Kinderabtreibung
2:0 für Paul Spiegel
Was ist mit den Päpsten und Kardinälen los? Zuerst muß sich der Erzbischof von Köln vom Vorsitzenden des „Zentralrates der Juden in Deutschland“ wie ein vorlauter Schuljunge belehren lassen und jetzt ist der Papst selber an der Reihe. Kann man die gegenwärtigen katholischen Prälaten bei ihrem Wort nehmen?
(kreuz.net) Der Präfekt der römischen Glaubenskongregation, Josef Kardinal Ratzinger (78), äußerte sich bei der Vorstellung des jüngsten Buches von Papst Johannes Paul II. zu einer in Deutschland um die jüngste Veröffentlichung des Heiligen Vaters entstandene Kontroverse.

Der langjährige Kurienkardinal und oberste Glaubenshüter wies die Behauptung zurück, daß der Heilige Vater in seinem Buch den Holocaust und die Abtreibung vergleiche: „Der Papst stellte den Holocaust und die Abtreibung nicht auf eine Ebene.“

Der Heilige Vater habe bloß – den offensichtlichen Gemeinplatz – in Erinnerung gerufen, daß auch Demokratien nicht immun gegen das Böse seien. Die Gleichstellung von Holocaust und Abtreibung habe – so Kardinal Ratzinger – im Denken von Papst Johannes Paul II. keinen Platz.

Die „Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute“ des Zweiten Vatikanums hatte die Kinderabtreibung vor fast vierzig Jahren noch als „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ bezeichnet.

Der Pressesprecher des Vatikan, Dr. Joaquin Navarro-Valls, äußerte sich ähnlich wie der Präfekt der Glaubenskongregation. Der Papst wolle mit seinen Worten nicht Untaten vergleichen, sondern bleibe im Bereich ihrer philosophischen Ursachen.

Die italienischen Medien erklärten nach der Relativierung durch die vatikanischen Funktionäre, daß der Wortlaut im Papstbuch den Eindruck erweckt hätte, als würde der Heilige Vater die Abtreibung und den Holocaust gleichsetzen. Das sei – so der Chefredakteur der liberalen und abtreibungsfreundlichen Tageszeitung „Corriere della Sera“ – offensichtlich eine verfälschende Zuspitzung gewesen.

In seinem Buch schreibt der Heilige Vater, daß der Führer des Deutschen Reiches, Adolf Hitler, von einem rechtmäßigen Parlament mit jener Macht ausgestattet worden sei, die er für die Konzentrationslager und die Endlösung mißbrauchte.

Heutzutage – so der offensichtliche Nicht-Vergleich des Papstes – seien die gesetzlichen Regelungen zur Abtreibung ebenfalls in Frage zu stellen. Parlamente, welche die Kinderabtreibung beschlössen, müßten sich im klaren sein, daß sie ihre Machtbefugnisse überschreiten und in einen offenen Konflikt mit dem göttlichen Gesetz und dem Naturrecht treten würden.

Das fünfte Buch von Papst Johannes Paul II., „Erinnerung und Identität“ wird am Mittwoch in elf Sprachen erscheinen. Es ist eine Mitschrift von Gesprächen, die Johannes Paul II. im Jahr 1993 mit dem polnischen Philosophen Krzysztof Michalski und dem inzwischen verstorbenen Geistlichen Jozef Tischner geführt hat.
      
