Piusbruderschaft
Neue Kapelle in Offenburg eingeweiht
Auch in Deutschland werden Kirchen und Kapellen nicht nur verkauft, abgerissen, umgewidmet oder zweckentfremdet. Wo der Glaube lebt, werden immer auch Kirchen gebaut. Auch ohne Kirchensteuer.
Kapelle zu Ehren des Heiligen Konrad.
Kapelle zu Ehren des Heiligen Konrad.
© fsspx.info, weitere Bilder
(kreuz.net, Offenburg) Pater Franz Schmidberger hat am Sonntag, dem 18. Mai, in Offenburg eine neue Kapelle eingeweiht.

Pater Schmidberger ist Distriktobere der mit Rom im Streite liegenden Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland.

Offenburg ist eine 60.000-Seelen-Stadt im Westen Baden-Württembergs, etwa zwanzig Kilometer südöstlich von Straßburg.

Die neue Kapelle ist dem Heiligen Konrad, Bischof von Konstanz († 975), geweiht.

Der Sakralraum, der ungefähr 120 Personen Platz bietet, dient ausschließlich der von Papst Benedikt XVI. gewünschten Feier der überlieferten Messe.

Die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priestergemeinschaft betreut in Deutschland fünfzig Kirchen und Kapellen.

Die neue Kapelle
Die neue KapelleVor dem Einzug in die KapelleDie Fassade.

„Wir können uns wahrlich nicht beklagen, die Nachfrage nach der römisch-katholischen Tradition ist sehr groß. Vor einem halben Jahr konnten wir in Rheinhausen eine Kirche einweihen“ – kommentierte der Distriktobere.

Rheinhausen befindet sich 35 Kilometer südlich von Offenburg.

Nach der Einsegnung und dem levitierten Hochamt gab es im Vortragssaal ein gemeinsames Mittagessen und ein Nachmittagsprogramm. Dabei wurden Bilder von den Bauarbeiten gezeigt.

Da die Priesterbruderschaft St. Pius X. keine Gelder von der Kirchensteuer erhält, wurde der Bau der Kapelle von den Gläubigen vollkommen in Eigenleistung erstellt.

Großherzige Spender kamen für die Baumaterialien auf.
      
