Luther rutschte in Rom auf den Knien die Heilige Treppe hoch, auf der angeblich Jesus zum Palast des Pilatus geschritten sein soll, um einen Ablaß für seinen verstorbenen Großvater zu erwerben.
Die Pfarrerin Antje Müller in der ‘Wetterauer Zeitung’
(kreuz.net) Die evangelische Pfarrerin Antje Müller hat im Rahmen eines dreimonatigen Studienurlaubs
in Rom die Situation der protestantischen Minderheit in Italien zu ergründen versucht.
Dabei machte
sie nach eigenen Angaben auch Bekanntschaft mit „extremen Formen des Glaubens“. Das berichtete die ‘Wetterauer
Zeitung’. Das Blatt erscheint als Tageszeitung in der Region zwischen Gießen und Frankfurt am Main.
Frau Müller arbeitet in der Stadt Reichelsheim – dreißig Kilometer nördlich von Frankfurt am Main.
Vor der ‘Wetterauer Zeitung’ bietet die lutherische Pfarrerin zwei Zitate ihres Religionsgründers, des
abgefallenen Augustinermönchs Martin Luther († 1546).
Das erste: „Sei gegrüßt Du heiliges Rom, wahrhaft
heilig von den heiligen Märtyrern, von deren Blut es trieft.“
Diesen Satz sprach Luther im Jahr 1510,
als er als regulärer Augustinermönch zu Fuß über die Alpen nach Rom reiste und sich beim Eintritt
in die Stadt auf die Knie warf.
Luther sei zu diesem Zeitpunkt noch ganz den „damaligen katholischen
Praktiken“ verhaftet gewesen – entschuldigt Frau Müller.
So sei er die Heilige Treppe bei der Lateranbasilika
auf den Knien hochgerutscht, „auf der angeblich Jesus zum Palast des Pilatus geschritten sein soll, um
einen Ablaß für seinen verstorbenen Großvater zu erwerben“ – so die ‘Wetterauer Zeitung’ wörtlich.
Später habe er „das“ selbstironisch kritisiert: „Auch ich war zu Rom ein toller Heiliger, lief durch
alle Kirchen und Kluften und glaubte alles, was dasselbst erstunken und erlogen ist.“
Für Frau Müller
unfaßbar
Die Pastorin stellte zu ihrem Schrecken in Rom fest, daß sich fast 500 Jahre später in manchen
Punkten in Rom immer noch nicht viel geändert habe: „Noch immer rutschen kniende Menschen betend die
Scala Santa hoch, um Ablässe zu erwerben.“
Auch beim Besuch der vier römischen Hauptbasiliken sowie
beim Vollbringen anderer verdienstlicher Werke wie Gebete und Meßbesuche werde ein Ablaß in Aussicht
gestellt.
Der Ablaß ist eine Vergebung der genugtuenden Buße, die für Sünden geleistet werden müssen,
die bereits in der Beichte nachgelassen wurden.
Die lutherische Pastorin muß immerhin zugeben, daß
der Ablaß heute auch in Rom nicht mehr gegen Geld gewährt wird: „Aber die veräußerlichte, formalistische,
ja abergläubische Frömmigkeit, die dahinter steht, ist die gleiche geblieben“ – verurteilt sie.
Es
sei für Frau Müller unfaßbar, daß „die katholische Kirchenleitung“ bis heute am Ablaßwesen festhält:
„Der ökumenische Konsens mit den Lutheranern, der 1999 in Augsburg verkündet wurde, wird durch solche
Praktiken wieder zunichte gemacht“ – erklärt Frau Müller.
Die Lutheranerin dankt Gott dafür, daß
der Ablaß heute für „deutsche Katholiken“ kaum noch eine Rolle spielt. Aber in den romanischen Ländern
feiere er „fröhliche Urstände“.
