Frau Knobloch wird ausfällig
Die christliche Religion ist eine Blasphemie in den Augen der Juden: „Euer Gott ist für uns der Teufel, ein Symbol und die Essenz alles Bösen auf der Erde.“ Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Charlotte Knobloch (75), Präsidentin des ‘Zentralrats der Juden in Deutschland’, hat dem
Papst ein Ultimatum gestellt: Wenn Benedikt XVI. das Karfreitagsgebet im Alten Ritus nicht bis zum Katholikentag
in Osnabrück vom 21. bis 25. Mai zurücknimmt, wird sie noch böser werden, als sie bisher schon ist.
Frau Knobloch hatte Gift und Galle gegen Rom gespuckt: Die neue Karfreitagsbitte um endzeitliche Erleuchtung der Juden zur Erkenntnis Jesu Christi, des Heilands aller Menschen, sei beleidigend, abschätzig, intolerant und sehr diffamierend – schimpfte sie.
Wohin eine „gefährliche Spaltung der Menschheit führt, haben wir im letzten Jahrhundert schmerzhaft erleben müssen“ – steigerte sich Frau Knobloch dann in ein neues Holocaust-Szenario und in eine Eskalations-Rhetorik hinein.
Solche Beschimpfungen von Papst Benedikt als Menschheitsspalter und neuer Holocaust-Vorbereiter sind keine hysterischen Aussetzer von Frau Knobloch, sondern Teil einer medialen Kampfstrategie zur Diffamierung von Papst und Kirche.
Nicht neu
Diese Art der Hetze gegen die Kirche hat bei der jüdischen Weltlobby eine lange Tradition.
Schon 1946 hatte der französische Jude Jules Isaak in zwei Büchern die Kampflinie gegen die Kirche formuliert, die später US-Juden als Holocaust-Konzept durchsetzten.
Isaaks Behauptung: Die katholische Kirche hätte über 2000 Jahre angeblich Antisemitismus gelehrt. Diese Lehre hätte ihren letztendlichen Ausdruck im nationalsozialistischen Völkermord an den Juden gefunden:
„Die Kirchenväter waren alle Judenverfolger, erfüllt von antisemitischem Haß, die unvermeidlichen Vorgänger von Streicher und anderen, moralisch verantwortlich für Auschwitz und sechs Millionen unschuldiger jüdischer Opfer“ – erklärte Jules Isaak.
Der jüdische französische Schriftsteller Albert Memmi (87) hat die Motive dieser antikirchlichen Strategie auf den Punkt gebracht:
„Eure Religion ist eine Blasphemie in den Augen der Juden. Euer Gott ist für uns der Teufel, ein Symbol und die Essenz alles Bösen auf der Erde.“
Schwerer Anfang
Zunächst hatte diese abstruse These in der Öffentlichkeit keine Chance, weil in der Nachkriegszeit noch sonnenklar war, daß der Nationalsozialismus aus antichristlichen, nationalistischen und rassistischen Motiven bürgerlicher und antiklerikaler Tradition gehandelt hatte.
Neben den Juden hatten die Nationalsozialisten Zigeuner, Schwarze, Polen, Russen, Serben und andere sogenannte Untermenschen massenweise umgebracht und selbst 200.000 behinderte Deutsche getötet, die sie als minderwertig ansahen.
Diese Volksgruppen wurden ohne tausendjährige ideologische Vorlauf-Kampagne abgeschlachtet.
Daß für die Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten ein angeblicher christlicher Antijudaismus bestimmend gewesen sein sollte, ist eine böswillige Erfindung von Jules Isaak und anderen kulturkämpferischen Juden.
Sonderstatus für die Juden
Mit der These vom angeblich christlichen Antisemitismus wollte die jüdische Lobby für die Juden einen Sonderstatus unter den NS-Verfolgten herausschlagen: Von allen Opfern seien nur die Juden doppelt verfolgt worden – sowohl von den Nationalsozialisten als auch von den Christen.
Diese durchsichtige Strategie funktionierte in der Nachkriegszeit nicht, weil damals noch jeder wußte, daß auch die Kirche von den neuheidnischen Nationalsozialisten bekämpft worden war und Hunderttausende von Juden vor den Nationalsozialisten gerettet hatte.
Mehr als ein Drittel aller Geistlichen war von den NS-Schergen belangt worden.
Außerdem wurde Papst Pius XII. von der westlichen Welt und besonders von Politikern des neugegründeten Staates Israels als großer Held und Helfer der Juden gefeiert, weil er alleine die Rettung von über 800.000 Juden bewirkt hatte.
Orchestrierte Hetze gegen die Kirche
Nach dem Tod des Papstes im Jahr 1958 begann aber im Zusammenspiel von französischen Juden mit Sowjet-Kommunisten die Hetze gegen den großen Papst.
Im Jahr 1963 veröffentlichte der protestantische Schriftsteller Rolf Hochhuth mit Hilfe östlicher Geheimdienste und in kirchenfeindlicher Absicht sein Verleumdungsstück ‘Der Stellvertreter’, mit dem er den guten Ruf von Papst und Kirche zerstören wollte.
Inzwischen hatte Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil einberufen, auf dem auch ein Dokument zu den Juden beraten werden sollte.
Die jüdischen Weltlobbyverbände begannen damals, über zahlreiche Kanäle Druck auf die Bischöfe, den zuständigen Kurienkardinal Augustin Bea († 1968) und sogar auf den Papst auszuüben.
Jüdische Kreise orchestrierten verschiedene Medienkampagnen zum angeblichen Versagen der Kirche und insbesondere von Papst Pius XII. Dadurch versuchten sie, seine hunderttausendfache Rettung von Juden in der Öffentlichkeit vergessen zu machen.
Geld- und Medien-Juden sorgten für die Aufführung von Hochhuths Haßstück in den großen Städten der westlichen Welt.
Der in den 50er Jahren einflußreiche französische Rabbiner Joshua Jehouda war sich mit linken und liberalen Kräften einig, daß auf dem Konzil als einem geistigen Schlachtfeld die „altersschwache Festung des traditionellen Katholizismus und christlichen Obskurantismus“ geschleift werden könnte.
© Titelbild: Michael Lucan, GFDL
Frau Knobloch hatte Gift und Galle gegen Rom gespuckt: Die neue Karfreitagsbitte um endzeitliche Erleuchtung der Juden zur Erkenntnis Jesu Christi, des Heilands aller Menschen, sei beleidigend, abschätzig, intolerant und sehr diffamierend – schimpfte sie.
