Orthodoxie
Keine gemeinsamen Gebete mit Katholiken
Was die Russen wollen, ist für die Griechen wie ein Mann, der eine Ehefrau besitzt, aber nicht mit ihr ins Bett steigt.
Orthodoxe Kleriker
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(kreuz.net) Das russisch- orthodoxe Patriarchat von Moskau hat erneut die Absicht bestätigt, nicht an Gebets- veranstaltungen mit nicht-orthodoxen Kirchen teilzunehmen.

Das berichtete die russische Nachrichtenagentur ‘Interfax’ am 12. Mai.

„Wir möchten ein weiteres Mal klarstellen, daß wir von der Teilnahme an gemeinsamen Gebetsveranstaltungen mit nicht-orthodoxen Gläubigen absehen.“

Das erklärte der orthodoxe Priester Alexander Wasiutin vor ‘Interfax’.

Wasiutin ist Mitglied des Sekretariates für interchristliche Beziehungen des Departements für außerkirchliche Beziehungen im Moskauer Patriarchat.

Nach Wasiutins Angaben wird diese Frage bei der Vorbereitung der 13. Generalversammlung der ‘Konferenz europäischer Kirchen’ aktuell werden.

Die Konferenz findet im Juli 2009 in der französischen Stadt Lyon statt. Wasiutin ist auch ein Mitglied des Organisationskomitees für diese Veranstaltung.

Der Priester erklärte, daß „der Standpunkt der russisch-orthodoxen Kirche bei den anderen Vertretern orthodoxer Lokalkirchen leider auf wenig Verständnis stößt.“

Er gab als Beispiel die Reaktion des griechisch-orthodoxen Metropoliten Emmanuel Adamakis von Frankreich an, der zum Patriarchat von Konstantinopel gehört.

Der Metropolit habe auf den Vorschlag, während der bevorstehenden Versammlung auf interkonfessionelle Gebetsveranstaltungen zu verzichten, erklärt, daß ihn das „an einen Gatten erinnere, der zwar eine Ehefrau besitzt, aber nicht mit ihr schläft.“

Gleichzeitig habe der Metropolit die Frage gestellt, warum Mitglieder des Moskauer Patriarchats sich weigerten, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, während Patriarch Alexi II. von Moskau selber bei seinem Aufenthalt in Paris im Oktober 2007 in der Pariser Kathedrale ein Gebetstreffen mit katholischen Geistlichen geleitet habe.

Doch Wasiutin erklärte vor ‘Interfax’, daß die Gebetsveranstaltung in Notre Dame nur von orthodoxen Geistlichen gehalten worden sei:

„Mitglieder der katholischen Kirche waren nur anwesend“, so der Erzbischof von Paris, André Kardinal Vingt-Trois.
      