40 Lesermeinungen
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#42   Gotthard   00:18:02 | Freitag, 23. Mai 2008
@merker
Man kann erkennen, wo der Segen liegt. Denn allemal ist der Glaube mehr als der Gehorsam.
Sekten hatten immer schon ein gutes Händchen zum Spendensammeln.
Sekten hatten immer schon die Tendenz, zunächst – und meist nur – Betsäle zu errichten – aber kein soziales Engagement zu zeigen.
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#41   SignumSalutis †   23:50:22 | Donnerstag, 22. Mai 2008
TradiSediBischofAloisius
@ möchtegernBischof: Ihre Thesen haben die gleiche Grundlage, wie die der Sedisvakantisten, merken Sie das nicht? Man muss katholisch sein, um das Amt auszuüben, gegenw. Amtsträger hätten mit der r. k. Kirche „wenig am Hut“ (Achtung: „Hintertürchen“: ist J. Ratzinger/Benedikt XVI. am Ende doch noch ein wenig katholisch?) – wer um alles in der Welt möchte das beurteilen? Wo erkenne ich die wahre kath. Kirche, wenn nicht in Einheit mit dem Papst?
Wenn Sie A sagen: der gegenw. Papst ist (vielleicht?) nicht katholisch, die Kirche ist (zumindest dem Kern nach) gegenw. eine „Konzilssekte“, die die autentische Lehre und Praxis verletzt, dann sagen sie bitte konsequent auch B: das der Stuhl Petri nicht gültig besetzt ist, und fordern evtl. auf, die Bischöfe in der Lefevre-Nachfolge, einen „rechtmäßigen“ Papst zu wählen.
Der kann dann sich nach dem Vorbild von H. Lingen in zahllosen Prozessen vor europ. Gerichten versuchen, seinen Rechtsanspruch auf alle kirchlichen Güter und Rechte durchzusetzen …
Es gibt nicht „ein bißchen schwanger“ und auch nicht „ein bißchen papsttreu“ o. ä.: entweder mit dem Hl. Vater oder nicht.
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#40   Merker   13:37:20 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Glaube und Gehorsam
Ein durchaus interessanter Bericht.
Wo die „genetisch veränderte Kirche“ ihre Gotteshäuser trotz Kirchensteuereinkünften verkauft oder abreißen läßt, kann die Pius-Bruderschaft eine neue Kirche ohne irgendeine Sicherheit errichten.
Man kann erkennen, wo der Segen liegt. Denn allemal ist der Glaube mehr als der Gehorsam.
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#39   Przybislav Iamesseblo   09:18:56 | Donnerstag, 22. Mai 2008
nicht besonders katholisch
all jenen, die der Piusbruderschaft ihren Ungehorsam gegenüber Rom vorwerfen, möchte ich die Frage stellen, ob es besonders katholisch ist, wenn Benedikt XVI aus Geälligkeit gegenüber den Juden die Seligsprechung seines Vorgängers Pius XII vertagt?
Auch seine abgeänderten Karfreitagsfürbitten sind nicht gerade der Ausdruck einer katholischen Gesinnung. Weshalb schreibt er sie nicht auch für den NOM vor?
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#38   Alois Bischof   02:24:31 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Signum
Die Heilige Römische Kirche und das Papsttum sind und bleiben heilig und wahr, und daran hält sich die Priesterbruderschaft St. Pius X. ja auch. Jedoch nicht an die Behauptungen und Amtsinhaber (?) die nicht katholisch sind, und demnach mit der eigentlichen Heiligen Römischen Kirche nur wenig am Hut haben.
Garibaldi lebte auch in Rom, war aber Freimaurer und antipäpstlicher Intrigant, der leider erfolgreich war auf Erden (zeitweise, vergänglicher Art). Und Nero lebte auch in Rom. Sie gehörten aber nicht dem hl. Schifflein des hl. Petrus an, das nur katholisch sein und bleiben kann. Auch die Arianer um Liberius I. im 4. Jh. waren nicht die Heilige Römische Kirche die über allen Kirchen der Welt steht, sondern diese Arianische Häretiker hatten gar kein Amt gültig inne, da man katholisch sein muß um in der Kirche Jesu Christi überhaupt verwalten zu können geschweige denn dürfen.
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#37   Ultramontanus   00:32:22 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Affen, ohne es zu merken
demnach wäre es egal, wer wo auf welchem Stuhl sitzt. Es wäre im Prinzip gleichgültig, ob man einen Schimpansen als Papst anerkennt oder Herrn Ratzinger.
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#36   SignumSalutis †   00:26:02 | Donnerstag, 22. Mai 2008
sedi, ohne es zu merken …
Achja, Herr Bischof Alois, da ziehen sie über den armen Herrn Theo Rolf Hermann Lingen her und stehen, wie man liest, just an der Schwelle zum Seditum. Die römische Kirche ist nicht mehr die echte – tja, da muss der Papst ja auch irgendwann unecht sein, oder??? Oder weiß die Piusbruderschaft, was der Papst wirklich glaubt, ohne es selbst zu wissen? Der Papst ist bei der kapelleneinweihnung gelb-weiß mit dabei, er ist einverstanden, er weiß es nur nicht.
