Bistum Aachen
Der Segen des großen Johannes XXIII.
Ob es einen Priester im Ort gibt, ist egal. Denn es gibt ein Gesetz, und nach diesem Gesetz muß die Heilige Messe sterben.
In Aachen werden Messen bewußt und künstlich durch Wortgottesdienste ersetzt.
In Aachen werden Messen bewußt und künstlich durch Wortgottesdienste ersetzt.
© Jerome Stevenson, CC
(kreuz.net, Blankenheimerdorf) Die Laiengremien der 1000-Seelen Gemeinde Blankenheimerdorf in der Eifel widersetzen sich seit dem vergangenen Oktober den Anweisungen des Aachener Bischofs und des Regionaldekans.

Blankenheimerdorf liegt siebzig Kilometer südöstlich von Aachen. Die Bevölkerungsstruktur ist mehrheitlich konservativ und politisch der CDU zugewandt.

Im Ort gibt es noch ein reges kirchliches Leben. Beim Sonntagsgottesdienst ist die Kirche voll besetzt.

Die Vorgeschichte

Die Spannungen begannen im vergangenen Herbst, als die Bistumsleitung auf dem üblichen Verordnungsweg die „Gemeinschaft der Gemeinden“ einführte.

In einem neuen Verbund „Heiliger Apostel Matthias“ wurden zehn Gemeinden unter der Leitung von zwei Pfarrern zusammengefaßt.

Es wurde ein Pastoralkonzept präsentiert, das Meßfeiern im Rotationsverfahren vorsieht und jeder Gemeinde im Fünf-Wochen-Rhythmus eine Wortgottesfeier verordnet.

Die Gemeinde Blankenheimerdorf wies darauf hin, daß sie noch keine Wortgottesfeier brauche, da im Ort ein Priester im Vorruhestand lebe, der bisher Meßfeiern immer gehalten habe und dies auch weiterhin tun könne und wolle.

Hinzu käme, daß dieser Priester sich großer Beliebtheit erfreue und ein Stück „Seele des Dorfes“ geworden sei.

Doch damit waren die vom Bischof eingesetzten Pfarrer nicht einverstanden. Sie bestanden auf „Gleichbehandlung aller Gemeinden“, lehnten jede weitere Diskussion ab und verlangen eine gefügige Annahme der Anordnungen.

Doch die Gemeinde ersetzt die anberaumten Wortgottesdienste durch öffentliche Proteste vor der Kirche. Sie lud die Presse ein, organisierte Friedensgebete und wandte sich im November in einem Schreiben an Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen.

Weitere Schreiben gingen an die Deutsche Bischofskonferenz und an den Nuntius in Berlin. Einige Gläubige wandten sich sogar an den Papst.

Inzwischen hatte man auch den Kanon 1248 Paragraph 2 im Kirchenrecht entdeckt, wo es heißt: Wenn ein Priester am Ort ist, der eine Messe halten kann und will, darf keine Wortgottesfeier stattfinden.

Eine Antwort aus Rom

Am vergangenen Pfingstsamstag wurden die Gläubigen der Ortschaft nach dem Gottesdienst gebeten, auf eine Erklärung ihrer Laiengremien zu warten.

Frau Johanna Vith aus dem Leitungsteam berichtet kurz über die monatelangen Streitereien mit dem Bistum. Die Gemeinde hatte sich an viele Stellen gewandt und wurde – so Frau Vith – nie wirklich ernst genommen.

Dann berichtete Frau Vith über die Antwort des Vatikan auf eine entsprechende Anfrage. Rom habe schnell und präzise reagiert und gebe der Gemeinde recht.

Frau Vith las das Schreiben mit dem päpstlichen Emblem vor.