Wohin eine „gefährliche Spaltung der Menschheit führt, haben wir im letzten Jahrhundert schmerzhaft erleben müssen“ – steigerte sich Frau Knobloch dann in ein neues Holocaust-Szenario und in eine Eskalations-Rhetorik hinein.
Solche Beschimpfungen von Papst Benedikt als Menschheitsspalter und neuer Holocaust-Vorbereiter sind keine hysterischen Aussetzer von Frau Knobloch, sondern Teil einer medialen Kampfstrategie zur Diffamierung von Papst und Kirche.
Nicht neu
Diese Art der Hetze gegen die Kirche hat bei der jüdischen Weltlobby eine lange Tradition.
Schon 1946 hatte der französische Jude Jules Isaak in zwei Büchern die Kampflinie gegen die Kirche formuliert, die später US-Juden als Holocaust-Konzept durchsetzten.
Isaaks Behauptung: Die katholische Kirche hätte über 2000 Jahre angeblich Antisemitismus gelehrt. Diese Lehre hätte ihren letztendlichen Ausdruck im nationalsozialistischen Völkermord an den Juden gefunden:
„Die Kirchenväter waren alle Judenverfolger, erfüllt von antisemitischem Haß, die unvermeidlichen Vorgänger von Streicher und anderen, moralisch verantwortlich für Auschwitz und sechs Millionen unschuldiger jüdischer Opfer“ – erklärte Jules Isaak.
Der jüdische französische Schriftsteller Albert Memmi (87) hat die Motive dieser antikirchlichen Strategie auf den Punkt gebracht:
„Eure Religion ist eine Blasphemie in den Augen der Juden. Euer Gott ist für uns der Teufel, ein Symbol und die Essenz alles Bösen auf der Erde.“
Schwerer Anfang
Zunächst hatte diese abstruse These in der Öffentlichkeit keine Chance, weil in der Nachkriegszeit noch sonnenklar war, daß der Nationalsozialismus aus antichristlichen, nationalistischen und rassistischen Motiven bürgerlicher und antiklerikaler Tradition gehandelt hatte.
Neben den Juden hatten die Nationalsozialisten Zigeuner, Schwarze, Polen, Russen, Serben und andere sogenannte Untermenschen massenweise umgebracht und selbst 200.000 behinderte Deutsche getötet, die sie als minderwertig ansahen.
Diese Volksgruppen wurden ohne tausendjährige ideologische Vorlauf-Kampagne abgeschlachtet.
Daß für die Ermordung der Juden durch die Nationalsozialisten ein angeblicher christlicher Antijudaismus bestimmend gewesen sein sollte, ist eine böswillige Erfindung von Jules Isaak und anderen kulturkämpferischen Juden.
Sonderstatus für die Juden
Mit der These vom angeblich christlichen Antisemitismus wollte die jüdische Lobby für die Juden einen Sonderstatus unter den NS-Verfolgten herausschlagen: Von allen Opfern seien nur die Juden doppelt verfolgt worden – sowohl von den Nationalsozialisten als auch von den Christen.
Diese durchsichtige Strategie funktionierte in der Nachkriegszeit nicht, weil damals noch jeder wußte, daß auch die Kirche von den neuheidnischen Nationalsozialisten bekämpft worden war und Hunderttausende von Juden vor den Nationalsozialisten gerettet hatte.
Mehr als ein Drittel aller Geistlichen war von den NS-Schergen belangt worden.
Außerdem wurde Papst Pius XII. von der westlichen Welt und besonders von Politikern des neugegründeten Staates Israels als großer Held und Helfer der Juden gefeiert, weil er alleine die Rettung von über 800.000 Juden bewirkt hatte.
Orchestrierte Hetze gegen die Kirche
Nach dem Tod des Papstes im Jahr 1958 begann aber im Zusammenspiel von französischen Juden mit Sowjet-Kommunisten die Hetze gegen den großen Papst.
Im Jahr 1963 veröffentlichte der protestantische Schriftsteller Rolf Hochhuth mit Hilfe östlicher Geheimdienste und in kirchenfeindlicher Absicht sein Verleumdungsstück ‘Der Stellvertreter’, mit dem er den guten Ruf von Papst und Kirche zerstören wollte.
Inzwischen hatte Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische Konzil einberufen, auf dem auch ein Dokument zu den Juden beraten werden sollte.
Die jüdischen Weltlobbyverbände begannen damals, über zahlreiche Kanäle Druck auf die Bischöfe, den zuständigen Kurienkardinal Augustin Bea († 1968) und sogar auf den Papst auszuüben.
Jüdische Kreise orchestrierten verschiedene Medienkampagnen zum angeblichen Versagen der Kirche und insbesondere von Papst Pius XII. Dadurch versuchten sie, seine hunderttausendfache Rettung von Juden in der Öffentlichkeit vergessen zu machen.
Geld- und Medien-Juden sorgten für die Aufführung von Hochhuths Haßstück in den großen Städten der westlichen Welt.
Der in den 50er Jahren einflußreiche französische Rabbiner Joshua Jehouda war sich mit linken und liberalen Kräften einig, daß auf dem Konzil als einem geistigen Schlachtfeld die „altersschwache Festung des traditionellen Katholizismus und christlichen Obskurantismus“ geschleift werden könnte.
© Titelbild: Michael Lucan, GFDL
Dienstag, 27. Mai 2008 19:06
Peter-Pan: @ExBochumer
Tja, ich würde gerne sagen, war nur ein Scherz.
Aber ich habe keine Ahnung, wo meine Gedanken weilten, als ich dieses Wort schrieb.
Dienstag, 27. Mai 2008 18:54
ExBochumer †: @ PeterPan
Es heißt FAIRNESS.
Dienstag, 27. Mai 2008 18:00
Peter-Pan: @ExBochumer
Na ja, der Fährniss halber muss man sagen, dass die meisten Postings sich ziemlich weit von Frau Knoblauch entfernt haben.
Dienstag, 27. Mai 2008 17:49
ExBochumer †: Dieser Thread immer noch an erster Stelle …
der meistgelesenen Artikel im kreuz.net?
Ich kann es gar nicht glauben, daß es Frau Knobloch zu einem solchen Ruhm im Kreuz.net geschafft hat.
