„Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen Systeme den Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“ Interessante Thesen eines lutherischen Pastors.
(kreuz.net) „Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen Systeme den
Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“ Das erklärte der evangelische Pfarrer Jochen Härtwig
Mitte Mai in einem Leserbrief in der ‘Franfurter Allgemeinen Zeitung’.
Härtwig ist seit 1967 evangelisch-lutherischer
Pfarrer. Gegenwärtig arbeitet er in der sächsischen 6000-Seelen-Gemeinde-Zschorlau im Regierungsbezirk
Chemnitz.
In seinem Leserbrief weißt er darauf hin, daß Leute, die es keineswegs gut mit dem christlichen
Glauben meinen, ständig der katholischen Kirche empfehlen, die Ehelosigkeit der Priester abzuschaffen.
Das Fazit des Pastors: „Daß Ehe und Familie Energiequellen für den Dienst des Pfarrers sind, darf im
Blick auf steigende Scheidungszahlen bezweifelt werden.“
Härtwig weist auf „die Tragödien in manchen
Pfarrhäusern“ hin, „weil die Frau den Dienst des Mannes nicht mitträgt oder gar verachtet – »Ich höre
mir doch die langweiligen Predigten nicht an«.“
Er erwähnt auch „viele Mitbrüder“, die enttäuscht
in den vorzeitigen Ruhestand gehen:
„Fast alle [evangelischen] Kirchenleitungen bedauern, daß geeignete
Pfarrer nicht dort eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden, weil die Berufstätigkeit der Frau,
Schulen der Kinder und so weiter das verhindern.“
Die Zahl der katholischen Geistlichen, die unter dem
Regime von Adolf Hitler († 1945) verfolgt wurden, übertreffe die Zahl der evangelischen Pfarrer um ein
Mehrfaches.
Daß katholische Pfarrer bei der Wende nicht so auffielen, liege darin begründet, daß die
Katholiken in der ehemaligen DDR eine Minderheit waren:
„Dort, wo sie in der Mehrheit waren – Lausitz,
Eichsfeld – haben sie sich als gefestigter erwiesen als die evangelischen Gemeinden.“
Hier wäre ein
Vergleich zwischen der „evangelischen“ DDR und dem „katholischen“ Polen passender gewesen – so der evangelische
Pastor.
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81 Lesermeinungen
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@Arkanum/kreuts.net: Dann gibt es ja Doppelnamen durch Eheschließung im Deutschen Reich schon reich…
lich lange, auch wenn man damals nur in Ausnahmefällen davon Gebrauch gemacht wurde, im Gegensatz zu
heute und bei Herrscherdynastien.
dem Artikel zufolge gab es die Möglichkeit eines doppelten Ehenamens schon 1889. Eine Abschaffung durch
die Nazis ist mir nicht bekannt; Hedwig Courths-Mahler konnte ihren Doppelnamen jedenfalls in der Nazizeit
behalten.
@Arkanum: kreuts.net: Und seit wann gibt es Doppelnamen im Deutschen Reich, die durch Eheschließung entstehen?
Könnte aber auch durch die NSDAP wieder abgeschafft worden sein.
@Sirilo: Doppelnamen gibt es schon lange in Deutschland, allerdings in welchem Zusammenhang, z.B. ob die
angetraute Frau auch ihren Geburtsnamen mit Bindestrich weiterführen darf, oder ob der Doppelname einfach
der überlieferte Familienname ist.
Die Möglichkeit von Doppelnamen gab es damals wohl auch noch nicht, sonst hätte sie ihren früheren
Familiennamen mit Bindestrich weiterverwenden können, und in den Geschichtsbüchern als verehelichte
„Hitler-Braun“ eingehen können.
#75 HarroMeyer † 13:29:17 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Der Apostel Paulus lässt grüssen Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen
Systeme den Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“ Da fehlt jetzt nur noch der Hinweis, Das Hitler
ehelos war. Da finde ich die jüdische Regelung, dass Hohepriester eine intakte Familie nachweisen müssen –
was dem Paulus nicht gelungen ist –, besser. Die wissen, wovon sie reden
botschaft von la salette, auszug: Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der
größten Umwälzungen; man muß sich darauf gefaßt machen, mit eiserner Rute regiert zu werden und den
Kelch des göttlichen Zornes zu leeren … Die Dämonen werden den Glauben Stück für Stück untergraben,
sogar bei gottgeweihten Personen und sie auf eine Weise blind machen, daß sie den Geist dieser bösen
Engel annehmen … Viele werden ihren Glauben ganz verlieren und viele Seelen mit ins Verderben reißen.
