[ « 21 22 23 24 25 » ]
Montag, 19. Mai 2008 19:16
Drei Exorzismen in Paderborn – keiner in München
Ein deutscher Radiosender fand heraus, daß ein bayrischer Priester in der Erzdiözese Padorborn gegen den Teufel gekämpft hat. In Paderborn reagierte man sofort auf den Pressebericht.
Der Heilige Jesuitengeneral Francisco de Borja (†1572) im Kampf mit dem Teufel.
Der Heilige Jesuitengeneral Francisco de Borja († 1572) im Kampf mit dem Teufel.
(kreuz.net, Paderborn) In den letzten acht Jahren gab es im Erzbistum Paderborn drei Exorzismen.

Das erklärte der Pressesprecher des Erzbistums, Ägidius Engel, vor der Onlineausgabe der ‘Süddeutschen Zeitung’. Er bestätigte damit Gerüchte, die vom ‘Bayerischen Rundfunk’ verbreitet worden waren.

Doch Engel relativierte die Teufelsaustreibungen sogleich: Bei den „Betroffenen“ – er meinte die Besessenen – habe es sich um „seelisch höchst notleidende Menschen“ gehandelt.

Das seien ausschließlich Fälle gewesen, bei denen Fachleute gesagt hätten, daß „nur noch der liebe Gott“ helfen könne.

Nach einer Prüfung durch erfahrene Seelsorger hätten Pastoralpsychologen und Psychiater ein Gutachten erstellt.

Erst wenn die Gutachter mit ihrem Latein am Ende seien, würde die „Liturgie der Befreiung“ in Betracht gezogen – so Engel. Für ihn hat der Exorzismus „Gottesdienstcharakter“.

Zwei der Paderborner Teufelsaustreibungen scheinen erfolgreich gewesen zu sein. Engel wies darauf hin, daß „Heilungszusage in Form von Dankbriefen an den Erzbischof“ existieren.

Im dritten Fall sei der Exorzismus abgebrochen worden. Mehr konnte Engel zu dem Fall nicht sagen.

Einmal habe man auch einen Exorzist aus Bayern beauftragt. Aus welchem bayerischen Bistum die Hilfe kam, konnte die ‘Süddeutsche Zeitung’ noch nicht herausfinden.

Eine Sprecherin des Erzbistums München und Freising schloß aus, daß ein Priester der Erzdiözese für den Dienst in Paderborn beauftragt worden sei.

Man sei die vergangenen fünfzehn Jahre durchgegangen und habe keinen einzigen Fall eines Exorzismus gefunden.

Der Sprecher des Bistums Augsburg bestätigte vor der Zeitung, daß Teufelsaustreibungen grundsätzlich existierten. Bei jeder Taufe – behauptete der Bistumssprecher – werde ein Exorzismus-Gebet gesprochen:

Der „große Exorzismus“ werde dagegen nur mit spezieller Genehmigung des Bischofs durchgeführt.

Dem Pressesprecher des Bistums Augsburg war jedoch „kein Fall“ bekannt.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 23 Lesermeinungen:
Donnerstag, 5. Juni 2008 01:01
Gotthard: Exorzismus verboten
Ein Pfarrer aus dem Bistum Eichstätt hat eine Teufelsaustreibung vorgenommen. Damit hat er sich über offizielle Weisungen hinweggesetzt.
Dem Priester im Ruhestand sei der Exorzismus inzwischen ausdrücklich untersagt worden, teilte das Bistum Eichstätt am Mittwoch mit. Mehrere Medien hatten über Austreibungsrituale des Geistlichen berichtet.

In einem klärenden Gespräch habe der Generalvikar des Bistums den Pfarrer darauf hingewiesen, dass ihm eine im Juni 1997 erteilte Erlaubnis, den Exorzismus zu sprechen, bereits im November 2005 entzogen worden sei, hieß es.

Der Priester habe ausdrücklich sein Bedauern erklärt, dass er einen Exorzismus gesprochen und damit gegen die Anordnung verstoßen habe, erklärte das Bistum. Der Geistliche verpflichte sich, in Zukunft weder einen Exorzismus noch sogenannte Befreiungsgebete zu sprechen. Für entsprechende Anfragen stehe er nicht mehr zur Verfügung.
Quelle
Dienstag, 20. Mai 2008 23:08
Nachtlaterne: eure leeren worte. das wort gottes kennt ihr nicht:
aus der offenbarung 21:

7 Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.
Dienstag, 20. Mai 2008 22:38
matt2: und hoffentlich wird uns Nachti nicht mehr mit ihren Bibelabschreibereien belästigen…
mir scheint wenn du mal Eigenkreativität zeigen willst, dann endet die bei A. und L.
Dienstag, 20. Mai 2008 22:32
Nachtlaterne: Offenbarung 21:
1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.

2 Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.

3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.

4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.

5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.

6 Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.

7 Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.
Dienstag, 20. Mai 2008 15:55
taizebesucher: 1234567
Eine sehr gute Nachricht!
Dienstag, 20. Mai 2008 13:48
Protopsaltis †: Von der Redaktion entfernt
Alle Lesermeinungen anzeigen 17 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net