Neue Kapelle in Offenburg eingeweiht
Auch in Deutschland werden Kirchen und Kapellen nicht nur verkauft, abgerissen, umgewidmet oder zweckentfremdet. Wo der Glaube lebt, werden immer auch Kirchen gebaut. Auch ohne Kirchensteuer.
(kreuz.net, Offenburg) Pater Franz Schmidberger hat am Sonntag, dem 18. Mai, in Offenburg eine neue Kapelle
eingeweiht.
Pater Schmidberger ist Distriktobere der mit Rom im Streite liegenden Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland.
Offenburg ist eine 60.000-Seelen-Stadt im Westen Baden-Württembergs, etwa zwanzig Kilometer südöstlich von Straßburg.
Die neue Kapelle ist dem Heiligen Konrad, Bischof von Konstanz († 975), geweiht.
Der Sakralraum, der ungefähr 120 Personen Platz bietet, dient ausschließlich der von Papst Benedikt XVI. gewünschten Feier der überlieferten Messe.
Die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priestergemeinschaft betreut in Deutschland fünfzig Kirchen und Kapellen.
„Wir können uns wahrlich nicht beklagen, die Nachfrage nach der römisch-katholischen Tradition ist sehr groß. Vor einem halben Jahr konnten wir in Rheinhausen eine Kirche einweihen“ – kommentierte der Distriktobere.
Rheinhausen befindet sich 35 Kilometer südlich von Offenburg.
Nach der Einsegnung und dem levitierten Hochamt gab es im Vortragssaal ein gemeinsames Mittagessen und ein Nachmittagsprogramm. Dabei wurden Bilder von den Bauarbeiten gezeigt.
Da die Priesterbruderschaft St. Pius X. keine Gelder von der Kirchensteuer erhält, wurde der Bau der Kapelle von den Gläubigen vollkommen in Eigenleistung erstellt.
Großherzige Spender kamen für die Baumaterialien auf.
© Bilder: fsspx.info, weitere Bilder
Pater Schmidberger ist Distriktobere der mit Rom im Streite liegenden Priesterbruderschaft St. Pius X. in Deutschland.
Offenburg ist eine 60.000-Seelen-Stadt im Westen Baden-Württembergs, etwa zwanzig Kilometer südöstlich von Straßburg.
Die neue Kapelle ist dem Heiligen Konrad, Bischof von Konstanz († 975), geweiht.
Der Sakralraum, der ungefähr 120 Personen Platz bietet, dient ausschließlich der von Papst Benedikt XVI. gewünschten Feier der überlieferten Messe.
Die von Erzbischof Marcel Lefebvre gegründete Priestergemeinschaft betreut in Deutschland fünfzig Kirchen und Kapellen.
„Wir können uns wahrlich nicht beklagen, die Nachfrage nach der römisch-katholischen Tradition ist sehr groß. Vor einem halben Jahr konnten wir in Rheinhausen eine Kirche einweihen“ – kommentierte der Distriktobere.
Rheinhausen befindet sich 35 Kilometer südlich von Offenburg.
Nach der Einsegnung und dem levitierten Hochamt gab es im Vortragssaal ein gemeinsames Mittagessen und ein Nachmittagsprogramm. Dabei wurden Bilder von den Bauarbeiten gezeigt.
Da die Priesterbruderschaft St. Pius X. keine Gelder von der Kirchensteuer erhält, wurde der Bau der Kapelle von den Gläubigen vollkommen in Eigenleistung erstellt.
Großherzige Spender kamen für die Baumaterialien auf.
© Bilder: fsspx.info, weitere Bilder
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Freitag, 23. Mai 2008 00:18
Gotthard: @merker
Man kann erkennen, wo der Segen liegt. Denn allemal ist der Glaube mehr als der Gehorsam.
Sekten hatten immer schon ein gutes Händchen zum Spendensammeln.
Sekten hatten immer schon die Tendenz, zunächst – und meist nur – Betsäle zu errichten – aber kein soziales Engagement zu zeigen.
Sekten hatten immer schon ein gutes Händchen zum Spendensammeln.
Sekten hatten immer schon die Tendenz, zunächst – und meist nur – Betsäle zu errichten – aber kein soziales Engagement zu zeigen.
Donnerstag, 22. Mai 2008 23:50
SignumSalutis: TradiSediBischofAloisius
@ möchtegernBischof: Ihre Thesen haben die gleiche Grundlage, wie die der Sedisvakantisten, merken Sie
das nicht? Man muss katholisch sein, um das Amt auszuüben, gegenw. Amtsträger hätten mit der r. k.
Kirche „wenig am Hut“ (Achtung: „Hintertürchen“: ist J. Ratzinger/Benedikt XVI. am Ende doch noch ein
wenig katholisch?) – wer um alles in der Welt möchte das beurteilen? Wo erkenne ich die wahre kath. Kirche,
wenn nicht in Einheit mit dem Papst?
Wenn Sie A sagen: der gegenw. Papst ist (vielleicht?) nicht katholisch, die Kirche ist (zumindest dem Kern nach) gegenw. eine „Konzilssekte“, die die autentische Lehre und Praxis verletzt, dann sagen sie bitte konsequent auch B: das der Stuhl Petri nicht gültig besetzt ist, und fordern evtl. auf, die Bischöfe in der Lefevre-Nachfolge, einen „rechtmäßigen“ Papst zu wählen.