Schlechte Bücher wird es im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall Gleichgültigkeit
und Kälte imJ)ienst Gottes verbreiten … Es wird Kirchen geben, in denen man diesen Geistern dient…
Wehe den Kirchenfürsten, die nur danach trachten, ihre Macht zu erhalten und mit Hochmut herrschen. Der
Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, weil die Kirche eine Zeitlang großen Verfolgungen
ausgesetzt sein wird. Es wird eine Zeit der Finsternis sein, und die Kirche wird eine schreckliche Krise
durchmachen. Da der Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will sich jeder selber führen und sich
über seinesgleichen erheben. Man wird die Vollmacht der Kirche abschaffen, Ordnung und Gerechtigkeit
mit Füßen treten. Überall wird Mord, Haß, Mißgunst, Lüge und Zwietracht herrschen, und man wird
weder das Vaterland noch die Familie lieben … Die Regierungen werden alle das gleiche Ziel verfolgen,
das darin besteht, jeden religiösen Einfluß zu beseitigen, um dem Materialismus, Atheismus, Spiritismus…
Es ist die Zeit in der sich die Religion an vielen Orten in die Häuser und Wohnungen und in den Schoß
der Familien zurückzieht, und der Glaube der Guten und der Getreuen mit dem Mut der Märtyrer öffentlich
und furchtlos bekannt werden muß. Denn immer mehr wird wahre und echte katholische Frömmigkeit dem Unverstand
und der Verfolgung der Welt, ja der lau und kalt gewordenen Priester ausgesetzt. Immer mehr vollzieht
sich die Scheidung der Geister; in unheimlichem Maße wird die Spreu vom Weizen geschieden. Viele sind
innerlich abgefallen von Meiner Kirche und dem Glauben der Offenbarung, – und noch mehr werden abfallen.
Die Zeit wird kommen, in der an vielen Orten die Herde ohne Hirten sein wird, oder schlechte Hirten das
Heiligtum verwüsten. In der Stunde der Erlösung auf Golgotha hat der herr das Wort gesprochen: «Siehe
da deine Mutter!» Dieses Wort hat nicht nur für die Stunde Seines blutigen Erlösersterbens und für
Seinen Jünger Johannes Bedeutung, sondern es war gesprochen für die Menschen bis ans Ende der Zeit;
denn diese jungfräuliche Mutter sollte als Mutter für alle jene wirken, die Seinen Namen tragen, damit
sie von dem Geiste Seiner Nachfolge erfüllt werden.
aus dem galaterbrief 16 Weil wir aber erkannt haben, daß der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht
wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben,
damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus, und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch
Werke des Gesetzes wird niemand gerecht. 17 Wenn nun auch wir, die wir in Christus gerecht zu werden suchen,
als Sünder gelten, ist dann Christus etwa Diener der Sünde? Das ist unmöglich! 18 Wenn ich allerdings
das, was ich niedergerissen habe, wieder aufbaue, dann stelle ich mich selbst als Übertreter hin. 19
Ich aber bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt
worden; 20 nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt
lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat. 21 Ich
mißachte die Gnade Gottes in keiner Weise; denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus
vergeblich gestorben.
aus dem römerbrief: 12 Alle, die sündigten, ohne das Gesetz zu haben, werden auch ohne das Gesetz zugrunde
gehen, und alle, die unter dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden. 13 Nicht die
sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz
tun. 14 Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so
sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. 15 Sie zeigen damit, daß ihnen die Forderung
des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken klagen sich gegenseitig
an und verteidigen sich – 16 an jenem Tag, an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkündige, das,
was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird. 17 Du nennst dich zwar Jude und verläßt
dich auf das Gesetz, du rühmst dich deines Gottes, 18 du kennst seinen Willen, und du willst, aus dem
Gesetz belehrt, beurteilen, worauf es ankommt; 19 du traust dir zu, Führer zu sein für Blinde, Licht
für die in der Finsternis, 20 Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer, für den im
Gesetz Erkenntnis und Wahrheit feste Gestalt besitzen. 21 Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber
belehrst du nicht. Du predigst: Du sollst nicht stehlen!, und stiehlst. 22 Du sagst: Du sollst die Ehe
nicht brechen!, und brichst die Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber Tempelraub. 23 Du
rühmst dich des Gesetzes, entehrst aber Gott durch Ü…
Guten Morgen, werte Nachtlaterne, ist es bei Ihnen wieder hell genug für Orthographie? Ach nein, leider
nicht, die korrekte Orthographie ist ja dem Bibelzitat geschuldet, nachdem Sie uns gestern nur mit „Bildern
und Glaichnissen“ erfreuten.
