Zölibat
Die Tragödien in manchen Pfarrhäusern
„Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen Systeme den Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“ Interessante Thesen eines lutherischen Pastors.
Der Zölibat bedeutet Freiheit für Gott.
Der Zölibat bedeutet Freiheit für Gott.
© Sébastien Faÿs, CC
(kreuz.net) „Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen Systeme den Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“ Das erklärte der evangelische Pfarrer Jochen Härtwig Mitte Mai in einem Leserbrief in der ‘Franfurter Allgemeinen Zeitung’.

Härtwig ist seit 1967 evangelisch-lutherischer Pfarrer. Gegenwärtig arbeitet er in der sächsischen 6000-Seelen-Gemeinde-Zschorlau im Regierungsbezirk Chemnitz.

In seinem Leserbrief weißt er darauf hin, daß Leute, die es keineswegs gut mit dem christlichen Glauben meinen, ständig der katholischen Kirche empfehlen, die Ehelosigkeit der Priester abzuschaffen.

Das Fazit des Pastors: „Daß Ehe und Familie Energiequellen für den Dienst des Pfarrers sind, darf im Blick auf steigende Scheidungszahlen bezweifelt werden.“

Härtwig weist auf „die Tragödien in manchen Pfarrhäusern“ hin, „weil die Frau den Dienst des Mannes nicht mitträgt oder gar verachtet – »Ich höre mir doch die langweiligen Predigten nicht an«.“

Er erwähnt auch „viele Mitbrüder“, die enttäuscht in den vorzeitigen Ruhestand gehen:

„Fast alle [evangelischen] Kirchenleitungen bedauern, daß geeignete Pfarrer nicht dort eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden, weil die Berufstätigkeit der Frau, Schulen der Kinder und so weiter das verhindern.“

Die Zahl der katholischen Geistlichen, die unter dem Regime von Adolf Hitler († 1945) verfolgt wurden, übertreffe die Zahl der evangelischen Pfarrer um ein Mehrfaches.

Daß katholische Pfarrer bei der Wende nicht so auffielen, liege darin begründet, daß die Katholiken in der ehemaligen DDR eine Minderheit waren:

„Dort, wo sie in der Mehrheit waren – Lausitz, Eichsfeld – haben sie sich als gefestigter erwiesen als die evangelischen Gemeinden.“

Hier wäre ein Vergleich zwischen der „evangelischen“ DDR und dem „katholischen“ Polen passender gewesen – so der evangelische Pastor.
      
81 Lesermeinungen
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#85   Marcelus   18:26:40 | Sonntag, 25. Mai 2008
@Arkanum/kreuts.net: Dann gibt es ja Doppelnamen durch Eheschließung im Deutschen Reich schon reich…
lich lange, auch wenn man damals nur in Ausnahmefällen davon Gebrauch gemacht wurde, im Gegensatz zu heute und bei Herrscherdynastien.
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#84   Arkanum/kreuts.net †   14:22:19 | Donnerstag, 22. Mai 2008
dem Artikel zufolge
gab es die Möglichkeit eines doppelten Ehenamens schon 1889. Eine Abschaffung durch die Nazis ist mir nicht bekannt; Hedwig Courths-Mahler konnte ihren Doppelnamen jedenfalls in der Nazizeit behalten.
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#83   Marcelus   14:07:05 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Arkanum: kreuts.net: Und seit wann gibt es Doppelnamen im Deutschen Reich, die durch Eheschließung
entstehen?
Könnte aber auch durch die NSDAP wieder abgeschafft worden sein.
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#82   Arkanum/kreuts.net †   14:05:02 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Doppelname
Bei Hedwig Courths-Mahler de.wikipedia.org/…edwig_Courths-Mahler ist der Doppelname -vor Hitler- durch die Eheschließung entstanden.
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#81   Marcelus   14:01:26 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Sirilo: Doppelnamen gibt es schon lange in Deutschland,
allerdings in welchem Zusammenhang,
z.B. ob die angetraute Frau auch ihren Geburtsnamen mit Bindestrich weiterführen darf,
oder ob der Doppelname einfach der überlieferte Familienname ist.
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#80   Sirilo   13:54:23 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Marcelus: Doppelname
Die Möglichkeit zum Doppelnamen gab es schon vor Hitler. Denken Sie nur an Droste-Hülshoff, Handel-Mazzetti, Courths-Mahler!
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#79   Marcelus   13:45:42 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Die Möglichkeit von Doppelnamen gab es damals wohl auch noch nicht,
sonst hätte sie ihren früheren Familiennamen mit Bindestrich weiterverwenden können,
und in den Geschichtsbüchern als verehelichte „Hitler-Braun“ eingehen können.
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#78   Arkanum/kreuts.net †   13:41:48 | Donnerstag, 22. Mai 2008
das stimmt,
sie starb auch ganz offiziell als Eva Hitler.
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#77   20mancro5 †   13:32:37 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Adolf Hitler
hat doch kurz vor seinem Selbstmord Eva Braun geheiratet.
