kreuzmeldungen
Unzerstörbar? + Schon bald ausgerottet + Kastraten für Kuba + Warnung vor einer Spaltung + Legale Vergasung

Vatikan. Die Familie ist die unzerstörbare Keimzelle der Gesellschaft, die man mit Mut und Geduld verteidigen muß. Das erklärte Papst Benedikt XVI. bei einer Audienz für die Mitglieder des päpstlichen Migrantenrates. Migrantenfamilien müßten besonders geschützt werden.
Schon bald ausgerottet
Frankreich. Weniger als 25% der Franzosen bezeichnen sich als praktizierende Katholiken. Das berichtete die katholische Tageszeitung ‘La Croix’. Noch 7% der französischen Katholiken besuchen regelmäßig die Sonntagsmesse.
Kastraten für Kuba
Kuba. Morgen, am sogenannten Tag gegen die Homophobie, fliegen Homo-Chirurgen nach Kuba, um Homosexuelle auf Wunsch zu kastrieren. Diese grausame Initiative wurde durch Mariela Castro (45), die Tochter des kubanischen Präsidenten Raoul Castro, ermöglicht. Frau Castro ist auch Leiterin eines staatlichen Zentrums für angebliche Sexualkunde. In Kuba sind solche Selbstverstümmelungen seit kurzem erlaubt. Allerdings gibt es in Kuba noch keine Ärzte, die sich auf die Verstümmelung menschlicher Geschlechtsteile spezialisiert haben.
Warnung vor einer Spaltung
Großbritannien. Mehr als 700 anglikanische Frauenpriester in England fühlen sich diskriminiert, weil sie nicht Bischof werden können. Das schrieben die Damen in einem offenen Brief. Die Erklärung steht im Rahmen der gegenwärtig angestrebten Einführung von Frauenbischöfen in England. Dabei ist geplant, daß sich jene Pfarreien, welche die Ordination von Bischöfinnen kritisieren, zu einer eigenen Diözese zusammenschließen. Dieses Angebot ist für die Frauenpriester unerträglich. Eine solche Kompromißlösung spalte die anglikanische Gemeinschaft, erklären sie.
Legale Vergasung
Schweiz. Das Schweizerische Euthanasie-Unternehmen ‘Dignitas’ arbeitet im Rahmen des Gesetzes der Eidgenossenschaft. Das erklärte die Regierung des Kantons Zürich auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat. Der Kantonsrat ist das Kantonsparlament. Auslöser für die Anfrage war die Aufdeckung der Methoden von ‘Dignitas’. Der Verein benützt zum Beispiel Helium, um seine lebensmüde Kundschaft qualvoll ersticken zu lassen. Der Regierungsrat glaubt, dem Verein keine selbstsüchtigen Beweggründe nachweisen zu können. Zum Mitgliedsbeitrag bei ‘Dignitas’ erklärte die Regierung, dieser sei zwar „nicht unerheblich“, aber nachvollziehbar.
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Freitag, 16. Mai 2008 22:29
holyghost: @derfux: Es kommt wahrscheinlich darauf an, was bei der Kastration
alles entfernt wird. Denen, dem Kaiser von China dienenden Eunuchen wurden Hoden und Penis entfernt. Da
kann also von „grudlegenden“ sex. Fähigkeiten keine Rede mehr sein.
Es geht keinesfalls um eine wie im Bericht erwähnte „Selbstverstümmelung“, sondern um Geschlechtsangleichung bei Menschen, die sich im falschen Geschlecht geboren fühlen. Ihnen werden Penis und Hoden entfernt, eine Neovagina geformt und aus der Eichel die weibliche Klitoris und zwar so, dass die Nerven zu diesem empfindlichen Organ nicht beschädigt werden. Der Hormonmangel, der durch die Entfernung der Hoden entsteht, wurde bereits zuvor durch Gabe von Östrogenen entsprechend angepasst, die für den Rest des Lebens auch weiterhin genommen werden müssen und zu einer Verweiblichung führten.
Die Menschen – sowohl Männer, als auch Frauen (denn in die andere Richtung gibt es dieses Phänomen ebenfalls) – sehen in diesem Schritt, der mit erheblichen Komplikationen und auch Schmerzen verbunden ist, die einzige Möglichkeit, endlich ein freies und ihrem gefühlten Geschlecht nach auch „richtiges“ Leben zu führen. Auch mit einer erfüllten Sexualität.