Über Schwule und Lesben: Aus dem Römerbrief: Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens
der Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten. 25 Sie vertauschten die Wahrheit
Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen
ist er in Ewigkeit. Amen. 26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten
den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; 27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr
mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten
den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung. 28 Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte
Gott sie einem verworfenen Denken aus, so daß sie tun, was sich nicht gehört: 29 Sie sind voll Ungerechtigkeit,
Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden 30 und treiben
üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen
und ungehorsam gegen die Eltern, 31 sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen. 32 Sie
erkennen, daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht
nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.
@ Benedikt:Über die Inkonsequenz! 1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl
jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ??? Warum sollte jemand wegen
dem Zölibat konvertieren? Na,was schreibt unser Protestant da oben so alles, sich als Bewunderer der
kath. Kirche outend: a) Daß er viel vom Priesterzölibat hält b) Daß Ehe und Familie eher keine Energiequelle
für Pfarrer sind c) Daß bei Pastorenehen die Scheidungsquote hoch, wenn nicht die höchste ist d) Daß
es bei Pastoren eine hohe, wenn nicht die höchste Frühpensionärsquote gibt e)Daß bei weitem mehr katholische (
7000?) als evangelische Geistliche den Mut hatten, die KZs auch mal von innen kennenzulernen. f) Daß
er bei Katholiken mehr Standhaftigkeit und Glaubenstreue beobachtet hat als bei Protestanten Amerikaner
wechseln oft eines einzigen geringfügigen Punktes wegen die Konfession, und der tut es nicht mal bei
so vielem, ihm mehr Zusagendem ? Einfach inkonsequent der Mann, Oder ? Wer a sagt, muß auch b sagen!
Sie sind vielleicht ebenso inkonsequent, da Sie nur auf 1), aber nicht auf 2) eingingen.
Gut, noch ein paar Fragen: Wie kam Jesus per Schiff nach Gerasa in der Dekapolis (Mc 5,1-2.21)? Wieso
nennt sich der unreine Geist selbst Legion (Mc 5,9)? Wieso gestattet Jesus den/den Geist(ern) in eine
Schweineherde zu fahren? Wie weit mußte diese Schweineherde laufen, um sich ins nächste Meer stürzen
zu können (Mc 5,13)? Sind die Jünger (oder der Hl. Marcus) da mitgelaufen, oder woher war das ansonsten
bekannt? Wie haben die gerasener Hirten davon Kenntnis erlangt (Mc 5,16)? – Fragen über Fragen, die aber
wohl erlaubt sein werden, da die Psalmen ja auch nicht (alle) aus König Davids Feder stammen.
@Brandenburgis: Und es leberte wieder der Laberhuber Ich würde mich gerne mit dir auseinandersetzen,
wenn du mehr auf dem Kasten hättest, als diese kindlich-aggressiven Sager.
Werter Brandenburger, woraus Sie das Recht ableiten wollen, sich quasi private Scherze anzueignen, wüßte
ich schon gerne! Sieben Sie Ihren Sand, bleiben Sie bei Ihrem Leisten, sonst wird über Sie die Rechtsacht
verhängt; vielleicht auch die Rechtsneun!
Gut, werter Florian, die Psalmen sind (nicht alle) von David; dann dürfen wir wohl auch annehmen, daß
Deut 34 auch nicht von Mose stammt, oder? Da wären dann aber noch ein paar Fragen: Was wurde mit den
Gaben der drei Weisen? Warum weiß nur Matthäus vom bethlehemitischen Kindermord des Herodes? Warum behauptet
Jesus, Jerusalem habe die ihm gesandten Propheten gesteinigt (Mt 23,37), obwohl die Schrift dafür keinen
einzigen Beleg liefert? Warum schickt Jesus seine Jünger, einen Mann zu suchen, der einen Wasserkrug
trägt (Mc 14,13; Lc 22,10)?