Das war ein wenig ironisch, ich weiß es.
Ich kann es gar nicht glauben, daß es Frau Knobloch zu einem solchen Ruhm im Kreuz.net geschafft hat.
Das war ein wenig ironisch, ich weiß es.
Sonntag, 25. Mai 2008 18:06
Marcelus: @Ultramontanus: Hier haben Sie absolut recht
Die dogmatischen Lehren des Konzils von Florenz sind klar und eindeutig. Sie besagen, dass das Gesetz
des alten Bundes mit seinen Opfern, Sakramenten und Gesetzen aufgehoben ist. Und gegen definierte Lehren
kann nichts mehr in’s Feld geführt werden, nicht die Hl.Schrift und nichts sonstiges, denn ein Dogma
ist im katholischen Verständnis eine göttlich geoffenbarte Wahrheit und damit unabänderlich.
Jeder, der das Dogma des unfehlbaren Konzils v. Florenz leugnet, ist ein Häretiker: Und es besteht kein Zweifel, daß zahllose Pastoralkonzil-Vaticanum-II-„Interpretierer“ das unfehlbare Konzil v. Florenz in dreister Weise einfach leugnen:
Wer ein Dogma aber leugnet, der leugnet alle Dogmen, und ist damit Nichtkatholik.
Jeder, der das Dogma des unfehlbaren Konzils v. Florenz leugnet, ist ein Häretiker: Und es besteht kein Zweifel, daß zahllose Pastoralkonzil-Vaticanum-II-„Interpretierer“ das unfehlbare Konzil v. Florenz in dreister Weise einfach leugnen:
Wer ein Dogma aber leugnet, der leugnet alle Dogmen, und ist damit Nichtkatholik.
Sonntag, 25. Mai 2008 17:25
Kurt K.: Defensor: Frage beantwortet?
Haben Sie meine Frage beantwortet?
Nein.
Sie haben davon erzählt, was passiert, wenn man nicht glaubt, warum man das glauben sollte, was Sie selber glauben, dass Gott nur die Wahrheit erzählt, dass Sie alles glauben müssen…
Nur meine Frage haben Sie nicht beantwortet, nämlich diejenige nach dem Sinn des Glaubens, nach dem Grund, aus dem Gott fordern sollte, dass man an Ihn glaubt.
Schade.
Nein.
Sie haben davon erzählt, was passiert, wenn man nicht glaubt, warum man das glauben sollte, was Sie selber glauben, dass Gott nur die Wahrheit erzählt, dass Sie alles glauben müssen…
Nur meine Frage haben Sie nicht beantwortet, nämlich diejenige nach dem Sinn des Glaubens, nach dem Grund, aus dem Gott fordern sollte, dass man an Ihn glaubt.
Schade.
Sonntag, 25. Mai 2008 16:28
HarroMeyer: Peter Pan, wir sollten nicht alles glauben
was seine selbsternannten Propheten als Wort des Allmächtigen verkünden, da sind auch falsche Propheten drunter, und deren häufig sehr gut klingenden Äusserungen (s.Joh.) könnten uns später als Gotteslästerung ausgelegt werden,
Sonntag, 25. Mai 2008 15:57
Brandenburgis: Ja, Peter Pan,
das ist richtig. Diese Frage verursachte übrigens eine der erbittertsten langwierigen Auseinandersetzungen der Scholastik.
Sonntag, 25. Mai 2008 14:56
Peter-Pan: @Defensor Fidei
Wir müssen alles glauben, was Gott geoffenbart hat, weil Gott nicht irren & nicht lügen kann.
Dann kann Gott also doch nicht alles?
Dann kann Gott also doch nicht alles?
Sonntag, 25. Mai 2008 14:48
Defensor Fidei: @ Kurt K.: Sinn des Glaubens
Der Glaube ist die bedingungslose Annahme der Offenbarung Gottes, wie sie uns die Kirche in der Hl. Schrift
& in der mündlichen Überlieferung vermittelt.
Wir sind auf Erden, um Gott zu erkennen, ihm zu dienen, ihn zu lieben & so einst in den Himmel zu gelangen. Um in den Himmel zu kommen, müssen wir:
•An Gott glauben,
•seine Gnadenmittel gebrauchen &
•seine Gebote halten.
Was Gott uns lehrt ist der christliche Glaube. Christlich glauben heißt, alles für wahr halten, was Gott gesagt hat. Glaube ist nicht wissen, aber eben auch nicht das gleiche wie meinen oder vermuten.
Wir müssen alles glauben, was Gott geoffenbart hat, weil Gott nicht irren & nicht lügen kann.
Können wir auch ohne den Glauben selig werden? Nein. Wir können ohne Glauben nicht selig werden, weil wir allein unser ewiges Glück nicht finden & ohne Glauben Gott nicht gefallen können.
Christus spricht zu den Ungläubigen: „Wer nicht glaubt, wird verdammt werden“ & Paulus schreibt an die Juden: „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.“ Mit unserem Verstand können wir die ewigen Wahrheiten nicht oder nur schwer erkennen. Immer wieder fallen wir in Täuschungen & Irrtümer. Es ist also falsch zu sagen: Es kommt auf den Glauben nicht an, wenn man nur recht lebt, weil eben nur der Recht lebt, der zuallererst Gott glaubt & ihm Ehrfurcht entgegenbringt. Äußeres Zeichen für die Wahrheit unseres Glaubens sind die Wunder. Jesus sagte: „Wenn ihr auch mir selbst nicht glaubt, so glaubt doch meinen Werken.“
Wir sind auf Erden, um Gott zu erkennen, ihm zu dienen, ihn zu lieben & so einst in den Himmel zu gelangen. Um in den Himmel zu kommen, müssen wir:
•An Gott glauben,
•seine Gnadenmittel gebrauchen &
•seine Gebote halten.
Was Gott uns lehrt ist der christliche Glaube. Christlich glauben heißt, alles für wahr halten, was Gott gesagt hat. Glaube ist nicht wissen, aber eben auch nicht das gleiche wie meinen oder vermuten.
Wir müssen alles glauben, was Gott geoffenbart hat, weil Gott nicht irren & nicht lügen kann.
Können wir auch ohne den Glauben selig werden? Nein. Wir können ohne Glauben nicht selig werden, weil wir allein unser ewiges Glück nicht finden & ohne Glauben Gott nicht gefallen können.