14 Lesermeinungen
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#14   sttn   19:19:03 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@Sulpicius
Solche Artikel gibt es immer wieder. Aus irgendeinen Grund scheinen manche Journalisten immer wieder dieses Thema auspacken zu müssen und interessanterweise gibt es auch immer wieder dankbare Leser.
Es wird von einer Regierung erwartet das Sie Ihr Ohr beim Volk hat und nach Möglichkeit nicht jeder munter daraufhinplappert.
Wenn das eine Regierung nicht macht, wird das vom Wähler immer gerne als Chaos interpretiert. Deshalb sind die Umfragen der Demoskopen so wichtig und deshalb werden die Themen auch zuerst intern deskutiert bevor sie nach außen gelangen sollen.
Das war unter Willy Brandt so, unter Helmut Schmidt, unter Helmut Kohl und das ist unter Gerhard Schröder so … um mal die letzten Kanzler zu benennen. Und das wird auch unter allen nachfolgenden Regierungen so sein.
Zum Thema Moral: Ich bin überzeugt das wenn man wirklich die Wahrheit über Moral sagt, das man dann beim Volk sehr gut ankommt. Nur blöd das sich das „Volk“ beim moralischen Fingerzeig von den einen oder anderen Moralapostel auch an die moralische Defizite derjenigen erinnert die sonst die Moral so hoch halten.
Vielleicht sollte der eine oder andere Moralapostel an die Bergpredigt denken (Spliter/Balken) bevor er das nächste mal den Zeigefinger erhebt… Das ist dann ein Stück gelebte Glaubwürdigkeit.
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#13   GerdEric   19:13:10 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@ 1+1=7
1+1=7: Jezt wirds fad, Gerd Eric,wie oft willst du noch betonen, dass du was wert bist auch wenn du nicht alles weisst oder gelernt hast.
solange wie hier von obenherab (alla „Pharisäer“) geschwafelt wird.
1+1=7: Dieser Jesus, der dir nicht in den Kram passt, ist genau der den du brauchst.
Oh, Jesus ist schon ok,
nur nicht, was aus ihm gemacht wurde.
Nein, brauchen tu ich ihn nicht,
denn neben Gott gibt es nichts.
1+1=7: Der dich aufhebt und annimmt und dir deine Sünden verzeiht, wenn du das willst.
Er sieht dich in dem Wert, den du wirklich darstellst.
Wenn Du von Gott dem EINEN spricht,
OK!
1+1=7: Gerd Eric, in den Augen Gottes bist du unermesslich viel wert. (auch ohne griechisch und aramäisch)
Ich weiss,
nur Menschen versuchen allzuoft andere durch ihre „Bessere Bildung“ herab zu würdigen,
hast Du das hier nicht gelesen?
1+1=7: P.S.Und reg dich nicht so auf über die Kirche, das ist die Geliebte des Herrn.
Das bilden sich manche „Bräute“ manchmal ein…
Können wir und darauf einigen,
dass Gott nicht durch menschliches Denken beschränkt ist,
Menschen seine Liebe zu geben?
Keine „Kirche“ kann Gott vorschreiben,
wann und unter welchen Bedingungen er Menschen annimmt.
Er sieht nicht auf Taufe,
denn da müsste er Hitler oder Stalin auch aufnehmen,
denn eine Taufe sei unlöschlich,
so schrieb mir hier jemand.
herzliche Grüsse
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#12   Sulpicius   18:41:23 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Guter Kommentar der „Kölner Kirchenzeitung“
Wird etwas dadurch falsch, dass man es beim Namen nennt?
Zum Glück orientiert sich die katholische Kirche in Deutschland nicht an einem Prinzip, das seit kurzem Kanzler Schröder für seine Politik vorgegeben hat: Ein Rundschreiben des Kanzleramtes ordnet an, dass alle Maßnahmen der Regierung sich vorher an der Außenwirkung zu orientieren haben. Besonders wichtig sei es, spätestens vier Wochen vor der öffentlichen Erörterung die Reaktion der Bevölkerung und der Medien untersucht zu haben, um sich Ärger zu ersparen.
Nur noch Politik mit Zustimmung der Demoskopen? Es sieht so aus.
Wäre dies auch Methode der Kirche, könnte sie sich das Thema „Abtreibung“ getrost und für immer abschminken, obschon es für die Zukunft unseres Volk entscheidend ist. Vorgänge der letzten Wochen haben bestätigt, dass es die Gesellschaft übel nimmt, wenn in Fragen der Ethik und Moral die Wahrheit gesagt wird.
weiter: www.kirchenzeitung-koeln.de
(auf der Startseite auf die Überschrift des Kommentars klicken)
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#11   1+1=7   18:32:37 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Jezt wirds fad, Gerd Eric,
wie oft willst du noch betonen, dass du was wert bist auch wenn du nicht alles weisst oder gelernt hast.
Dieser Jesus, der dir nicht in den Kram passt, ist genau der den du brauchst.
