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Sonntag, 18. Mai 2008 17:46
„Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen Systeme den Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“ Interessante Thesen eines lutherischen Pastors.
Zurück zum Artikel 85 Lesermeinungen:
Sonntag, 25. Mai 2008 18:26
Marcelus: @Arkanum/kreuts.net: Dann gibt es ja Doppelnamen durch Eheschließung im Deutschen Reich schon reich…
lich lange, auch wenn man damals nur in Ausnahmefällen davon Gebrauch gemacht wurde, im Gegensatz zu heute und bei Herrscherdynastien.
Donnerstag, 22. Mai 2008 14:22
Arkanum/kreuts.net: dem Artikel zufolge
gab es die Möglichkeit eines doppelten Ehenamens schon 1889. Eine Abschaffung durch die Nazis ist mir nicht bekannt; Hedwig Courths-Mahler konnte ihren Doppelnamen jedenfalls in der Nazizeit behalten.
Donnerstag, 22. Mai 2008 14:07
Marcelus: @Arkanum: kreuts.net: Und seit wann gibt es Doppelnamen im Deutschen Reich, die durch Eheschließung
entstehen?
Könnte aber auch durch die NSDAP wieder abgeschafft worden sein.
Donnerstag, 22. Mai 2008 14:05
Arkanum/kreuts.net: Doppelname
Bei Hedwig Courths-Mahler ist der Doppelname -vor Hitler- durch die Eheschließung entstanden.
Donnerstag, 22. Mai 2008 14:01
Marcelus: @Sirilo: Doppelnamen gibt es schon lange in Deutschland,
allerdings in welchem Zusammenhang,
z.B. ob die angetraute Frau auch ihren Geburtsnamen mit Bindestrich weiterführen darf,
oder ob der Doppelname einfach der überlieferte Familienname ist.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:54
Sirilo: @Marcelus: Doppelname
Die Möglichkeit zum Doppelnamen gab es schon vor Hitler. Denken Sie nur an Droste-Hülshoff, Handel-Mazzetti, Courths-Mahler!
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:45
Marcelus: Die Möglichkeit von Doppelnamen gab es damals wohl auch noch nicht,
sonst hätte sie ihren früheren Familiennamen mit Bindestrich weiterverwenden können,
und in den Geschichtsbüchern als verehelichte „Hitler-Braun“ eingehen können.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:41
Arkanum/kreuts.net: das stimmt,
sie starb auch ganz offiziell als Eva Hitler.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:32
20mancro5 †: Adolf Hitler
hat doch kurz vor seinem Selbstmord Eva Braun geheiratet.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:30
Marcelus: @Harro Meyer: Hitler war ehelos,
aber im Zölibat lebte er nur in der Propaganda für den einfachen Reichsbürger.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:29
HarroMeyer: Der Apostel Paulus lässt grüssen
Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen Systeme den Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“
Da fehlt jetzt nur noch der Hinweis, Das Hitler ehelos war. Da finde ich die jüdische Regelung, dass Hohepriester eine intakte Familie nachweisen müssen – was dem Paulus nicht gelungen ist –, besser. Die wissen, wovon sie reden
Dienstag, 20. Mai 2008 13:50
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 19. Mai 2008 20:01
Nachtlaterne: botschaft von la salette, auszug:
Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Umwälzungen; man muß sich darauf gefaßt machen, mit eiserner Rute regiert zu werden und den Kelch des göttlichen Zornes zu leeren …
Die Dämonen werden den Glauben Stück für Stück untergraben, sogar bei gottgeweihten Personen und sie auf eine Weise blind machen, daß sie den Geist dieser bösen Engel annehmen … Viele werden ihren Glauben ganz verlieren und viele Seelen mit ins Verderben reißen.
Schlechte Bücher wird es im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall Gleichgültigkeit und Kälte imJ)ienst Gottes verbreiten … Es wird Kirchen geben, in denen man diesen Geistern dient…
Wehe den Kirchenfürsten, die nur danach trachten, ihre Macht zu erhalten und mit Hochmut herrschen. Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, weil die Kirche eine Zeitlang großen Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Es wird eine Zeit der Finsternis sein, und die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen. Da der Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will sich jeder selber führen und sich über seinesgleichen erheben. Man wird die Vollmacht der Kirche abschaffen, Ordnung und Gerechtigkeit mit Füßen treten. Überall wird Mord, Haß, Mißgunst, Lüge und Zwietracht herrschen, und man wird weder das Vaterland noch die Familie lieben … Die Regierungen werden alle das gleiche Ziel verfolgen, das darin besteht, jeden religiösen Einfluß zu beseitigen, um dem Materialismus, Atheismus, Spiritismus…
Montag, 19. Mai 2008 18:41
Florian Geyer: Es ist die Zeit
in der sich die Religion an vielen Orten in die Häuser und Wohnungen und in den Schoß der Familien zurückzieht, und der Glaube der Guten und der Getreuen mit dem Mut der Märtyrer öffentlich und furchtlos bekannt werden muß. Denn immer mehr wird wahre und echte katholische Frömmigkeit dem Unverstand und der Verfolgung der Welt, ja der lau und kalt gewordenen Priester ausgesetzt.