Massenhysterie mit Billigung des Vatikans
Die Volksfrömmigkeit treibe
dort überhaupt „seltsamsten Blüten“:
„So verehrt man weinende Madonnenstatuen, blutende Hostien, und
seit März ist in Süditalien der Padre-Pio-Kult wieder hochgekocht.“
Padre Pio stellt Frau Müller als
„ein umstrittener Kapuzinermönch aus Apulien“ vor, der „angeblich“ heilerisch und prophetisch tätig
gewesen sei und die Wundmale Christi am Körper getragen habe:
„Zehntausende versammeln sich, um seine
sterblichen Überreste zu verehren. Eine Art Massenhysterie mit Billigung des Vatikans“ – so das scharfe
Urteil der Lutheranerin: „Dies alles betrübt mich etwas.“
Der Lichtblick
Dagegen war die Lutheranerin
von den Mitarbeitern der auf tiefem journalistischem Niveau operierenden deutschen Sektion von Radio Vatikan
erfreut. Sie seien „erfrischend offen und lebendig.“
Der Leiter dieser Sektion, Pater Eberhard von Gemmingen,
fahre allmorgendlich mit seiner Vespa zur Arbeit und habe kürzlich vorgeschlagen, daß Frauen zu Kardinälen
ernannt werden könnten.
Die „Truppe von Radio Vatikan“ sei echt ein munterer Haufen: „Man würde das
gar nicht denken, sondern sie eher der Hofberichterstattung verdächtigen.“
Lob von der Protestantin
bekommen auch die Gemeinschaft von St. Egidio und die Kleinen Schwestern von Charles de Foucauld.
Beide
Gruppierungen sind in erster Linie sozial und politisch ausgerichtet.
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48 Lesermeinungen
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unter ökumene… …ist ein ko-tropfen kacktail zu verstehen, mithin eine religionslose religion, weil
gott zugunsten der gleichschaltung aller religion leider draußen bleiben muss.
Korrektur (vgl. W. Kasper, Ökumenischer Dialog als Gabe und Aufgabe: L’Osservatore Romano. Wochenausgabe
in deutscher Sprache Nr. 4 vom 20. Januar 2001, S. 6)
@ Gotthard: Selbst Card. Kaspar sieht das anders es ist ein bindendes Lehrdokument… Sie irren! Dieses
Konsenspapier ist & bleibt unverbindlich. Selbst Card. Kasper räumt ein, die Dialogdokumente „wollen &
können nicht mit lehramtlicher Autorität sprechen, sondern nur mit der Autorität der jeweiligen Kommission“
Sie seien „ein Angebot, das auf einen Prozeß der Rezeption in den beteiligten Kirchen angewiesen ist.“
(vgl. W. Kaspar, Ökumenischer Dialog als Gabe und Aufgabe: L’Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher
Sprache Nr. 6.) Der damalige Card. Ratzinger bekräftigte im Juni 1999 in einem Interview in der Zeitschrift
»30 giorni« die Rechtfertigungslehre des Trienter Konzils als die einzig verbindliche. Angesprochen
auf den Wahrheitswert der Exkommunikationen durch die Anathemata antwortete er:„Wer der Lehre des Konzils
von Trient widerspricht, widerspricht der Lehre, dem Glauben der Kirche.“ Hinzu kommt, daß auf protest.
Seite keiner vermag, das eigene „Kirchenvolk“ auf die Ergebnisse zu verpflichten. Für die Protest. gibt
es keine im Gewissen verpflichtende Verbindlichkeit von Glaubensaussagen, die von Menschen formuliert
wurden. Es fehlt somit an einem Vertragspartner, der für seine Mitglieder sprechen könnte. Schließlich
scheitert der „Vertrag“ aber eben an jenem versteckten Dissens, der leicht nachweisbar ist. Die entscheidende
Frage lautet: Können die Protestanten der Rechtfertigungslehre so wie sie auf dem Konzil v. Trient verbindlich
vorgelegt worden ist zustimmen? Das können sie offensichtlich nicht.