Der dich aufhebt und annimmt und dir deine Sünden verzeiht, wenn du das willst.
Er sieht dich in dem Wert, den du wirklich darstellst.
Gerd Eric, in den Augen Gottes bist du unermesslich viel wert. (auch ohne griechisch und aramäisch)
P.S.Und reg dich nicht so auf über die Kirche, das ist die Geliebte des Herrn.
Er weis wie sie ist.
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#10   GerdEric   17:45:03 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@ bonifatius & @sttn
@ bonifatius: Eine tiefe seelische Krankheit
GerdEric, Welche philosophische Vorbildung hast du eigentlich, daß du so gehässig gegenüber Menschen bist? Das Gute im Menschen siehst du nur bei den Juden. Oh armer GerdEric!
Tja, lieber bonifatius,
ich habe nur eine bescheidene Bildung,
wie Jesus kann auch ich weder Latein noch Griechisch,
mich wundert nur,
dass Menschen von solch hoher Bildung wie Du sie hast geniessen dürfen,
persönlich werden,
wenn sie keine Argumente mehr haben,
und damit sehr Arrogant …
Leider sehe ich nicht,
dass Gebildetere bereit sind,
für Schwachwe einzutreten,
noch drauf rum treten,
das sieht man eher.
@ sttn: volle Zustimmung.
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#9   bonifatius   17:24:46 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Eine tiefe seelische Krankheit
GerdEric,
Welche philosophische Vorbildung hast du eigentlich, daß du so gehässig gegenüber Menschen bist? Das Gute im Menschen siehst du nur bei den Juden. Oh armer GerdEric!
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#8   sttn   17:13:53 | Mittwoch, 23. Februar 2005
welche Schuld trägt der danebensteht und nichts macht?
Denn was die letzten Jahrhunderte zeigen, Abtreibungen verhindert man nicht durch Gesetzte, sondern nur durch Aufklärung, Verhütung, und was besonders wichtig ist: Das Gespräch mit den werdenden Eltern / mit der werdenden Mutter um Aufzuzeigen das jedes Kind erwünscht ist. Und was ebenfalls wichtig wäre: Die Bereitschaft in der Gesellschaft jedes Kind anzunehmen und auch Adoptionen gutzuheissen.
So kann man wirklich was gegen Abtreibungen machen. Zugegeben, dieser Weg ist schwieriger als „kluge Worte“ von sich zu geben und manch eine/r muß seine/Ihre Moral-Scheuklappen etwas zur Seite schieben, aber wenn man es ehrlich meint dürfte das ja kein Problem sein.
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#7   GerdEric   16:43:33 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@ Sulpicius
Sulpicius: @Gerd Eric In allen Ecken, ob von Politik, Gesellschaft, Religion, Kirche uvm., nur noch den Dreck zu sehen, zeugt m.E. von großem Weltschmerz, der dringend behandlungsbedürftig ist.
Na,
das sage mal kreuz.net,
die sich nicht zu schade sind,
selbst in Finnland nach Schmutz zu suchen…
Und Jesu war es egal,
wie desolat der Weltschmerz war?
na, dann werden ihn auch die Abtreibungen nicht stören…
Na, wer von uns Beiden wohl behandlungsbedürftig ist?
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#6   Sulpicius   16:34:38 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@Gerd Eric
In allen Ecken, ob von Politik, Gesellschaft, Religion, Kirche uvm., nur noch den Dreck zu sehen, zeugt m.E. von großem Weltschmerz, der dringend behandlungsbedürftig ist.
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#5   GerdEric   15:41:52 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Sulpicius und Tradiland
@Sulpicius, kann es sein, dass Du keine Argumente hast?
@ Tradiland,
aber,
was mich wundert,
warum bedient sich der Papst nicht der Verbrechen,
die im Namen der katholischen Kirche geschahen
(er hat doch diese Verbrechen eingestanden)?
da wurden auch Menschen zerrissen.
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#4   Sulpicius   15:07:04 | Mittwoch, 23. Februar 2005
@GerdEric
Kann es sein, daß Du ein psychisches Problem hast?
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#3   Stimme aus dem Tradiland   13:22:16 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Warum die weltweite Abtreibung schlimmer ist
als die Shoa:
1. weil Sie viel mehr Opfer fordert: Pro Jahr 65 Millionen Abtreibungen weltweit – Shoa: 6 Millionen Opfer insgesamt;
2. die Opfer der Abtreibung sterben immer unschuldig und ungetauft, bei der Shoa gilt das nur für die ermordeten Kinder; die Erwachsenen konnten geistliche Vorsorge leisten und haben dies zum Teil auch getan (z.b. die hl. Theresia Benedicta a Croce vulgo Edith Stein); unschuldige ungetaufte Kinder kommen nicht in den Himmel, sondern in den Limbus Puerorum;