Darin erklärt Erzbischof Francesco Coccopalmerio – Präsident des Päpstlichen Rates zur Auslegung der Gesetzestexte: „Ich stimme mit Ihrer Meinung überein: Die Messe darf nur ersetzt werden, wenn kein Priester anwesend ist und zelebrieren kann.“

Doch die Aachener Diözese hat bereits die Lösung gefunden: Der ortsansäßige Priester wird im Herbst entpflichtet und in den endgültigen Ruhestand versetzt. Damit ist auch dem Kirchenrecht Genüge getan.

„Was hat unser Widerstand gebracht?“ – fragen sich viele Gemeindemitglieder.

„Wir haben es wenigstens versucht“ – so die Haltung der Laiengremien: „Vielleicht können wir auch anderen Mut machen, eben nicht alles klaglos hinzunehmen. Wir sind mündige Christen!“

Dann meinte eine betagte Kirchenbesucherin: „Der Segen des großen Johannes XXIII. hat wohl über unserem Dorf gelegen.“
      
25 Lesermeinungen
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#25   edwin   22:29:40 | Freitag, 23. Mai 2008
Bischof oder Behördenleiter?
Da wird in Verwaltungsakten gedacht und gehandelt. Der Bischof als Behördenleiter?
Wenn es einer Gemeinde besser gehen könnte als anderen, warum wird dann unser Auge böse? Die Gerechtigkeit im Weinberg Gottes ist eine andere. Es zeigt sich übrigens im Argument „Gerechtigkeit“ die sozialistische Denkweise: Hauptsache es geht keinem besser, lieber allen geht es gleich schlecht!
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#24   Benedikt   21:20:49 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Gotthard
ABER dieses kleine Blankenheimerdorf ist nicht bereit, alle 5 Wochen einen sonntäglichen Wortgottesdienst zu feiern… das sagt alles über die Solidarität mancher Gremien und Gemeinden in schwieriger Zeit aus.
Sie sollten diese Anschuldigung noch zurücknehmen. Möchtegern-Kathole hat das nötige gesagt: Blankenheimersdorf besteht nicht zu ungunsten anderer Gemeinden auf dieser Messe.
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#23   Marcelus   12:43:44 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Die Weiterexistenz von deutschen Großparteien mit dem „C“ für „christlich“ im Parteinamen ist eine
sehr interessante politische Erscheinungsform für die Bundesrepublik Deutschland (CDU – Christdemokratische Union) und für den Freistaat Bayern (CSU – Christlich-Soziale Union),
im letzteren sogar zuletzt mit 2/3-Mehrheit im Parlament ausgestattet,
während die BRD über lange Zeiten hinweg unter CDU-Führung regiert wird,
und das mit Millionen nicht-christlichen Immigranten und BRD-Eingebürgerten.
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#22   Nachtlaterne   19:09:27 | Mittwoch, 21. Mai 2008
wie vermessen sind doch…
…wir christen unde nichtchristen, dass wir allen ernstes glauben, wir könnten unsere eigene gerechtigkeit über die gerechtigkeit gottes stellen, ja gottes gerechtigkeit sogar unserem merkwürdigen gerechtigkeitssinn unterordnen. wie maßlos verblendet sind wir, dass wir meinen das leben, die liebe, die gerechtigkeit und der friede auch nur zum teil selber zu sein.
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#21   Gotthard   11:58:01 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@hacki
Die Gemeinde sollten mit Unterschriften eine Alte Messe kämpfen.
die Gemeinde wird wohl diese liturgische „Erneuerung“ nicht wollen …warum sollte sie auch?
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#20   Hacki   10:05:47 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Jetzt wäre die Stunde des Motu Propr.
Die Gemeinde sollten mit Unterschriften eine Alte Messe kämpfen. Ein passender altgläubiger Priester wird sich schon finden lassen.
„Alles gute muß erstritten werden“,
sagte die hl. Crescentia von Kaufbeurern.
Und außerdem ist der wortreiche NOM viel abträglicher für den alten Glauben als eine stille Anbetung oder gemeinsames Rosenkranzbeten.