Christus spricht zu den Ungläubigen: „Wer nicht glaubt, wird verdammt werden“ & Paulus schreibt an die Juden: „Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen.“ Mit unserem Verstand können wir die ewigen Wahrheiten nicht oder nur schwer erkennen. Immer wieder fallen wir in Täuschungen & Irrtümer. Es ist also falsch zu sagen: Es kommt auf den Glauben nicht an, wenn man nur recht lebt, weil eben nur der Recht lebt, der zuallererst Gott glaubt & ihm Ehrfurcht entgegenbringt. Äußeres Zeichen für die Wahrheit unseres Glaubens sind die Wunder. Jesus sagte: „Wenn ihr auch mir selbst nicht glaubt, so glaubt doch meinen Werken.“
Sonntag, 25. Mai 2008 13:56
HarroMeyer: Der Sinn des Glaubens ist der innere Wahn
alles verstehen zu müssen, zweifellos ein Geschenk des Allmächtigen, das in die Irre führt, auch die Frau Knobloch. Man sollte Ihr verzeihen.
Sonntag, 25. Mai 2008 11:03
Kurt K.: Defensor Fidei: Eine Frage
Und zwar folgende: Was ist der Sinn des Glaubens?
Kommen Sie jetzt bitte nicht mit „guten Werken“ – das kann jeder nämlich auch ohne Glauben an ein höheres Wesen.
Was ich meine ist der Sinnn des Aktes, an ein höheres Wesen zu glauben, an sich. In fast allen Bereichen heisst es: „Glaub doch nicht jeden Scheiß!“
Man sollte / muss allem gegenüber grundsätzliche erstmal kritisch sein und eben nicht alles glauben, was einem irgendwer erzählt. Wenn Ihnen zum Beispiel jemand „levitiertes Wasser“ verkaufen möchte, dann lehnen Sie wahrscheinlich ab und sagen: Aberglaube! Betrug!
Völlig zu Recht, möchte ich sagen.
Anders hingegen in allen Religionen: Da wird (oft von der jeweilig angebeteten Entität, bzw deren Priestern / Büchern) gefordert, alle Vernunft und alle Erfahrung zu ignorieren und an es zu glauben, egal was der Verstand sagt. Haben Sie jemals einen Menschen über Wasser gehen sehen? Also ich nicht.
Was ist der Sinn dieses Glaubens? Nehmen wir an, zwei Menschen machen genau dasselbe: Sie sind beide lieb und nett und duldsam und tun gute Werke, der einzige Unterschied zwischen ihnen ist der Glaube: der eine Glaubt an Gott, der andere nicht. Aus welchem Grund sollte ein Gott denjenigen, der wider alle Vernunft (eigentlich ist das was schlechtes! S. levitiertes Wasser! ) an ihn glaubt, mehr lieben als den anderen?
Kommen Sie, DF, beantworten Sie das und hacken Sie nicht wieder auf mir rum. Ich verstehe es wirklich nicht.
Kommen Sie jetzt bitte nicht mit „guten Werken“ – das kann jeder nämlich auch ohne Glauben an ein höheres Wesen.
Was ich meine ist der Sinnn des Aktes, an ein höheres Wesen zu glauben, an sich. In fast allen Bereichen heisst es: „Glaub doch nicht jeden Scheiß!“
Man sollte / muss allem gegenüber grundsätzliche erstmal kritisch sein und eben nicht alles glauben, was einem irgendwer erzählt. Wenn Ihnen zum Beispiel jemand „levitiertes Wasser“ verkaufen möchte, dann lehnen Sie wahrscheinlich ab und sagen: Aberglaube! Betrug!
Völlig zu Recht, möchte ich sagen.
Anders hingegen in allen Religionen: Da wird (oft von der jeweilig angebeteten Entität, bzw deren Priestern / Büchern) gefordert, alle Vernunft und alle Erfahrung zu ignorieren und an es zu glauben, egal was der Verstand sagt. Haben Sie jemals einen Menschen über Wasser gehen sehen? Also ich nicht.
Was ist der Sinn dieses Glaubens? Nehmen wir an, zwei Menschen machen genau dasselbe: Sie sind beide lieb und nett und duldsam und tun gute Werke, der einzige Unterschied zwischen ihnen ist der Glaube: der eine Glaubt an Gott, der andere nicht. Aus welchem Grund sollte ein Gott denjenigen, der wider alle Vernunft (eigentlich ist das was schlechtes! S. levitiertes Wasser! ) an ihn glaubt, mehr lieben als den anderen?
Kommen Sie, DF, beantworten Sie das und hacken Sie nicht wieder auf mir rum. Ich verstehe es wirklich nicht.
Sonntag, 25. Mai 2008 02:55
Christian Hüller: @ Ultramontanus
nisi ante finem vitae eidem fuerint aggregati, tantumque valere ecclesiastici corporis unitatem, ut solum
in ea manentibus ad salutem ecclesiastica sacramenta proficiant
Was meinen Sie den macht den Leib Christi, den corpus ecclesiasticum, aus – Taufscheinchristen und fromme Kirchenliedsinger?
Eine solche Kirche ist ohne Substanz (Mt 7, 26); auf zwangsmissionierte Juden kann die Kirche sicherlich nicht bauen; und durch das beständige Beharren auf ihrem „Irrglauben“ werden sie zur Taufe sicherlich nicht hinbewegt.
Die wahre Herde Jesu Christi ist die, die tut, was er sagt
(Joh 10, 16; 14, 23; Mt 7,21).
Was meinen Sie den macht den Leib Christi, den corpus ecclesiasticum, aus – Taufscheinchristen und fromme Kirchenliedsinger?
Eine solche Kirche ist ohne Substanz (Mt 7, 26); auf zwangsmissionierte Juden kann die Kirche sicherlich nicht bauen; und durch das beständige Beharren auf ihrem „Irrglauben“ werden sie zur Taufe sicherlich nicht hinbewegt.
Die wahre Herde Jesu Christi ist die, die tut, was er sagt
(Joh 10, 16; 14, 23; Mt 7,21).
Sonntag, 25. Mai 2008 02:13
Ultramontanus: Schwafel-Hüller auf Dummenfang
„Da in Mt 25,31-46 und Lk 16, 16-18 nicht von einem formellen Anschluss an die kath. Kirche geredet wird,
muss der hier angesprochene Anschluss wohl metaphysisch (aber durchaus: wahr und essentiell) verstanden
werden.“
Blub, blub, schwall, schwall…ich hab’s ja gesagt, Hüller ist Protestant und zieht sich das Anathema sämtlicher Konzilien zu.