@Clarissa! Darf ich dann sagen, daß nicht alle Psalmen von David stammen? Wieder ein gelungener Schuss
ins Tor! Gratulation! Ich hoffe, Sie werden nicht müde, ab und zu Ihre Perlen vor die hiesigen Säue
zu werfen. Irgendwann verkehrt sich der Spaß möglicherweise in Langeweile. Das wäre für kreuz.net
fatal! Herzlichste Grüße :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
Es hat immer auch evangelsiceh Pfarrer gegeb, die zölibatär gelebt haben. Im übrigen kann jeder evang.
Pfarrer, der konvertiert, Priester werden und seine Familie behalten.
clarissa gerne mein Interesse zum alten Testament ist eher begrenzt, da meine Glaubensüberzeugung ausschliesslich
auf den neuen Bund aufbaut in den der Alte gemündet ist.
@ vineta 1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann
nicht schon längst katholisch geworden ist ! ??? Warum sollte jemand wegen dem Zölibat konvertieren?
Danke, werter Florian, auch für den Hinweis auf Ihren längeren Beitrag, den ich schon zur Kenntnis genommen
und überflogen, aber noch nicht detailliert gelesen habe. Also, P12 und seine große Exegeseenzyklika
sind nicht modernistisch; da bin ich erleichtert. Darf ich dann sagen, daß nicht alle Psalmen von David
stammen?
Herr Härtwig scheint ein jüngerer Mann zu sein. Ich aber bin in der DDR im evangelischen Pfarrhaus aufgewachsen
(1954 – 1974) und weiß also, was er anscheinend nicht weiß. Die Ehen der evangelischen Pastoren waren
in aller Regel intakte und harmonische Ehen, die meist mit einer großen Kinderschar gesegnet waren. Das
harmonische und reiche Familien- und Eheleben war nicht nur Kraftquell für die Pastoren, sondern auch
wichtiger Kern und Vorbild für die evangelischen Gemeinden. Sicherlich hat das Eheleben auch Schattenseiten
für den pastoralen und sakramentalen Dienst, doch letztlich sprechen 500 Jahre evangelisches Pfarrhaus
zu mindestens 90% pro geistlichen Ehestand und höchstens zu 10% dagegen. Das leidige NS-Beispiel spricht
zwar vollinhaltlich gegen das moderne evangelische Kirchenwesen, aber in keiner Weise gegen den Ehestand
des römisch-katholischen Pfarrers. Man sehe sich mal an, wie alle diese zölibatären Priester in den
1950er/60er Jahren vor dem Modernismus in die Knie gegangen sind und urteile dann ein wenig milder über
die ev. Pfarrer im NS-Staat. Meine beiden Großväter waren übrigens Pfarrer unter diesem Regime. Das
Argument „Berufstätigkeit der Frau, Schulen der Kinder“ ist nichtig, ist ein Pfarre ert einmal geweiht/Ordiniert,
muß er sowieso dorthin, wohin in die jeweilige Kirchenleitung steckt.
Werter Florian, das war nicht meine Frage; diese war doch ganz einfach, wie jene, die, den Dikasterien
des Hl. Stuhls vorgelegt, mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist (vielleicht lag es ja an der Sprache);
also nochmals: 1) Utrum ven. Pius XII P.M. a morbo „modernismo“ nomine esset infectus, an non? 2) Utrum
eiusdem P.M. Lit. Enc., quae „Divino afflante spiritu“ inscribuntur, a „modernismo“ essent inspiratis,
an non?
Liebe Clarissa! von Ihrer Kenntnisnahme nehme ich ebensolche – gq.t.a.! Ich habe keine Lust, zu so später
Stunde danach zu googeln. Vergessen Sie nicht, dass ich ein Betriebswirt bin, der bloß 6 Jahre Latein
hatte und das nur mit mäßigem Erfolg. Ich bitte daher um Verdeutlichung. Meine Zuneigung zum Lateinischen
hat sich erst entwickelt, als ich ein Missale aus den 20ern geerbt habe.