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#76   Marcelus   13:30:53 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Harro Meyer: Hitler war ehelos,
aber im Zölibat lebte er nur in der Propaganda für den einfachen Reichsbürger.
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#75   HarroMeyer †   13:29:17 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Der Apostel Paulus lässt grüssen
Es sollte uns nachdenklich stimmen, daß die atheistischen und antikirchlichen Systeme den Zölibat immer bekämpft und diffamiert haben.“
Da fehlt jetzt nur noch der Hinweis, Das Hitler ehelos war. Da finde ich die jüdische Regelung, dass Hohepriester eine intakte Familie nachweisen müssen – was dem Paulus nicht gelungen ist –, besser. Die wissen, wovon sie reden
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#73   Nachtlaterne   20:01:17 | Montag, 19. Mai 2008
botschaft von la salette, auszug:
Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Umwälzungen; man muß sich darauf gefaßt machen, mit eiserner Rute regiert zu werden und den Kelch des göttlichen Zornes zu leeren …
Die Dämonen werden den Glauben Stück für Stück untergraben, sogar bei gottgeweihten Personen und sie auf eine Weise blind machen, daß sie den Geist dieser bösen Engel annehmen … Viele werden ihren Glauben ganz verlieren und viele Seelen mit ins Verderben reißen.
Schlechte Bücher wird es im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall Gleichgültigkeit und Kälte imJ)ienst Gottes verbreiten … Es wird Kirchen geben, in denen man diesen Geistern dient…
Wehe den Kirchenfürsten, die nur danach trachten, ihre Macht zu erhalten und mit Hochmut herrschen. Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, weil die Kirche eine Zeitlang großen Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Es wird eine Zeit der Finsternis sein, und die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen. Da der Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will sich jeder selber führen und sich über seinesgleichen erheben. Man wird die Vollmacht der Kirche abschaffen, Ordnung und Gerechtigkeit mit Füßen treten. Überall wird Mord, Haß, Mißgunst, Lüge und Zwietracht herrschen, und man wird weder das Vaterland noch die Familie lieben … Die Regierungen werden alle das gleiche Ziel verfolgen, das darin besteht, jeden religiösen Einfluß zu beseitigen, um dem Materialismus, Atheismus, Spiritismus…
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#72   Florian Geyer   18:41:53 | Montag, 19. Mai 2008
Es ist die Zeit
in der sich die Religion an vielen Orten in die Häuser und Wohnungen und in den Schoß der Familien zurückzieht, und der Glaube der Guten und der Getreuen mit dem Mut der Märtyrer öffentlich und furchtlos bekannt werden muß. Denn immer mehr wird wahre und echte katholische Frömmigkeit dem Unverstand und der Verfolgung der Welt, ja der lau und kalt gewordenen Priester ausgesetzt.
Immer mehr vollzieht sich die Scheidung der Geister; in unheimlichem Maße wird die Spreu vom Weizen geschieden. Viele sind innerlich abgefallen von Meiner Kirche und dem Glauben der Offenbarung, – und noch mehr werden abfallen. Die Zeit wird kommen, in der an vielen Orten die Herde ohne Hirten sein wird, oder schlechte Hirten das Heiligtum verwüsten. In der Stunde der Erlösung auf Golgotha hat der herr das Wort gesprochen: «Siehe da deine Mutter!» Dieses Wort hat nicht nur für die Stunde Seines blutigen Erlösersterbens und für Seinen Jünger Johannes Bedeutung, sondern es war gesprochen für die Menschen bis ans Ende der Zeit; denn diese jungfräuliche Mutter sollte als Mutter für alle jene wirken, die Seinen Namen tragen, damit sie von dem Geiste Seiner Nachfolge erfüllt werden.
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#71   Nachtlaterne   10:15:05 | Montag, 19. Mai 2008
aus dem galaterbrief
16 Weil wir aber erkannt haben, daß der Mensch nicht durch Werke des Gesetzes gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, sind auch wir dazu gekommen, an Christus Jesus zu glauben, damit wir gerecht werden durch den Glauben an Christus, und nicht durch Werke des Gesetzes; denn durch Werke des Gesetzes wird niemand gerecht.
17 Wenn nun auch wir, die wir in Christus gerecht zu werden suchen, als Sünder gelten, ist dann Christus etwa Diener der Sünde? Das ist unmöglich!
18 Wenn ich allerdings das, was ich niedergerissen habe, wieder aufbaue, dann stelle ich mich selbst als Übertreter hin.
19 Ich aber bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden;
20 nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.
21 Ich mißachte die Gnade Gottes in keiner Weise; denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben.
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#70   Brandenburgis   10:11:02 | Montag, 19. Mai 2008
Mein lieber Laberhuber
bitte bekennen Sie sich zunächst zum Erkenntnisprinzip der hl. Dreifaltigkeit, dann können wir weiter sehen!
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#69   Nachtlaterne   09:54:35 | Montag, 19. Mai 2008
aus dem römerbrief:
12 Alle, die sündigten, ohne das Gesetz zu haben, werden auch ohne das Gesetz zugrunde gehen, und alle, die unter dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden.
13 Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun.
