kreuzmeldungen
Eifriger Hirte + Liturgie ad libitum + Das letzte Interview + Leichtes Geld + Voneinander lernen – was?

Italien. Papst Benedikt XVI. reiste am vergangenen Wochenende in die Städte Savona und Genua in der westlichen italienischen Küstenregion Ligurien. Gestern besuchte der Papst auch die Kathedrale von Genua. Bei dieser Gelegenheit schenkte das Erzbistum dem Papst zur Erinnerung ein kostbares Schultertuch, das der frühere Erzbischof von Genua, Giuseppe Kardinal Siri († 1989), von Papst Pius XII. erhalten hatte. Der Heilige Vater würdigte Kardinal Siri ausdrücklich als „eifrigen Hirten“, zitierte ihn zweimal in seiner Ansprache und betete an seinem Grab.
Liturgie ad libitum
Deutschland. An der neuformulierten Karfreitagsfürbitte im Alten Ritus „kann schon nochmal gearbeitet werden“. Das erklärte der Präsident des päpstlichen Einheitsrates, Walter Kardinal Kasper, im Gespräch mit der Ulmer Tageszeitung ‘Südwest-Presse’ von heute Montag. Allerdings sei eine solche Bitte nicht an ihn herangetragen worden. Es gäbe keine konkreten Überlegungen. Aber im Lauf der Geschichte habe es „immer mal wieder“ Änderungen gegeben.
Das letzte Interview
Österreich. Kürzlich gewährte der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, der oberösterreichischen Wochenzeitung ‘Rundschau’ ein Interview. Bei der Korrrektur des ihm schriftlich zur Autorisierung vorgelegten Interviews strich der Prälat allerdings eine Frage und die Antwort. Bei der gestrigen Publikation des Interviews wies die Wochenzeitung mit Hinweis auf eine angebliche „journalistische Freiheit und Unabhängigkeit“ ausdrücklich darauf hin und publizierte die vom Bischof gestrichene Frage sogar: „Wie will die Kirche die seelsorgerische Flächendeckung sicherstellen? Es gibt ja Priester und Pfarrer, die mit Frauen zusammenleben, die Kinder haben etc. Die müssten ja dann konsequenterweise auch vom Dienst abgezogen werden.“
Leichtes Geld
Deutschland. Eine 47jährige Frau aus Augsburg hat einen Priester der Diözese Würzburg wegen angeblichen sexuellen Mißbrauchs auf eine halbe Million Euro Schmerzensgeld verklagt. Das Geld soll von der Diözese bezahlt werden. Das berichtete das Boulevardmagazin ‘Focus’. Die Frau erzählt eine phantasievolle Geschichte: Sie habe sich von einer Nonne „mehrmals wöchentlich“ zur Beichte in eine Hauskapelle bringen lassen. Im – bekannterweise engen und abgetrennten – Beichtstuhl habe sie das Geschlechtsteil des Priesters in die Hand und in den Mund nehmen „müssen“. Der Rechtsanwalt des Bistums Würzburg sagt, von der abstrusen Geschichte sei „kein Wort wahr“. Das Oberlandesgericht Bamberg sprach der Frau Prozeßkostenhilfe zu.
Voneinander lernen – was?
Italien. Der Erzbischof von Padua, Mons. Antonio Mattiazzo (68), hat Pläne für eine Moschee in seiner Bistumsstadt verteidigt. Er veröffentlichte dazu am vorletzten Samstag eine Stellungnahme. Mons. Mattiazzo betrachtet die Moschee als Gelegenheit, trotz Unterschieden „voneinander zu lernen“. Er wünscht sich ein Klima der Übereinstimmung. Bürgerproteste wehren sich indes gegen die Moschee.
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Mittwoch, 21. Mai 2008 02:07
Vineta: @clarissa colonia: Mit dem Mut der Verzweiflung!