@defensor fidei Im übrigen handelt es sich bei dem Schreiben der Clique um Kardinal Kasper nicht um ein
bindendes Lehrdokument. es ist ein bindendes Lehrdokument …es ist ein bindender „Vertrag“ zwischen der
katholischen Kirche und dem Lutherischen Weltbund. Die Privatmeinung des Herrn Professors interessiert
mich dazu überhaupt nicht. Professorenmeinungen gibt es doch zu hunderten …
@ alter Rheinländer & Gotthard @ alter Rheinländer: Wir lernen: Am 31. Oktober 1999 gabe es etwas, was
es nicht gab. Schon mal etwas von einem versteckten Dissens gehört? Nur weil zwei Seiten behaupten und
vielleicht sogar tatsächlich davon ausgehen, sich geeinigt zu haben und somit von zwei sich deckenden
Erklärungen ausgehen, muß das noch lange keine Tatsache sein. Beim Erklärungsdissens haben beide Parteien
aneinander vorbeigeredet und so nicht bemerkt, daß objektiv ihr Wortlaut nicht zusammenpaßt. Beim Scheinkonsens
haben sich beide Parteien nicht geeinigt, weil sie Begriffe verwendet haben, die eine mehrdeutige Bedeutung
haben und die Partner diese Begriffe unterschiedlich interpretiert haben. Bei der sog. gemeinsamen Erklärung
zur Rechtfertigungslehre liegt ein eben solcher Fall vor. Es handelt sich um einen Schein- bzw. Erklärungsdissens.
Das wird von Prof. May nachgewiesen. @ Gotthard: Prof May ist keine Autortät, die an die des Vatikan
und des päpstlichen Lehramtes heranreichen kann Ihnen geht die Autorität des Papstes doch sonst auch
am Allerwertesten vorbei. Sie können sich Ihren verlogenen Hinweis deshalb getrost in sauer kochen. Im
übrigen handelt es sich bei dem Schreiben der Clique um Kardinal Kasper nicht um ein bindendes Lehrdokument.
Es ist eine Erklärung, die etwas behauptet, was objektiv nicht der Fall ist.
@defensor fidei Was will uns defensor sagen? 1. Am 31. Oktober 1999 wurde in Augsburg eine Vereinbarung
zwischen dem LUTHERISCHEN WELTBUND und dem PÄPSTLICHEN RAT FÜR DIE FÖRDERUNG DER EINHEIT DER CHRISTEN
unterzeichnet. 2. Diesen Konsens hat es eh nie gegeben. Wir lernen: Am 31. Oktober 1999 gabe es etwas,
was es nicht gab.
Konsens? Welcher Konsens? Der ökumenische Konsens mit den Lutheranern, der 1999 in Augsburg verkündet
wurde, wird durch solche Praktiken wieder zunichte gemacht Diesen Konsens hat es eh nie gegeben. In diesem
Zusammenhang sei allen Interessierten das Buch von Prof. Georg May „Die Rechtfertigung des Sünders –
Nach katholischer Lehre und in der protestantischen Auffassung“ anempfohlen. Zum Inhalt: Am 31. Oktober
1999 wurde in Augsburg eine Vereinbarung zwischen dem LUTHERISCHEN WELTBUND und dem PÄPSTLICHEN RAT FÜR
DIE FÖRDERUNG DER EINHEIT DER CHRISTEN unterzeichnet. Das Buch ist eine der fundiertesten Veröffentlichungen,
welche die katholische und protestantische Lehre von der „Rechtfertigung“ theologisch exakt darstellt
und beide Lehren gegenüber stellt. Die brillante Analyse von Prof. MAY kommt zu dem Ergebnis, daß die
„Augsburger Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ eine Verneblungsveranstaltung zeitgeist-korrekter Ökumenisten
beider Seiten ist, eine Unternehmung, die, würde sie rezipiert, die katholische Kirche in ihrer Verfassung
und Lehre ad absurdum führte und damit entbehrlich machte. Aus fundierter katholischer Sicht würde man
die Wahrheit der Einheit opfern. Der Augsburger Vorgang entpuppt sich damit als eine törichte Veranstaltung.
Das Buch kann über www.buchhandel.de/ bezogen werden.