33 Lesermeinungen
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#38   Marcelus   11:50:48 | Samstag, 17. Mai 2008
@Karl Murx: Ehenichtigkeitserklärungen mögen heutzutage auch vom einfachen Volk leicht erlangt
werden können,
man darf aber nicht vergessen, daß eine durch Lug und Trug erlangte Ehenichtigkeitserklärung vor Gott natürlich ungültig ist,
ebenso wie auch eine Beichte und ein Sakrament ungültig sein kann, wenn die Vorraussetzungen nicht stimmen.
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#37   clarissa colonia   10:50:03 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Werter Alois,
obzwar ich nicht für Ihre Bildung verantwortlich bin, erlaube ich mir einen Hinweis: Lesen Sie es nach im Münsterischen Kommentar zum CIC oder im Codigo de Navarra – beide sind systematisch gegliedert: zu can. 1141 ff. CIC.
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#36   Robert Ketelhohn   10:28:21 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Lug und Trug
Der Verfasser des Artikels ist ein Lügner und Betrüger, ja ein Spalter, denn allein zum Zwecke des Spaltens (Tieferspaltens, Weiterspaltens etc.) der Kirche lügt und betrügt er. Was er im Titel zusammenlügt, gibt der Bericht nicht her. Nicht entfernt.
Pfui Teufel, vermaledeiter Schismatiker.
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#35   Alois Bischof   09:33:10 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Clarissin
Geben Sie mir bitte die Zitat dass eine Ehe „kirchlich geschieden“ werden könnte. Das ist grosser Unfug. Eine nicht konsumierte Ehe wird angenommen zu existieren, kann jedoch nicht existent, also nicht sakramental gültig, erklärt werden sobald ein Partner dem anderen am Geschlechtsakt hindert bzw. ehelichen Verkehrt verweigert. Das hat aber nichts mit „Scheidung“ zu tun. Sie sind kanonistisch selbst gar nicht unterrichtet. Es kann keine wirksame Auflösung einer gültig geschlossenen Sakramentalen Ehe geben. Das ist was uns schon das CIC 1917 lehrt und jedem Jesuitenseminarist an der Gregoriana beigebracht wurde.
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#34   Karl Murx   09:29:35 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Schon vor Jahren hatte Prof. May erklärt,…
…daß man in den USA eine Nichtigkeitserklärung in Ehesachen leichter erhalten könne, als eine Scheidung in Las Vegas.
Das Problem welches „Stimmchen“ hier anspricht ergibt sich aber erst, wenn jemand die Konzilskirche als die katholische Kirche ansieht.
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#33   Sozialkatholisch   09:13:11 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ Stimmchen
Es wird kein Sakrament für nichtig erklärt
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#32   stimme der vernunft †   09:08:32 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@Sozi
Oh, also ich würde kein Sakrament einfach für nichtig erklären, wenn es mir lästig wird.
Das ist doch die Kirche die das macht!
Schimpf also nicht über mich!
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#31   Sozialkatholisch   09:07:20 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ Stimmchen
Das zeigt nur mal wieder wie gut du es verstehst Christus vom Kreuz zu nehmen, bzw. den Wert des Kreuzesopfers schmälerst weil wahrscheinlich selber noch in keinster Weise wirklich begriffen.
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#30   stimme der vernunft †   09:00:39 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Eherecht
Das Eherecht ist eines der geilsten Dinge die es gibt.
Man hat ein heiliges unauflösliches Sakrament, das man bei Bedarf einfach für inexistent erklärt.
Das sollte man bei der Eucharistie auch tun!
Wenn dann irgendwo Krümel herunterfallen oder eine Hostie von pöhsen Satanisten gestolen wird, um sie zu schänden, anulliert man das Sakrament einfach, z. B. weil sich der Priester während der Einsetzungsworte geräuspert hat, oder weil er ein Komma überlesen hat, irgendein Formfehler findet sich ja immer, und schwupps, schon sind nur einfache Oblatenkrümel herunter gefallen bzw. haben die pöhsen Satanisten nur eine einfache Backoblate.
Das ist doch superpraktisch! :-D :-D :-D
