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Mittwoch, 21. Mai 2008 15:51
Ein französischer Parlamentarier hat im Parlament seines Landes Mitte Mai einen hochinteressanten Gesetzesantrag eingebracht.
Zurück zum Artikel 41 Lesermeinungen:
Freitag, 23. Mai 2008 23:43
Nachtlaterne: das sündenbockprinzip…
…stirbt wahrhaftig niemals aus! daher gilt: wir alle sind israel!
Freitag, 23. Mai 2008 13:01
Pius XII: Lutheraner, nur weil Sie’s nicht verstehen, brauchen Sie nicht zu geifern!
Ihr Text ist doch mal wieder strunzdumm. Wieso machen Sie es Leuten wie Gotthard etc. so einfach, die Katholiken als dumm hinzustellen?

Das, was Sie hier als den Stein der Weisen präsentieren – den souveränen Nationalstaat – das war immer ein Projekt der Moderne gegen die katholische Staatsauffassung, die nämlich universalistisch blieb. Das Mittelalter zerfiel, als die Fürsten für sich in ihrem Sprengel Souveränität beanspruchten. Und als die Bürger diese Souveränität selbst haben wollten, brauchten sie etwas, um das Volk zu einen und überhöhten die Kultur zur nationalen Idee.

Und nun ist die moderne Staatlichkeit eben mal wieder im Fluß. Welche Bedeutung für das wirtschaftliche, soziale, kulturelle Leben der Menschen haben denn die nationalen Grenzen denn heute noch? Und weshalb soll dann der Staat, soll die Politik auf diesen Grenzen gegründet werden? Solange Sie das nicht beantworten können und nichts bieten als einen pumpen Strukturkonservatismus, sollten Sie besser den Mund halten.
Donnerstag, 22. Mai 2008 18:10
Gotthard: @lutheraner
einem Bulgaren in Irland und einem Deutschen mit Migrationshintergrund (48%) gibt es rechtlich keinen Unterschied.
die EU hat wahrscheinlich von der Bundesrepublik Deutschland gelernt:
zwischen einem Deutschen in Westfalen und einem Deutschen in Bayern, einem Deutschen in Niedersachsen und geboren in Schlesien oder Kasachstan oder Ungarn oder Rumänien oder an der Wolga gibt es keinerlei Unterschied.
Donnerstag, 22. Mai 2008 17:41
Lutheraner: Schmonzes
Dieses Prinzip garantiere „den nationalen Zusammenhang und den Respekt der Individualrechte, indem man der Religion ausschließlich den privaten Bereich zuweist.“

Welchen nationalen Zusamenhang? In Frankreich branden seit 1850 unaufhörlich Migrationswellen aus den ehemaligen Kolonien und eigentlich ganz Afrika. Zudem hat Frankreich Schengen und Maastricht unterschrieben. Damit sind nationale Gesetzgebungen hinfällig geworden, respektive dem EU-Recht unterworfen.
Die EU ist ein Völkerbrei. Das sagt der Israelit Sarkozy natürlich nicht, vielmehr baut man auf die Dummheit der Besatzugsbürger.
Jeder EUler kann reisen, arbeiten, wohnen wo er will und genießt sofort alle Grundrechte der Ureinwohner in den Besatzungszonen.

Zwischen dem französich radebrechenden Araber, eingewandert in Spanien, gezogen nach Deutschland, einem Bulgaren in Irland und einem Deutschen mit Migrationshintergrund (48%) gibt es rechtlich keinen Unterschied.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:52
Marcelus: Parteien in einem nicht-konfessionellen und nicht-ethnischen Staat sollten prinzipiell
nicht die Vertreter von bestimmten Konfessionen oder von bestimmten Ethnien sein,
sonst haben wir bald eine arabisch-nationale oder islamisch-religiöse Partei in der Französischen Republik.
Donnerstag, 22. Mai 2008 13:48
Kurt K.: Nachtlaterne: Beide Seiten?
wie deformiert ihr gehirn doch sein muss! jeder weiss wie dämonisch sich die revolution verhalten hat und sie kennen nur die ungerechtigkeit einer seite. daraus wird doch überdeutlich, dass ihnen jegliche objektivität fehlt.