@Pascal123 Ich erfreue mich an den gegenseitigen „sich mit Dreck Bewerfern“, wie kreativ sie doch noch
immer tiefer und tiefer unter die Gürtellinie rutschen. Ach und ich informiere mich, wenn es doch mal
was gibt, worüber man sich hier informieren kann
@Pascal123 Nein, für die Händ bzw. damit es dem kleinen nicht so friert, ist doch die buntbestickte
Blümchendecke da, wenn er sich zum Gloria und Credo hinsetzt. Das bekommt er dann auf den Schoß gelegt.
Aber ich denke, daß die Mutti noch mehrere Decken und Vorhänge zu Hause hat. Das Problem ist nur, wenn
der das Söhnchen Omas guten Edelsteinring in der Kirche liegen läßt! Oh weh…
oh tschuldigung Und haben die nicht auch noch ein Kissen für die dicken Patschehändchen damit man nicht
die gute Spitzen Tischdecke von Mutter nicht besudelt??? Fragt sich nur was macht das Mütterlein wenn
an Ostern sich das Söhnchen den ganzen Deko-Plunder für eine Messe ausleiht und Nachmittags kommt das
Kaffeekränzchen vorbei. Nichts ist da was die Stube wohnlich macht. Was sagen da die Nachbarn??
Stimme der Vernunft Der Papst wird sicher keine konkrete Wirkung seines Ablasses in Aussicht stellen,
sondern nur eine tendenzielle. Und diese Wirkung tritt dann nach dem Glauben der Kirche ein. Ist doch
fein, oder? Mir ist Ihr Ärgernis in der Sache unklar.
@JK-NAK gar nicht katholisch Die sind ja auch gar nicht katholisch, das darfst du nicht verwechseln. Der
Papst ist ja Jude und Freimaurer praktisch Helfer des Teufels, nur wer Pius oder Petrus Brüdern anhängt
ist richtig Katholisch. Halt mit allem was dazu gehört, dicken Kerzen, Handschuhen, Mutters Häkeldecke
usw natürlich ganz wichtig für die Seligmachung darf man Nie aber auch niemals nie die Augen des Priester
sehen. Und die Hostie in die Hand nehmen ist genau das gleiche als ob du dem Teufels die Tatze schüttelst.
Also katholische Freunde hast du nicht. Wat treibt dich denn hierhin?? „ Meine Heimat ist dort in der
Höh“
@Pascal123 Neu-Isenburg. ja da passt auch Das ist wirklich heftig hier, gut dass meine katholischen Freunde
def. nicht in dieses Muster passen. Womöglich wären diese hier schon längst exkommuniziert! Alleine
schon, dass sie mit mir befreundet sind.
@JK-NAK Da haste recht, so komisch sind wir untereinander dann doch nicht. Stör dich nicht an Ex-Bochumer
der ist immer so zickig das liegt aber an seiner Unterzuckerung, dann wird die alte immer ganz krabetzig.
Stück Toast soll da ja Wunder helfen. Welche Gemeinde?? Passen würde auch“ Heim Heim himmlisches Heim“
obwohl das hier wenig himmlisch ist meistens zumindest.
@ExBochumer ich glaube nicht, dass sie anhand eines Posts beurteilen können, von was ich Ahnung habe
und von was nicht. Ich gehe und halte mich zurück, wenn ich es für richtig halte. Ich verbiete ihnen
ja auch nicht den Mund und ihre Meinung. „Verstocket eure Herzen nicht“
#26 ExBochumer † 15:20:18 | Donnerstag, 15. Mai 2008
@ JK … Wenn sich schon Katholiken die „Augen auskratzen“ – was wollen Sie dann noch hier? Halten Sie
sich doch zurück – und außerdem haben Sie von katholischer Theologie ebenso wenig Ahnung, wie von sonst
irgendwelchen Dingen. Go Home.