14 Wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus das tun, was im Gesetz gefordert ist, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz.
15 Sie zeigen damit, daß ihnen die Forderung des Gesetzes ins Herz geschrieben ist; ihr Gewissen legt Zeugnis davon ab, ihre Gedanken klagen sich gegenseitig an und verteidigen sich –
16 an jenem Tag, an dem Gott, wie ich es in meinem Evangelium verkündige, das, was im Menschen verborgen ist, durch Jesus Christus richten wird.
17 Du nennst dich zwar Jude und verläßt dich auf das Gesetz, du rühmst dich deines Gottes,
18 du kennst seinen Willen, und du willst, aus dem Gesetz belehrt, beurteilen, worauf es ankommt;
19 du traust dir zu, Führer zu sein für Blinde, Licht für die in der Finsternis,
20 Erzieher der Unverständigen, Lehrer der Unmündigen, einer, für den im Gesetz Erkenntnis und Wahrheit feste Gestalt besitzen.
21 Du belehrst andere Menschen, dich selbst aber belehrst du nicht. Du predigst: Du sollst nicht stehlen!, und stiehlst.
22 Du sagst: Du sollst die Ehe nicht brechen!, und brichst die Ehe. Du verabscheust die Götzenbilder, begehst aber Tempelraub.
23 Du rühmst dich des Gesetzes, entehrst aber Gott durch Ü…
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#68   Sozialkatholisch   09:21:48 | Montag, 19. Mai 2008
Datis necla rissaus collonia.
Also wenn ich diesen Otto erwische der die Ottographie erfunden hat, kricht der Ärger.
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#67   clarissa colonia   09:13:53 | Montag, 19. Mai 2008
Guten Morgen, werte Nachtlaterne,
ist es bei Ihnen wieder hell genug für Orthographie? Ach nein, leider nicht, die korrekte Orthographie ist ja dem Bibelzitat geschuldet, nachdem Sie uns gestern nur mit „Bildern und Glaichnissen“ erfreuten.
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#66   Nachtlaterne   09:04:09 | Montag, 19. Mai 2008
Über Schwule und Lesben:
Aus dem Römerbrief:
Darum lieferte Gott sie durch die Begierden ihres Herzens der Unreinheit aus, so daß sie ihren Leib durch ihr eigenes Tun entehrten.
25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge, sie beteten das Geschöpf an und verehrten es anstelle des Schöpfers – gepriesen ist er in Ewigkeit. Amen.
26 Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen;
27 ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.
28 Und da sie sich weigerten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, so daß sie tun, was sich nicht gehört:
29 Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden
30 und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern,
31 sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen.
32 Sie erkennen, daß Gottes Rechtsordnung bestimmt: Wer so handelt, verdient den Tod. Trotzdem tun sie es nicht nur selber, sondern stimmen bereitwillig auch denen zu, die so handeln.
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#65   Vineta   01:18:55 | Montag, 19. Mai 2008
@ Benedikt:Über die Inkonsequenz!
1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ???
Warum sollte jemand wegen dem Zölibat konvertieren?
Na,was schreibt unser Protestant da oben so alles, sich als Bewunderer der kath. Kirche outend:
a) Daß er viel vom Priesterzölibat hält
b) Daß Ehe und Familie eher keine Energiequelle für Pfarrer sind
c) Daß bei Pastorenehen die Scheidungsquote hoch, wenn nicht die höchste ist
d) Daß es bei Pastoren eine hohe, wenn nicht die höchste Frühpensionärsquote gibt
e)Daß bei weitem mehr katholische ( 7000?) als evangelische Geistliche den Mut hatten, die KZs auch mal von innen kennenzulernen.
f) Daß er bei Katholiken mehr Standhaftigkeit und Glaubenstreue beobachtet hat als bei Protestanten
Amerikaner wechseln oft eines einzigen geringfügigen Punktes wegen die Konfession, und der tut es nicht mal bei so vielem, ihm mehr Zusagendem ? Einfach inkonsequent der Mann, Oder ?
Wer a sagt, muß auch b sagen! Sie sind vielleicht ebenso inkonsequent, da Sie nur auf 1), aber nicht auf 2) eingingen.
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#64   clarissa colonia   00:39:45 | Montag, 19. Mai 2008
Gut, noch ein paar Fragen:
Wie kam Jesus per Schiff nach Gerasa in der Dekapolis (Mc 5,1-2.21)? Wieso nennt sich der unreine Geist selbst Legion (Mc 5,9)? Wieso gestattet Jesus den/den Geist(ern) in eine Schweineherde zu fahren? Wie weit mußte diese Schweineherde laufen, um sich ins nächste Meer stürzen zu können (Mc 5,13)? Sind die Jünger (oder der Hl. Marcus) da mitgelaufen, oder woher war das ansonsten bekannt? Wie haben die gerasener Hirten davon Kenntnis erlangt (Mc 5,16)? – Fragen über Fragen, die aber wohl erlaubt sein werden, da die Psalmen ja auch nicht (alle) aus König Davids Feder stammen.
