Ein afrikanischer Johannes Paul II.
Der Kardinal besaß ein phänomenales Personengedächtnis: „Ich bewahre alle Personen in meinem Gedächtnis und in meinem Herzen.“ Am Dienstag ist er verstorben.
(kreuz,net, Paris) Am 13. Mai, dem Fest Unserer Lieben Frau von Fatima, verstarb der emeritierte Kurienkardinal
Bernardin Gantin (86) in einem Spital in Paris.
Bischof mit 34 Jahren
Der Kardinal erblickte am 8. Mai 1922 in der 60.000-Seelen-Stadt Toffo im Süden des westafrikanischen Staates Benin das Licht der Welt.
1951 empfing er die Priesterweihe im Alten Ritus.
Papst Pius XII. ernannte den 34jährigen im Jahr 1956 zum Weihbischof von Cotonou, der größten Stadt Benins.
Im Januar 1960 wurde der Verstorbene – er war 37jährig – Erzbischof von Cotonou und der erste schwarze Erzbischof überhaupt.
Papst Paul VI. holte ihn im Juni 1971 als Sekretär der Päpstlichen Missionskongregation an die Kurie nach Rom.
Im Jahr 1975 wurde er Vizepräsident und 1977 Präsident des päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Im gleichen Jahr verlieh ihm Paul VI. die Kardinalswürde.
Der Kirchenfürst aus Benin war der erste afrikanische Kurienkardinal.
Mehrere Jahre wirkte Kardinal Gantin als Präsident des päpstlichen Rates ‘Cor Unum’.
Im April 1984 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Präfekten der Bischofskongregation. Er übte dieses Amt bis im Juni 1998 aus.
Von 1993 bis 2002 amtete Kardinal Gantin zusätzlich als Dekan des Kardinalskollegiums.
Dieses Amt übernahm nach ihm der Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger.
Nach seinem 80. Geburtstag entschloß sich Kardinal Gantin – wie er sagte – „als römischer Missionar“ nach Afrika zurückzukehren.
Ein Nationalheld
Der Bischof der französischen Diözese Pontoise, Mons. Jean-Yves Riocreux (62), erzählte in einem Nachruf persönliche Erinnerungen an den afrikanischen Kurienkardinal.
Die Begegnungen mit Kardinal Gantin seien fröhlich und erhellend gewesen.
Der Kardinal sei für alle aufmerksam gewesen. Er selber habe das Wort „groß“ für Heilige und Missionare benützt.
Bischof Riocreux betont besonders das phänomenale Personengedächtnis des Kardinals.
„Ich bewahre alle Personen in meinem Gedächtnis und in meinem Herzen“ – habe ihm der Kardinal einmal anvertraut.
Außerordentlich sei auch der Werdegang des Kardinals gewesen. Er sei für immer höhere Funktionen ernannt worden, angeblich ohne diese gesucht zu haben.
„Kardinal Gatin ist für Benin das, was Johannes Paul II. für Polen war“ – erklärt Mons. Ricreux über den Verstorbenen.
Papst Benedikt XVI. würdigte in einem Beileidstelegramm den „fruchtbringenden Dienst“ und die „große Treue“ des Kardinals.
Bischof mit 34 Jahren
Der Kardinal erblickte am 8. Mai 1922 in der 60.000-Seelen-Stadt Toffo im Süden des westafrikanischen Staates Benin das Licht der Welt.
1951 empfing er die Priesterweihe im Alten Ritus.
Papst Pius XII. ernannte den 34jährigen im Jahr 1956 zum Weihbischof von Cotonou, der größten Stadt Benins.
Im Januar 1960 wurde der Verstorbene – er war 37jährig – Erzbischof von Cotonou und der erste schwarze Erzbischof überhaupt.
Papst Paul VI. holte ihn im Juni 1971 als Sekretär der Päpstlichen Missionskongregation an die Kurie nach Rom.
Im Jahr 1975 wurde er Vizepräsident und 1977 Präsident des päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden. Im gleichen Jahr verlieh ihm Paul VI. die Kardinalswürde.
Der Kirchenfürst aus Benin war der erste afrikanische Kurienkardinal.