Irgendwann wird einer aus der Lefevre-Fraktion den Tanz nicht mehr mitmachen und irgendeine, vielleicht verkleisterte Form von Seditum ausrufen. Oder einige werden sich nach Rom besinnen. Aber der Tanz, der dort aufgeführt wird, ist nicht lange durchzu halten.
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#35   Przybislav Iamesseblo   23:17:52 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Gotthard: Kann eine Kapelle der Pius-Hänseln ein Ärgernis sein?
sie versäumen keine Gelegenheit sich als Katholike auszugeben. Sie sollten sich deshalb freuen, dass Kapellen eingeweiht werden, wo Gläubige zu den Sakramenten gehen und das Wort Gottes verkündet bekommen. Abgesehen vom Ungehorsam gegenüber Rom kann man den Pius-Hänseln nicht vorwerfen, dass sie Unwahrheiten verbreiten
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#34   Ultramontanus   21:04:50 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Das war schwach, Herr Bischof
„Sieh auch den altkatholischgeweihten „Pater H.-J. Lingen“ der sich selbst als einzig verbliebenen katholischen Priester ansieht und den Helden Erzbischof Lefebvre diffamiert; als würde der Herrgott schismatischen Weihelinien der Utrechter die apostolische Nachfolge bzw. die letzte verbliebene Weihegültigkeit anvertrauen!“
Mir ist keine einzige Stelle in den Schriften von PRHL bekannt, wo er sich als „einzig verbliebenen katholischen Priester“ (auch nicht sinngemäß) darstellt.
Weihegültigkeit „anvertrauen“, „schismatische Weihelinien“…ähm :-P
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#33   Brandenburgis   20:34:26 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Besser Winkelnachrichten …
… als der Winkelgeist von Osnabrück.
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#32   Gotthard   20:19:42 | Mittwoch, 21. Mai 2008
aktuell
es wird heute der Katholikentag in Osnabrück eröffnet – und +.net berichtet über die Eröffnung einer Pius-Kapelle… katholische Winkel-Nachrichten!
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#31   Nachtlaterne   19:40:32 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:39Nachtlaterne: eine demokratie…die nur noch an das geschäft und die befr
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:39Nachtlaterne: eine demokratie…die nur noch an das geschäft und die befriedigung der gier denkt, die kann die verheißung des göttlichen paradieses nur bekämpfen, weil sich am gegenparadies dazu mehr verdienen und mehr gier befriedigen läßt. unnaturgemäß liegt man sich mit den schützenden geboten gottes in schwerem streit. Redaktion benachrichtigen
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#30   RRR   19:30:25 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ K.TO
Endlich wieder die katholische Messe in Offenburg ! Nach 40 Jahren Verblödung der Liturgie gibt es wieder eine kath. Messe in dieser schönen Stadt.
Da hat wohl jemand das Motu proprio nicht gelesen:
Ordentlicher und außerordentlicher Usus sind beides dieselbe römische Messe.
Merke: Erst informieren, dann posten! Danke!
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#29   Alois Bischof   19:09:09 | Mittwoch, 21. Mai 2008
K.TO…
Stimmt. Nur ist die Frage, wieviele der Meßbesucher überhaupt dem wahren Römisch-Katholischen Glauben die Treue gehalten haben nach fast fünfzigjähriger Verwüstung und Zerstreuung der Schafe durch angebliche Hirten.
Es gibt ja mittlerweile sogar offensichtlich neo-nationalsozialistische markionistische antisemitische Sedisvakantisten wie „Pro Germania sancta“ die es wagen den Allerheiligsten und einzigen Gott Jahweh als „Satan-Moloch“ zu lästern. Der selbe PGs gibt sich dann aus als „einziger Katholik auf der ganzen Welt“. Liberalismus und das Selbstbasteln des persönlichen (häretischen und höllischen) Pseudoglaubens haben sogar Hochburgen der (doktrinären) Konservation wie die Sedisvakantismus-Gruppe erreicht. (Sieh auch den altkatholischgeweihten „Pater H.-J. Lingen“ der sich selbst als einzig verbliebenen katholischen Priester ansieht und den Helden Erzbischof Lefebvre diffamiert; als würde der Herrgott schismatischen Weihelinien der Utrechter die apostolische Nachfolge bzw. die letzte verbliebene Weihegültigkeit anvertrauen!)
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#28   K.TO   18:06:43 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Endlich wieder…
Endlich wieder die katholische Messe in Offenburg ! Nach 40 Jahren Verblödung der Liturgie gibt es wieder eine kath. Messe in dieser schönen Stadt.
Aber wieviel Katholiken gibt es noch in Offenburg nach 40 Jahren Verwüstung ?
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#27   ordo62   17:29:56 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Im Gegensatz