Ich habe schon mehrfach erläutert, dass die Revolution zwar m.E.n. im Prinzip gerechtfertigt war, sie aber barbarisch abgelaufen ist, habe also Ungerechtigkeiten „meiner“ Seite durchaus eingestanden. Von Ihnen, Nachtlaterne, habe ich hingegen noch nichts gehört, was die Ungerechtigkeiten „Ihrer“ Seite angeht. Sie meckern und motzen immer nur an den Bürgern herum, die sich gegen die absolutistische Herrschaftsform aufgelehnt haben, die verhungert sind, während die feinen Herrschaften (wozu auch die Pfaffen gehörten) im Luxus schwelgten.

Wo also bitte sehen Sie „beide Seiten“?

Über Ihren Vorwurf an mich kann ich doch nur lachen.
Donnerstag, 22. Mai 2008 11:43
Nachtlaterne: gott sagt:
„die ganze welt liegt im argen“
bibel
Donnerstag, 22. Mai 2008 11:18
Brandenburgis: Warum soll ich denn nun …
… Kuchenfresser sein? Bin ich gar nicht!
Donnerstag, 22. Mai 2008 11:15
Nachtlaterne: obelix,
das sind ungeistige blähungen aus der hölle, die sie da loslassen!

veteidiger der revolution, verteidiger der killing fields.
große schlactfete gegen ungerechtigkeiten? man kann nur noch gratulieren zu so viel verblendung!
Donnerstag, 22. Mai 2008 11:05
methusalix †: Siehe an, Brandenburgis ist auch Kuchenfresser!
Na dann passen Sie mal schön auf Ihren Hals auf; der letzten Kuchenfresserin bekam das letzte Stück gar nicht gut. Wirklich gar nicht!
Donnerstag, 22. Mai 2008 11:02
Brandenburgis: Ja, Kurt und OBelix …
… fehlt jede Objektivität!
Donnerstag, 22. Mai 2008 10:55
obelix †: also DIESEN Satz drucke ich aus und verwende ihn als miseses Beispiel!
jeder weiss wie dämonisch sich die revolution verhalten hat und sie kennen nur die ungerechtigkeit einer seite.

Vor allem sein zweiter Teil strotzt ja nur so vor Objektivität! Grosses Lob Nachtfunzel, dass Sie auch „die Ungerechtigkeit der anderen Seite“ gebührend beachten. Essen Sie etwa auch lieber Kuchen als Brot?

PS: schlagen Sie mal nach, wie „dämonisch“ sich katholische Kirchenmänner die tausendachthundert Jahre VOR diesem ominösen 14. Juli 1789 verhalten haben. Und danach auch noch.
Donnerstag, 22. Mai 2008 10:38
Nachtlaterne: laberkurt,
wie deformiert ihr gehirn doch sein muss! jeder weiss wie dämonisch sich die revolution verhalten hat und sie kennen nur die ungerechtigkeit einer seite. daraus wird doch überdeutlich, dass ihnen jegliche objektivität fehlt.
Donnerstag, 22. Mai 2008 04:39
Kurt K.: Ja, früher, da war alles besser!
Sogar das Wetter!

Dieses undankbare Volk hat sich 1789 gegen seine rechtmässigen Unterdrü… äh, gerechten und gütigen Beschützer erhoben. Schweinebande! Schlisslich stand es den Beschützern des Volkes aus Klerisei und Adel zu, das Volk für die dem Volk erbrachten Leistungen (Beten und Kriege führen) zur Kasse zu bitten.

Also wirklich, das Volk sollte sich was schämen!
Mittwoch, 21. Mai 2008 22:03
obelix †: @F. Geyer etc.
Florian Geyer: Obelix
Politiker haben keine Macht, denn wenn diese nicht im Sinne der Mächtigen (nicht das Volk) spuren werden sie ausgewechselt.


Nicht das Volk, so so. Und ich Naivling dachte immer Frau Merkel sei durch eine Wahl an die (sehr kontrollierte) Macht gekommen.

Aber Sie werden uns alle jetzt sicher gleich aufklären, dass das die bösen, bösen Freimaurer,libertinären Marxisten, Sozialisten, Bilderberger, alt 68er, Homo-Ideologen, VII-Sektierer, habe ich wen vergessen? ich hoffe nicht, waren. Soll mir alles Recht sein, solange Sie die Aliens aussen vor lassen.