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#63   Leblhuber   00:22:29 | Montag, 19. Mai 2008
@Brandenburgis:
Und es leberte wieder der Laberhuber
Ich würde mich gerne mit dir auseinandersetzen, wenn du mehr auf dem Kasten hättest, als diese kindlich-aggressiven Sager.
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#62   clarissa colonia   00:22:19 | Montag, 19. Mai 2008
Werter Brandenburger,
woraus Sie das Recht ableiten wollen, sich quasi private Scherze anzueignen, wüßte ich schon gerne! Sieben Sie Ihren Sand, bleiben Sie bei Ihrem Leisten, sonst wird über Sie die Rechtsacht verhängt; vielleicht auch die Rechtsneun!
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#61   Brandenburgis   00:13:32 | Montag, 19. Mai 2008
Und es leberte wieder
der Laberhuber
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#60   clarissa colonia   00:11:51 | Montag, 19. Mai 2008
Gut, werter Florian,
die Psalmen sind (nicht alle) von David; dann dürfen wir wohl auch annehmen, daß Deut 34 auch nicht von Mose stammt, oder?
Da wären dann aber noch ein paar Fragen: Was wurde mit den Gaben der drei Weisen? Warum weiß nur Matthäus vom bethlehemitischen Kindermord des Herodes? Warum behauptet Jesus, Jerusalem habe die ihm gesandten Propheten gesteinigt (Mt 23,37), obwohl die Schrift dafür keinen einzigen Beleg liefert? Warum schickt Jesus seine Jünger, einen Mann zu suchen, der einen Wasserkrug trägt (Mc 14,13; Lc 22,10)?
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#59   Leblhuber   00:01:48 | Montag, 19. Mai 2008
@Clarissa!
Darf ich dann sagen, daß nicht alle Psalmen von David stammen?
Wieder ein gelungener Schuss ins Tor! Gratulation!
Ich hoffe, Sie werden nicht müde, ab und zu Ihre Perlen vor die hiesigen Säue zu werfen.
Irgendwann verkehrt sich der Spaß möglicherweise in Langeweile.
Das wäre für kreuz.net fatal!
Herzlichste Grüße :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
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#58   Brandenburgis   23:52:53 | Sonntag, 18. Mai 2008
Es hat immer auch
evangelsiceh Pfarrer gegeb, die zölibatär gelebt haben. Im übrigen kann jeder evang. Pfarrer, der konvertiert, Priester werden und seine Familie behalten.
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#57   clarissa colonia   23:47:32 | Sonntag, 18. Mai 2008
Weil er das allenfalls
wegen des Zölibats täte.
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#56   Florian Geyer   23:47:06 | Sonntag, 18. Mai 2008
clarissa
gerne
mein Interesse zum alten Testament ist eher begrenzt, da meine Glaubensüberzeugung ausschliesslich auf den neuen Bund aufbaut in den der Alte gemündet ist.
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#55   Benedikt   23:45:05 | Sonntag, 18. Mai 2008
@ vineta
1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ???
Warum sollte jemand wegen dem Zölibat konvertieren?
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#54   clarissa colonia   23:38:03 | Sonntag, 18. Mai 2008
Danke, werter Florian,
auch für den Hinweis auf Ihren längeren Beitrag, den ich schon zur Kenntnis genommen und überflogen, aber noch nicht detailliert gelesen habe.
Also, P12 und seine große Exegeseenzyklika sind nicht modernistisch; da bin ich erleichtert.
Darf ich dann sagen, daß nicht alle Psalmen von David stammen?
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#53   Brandenburgis   23:36:27 | Sonntag, 18. Mai 2008
Herr Härtwig scheint ein jüngerer Mann zu sein.
Ich aber bin in der DDR im evangelischen Pfarrhaus aufgewachsen (1954 – 1974) und weiß also, was er anscheinend nicht weiß. Die Ehen der evangelischen Pastoren waren in aller Regel intakte und harmonische Ehen, die meist mit einer großen Kinderschar gesegnet waren. Das harmonische und reiche Familien- und Eheleben war nicht nur Kraftquell für die Pastoren, sondern auch wichtiger Kern und Vorbild für die evangelischen Gemeinden.
Sicherlich hat das Eheleben auch Schattenseiten für den pastoralen und sakramentalen Dienst, doch letztlich sprechen 500 Jahre evangelisches Pfarrhaus zu mindestens 90% pro geistlichen Ehestand und höchstens zu 10% dagegen.
Das leidige NS-Beispiel spricht zwar vollinhaltlich gegen das moderne evangelische Kirchenwesen, aber in keiner Weise gegen den Ehestand des römisch-katholischen Pfarrers. Man sehe sich mal an, wie alle diese zölibatären Priester in den 1950er/60er Jahren vor dem Modernismus in die Knie gegangen sind und urteile dann ein wenig milder über die ev. Pfarrer im NS-Staat. Meine beiden Großväter waren übrigens Pfarrer unter diesem Regime.
Das Argument „Berufstätigkeit der Frau, Schulen der Kinder“ ist nichtig, ist ein Pfarre ert einmal geweiht/Ordiniert, muß er sowieso dorthin, wohin in die jeweilige Kirchenleitung steckt.