zu Küng, Drewermann und dem ganzen verkommenen Gesocks hat der hochwürdigste Herr Erzbischof niemals seine Privatoffenbarungen zum Dogma erhoben, sondern er hat nur das weitergegeben, was er auch selbst empfangen hat.
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#26   HBR   16:39:03 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Eine neue Kapelle für die Sekte
Schade nur, dass diese Kapelle kein katholischer Gottesdienstort ist. „Pater“ Franz Schmidberger ist Mitglied der schismatischen Lefebvre-Sekte und dort eines ihrer hohen Tiere.
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#25   Ministrant   16:36:03 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ Alois
Hat der Arzt auf ihrer Abteilung noch nicht die Pillen verteilt? In welcher Klapse sitzen sie nochmal?
@ weiß den Namen nicht mehr…
Alois ist aber nicht das Volk, Alois ist ein Schismatiker…
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#24   RRR   16:33:34 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ Alois Bischof
Wenn das so wäre, wäre es schlichtweg Häresie, dass die Piussekte in ihrem Messcanon „una cum Papa nostro Benedicto“ und „Episcopo nostro N.“ betet.
Sie stellt sich damit explizit in die kirchliche Einheit mit Häretikern.
Immerhin eine interessante Theorie, die ein hochspannendes Schlaglicht auf die Piussekte wirft! :-D :-D :-D :-D
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#23   paranoia †   16:30:17 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ Alois
Weiss das auch der Herrgott?
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#22   Alois Bischof   16:26:56 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Salus animarum suprema lex (CIC 1917, auch CIC 1983 Schlussformel)
Damit ist das ganze Apostolat der heiligen Priestergemeinschaft St. Pius X. legitimiert im heutigen Notstand wo die Konzilskirche auftritt und sich als „römisch-katholisch“ ausgibt, aber nicht römisch-katholisch ist.
In den Kapellen der FSSPX findet man den wahren Römisch-Katholischen Glauben der sich in der Tat von der neo-modernistischen und relativistischen Pseudoreligion essentiell unterscheidet.
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#21   RRR   16:18:48 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Piussekte im interreligiösen Dialog
Man beachte: Nach dem authentischen Pius-Lehramt in Person des ja quasi schon zu Lebzeiten heiligen Bischof Williamson sind römisch-katholischer Glaube und Piusglaube „zwei verschiedene Religionen“ (den Link erspare ich mir, kreuz.net hat ja selbst ausführlich darüber berichtet).
Daraus folgt:
In den Piusmessen wird das Oberhaupt einer fremden Religion kommemoriert und bei der Eröffnung von „Kirchen“ werden Fähnchen einer fremden Religion aufgepflanzt.
Na das nenne ich mal interreligiösen Dialog! :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#20   HeinrichvonOfterdingen   16:17:34 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Lieber Pesthauch,
Deshalb steht der Alois auch über Gott und maßt sich an, Sektengründer persönlich heilig zu sprechen.
… es wurde noch niemand von Rom heiliggesprochen, der nicht zuvor vom Volk für heilig gehalten wurde. Insofern ist nicht der Alois komisch, Sie sind sonderbar!
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#18   SignumSalutis †   15:44:55 | Mittwoch, 21. Mai 2008
oh, oh.
@ Alois
bißchen seltsam, er Vergleich, mit Athanasius, der wochenlang Boten über die Alpen hätte schicken müssen, um vom Papst Erlaubnisse zu bekommen, der keinen CIC kannte (nicht den alten und nicht den neuen); und den Pius-Schisma-Bischöfen, die eigentlich nur ne e-mail schreiben müßten um zu erfahren, wie der Hl. Vater über ihre Ansinnen denkt.
Umkehrung der Beweislast gegen die „Konzilskirche“: da kippt der Tradi so langsam über zum Sedi, wie? Da malt man sich sein Phantasiepapstum einer Kirche aller Zeiten aus um dem realen Papst nicht folgen zu müssen. Kirchengeschichte zeigt: solche Wege gehen nicht gut. Schade um die Menschen, die da mitgezogen, aufgerieben und verletzt werden.
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#17   Alois Bischof   15:34:10 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Windhauch
Und mir ist es neu, daß der hl. Kirchenvater Athanasius von Alexandrien Papst Liberius und seiner Arianismus-Kuria im 4. Jh. um Erlaubnis für die Bischofsweihe z.B. des Hl. Servatius von Maastricht gebeten hat…
