Christen und Moslems haben nicht den gleichen Gott
Das Judentum ist das Erbe jenes Systems, das Jesus Christus gekreuzigt hat. Die Mitglieder dieser Religion, die sich nicht zu Christus bekehrt haben, sind radikale Gegner Christi. Für sie steht es außer Frage, unseren Herrn anzunehmen. Erzbischof Marcel Lefebvre im verbotenen Interview.
(kreuz.net) Im Jahr 1978 interviewte ein US-Journalist den Gründer der Priesterbruderschaft Sankt Pius
X., Erzbischof Marcel Lefebvre († 1991). Das Gespräch wurde damals auf Druck hoher kirchliche Kreise
nicht veröffentlicht. Der fünfte Teil des Interviews.
Können Sie uns erklären, was bei einem jüngsten Treffen eines Repräsentanten des Papstes mit moslemischen Vertretern geschah?
Ich will nicht ins Detail gehen. Der Vorfall ereignete sich in Tripolis, Libyen, wo ein päpstlicher Gesandter mit Moslems beten wollte. Diese Moslems weigerten sich und beteten getrennt und auf ihre Art und Weise.
Sie ließen den päpstlichen Gesandten im trockenen sitzen. Dieser wußte nicht, was er tun sollte.
Das zeugt von der Naivität dieser liberalen Katholiken, die glauben, daß es genügt, mit den Moslems zu sprechen, wobei diese sofort einen Kompromiß bezüglich ihrer eigenen Religion akzeptieren würden.
Die bloße Tatsache, eine enge Beziehung mit den Moslems nur aus diesen Gründen zu suchen, bewirkt eine Verachtung der Moslems uns gegenüber.
Es ist eine bekannte Tatsache, daß Moslems an ihrer Religion nie etwas ändern werden. Das steht absolut außer Frage.
Wenn die Katholiken kommen, um unsere Religion mit ihrer gleichzusetzen, führt das nur zu Verwirrung und Verachtung. Die Moslems betrachten das als Versuch, ihre Religion zu diskreditieren und sorgen sich nicht um unsere Religion.
Sie respektieren jemanden mehr, der sagt: „Ich bin Katholik, ich kann nicht mit euch beten, weil ich nicht dieselben Überzeugungen habe.“
Eine solche Person wird von den Moslems mehr respektiert als jener, der sagt, daß alle Religion gleich sind, daß wir alle dieselben Dinge glauben, daß wir alle den selben Glauben haben. Sie meinen, eine solche Person verletze sie.
Aber gibt es im Koran nicht bewegende Verse des Lobpreises für Maria und Jesus?
Der Islam anerkennt Jesus als Propheten und hat einen großen Respekt für Maria. Das rückt den Islam natürlich näher zu uns als beispielsweise das Judentum, das von uns viel weiter entfernt ist.
Der Islam entstand im 7. Jahrhundert und hat bis zu einem gewissen Grad von den christlichen Lehren jener Tage profitiert.
Das Judentum ist andererseits der Erbe jenes Systems, das unseren Herrn Jesus Christus gekreuzigt hat. Die Mitglieder dieser Religion, die sich nicht zu Christus bekehrt haben, sind radikale Gegner unseres Herrn Jesus Christus. Für sie steht es außer Frage, unseren Herrn anzunehmen.
Sie stehen im Gegensatz zur grundlegenden Basis und Existenz des katholischen Glaubens. Wir können nicht beide recht haben. Entweder ist Jesus Christus der Sohn Gottes und der Herr und Retter oder er ist es nicht.
Wir bewegen uns hier in einem Bereich, wo es nicht den kleinsten Kompromiß geben kann, ohne die grundlegende Basis des katholischen Glaubens zu zerstören. Das gilt nicht nur für Religionen, die direkt die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus als des Sohnes Gottes leugnen, sondern auch für die Religionen, die ihn, ohne ihn abzulehnen, als solchen nicht anerkennen.
Sind sie in diesem Punkt sehr fest und sicher?
Komplett sicher. Die Moslems haben beispielsweise einen ganz anderen Weg, Gott zu verstehen als wir. Ihre Auffassung von Gott ist sehr materialistisch. Man kann nicht sagen, daß ihr Gott der gleiche ist wie unserer.
Aber ist Gott nicht derselbe Gott für alle Menschen auf der ganzen Welt?
Ja. Ich glaube, daß Gott derselbe Gott für das ganze Universum ist gemäß dem Glauben der katholischen Kirche. Aber die Auffassungen über Gott unterscheiden sich sehr stark von Religion zu Religion. Unser katholischer Glaube ist der einzige und alleinige wahre Glaube.