Immer mehr vollzieht sich die Scheidung der Geister; in unheimlichem Maße wird die Spreu vom Weizen geschieden. Viele sind innerlich abgefallen von Meiner Kirche und dem Glauben der Offenbarung, – und noch mehr werden abfallen. Die Zeit wird kommen, in der an vielen Orten die Herde ohne Hirten sein wird, oder schlechte Hirten das Heiligtum verwüsten. In der Stunde der Erlösung auf Golgotha hat der herr das Wort gesprochen: «Siehe da deine Mutter!» Dieses Wort hat nicht nur für die Stunde Seines blutigen Erlösersterbens und für Seinen Jünger Johannes Bedeutung, sondern es war gesprochen für die Menschen bis ans Ende der Zeit; denn diese jungfräuliche Mutter sollte als Mutter für alle jene wirken, die Seinen Namen tragen, damit sie von dem Geiste Seiner Nachfolge erfüllt werden.
Montag, 19. Mai 2008 10:15
Nachtlaterne: aus dem galaterbrief
16 Weil wir aber erkannt haben, daß der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus, und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird niemand gerecht.

17 Wenn nun auch wir, die wir in Christus gerecht zu werden suchen, als Sünder gelten, ist dann Christus etwa Diener der Sünde? Das ist unmöglich!

18 Wenn ich allerdings das, was ich niedergerissen habe, wieder aufbaue, dann stelle ich mich selbst als Übertreter hin.

19 Ich aber bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden;

20 nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.

21 Ich mißachte die Gnade Gottes in keiner Weise; denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben.
Montag, 19. Mai 2008 10:11
Brandenburgis: Mein lieber Laberhuber
bitte bekennen Sie sich zunächst zum Erkenntnisprinzip der hl. Dreifaltigkeit, dann können wir weiter sehen!
Montag, 19. Mai 2008 09:54
Nachtlaterne: aus dem römerbrief:
12 Alle, die sündigten, ohne das Gesetz zu haben, werden auch ohne das Gesetz zugrunde gehen, und alle, die unter dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden.

13 Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun.

14 Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.

15 Sie zeigen damit, daß ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken klagen sich gegenseitig an und verteidigen sich –

16 an jenem Tag, an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkündige, das, was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird.

17 Du nennst dich zwar Jude und verläßt dich auf das Gesetz, du rühmst dich deines Gottes,

18 du kennst seinen Willen, und du willst, aus dem Gesetz belehrt, beurteilen, worauf es ankommt;

19 du traust dir zu, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis,

20 Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer, für den im Gesetz Erkenntnis und Wahrheit feste Gestalt besitzen.

21 Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber belehrst du nicht. Du predigst: Du sollst nicht stehlen!, und stiehlst.

22 Du sagst: Du sollst die Ehe nicht brechen!, und brichst die Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber Tempelraub.

23 Du rühmst dich des Gesetzes, entehrst aber Gott durch Ü…
Montag, 19. Mai 2008 09:21
Sozialkatholisch: Datis necla rissaus collonia.
Also wenn ich diesen Otto erwische der die Ottographie erfunden hat, kricht der Ärger.
Montag, 19. Mai 2008 09:13
clarissa colonia: Guten Morgen, werte Nachtlaterne,
ist es bei Ihnen wieder hell genug für Orthographie? Ach nein, leider nicht, die korrekte Orthographie ist ja dem Bibelzitat geschuldet, nachdem Sie uns gestern nur mit „Bildern und Glaichnissen“ erfreuten.
Montag, 19. Mai 2008 09:04
Nachtlaterne: Über Schwule und Lesben:
Aus dem Römerbrief:
Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.

25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.

26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;

27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.