Adenauer meinte einmal, er müsse mit dem Volk vorlieb nehmen – so wie es nun mal ist. Spielt man mit dem Gedanken, wie bessere Verhältnisse zu erzielen wären, so fällt einem ein: Auf die Autobahn wird man nur mit einem Führerschein losgelassen, aufs Jagdrevier nur mit einem Jagdschein usw. In die Wahlkabine aber darf jeder. Über eine Prüfung, die zum Wählen berechtigt, dürfte man sich aber kaum einig werden. Falls dennoch – wären damit dann bessere Verhältnisse garantiert? Kaum, zu oft haben wir schon gelitten unter dem, was Politiker mit Doktortiteln (und auch Bischöfe und Päpste) vom Stapel gelassen haben. Sie erwähnen das idiotische Verbot des früher ja auch in Deutschland getragenen Kopftuchs, wodurch islamistisch eingestellte Frauen nun leider nicht mehr sofort als solche erkennbar sind, wodurch aber nun auch christliche Symbole verschwinden müssen. Sie erwähnen die Gleichstellungsgesetze, von denen nicht wenige sehr ärgerlich sind. Gegenüber all dem Schlimmen, das noch Schlimmeres gebiert, sind wir arme Würstchen. die daran kaum was zum Besseren wenden können. Es war aber wohl schon vor Christus auch nicht anders. Vielleicht ist es sinnvoll, so zu handeln wie die Propheten des AT: mahnen, warnen, kritisieren, anprangern – was ich fast in allen meinen bisher 374 Kommentaren hier getan habe und auch anderswo tue, mich stets um sachliche, verständliche Argumentationsketten bemühend.
Dienstag, 20. Mai 2008 13:50
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 20. Mai 2008 02:09
EvaHermanFan akaFreimaurerin: kilian
Sehr vernünftig – in wenigen Stunden klingelt der Wecker… Also, schlafen’s g’sund und bleiben’s recht kugelrund, oder so ähnlich! Ebenfalls Gottes reichen Segen und angenehme Träume! Gute Nacht!
Dienstag, 20. Mai 2008 02:06
Kilian: @Aegidius @ Freimauererin
So, da fällt mir gerade auf, daß ich mich vor lauter Müdigkeit, mich bei mir selbst bedankt habe. So
was!
Also gemeint war der Aegid. Gell siehsts mir a bißla noach! Net woahr?
Auch von mir eine geruhsame Nacht!
Liebe Maurerin,
auch ich werde mich nun zu meiner Ruhstatt begeben.
Wünsche Ihnen alles Gute und Gottes reichsten Segen!
Und schließe mich den Grüßen des Aegid an.
Gute Nacht!
Also gemeint war der Aegid. Gell siehsts mir a bißla noach! Net woahr?
Auch von mir eine geruhsame Nacht!
Liebe Maurerin,
auch ich werde mich nun zu meiner Ruhstatt begeben.
Wünsche Ihnen alles Gute und Gottes reichsten Segen!
Und schließe mich den Grüßen des Aegid an.
Gute Nacht!
Dienstag, 20. Mai 2008 02:03
EvaHermanFan akaFreimaurerin: kilian
Kulturelles Interesse negativ auslegen? Nein, keine Sorge, auf die Idee komm ich bestimmt nicht
. Werde auf die Musik achten, wenn ich den Film mal sehe!
Dienstag, 20. Mai 2008 02:00
Aegidius: Freimauererin
Danke!
Denke nicht, daß ich auf Grund dieses Filmes romantisch träumen werde. Bin da dann doch a bissal anders veranlagt.
Mögen auch Sie ruhig ruhen!
Und vergessen Sie bitte nicht Ihr Nachtgebt!
Gerade für Freimauerer sehr wichtig!
Denke nicht, daß ich auf Grund dieses Filmes romantisch träumen werde. Bin da dann doch a bissal anders veranlagt.
Mögen auch Sie ruhig ruhen!
Und vergessen Sie bitte nicht Ihr Nachtgebt!
Gerade für Freimauerer sehr wichtig!
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