Katholen und Sakramente, da kann sogar der Teufel noch was lernen! >:)
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#29   clarissa colonia   02:06:28 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Werter Alois,
waren Ihre Kenntnisse zu anderen kirchlichen Themen schon beschränkt, hatten wir doch wenigstens die Hoffnung, Sie würden es uns ersparen, die übrigen Grenzen Ihrer theologischen wie kanonistischen Bildung kennenlernen zu müssen. Gut, dies ist nicht der Fall; also das privatissimum für Sie:
1) Eine Ehe kommt (natur- und kirchenrechtlich) durch den übereinstimmenden Konsens der Partner bezüglich der bona matrimonialia gültig zustande, sofern diese nicht an rechtserheblichem Handeln durch Impedimenta gehindert sind.
2) Sind beide Partner (gültig) getauft, besitzt dieser Ehekonsens (ob nun vor kirchlichen Amtsträgern ausgetauscht oder nicht) eo ipso die Qualität eines Sakraments.
3) Eine derart geschlossene Ehe ist also (kirchenrechtlich) gültig und (dogmatisch) sakramental zustande gekommen.
4) Wird dieser Ehe (warum auch immer) nicht geschlechtlich vollzogen, ist sie (obwohl gültig und sakramental) nicht unauflöslich.
5) Wird eine solche Ehe dann dem Bande nach aufgelöst, heißt das (weil sie gültig und sakramental war) nichts anderes, als daß sie nach kirchlichem Recht geschieden wird, weilm die Auflösung eines gültien (und sakramentalen) Ehebandes nichts anderes ist als die Scheidung einer Ehe.
Sofern Sie der Kompetenz der hiermit an Sie ergangenen Rechtsauskunft zweifeln (beabsichtigen Sie ein solches Verfahren?), können Sie gerne bei Ihren FSSPX-Freunden ein Zweitgutachten einholen. Die einschlägige Rechtslage war schon nach den CIC/1917 ebenso.
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#28   Alois Bischof   01:40:03 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Die Klarissin
ist wohl vom Glauben abgefallen, wenn sie behauptet, man könne eine gültig geschlossene katholische Ehe „kirchlich scheiden“ lassen bzw. der Papst könne so was machen. Nein, auch der Papst kann keine gültige Ehe auflösen. Die Ehe ist unzerbrechlich was dem Sakrament angeht. Eine Josefsehe ist sehr wohl gültig, solang nicht das Recht auf Einforderung der sexuellen Gemeinschaft eines der Partner vom anderen geleugnet wird, und so lange beide freiwillig auf den Geschlechtsakt verzichten. Diese Eheform ist gültig, gültiger als manche ‘Ehe’ die ohne Basis-Kenntnisse in ‘modernen’ Pfarreien geschlossen wird, und wobei die Gatten Kinderzahl auf 0 begrenzen wollen, bzw. psychische Störungen verschweigen.
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#27   clarissa colonia   22:26:17 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Ausculta, mi fili:
distinguendum enim est:
Eine Ehe, die nicht (auf natürlichem Wege) geschlechtlich vollzogen werden kann, ist naturrechlich nichtig und daher kirchenrechtlich unmöglich.
Eine Ehe, die von beischlafsfähigen Personen geschlossen wird, ist gültig und sakramental, aber solange auflöslich, wie sie nicht geschlechtlich vollzogen wurde.
Auch eine nichtvollzogene Ehe genießt den favor iuris und wird (obwohl nicht vollzogen) solange als gültig vermutet bis der Nichtvollzug auf geeignete Weise hinreichend bewiesen ist. Ist dies geschehen, kann sie aufgelöst (resp. kirchlich geschieden, weil gültig geschlossen!) werden.
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#25   Gotthard   22:07:39 | Mittwoch, 14. Mai 2008
hohe Querschnittslähmung
vor vielen Jahren ging durch die presse, dass in Brasilien einem Mann mit einer hohen Querschnittslähmung die kirchliche Eheschließung verweigert wurde.
Dieses Paar war doch körperlich zu einer Josefsehe verdammt – und dann eine solche Verweigerung?
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#24   clarissa colonia   21:54:45 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Care Henrice,
daß ich es noch erlebe, Ihnen einmal (wir wollen daraus aber keine Gewohnheit werden lassen, denn das förderte das künftige Diskussionsniveau nicht) zustimmen zu müssen. Lediglich auf einen Umstand, den Sie sicher nur unerwähnt ließen, möchte ich hinweisen: Eine nichtvollzogene Ehe ist gültig und sakramental aber (auf Antrag) auflösbar, weil sie die Rechtsqualität der Unauflöslichkeit erst durch den geschlechtlichen Vollzug gewinnt.