28 Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, so daß sie tun, was sich nicht gehört:

29 Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden

30 und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern,

31 sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen.

32 Sie erkennen, daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.
Montag, 19. Mai 2008 01:18
Vineta: @ Benedikt:Über die Inkonsequenz!
1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ???

Warum sollte jemand wegen dem Zölibat konvertieren?Na,was schreibt unser Protestant da oben so alles, sich als Bewunderer der kath. Kirche outend:
a) Daß er viel vom Priesterzölibat hält
b) Daß Ehe und Familie eher keine Energiequelle für Pfarrer sind
c) Daß bei Pastorenehen die Scheidungsquote hoch, wenn nicht die höchste ist
d) Daß es bei Pastoren eine hohe, wenn nicht die höchste Frühpensionärsquote gibt
e)Daß bei weitem mehr katholische ( 7000?) als evangelische Geistliche den Mut hatten, die KZs auch mal von innen kennenzulernen.
f) Daß er bei Katholiken mehr Standhaftigkeit und Glaubenstreue beobachtet hat als bei Protestanten
Amerikaner wechseln oft eines einzigen geringfügigen Punktes wegen die Konfession, und der tut es nicht mal bei so vielem, ihm mehr Zusagendem ? Einfach inkonsequent der Mann, Oder ?

Wer a sagt, muß auch b sagen! Sie sind vielleicht ebenso inkonsequent, da Sie nur auf 1), aber nicht auf 2) eingingen.
Montag, 19. Mai 2008 00:39
clarissa colonia: Gut, noch ein paar Fragen:
Wie kam Jesus per Schiff nach Gerasa in der Dekapolis (Mc 5,1-2.21)? Wieso nennt sich der unreine Geist selbst Legion (Mc 5,9)? Wieso gestattet Jesus den/den Geist(ern) in eine Schweineherde zu fahren? Wie weit mußte diese Schweineherde laufen, um sich ins nächste Meer stürzen zu können (Mc 5,13)? Sind die Jünger (oder der Hl. Marcus) da mitgelaufen, oder woher war das ansonsten bekannt? Wie haben die gerasener Hirten davon Kenntnis erlangt (Mc 5,16)? – Fragen über Fragen, die aber wohl erlaubt sein werden, da die Psalmen ja auch nicht (alle) aus König Davids Feder stammen.
Montag, 19. Mai 2008 00:22
Leblhuber: @Brandenburgis:
Und es leberte wieder der Laberhuber
Ich würde mich gerne mit dir auseinandersetzen, wenn du mehr auf dem Kasten hättest, als diese kindlich-aggressiven Sager.
Montag, 19. Mai 2008 00:22
clarissa colonia: Werter Brandenburger,
woraus Sie das Recht ableiten wollen, sich quasi private Scherze anzueignen, wüßte ich schon gerne! Sieben Sie Ihren Sand, bleiben Sie bei Ihrem Leisten, sonst wird über Sie die Rechtsacht verhängt; vielleicht auch die Rechtsneun!
Montag, 19. Mai 2008 00:13
Brandenburgis: Und es leberte wieder
der Laberhuber
Montag, 19. Mai 2008 00:11
clarissa colonia: Gut, werter Florian,
die Psalmen sind (nicht alle) von David; dann dürfen wir wohl auch annehmen, daß Deut 34 auch nicht von Mose stammt, oder?

Da wären dann aber noch ein paar Fragen: Was wurde mit den Gaben der drei Weisen? Warum weiß nur Matthäus vom bethlehemitischen Kindermord des Herodes? Warum behauptet Jesus, Jerusalem habe die ihm gesandten Propheten gesteinigt (Mt 23,37), obwohl die Schrift dafür keinen einzigen Beleg liefert? Warum schickt Jesus seine Jünger, einen Mann zu suchen, der einen Wasserkrug trägt (Mc 14,13; Lc 22,10)?
Montag, 19. Mai 2008 00:01
Leblhuber: @Clarissa!
Darf ich dann sagen, daß nicht alle Psalmen von David stammen?
Wieder ein gelungener Schuss ins Tor! Gratulation!

Ich hoffe, Sie werden nicht müde, ab und zu Ihre Perlen vor die hiesigen Säue zu werfen.

Irgendwann verkehrt sich der Spaß möglicherweise in Langeweile.

Das wäre für kreuz.net fatal!