Liebe Clarissa! Pius XII: „Es braucht hier auch nicht daran erinnert zu werden – allen, die sich mit dem
Studium der Heiligen Schrift befassen, ist es ja bekannt und geläufig-, wie hoch die Kirche von Anfang
an bis heute die textkritischen Studien gehalten hat. Heute, nach dieses Fach zu so hoher Vollkommenheit
gelangt ist, ist es daher für die Vertreter der Bibelwissenschaft eine ehrenvolle, wenn auch nicht immer
leichte Pflicht, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, dass katholischerseits möglichst bald kritische
Ausgaben sowohl der biblischen Bücher als auch der alten Übersetzungen hergestellt werden, die mit vollster
Ehrfurcht gegen den heiligen Text eine gewissenhafte Beobachtung aller kritischen Regeln verbinden.“ Ich
nehme zur Kenntnis , dass gegen manche Besserwisser auch Pius XII nicht hilft.
Womit, werter Florian, „ist die Genesis gemeint“? Nur zwei einfache Fragen stellte ich, deren Beantwortung
für theologisch so versierte und dogmatisch gefestigte Disputanten wie Sie und Marcellus doch keine Schwierigkeit
darstellen dürfte.
Bibelkommisssion 1909 Laut einer Entscheidung der päpstl. Bibelkommision ist die „Bildung der ersten
Frau aus dem ersten Mann“ als wörtlich und geschichtlich aufzufassen, weil es die Grundlagen des Christentums
berührt (D 2123). Dazu scheint sich Pius XII. eindeutig in Widerspruch zu setzen indem er eine evolutive
Entwicklung hins. des menschl. Leibes nicht auschließt. Das nämlich schließt den o.g. Sachverhalt aus.
Welchen theologische Gewissheitsgrad hat die Entscheidung einer Bibelkommisssion?
@colonia: Pacelli war als Freund alles Jüdischen natürlich auch von der Kabbla beenflusst, der jüdischen
Geheimlehre, was sich auch in seinen Enzykliken, z.B. in Divino afflante spiritu und Mystici Corporis,
niedergeschlagen hat!
Der Modernismus, wie er von Papst Pius X. verurteilt wurde, ist das „Sammelbecken der (neuzeitlichen)
Häresien“ wie Marxismus, Darwinismus, Nihilismus usw., die allesamt auf Juden und Freimaurern zurückzuführen
sind. Da Pacelli sehr wahrscheinlich jüdischer Abstammung, in jedem Fall aber ein Freund und Förderer
des Halacha-Judentums war, stand er – ohne Frage – auch dem Modernismus nahe! o^/
Wer kann mir beweisen dass Jesus NICHT übers Wasser gegangen ist ? (und mit übers Wasser gehen meine
ich dass dass er einen Fuß nach den Anderen auf der Wasseroberfläche gesetzt hat welche ihn getragen
hat !) By the Way: Wenn Jesus übers Wasser gegangen ist und Lazarus vom Toten erweckt hat (und ich meine
das wörtlich), wie hätten es die Evangelisten anders formulieren müssen dass die Neotheologen die Berichte
glauben und nicht verleugnen ?
@Gotthard: Kein Wunder, daß Sie genau diesen Theorien anhängen, die das Hl. Offizium ausdrücklich verurteilt
hat. Gerade er refelktiert seine Glaubenserfahrung und die der christlichen Gemeinden – und gibt sehr
sehr viele Antworten auf deren Fragen- theologische Antworten! Also alles nur Dinge, die nie stattgefunden
haben – außer im Hirn des hl. Johannes, der natürlich auch nicht der Evangelist ist, sondern unzählbare
Redakteure und Umschreiber.