Blub, blub, schwall, schwall…ich hab’s ja gesagt, Hüller ist Protestant und zieht sich das Anathema sämtlicher Konzilien zu.
Sonntag, 25. Mai 2008 02:08
Christian Hüller: @ Ultramontanus; Stöhr
@ Ultramontanus
„Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben…“
Da in Mt 25,31-46 und Lk 16, 19-31 nicht von einem formellen Anschluss an die kath. Kirche geredet wird, muss der hier angesprochene Anschluss wohl metaphysisch (aber durchaus: wahr und essentiell) verstanden werden.
Wer der Kirche Christi letztlich zugehört, über den Tod hinaus, dieses Urteil überlassen wir getrost dem lieben Gott. Das II. Vatikanum spricht in diesem Zusammenhang von einer gestuften Mitgliedschaft bzw. Zuordnung zur Kirche Jesu Christi. Das Fundament der kath. Kirche ist eben diese Kirche Jesu Christi. Nicht alles in dieser ist der wahren Kirche gleichförmig, aber sie verfügt aber alle notwendigen Gnadenmittell, um – alle – Menschen der wahren Kirche zuzuführen.
Sie glauben doch wohl NICHT im Ernst, dass ein formaler Akt wie ein Kirchenbeitritt oder auch die Taufe die grundsätzlichen Bestimmungen in Mt 25 und Lk 16
aufheben kann?
@ Stöhr: Lk 16, 17 lesen.
„Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben…“
Da in Mt 25,31-46 und Lk 16, 19-31 nicht von einem formellen Anschluss an die kath. Kirche geredet wird, muss der hier angesprochene Anschluss wohl metaphysisch (aber durchaus: wahr und essentiell) verstanden werden.
Wer der Kirche Christi letztlich zugehört, über den Tod hinaus, dieses Urteil überlassen wir getrost dem lieben Gott. Das II. Vatikanum spricht in diesem Zusammenhang von einer gestuften Mitgliedschaft bzw. Zuordnung zur Kirche Jesu Christi. Das Fundament der kath. Kirche ist eben diese Kirche Jesu Christi. Nicht alles in dieser ist der wahren Kirche gleichförmig, aber sie verfügt aber alle notwendigen Gnadenmittell, um – alle – Menschen der wahren Kirche zuzuführen.
Sie glauben doch wohl NICHT im Ernst, dass ein formaler Akt wie ein Kirchenbeitritt oder auch die Taufe die grundsätzlichen Bestimmungen in Mt 25 und Lk 16
aufheben kann?
@ Stöhr: Lk 16, 17 lesen.
Sonntag, 25. Mai 2008 01:49
Ydefix: Der Grund
warum hier nur von denjenigen „die sich des christlichen Namens rühmen“ die Rede ist, ist ein anderer: Die Kirche beansprucht Jurisdiktion nur über Christen bzw. Katechumenen. Die Juden sind außerhalb des Leibes, deshalb richtet sich die Bestimmung nicht explizit an sie. Dem kann natürlich nicht entnommen werden, dass das mosaische Gesetz noch existent wäre.
Sonntag, 25. Mai 2008 01:35
Ultramontanus: Ich tue dem Text Gewalt an -jetzt wird’s lächerlich
Dasselbe Konzil definiert:
„Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben, und daß die Einheit mit dem Leib der Kirche eine solch große Bedeutung hat, daß nur denen, die in ihr verharren, die Sakramente der Kirche zum Heil gereichen und Fasten, Almosen und die übrigen Werke der Frömmigkeit und übungen des christlichen Kriegsdienstes ewige Belohnungen zeitigen. „Und niemand kann, wenn er auch noch so viele Almosen gibt und für den Namen Christi sein Blut vergießt, gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt“.
http://www.uibk.ac.at/…um/texte/250-38.html
„Sie glaubt fest, bekennt und verkündet, daß niemand, der sich außerhalb der katholischen Kirche befindet, nicht nur keine Heiden, sondern auch keine Juden oder Häretiker und Schismatiker, des ewigen Lebens teilhaft werden können, sondern daß sie in das ewige Feuer wandern werden, „das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist“ [Mt 25,41], wenn sie sich nicht vor dem Lebensende ihr angeschlossen haben, und daß die Einheit mit dem Leib der Kirche eine solch große Bedeutung hat, daß nur denen, die in ihr verharren, die Sakramente der Kirche zum Heil gereichen und Fasten, Almosen und die übrigen Werke der Frömmigkeit und übungen des christlichen Kriegsdienstes ewige Belohnungen zeitigen. „Und niemand kann, wenn er auch noch so viele Almosen gibt und für den Namen Christi sein Blut vergießt, gerettet werden, wenn er nicht im Schoß und in der Einheit der katholischen Kirche bleibt“.
http://www.uibk.ac.at/…um/texte/250-38.html
Sonntag, 25. Mai 2008 01:30
Christian Hüller: Hermeneutik
Das Konzil definiert in der Tat weiter:
„Sie zeigt also an, daß alle, die nach diesem Zeitpunkt die Beschneidung, den Sabbat und die übrigen Gesetzesbräuche beachten, vom Glauben an Christus ausgeschlossen sind und keineswegs des ewigen Heiles teilhaftig sein können, es sei denn, sie kämen einmal von ihren Irrtümern weg wieder zur Einsicht.“
Allen also, die sich des christlichen Namens rühmen, schreibt sie mit allem Nachdruck vor, zu jeder Zeit, sei es vor oder nach der Taufe, von der Beschneidung Abstand zu nehmen.’[…]“
Wenn mit der ersten Aussage (primär) die Juden gemeint wären, dürfte das Konzil dann nicht von denen sprechen, „die sich des christlichen Namens rühmen“; die Juden rühmen sich dieses Namens ja nicht.
Ihnen schreibt das Konzil so gesehen auch nichts vor.
________________________________________________________________
Sie sagen nun sicher, ich täte dem Konzilstext Gewalt an.
Ich tue dem Konzilstext aber keine Gewalt an, sondern versuche ihn vor dem Hintergrund der Offenbarung zu deuten, der Gesamtheit der Offenbarung (einschließlich der natürlichen), wohlgemerkt.