Warum Lügner Brandenburgis? Hat nicht der oberste Kassationshof die Regierung eines besseren belehrt? Wird beim nächsten Einsatz das Parlament zustimmen müssen, bevor ein Tornado abhebt? Aber jeder sieht, was er sehen will. Da nehme ich Sie und mich nicht aus.
Mittwoch, 21. Mai 2008 20:39
Brandenburgis: Methusalix lügt schon wieder …
… schamlos herum!
Mittwoch, 21. Mai 2008 20:13
Politiker haben keine Macht, denn wenn diese nicht im Sinne der Mächtigen (nicht das Volk) spuren werden sie ausgewechselt
Mittwoch, 21. Mai 2008 20:04
obelix †: Jetzt die Antwort an F. Geyer
(Die ging in den letzten beitrag nicht mehr rein).

Florian Geyer: Machtkontrolle in der Demokratie funtkioniert nicht !

Nein?
Dabei wurde doch gerade so schön demonstriert, dass die Regierung NICHT die Macht hat, unsere Kampftruppen rein nach belieben in der Weltgeschichte herum zu schicken. Nicht einmal unbewaffnet in einem Aufklärungsflugzeug.

Und die Politiker haben auch NICHT die Macht, sich ihre Bezüge nach Belieben zu erhöhen.

Und der Polizeipräsident von Frankfurt hat NICHT die Macht auch nur vorgetäuschte Folter zu befehlen.

Aber die Wahrheit können Sie, (dann sind Sie einfach bedauernswert blind) oder wollen (dann sind Sie ein bösartiger Lügner) einfach nicht sehen.
Mittwoch, 21. Mai 2008 20:01
methusalix †: @Bischof und Geyer
Alois Bischof: Marxusalix

Zuviel der Ehre, meinen Namen mit dem grössten aller deutschen Philosophen in Verbindung zu bringen.

1.Hahaha
2. hahah
3. Freiheit wird von Ihnen …


1.Gleichfalls hahaha!
2.hehehe
3.Freiheit ist Ihnen, weil die katholische Klerisei den Leuten nicht mehr befehlen kann, ein Dorn im Auge, wissen wir alle.

Der Papst ist anders als die Demoncratie an den Zehn Geboten Gottes, an der Pflicht der Nächstenliebe, am Menschenrecht eines jeden, an der Pflicht einem jeden auch materiell gut zu tun, gehalten, …

HAHAHAHAHAAAAAAAAAAAAAAAAA!

Wann hätte sich ein Papst jemals um so was läppisches wie Menschenrechte gekümmert? Alle Päpste bis heute waren ja noch nicht einmal Willens die Menschenrechtserklärung zu unterschreiben! Also schwafeln Sie uns hier nix vor von Papst und Menschenrechten. Die sind der Kirche (und vor allem Ratzinger!) schnurzpiepegal.

… während die „Menschenrechte“, von der…bzw. außer Kraft gesetzt werden.

Sie verwechseln da Kirchenrechte und Menschenrechte. Das was Sie für Menschenrecht halten, ist nix anderes als das Verlangen Andersgläubige, Andersdenkende, Andersliebende nach Kräften zu diskriminieren, zu verfolgen und auszugrenzen. Angefangen von den Frauen über Juden bis zu gleichgeschlechtlich Liebenden.
Nein Herr Bischof! Es ist KEIN Menschenrecht über andere her zu ziehen. Sie können Ihr Gejammer getrost beenden, es bringt nichts (und ist völlig verlogen).
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:46
Pius XII: @ Geyer, Bischof: Schwache Argumente
@ Geyer:Sie verwechseln hier die staatliche und die nicht-staatliche Macht. Menschenrechte beschränken nun einmal nur die staatliche Macht, sie gelten zunächst nur im Staat-Bürger-Verhältnis. Ebenso die Demokratie, die eben ein Instrument der Beteiligung des Bürgers an der staatlichen Willensbildung ist. Und ihre ganzen Beispiele sind alles private Akteure. Kurzum, sie sprechen vom Bürger-Bürger-Verhältnis. Nur da haben Demokratie und Menschenrechte eben nichts zu suchen. Die Frage, ob diese Rückzug des Staates aus der Gesellschaft gut oder schlecht ist, ist eine andere. Als Katholik hätte ich gegen eine pauschale Ausweitung von Demokratie und Menschenrechten in den privaten Bereich aber schon einiges einzuwenden!