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#52   Florian Geyer   23:34:33 | Sonntag, 18. Mai 2008
Clarissa
zu 1 und 2:
natürlich nicht !
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#51   clarissa colonia   23:23:46 | Sonntag, 18. Mai 2008
Werter Florian,
das war nicht meine Frage; diese war doch ganz einfach, wie jene, die, den Dikasterien des Hl. Stuhls vorgelegt, mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist (vielleicht lag es ja an der Sprache); also nochmals:
1) Utrum ven. Pius XII P.M. a morbo „modernismo“ nomine esset infectus, an non?
2) Utrum eiusdem P.M. Lit. Enc., quae „Divino afflante spiritu“ inscribuntur, a „modernismo“ essent inspiratis, an non?
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#50   Florian Geyer   23:12:57 | Sonntag, 18. Mai 2008
Clarissa Ich darf Sie einladen
den Text in der Leserzeitung zum Thema zu lesen !!!!
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#49   Leblhuber   23:11:10 | Sonntag, 18. Mai 2008
Liebe Clarissa!
von Ihrer Kenntnisnahme nehme ich ebensolche – gq.t.a.!
Ich habe keine Lust, zu so später Stunde danach zu googeln.
Vergessen Sie nicht, dass ich ein Betriebswirt bin, der bloß 6 Jahre Latein hatte und das nur mit mäßigem Erfolg.
Ich bitte daher um Verdeutlichung.
Meine Zuneigung zum Lateinischen hat sich erst entwickelt, als ich ein Missale aus den 20ern geerbt habe. :-)
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#48   Florian Geyer   23:02:45 | Sonntag, 18. Mai 2008
Clarissa
die Enzyklika leugnet keineswegs dass Christus in seinem Wirken die Naturgesetze in Wundern ausser Kraft setzte als Zeichen seiner Vollmacht…
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#47   clarissa colonia   23:01:51 | Sonntag, 18. Mai 2008
Leber Liebelhuber!
von Ihrer Kenntnisnahme nehme ich ebensolche – gq.t.a.!
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#46   Leblhuber   22:57:46 | Sonntag, 18. Mai 2008
Liebe Clarissa!
Pius XII:
„Es braucht hier auch nicht daran erinnert zu werden – allen, die sich mit dem Studium der Heiligen Schrift befassen, ist es ja bekannt und geläufig-, wie hoch die Kirche von Anfang an bis heute die textkritischen Studien gehalten hat. Heute, nach dieses Fach zu so hoher Vollkommenheit gelangt ist, ist es daher für die Vertreter der Bibelwissenschaft eine ehrenvolle, wenn auch nicht immer leichte Pflicht, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, dass katholischerseits möglichst bald kritische Ausgaben sowohl der biblischen Bücher als auch der alten Übersetzungen hergestellt werden, die mit vollster Ehrfurcht gegen den heiligen Text eine gewissenhafte Beobachtung aller kritischen Regeln verbinden.“
Ich nehme zur Kenntnis , dass gegen manche Besserwisser auch Pius XII nicht hilft.
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#45   clarissa colonia   22:57:14 | Sonntag, 18. Mai 2008
Womit, werter Florian,
„ist die Genesis gemeint“?
Nur zwei einfache Fragen stellte ich, deren Beantwortung für theologisch so versierte und dogmatisch gefestigte Disputanten wie Sie und Marcellus doch keine Schwierigkeit darstellen dürfte.
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#44   Ydefix   22:56:34 | Sonntag, 18. Mai 2008
Bibelkommisssion 1909
Laut einer Entscheidung der päpstl. Bibelkommision ist die „Bildung der ersten Frau aus dem ersten Mann“ als wörtlich und geschichtlich aufzufassen, weil es die Grundlagen des Christentums berührt (D 2123).
Dazu scheint sich Pius XII. eindeutig in Widerspruch zu setzen indem er eine evolutive Entwicklung hins. des menschl. Leibes nicht auschließt. Das nämlich schließt den o.g. Sachverhalt aus.
Welchen theologische Gewissheitsgrad hat die Entscheidung einer Bibelkommisssion?
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#43   Pro Germania sancta †   22:53:34 | Sonntag, 18. Mai 2008
@colonia: Pacelli war als Freund alles Jüdischen natürlich auch von der Kabbla beenflusst,
der jüdischen Geheimlehre, was sich auch in seinen Enzykliken, z.B. in Divino afflante spiritu und Mystici Corporis, niedergeschlagen hat! ^-^
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#42   Florian Geyer   22:53:12 | Sonntag, 18. Mai 2008
clarissa
damit ist die Genesis gemeint und nicht die Wunderleugnung
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#41   clarissa colonia   22:49:46 | Sonntag, 18. Mai 2008
Nun, die MONUMENTA GERMANIAE SACRAE
kennen wir schon zur Genüge, und über Ihre sehr interessanten Theorien wollen Wir Sie ein anderes Mal gerne hören!