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#19   clarissa colonia   09:58:46 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Ups! Korrektur!
Andernorts muß der Vokativ „defensor“ heißen; der Fehler war wohl der Zeit geschuldet. Dank dem Hinweisenden!
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#18   catharina   07:37:39 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Das also bedeutet „konservativ“:
„Die Bevölkerungsstruktur ist mehrheitlich konservativ und politisch der CDU zugewandt.“
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#17   möchtegern-kathole   07:29:57 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@Gotthard (letztes Posting)
und dann fangen Sie zu polemisieren an …
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#16   Gotthard   00:53:48 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@möchtegern-k
Endergebnis der „Lösung“ ist, dass ab Herbst statt 3 Messen nur noch 2 gelesen werden – dem Artiek nach auf Betreiben des Ordinariats – und das ist eine Sauerei.
diese Sauerei würde wohl bei der Übernahme der Pfarreien durch die Pius-Brüder eintreten.
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#15   möchtegern-kathole   00:21:58 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@Gotthard
kurz bevor ich zu Bett gehe:
Das, was Sie übersehen, ist, dass ja ein Priester im Vorruhestand da ist. Ihre Argumentation (die kleine Gemeinde wäre unsolidarisch) wäre nur dann logisch, wenn Sie den alten Herren von einer Kirche in die nächste fahren wollten und er dem zustimmt, damit jede der Kirchen was von ihm hat – aber das wollen Sie ja offensichtlich auch nicht. Statt dessen wird er in endgültigen Ruhestand geschickt.
Endergebnis der „Lösung“ ist, dass ab Herbst statt 3 Messen nur noch 2 gelesen werden – dem Artiek nach auf Betreiben des Ordinariats – und das ist eine Sauerei.
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#14   Gotthard   00:15:46 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@möchtegern-k
solltest Du einmal das Posting vor deinem lesen wollen, wirst du vielleicht den Gehalt Deiner Aussage erkennen!
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#13   möchtegern-kathole   23:54:55 | Dienstag, 20. Mai 2008
Hier sieht man deutlich …
… dass die Messe durch den protestantischen Mess-Ersatz „Wort-Gottes-Feier“ auch dann ersetzt werden soll, wenn ein Priester da ist.
Das Argument mit dem Priestermangel ist reine Heuchelei. Man nimmt den Menschen den Priester und die katholische Messe und gibt ihnen einen Laien und eine protestantische Mahlfeier.
Das wird dann sonntags vormittags veranstaltet und ähnlich aufgezogen wie eine Messe, damit die Gläubigen den Betrug nicht erkennen.
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#12   Gotthard   23:51:05 | Dienstag, 20. Mai 2008
Tatsachen
die „Gemeinschaft der Gemeinden“ wurde also im Jahre 2007 eingeführt. Ich denke mal, sie wird dem Strukturplan dieses Bistums entsprechen.
Bereits im Jahre 1999 sah die Situation dort so aus:
2 Pfarrer und 1 Subsidiar (Jahrgang 1922) waren für 7 Gemeinden mit 4.425 Katholiken zuständig.
ABER dieses kleine Blankenheimerdorf ist nicht bereit, alle 5 Wochen einen sonntäglichen Wortgottesdienst zu feiern… das sagt alles über die Solidarität mancher Gremien und Gemeinden in schwieriger Zeit aus.
Der Bistumsleitung in diesem Fall einen Vorwurf zu machen zeugt einzig und allein von Dummheit!
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#11   Nachtlaterne   22:27:39 | Dienstag, 20. Mai 2008
Offenbarung 21:
1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.
2 Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
3 Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.
4 Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.
5 Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu. Und er sagte: Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