@ Bischof:Daß Sie den Gerichten nicht trauen ist – pardon – irrelevant. Denn entscheidend ist, daß das System gerichtliche Kontrolle vorsieht. Und ihre Kritik richtete sich nicht gegen eine vermeintlich schlechte Umsetzung des Systems durch die Gerichte, sondern gegen das Rechtssystem überhaupt. Und dieses läßt eben eine Äbänderung oder Abschaffung der Rechte gerade nicht zu. Nur eine Einschränkung in bestimmten Situationen aufgrund allgemeiner, d.h. für alle geltender Gesetze, die ihrerseits wiederum verhältnismäßig sein und den Wesenskern des Rechts erhalten müssen. Über die konkrete Umsetzung dieses Systems können wir uns gern unterhalten, aber ihre generelle Aussage ist eben schlicht falsch.
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:39
Nachtlaterne: eine demokratie…
…die nur noch an das geschäft und die befriedigung der gier denkt, die kann die verheißung des göttlichen paradieses nur bekämpfen, weil sich am gegenparadies dazu mehr verdienen und mehr gier befriedigen läßt. unnaturgemäß liegt man sich mit den schützenden geboten gottes in schwerem streit.
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:23
Florian Geyer: Machtkontrolle in der Demokratie funtkioniert nicht !
„Es scheint angebracht, noch einmal zu klären, warum die Demokratie in der kapitalistischen Gesellschaft nur eine Fiktion ist und warum es ein demokratisches Leben im Rahmen des bestehenden Systems nicht gibt. Autoren wie Strachey und Galbraith, die es für möglich halten, die Macht des Großkapitals durch Demokratie, Kontrolle über die öffentliche Meinung, Gegenkräfte usw. zu beschneiden oder zu korrigieren, unterschlagen, daß diese Instrumente in einer vom Monopolkapital beherrschten Gesellschaft nicht mehr spontan funktionieren, weil die Demokratie ihrer Substanz entkleidet ist, die öffentliche Meinung von den Massenmedien geprägt wird, die in den Händen des privaten Großkapitals oder der Regierung sind, und weil die Gegenmacht durch eine Vielzahl von gesellschaftlichen Mechanismen bedingt ist, die von der herrschenden Klasse kontrolliert werden, welche eben aufgrund ihrer Herrschaft die Macht und die Mittel besitzt, alle diese Mechanismen, die theoretisch zum Nutzen der Allgemeinheit wirken müßten, zu ihrem eigenen Vorteil zu verzerren.“
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:19
Alois Bischof: Vergötzung der Demokratie und des Liberalistischen Weltsystems
(1) Eben das meinte ich, daß Menschenrechte so „unabänderbar“ sind, daß durch andere demonkratische Gesetze außer Kraft bzw. „beschränkt“ werden können (z.B. auf „Arier“ oder „Aufgeklärte Bürger“).

Ich habe nicht viel Vertrauen Vertrauen mehr in z.B. BRD-Verfassungsgerichten. Wenn schon emeritierte Richter selbst zugeben, die BRD-Justiz sei in mancher Hinsicht selbst kriminell…

(2) In den USA hinderten die angeblichen Freiheiten des 1803 eingeführten Systems jedoch nicht die Gerichte daran weiterhin Katholiken zu diskriminieren und z.B. 1917 unschuldige US-Bürger volksdeutscher Abstammung bzw. mit doppeltem Paß (inkl. Staatsbürgerschaft des Deutschen Reiches) einzukerkern und Deutsche Geschäfte dichtzumachen.

(3) Sie zitieren schon einen ganz dicken Rechtspositivisten (der übrigens wie uns aller „Pro Germania Sancta“-Apostat und -Scheinkatholik auch ein Markion-Anhänger war). Carl Schmitt, Vater dieser Theorie, hat selbst als NS-Kollaborateur die Vernichtung der ganzen (zugegeben, objektiv gesehen defektiven) Weimarer-Grundgesetze vorangetrieben. Der gleiche Carl Schmitt hat die Entmenschlichung von Partisanen und die Rache auf ganze Gruppen ins Recht eingeführt. (Lies dazu: Schmoeckel und Gebhardt über C. Schmitt) Schmitt ist, neben z.B. dem Vendée-Genozid und dem US-amerikanischen Völkermord an den Nord-Indianern, wohl der Beweis für den Unsinn, die Relativität und die Kontextualität der „Menschenrechte“ des heutigen demonkratischen Liberalismus!
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:17
Florian Geyer: Unterscheidung der Geister
Nimm die Gedanken, die dir immer wieder kommen, bewußt wahr: jene, die beunruhigen, verwirren oder niederdrücken und jene, die Frieden schenken und aufbauen; jene, die sich mit Gewalt aufzwingen und jene, die eher von sanftem Drängen begleitet sind. Zu welchen Worten und Taten drängen sie?
Nimm nun Abstand von ihnen: Welche will ich und welche verwerfe ich? Tu dies solange, bis diese Entscheidung in deinem Herzen zu einem festen Wort
wird, z.B.: Ich werde mich niemals entmutigen! Bemühe dich, jene Taten zu unterlassen, zu denen schlechte oder unnütze Gedanken dich treiben, und
jene zu tun, zu denen die guten dich drängen. Dieser Kampf beginnt in den ganz kleinen Dingen!
Eine geistliche Begleitung, die sich durch Frömmigkeit und Klugheit auszeichnet, ist eine große Hilfe in der Unterscheidung der Geister.
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:14
Brandenburgis: Der gute Schmitt …
… vergaß leider mitzuteilen, worin denn nun die „Unveränderlichkeit des Verfassungskerns“ bestehe. Er hätte lieber bei der katholischen Staatslehre verbleiben sollen, die in der Erfüllung von Gottes Willen im Sinne der kirchlihen Lehre diesen „unveränderlichen Verfasungskern“ sieht. Ihre lächerlichen Menschenrechte könen Sie sich sonstwohin klemmen.
Mittwoch, 21. Mai 2008 19:08
Pius XII: Alois Bischof, Sie verrennen sich!
während die „Menschenrechte“ … von jeder Parlamentsmehrheit geändert werden können bzw. außer Kraft gesetzt werden.