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#40   Pro Germania sancta †   22:45:56 | Sonntag, 18. Mai 2008
Der Modernismus, wie er von Papst Pius X. verurteilt wurde,
ist das „Sammelbecken der (neuzeitlichen) Häresien“ wie Marxismus, Darwinismus, Nihilismus usw., die allesamt auf Juden und Freimaurern zurückzuführen sind. Da Pacelli sehr wahrscheinlich jüdischer Abstammung, in jedem Fall aber ein Freund und Förderer des Halacha-Judentums war, stand er – ohne Frage – auch dem Modernismus nahe! o^/
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#39   clarissa colonia   22:45:03 | Sonntag, 18. Mai 2008
Nun, werter Florian,
Divino afflante?
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#38   Florian Geyer   22:42:32 | Sonntag, 18. Mai 2008
Wer kann mir beweisen
dass Jesus NICHT übers Wasser gegangen ist ? :-)
(und mit übers Wasser gehen meine ich dass dass er einen Fuß nach den Anderen auf der Wasseroberfläche gesetzt hat welche ihn getragen hat !)
By the Way:
Wenn Jesus übers Wasser gegangen ist und Lazarus vom Toten erweckt hat (und ich meine das wörtlich), wie hätten es die Evangelisten anders formulieren müssen dass die Neotheologen die Berichte glauben und nicht verleugnen ?
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#37   clarissa colonia   22:34:27 | Sonntag, 18. Mai 2008
Nun, werter Marcellus,
Modernismus?
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#36   Marcelus   22:30:50 | Sonntag, 18. Mai 2008
@Gotthard: Kein Wunder, daß Sie genau diesen Theorien anhängen,
die das Hl. Offizium ausdrücklich verurteilt hat.
Gerade er refelktiert seine Glaubenserfahrung und die der christlichen Gemeinden – und gibt sehr sehr viele Antworten auf deren Fragen- theologische Antworten!
Also alles nur Dinge, die nie stattgefunden haben – außer im Hirn des hl. Johannes, der natürlich auch nicht der Evangelist ist, sondern unzählbare Redakteure und Umschreiber.
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#35   clarissa colonia   22:30:11 | Sonntag, 18. Mai 2008
Werter M. Claudius Marcellus,
wenn also P12 kein Modernist war, dannist Divino afflente spititu wohl auch nicht modernistisch, oder?
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#34   Gotthard   22:27:57 | Sonntag, 18. Mai 2008
@Geyer
Die Berichte sind Grundwahrheiten die nicht durch Buchstabenklaubereien ihres Bericht – Gehaltes über übernatürliche Ereignisse beraubt werden können.
Gerade Johannes gibt den geringsten Anlass von Berichten zu denken.
Gerade er refelktiert seine Glaubenserfahrung und die der christlichen Gemeinden – und gibt sehr sehr viele Antworten auf deren Fragen – theologische Antworten!
Wie gehen Menschen mit all den schrecklichen Geschehnissen um sie herum um – die persönlichen und allgemeinen Katastrophen?
Die Antwort des Joh: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn dahingab…“
Erst gläubigen Rückblick macht eine solche Aussage Sinn…
Konsequenterweise verzichtet JOH – wie Markus – auf Kindheits“geschichten“ … auch sie sind theologische Deutungen und Glaubensbekenntnisse …
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#33   HeinrichderZweite   22:27:18 | Sonntag, 18. Mai 2008
Nun ja, ich habs vor ein paar Tagen schon festgestellt,
Lebl ist eine Schande für aufrichtige Juden wie für aufrichtige Katholiken. Er biedert sich überall an und ist doch nirgens zuhause. Everybody’s darling, everybody’s Depp, wie ‘s so schön heißt. Na ja, wetten, dass er selber das alles anders sieht. „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“. Lebl weiss das. Deshalb verweigert er sie!
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#32   Marcelus   22:26:58 | Sonntag, 18. Mai 2008
@clarissa colonia: Papst Pius XII. war mit Sicherheit kein Modernist,
wie Sie behaupten.
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#31   clarissa colonia   22:25:43 | Sonntag, 18. Mai 2008
Leber Liebelhuber!
Geben Sie sich keine Mühe; auch Divino afflante ist (wie ihr Autor) modernistisch. Und wenn noch nicht einmal Pius XII. (nicht der, welcher und hier gelegentlich durch seine Anwesenheit erleuchtet) etwas zur Exegese der Scriptura sagen dürfte, wie können Sie sich dann unterstehen, solch modernistische Ketzerei hienieden vor dem Tribunale dieser vom Hl. Geiste unmittelbar erleuchteten Richter zu vertreten?
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#30   Marcelus   22:22:04 | Sonntag, 18. Mai 2008
Die Evangelisten sind natürlich zuallererst
Historiker, und nicht Jahrmarktgaukler, wie man uns heute weismachen möchte.
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#29   Florian Geyer   22:19:02 | Sonntag, 18. Mai 2008
Lebl-
Die Berichte sind Grundwahrheiten die nicht durch Buchstabenklaubereien ihres Bericht – Gehaltes über übernatürliche Ereignisse beraubt werden können.