Herzlichste Grüße
Sonntag, 18. Mai 2008 23:52
Brandenburgis: Es hat immer auch
evangelsiceh Pfarrer gegeb, die zölibatär gelebt haben. Im übrigen kann jeder evang. Pfarrer, der konvertiert, Priester werden und seine Familie behalten.
Sonntag, 18. Mai 2008 23:47
clarissa colonia: Weil er das allenfalls
wegen des Zölibats täte.
Sonntag, 18. Mai 2008 23:47
Florian Geyer: clarissa
gerne
mein Interesse zum alten Testament ist eher begrenzt, da meine Glaubensüberzeugung ausschliesslich auf den neuen Bund aufbaut in den der Alte gemündet ist.
Sonntag, 18. Mai 2008 23:45
Benedikt: @ vineta
1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ???

Warum sollte jemand wegen dem Zölibat konvertieren?
Sonntag, 18. Mai 2008 23:38
clarissa colonia: Danke, werter Florian,
auch für den Hinweis auf Ihren längeren Beitrag, den ich schon zur Kenntnis genommen und überflogen, aber noch nicht detailliert gelesen habe.

Also, P12 und seine große Exegeseenzyklika sind nicht modernistisch; da bin ich erleichtert.

Darf ich dann sagen, daß nicht alle Psalmen von David stammen?
Sonntag, 18. Mai 2008 23:36
Brandenburgis: Herr Härtwig scheint ein jüngerer Mann zu sein.
Ich aber bin in der DDR im evangelischen Pfarrhaus aufgewachsen (1954 – 1974) und weiß also, was er anscheinend nicht weiß. Die Ehen der evangelischen Pastoren waren in aller Regel intakte und harmonische Ehen, die meist mit einer großen Kinderschar gesegnet waren. Das harmonische und reiche Familien- und Eheleben war nicht nur Kraftquell für die Pastoren, sondern auch wichtiger Kern und Vorbild für die evangelischen Gemeinden.
Sicherlich hat das Eheleben auch Schattenseiten für den pastoralen und sakramentalen Dienst, doch letztlich sprechen 500 Jahre evangelisches Pfarrhaus zu mindestens 90% pro geistlichen Ehestand und höchstens zu 10% dagegen.
Das leidige NS-Beispiel spricht zwar vollinhaltlich gegen das moderne evangelische Kirchenwesen, aber in keiner Weise gegen den Ehestand des römisch-katholischen Pfarrers. Man sehe sich mal an, wie alle diese zölibatären Priester in den 1950er/60er Jahren vor dem Modernismus in die Knie gegangen sind und urteile dann ein wenig milder über die ev. Pfarrer im NS-Staat. Meine beiden Großväter waren übrigens Pfarrer unter diesem Regime.
Das Argument „Berufstätigkeit der Frau, Schulen der Kinder“ ist nichtig, ist ein Pfarre ert einmal geweiht/Ordiniert, muß er sowieso dorthin, wohin in die jeweilige Kirchenleitung steckt.
Sonntag, 18. Mai 2008 23:34
Florian Geyer: Clarissa
zu 1 und 2:

natürlich nicht !
Sonntag, 18. Mai 2008 23:23
clarissa colonia: Werter Florian,
das war nicht meine Frage; diese war doch ganz einfach, wie jene, die, den Dikasterien des Hl. Stuhls vorgelegt, mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist (vielleicht lag es ja an der Sprache); also nochmals:

1) Utrum ven. Pius XII P.M. a morbo „modernismo“ nomine esset infectus, an non?

2) Utrum eiusdem P.M. Lit. Enc., quae „Divino afflante spiritu“ inscribuntur, a „modernismo“ essent inspiratis, an non?
Sonntag, 18. Mai 2008 23:12
Florian Geyer: Clarissa Ich darf Sie einladen
den Text in der Leserzeitung zum Thema zu lesen !!!!
Sonntag, 18. Mai 2008 23:11
Leblhuber: Liebe Clarissa!
von Ihrer Kenntnisnahme nehme ich ebensolche – gq.t.a.!
Ich habe keine Lust, zu so später Stunde danach zu googeln.

Vergessen Sie nicht, dass ich ein Betriebswirt bin, der bloß 6 Jahre Latein hatte und das nur mit mäßigem Erfolg.

Ich bitte daher um Verdeutlichung.