Alles falsch!

1) Die Menschenrechte können durch Gesetz beschränkt werden. Aber immer nur, wenn a) die Einschränkung zur Erreichung eines wichtiges gemeinschaftlichen Zieles verhältnismäßig ist und b) der Wesenskern des Rechts erhalten bleibt. Daß dem so ist, darüber wachen die Verfassungsgerichte, die sogar Gesetze aufheben dürfen. Richtig, das klappte 1789ff in Frankreich nicht. Ist auch logisch: Weil dieses System erstmals 1803 eingeführt wurde, in den USA.

2) Auch eine verfassungsändernde Mehrheit kann die Menschenrechte – zumindest in Dtl – nicht einfach außer Kraft setzen. Denn dafür sogrt die Theorie der Unveränderlichkeit des Verfassungskerns, Art. 79 Abs. 3 GG. Diese Theorie ist jüngeren Datums, sie stammt von Carl Schmitt aus den 20ern.

Der moderne Staat hat mannigfaltige Schwächen. Das ganze System der Grundrechte ist längst nicht so zwingend, wie oft behauptet. Aber es ist eben auch nicht so primitiv, wie Sie es darstellen.
Mittwoch, 21. Mai 2008 18:56
Nachtlaterne: dann braucht es nur noch…
…das fallbeil der totalen toleranz für die totale zurückweisung gottes.
Mittwoch, 21. Mai 2008 18:53
Alois Bischof: Marxusalix
1. Hahaha
2. hahaha
3. Freiheit wird von Ihnen und Ihren Abtreibungsmitverbrechern verstanden und zum Ausdruck gebracht als „Deckel der Bosheit“.
4. Der Papst ist anders als die Demoncratie an den Zehn Geboten Gottes, an der Pflicht der Nächstenliebe, am Menschenrecht eines jeden, an der Pflicht einem jeden auch materiell gut zu tun, gehalten, während die „Menschenrechte“, von der liberalen neutralistischen laizistischen Demokratie ihrer göttlichen Substanz beraubt, von jeder Parlamentsmehrheit geändert werden können bzw. außer Kraft gesetzt werden. Dies passierte früher Juden gegenüber in vielen Ländern, heute sind oft Muselmänner (jedenfalls bereits in Dänemark) und katholische Christen die Opfergaben dieser Demoncratie. Mit echter Freiheit hat dieses dumme Mehrheitssystem nichts zu tun, auch nicht mit dem Schutze der menschlichen Würde. Schon vielfach hatte die parlamentarische Mehrheit die Menschheit bedroht und vernichtet, z.B. im Jahre 33 auf dem Tempelsplatz Jerusalems der jüdisch-kaiphatische Mob, 1792 der freimaurerische Mob des Diréctoire und der Französischen Revolutionsrepublik, 1917 das genauso wie heute manipulierte Russische Parlament, und 1935-1939-1945 der Reichstag in Berlin. Diese „Mehrheiten“ beschloßen zur Hinrichtung Gottes, zur Hinrichtung des Mystischen Leibes Christi also der Kirche, zum Völkermord an der Vendée, zum Völkermord an Kulacken, zum Völkermord an Juden und genetisch unerwünschten Ungeborenen. So viel zur „Freiheit“ durch Demokratie.
Mittwoch, 21. Mai 2008 18:46
Pius XII: Das geht gegen den Islam, ist aber dennoch verfehlt
Der Gesetzesentwurf geht eindeutig gegen den Islam, nicht gegen den Katholizismus. Nach frz.Recht sind alle Immigranten, so sie nur in Frankreich geboren sind, Franzosen. Aber natürlich sind sie kulturell und soziologisch nicht in die französisch-europäische Mehrheitsgesellschaft integriert. Wenn die nun anfangen, eigene Parteien zu gründen, die spezifisch nicht-europäisch und vielleicht sogar islamisch sind, dann fliegt das ganze Konzept der französisch verstandenen Volkssouveränität auseinander.