Wenn jemand das nicht absolut glaubt, kann er nicht behaupten, ein Katholik zu sein. Wir können mit unserem Glauben in der Welt keinen Ausverkauf treiben.
In der Vorstellung der Moslems sagt Gott: „Wenn Du ins Paradies kommst, wirst Du hundertmal reicher sein als jetzt hier auf Erden. Das gilt auch für die Zahl der Frauen, die Du hier auf Erden besitzt.“
Diese Auffassung Gottes entspricht schwerlich dem, was unser Herr und Retter ist.
Nächstes Mal: Ein aufgezwungener Dialog
Können Sie uns erklären, was bei einem jüngsten Treffen eines Repräsentanten des Papstes mit moslemischen Vertretern geschah?
Ich will nicht ins Detail gehen. Der Vorfall ereignete sich in Tripolis, Libyen, wo ein päpstlicher Gesandter mit Moslems beten wollte. Diese Moslems weigerten sich und beteten getrennt und auf ihre Art und Weise.
Sie ließen den päpstlichen Gesandten im trockenen sitzen. Dieser wußte nicht, was er tun sollte.
Das zeugt von der Naivität dieser liberalen Katholiken, die glauben, daß es genügt, mit den Moslems zu sprechen, wobei diese sofort einen Kompromiß bezüglich ihrer eigenen Religion akzeptieren würden.
Die bloße Tatsache, eine enge Beziehung mit den Moslems nur aus diesen Gründen zu suchen, bewirkt eine Verachtung der Moslems uns gegenüber.
Es ist eine bekannte Tatsache, daß Moslems an ihrer Religion nie etwas ändern werden. Das steht absolut außer Frage.
Wenn die Katholiken kommen, um unsere Religion mit ihrer gleichzusetzen, führt das nur zu Verwirrung und Verachtung. Die Moslems betrachten das als Versuch, ihre Religion zu diskreditieren und sorgen sich nicht um unsere Religion.
Sie respektieren jemanden mehr, der sagt: „Ich bin Katholik, ich kann nicht mit euch beten, weil ich nicht dieselben Überzeugungen habe.“
Eine solche Person wird von den Moslems mehr respektiert als jener, der sagt, daß alle Religion gleich sind, daß wir alle dieselben Dinge glauben, daß wir alle den selben Glauben haben. Sie meinen, eine solche Person verletze sie.
Aber gibt es im Koran nicht bewegende Verse des Lobpreises für Maria und Jesus?
Der Islam anerkennt Jesus als Propheten und hat einen großen Respekt für Maria. Das rückt den Islam natürlich näher zu uns als beispielsweise das Judentum, das von uns viel weiter entfernt ist.
Der Islam entstand im 7. Jahrhundert und hat bis zu einem gewissen Grad von den christlichen Lehren jener Tage profitiert.
Das Judentum ist andererseits der Erbe jenes Systems, das unseren Herrn Jesus Christus gekreuzigt hat. Die Mitglieder dieser Religion, die sich nicht zu Christus bekehrt haben, sind radikale Gegner unseres Herrn Jesus Christus. Für sie steht es außer Frage, unseren Herrn anzunehmen.
Sie stehen im Gegensatz zur grundlegenden Basis und Existenz des katholischen Glaubens. Wir können nicht beide recht haben. Entweder ist Jesus Christus der Sohn Gottes und der Herr und Retter oder er ist es nicht.
Wir bewegen uns hier in einem Bereich, wo es nicht den kleinsten Kompromiß geben kann, ohne die grundlegende Basis des katholischen Glaubens zu zerstören. Das gilt nicht nur für Religionen, die direkt die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus als des Sohnes Gottes leugnen, sondern auch für die Religionen, die ihn, ohne ihn abzulehnen, als solchen nicht anerkennen.
Sind sie in diesem Punkt sehr fest und sicher?
Komplett sicher. Die Moslems haben beispielsweise einen ganz anderen Weg, Gott zu verstehen als wir. Ihre Auffassung von Gott ist sehr materialistisch. Man kann nicht sagen, daß ihr Gott der gleiche ist wie unserer.
Aber ist Gott nicht derselbe Gott für alle Menschen auf der ganzen Welt?
Ja. Ich glaube, daß Gott derselbe Gott für das ganze Universum ist gemäß dem Glauben der katholischen Kirche. Aber die Auffassungen über Gott unterscheiden sich sehr stark von Religion zu Religion. Unser katholischer Glaube ist der einzige und alleinige wahre Glaube.
Wenn jemand das nicht absolut glaubt, kann er nicht behaupten, ein Katholik zu sein. Wir können mit unserem Glauben in der Welt keinen Ausverkauf treiben.