Der hl. Athanasius wurde „exkommuniziert“ (so wie die politisch ebenso wie Erzbischof Lefebvre unangenehme Heilige Jeanne d’Arc „exkommuniziert“ wurde), und setzte sogar selbst in leeren Diözesen neue Bischöfe ein mit eigener Gewalt. Das hat der hl. Erzbischof Marcel-François Lefebvre C.S.Sp., ehemaliger Apostolischer Administrator von ganz Westafrika, nicht einmal gewagt!
Salus animarum suprema lex. Wenn Petrus den Heiland leugnet, so müssen die Muttergottes, der hl. Johannes und die Frauen Jerusalems ihm wohl noch nicht folgen, oder?
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#16   Ministrant   15:29:59 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ „Bischof“
Gehen sie wieder in ihrer Zelle zum „Pater“ und schalten sie das Licht aus… :-! Bei all dem Blödsinn, den sie von sich geben, könnte man kotzen…
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#14   Alois Bischof   15:16:07 | Mittwoch, 21. Mai 2008
„Einheit“
Man darf die Piusbruderschaft verhöhnen, wie es manche Indult-Anhänger tun (denen der primär doktrinäre Kampf der Traditionsbewegungen für die römisch-katholische Dogmen und das gewöhnliche Magisterium unklar geblieben ist), aber die Frage bleibt:
Hat nicht die Konziliare Kirche selbst seit Johannes XXIII. bis einschließlich Benedikt XVI. durch Änderungen der Glaubenslehre die Einheit mit der Römisch-Katholischen Glaubenslehre, mit dem unveränderlichen Dogmatischen depositum fidei, aufgegeben?
Wird die Christkönigsherrschaft nicht geleugnet, wird nicht behauptet, jede Religion stamme von Gott (z.B. Johannes-Paul II. (Ansprache Allgemeinaudienz 9. September 1998) und sei die Arbeit des Heiligen Geistes der z.B. in Mohammed, Buddha, Kaiphas (?), Maimonides und Martin Luther gewirkt habe?
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. gibt die Einheit mit dem höchsten Apostolischen Stuhle, mit der allerheiligsten Römischen Kirche nicht auf, und auch nicht die Einheit mit der Römisch-Katholischen Dogmatischen Glaubenslehre áller Zeiten.
Es ist nicht die FSSPX die etwas beweisen muß, sondern die Konzilskirche muß beweisen, daß ihre „erneuerte“ Glaubenslehre nocht orthodox katholisch zu verstehen und mit der Überlieferung zu versöhnen ist, daß ihre neue Riten, z.B. das neue pseudo-Offertorium des Novus Ordo und die umstrittene und als ungültig bezeichnete neue Form und Riten der Bischofsweihe, noch gültig und erlaubt sind, und daß die konziliaren Päpste nicht durch Häresie das Amt verlo…
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#13   SignumSalutis †   15:10:09 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ ordo: ehrlich bleiben
Sie sagen die Unwahrheit und lenken ab:
– keine Caritasberatungsstelle hat Bescheinigungen ausgestellt MIT DEM ZWECK, dass abgetrieben wird. Sondern im Bewußtsein, sonst nicht mit abtreibungswilligen Frauen ins Gespräch zu kommen und ungeborenes Leben zu retten. Darüber kann man geteilter Meinung sein, aber sie können den Bischöfen und Beraterinnen nicht vorwerfen, sie hätten Abtreibungen zum Ziel gehabt.
– sie können den Weltbildverlag kritisieren, und man kann darüber diskutieren, ob Literatur, die sich mit sexueller Lust beschäftigen, gleich pornographisch sind – (ohne besagte Bücher wirklich zu kennen). Aber sie lenken ab: weißgelbe Fähnchen ohne faktische Loylität sind, als ob sie unter dem Sternenbanner die USA bekämpfen wollten.
SignSal
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#12   RRR   15:02:05 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ SignumSalutis
… da maßen sich die Piusbrüder an, die Farben des Vatikan zu zeigen – und erweisen sich immer wieder als illoyal dem Hl. Vater gegenüber.
Sehr richtig!
Man beachte: Diese Priester da sind alle samt und sonders vom Heiligen Vater suspendiert! Und dann bauen sie ohne Zustimmung des Ortsordinarius und ohne Zustimmung des Ortspfarrers eine Kirche, hissen gelb-weiße Fähnchen und kommemorieren im Hochgebet scheinheilig den Papst! Würden sie ihn ernst nehmen, würden sie all das voranstehende nicht tun, sondern ihm gehorsam auf die Ausübung des Amtes verzichten, die Suspendierung demütig annehmen und Buße tun.
Die Piusbrüder verhöhnen die Kirche und den Papst!
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#11   ordo62   15:00:00 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@SignumSalutis
es ist mir neu, das der Erzbischof, bzw. die von ihm geweihten traditionstreuen Weihbischöfe, die Königssteiner- bzw. Mariatroster Erklärung unterzeichnet haben. Oder das Sie Büros betrieben, in welchem schwangere Frauen einen Schein erhielten um anschließend straffrei ihr Kind abschlachten zu lassen.
Es ist auch der „katholische“ Weltbildverlag und nicht Sarto www.sarto.de/ die solchen Schund www.kreuz.net/article.7135.html vertreiben.
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#10   SignumSalutis †   14:51:29 | Mittwoch, 21. Mai 2008