Denn: Damit das Volk regieren kann, bedarf es einer gewissen inneren Übereinstimmung. In der Antike und bei Thomas heißt das „virtu“, man kann es mit „staatsbürgerlicher Tugend“ oder besser noch mit dem „republikanischen Sinn“ übersetzen. Wem das aber abgeht und wer nur auf seine Individual- oder Gruppeninteressen achtet, der gehört insofern nicht zum „Volk“. Da aber das Volk formal durch die Staatsangehörigkeit definiert ist und die Immigranten diese besitzen, entsteht eine Lücke zwischen der formalen und der materiellen Zugehörigkeit.

Das Gesetz ist nun der Versuch, die Konsequenz aus dieser Entwicklung zu verhindern, in dem faktisch die politische Dominanz des europäischen Mehrheits-Frankreich gesichert wird. Das selbe würde man mit einem konsequenten Mehrheitswahlrecht und einem guten Zuschnitt der Wahlkreise auch erreichen.

Der Versuch zeigt sicher eins: daß die Widersprüche des modernen Staates angesichts der isl. Herausforderung größer werden.
Mittwoch, 21. Mai 2008 18:03
methusalix †: Liberté, égalité, fraternité!
kreuz.net:
Hier enthüllt sich nach Angaben von Beobachtern die wahre Natur der sogenannten Republik der Freiheit, die heute eines der freiheits- feindlichsten Länder Europas ist.


Aber nein! Das freiheitsfeindlichste Land der Welt,
nicht nur Europas, das gleichzeitig die Zentrale der freiheitsfeindlichsten Organisation der Welt ist, ist doch der Vatikan.
Dort und im Katholizismus ist doch das Wort FREIHEIT schon ein Schimpfwort (Solange es nicht um die Freiheit der katholischen Hierarchie geht, nach Belieben Befehle zu geben. Es herrscht immer noch der Papst – samt Primat).

SignumSalutis: hübsch
aber ein hübsches Emblem hat die frz. Regierung trotzdem …


Ganz genau! Madame Laetitia Casta: guckst du hier, und hier!

Alois Bischof: .chen
Und die Menschenrechte der „Demokratie“ sind parlamentsabhängig und somit kann jedes Recht dort jeder Zeit ausser Kraft gesetzt werden.


Ist nicht ganz so, wie Sie das beschreiben, aber wir wissen ja, dass es hier um Propaganda geht und nicht um Wahrheiten.

Wie wäre es mit dieser?

Und die Rechte der Menschen sind papstabhängig und somit kann jedes Recht von ihm jeder Zeit ausser Kraft gesetzt werden.

Wie erwähnt, durch die Alleinherrschaft des Papstes; auch Monarchie genannt.
Mittwoch, 21. Mai 2008 17:13
Lutheraner: Alois Bischof
Der Vertrag über die Europäische Union (Maastricht Vertrag) wurde am 7. Februar 1992 unterzeichnet. Damit ist ein neuer Zentralstaat aus der Taufe gehoben worden: eine Aussengrenze für alle Besatzungszonen, eine Verteidigungspolitik, Zentralisierung Rechtsprechung, Vereinheitlichung der Nationen (Multikulti) usw.
Die Nationalstaaten und ihre Verfassungen sind faktisch aufgehoben, was ursächlich für den schleichenden Niedergang Europas ist. Am besten läst sich die EU mit dem Begiff Kommunismus beschreiben.

Artikel 21 GG ist nur noch formal enthalten, oder direkt: die Bundesregierung ist entmachtet und zur Marionette von EU-Funktionären degradiert. Man sch… einfach aufs GG. Statt dessen berufen sich Schäuble und Co. ungerührt auf Artikel 23 GG! Dieser Artikel widerspricht nicht nur dem Geist des GG, er ist dem Nationalstaat gegenläufig wie dem Völkerrecht!