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#23   HeinrichderZweite   21:48:36 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Lieber Gotthard,
CIC Can. 1142 – Die nicht vollzogene Ehe zwischen Getauften oder zwischen einem getauften und einem ungetauften Partner kann aus einem gerechten Grund auf Bitten beider Partner oder eines Partners, selbst wenn der andere dem widerstrebt, vom Papst aufgelöst werden.
… Voraussetzung für die Auflösung der Ehe ist, dass sie nicht vollzogen wurde. Darüber hinaus braucht es aber noch einen gerechten Grund für die Aufhebung der Ehe und die Auflösung ist dem Papst vorbehalten. Ohne amtliche Auflösung besteht die Ehe – Sexualität hin oder her – fort. In keinem Fall ist es so, dass eine nicht vollzogene Ehe irgendwie automatisch zu existieren aufhörte.
Ihr Satz: Eine Josefs“ehe“ ist keine Ehe … sie ist ein auf dem Papier geregeltes Miteinander von Mann und Frau, um nach Außen den guten Schein zu wahren! ist daher so einfach falsch.
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#22   Defensor Fidei   21:45:21 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ Gotthard: Josefsehe
ohne Sexualität keine Ehe!
Die Kirche hat die Sexualität zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Sakramentes der Ehe erhoben
Ich weiß schon: Die Modernisten halten nicht viel von genauer Differenzierung, aber sie ist erforderlich!
Sie hätten es Aloah gleich tun sollen. Der Beitrag hätte Ihnen nicht geschadet.
Der erste Schöpfungsmäßige Sinn der Ehe ist die Fortpflanzung.
Wer dieses Ziel der Ehe positiv ausschließt, sei es durch eine ausdrückliche Bedingung oder durch klare Willenseinstellung, bleibt trotz aller äußerer Form des Eheabschlusses außerhalb dieser heiligen Gottesordnung – die Ehe ist ungültig.
Wer den Schöpfungssinn der Ehe anerkennt, also wenigstens die für ihn entstehende Verpflichtung nicht leugnet, wohl aber von vornherein die Absicht hat, eine auf Fruchtbarkeit führende Liebe, Gott und dem Partner eigenmächtig zu verweigern, der tritt zwar in die heilige Ordnung des Schöpfers und Erlösers, aber nicht in der rechten Haltung und nicht heilsgemäß (gültiger, aber unwürdiger Empfang des Sakraments).
Wohl aber können die beiden Gatten bei voller willensmäßiger Bindung an die Schöpferordnung aus einem gerechten Motiv ganz oder zeitweise auf die Ausübung ihres Rechts auf die eheliche Vereinigung verzichten. Wenn sie sich wohl uneingeschränkt des Recht übergeben, aber beide gewillt sind, ihr Recht nie einzufordern, so spricht man von einer Josefsehe.
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#21   Gotthard   21:31:10 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@defensor fidei
ohne Sexualität keine Ehe!
Die Kirche hat die Sexualität zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Sakramentes der Ehe erhoben – eine sexuell nicht vollzogene Ehe kann aufgelöst werden!
Eine Josefs“ehe“ ist keine Ehe … sie ist ein auf dem Papier geregeltes Miteinander von Mann und Frau, um nach Außen den guten Schein zu wahren!
Die immerwährende Jungfernschaft Mariens bedeutet auch, dass sie mit Josef keine Ehe geführt hat, sondern seine Haushälterin war und sich gemeinsam mit Josef um das Kind Jesus gekümmert hat. – also eine „Familie“ in sehr modernem Sinne!
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#19   HeinrichderZweite   21:10:32 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Lieber Protopsaltis,
Ich habe soeben eine Verfolgung eingeleitet,
… ne Christenverfolgung wahrscheinlich.
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#17   Aloah   20:49:58 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@Defensor, Danke für den Tipp
Hallo Defensor,
danke für den Tipp zur „Josefsehe“.
Ein wunderbarer spirituelle Beitrag von P. Buob, der eine Ebene ausleuchtet die in ihrer Tiefe einen starken, ja liebesbezogenen Glauben voraussetzt.
Wichtig sind Kenntnisse des Alten Testaments (mosaisches Gesetz) die sich im Neuen Testament ganz auf die Liebe zu unseren Herrn Jesus Christus konzentrieren und eine geistige Fruchtbarkeit in der Erfüllung der Partner des sich gegenseitiges schenken erhalten.
