07:29:56 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Gott im Rücken + Papier bleibt geduldig + Selbsterkenntnis + Eiligsprechung eilt dem Ende zu + Immerhin religiös

Papst Benedikt XVI. bei einer Massenmesse in den USA.
Gott im RückenDeutschland. Papst Benedikt XVI. hat den Teilnehmern des 97. Deutschen Katholikentages
in Osnabrück eine Grußbotschaft geschrieben. Der Papst erinnerte die Katholiken, daß sie mit „Gott
im Rücken“ mutig handeln könnten. Sie müßten sich in die Debatten der Gegenwart einbringen. Nur mit
Gott könne der Mensch die Freiheit findet.
Papier bleibt geduldigVatikan. Der vatikanische Staatssekretär
Tarcisio Kardinal Bertone hat die Bischöfe daran erinnert, daß Homosexuelle nicht zu Priestern geweiht
werden dürfen. Dazu sandte der Kardinal dem Weltepiskopat Welt ein entsprechendes Dokumente „Rescriptum
ex audientia“ – eine schriftliche Antwort auf eine Anfrage. Das Reskript enthält Erklärungen zum Dokument
‘Instruktion über Kriterien zur Berufungsklärung von Personen mit homosexuellen Tendenzen im Hinblick
auf ihre Zulassung für das Priesteramt und zu den heiligen Weihen’ vom November 2005. Kardinal Bertone
erläutert, daß das Verbot von Homo-Weihen auch für Ordenshäuser und Kongregationen gilt. Erst kürzlich
hat der Kardinalerzbischof von Manila
erklärt, Homos zum Priestertum zugelassen zu haben.
Selbsterkenntnis
Deutschland. Der Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück hat sich bei der gestrigen Eröffnung des Deutschen
Katholikentags auch über die Alte Messe geäußert. Nach Meinung des Bischofs, war es das Ziel des Motu
Proprios, die Traditionalisten wieder mehr einzubinden: „Ich glaube nicht, daß dies eingetreten ist.“
Eiligsprechung eilt dem Ende zuVatikan. Johannes Paul II. soll spätestens
in einem Jahr seliggesprochen sein. Das wünscht sich der Postulator des Verfahrens, Prälat Slawomir
Oder, nach einem Bericht der Nachrichtenagentur ‘SIR’. Der Prälat hält eine Seligsprechung bis Ende
Frühjahr 2009 für realistisch. Einen fixen Termin gibt es aber noch nicht.
Immerhin religiös„Alexander
VI. († 1503) war – trotz seines umstrittenen Lebenswandels – ein Papst, der sich aufrichtig bemühte,
seine religiösen Pflichten aufs beste zu erfüllen. Er legte Wert auf eine würdige Liturgie, von der
er sich und seine Umgebung nicht dispensierte. So ist aus zeitgenössischen Quellen zu erfahren, daß
er die Fronleichnamsprozession nicht einmal bei strömendem Regen ausfallen ließ. […] Zum Fronleichnamsfest
des Jahres 1496 verhängte der Papst über die Prälaten-Kleriker der Apostolischen Kammer, die nicht
an der Prozession teilgenommen hatten, die für die damalige Zeit recht hohe Strafe von zwölf Dukaten
pro Kopf.“
Der Theologe Ulrich Nersinger in einem Artikel für den Onlinedienst ‘Zenit.org’
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aufrechterkatholik 11:51:44 | Freitag, 23. Mai 2008
#17
Sozialkatholisch 09:43:37 | Freitag, 23. Mai 2008
#16
Leopold 09:39:08 | Freitag, 23. Mai 2008
#15
aufrechterkatholik 07:35:13 | Freitag, 23. Mai 2008
#14
Gotthard 23:20:48 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#13
MariaGoretti 20:58:30 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#12
RRR 15:18:11 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#11
paranoia † 14:47:37 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#10
20mancro5 † 14:34:52 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#9
unteroktav 14:26:43 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#8
20mancro5 † 14:13:16 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#7
Romulus 14:08:57 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#6
20mancro5 † 13:57:22 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#5
Frasim 13:51:39 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#4
obelix † 11:02:37 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#3
Frollein Rottenmaier † 10:02:41 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#2
aufrechterkatholik 09:16:38 | Donnerstag, 22. Mai 2008
#1
ExBochumer † 08:16:19 | Donnerstag, 22. Mai 2008