6 Er sagte zu mir: Sie sind in Erfüllung gegangen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.
7 Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.
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#10   clarissa colonia   22:17:06 | Dienstag, 20. Mai 2008
Danke, werter Seminrist für die Unterrichtung,
aber wen meinten Sie mit „Häretikerpack“ zu treffen? Ist das die Umgangssprache, der man sich neuerdings in Seminaren befleißigt?
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#9   Seminarist   22:13:26 | Dienstag, 20. Mai 2008
Häretikerpack
WsK – Wir sind Kirche
IKvU – Initiative Kirche von Unten (oder auch von Hinten oder sonstwo)
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#8   clarissa colonia   22:04:19 | Dienstag, 20. Mai 2008
Kurze Frage der Unwissenheit,
was bedeuten die Abkürzungen (Aküfi?).
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#7   RJH   21:04:12 | Dienstag, 20. Mai 2008
Bravo! Das sind die wahrhaft modernen Laien
Anders als die ewig gestrigen WsK und IKvU Schnarcher und sonstiges kirchenkritisches Volk.
Langsam spürt man wie auch in Deutschland die Kirche wieder katholisch wird!
„Sonne der Gerechtigkeit, gehe auf zu unsrer Zeit; brich in deine Kirche an, daß die Welt es sehen kann. Erbarm dich, Herr.
Weck die tot Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit, daß sie deine Stimme hört, sich zu deinem Wort bekehrt. Erbarm dich, Herr“
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#6   clarissa colonia   20:26:12 | Dienstag, 20. Mai 2008
Kurze Frage nach Kakanien!
Lesen Sie gelegentlich, worauf Sie sich zu antworten anschicken?
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#5   matt2 †   20:23:11 | Dienstag, 20. Mai 2008
Ist das schon der sterbende Schwan?
das tut mir alles ja so schrecklich leid für euch… einmal sind die Laien die Bösen ein anderes mal sind es wieder die Herren in der Hierarchie die euer Messritual boykottieren. Ja nicht einmal mehr Priester sind erwünscht. Da macht sich ja richtige Untergangsstimmung breit.
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#4   clarissa colonia   19:39:13 | Dienstag, 20. Mai 2008
Werter apex,
auf (persönliche) Logik oder Verstand könnten wir ja uU. verzichten, denn davon sollte Leitung(squalität) nicht unbedingt abhängig sein. Nein, werter apex, die kennen ihr eigenes Recht nicht (oder wollen es nicht kennen). Es als Instrument konkreter Exsekutivgewalt anzuwenden ist das eine, und dagegen hätte wohl niemand wirklich stichhaltige Einwände, wenn die hohen Herren dieses Recht auch mit gleicher Legitimität gegen sich gelten lassen würden, mit der sie es gegen andere anwenden wollen!
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#3   apex   19:27:34 | Dienstag, 20. Mai 2008
@ clarissa colonia
Daß die Entpflichtung eines Priesters aus dem aktiven Dienst dessen Weihegewalt oder Ortsansässigkeit aufhebt, wäre mir neu!
Sagt auch niemand.
Aber Sie haben Recht. Die deutschen Diözesen werden ohne Logik und Verstand geleitet.
;-)
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#2   Gotthard   19:12:54 | Dienstag, 20. Mai 2008
eine neue Sicht
„Wir haben es wenigstens versucht“ – so die Haltung der Laiengremien: „Vielleicht können wir auch anderen Mut machen, eben nicht alles klaglos hinnehmen. Wir sind mündige Christen!“
mit einem Male wird das Hohelied auf die Laiengremien gesungen!
Was soll bitte schön ein „Priester im Vorruhestand“ sein?
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#1   clarissa colonia   19:03:23 | Dienstag, 20. Mai 2008
Logik?
„Doch die Aachener Diözese hat bereits die Lösung gefunden: Der ortsansäßige Priester wird im Herbst entpflichtet und in den endgültigen Ruhestand versetzt. Damit ist auch dem Kirchenrecht Genüge getan.“
Daß die Entpflichtung eines Priesters aus dem aktiven Dienst dessen Weihegewalt oder Ortsansässigkeit aufhebt, wäre mir neu!
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