#24 ExBochumer † 15:04:03 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Die Müllerin … ist eine Lachnummer. Und zwar in allen Aussagen zu erkennen, die diese Frau von sich
gab. Da kann auch kein Notarzt mehr helfen. Wenn diese Frau schon ihre Aussagen nicht für sich behalten
kann, warum werden ernsthafte Katholiken dann noch hier auf kreuz.net mit dieser fragwürdigen Person
belästigt? Vielleicht sollte doch mal ein Notarzt kommen und diese Dame abführen. Für eine erträgliche
Ökumene ist diese Frau überhaupt kein Gesprächspartner … eher eine Lachnummer.
@Lorenz Beim Ablaß können Sie die versprochene Wirkung nur erhoffen. Aha, wenn der Papst behauptet,
er könne Ablässe gewähren, dann stimmt das also gar nicht? Es handelt sich nur ein leeres Versprechen
bzw. eine wage Hoffnung?
Lorenz In einer Welt des Hochmuts ist der Ablaß ein sinnloses, weil nicht praktiziertes Instrument. In
einer Welt, die auch die Demut kennt, ist der Ablaß nur logisch, weil der demütige Sünder Werke tun
will, und zwar nicht mit Blick auf seine Strafen dereinst, sondern aus Freude an dem Guten, dass er so
an sich entdeckt. Hüten Sie sich Lorenz, Ihre Auslegung von den guten Werken ist ziemlich protestantisch…,
will nicht sagen total protestantisch!
Stimme der Vernunft Sie wollen den Ablaß ähnlich begründen wie den Kauf von einem Kilo Zucker. Beim
Zucker wissen Sie, dass er süß ist und sich im Tee auflöst. Beim Ablaß können Sie die versprochene
Wirkung nur erhoffen. Das ist etwa wie Homöopathie oder eine Fastenkur. Unlogisch wäre es trotzdem,
gute Werke zu unterbinden, nur weil sie ablaßhalber verrichtet werden.
#20 Brandenburgis 14:29:38 | Donnerstag, 15. Mai 2008
Luther hat der KIrche doch sehr geschadet. Daß das Luthertum überhaupt Glaubensfrüchte zeitigte, ist
nicht ihm, sondern den Theologen in seiner Nachfolge zuzurechnen, die die schlimmsten Entgleisungen ihres
Religionsstifters wieder unter den Tisch fallen ließen und in den lutherischen Landen eine (fast) katholische
Lehre etablierten, die allerdings mangels sakramentaler Grundlage langfristig zum Scheitern verurteilt
war. Durch die Aufnahme des Luthertums ins Reichsrecht wurde gottlob auch die schlimmste antirömische
Speerspitze Luthers entschärft. Alsbald sang man in lutherischen Gemeinden nicht mehr von „des Papstes
Mord“, sondern von „deiner Feinde Mord“.
Das ist halt das übliche Blabla von Vulgär-Protestanten ohne katholiisch-dogmatische und konfessionkundl.
Grundkenntnisse. Von ähnlichem Kaliber: Frau „Bischöfin“ Käßmann, der der Unterschied zw. Sündenvergebung
und Ablaß nicht bekannt war.
Der hianufknieende Luther Mitunter entsteht der zwangsläufige Eindruck, dass Pastoren der evangelischen
Landeskirchen in erster Linie die Reformationsgeschichte studiert haben, weniger die Theologie. Sonst
könnten sie nicht zu solchen kurzsichtigen Meinungen kommen, die ohne hin schon seit gut 400 Jahren wie
Litaneien völlig gedankenlos daher gebetet werden. Manchmal wünschte man sich im ökumenischen Dialog
schon, dass von protestantischer Seite auch einmal eine Revision der völlig überholten und überschüssigen
Gedankenmassen in Gang gesetzt werden würde. Ist das bei Protestanten nicht mehr möglich? Dabei waren
Sie doch einmal Lichtträger oder Lichtfreunde. Aber das liegt auch schon Jahrhunderte zurück. Jetzt
muten die alten leergedroschenen Phrasen ziemlich schwach und kraftlos an. Wenn sich eine hessische Pastorin
daran hochziehen muss, dass Luther vielleicht doch nicht die Scala Santa hinaufgekniet ist, ist man geneigt
festzustellen, dass der angeblich alteprotestantische Schwung wohl der Errosion zum Opfer gefallen sein
muss. Sonst müsste man solche ollen Ammenmärchen nicht erst hervorkramen, um interessant da zu stehen.