Denn die Wahrheit eines Textes, also auch eines Textes, bedarf der Deutung; eine Wahrheit, die gegen die verbindliche Offenbarung verstößt, verdient diesen Namen nicht.
„Sie zeigt also an, daß alle, die nach diesem Zeitpunkt die Beschneidung, den Sabbat und die übrigen Gesetzesbräuche beachten, vom Glauben an Christus ausgeschlossen sind und keineswegs des ewigen Heiles teilhaftig sein können, es sei denn, sie kämen einmal von ihren Irrtümern weg wieder zur Einsicht.“
Allen also, die sich des christlichen Namens rühmen, schreibt sie mit allem Nachdruck vor, zu jeder Zeit, sei es vor oder nach der Taufe, von der Beschneidung Abstand zu nehmen.’[…]“
Wenn mit der ersten Aussage (primär) die Juden gemeint wären, dürfte das Konzil dann nicht von denen sprechen, „die sich des christlichen Namens rühmen“; die Juden rühmen sich dieses Namens ja nicht.
Ihnen schreibt das Konzil so gesehen auch nichts vor.
________________________________________________________________
Sie sagen nun sicher, ich täte dem Konzilstext Gewalt an.
Ich tue dem Konzilstext aber keine Gewalt an, sondern versuche ihn vor dem Hintergrund der Offenbarung zu deuten, der Gesamtheit der Offenbarung (einschließlich der natürlichen), wohlgemerkt.
Denn die Wahrheit eines Textes, also auch eines Textes, bedarf der Deutung; eine Wahrheit, die gegen die verbindliche Offenbarung verstößt, verdient diesen Namen nicht.
Sonntag, 25. Mai 2008 00:59
Ultramontanus: Das ist ausgesprochen unredlich und falsch
„Also müssen wir die Aussage selbstreferentiell so deuten, dass das die angesprochenen „Gesetzesbräuche“
für uns Christen aufgehört habe und ihre Heilsrelevanz verloren haben, nicht zwangsläufig für die
Juden.“
Das Konzil definiert eindeutig, dass das mosaische Gesetz nicht mehr zum Heile führt und das die Juden sich dem Glauben an Christus anschließen müssen, wenn sie gerettet werden wollen.
Es wird ja ausdrüklich auf die Juden Bezug genommen!
Das Konzil definiert eindeutig, dass das mosaische Gesetz nicht mehr zum Heile führt und das die Juden sich dem Glauben an Christus anschließen müssen, wenn sie gerettet werden wollen.
Es wird ja ausdrüklich auf die Juden Bezug genommen!
Sonntag, 25. Mai 2008 00:44
Christian Hüller: @ Ultramontanus
Sie müssen noch begreifen, dass man auch einen Konzilstext bzw. ein Dogma auslegen muss.
Nehmen wir doch gleich diese Aussage, an der Sie sich scheinbar kräftig hochziehen:
„Sie glaubt fest, bekennt und lehrt, daß die Gesetzesbräuche des Alten Testamentes bzw. des mosaischen Gesetzes, die man in Zeremonien, heilige Opfer und Sakramente einteilt, weil sie eingesetzt worden waren, um auf einen Künftigen hinzudeuten, zwar zu jener Zeit dem göttlichen Kult angemessen waren, bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus aber, auf den dadurch hingedeutet worden war, aufgehörtund die Sakramente des Neuen Testaments angefangen haben.“
Haben die Zeremonien, Opfer und Sakramente nach denm mosaischen Gesetz wirklich aufgehört ?
Ich würde doch sagen: Nein, es sei denn die Kirche litte unter MASSIVEN Wahrnehmungsstörungen, oder hätte einen wahrhaft blinden Glauben, den sie gemäß des I. Vatikanums aber für sich selbst ablehnt.
Also müssen wir die Aussage selbstreferentiell so deuten, dass das die angesprochenen „Gesetzesbräuche“ für uns Christen aufgehört und ihre Heilsrelevanz verloren haben, nicht zwangsläufig für die Juden.
Nehmen wir doch gleich diese Aussage, an der Sie sich scheinbar kräftig hochziehen:
„Sie glaubt fest, bekennt und lehrt, daß die Gesetzesbräuche des Alten Testamentes bzw. des mosaischen Gesetzes, die man in Zeremonien, heilige Opfer und Sakramente einteilt, weil sie eingesetzt worden waren, um auf einen Künftigen hinzudeuten, zwar zu jener Zeit dem göttlichen Kult angemessen waren, bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus aber, auf den dadurch hingedeutet worden war, aufgehörtund die Sakramente des Neuen Testaments angefangen haben.“
Haben die Zeremonien, Opfer und Sakramente nach denm mosaischen Gesetz wirklich aufgehört ?
Ich würde doch sagen: Nein, es sei denn die Kirche litte unter MASSIVEN Wahrnehmungsstörungen, oder hätte einen wahrhaft blinden Glauben, den sie gemäß des I. Vatikanums aber für sich selbst ablehnt.
Also müssen wir die Aussage selbstreferentiell so deuten, dass das die angesprochenen „Gesetzesbräuche“ für uns Christen aufgehört und ihre Heilsrelevanz verloren haben, nicht zwangsläufig für die Juden.
Sonntag, 25. Mai 2008 00:34
Ultramontanus: „Zu ihrer polemisch-‘antimodernistischen’ Position“
(…)
1. Das ist keine Polemik, sondern der Modernismus ist kirchlich verurteilt.
2. Die genannte Stelle hat mit „Modernismus“ überhaupt nichts zu tun.
1. Das ist keine Polemik, sondern der Modernismus ist kirchlich verurteilt.
2. Die genannte Stelle hat mit „Modernismus“ überhaupt nichts zu tun.
Sonntag, 25. Mai 2008 00:25
Defensor Fidei: @ Kurt K.
Haben Christen denn mehr Beweise als Sie? Nein! Und trotzdem können sie glauben, weil Gott jedem diese
Gnade gibt, der nicht verstockt ist.
Im übrigen will ich einen untechnischen Vergleich anstellen: Sind Sie sich sicher, daß Sie in Ihrem Leben einem Haftungsanspruch von mehreren Mio. € ausgesetzt sein werden? Oder halten Sie dies wenigstens für sehr wahrscheinlich? Wohl eher nicht. Trotzdem haben Sie vermutl. eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Warum? Die Vorstellung, daß dieser aus Ihrer Sicht eher unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, ist für Sie so schlimm, daß Sie unbedingt darauf vorbereitet sein wollen.