Meine Zuneigung zum Lateinischen hat sich erst entwickelt, als ich ein Missale aus den 20ern geerbt habe.
Sonntag, 18. Mai 2008 23:02
Florian Geyer: Clarissa
die Enzyklika leugnet keineswegs dass Christus in seinem Wirken die Naturgesetze in Wundern ausser Kraft setzte als Zeichen seiner Vollmacht…
Sonntag, 18. Mai 2008 23:01
clarissa colonia: Leber Liebelhuber!
von Ihrer Kenntnisnahme nehme ich ebensolche – gq.t.a.!
Sonntag, 18. Mai 2008 22:57
Leblhuber: Liebe Clarissa!
Pius XII:

„Es braucht hier auch nicht daran erinnert zu werden – allen, die sich mit dem Studium der Heiligen Schrift befassen, ist es ja bekannt und geläufig-, wie hoch die Kirche von Anfang an bis heute die textkritischen Studien gehalten hat. Heute, nach dieses Fach zu so hoher Vollkommenheit gelangt ist, ist es daher für die Vertreter der Bibelwissenschaft eine ehrenvolle, wenn auch nicht immer leichte Pflicht, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, dass katholischerseits möglichst bald kritische Ausgaben sowohl der biblischen Bücher als auch der alten Übersetzungen hergestellt werden, die mit vollster Ehrfurcht gegen den heiligen Text eine gewissenhafte Beobachtung aller kritischen Regeln verbinden.“

Ich nehme zur Kenntnis , dass gegen manche Besserwisser auch Pius XII nicht hilft.
Sonntag, 18. Mai 2008 22:57
clarissa colonia: Womit, werter Florian,
„ist die Genesis gemeint“?
Nur zwei einfache Fragen stellte ich, deren Beantwortung für theologisch so versierte und dogmatisch gefestigte Disputanten wie Sie und Marcellus doch keine Schwierigkeit darstellen dürfte.
Sonntag, 18. Mai 2008 22:56
Daniel Stöhr: Bibelkommisssion 1909
Laut einer Entscheidung der päpstl. Bibelkommision ist die „Bildung der ersten Frau aus dem ersten Mann“ als wörtlich und geschichtlich aufzufassen, weil es die Grundlagen des Christentums berührt (D 2123).

Dazu scheint sich Pius XII. eindeutig in Widerspruch zu setzen indem er eine evolutive Entwicklung hins. des menschl. Leibes nicht auschließt. Das nämlich schließt den o.g. Sachverhalt aus.

Welchen theologische Gewissheitsgrad hat die Entscheidung einer Bibelkommisssion?
Sonntag, 18. Mai 2008 22:53
Pro Germania sancta †: @colonia: Pacelli war als Freund alles Jüdischen natürlich auch von der Kabbla beenflusst,
der jüdischen Geheimlehre, was sich auch in seinen Enzykliken, z.B. in Divino afflante spiritu und Mystici Corporis, niedergeschlagen hat!
Sonntag, 18. Mai 2008 22:53
Florian Geyer: clarissa
damit ist die Genesis gemeint und nicht die Wunderleugnung
Sonntag, 18. Mai 2008 22:49
clarissa colonia: Nun, die MONUMENTA GERMANIAE SACRAE
kennen wir schon zur Genüge, und über Ihre sehr interessanten Theorien wollen Wir Sie ein anderes Mal gerne hören!
Sonntag, 18. Mai 2008 22:45
Pro Germania sancta †: Der Modernismus, wie er von Papst Pius X. verurteilt wurde,
ist das „Sammelbecken der (neuzeitlichen) Häresien“ wie Marxismus, Darwinismus, Nihilismus usw., die allesamt auf Juden und Freimaurern zurückzuführen sind. Da Pacelli sehr wahrscheinlich jüdischer Abstammung, in jedem Fall aber ein Freund und Förderer des Halacha-Judentums war, stand er – ohne Frage – auch dem Modernismus nahe!
Sonntag, 18. Mai 2008 22:45
clarissa colonia: Nun, werter Florian,
Divino afflante?
Sonntag, 18. Mai 2008 22:42
Florian Geyer: Wer kann mir beweisen
dass Jesus NICHT übers Wasser gegangen ist ?

(und mit übers Wasser gehen meine ich dass dass er einen Fuß nach den Anderen auf der Wasseroberfläche gesetzt hat welche ihn getragen hat !)