Und was wäre, wenn zu belegen ist, dass Luther aus tiefer Frömmigkeit heraus die Scala Santa dennoch
hinaufgekniet sein soll. Fallen dann alle Protestanten vom Glauben ab… oder was gedenken sie sonst zu
tun? Vielleicht könnte der hinaufknieende Luther als wohlfeile Predigtvorlage dienen, bevor leeres Stroh
vor leeren Kirchenbänken von hoher Kanzel herab ausgedroschen wird…
@Lorenz Also logisch ist der Ablass in keiner Welt. Warum sollte ein Verbrecher Schwuppdiwupp aus dem
Fegefeuer in die Anschauung Gottes gelangen, nur weil seine Großmutter ihm einen Ablass gewinnt, während
ein anderer, dessen Großmutter leider schon gestorben ist und keinen Ablass mehr gewinnen kann, für
vergleichsweise Kleinigkeiten im Fegefeuer schmoren soll? Der Ablass ist so unlogisch wie etwas nur sein
kann, er führt das ganze Fegefeuer ad absurdum.
Stimme der Vernunft Sagen wir es so: In einer Welt des Hochmuts ist der Ablaß ein sinnloses, weil nicht
praktiziertes Instrument. In einer Welt, die auch die Demut kennt, ist der Ablaß nur logisch, weil der
demütige Sünder Werke tun will, und zwar nicht mit Blick auf seine Strafen dereinst, sondern aus Freude
an dem Guten, dass er so an sich entdeckt.
Werke der Barmherzigkeit ist ja wieder was anderes… als der Sündenexibitionismus und Beichtfetischismus
der Tradi-Katholen, die glauben nur durch ihre Beichte kann einem vergeben werden.
Das oberste Gebot Wenn man der Redaktion +net und sehr vielen Postern hier glauben darf, so lautet das
oberste Gebot für den katholischen Christenmenschen: Du sollst deinen Nächsten hassen. Wer ist mein
Nächster? Juden Freimaurer Homosexuelle die Deutsche Bischofskonferenz Rotarier Pastoralreferentinnen
Ministrantinnen Laien, die sich an gottedienstlichen Verrichtungen beteiligen Protestanten und Protestantinnen
Geschiedene Wiederverheiratete Theologieprofessoren Journalisten Habe ich jemanden vergessen? Oder könnte
man mir eine Liste lebender Personen bzw. Personengruppen zusammenstellen, die ich lieben darf?
@JK-NAK Ja so etwas ist nötig schliesslich geht es hier um die erhaltung des einzig wahren Glaubens.
Das ist eine schwerwiegende Angelegenheit nichts mehr als den einzig wahren Glauben zu verteidigen durch
Macht und Geld. Stellen Sie sich vor was passieren könnte wenn man christlich lebt und sich nicht streitet
sich nicht beleidigt und verschmäht, dann hätte man nichts zu beichten, die Priester würden praktisch
Arbeitslos, Abläße wären überflüssig, worauf sollte der einzig wahre Glauben sonst aufbauen, wenn
nicht auf Sünden und schlechtem eingeredetem Gewissen. Man könnte nicht ob der pösen Welt, Juden, Freimaurer,
Moslems, Homos und andere schlimmer Kreaturen greinen, sondern müsste sich mit eigenen unzulänglichkeiten
im Leben und Glauben auseinander setzen. Außerdem was sollte aus dem Zeigefinger werden, der doch so
gerne dazu benützt wird auf andere Menschen und Ihre „TODsünden“ zu zeigen. Was sollte der katholike
denn sonst den ganzen Tag tun wenn es nichts zu schimpfen und zu beklagen gibt. Was wären die Tage öde
und leer. „Über die Erde wandelt eine heilige Schar…“
Wenn der Papst tatsächlich Ablässe gewähren kann, dann sollte er das einfach tun und alle zeitlichen
Sündenstrafen nachlassen. Dan wäre ein für allemal Ruhe und man könnte das Fegefeuer zumachen. Dass
es das nicht tut, zeigt, dass er ein unbarmherziger Sack ist. Oder dass die ganze Ablassgeschichte nur
ein Märchen ist.
