelhaft ausgeübt werde, „besonders in der Ausarbeitung von Vorgehensweisen, die komplexe pastorale oder menschliche Belange betreffen.“
Doch das annulliere nach katholischer Lehre nicht die Autorität der Kirche, konkrete Lehren des Glaubens und der Sittenlehre zu verkündigen.
Im September 2007 bezeichnete der ultramodernistische Weihbischof von Canberra und Goulburn, Mons. Patrick Percival Power (66), das Buch seines Mitbruders als eine „mutige Darlegung“.
Mons. Robinson sehe die Krise des sexuellen Mißbrauchs in der Kirche als eine Gelegenheit für die ganze Kirche, die Zeichen der Zeit zu lesen und ganze Bereiche ihres Lebens zu überprüfen, „die tatsächlich einer Reform bedürfen.“
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Mittwoch, 11. Juni 2008 08:53
bond007: Bischof Braun
Er ist ein Hochstapler! Irgendwie krank im Kopf.
Angeblich hat er ja Theologie in Mainz studiert – aber das ist ein Lüge. Welch toller „Bischof“!
Angeblich hat er ja Theologie in Mainz studiert – aber das ist ein Lüge. Welch toller „Bischof“!
Donnerstag, 15. Mai 2008 23:37
Benedikt: @ bischofbraun
Ich bin mit mehreren Geistlichen der römisch-katholischen Kirche befreundet und muss bei allen genau
das von mir geschilderte bemängeln.
Ah ja? Was sagen die denn zu IHren schwerwiegenden Anschuldigungen?
Ah ja? Was sagen die denn zu IHren schwerwiegenden Anschuldigungen?
Donnerstag, 15. Mai 2008 16:00
Dominicus: @bischofbraun
Tja, bei dem was Sie mit dem hohen Roß sagen, muß ich Ihnen wohl recht geben!
Aber ich kann nicht verstehen, warum man immer gleich eine eigene Kirche gründen muß. Das kommt mir nicht in den Kopf. Warum haben Sie nicht erst einmal ein paar Jahre als Priester gearbeitet?
Ich hoffe für Sie, daß Sie wirklich ein guter Hirte sind!
So was hat schon einmal einer zu mir gesagt und war dann das genaue gegenteil.
Aber ich kann nicht verstehen, warum man immer gleich eine eigene Kirche gründen muß. Das kommt mir nicht in den Kopf. Warum haben Sie nicht erst einmal ein paar Jahre als Priester gearbeitet?
Ich hoffe für Sie, daß Sie wirklich ein guter Hirte sind!
So was hat schon einmal einer zu mir gesagt und war dann das genaue gegenteil.
Donnerstag, 15. Mai 2008 06:55
aufrechterkatholik: Herr Braun
Ich dachte, Sie weilten z.Z. in Cannes und wollten den Preis für denjenigen abstauben, der es am längsten in einem Kostüm aushält. Aber Sie sind hier. Wie schade. Für Sie und für uns. Hat der Kostümverleiher Sie eigentlich noch nicht aufgefordert, die Sachen zurückzugeben? Sind Sie bei ihm in Zahlungsverzug? Sind Sie schon bei youtube vertreten, von wegen ein lustiges Video zum Thema Messe spielen? Herr Braun, das sind die Fragen, die uns bewegen. Aber dazu schweigen Sie. Kein Jawoll für Sie, wo kämen wir denn da hin!
Donnerstag, 15. Mai 2008 02:12
clarissa colonia: Es wäre mir neu, werter Matthias,
daß Sie hier für krank erklärt worden wären! Daß sie sich jetzt (wo es erst so richtig spannend wird) zurückziehen, werte ich als Eingeständnis, daß Sie die an Sie gestellten Fragen nicht veantworten können (wollen?)!
Donnerstag, 15. Mai 2008 01:45
bischofbraun: @Piepmätzchen
Ich glaube nicht, dass ich es nötig habe, mich von Piepmätzchen wie euch für krank erklären zu lassen!
Wie bereits gesagt, nehmt den Balken von eurem Auge, dann könnt ihr anfangen, den Splitter in meinem zu suchen.
Gute Nacht!!!
Wie bereits gesagt, nehmt den Balken von eurem Auge, dann könnt ihr anfangen, den Splitter in meinem zu suchen.
Gute Nacht!!!
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