@Geyer Die Berichte sind Grundwahrheiten die nicht durch Buchstabenklaubereien ihres Bericht – Gehaltes
über übernatürliche Ereignisse beraubt werden können. Gerade Johannes gibt den geringsten Anlass von
Berichten zu denken. Gerade er refelktiert seine Glaubenserfahrung und die der christlichen Gemeinden –
und gibt sehr sehr viele Antworten auf deren Fragen – theologische Antworten! Wie gehen Menschen mit all
den schrecklichen Geschehnissen um sie herum um – die persönlichen und allgemeinen Katastrophen? Die
Antwort des Joh: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn dahingab…“ Erst gläubigen
Rückblick macht eine solche Aussage Sinn… Konsequenterweise verzichtet JOH – wie Markus – auf Kindheits“geschichten“ …
auch sie sind theologische Deutungen und Glaubensbekenntnisse …
Nun ja, ich habs vor ein paar Tagen schon festgestellt, Lebl ist eine Schande für aufrichtige Juden wie
für aufrichtige Katholiken. Er biedert sich überall an und ist doch nirgens zuhause. Everybody’s darling,
everybody’s Depp, wie ‘s so schön heißt. Na ja, wetten, dass er selber das alles anders sieht. „Selbsterkenntnis
ist der erste Schritt zur Besserung“. Lebl weiss das. Deshalb verweigert er sie!
Leber Liebelhuber! Geben Sie sich keine Mühe; auch Divino afflante ist (wie ihr Autor) modernistisch.
Und wenn noch nicht einmal Pius XII. (nicht der, welcher und hier gelegentlich durch seine Anwesenheit
erleuchtet) etwas zur Exegese der Scriptura sagen dürfte, wie können Sie sich dann unterstehen, solch
modernistische Ketzerei hienieden vor dem Tribunale dieser vom Hl. Geiste unmittelbar erleuchteten Richter
zu vertreten?
Lebl- Die Berichte sind Grundwahrheiten die nicht durch Buchstabenklaubereien ihres Bericht – Gehaltes
über übernatürliche Ereignisse beraubt werden können. Frohbotschaft alleine ist vor allem bei Johannes
zuwenig, es sind radikale Forderungen enthalten und es wird der Dualismus bezeugt der (abseits jedes Manichäismus)
in der irdischen Welt der Dinge wirkt.
@Flo: deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher Johannes ist 1. kein
Geschichtsfälscher, weil die Evangelisten allesamt keine Historiker sind und sich auch nicht den Anschein
von Historikern geben, daher auch keine Geschichtsfälscher sein können, und er ist 2. kein Geschichtsfälscher,
weil er als DER THEOLOGE unter den Evangelisten durch seine Sprache und seinen Stil besonders deutlich
macht, dass er der Christologe unter den Evangelisten ist. Kein Geschichtsschreiber!!! Wenn er kein Geschichtsschreiber
sein wollte, kann er auch heute nicht als Geschichtsfälscher denunziert werden. Oder glauben Sie wirklich,
Jesus hätte zu einfachen Leuten vor 2000 Jahren so gesprochen: Ich bin das Licht der Welt (8,12) Ich
bin die Auferstehung und das Leben (11,25) Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben (15,5) Niemand
hätte ihn verstanden. Wer seine Theologie wie einen Tatsachenbericht liest, hat dringenden Bildungsbedarf.
Jeder, der das NT als Tatsachenbericht liest, kommt wegen der vielen Widersprüche in Argumentationsnotstand.
Wer sie als Frohbotschaft des Heils liest, entgeht diesem Dilemma.
vor allem, Marcelus werden die Evangelisten diskreditiert und die Ereignisse geleugnet. Es wird dabei
jede Theorie akzeptiert nur nicht diejenige die der 1:1 Faktizität der Berichte welche zb Wunder inkludiert.
Diese Möglichkeit wird a priorie ausgeschlossen und tabuisiert. also: Willkommen in der Ideologie
@F. Geyer: Die Evangelien sind keine subjektivistisch-irrealen Theologietheorien, wie dies heute die Modernisten
unbehelligt durch das Papsttum an sämtlichen Fakultäten der westlichen Welt lehren dürfen. Der hl.
Papst Pius X. hat diese Ansicht ausdrücklich verurteilt und die Verbreitung dieser Irrlehre durch den
Antimodernisteneid verboten und die Durchsetzung dieses Dekretes durch Diözesankommissionen genau überwachen
lassen.