Das Ablaßwesen… …sollte man subtil fördern und die Praxis ausweiten. Ein reuiger Sünder will etwas
tun, was ihm die Last seiner Sünden ein Stück erleichtert. Es wäre unbarmherzig dem reuigen Sünder
die Verrichtung von Werken der Barmherzigkeit, die seine Sündenlast leichter machen, zu versagen.
Glaubenskriege Wenn ich hier so die verschiedenen Posts zu den ganzen Artikeln lese, dann ist das nichts
anderes als ein Glaubenskrieg/Kreuzug. Es hat sich nichts geändert, lediglich der Ort hat sich verlagert –
ins Internet. Die Waffen sind die vielen niveaulosen Beleidigungen. Ist es das, was Jesus wollte? Als
Christ wird man hier doch ganz schön getreten und gedemütigt wenn man außerhalb des angeblichen „katholischen-Christusbild“
liegt. Aber auch Katholiken gegenseitig kratzen sich hier die Augen aus – warum? Ist sowas unbedingt nötig?
ja also ich halte persönlich auch nichts von dem Beicht- und Ablassgetue… wenn man sich versündigt
hat, dann muss man das halt bereuen und damit leben. Es nutzt einem im Grunde nichts damit zu einem anderen
Menschen zu rennen und ihm das aufzuschwatzen. Man muss es halt bereuen und seine Schuld einsehen, dann
kann man auch wieder heil werden an der Seele. Allzuviel entschuldigen bringt auch nichts, denn das macht
es für die involvierten Menschen oft nicht besser, wenn man die Sache wieder aufbringt. Innere Reue und
Veränderung der Person zum Guten ist das Entscheidende. Das lässt die Lebensgeister wieder zurückkehren.
tiefes journalistisches Niveau Lob … bekommen auch die Gemeinschaft von St. Egidio und die Kleinen Schwestern
von Charles de Foucauld. Beide Gruppierungen sind in erster Linie sozial und politisch ausgerichtet. Die
kleinen Schwestern sind eine katholische Ordensgemeinschaft …
ein wahrer Segen für die Kirche für der 1999 in Augsburg von Gauthier le Guignol erzielte ökumenische
Konsens zunichte gemacht, wäre es ein wahrer Segen für die Kirche
Luther war nie evangelisch Vor der ‘Wetterauer Zeitung’ bietet die lutherische Pfarrerin zwei Zitate ihres
Religionsgründers, des abgefallenen Augustinermönchs Martin Luther († 1546). Die Pfarrerin soll sich
mal Ihre Brille zurechtrücken, die ihr infolge allzudröhnender Sprachgewalt wohl ziemlich verrutscht
ist. Luther war katholisch bis zum seligen Ende. Er ist nie der damals noch nicht bestehenden evangelischen
Kirche beigetreten. Er war katholischer Priester, der die Predigt als persönliches Ausdrucksmittel für
sich entdeckt hat. Luther war nie evangelisch. Sollte das die Pastorin nicht gewusst haben oder hat Sie
den Tatbestand ständig zu ignorieren gelernt bekommen? Luther ist standhafter Katholik. Auch wenn das
viele Protestanten und Katholiken wegen der Auseinandersetzung mit dem damaligen Papst und wegen der Bannbulle
nicht wahrhaben wollen. Aber es ist so…! Kalamitäten wie Luther hatte Monsignore Lefebvre doch ebenso
mit dem Papst. Ihm, Lerfebvre, wurde aber noch nie vorgeworfen, er sei nicht katholisch…, im Gegenteil
viele verehren ihnen wegen seiner unbeugsamen Standfestigkeit?
was juckts die deutsche Eiche, wenn sich ein Schwein an ihrer Rinde schabt? Und was kümmert es uns, was
diese Sektenpredigerin von unserer Kirche hält?