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Mittwoch, 23. Februar 2005 10:31
Die kleine Diözese Wichita im US-Bundesstaat Kansas geht ihre eigenen Wege. Während in anderen Teilen der Weltkirche noch 25% der Katholiken zur Sonntagsmesse gehen, bleiben in Wichita gerade noch 25% der Katholiken zuhause.
Zurück zum Artikel 4 Lesermeinungen:
Mittwoch, 23. Februar 2005 21:48
Das kann man hier in „Zentraleuropa2 auch hin kriegen,
da muss man nur das faule Fleisch abtrennen…

Wenn hier manchmal nur 15% hin gehen,
man aber die übrigen 85% los werden könnte,
dann hätte man einen Kirchenbesuch von 100%,
Na?
ist doch ne Überlegung wert.

Da wäre man auch gleich die „Katholiken „ los,
die eh eher protestantisch oder sonst wie sind…
Mittwoch, 23. Februar 2005 20:20
Athanasius: Fremd ist auch, dass
diese Gegend – in der Mitte des prot. ‘Bible Belts’ – ein starker Anteil traditionalistischer Röm.-Katholischer Kapellen und Schulen kennt. Für die wenigen Katholiken sind viele Tridentinischen hl. Messen verfügbar, sowel unter dem Indult als unter der Priesterbruderschaft Sankt Pius X, welche letzte Priesterbruderschaft auch ein grosses College besitzt, also grosse Schulanlagen (www.smac.edu).

Trotzdem ist der Anteil 75 % im Vergleich zu 1960 eine wesentliche Senkung des Messbesuches, welcher in dieser Region früher fast um die Totalität lag.

In Kansas ist der Zentralsitz der Priesterbruderschaft sankt Pius X. für die USA lokalisiert.

Man darf auch nicht vergessen, dass das Apostolat unter den Indianern, bei dem viele Missionäre das leben liessen oder von den prot. Herrschern der USA unterdrückt wurden, sehr gnadenreich war und viele Heiligen des 19. Jahrhunderts im Apostolat in Kansas tätig waren.

Es ist aber trotz der guten Zahlen die Frage ob die doktrinären Kenntnissen der diözesan-Katholiken noch nicht verringert ist in den letzten Jahren. Der Kirchengang kann ja auch durchaus davon stimuliert werden, dass die strikten Protestanten der Region einfach „zur Nachfolge einladen“, zwar nicht in die reformierte Kirche, sondern in die eigne Pfarrkirche.
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Ein weiteres Beispiel einer solcher Diözese ist zu finden in Nebraska, in der Diözese 100,000 Katholiken worin auch das 2003 neugebaute Priesterseminar der Petrusbruderschaft sich befindet. Ein Seminar das im letzten Jahr mehr als 50 fähige und ausselektierte Seminaristen verweigern musste, weil schon das neue Seminar zu wenig Plätze bietet (nur 16 wurden zugelassen von 66-75 Applikanten).

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Durchaus kann man aber auch sagen, nicht unter den traditionalistischen Gemeinschaften aber, jedoch wohl in diözesanen („Novus Ordo“) Bereichen, dass der Messbesuch abhängt von der totalen Mentalität aller Einwohner (Prot., Jüd., R.-K., Ort.). In Kalifornien ist z.B. der Messbesuch desaströs niedrig, nur wenige Prozente (wie in den Niederlanden). Kardinal Mahony, der es liebt grosse Rainbow-Parties in Kirchen ab zu halten mit Homosexuellen-Aktivisten (und dessen Diözese auch entsprechend von gigantischen Skandalen pedo- und homosexueller getroffen wurde), baute vor kurzem noch eine grosse Kristallne Kathedrale: leer und vor allem auch die Kino-Stühle die man anstatt Kniebänke da einsetzte, bleiben leer. In Kalifornien sind aber auch die Anglikaner und Protestanten mehr oder weniger von diesem niedergang betroffen.
Dass es aber nicht rein wirtschaftlich oder gesellschaftlich-sozial ist bei diesen Trends, beweisen die grossen Erfolge traditionalistischer Römisch-Katholischer Kapellen und Kirchen in Kalifornien.
Mittwoch, 23. Februar 2005 14:58
sttn: @Stimme aus dem Tradiland
Ob verantwortungsbewusste Eltern Schulen wollen die den Stand von 1800 lehren das wage ich mal zu bezweifeln.
Mittwoch, 23. Februar 2005 12:47
Stimme aus dem Tradiland: Wahrscheinlich sind die katholischen Schulen von Wichita
noch wirklich katholisch geführt… Nicht so wie bei uns, wo der Begriff katholisch nur noch zur Tarnung und Täuschung der katholischen Eltern verwendet wird. Sonst würde das katholisch Schulwesen so wie bei uns einen beispiellosen Niedergang erleben (Sexualerziehung, Evolution, Zeitgeistgeschichte, keine Katechese, die diesen Namen verdient usw.).
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