Für Außenstehende ist diese Form der Hingabe an Gott nicht einfach zu verstehen, besonders nicht in einer versexualisierten Umgebung die nur niedere Triebbefriedigung sucht.
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#16   Benedikt   20:43:30 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ Romulus
Das setzt aber erstens eine Bekehrung und zweitens die alten Weiheriten voraus
Ah ja, natürlich. War bei der Weihe des Hl. Paulus eigentlich auch die Übergabe der Geräte die Materie?
@ Protopsaltis
daran rüttelt auch die Tatsache nicht, dass es sich um ein Forum der römisch-katholischen Kirche hier handelt.
Das ist kein kirchliches Forum, sondern privat (s. Impressum). Wichtige Info bezüglich des richtigen Klagegegners.
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#14   Defensor Fidei   19:36:39 | Mittwoch, 14. Mai 2008
@ Pünktchen
Ich hab jetzt nicht so viel Zeit, mir den ganzen Beitrag anzuhören!
Ja, ja…die jungen Leute heutzutage. Haben einfach keine Zeit und Muße mehr. :-(
Aber nun mal ernst. Der Beitrag ist für all jene gedacht, die sich gerne näher über die Josefsehe informieren wollen. Anstoß war für mich der Beitrag von „stimme der vernunft“. Tatsächlich scheint zwischen katholischer Ehe und Enthaltsamkeit ja auf den ersten Blick ein Widerspruch zu bestehen, weil der Wille zum Kind doch der erste schöpfungsmäßige Sinn der sakramentalen Ehe ist. Ich denke nun, daß der Beitrag von P. Hans Buob hierauf eine ganz ordentliche Antwort gibt.
Wenn ich jetzt die kurzgefaßte Begründung geben würde, dann wird sich doch vermutlich keiner mehr den Beitrag anhören wollen, oder?
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#13   Pünktchen   19:20:31 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Hallo Defensor,
könnten Sie uns auch schnell mitteilen, was Sie an der Sendung von Buob mitteilenswert/anstößig/zustimmungswürdig … halten? Ich hab jetzt nicht so viel Zeit, mir den ganzen Beitrag anzuhören!
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#12   Defensor Fidei   19:11:53 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Josefsehe – Warum und wofür?
P. Hans Buob SAC über das Thema: „Josefsehe und Enthaltsamkeit – Warum und wofür? www.podcast.de/…_Warum_und_wofuer%3F
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#11   Pünktchen   19:09:29 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Protopsaltis
Ihren Einschätzungen möchte ich zustimmen. (Vgl. auch mein posting weiter unten!). Das Hauptproblem für die Russisch-Orthodoxen dürfte sich aus der Mitgliedschaft in der KEK und den protestantischen und anglikanischen Mitgliedern darin ergeben. Durch die fortschreitende Aufweichung, die die Protestanten in der eigenen Lehre und Disziplin zugelassen haben, wird es für die Orthodoxen zunehmend anstößiger, eine Gebetsgemeinschaft zu praktizieren auf der Basis schwindender Übereinstimmung in wesentlichen Glaubens- und Sittenfragen. Die Katholiken sind im Interesse des (u.a. für den Papst:) vorrangigen Gespräches mit den Orthodoxen gut beraten, allen Protestantisierungstendenzen und zeitgeistigen Synkretismen in den eigenen Reihen zu widerstehen.
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#9   Brandenburgis   17:02:23 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Woher wollen Sie das wissen?
//////////////////////////
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#8   stimme der vernunft †   16:55:11 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Papperlapapp – Josefsehe
Was soll das für ein Quatsch sein, eine „Josefsehe“?
Da man im normalfall nicht mit der Jungfrau Maria verheiratet ist, gehört Sexualität selbstverständlich zur Ehe.
Wer enthaltsam leben will, der soll einfach nicht heiraten!
Josefsehe – so ein Unsinn!
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#7   pneumat   16:37:14 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Der Metropolit
habe auf den Vorschlag, … auf interkonfessionelle Gebetsveranstaltungen zu verzichten, erklärt, dass ihn das „an einen Gatten erinnere, der zwar eine Ehefrau besitzt, aber nicht mit ihr schläft.“