Ich kann jetzt nicht nachvollziehen warum Menschen wenn es denn um die Seele und die Ewigkeit geht, so leichtfertig sind. Jedem steht es frei, sich auch hier „abzusichern“. Christen sagen nun aber: Wer freiwillig keinen Beitrag zahlt, der bekommt den Schaden am Ende auch nicht ersetzt. Sie behaupten nun, daß dies ungerecht sei. Sie wollen zwar nicht in die Versicherung einzahlen, aber der Gedanke, daß man Ihnen für diesen Fall den Schaden nicht ersetzen möchte, finden Sie „gemein“. Das ist unlogisch. Sie wußten, daß Sie sich nicht sicher sein konnten und Ihnen wurde eine Versicherung angeboten. Nur das zählt.
Eben weil Gott die Menschen nicht zwingt, wird auch niemand gezwungen von Gott in alle Ewigkeit geliebt zu werden.
…längst als Märchenbuch enttarnt worden
Das wäre mir neu. Wo Sie „Lügen“ erkennen, kann ich keine sehen.
Im übrigen will ich einen untechnischen Vergleich anstellen: Sind Sie sich sicher, daß Sie in Ihrem Leben einem Haftungsanspruch von mehreren Mio. € ausgesetzt sein werden? Oder halten Sie dies wenigstens für sehr wahrscheinlich? Wohl eher nicht. Trotzdem haben Sie vermutl. eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Warum? Die Vorstellung, daß dieser aus Ihrer Sicht eher unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, ist für Sie so schlimm, daß Sie unbedingt darauf vorbereitet sein wollen.
Ich kann jetzt nicht nachvollziehen warum Menschen wenn es denn um die Seele und die Ewigkeit geht, so leichtfertig sind. Jedem steht es frei, sich auch hier „abzusichern“. Christen sagen nun aber: Wer freiwillig keinen Beitrag zahlt, der bekommt den Schaden am Ende auch nicht ersetzt. Sie behaupten nun, daß dies ungerecht sei. Sie wollen zwar nicht in die Versicherung einzahlen, aber der Gedanke, daß man Ihnen für diesen Fall den Schaden nicht ersetzen möchte, finden Sie „gemein“. Das ist unlogisch. Sie wußten, daß Sie sich nicht sicher sein konnten und Ihnen wurde eine Versicherung angeboten. Nur das zählt.
Eben weil Gott die Menschen nicht zwingt, wird auch niemand gezwungen von Gott in alle Ewigkeit geliebt zu werden.
…längst als Märchenbuch enttarnt worden
Das wäre mir neu. Wo Sie „Lügen“ erkennen, kann ich keine sehen.
Sonntag, 25. Mai 2008 00:20
Ultramontanus: Ob Sie „betroffen“ sind oder nicht
Die dogamtischen Lehren des Konzils von Florenz sind klar und eindeutig. Sie besagen, dass das Gesetz des alten Bundes mit seinen Opfern, Sakramenten und Gesetzen aufgehoben ist. Und gegen definierte Lehren kann nichts mehr in’s Feld geführt werden, nicht die Hl.Schrift und nichts sonstiges, denn ein Dogma ist im katholischen Verständnis eine göttlich geoffenbarte Wahrheit und damit unabänderlich.
Sonntag, 25. Mai 2008 00:08
Christian Hüller: Sorry, nicht wirklich betroffen …
De fide et ratione (DH 3020) geht dann aber noch weiter …
So wachse denn und gedeihe in reichem und starkem Maße im Laufe der Zeiten und Jahrhunderte Erkenntnis, Wissenschaft und Weisheit sowohl in einem jeden als auch allen, sowohl im einzelnen Menschen als auch in der ganzen Kirche: aber lediglich der ihnen zukommenden Weise, nämlich in derselben Lehre, demselben Sinn und derselben Auffassung“.
Grundlegend für die Auffassung der Kirche ist die Offenbarung, die in zwei Quellen vorliegt, der Hl. Schrift und der heiligen Überlieferung.
Zu diesen „Quellen“ der Offenbarung sagt Dei Verbum, ebenfalls Kap. 2:
„Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Demselben göttlichen Quell entspringend, fließen beide gewissermaßen in eins zusammen und streben demselben Ziel zu.“
Über das in der Hl. Schrift eindeutig Definierte gilt:
Gott aber kann sich nicht selbst verleugnen, noch <kann> jemals Wahres Wahrem widersprechen. (DH 3017)
Zu ihrer polemisch-„antimodernistischen“ Position vgl. DH 3019:
Deswegen ist es weit gefehlt, daß die Kirche der Pflege der menschlichen Künste und Wissenschaften Widerstand leiste; vielmehr unterstützt und fördert sie diese auf vielfache Weise. […] räumt sie ein: wie sie von Gott, dem Herrn der Wissenschaften [vgl. 1 Sam 2,3], ausgegangen sind, so führen sie, wenn sie in rechter Weise ausgeübt werden, mit Hilfe seiner Gnade zu Gott hin.
So wachse denn und gedeihe in reichem und starkem Maße im Laufe der Zeiten und Jahrhunderte Erkenntnis, Wissenschaft und Weisheit sowohl in einem jeden als auch allen, sowohl im einzelnen Menschen als auch in der ganzen Kirche: aber lediglich der ihnen zukommenden Weise, nämlich in derselben Lehre, demselben Sinn und derselben Auffassung“.
Grundlegend für die Auffassung der Kirche ist die Offenbarung, die in zwei Quellen vorliegt, der Hl. Schrift und der heiligen Überlieferung.
Zu diesen „Quellen“ der Offenbarung sagt Dei Verbum, ebenfalls Kap. 2:
„Die Heilige Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden und haben aneinander Anteil. Demselben göttlichen Quell entspringend, fließen beide gewissermaßen in eins zusammen und streben demselben Ziel zu.“
Über das in der Hl. Schrift eindeutig Definierte gilt:
Gott aber kann sich nicht selbst verleugnen, noch <kann> jemals Wahres Wahrem widersprechen. (DH 3017)
Zu ihrer polemisch-„antimodernistischen“ Position vgl. DH 3019:
Deswegen ist es weit gefehlt, daß die Kirche der Pflege der menschlichen Künste und Wissenschaften Widerstand leiste; vielmehr unterstützt und fördert sie diese auf vielfache Weise. […] räumt sie ein: wie sie von Gott, dem Herrn der Wissenschaften [vgl. 1 Sam 2,3], ausgegangen sind, so führen sie, wenn sie in rechter Weise ausgeübt werden, mit Hilfe seiner Gnade zu Gott hin.