By the Way:

Wenn Jesus übers Wasser gegangen ist und Lazarus vom Toten erweckt hat (und ich meine das wörtlich), wie hätten es die Evangelisten anders formulieren müssen dass die Neotheologen die Berichte glauben und nicht verleugnen ?
Sonntag, 18. Mai 2008 22:34
clarissa colonia: Nun, werter Marcellus,
Modernismus?
Sonntag, 18. Mai 2008 22:30
Marcelus: @Gotthard: Kein Wunder, daß Sie genau diesen Theorien anhängen,
die das Hl. Offizium ausdrücklich verurteilt hat.

Gerade er refelktiert seine Glaubenserfahrung und die der christlichen Gemeinden – und gibt sehr sehr viele Antworten auf deren Fragen– theologische Antworten!
Also alles nur Dinge, die nie stattgefunden haben – außer im Hirn des hl. Johannes, der natürlich auch nicht der Evangelist ist, sondern unzählbare Redakteure und Umschreiber.
Sonntag, 18. Mai 2008 22:30
clarissa colonia: Werter M. Claudius Marcellus,
wenn also P12 kein Modernist war, dannist Divino afflente spititu wohl auch nicht modernistisch, oder?
Sonntag, 18. Mai 2008 22:27
Gotthard: @Geyer
Die Berichte sind Grundwahrheiten die nicht durch Buchstabenklaubereien ihres Bericht – Gehaltes über übernatürliche Ereignisse beraubt werden können.
Gerade Johannes gibt den geringsten Anlass von Berichten zu denken.
Gerade er refelktiert seine Glaubenserfahrung und die der christlichen Gemeinden – und gibt sehr sehr viele Antworten auf deren Fragen – theologische Antworten!

Wie gehen Menschen mit all den schrecklichen Geschehnissen um sie herum um – die persönlichen und allgemeinen Katastrophen?
Die Antwort des Joh: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn dahingab…“

Erst gläubigen Rückblick macht eine solche Aussage Sinn…
Konsequenterweise verzichtet JOH – wie Markus – auf Kindheits“geschichten“ … auch sie sind theologische Deutungen und Glaubensbekenntnisse …
Sonntag, 18. Mai 2008 22:27
HeinrichderZweite: Nun ja, ich habs vor ein paar Tagen schon festgestellt,
Lebl ist eine Schande für aufrichtige Juden wie für aufrichtige Katholiken. Er biedert sich überall an und ist doch nirgens zuhause. Everybody’s darling, everybody’s Depp, wie ‘s so schön heißt. Na ja, wetten, dass er selber das alles anders sieht. „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“. Lebl weiss das. Deshalb verweigert er sie!
Sonntag, 18. Mai 2008 22:26
Marcelus: @clarissa colonia: Papst Pius XII. war mit Sicherheit kein Modernist,
wie Sie behaupten.
Sonntag, 18. Mai 2008 22:25
clarissa colonia: Leber Liebelhuber!
Geben Sie sich keine Mühe; auch Divino afflante ist (wie ihr Autor) modernistisch. Und wenn noch nicht einmal Pius XII. (nicht der, welcher und hier gelegentlich durch seine Anwesenheit erleuchtet) etwas zur Exegese der Scriptura sagen dürfte, wie können Sie sich dann unterstehen, solch modernistische Ketzerei hienieden vor dem Tribunale dieser vom Hl. Geiste unmittelbar erleuchteten Richter zu vertreten?
Sonntag, 18. Mai 2008 22:22
Marcelus: Die Evangelisten sind natürlich zuallererst
Historiker, und nicht Jahrmarktgaukler, wie man uns heute weismachen möchte.
Sonntag, 18. Mai 2008 22:19
Die Berichte sind Grundwahrheiten die nicht durch Buchstabenklaubereien ihres Bericht – Gehaltes über übernatürliche Ereignisse beraubt werden können.

Frohbotschaft alleine ist vor allem bei Johannes zuwenig, es sind radikale Forderungen enthalten und es wird der Dualismus bezeugt der (abseits jedes Manichäismus) in der irdischen Welt der Dinge wirkt.
Sonntag, 18. Mai 2008 22:19
Marcelus: @Leblhuber: Wenn Sie die Evangelien nicht als geschichtliche Wahrheit glauben,
sondern als Märchen, dann sind Sie kein Gläubiger.
Sonntag, 18. Mai 2008 22:07
Leblhuber: @Flo:
deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher
Johannes ist

1. kein Geschichtsfälscher, weil die Evangelisten allesamt keine Historiker sind und sich auch nicht den Anschein von Historikern geben, daher auch keine Geschichtsfälscher sein können, und er ist

2. kein Geschichtsfälscher, weil er als DER THEOLOGE unter den Evangelisten durch seine Sprache und seinen Stil besonders deutlich macht, dass er der Christologe unter den Evangelisten ist. Kein Geschichtsschreiber!!!