3. die Abtreibung setzt sich weltweit schon mehr als 30 Jahre fort, ein Ende ist nicht absehbar;
4. bei der Abtreibung gibt es viel mehr Mitschuldige: den Vater des ungeborenen Kindes, ihre Eltern, seine Eltern, der Arzt, die Krankenschwester, der Sozialarbeiter, die politisch Verantwortlichen, die Klinkbetreiber, die Geldgeber etc; wenn man sieben Mitschuldige pro Abtreibung rechnet, kommt man auf 455 Millionen Mitschuldige pro Jahr; die NSDAP hatte fünf Millionen Mitglieder, die man nicht alle als mitschuldig bezeichnen kann, es gab auch Mitschuldige, die nicht Parteimitglied waren – insgesamt aber wesentlich (um Dimensionen) weniger Mitschuldige als bei der Abtreibung;
5. Während die Shoa das Licht des Tages scheuen mußte und mit „Führererlässen“ (auf Verfassungsebene!), Protokollen (Wannseekonferenz) udgl. geregelt wurde, wird die Abtreibung immer mehr zum Rechtsanspruch, der auf Basis des EU-Rechts und der Menschenrechte eingefordert werden kann;
6. Während der Verbrechenscharakter der Shoa unstrittig ist, wird der Verbrechenscharakter der Abtreibung vehement bestritten; Mädchen werden hinter dem Rücken ihrer Eltern zur Abtreibung angestiftet (dies auf Basis der gewissenlosen Verhütungs-Sexualerziehung).
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#2   GerdEric   11:28:41 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Das es ohne philosophische Vorbildung nicht leicht ist
und da mag das Problem liegen,
denn die meisten der Leser haben diese Vorbildung nicht!
Der Papst hat genug „lebhafte“ Beispiele seiner Vorgänger,
die er dazu gebrauchen kann.
Es mag Hardcore Katholiken nicht passen
(interessant dass die gerade vom braunen Mob zustimmung erhalten),
aber der Papst ist auch nur ein Mensch,
nichts mehr!
Und so kann er irren,
wie Päpste sich all zu oft verirrt haben,
politisch wie moralisch.
Der Papst ist nicht die moralische Institution der Welt.
Ich schlage dem Papst einen besseren und eindrucksvolleren Vergleich vor,
das des braunen Nazideutschland,
das sich ja allzuviele Deutsch,
eben auch Katholiken,
bemühten zu verteidigen,
an dem auch die katholische Kirche Teil hatte,
Konkordat.
Da wurden auch Abtreibungen verboten und verfolgt,
allerdings nur,
wenn es eben „Arier“ waren,
bei „anderen“ konnte man die zu Experimenten nutzen,
sowohl die Embryonen als auch die Kinder…
Ach ja,
ich weiss schon,
die katholische Kirche wusste ja nix…
Wie wäre es,
wenn alle katholischen Ärzte und Schwestern usw,
den Dienst in Krankenhäusern quittierten?
Wer Kinder in eine Welt des Elend
(ich meine nicht Deutschland)
hineinwirft,
in der sie verrecken
(Lateinamerika),
ist genauso an deren „Holokaust“ schuld,
wer da noch predigt,
„seid fruchtbar und mehret euch“ ist weit mehr als zynisch…
Ps.: Eine Frage, die mit diesem Thema nix zu tun hat:
Warum kann Ratzinger den Menschen nicht in die Augen schauen?
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#1   1+1=7   09:10:13 | Mittwoch, 23. Februar 2005
Intelligenz und Boshaftigkeit
Das es ohne philosophische Vorbildung nicht leicht ist, die Quintessenz dessen zu erfassen, was der Papst im Vergleich Babycaust-Holocaust anstrebte, ist vorstellbar.
Aus dem Glauben an den lebendigen Gott heraus ist der
Vergleich leicht zu erfassen, völlig klar und auf keinen Fall gegen die Holocaustopfer gerichtet, auch nicht in einer passiven Hinsicht.
Herr Spiegel, nehme ich an, kann, aus seinem Glauben heraus, und seiner Geisteskraft nach zu urteilen, auf jeden Fall verstehen was der Hl. Vater in Rom uns sagt.
Und er versteht das auch.
Aber will er auch?
Boshaft ist mit einer „Sandkasten-Logik“(in sich stimmig) zu operieren und polemisieren, die wohlwissend eine Mehrheit überzeugt.
Ich trauere mit Herrn Spiegel um jeden Einzelnen der in einem Vernichtungs oder Konzentrationslager sein Leben lassen musste.
Herr Siegel ich bitte Sie inständig, trauern Sie auch mit mir um meine Opfer, die Abtreibungsopfer.
Arbeiten Sie mit Herr Spiegel an einer Gesellschaft, in der „keine“ Massenmorde stattfinden dürfen. Auch
wenn die Tötungen von Einzeltätern an einzelnen Ofern stattfinden, so sind es doch in Summe eine ganze Menge
ob das ein Massenmord ist?
Es obliegt mir garnicht das zu sagen, oder gleichzusetzen.
Sagen sie uns Herr Spiegel; Was ist denn das?
Das werfe ich Herrn Spiegel vor.
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