Das sind keine Ökumene-Schönredner
Die mit Rom im Streit liegende Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hat Ende April in der lettischen Hauptstadt Riga einen spektakulären Exerzitienkurs durchgeführt. Unter den Teilnehmern: der örtliche lutherische Erzbischof.
(kreuz.net) Vom 20. bis 25. April hielt Pater Karl Stehlin, Distriktsoberer der Priesterbruderschaft Sankt
Pius X. für Osteuropa, in Lettland Einkehrtage. Das berichtete die Webseite der Bruderschaft am 17. Mai.
An den Exerzitien nahmen sieben einfache Laien, elf protestantische Pastoren und das Haupt der lutherischen Kirche in Lettland, der Landes-Erzbischof von Riga, teil.
In seinen Exerzitienvorträgen sprach Pater Stehlin über das Heilige Meßopfer, die Muttergottes, die Gnade, die sieben Sakramente und die alleinseligmachende Kirche.
Es kam auch zu zahlreichen persönlichen Gesprächen über verschiedenste Themen des Glaubens und des geistlichen Lebens.
Die Pastoren erklärten, sich an einen Traditionalisten gewendet zu haben,
weil ökumenische Begegnungen mit offiziellen Kirchenvertretern zwar meist aus schönen, aber leeren Worten
bestünden.
Man habe den Eindruck, die Katholiken seien eher bestrebt, die Protestanten nachzuahmen.
Dagegen erklärte einer der Pastoren: „Wir suchen die Wahrheit, die Klarheit über sehr viele Zweideutigkeiten und Widersprüche innerhalb des protestantischen Glaubens.“
Man wolle die echte Lehre der katholischen Kirche kennenlernen. Doch diese erhalte man heutzutage offenbar nur von traditionellen Priestern:
„Das sind keine Ökumene-Schönredner, sondern sie verkünden einfach die katholische Lehre“ – so der Pastor.
Die Dankbarkeit der Exerzitienteilnehmer war nach Angaben der Webseite groß: „Besonders geschätzt wurde die Exerzitienmethode des Heiligen Ignatius, der den wahren Zugang zur Heiligen Schrift vermittelt.“
Auch von der Mariologie seien viele Exerzitienteilnehmer berührt gewesen: „Mit tiefer Andacht wurde auch der katholische Meßritus verfolgt.“
Die Sehnsucht nach der Fülle der Wahrheit sei bei allen spürbar gewesen.
Nach den Exerzitien erhielt Pater Stehlin die Nachricht, daß einer der Teilnehmer zur katholischen Kirche konvertiert war.
Der lutherische Erzbischof selber bat den Pater, bald wiederzukommen und die Exerzitien einer größeren Gruppe von Gläubigen und Pastoren zu predigen.
Die Einkehrtage in Riga hatten eine Vorgeschichte. Bereits im November 2006 predigte Pater Stehlin in Estland sieben lutherischen Pastoren die ignatianischen Exerzitien.
Von den damals anwesenden Pastoren stammte einer aus Lettland. Er war besonders von der Mariologie berührt und rief am Schluß ergriffen aus: „Ich habe die Mutter gefunden!“
Danach verlor sich der Kontakt mit dem Pastor. Doch vor einigen Monaten erhielt Pater Stehlin von ihm eine Einladung, für eine Gruppe lutherischer Pastoren in Lettland Einkehrtage zu halten.
© Titelbild: fsspx.info
An den Exerzitien nahmen sieben einfache Laien, elf protestantische Pastoren und das Haupt der lutherischen Kirche in Lettland, der Landes-Erzbischof von Riga, teil.
In seinen Exerzitienvorträgen sprach Pater Stehlin über das Heilige Meßopfer, die Muttergottes, die Gnade, die sieben Sakramente und die alleinseligmachende Kirche.
Es kam auch zu zahlreichen persönlichen Gesprächen über verschiedenste Themen des Glaubens und des geistlichen Lebens.

Man habe den Eindruck, die Katholiken seien eher bestrebt, die Protestanten nachzuahmen.
Dagegen erklärte einer der Pastoren: „Wir suchen die Wahrheit, die Klarheit über sehr viele Zweideutigkeiten und Widersprüche innerhalb des protestantischen Glaubens.“
Man wolle die echte Lehre der katholischen Kirche kennenlernen. Doch diese erhalte man heutzutage offenbar nur von traditionellen Priestern:
„Das sind keine Ökumene-Schönredner, sondern sie verkünden einfach die katholische Lehre“ – so der Pastor.
Die Dankbarkeit der Exerzitienteilnehmer war nach Angaben der Webseite groß: „Besonders geschätzt wurde die Exerzitienmethode des Heiligen Ignatius, der den wahren Zugang zur Heiligen Schrift vermittelt.“
Auch von der Mariologie seien viele Exerzitienteilnehmer berührt gewesen: „Mit tiefer Andacht wurde auch der katholische Meßritus verfolgt.“
Die Sehnsucht nach der Fülle der Wahrheit sei bei allen spürbar gewesen.
Nach den Exerzitien erhielt Pater Stehlin die Nachricht, daß einer der Teilnehmer zur katholischen Kirche konvertiert war.
Der lutherische Erzbischof selber bat den Pater, bald wiederzukommen und die Exerzitien einer größeren Gruppe von Gläubigen und Pastoren zu predigen.
Die Einkehrtage in Riga hatten eine Vorgeschichte. Bereits im November 2006 predigte Pater Stehlin in Estland sieben lutherischen Pastoren die ignatianischen Exerzitien.
Von den damals anwesenden Pastoren stammte einer aus Lettland. Er war besonders von der Mariologie berührt und rief am Schluß ergriffen aus: „Ich habe die Mutter gefunden!“
Danach verlor sich der Kontakt mit dem Pastor. Doch vor einigen Monaten erhielt Pater Stehlin von ihm eine Einladung, für eine Gruppe lutherischer Pastoren in Lettland Einkehrtage zu halten.
© Titelbild: fsspx.info
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Montag, 26. Mai 2008 20:54
raindance1: einst ausgesperrt bei der FSSPX
ein gutes Beispiel dafür, was entstehen kann,wenn man nicht ganz auf der Linie der FSSPX Manager liegt…Karl Stehlin wurde nach heftigen Zerwürfnissen während der Pfarrer Milch Ära erst mal mit Verweigerung der Priesterweihe ins afrikanische Exil verjagt…und dann wurde aus ihm ein Missionar wie die Pius Leute keinen zweiten haben…
Donnerstag, 22. Mai 2008 14:32
mveide: Deogratias!!!
super!DEOGRATIAS!:)))
P.S:ih bin aus Lettland;)
P.S:ih bin aus Lettland;)
Dienstag, 20. Mai 2008 13:50
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Dienstag, 20. Mai 2008 00:55
Master: Weiter so!
Gott mit uns.
Dienstag, 20. Mai 2008 00:51
clarissa colonia: Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen:
Sollte Ihre letzte Zuschrift einen Sinn haben, den man verstehen kann, oder ist es Kunst?
Dienstag, 20. Mai 2008 00:45
ExBochumer †: Keime und Bakterien gibt es überall.
Schmarotzertum gibt es auch.
Vor allen Dingen in der Kirche Jesu Christi, die sich heute als katholische Kirche darstellt.
Die FSSPX gehört nicht zu den Schmarotzern.
Vor allen Dingen in der Kirche Jesu Christi, die sich heute als katholische Kirche darstellt.
Die FSSPX gehört nicht zu den Schmarotzern.
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