Frohbotschaft alleine ist vor allem bei Johannes zuwenig, es sind radikale Forderungen enthalten und es wird der Dualismus bezeugt der (abseits jedes Manichäismus) in der irdischen Welt der Dinge wirkt.
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#28   Marcelus   22:19:01 | Sonntag, 18. Mai 2008
@Leblhuber: Wenn Sie die Evangelien nicht als geschichtliche Wahrheit glauben,
sondern als Märchen, dann sind Sie kein Gläubiger.
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#27   Leblhuber   22:07:18 | Sonntag, 18. Mai 2008
@Flo:
deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher
Johannes ist
1. kein Geschichtsfälscher, weil die Evangelisten allesamt keine Historiker sind und sich auch nicht den Anschein von Historikern geben, daher auch keine Geschichtsfälscher sein können, und er ist
2. kein Geschichtsfälscher, weil er als DER THEOLOGE unter den Evangelisten durch seine Sprache und seinen Stil besonders deutlich macht, dass er der Christologe unter den Evangelisten ist. Kein Geschichtsschreiber!!!
Wenn er kein Geschichtsschreiber sein wollte, kann er auch heute nicht als Geschichtsfälscher denunziert werden.
Oder glauben Sie wirklich, Jesus hätte zu einfachen Leuten vor 2000 Jahren so gesprochen:
Ich bin das Licht der Welt (8,12)
Ich bin die Auferstehung und das Leben (11,25)
Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben (15,5)
Niemand hätte ihn verstanden.
Wer seine Theologie wie einen Tatsachenbericht liest, hat dringenden Bildungsbedarf.
Jeder, der das NT als Tatsachenbericht liest, kommt wegen der vielen Widersprüche in Argumentationsnotstand.
Wer sie als Frohbotschaft des Heils liest, entgeht diesem Dilemma.
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#26   Florian Geyer   21:45:26 | Sonntag, 18. Mai 2008
vor allem, Marcelus
werden die Evangelisten diskreditiert und die Ereignisse geleugnet. Es wird dabei jede Theorie akzeptiert nur nicht diejenige die der 1:1 Faktizität der Berichte welche zb Wunder inkludiert. Diese Möglichkeit wird a priorie ausgeschlossen und tabuisiert.
also:
Willkommen in der Ideologie
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#25   Marcelus   21:37:58 | Sonntag, 18. Mai 2008
@F. Geyer: Die Evangelien sind keine subjektivistisch-irrealen Theologietheorien,
wie dies heute die Modernisten unbehelligt durch das Papsttum an sämtlichen Fakultäten der westlichen Welt lehren dürfen.
Der hl. Papst Pius X. hat diese Ansicht ausdrücklich verurteilt und die Verbreitung dieser Irrlehre durch den Antimodernisteneid verboten und die Durchsetzung dieses Dekretes durch Diözesankommissionen genau überwachen lassen.
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#24   Florian Geyer   21:34:28 | Sonntag, 18. Mai 2008
Gotthard
keineswegs glaube ich denen die sagen dass die Evangelien sind Berichte sind die nur die persönliche Interpretation des Evangelisten wderspiegeln.
Man leugnet damit die historische Faktizität der Ereignisse und unterstellt dem Evangelisten eine persönlich gefärbte Mystifizierung.
Berichten die Supernaturalistisches betriffen wird generell pauschal die Historizität abgesprochen was die Ideologie der zeitgenössischen Auslegungschule offenbart.
Deshalb muss ich sagen zu jedem Bultmann und Drewermannschüler:
Hinweg mit dir Satan
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#23   Nachtlaterne   21:29:54 | Sonntag, 18. Mai 2008
Den Opfern der Demokratie:
www.mutev.de/…fklaerung/Trauer.jpg
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#22   Marcelus   21:28:10 | Sonntag, 18. Mai 2008
@F. Geyer: Worin soll St. Johannes der Evangelist und der Apostel
das Evangelium verfälscht haben? >:)
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#21   Gotthard   21:25:51 | Sonntag, 18. Mai 2008
@geyer
deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher
was soll an dem von Dir eingestellten Abschnitt aus dem Johannes-Ev denn nun angeblich historisch sein?
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#20   Nachtlaterne   21:02:40 | Sonntag, 18. Mai 2008
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#19   Florian Geyer   20:59:33 | Sonntag, 18. Mai 2008
Gotthard
iwo Gotthard
Johannes bringts halt besonders auf den Punkt.
deshalb unterstellen ihm auch die Neotheologen er sei ein Geschichtsfälscher
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#18   Gotthard   20:57:41 | Sonntag, 18. Mai 2008
@Geyer
gibt es in Deinen Augen auch unwichtige Evangelien?
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#17   Florian Geyer   20:55:29 | Sonntag, 18. Mai 2008
wichtiges Evangelium heute:
Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
Denn mit dem Gericht verhält es so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind. (Joh 3,14-21)
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#16   Marcelus   20:43:10 | Sonntag, 18. Mai 2008
@ordo62: In dieser Zeit gab es allerdings auch (fast) Vollbeschäftigung in der BRD und
in Österreich, nicht nur in der DDR,
da die soziale Marktwirtschaft damals ausgezeichnet funktioniert hat.