Der kann dann sich nach dem Vorbild von H. Lingen in zahllosen Prozessen vor europ. Gerichten versuchen, seinen Rechtsanspruch auf alle kirchlichen Güter und Rechte durchzusetzen …
Es gibt nicht „ein bißchen schwanger“ und auch nicht „ein bißchen papsttreu“ o. ä.: entweder mit dem Hl. Vater oder nicht.
Wenn Sie A sagen: der gegenw. Papst ist (vielleicht?) nicht katholisch, die Kirche ist (zumindest dem Kern nach) gegenw. eine „Konzilssekte“, die die autentische Lehre und Praxis verletzt, dann sagen sie bitte konsequent auch B: das der Stuhl Petri nicht gültig besetzt ist, und fordern evtl. auf, die Bischöfe in der Lefevre-Nachfolge, einen „rechtmäßigen“ Papst zu wählen.
Der kann dann sich nach dem Vorbild von H. Lingen in zahllosen Prozessen vor europ. Gerichten versuchen, seinen Rechtsanspruch auf alle kirchlichen Güter und Rechte durchzusetzen …
Es gibt nicht „ein bißchen schwanger“ und auch nicht „ein bißchen papsttreu“ o. ä.: entweder mit dem Hl. Vater oder nicht.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:37
Merker: Glaube und Gehorsam
Ein durchaus interessanter Bericht.
Wo die „genetisch veränderte Kirche“ ihre Gotteshäuser trotz Kirchensteuereinkünften verkauft oder abreißen läßt, kann die Pius-Bruderschaft eine neue Kirche ohne irgendeine Sicherheit errichten.
Man kann erkennen, wo der Segen liegt. Denn allemal ist der Glaube mehr als der Gehorsam.
Wo die „genetisch veränderte Kirche“ ihre Gotteshäuser trotz Kirchensteuereinkünften verkauft oder abreißen läßt, kann die Pius-Bruderschaft eine neue Kirche ohne irgendeine Sicherheit errichten.
Man kann erkennen, wo der Segen liegt. Denn allemal ist der Glaube mehr als der Gehorsam.
Donnerstag, 22. Mai 2008 09:18
Przybislav Iamesseblo: nicht besonders katholisch
all jenen, die der Piusbruderschaft ihren Ungehorsam gegenüber Rom vorwerfen, möchte ich die Frage stellen,
ob es besonders katholisch ist, wenn Benedikt XVI aus Geälligkeit gegenüber den Juden die Seligsprechung
seines Vorgängers Pius XII vertagt?
Auch seine abgeänderten Karfreitagsfürbitten sind nicht gerade der Ausdruck einer katholischen Gesinnung. Weshalb schreibt er sie nicht auch für den NOM vor?
Auch seine abgeänderten Karfreitagsfürbitten sind nicht gerade der Ausdruck einer katholischen Gesinnung. Weshalb schreibt er sie nicht auch für den NOM vor?
Donnerstag, 22. Mai 2008 02:24
Alois Bischof: Signum
Die Heilige Römische Kirche und das Papsttum sind und bleiben heilig und wahr, und daran hält sich die
Priesterbruderschaft St. Pius X. ja auch. Jedoch nicht an die Behauptungen und Amtsinhaber (?) die nicht
katholisch sind, und demnach mit der eigentlichen Heiligen Römischen Kirche nur wenig am Hut haben.
Garibaldi lebte auch in Rom, war aber Freimaurer und antipäpstlicher Intrigant, der leider erfolgreich war auf Erden (zeitweise, vergänglicher Art). Und Nero lebte auch in Rom. Sie gehörten aber nicht dem hl. Schifflein des hl. Petrus an, das nur katholisch sein und bleiben kann. Auch die Arianer um Liberius I. im 4. Jh. waren nicht die Heilige Römische Kirche die über allen Kirchen der Welt steht, sondern diese Arianische Häretiker hatten gar kein Amt gültig inne, da man katholisch sein muß um in der Kirche Jesu Christi überhaupt verwalten zu können geschweige denn dürfen.
Garibaldi lebte auch in Rom, war aber Freimaurer und antipäpstlicher Intrigant, der leider erfolgreich war auf Erden (zeitweise, vergänglicher Art). Und Nero lebte auch in Rom. Sie gehörten aber nicht dem hl. Schifflein des hl. Petrus an, das nur katholisch sein und bleiben kann. Auch die Arianer um Liberius I. im 4. Jh. waren nicht die Heilige Römische Kirche die über allen Kirchen der Welt steht, sondern diese Arianische Häretiker hatten gar kein Amt gültig inne, da man katholisch sein muß um in der Kirche Jesu Christi überhaupt verwalten zu können geschweige denn dürfen.
Donnerstag, 22. Mai 2008 00:32
Ultramontanus: Affen, ohne es zu merken
demnach wäre es egal, wer wo auf welchem Stuhl sitzt. Es wäre im Prinzip gleichgültig, ob man einen Schimpansen als Papst anerkennt oder Herrn Ratzinger.
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