Vor 1992 gab es nur Verträge über wirtschaftliche Zusammenarbeit –> Montanunion –> EWG! Die Befugnisse der Unternehmen für Kooperativen waren von den Nationalregierungen ausgehandelt worden. Diesen Handel gibt es nicht mehr, vielmehr ist er zentralisiert und in die Hände einiger Funktionäre gelegt worden! Das Demokratidefizit der EU ist unmittelbar für die Politikverdrossenheit verantwortlich, schließlich ist mit Maastricht die Demokratie abgeschafft worden.

Montanunion und Superstaat sind grundsätzlich verschieden. Wer sie gleich setzt, begeht den Fehler, Wirtschaft und Politik zu verwechseln.

Ansonsten haben Sie Recht!
Mittwoch, 21. Mai 2008 17:13
Peter-Pan: Und morgen wird’s amtlich…


Spielt es irgendeine Rolle, dass diese von einem Parlamentarierer eingebrachte Gesetzesvorlage zero Chancen darauf hat, ratifiziert zu werden.

Nein, vermutlich nicht…
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:44
Sie sind wohl dem „rechtsgerichteten“ „anti-Multikulti“-Liberalismus der anti-islamischen Hysteriker zum Opfer gefallen?

Im Namen des Laizismus wurden noch vor einigen Jahren in Mexico Katholiken abgeschlachtet. Und die Menschenrechte der „Demokratie“ sind parlamentsabhängig und somit kann jedes Recht dort jeder Zeit ausser Kraft gesetzt werden. Sehen Sie da die Gefahren nicht .chen? Wenn die „Mehrheit“ (im Parlament) beschließen würde, daß Katholiken keine Kultusrechte mehr haben, dann ist dies so.

Unveränderlich ist in der vergötzten Demokratie nichts, auch Menschenrechte nicht. Papst Pius IX. sagte schon in Quanta Cura (4, 1864) daß wo die (katholische) Religion entfernt wird aus dem Staatswesen die „wahre Bedeutung von Gerechtigkeit und Menschenrecht verloren geht“. Heute sehen wir dies in den „zivilisierten“ Staaten bereits in der Förderung (mit Steuergeldern) und der Zulassung von Abtreibung. Die zivilisierten „westlichen“ Staaten mit ihren „Freiheiten“ (die es angeblich gegen eine nicht-existente Islamische Gefahr zu schützen gebe, u.a. durch Religionsentrechtung und War On Terror der Bush-Clique und Israels) sind in dieser Hinsicht heutzutage moralisch noch schlechter als NS-Deutschland (1935 eugenetische Abtreibung von minderwertigen Kindern durch „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und Führerbefehl; 1939 Euthanasieprogramme) und die Sowjetunion (unbegrenzte Kinderabtreibung). Was in NS-DR und USSR Menschenrechte waren, wissen wir doch hoffentlich!
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:35
Pünktchen: Alois B.
Wenn Frankreich schon religiös-neutral sein will als Staat, dann sollte logischerweise auch Scharia-Muslimen die Demokratie geöffnet werden.Sonst wäre das Diskrimination

Frankreich ist eben nicht nur „neutral“, sondern laizistisch! Das ist ein Unterschied. Es könnte eine strenge Auslegung geben, wonach jeglicher Religion eine politisch-organisatorische Formierung untersagt ist. Das wäre dann zumindest keine Diskriminierung.

Scharia und Demokratie sind in keinem Falle vereinbar, solange Demokratie an die Menschenrechte als normative Grundlage gebunden ist. (Daß es Auslegungs- und Streitfragen gibt, ist die andere Seite! Aber die Scharia ist unbestreitbar menschnerechtsfeindlich!)
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:24
Alois Bischof: Die Europäische Union
verfolgt selbst, als Vehikel der marxistischen und liberalistischen gemischten Kulturrevolution auf unserem heiligen Kontinente, ein anti-christliches Ziel. Die EU von heute wird leider, anders als 1957, nicht mehr für die Rechte von Christen eintreten. Im Gegenteil, die Marxistenclique der EU-Führung, ist selbst zusammengesetzt aus ehemaligen KGB-Spionen die im Westen die Kulturrevolution vorbereitet haben und durchgeführt.