Mehrere Jahre wirkte Kardinal Gantin als Präsident des päpstlichen Rates ‘Cor Unum’.
Im April 1984 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Präfekten der Bischofskongregation. Er übte dieses Amt bis im Juni 1998 aus.
Von 1993 bis 2002 amtete Kardinal Gantin zusätzlich als Dekan des Kardinalskollegiums.
Dieses Amt übernahm nach ihm der Präfekt der Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger.
Nach seinem 80. Geburtstag entschloß sich Kardinal Gantin – wie er sagte – „als römischer Missionar“ nach Afrika zurückzukehren.
Ein Nationalheld
Der Bischof der französischen Diözese Pontoise, Mons. Jean-Yves Riocreux (62), erzählte in einem Nachruf persönliche Erinnerungen an den afrikanischen Kurienkardinal.
Die Begegnungen mit Kardinal Gantin seien fröhlich und erhellend gewesen.
Der Kardinal sei für alle aufmerksam gewesen. Er selber habe das Wort „groß“ für Heilige und Missionare benützt.
Bischof Riocreux betont besonders das phänomenale Personengedächtnis des Kardinals.
„Ich bewahre alle Personen in meinem Gedächtnis und in meinem Herzen“ – habe ihm der Kardinal einmal anvertraut.
Außerordentlich sei auch der Werdegang des Kardinals gewesen. Er sei für immer höhere Funktionen ernannt worden, angeblich ohne diese gesucht zu haben.
„Kardinal Gatin ist für Benin das, was Johannes Paul II. für Polen war“ – erklärt Mons. Ricreux über den Verstorbenen.
Papst Benedikt XVI. würdigte in einem Beileidstelegramm den „fruchtbringenden Dienst“ und die „große Treue“ des Kardinals.
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Sonntag, 18. Mai 2008 16:13
Marcelus: Damit ein afrikanisches Land einmal einen Papst stellt,
müssen die afrikanischen Kleriker noch ein wenig an ihrer Bekehrung arbeiten.
Derzeit sind dort die Zölibatszustände in vielen Teilen des afrikanischen Kontinentes wie im europäischen Mittelalter, von heiligmäßigen Einzelfällen und manchen Regionen wie Ghana abgesehen.
Derzeit sind dort die Zölibatszustände in vielen Teilen des afrikanischen Kontinentes wie im europäischen Mittelalter, von heiligmäßigen Einzelfällen und manchen Regionen wie Ghana abgesehen.
Donnerstag, 15. Mai 2008 16:31
Dominicus: @Stimme der Vernunft
Ob das möglich ist? Kann ich nicht sagen.
Es ist ja so, daß manch einer gar nicht gerettet werden will. Aber wie das bei Ihnen ist, weiß ich ebenfalls nicht.
Es ist ja so, daß manch einer gar nicht gerettet werden will. Aber wie das bei Ihnen ist, weiß ich ebenfalls nicht.
Donnerstag, 15. Mai 2008 11:06
LandorganistII: Er möge
in Frieden ruhen!
Donnerstag, 15. Mai 2008 09:01
stimme der vernunft: @Dominicus
Sind Sie protestantisch veranlagt?
Kein Problem, Christa Mewes kann das sicher gesundbeten.
Kein Problem, Christa Mewes kann das sicher gesundbeten.
Mittwoch, 14. Mai 2008 23:04
Dominicus: @ Nachtlaterne
Sind Sie protestantisch veranlagt?
Mittwoch, 14. Mai 2008 23:01
Nachtlaterne: „Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer …
„Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch
bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.“
Mathäus 24/12-13
„Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. (…) Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“ Mathäus 23/27-32
„Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen. Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist. (…) Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Ge-rechten aber das ewige Leben.“
Matthäus 25
„Der Menschensohn muß zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.“
Matthäus 26/24
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühl-stein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Le…
Mathäus 24/12-13
„Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. (…) Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“ Mathäus 23/27-32
„Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen. Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist. (…) Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Ge-rechten aber das ewige Leben.“
Matthäus 25
„Der Menschensohn muß zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.“
Matthäus 26/24
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühl-stein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Le…
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