Samstag, 24. Mai 2008 23:19
Pro Germania sancta †: @Ultramontanus: Der Gipfel ist aber, dass die dann auch noch die Gottesmutter
vor den Karren Ihrer modernistischen Irrlehren spannen müssen: „(vgl. Lk 2,19.51“!
Samstag, 24. Mai 2008 23:13
Ultramontanus: Oh, da gehört nicht sooo
viel dazu, aber danke. Ich wusste halt, dass das Vatikanum das definiert hatte.
Im Übrigen ist auch bemerkenswert, dass in dem von Chr. Hüller zitierten Anbschnitt (der sehr „glitischig“ ist, wie fast alles im V2), die „Erfahrung“ der Gläubigen offenbar als Maßstab des Fortschritts in der Glaubenserkenntnis angesehen wird.
Ludwig Ott schreibt (S.6): „Die Grundlage des Dogmas ist nach modernistischer Auffassung das subjetive religiöse Erlebnis, in welchem sich Gott dem Menschen offenbart (religiöses Moment). Das religiöse Erlebnis der Gesamtheit wird von der theologischen Wissenschaft verstandesmäßig durchdrungen und in bestimmten Formulierungen ausgesprochen (intellektuelles Moment). Eine derartige Formulierung wird schließlich von der kirchliche Autorität gut geheißen und damit als Dogma erklärt (autoritatives Moment). -Papst Pius X. hat diese Lehre im Decretum „Lamentabili“ (1907) und in der Enzyklika „Pascendi“ (1907) verurteilt. D 2022, 2078ff.“
Volltreffer würde ich sagen…
Im Übrigen ist auch bemerkenswert, dass in dem von Chr. Hüller zitierten Anbschnitt (der sehr „glitischig“ ist, wie fast alles im V2), die „Erfahrung“ der Gläubigen offenbar als Maßstab des Fortschritts in der Glaubenserkenntnis angesehen wird.
Ludwig Ott schreibt (S.6): „Die Grundlage des Dogmas ist nach modernistischer Auffassung das subjetive religiöse Erlebnis, in welchem sich Gott dem Menschen offenbart (religiöses Moment). Das religiöse Erlebnis der Gesamtheit wird von der theologischen Wissenschaft verstandesmäßig durchdrungen und in bestimmten Formulierungen ausgesprochen (intellektuelles Moment). Eine derartige Formulierung wird schließlich von der kirchliche Autorität gut geheißen und damit als Dogma erklärt (autoritatives Moment). -Papst Pius X. hat diese Lehre im Decretum „Lamentabili“ (1907) und in der Enzyklika „Pascendi“ (1907) verurteilt. D 2022, 2078ff.“
Volltreffer würde ich sagen…
Samstag, 24. Mai 2008 23:05
Pro Germania sancta †: @Ultramontanus: Sie sind echt fit!
Zollitsch & Co. sollten auf Leute wie Sie als theologische Berater zurückgreifen!
Wer weiß, wer die berät…?!?!
Wer weiß, wer die berät…?!?!
Samstag, 24. Mai 2008 22:58
Ultramontanus: Vatikanum
Samstag, 24. Mai 2008 22:52
Christian Hüller: @ Pro Germania
V II, Dei Verbum, dogmatische Konstitution über die Offenbarung, Kap. 2:
So führt die Kirche in Lehre, Leben und Kult durch die Zeiten weiter und übermittelt allen Geschlechtern alles, was sie selber ist, alles, was sie glaubt. Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt (12): es wächst das Verständnis der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt, durch die Verkündigung derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt das sichere Charisma der Wahrheit empfangen haben; denn die Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr sich Gottes Worte erfüllen.
So führt die Kirche in Lehre, Leben und Kult durch die Zeiten weiter und übermittelt allen Geschlechtern alles, was sie selber ist, alles, was sie glaubt. Diese apostolische Überlieferung kennt in der Kirche unter dem Beistand des Heiligen Geistes einen Fortschritt (12): es wächst das Verständnis der überlieferten Dinge und Worte durch das Nachsinnen und Studium der Gläubigen, die sie in ihrem Herzen erwägen (vgl. Lk 2,19.51), durch innere Einsicht, die aus geistlicher Erfahrung stammt, durch die Verkündigung derer, die mit der Nachfolge im Bischofsamt das sichere Charisma der Wahrheit empfangen haben; denn die Kirche strebt im Gang der Jahrhunderte ständig der Fülle der göttlichen Wahrheit entgegen, bis an ihr sich Gottes Worte erfüllen.
Samstag, 24. Mai 2008 22:44
Pro Germania sancta †: @Hüller, Christian: Das war ja jetzt wohl der Offenbarungseid!
Meinen Sie, Ihr Hochwürdiger Herr Zollitsch würde das auch unterschreiben?
„Sie dürfen jetzt alle Konzilien und päpstlichen Verlautbarungen vor 1962 nur noch „im Lichte von V II“ interpretieren – aus pastoral(psychologisch)en Gründen, versteht sich…!“
„Sie dürfen jetzt alle Konzilien und päpstlichen Verlautbarungen vor 1962 nur noch „im Lichte von V II“ interpretieren – aus pastoral(psychologisch)en Gründen, versteht sich…!“
Samstag, 24. Mai 2008 22:36
Christian Hüller: @ Ultramontanus
Lesen Sie Florenz auf dem Boden von V II. Eine Verkündigung, die nicht ankommt, aus welchen Gründen auch immer, kann kein Heil erschließen.
Samstag, 24. Mai 2008 15:56
Pro Germania sancta †: @Ultramontanus: Nicht unbedingt!
Er betont ja das Tun des Gesetzes, die Werke, die für einen waschechten Protestanten ja nicht so wichtig sind. Für den gilt: sola fide, sola gratia und (natürlich auch) sola scriptura!
Samstag, 24. Mai 2008 15:49
Ultramontanus: Joa, der Hüller ist halt ‘n Protestant
Er legt die Hl. Schrift in contra zu Konzilsbeschlüssen aus, folgt also dem sola scriptura Prinzip.
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