Es geht keinesfalls um eine wie im Bericht erwähnte „Selbstverstümmelung“, sondern um Geschlechtsangleichung bei Menschen, die sich im falschen Geschlecht geboren fühlen. Ihnen werden Penis und Hoden entfernt, eine Neovagina geformt und aus der Eichel die weibliche Klitoris und zwar so, dass die Nerven zu diesem empfindlichen Organ nicht beschädigt werden. Der Hormonmangel, der durch die Entfernung der Hoden entsteht, wurde bereits zuvor durch Gabe von Östrogenen entsprechend angepasst, die für den Rest des Lebens auch weiterhin genommen werden müssen und zu einer Verweiblichung führten.
Die Menschen – sowohl Männer, als auch Frauen (denn in die andere Richtung gibt es dieses Phänomen ebenfalls) – sehen in diesem Schritt, der mit erheblichen Komplikationen und auch Schmerzen verbunden ist, die einzige Möglichkeit, endlich ein freies und ihrem gefühlten Geschlecht nach auch „richtiges“ Leben zu führen. Auch mit einer erfüllten Sexualität.
Freitag, 16. Mai 2008 20:26
Peter-Pan: Ausgerottet? Was soll das denn heißen?
Die Überschriftenwahl wird hier immer abstruser. Warum ist hier von ausgerottet die Rede? Es werden doch
nicht weniger Katholiken, weil jemand sie jagd und zur Strecke bringt.
Das Interesse am Katholizismus verebt vielleicht, weil Katholiken Konvertieren oder aus der Kirche austreten oder schlicht und einfach keine Lust mehr haben oder keinen Sinn mehr darin sehen, den Gottesdienst zu besuchen.
Aber womit soll hier der Begriff „ausgerottet“ gerechtfertigt sind.
Das Interesse am Katholizismus verebt vielleicht, weil Katholiken Konvertieren oder aus der Kirche austreten oder schlicht und einfach keine Lust mehr haben oder keinen Sinn mehr darin sehen, den Gottesdienst zu besuchen.
Aber womit soll hier der Begriff „ausgerottet“ gerechtfertigt sind.
Freitag, 16. Mai 2008 19:01
Dr. Peter Enderfers: @ Redaktion
Bitte um Löschung meines Accounts, da nicht mehr genutzt. Danke! PE
Freitag, 16. Mai 2008 11:38
Kurt K.: derfux
Es kommt wahrscheinlich darauf an, was bei der Kastration alles entfernt wird.
Jain.
Bei den Kastraten in Europa (die einzig und allein zur Erhaltung ihrer Knabenstimme kastriert wurden) war halt das Hauptproblem, dass diese schon vor der Pubertät kastriert werden mussten, um ebenjenes zu erreichen. Und vor der Geschlechtsreife sind Knaben nunmal nicht eben libidinös. Und wenn sie dann schon kastriert werden, dann fehlen die männlichen Sexualhormone und sie werden in den allermeisten Fällen keine Libido entwickeln.
Bei den sog. Eunuchen in den arabischen Ländern konnte es sein, dass sie erst im Mannesalter kastriert wurden – und somit eigentlich geschlechtsreif waren.
Jain.
Bei den Kastraten in Europa (die einzig und allein zur Erhaltung ihrer Knabenstimme kastriert wurden) war halt das Hauptproblem, dass diese schon vor der Pubertät kastriert werden mussten, um ebenjenes zu erreichen. Und vor der Geschlechtsreife sind Knaben nunmal nicht eben libidinös. Und wenn sie dann schon kastriert werden, dann fehlen die männlichen Sexualhormone und sie werden in den allermeisten Fällen keine Libido entwickeln.
Bei den sog. Eunuchen in den arabischen Ländern konnte es sein, dass sie erst im Mannesalter kastriert wurden – und somit eigentlich geschlechtsreif waren.
Freitag, 16. Mai 2008 11:28
EvaHermanFan akaFreimaurerin: @kurt
Stimmt, ich dachte allerdings weniger ans MA als an sowas wie Hochbarock. (Was die Vorstellungen über Sexualität angeht, war das ja vielleicht kein großer Unterschied.) Außerdem waren die Herren ja oft Opernstars, und sich mit so einem zu schmücken, war wohl auch ne tolle Sache für manche.
Freitag, 16. Mai 2008 11:27
derfux: Es kommt wahrscheinlich darauf an, was bei der Kastration
alles entfernt wird. Denen, dem Kaiser von China dienenden Eunuchen wurden Hoden und Penis entfernt. Da kann also von „grudlegenden“ sex. Fähigkeiten keine Rede mehr sein.
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