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#15   ordo62   20:35:44 | Sonntag, 18. Mai 2008
@Marcelus
Die Zeiten in denen dort Vollbeschäftigung herrschte will ich auf keinen Fall wiederhaben.
Das meine ich sowohl aus politischen als auch aus ökologioschen Gründen.
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#14   Nachtlaterne   20:20:54 | Sonntag, 18. Mai 2008
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#13   clarissa colonia   20:14:29 | Sonntag, 18. Mai 2008
Werter Marcus Claudius,
sollte Ihr Posting einen Sinn haben, wäre dieser doch dringend erläuterungsbedürftig.
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#12   Marcelus   20:09:07 | Sonntag, 18. Mai 2008
@ordo62: Die Bundesregierung und die EU-Kommission müssen wissen, was sie tun!
Offensichtlich wünscht man keine vollbeschäftigte deutsche Nation in Vollproduktivität:
Sieht man ja, daß man 1914 und ab 1933 durch den Marionetten-NS-Führer dagegen eingeschritten ist.
heute bezieht man Harz IV und hängt vor der Glotze.
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#11   ordo62   20:06:43 | Sonntag, 18. Mai 2008
Katholische Lausitz?
wo – außer von Wittichenau u.U. abgesehen, soll die Lausitz katholisch sein.
Das war vielleicht vor 500 Jahren so. Ansonsten war man dort protestantisch, dann extrem braun, später rot und heute bezieht man Harz IV und hängt vor der Glotze.
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#10   clarissa colonia   19:41:35 | Sonntag, 18. Mai 2008
Erste Wiederholung
meiner Frage.
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#8   clarissa colonia   19:34:10 | Sonntag, 18. Mai 2008
Werter Protopsaltis,
hinreichend Kundige nahmen Ihren Beitrag zum Urheberrecht bereits beim ersten Mal zur Kenntnis. Welche Strategie verfolgt aber Ihre stilistische Redundanz?
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#6   Vineta   19:30:18 | Sonntag, 18. Mai 2008
Nach dem Lesen gehen die Gedanken in zwei Richtungen:
1)Wenn der evangelische Pfarrer das so sieht, dürfte sich ja wohl jeder fragen, wieso er dann nicht schon längst katholisch geworden ist ! ???
Gewonnene Einsichten und Überzeugungen sind stets auch eine Aufforderung zum Handeln!
2) Das Ansehen und der Respekt vor dem Priesterzölibat befinden sich doch heutzutage in einem schwindelerregenden Sinkflug.
Und die Ursache dafür?
Einerseits trifft man immer mehr Singles an, die sich in dieser Lebensform pudelwohl fühlen, weil sie in ihrem anspruchsvollen Beruf Großartiges leisten und so Erfüllung im Leben finden –
andererseits trifft man auf immer mehr Geistliche und Bischöfe mit höchst merkwürdigen Ansichten, die keinen Durchblick erkennen lassen, und mit vielen ethischen und
religiösen Defiziten, so daß man sich frägt, ob zu so etwas der Zölibat als Voraussetzung gerechtfertigt ist.
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#4   clarissa colonia   18:12:03 | Sonntag, 18. Mai 2008
Ich sehe schon, werte Nachtlaterne,
daß Sie mit der Aufforderung unseres Herrn und Heilands, alles zurückzulassen, ernst gemacht und damit schon mal bei der Orthographie angefangen haben. Ewiger Lohn wird Ihnen gewiß sein.
In dieser Gewißheit könnten Sie sich dann doch der schweigenden Anschauung hingeben.
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#3   Nachtlaterne   18:04:31 | Sonntag, 18. Mai 2008
der zölibat…
…ist unendlich wichtig. schon christus sprach deutlioch vom lohn der nachfolge und dass diejenigen die um seinetwillen alles verlassen schon hier auf erden das hundertfache erhalten und in der kommenden welt das ewige leben.
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#2   clarissa colonia   17:56:47 | Sonntag, 18. Mai 2008
Schon wieder nur funktionale Begründungen?
Schon seit einiger Zeit veröffentlicht kreuz.net doch einen Fortsetzungsroman aus dem vatican-Magazin (resp. aus zenit). Obwohl das öffentlich-rechtliche „Aussatrahlungsgebaren“ nicht wirklich angemessen ist, kommt darin (unter manch anderen) der erhebende Gedanke vor, daß der Zölibat eine Form der Liebe und Hingabe sei; andernfalls sei er nur schmutziges Menschenwerk, hybride Selbstüberhöhung oder sublime Welt- und Menschenverachtung. Ein bedenkenswertes Argument, finde ich; gerade angesichts der Inflation pragmatisch-funktionaler Scheinargumente für den Klerikerzölibat!
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#1   Nachtlaterne   17:49:21 | Sonntag, 18. Mai 2008
schon nietzsche…
sagte, dass die aufhebung des zölibaths auch die begründete hoffnung des glaubens aufhebt…so etwa sagte er es
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