scheinheiliges gelb-weiß
… da maßen sich die Piusbrüder an, die Farben des Vatikan zu zeigen – und erweisen sich immer wieder als illoyal dem Hl. Vater gegenüber. Pfui!
An keiner Stelle hat der Papst illoyale, von schismatischen Bischöfen geweihte Priester legitimiert, Messen zu feiern, die faktisch die Einheit mit der Kirche aufgeben.
SignSal
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#9   Tridentinus   14:51:27 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@RJH, ad orientem!
Sonst sagen Sie besser deutsch „gen Osten“. Strikt formalkanonistisch ist diese hl. Messe natürlich nicht diejenige, die Benedikt XVI. wünscht, denn das MP betrifft ja nur Priester, die rechtlich generell nicht an der Zelebration gehindert sind. Zumindest momentan ist es aber schierig, die Irregularitäten, denen die Priester der FSSPX verfallen mit Hinweis auf einen Notstand zu rechtfertigen oder zu relativieren. Es mag auch jetzt noch einen Notstand geben. Dieser sieht aber ganz anders aus als 1970 oder 1988. Die Begründung ist unter Benedikt XVI. sehr viel schwieriger.
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#8   stimme der vernunft †   14:49:51 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ordo
Wir sind die letzten Soldaten Jesu und Mariens
Gut erkannt, ihr seid aussterbende Dinosaurier. Keiner wird euch vermissen.
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#7   ordo62   14:48:25 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@RRR…
„Ein Hoch dem römisch-katholischen Widerstand gegen all jene, die sich römisch-katholisch nennen, aber auf die Autorität des römischen Bischofs scheißen – wie in diesem Fall.“
Wenn alle untreu werden, so bleiben wir doch treu!!!
Wir sind die letzten Soldaten Jesu und Mariens unsere Offiziere (sprich Bischöfe) sind mit schwingenden Fahnen zum Feind übergelaufen. Nur wir harren aus, weil wir wissen, das der Kampf zwar hart und entberungsreich sein wird, am Ende werden wir aber siegen.
Christus veniat,
Christus vincet,
Christus imperat!!!
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#6   stimme der vernunft †   14:48:22 | Mittwoch, 21. Mai 2008
@ RJH
„dient ausschliesslich“
Die Wünsche des Papstes gehen der Lefebvre-Sekte am Arsch vorbei, soweit sie nicht zufällig deckungsgleich mit ihren eigenen sind. Und um den Anschein der Deckungsgleichheit zu erwecken, reist man schon mal etwas aus dem Zusammenhang oder lügt was dazu.
Das ist das Kennzeichen von Schismatikersekten.
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#5   RJH   14:42:36 | Mittwoch, 21. Mai 2008
„dient ausschließlich der von Papst Benedikt XVI. gewünschten Feier der überlieferten Messe“
Der Heilige Vater wünscht eine friedliche Koexistenz beider Formen des einen römischen Ritus und keine Ausgrenzung bestimmter Gruppen! Ein Heiliges Messopfer in der ordentlichen Form könnte daher genau so in dieser schönen neuen Kapelle am Hochaltar ad oriente gefeiert werden.
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#4   RRR   14:39:56 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Jetzt schon Pfarrer?
Bei einem gemütlichen Essen bekommt der neue Pfarrer einen Aaronsstab, als Symbol der Sorge um das Volk des Herrn.
Nach can. 515, 519, 521, 527 ist die Pfarrei durch den Ortsordinarius einzurichten, der Pfarrer durch den Ortsordinarius zu ernennen, in sein Amt einzuführen bzw. der Pfarrei die Dispens mitzuteilen.
Hat dieser kanonisch vorgeschriebene Akt hier tatsächlich stattgefunden?
Wenn nicht, dann ist die beschriebene Person auch nicht Pfarrer, jedenfalls nicht römisch-katholischer.
Ein Hoch dem römisch-katholischen Widerstand gegen all jene, die sich römisch-katholisch nennen, aber auf die Autorität des römischen Bischofs scheißen – wie in diesem Fall.
Wenn nicht,
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#3   Rodolfo Panetta   14:33:35 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Anerkennung für diese Leistung!
Während in unseren Diözesen massiv Gelder zweckentfremdet werden, haben sich hier Gläubige vorbildhaft engagiert!
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#2   ordo62   14:30:29 | Mittwoch, 21. Mai 2008
würden in der BRD
alle einem religiösen Zweck dienenden Gebäude ohne Steuermittel und nur mit Eigenleistungen errichtet, würde es keine einzige Synagoge geben.
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#1   Alois Bischof   14:27:33 | Mittwoch, 21. Mai 2008
Lauda Sion Salvatorem
Ein herzliches „Deo gratias“ für diese große Leistung! Ein Hoch auf den Römisch-Katholischen Widerstand!
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