Wenn er kein Geschichtsschreiber sein wollte, kann er auch heute nicht als Geschichtsfälscher denunziert werden.

Oder glauben Sie wirklich, Jesus hätte zu einfachen Leuten vor 2000 Jahren so gesprochen:

Ich bin das Licht der Welt (8,12)
Ich bin die Auferstehung und das Leben (11,25)
Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben (15,5)

Niemand hätte ihn verstanden.

Wer seine Theologie wie einen Tatsachenbericht liest, hat dringenden Bildungsbedarf.

Jeder, der das NT als Tatsachenbericht liest, kommt wegen der vielen Widersprüche in Argumentationsnotstand.

Wer sie als Frohbotschaft des Heils liest, entgeht diesem Dilemma.
Sonntag, 18. Mai 2008 21:45
Florian Geyer: vor allem, Marcelus
werden die Evangelisten diskreditiert und die Ereignisse geleugnet. Es wird dabei jede Theorie akzeptiert nur nicht diejenige die der 1:1 Faktizität der Berichte welche zb Wunder inkludiert. Diese Möglichkeit wird a priorie ausgeschlossen und tabuisiert.

also:
Willkommen in der Ideologie
Sonntag, 18. Mai 2008 21:37
Marcelus: @F. Geyer: Die Evangelien sind keine subjektivistisch-irrealen Theologietheorien,
wie dies heute die Modernisten unbehelligt durch das Papsttum an sämtlichen Fakultäten der westlichen Welt lehren dürfen.

Der hl. Papst Pius X. hat diese Ansicht ausdrücklich verurteilt und die Verbreitung dieser Irrlehre durch den Antimodernisteneid verboten und die Durchsetzung dieses Dekretes durch Diözesankommissionen genau überwachen lassen.
Sonntag, 18. Mai 2008 21:34
Florian Geyer: Gotthard
keineswegs glaube ich denen die sagen dass die Evangelien sind Berichte sind die nur die persönliche Interpretation des Evangelisten wderspiegeln.

Man leugnet damit die historische Faktizität der Ereignisse und unterstellt dem Evangelisten eine persönlich gefärbte Mystifizierung.

Berichten die Supernaturalistisches betriffen wird generell pauschal die Historizität abgesprochen was die Ideologie der zeitgenössischen Auslegungschule offenbart.

Deshalb muss ich sagen zu jedem Bultmann und Drewermannschüler:

Hinweg mit dir Satan
Sonntag, 18. Mai 2008 21:29
Nachtlaterne: Den Opfern der Demokratie:
Sonntag, 18. Mai 2008 21:28
Marcelus: @F. Geyer: Worin soll St. Johannes der Evangelist und der Apostel
das Evangelium verfälscht haben?
Sonntag, 18. Mai 2008 21:25
Gotthard: @geyer
deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher
was soll an dem von Dir eingestellten Abschnitt aus dem Johannes-Ev denn nun angeblich historisch sein?
Sonntag, 18. Mai 2008 21:02
Nachtlaterne: nichts gelernt
Sonntag, 18. Mai 2008 20:59
Florian Geyer: Gotthard
iwo Gotthard

Johannes bringts halt besonders auf den Punkt.

deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher
Sonntag, 18. Mai 2008 20:57
Gotthard: @Geyer
gibt es in Deinen Augen auch unwichtige Evangelien?
Sonntag, 18. Mai 2008 20:55
Florian Geyer: wichtiges Evangelium heute:
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.

Denn mit dem Gericht verhält es so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind. (Joh 3,14-21)
Sonntag, 18. Mai 2008 20:43
Marcelus: @ordo62: In dieser Zeit gab es allerdings auch (fast) Vollbeschäftigung in der BRD und
in Österreich, nicht nur in der DDR,
da die soziale Marktwirtschaft damals ausgezeichnet funktioniert hat.
Sonntag, 18. Mai 2008 20:35
ordo62: @Marcelus
Die Zeiten in denen dort Vollbeschäftigung herrschte will ich auf keinen Fall wiederhaben.