In der Vorstellung der Moslems sagt Gott: „Wenn Du ins Paradies kommst, wirst Du hundertmal reicher sein als jetzt hier auf Erden. Das gilt auch für die Zahl der Frauen, die Du hier auf Erden besitzt.“
Diese Auffassung Gottes entspricht schwerlich dem, was unser Herr und Retter ist.
Nächstes Mal: Ein aufgezwungener Dialog
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
5. Christen und Moslems haben nicht den gleichen Gott
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Mittwoch, 21. Mai 2008 17:34
dawkinsstrikesagain4freemindss: was soll diese einleitung?
habt ihr gar nichts aus der geschichte gelernt? was soll dieser idiotische antisemitismus? das ist doch unglaublich! die ärgsten pharisäer! ihr blöden a-löcher!
Dienstag, 20. Mai 2008 07:56
Peter-Pan: @Nachtlaterne
die kirche kann weder behaupten etwas für die tiere in kzs noch etwas für ungeborene getanz zu haben.
es ist überall die gleiche feigheit und gleichgültigkeit. die kirche machht gemeinsame sache mit diesem
verkommenen zeitgeist.
Ja was denn jetzt? Reden Sie von der Kirche oder von Katholiken und Protestanten (davon war in Ihrem vorangegangenen Post die Rede und darauf war ich eingegangen).
@Gotthard
in welcher Zeit war der „Geist der zeit“ eigentlich kein „Zeitgeist“?
Ich glaube so um das Jahr Null. Natürlich war der historische (und auch der biblische) Jesus ein Rebell seiner Ära, er setzte den Trend, den ganze Massen nachranten – und das mit gefährlichen sozialen und antikapitalistischen Tendenzen.
Man könnte soweit gehen, ihn als linken Revolutionär zu bezeichnen. Er kann von Glück sagen nicht der Nachtlaterne begegnet zu sein
.
Ja was denn jetzt? Reden Sie von der Kirche oder von Katholiken und Protestanten (davon war in Ihrem vorangegangenen Post die Rede und darauf war ich eingegangen).
@Gotthard
in welcher Zeit war der „Geist der zeit“ eigentlich kein „Zeitgeist“?
Ich glaube so um das Jahr Null. Natürlich war der historische (und auch der biblische) Jesus ein Rebell seiner Ära, er setzte den Trend, den ganze Massen nachranten – und das mit gefährlichen sozialen und antikapitalistischen Tendenzen.
Man könnte soweit gehen, ihn als linken Revolutionär zu bezeichnen. Er kann von Glück sagen nicht der Nachtlaterne begegnet zu sein
Sonntag, 18. Mai 2008 20:34
Gotthard: @nachtfunzel
die kirche machht gemeinsame sache mit diesem verkommenen zeitgeist.
in welcher Zeit war der „Geist der zeit“ eigentlich kein „Zeitgeist“?
in welcher Zeit war der „Geist der zeit“ eigentlich kein „Zeitgeist“?
Sonntag, 18. Mai 2008 20:27
Marcelus: @Pro Germania sancta: Erzbischof Lefebvre hat die Konzilspäpste immer als Päpste anerkannt
Wenn man den Erzbischof Marcel Lefebvre als nicht katholisch bezeichnen will, dann allenfalls, weil er
die häretische Konzilserklärung Nostra aetate unterschrieben und die „Konzilspäpste“ irgendwann als
wirkliche Päpste anerkannt hat!
Lediglich später hat er sich mit der Frage beschäftigt, ob die Konzilspäpste und die Johannes-Paul-Päpste echte Päpste sind,
und diese Frage als „nutzlose Frage“ abqualifiziert, die er nicht beantworten könnte,
und die allenfalls in späteren Zeiten negativ geklärt werden könnte.
Papst Johannes Paul II. betrachtete Lefebvre aber 1988 als „selbst mit der Freimaurerei im Bunde“,
weshalb er sich widersetzte.
Lediglich später hat er sich mit der Frage beschäftigt, ob die Konzilspäpste und die Johannes-Paul-Päpste echte Päpste sind,
und diese Frage als „nutzlose Frage“ abqualifiziert, die er nicht beantworten könnte,
und die allenfalls in späteren Zeiten negativ geklärt werden könnte.
Papst Johannes Paul II. betrachtete Lefebvre aber 1988 als „selbst mit der Freimaurerei im Bunde“,
weshalb er sich widersetzte.
Sonntag, 18. Mai 2008 19:30
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 18. Mai 2008 14:17
Nachtlaterne: peter pan,
die kirche kann weder behaupten etwas für die tiere in kzs noch etwas für ungeborene getanz zu haben. es ist überall die gleiche feigheit und gleichgültigkeit. die kirche machht gemeinsame sache mit diesem verkommenen zeitgeist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.