Romano Prodi, EU-Komm.-Vorsitzender, war nach Angaben Litvinenkos (des ermordeten KGB-Agenten) dér KGB-Mann in Europa. Sieh Hier Video.

Übrigens wäre auch eine anti-islamische Motivation dieses Gesetzentwurfes langfristig gefährlich für die Christen Europas. Wenn Frankreich schon religiös-neutral sein will als Staat, dann sollte logischerweise auch Scharia-Muslimen die Demokratie geöffnet werden. Sonst wäre das Diskrimination. Oder bleibt die westliche Demonkratie doch was sie schon immer war: Eigentum der Liberalen und später Marxistischen Elite-Clique?

Ich würde Islamische Parteien verbieten. Aber nur weil ich Europa als Christlich und nicht als freimaurerisch-„neutral“ betrachte.
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:13
HeinrichvonOfterdingen: Die Dame im Logo ist wohl die
Göttin der Vernunft, die während der Frz. Revolution 1793/1794 mit großem Aufwand als ‘höchstes Wesen’ propagiert wurde und bei den ersten Feierlichkeiten in der Kathedrale Notre-Dame von einer Schauspielerin in äußerst unzüchtiger Weise dargestellt wurde. Ihr Kult wurde zwar nach dem Sturz der Jakobinerherrschaft abgeschafft, ihre Verehrung hält aber offenbar an. Um Einwänden vorzubeugen: Die Marianne kann ‘s nicht sein, die ist fetter!
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:10
Arkanum/kreuts.net: stimmt, Pünktchen,
Entscheidungen des französischen Parlaments beschränken sich in ihrem Geltungsbereich auf Frankreich.

Und selbst dort, wie ich annehme, hat ein solcher Gesetzesentwurf keine Chance; eine laizistische Verfassung ist eine Sache, aber ein solches Parteienverbot läge m.E. schon im Diskriminierungsbereich und damit wiederum im Konflikt mit der EU, der Frankreich angehört.
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:08
Domenico Tuttisanti: Zweitaccount .chen: Merkwürdig ist auch,
daß Staatspräsident Sakozy selber in mehreren Veröffentlichungen die Aufhebung des strengen Laizismus andenkt!

Könnte es sein, daß die Initiative gegen künftige „muslimische“ Ableger in der Parteienlandschaft der franz. Republik gerichtet ist?
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:05
SignumSalutis: hübsch
aber ein hübsches Emblem hat die frz. Regierung trotzdem …
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:02
Pünktchen: „…in Frankreich verboten?
… entstünde in Frankreich die groteske Situation, daß große Parteien wie die deutsche CDU aber auch die Parteien „Die Christen“ in Österreich, „Christliche Union“ in Holland in Frankreich verboten wären.

Bezieht sich die Gesetzesinitiative nicht doch nur auf den Geltungsbereich des Gesetzes, nämlich Frankreich?
Mittwoch, 21. Mai 2008 16:02
Alois Bischof: Die Modernität
hat ihr hässliches Gesicht gezeigt in der Französischen Revolution, während der in der Vendée (einer Französischen Region an der westlichen Atlantikküste) von Revolutionstruppen auf Anordnung der Freimaurerregierung in Paris der erste bewußt geplante Völkermord der Geschichte verübt wurde an der katholischen und kontrarevolutionären Arbeiter-, Bauern-, Mönche- und Landadelsbevölkerung der Vendée.

Noch heute hinterlässt dieser Völkermord für „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ (lies: für die Freimaurertyrannei und die Vernichtung des authentischen Christentums) ihre Spuren in der Volksseele der Kinder der Überlebenden dieses Genozids.

Vom Völkermord der Vendée, vom wahren Gesichte der Französischen Revolution und deren Vernichtungsstrategie gegen Bauern, Arbeiter, Priester, Kirche, Klöster und abendländische Kultur, weiß jetzt im „aufgeklärten“ Westeuropa fast keiner mehr. Die Lügenpropaganda und die historische Umerziehung der Völker unter (National- unter International-Liberalismus und unter National- und International-Sozialismus haben ihre Auswirkung immer noch nicht verloren.

Jedoch die Wahrheit bleibt.

Ich frage mich zur heutigen Problematik in Frankreich, ob der Ehebrecher und „Ehrenkanonikus der Lateranbasilika“ Herr Nicholas Sarkozy – der sich vorher immer für die Anerkennung der Religionen und des katholischen Erbes Frankreichs ausgesprochen hatte – einschreiten wird gegen seine antiklerikale gefährliche Parteigenossin!
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