Gotthard keineswegs glaube ich denen die sagen dass die Evangelien sind Berichte sind die nur die persönliche
Interpretation des Evangelisten wderspiegeln. Man leugnet damit die historische Faktizität der Ereignisse
und unterstellt dem Evangelisten eine persönlich gefärbte Mystifizierung. Berichten die Supernaturalistisches
betriffen wird generell pauschal die Historizität abgesprochen was die Ideologie der zeitgenössischen
Auslegungschule offenbart. Deshalb muss ich sagen zu jedem Bultmann und Drewermannschüler: Hinweg mit
dir Satan
@geyer deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher was soll an dem von
Dir eingestellten Abschnitt aus dem Johannes-Ev denn nun angeblich historisch sein?
wichtiges Evangelium heute: Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß der Menschensohn
erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so
sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht,
sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet,
sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt,
ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem
Gericht verhält es so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das
Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht,
damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar
wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind. (Joh 3,14-21)
@ordo62: In dieser Zeit gab es allerdings auch (fast) Vollbeschäftigung in der BRD und in Österreich,
nicht nur in der DDR, da die soziale Marktwirtschaft damals ausgezeichnet funktioniert hat.
@Marcelus Die Zeiten in denen dort Vollbeschäftigung herrschte will ich auf keinen Fall wiederhaben.
Das meine ich sowohl aus politischen als auch aus ökologioschen Gründen.
@ordo62: Die Bundesregierung und die EU-Kommission müssen wissen, was sie tun! Offensichtlich wünscht
man keine vollbeschäftigte deutsche Nation in Vollproduktivität: Sieht man ja, daß man 1914 und ab
1933 durch den Marionetten-NS-Führer dagegen eingeschritten ist. heute bezieht man Harz IV und hängt
vor der Glotze.
Katholische Lausitz? wo – außer von Wittichenau u.U. abgesehen, soll die Lausitz katholisch sein. Das
war vielleicht vor 500 Jahren so. Ansonsten war man dort protestantisch, dann extrem braun, später rot
und heute bezieht man Harz IV und hängt vor der Glotze.
Werter Protopsaltis, hinreichend Kundige nahmen Ihren Beitrag zum Urheberrecht bereits beim ersten Mal
zur Kenntnis. Welche Strategie verfolgt aber Ihre stilistische Redundanz?
Nach dem Lesen gehen die Gedanken in zwei Richtungen: 1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte
sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ??? Gewonnene Einsichten
und Überzeugungen sind stets auch eine Aufforderung zum Handeln! 2) Das Ansehen und der Respekt vor dem
Priesterzölibat befinden sich doch heutzutage in einem schwindelerregenden Sinkflug. Und die Ursache
dafür? Einerseits trifft man immer mehr Singles an, die sich in dieser Lebensform pudelwohl fühlen,
weil sie in ihrem anspruchsvollen Beruf Großartiges leisten und so Erfüllung im Leben finden – andererseits
trifft man auf immer mehr Geistliche und Bischöfe mit höchst merkwürdigen Ansichten, die keinen Durchblick
erkennen lassen, und mit vielen ethischen und religiösen Defiziten, so daß man sich frägt, ob zu so
etwas der Zölibat als Voraussetzung gerechtfertigt ist.
Ich sehe schon, werte Nachtlaterne, daß Sie mit der Aufforderung unseres Herrn und Heilands, alles zurückzulassen,
ernst gemacht und damit schon mal bei der Orthographie angefangen haben. Ewiger Lohn wird Ihnen gewiß
sein. In dieser Gewißheit könnten Sie sich dann doch der schweigenden Anschauung hingeben.
der zölibat… …ist unendlich wichtig. schon christus sprach deutlioch vom lohn der nachfolge und dass
diejenigen die um seinetwillen alles verlassen schon hier auf erden das hundertfache erhalten und in der
kommenden welt das ewige leben.
Schon wieder nur funktionale Begründungen? Schon seit einiger Zeit veröffentlicht kreuz.net doch einen
Fortsetzungsroman aus dem vatican-Magazin (resp. aus zenit). Obwohl das öffentlich-rechtliche „Aussatrahlungsgebaren“
nicht wirklich angemessen ist, kommt darin (unter manch anderen) der erhebende Gedanke vor, daß der Zölibat
eine Form der Liebe und Hingabe sei; andernfalls sei er nur schmutziges Menschenwerk, hybride Selbstüberhöhung
oder sublime Welt- und Menschenverachtung. Ein bedenkenswertes Argument, finde ich; gerade angesichts
der Inflation pragmatisch-funktionaler Scheinargumente für den Klerikerzölibat!