Eine äußerst obstruse Metapher. Ein Beispiel, wie der dekadente sexbesessene Westen auch die Orthodoxen verdirbt. Weißt der rechtgläubige Metropolit es nicht, dass eine heilige Ehe – wie von heiligen Josef und Maria vorgelebt – auf Beischlaf verzichten kann?! Aber hier geht es um anderes. Das Christentum ist in tödlicher Gefahr, es wird permanent verwischt, verwässert, bis zur Unkenntnis unterwandert. In dieser Situation ist es einzig richtig, um der Russisch-orthodoxen Kirche ihren göttlichen Auftrag zu erfüllen, den Kern der Apostolischen Überlieferung für die Nachwelt zu erhalten, sich mit den bereits verseuchten nicht vermischen lassen. Wie es die alttestamentären Juden in der Vorzeit auch taten.
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#6   matt2 †   16:26:43 | Mittwoch, 14. Mai 2008
ich wußte doch, dass es bei dieser Beterei um Sex geht…
das ist ja fast schon eine Gruppenorgie mit diesen ganzen Konfessionen beisammen. Natürlich: rein geistig- seelischer Sex.
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#5   clarissa colonia   16:03:15 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Über Lob aus den USA
freut man sich in Rußland sicher überall und jederzeit!
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#4   Alois Bischof   15:40:34 | Mittwoch, 14. Mai 2008
In der Bulle ‘Laetentur Caeli’
haben Russen, Ukrainer, Griechen aus der Peloponessos und aus Konstantinopel sowie Albaner alle sowohl das ‘Filióque’, die römische Liturgie (als gültig), den Universalprimat des hl. Vaters, sowie die Transsubstantiation angenommen. Eigentlich betreffen die heutigen Schwierigkeiten nur noch der Primatschaft des Papstes sowie der Unfehlbarkeit. Noch 1950 haben sich bei der Erklärung der Himmelfahrt Mariens mit Leib und Seele unzählige sog. Orthodoxe Bischöfe der Kirche Jesu Christi angeschlossen und dem hl. Vater Pius XII. ihren Gehorsamsversprechen dargelegt. Darunter auch Mitglieder der damals wie heute sehr anti-ökumenischen Russisch-orthodoxen Auslandskirche.
Trotz der KGB-Infiltration des Moskauer Patriarchates, muß ich die ROK loben für ihren konsequenten ekklesialen Weg.
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#3   Pünktchen   14:24:46 | Mittwoch, 14. Mai 2008
In dieser Stellungnahme
des Patriarchats Moskau deutet sich m.E. ein Kurswechsel an, der auch mit der Vereinigung des Patriarchats mit der streng anti-ökumenischen russ. Auslandskirche zusammenhängt. Diese hatte ökumenische Gebetstreffen schon immer strikt abgelehnt und den Ökumenismus als „Häresie“ verurteilt.
Mehr dazu: s. hier www.kreuz.net/bookentry.1150.html!
hier www.kreuz.net/bookentry.1152.html
und vor allem:
hier www.kreuz.net/bookentry.1167.html
Es darf jedoch vermutet werden, daß die Spitze der Verweigerung, zusammen mit „Häretikern“ zu beten, gegen die Protestanten gerichtet ist! In der KEK sind Protestanten, Orthodoxe und Anglikaner (also nicht die RKK) vereinigt. Die Orthodoxen bemerken immer deutlicher, daß sie in die KEK nicht mehr reinpassen.
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#2   stimme der vernunft †   14:13:57 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Papperlapapp, alte Riten
Die ollen Riten sind für die Russen nicht weniger zweifelhaft. Die römische Kirche müsste orthodox werden und ihre (aus orthodoxer Sicht) Häresien aufgeben: Filioque, Universalprimatsanspruch des Papstes, Unfehlbarkeit, Dogmatisierung der Transsubstantiation usw.
dann wäre die RKK orthodox und die Russen würde mit ihnen zusammen beten. Der Ritus ist dabei völlig wurscht.
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#1   Romulus   14:09:31 | Mittwoch, 14. Mai 2008
Recht haben sie die Russen
„Wir möchten ein weiteres Mal klarstellen, daß wir von der Teilnahme an gemeinsamen Gebetsveranstaltungen mit nicht-orthodoxen Gläubigen absehen.“
Warum sollten Sie? Ihre Weihen sind gültig, fast alle anderen haben zweifelhafte bzw. gar keine Weihen. Das spüren diese Leute eindeutig. Um wahrhafte Ökumene treiben zu können, sollten die Katholen ihre Tradition wieder voll ins Recht setzen. Das setzt aber erstens eine Bekehrung und zweitens die alten Weiheriten voraus.
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