Das meine ich sowohl aus politischen als auch aus ökologioschen Gründen.
Sonntag, 18. Mai 2008 20:20
Nachtlaterne: Wer???
Sonntag, 18. Mai 2008 20:14
clarissa colonia: Werter Marcus Claudius,
sollte Ihr Posting einen Sinn haben, wäre dieser doch dringend erläuterungsbedürftig.
Sonntag, 18. Mai 2008 20:09
Marcelus: @ordo62: Die Bundesregierung und die EU-Kommission müssen wissen, was sie tun!
Offensichtlich wünscht man keine vollbeschäftigte deutsche Nation in Vollproduktivität:
Sieht man ja, daß man 1914 und ab 1933 durch den Marionetten-NS-Führer dagegen eingeschritten ist.

heute bezieht man Harz IV und hängt vor der Glotze.
Sonntag, 18. Mai 2008 20:06
ordo62: Katholische Lausitz?
wo – außer von Wittichenau u.U. abgesehen, soll die Lausitz katholisch sein.

Das war vielleicht vor 500 Jahren so. Ansonsten war man dort protestantisch, dann extrem braun, später rot und heute bezieht man Harz IV und hängt vor der Glotze.
Sonntag, 18. Mai 2008 19:41
clarissa colonia: Erste Wiederholung
meiner Frage.
Sonntag, 18. Mai 2008 19:35
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 18. Mai 2008 19:34
clarissa colonia: Werter Protopsaltis,
hinreichend Kundige nahmen Ihren Beitrag zum Urheberrecht bereits beim ersten Mal zur Kenntnis. Welche Strategie verfolgt aber Ihre stilistische Redundanz?
Sonntag, 18. Mai 2008 19:31
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 18. Mai 2008 19:30
Vineta: Nach dem Lesen gehen die Gedanken in zwei Richtungen:
1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ???
Gewonnene Einsichten und Überzeugungen sind stets auch eine Aufforderung zum Handeln!

2) Das Ansehen und der Respekt vor dem Priesterzölibat befinden sich doch heutzutage in einem schwindelerregenden Sinkflug.
Und die Ursache dafür?
Einerseits trifft man immer mehr Singles an, die sich in dieser Lebensform pudelwohl fühlen, weil sie in ihrem anspruchsvollen Beruf Großartiges leisten und so Erfüllung im Leben finden –
andererseits trifft man auf immer mehr Geistliche und Bischöfe mit höchst merkwürdigen Ansichten, die keinen Durchblick erkennen lassen, und mit vielen ethischen und
religiösen Defiziten, so daß man sich frägt, ob zu so etwas der Zölibat als Voraussetzung gerechtfertigt ist.
Sonntag, 18. Mai 2008 19:22
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 18. Mai 2008 18:12
clarissa colonia: Ich sehe schon, werte Nachtlaterne,
daß Sie mit der Aufforderung unseres Herrn und Heilands, alles zurückzulassen, ernst gemacht und damit schon mal bei der Orthographie angefangen haben. Ewiger Lohn wird Ihnen gewiß sein.
In dieser Gewißheit könnten Sie sich dann doch der schweigenden Anschauung hingeben.
Sonntag, 18. Mai 2008 18:04
Nachtlaterne: der zölibat…
…ist unendlich wichtig. schon christus sprach deutlioch vom lohn der nachfolge und dass diejenigen die um seinetwillen alles verlassen schon hier auf erden das hundertfache erhalten und in der kommenden welt das ewige leben.
Sonntag, 18. Mai 2008 17:56
clarissa colonia: Schon wieder nur funktionale Begründungen?
Schon seit einiger Zeit veröffentlicht kreuz.net doch einen Fortsetzungsroman aus dem vatican-Magazin (resp. aus zenit). Obwohl das öffentlich-rechtliche „Aussatrahlungsgebaren“ nicht wirklich angemessen ist, kommt darin (unter manch anderen) der erhebende Gedanke vor, daß der Zölibat eine Form der Liebe und Hingabe sei; andernfalls sei er nur schmutziges Menschenwerk, hybride Selbstüberhöhung oder sublime Welt- und Menschenverachtung. Ein bedenkenswertes Argument, finde ich; gerade angesichts der Inflation pragmatisch-funktionaler Scheinargumente für den Klerikerzölibat!
Sonntag, 18. Mai 2008 17:49
Nachtlaterne: schon nietzsche…
sagte, dass die aufhebung des zölibaths auch die begründete hoffnung des glaubens aufhebt…so etwa sagte er es
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