Eucharistie
Fronleichnam ade
„Miteinander essen – das kann schön sein, froh zu Tische sitzen – lieben wir. Gaben laßt uns teilen und auch noch verweilen – schön daß wir zusammen sind.“ Von Christian L. Schutzer.
Prozession an Fronleichnam in Meckenbeuren 2007
Prozession an Fronleichnam in Meckenbeuren 2007
© Andreas Gälle
(kreuz.net) Das Haß-Buch „Wo bitte geht’s zu Gott? fragt das kleine Ferkel“ von Michael Schmidt-Salomon verhöhnt die Religionen.

In dem Buch erklärt ein Bischof, daß Christus die Christen mit seinem Blut von der Sünde gereinigt hat.

Darauf läßt Schmidt-Salomon das Ferkel sagen: „Mit Blut? Igitt. Und ich hab’ immer gedacht, daß man sich mit Seife waschen soll!“

Dann eilt das Ferkel zum Altar, nimmt aus einer goldenen Hostienschale „Plätzchen und ißt sie, weil ihm der Magen knurrt“.

Der Bischof stellt sich dazwischen. „Das ist der Leib des Herrn“ sagt er und zeigt dabei auf das Kreuz: „Das ist das Fleisch Jesu, der sich für uns geopfert hat.“

Da wird dem kleinen Ferkel richtig übel. Es spuckt die Plätzchen wieder aus.

Der Kommentar im Buch: „Äpfel und Möhren mochte es ja essen, aber doch keinen Mann, der vor vielen Jahren gestorben war!“

„Nur weg von hier!“ – ruft das Ferkel: „Das sind Menschenfresser! Wenn die schon den Sohn vom Herrn Gott verspeisen, wer weiß, was sie kleinen Ferkeln antun.“

Ein argumentatives Glanzlicht

Der Ferkel-Autor produziert hier ein spektakuläres argumentatives Glanzlicht: Aus Menschenfresser-Katholiken werden Tierfleischfresser.

Die antikatholische Menschenfresser-Anklage stammt aus der untersten Schublade der sogenannten Aufklärung.

Der französische Enzyklopädist Denis Diderot († 1784) setzte von seinem Artikel „Kommunion“ einen Verweis auf den Beitrag „Kannibalismus“.

Die Bischöfe halten sich bedeckt

Während Juden gegen Schmidt-Salomons Haßbuch einen Verbotsantrag wegen antijudaistischer Hetze stellten, hielten sich die deutschen Bischöfe bedeckt.

Sie fühlten sich offenbar von der Kritik nicht betroffen, weil das Ferkelbuch nicht mehr die aktuelle Lehre der deutschen Kirche wiedergibt

Denn in kirchlicher Lehre und Praxis ist die Rede vom Leib Christi immer öfter rein symbolisch gemeint. Deshalb geht der Vorwurf, die Katholiken würden den Leib Christi verzehren, weitgehend an der Kirche vorbei.

Kein Leib Christ – nur gesegnetes Brot

Bei der Vorbereitung zur Erstkommunion vermeiden Katecheten die Bezeichnung „Leib Christi“. Sie sprechen vom „heiligen Brot“. Dessen gemeinsame Verspeisung sei der schönste Tag im Leben der Erstkommunikanten.

In dem Fernsehbeitrag des Ersten Programms „Wort zum Sonntag“ vom 2. April 2008 kam die Frankfurter Pastoralreferentin Verena Maria Kietz zu Wort. Sie präsentierte als katholische Lehre, daß in der Hostie ein besonderer Segen stecke, den man nur mit dem Herzen fühlen könne.

Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Die Heilige Juliana von Lüttich († 1258) hat ab 1209 Visionen, die 1246 zur diözesanen Einführung des Fronleichnamsfestes führen. Der Erzdiakon in Lüttich wird später als Papst Urban IV. das Fest gesamtkirchlich einführen.1263 feiert der ungläubige böhmische Priester Peter von Prag in Bolsena in Mittelitalien eine Messe. Plötzlich tropft Blut von der Hostie. Ein Jahr später führt Urban IV. das Fronleichnamsfest ein.Links der zelebrierende böhmische Priester mit der blutenden Hostie und ihm gegenüber Urban IV., der das Fronleichnamsfest 1264 gesamtkirchlich einführt.

Gemeinsame Kau- und Essenserfahrung

Bei Jugendmessen kommt meistens Bröselbrot auf den Altartisch. So erscheint die gemeinsame Kau- und Essenserfahrung möglichst alltagsnah.

Auch in normalen Gemeinde-Messen entsteht der Eindruck, daß die Leute beim Kommunionempfang zum Plätzchen-Austeilen anstehen.

Die Macher von Mahlfeier-Gottesdiensten vermeiden in Wort und Gesten jeden Hinweis auf die Wandlung des Brotes in den Leib Christi.

Kniebeugen und Knien sind in Zeitgeist-Messen verpönt. Kniebänke werden in modernen Kirchen nicht mehr eingerichtet. Gefaltete Hände will man nicht mehr sehen.

Eucharistische Schunkellieder

Die alten Sakramentslieder sind den heutigen Gottesdienstgestaltern ein Greuel.

Statt dessen hört man oberflächliche Schunkellieder wie das folgende: „Miteinander essen – das kann schön sein, froh zu Tische sitzen – lieben wir. Gaben laßt uns teilen und auch noch verweilen – schön, daß wir zusammen sind.“

Oder: „Jesus gab ein Beispiel – für uns alle, aß mit vielen Menschen – brüderlich! Viele sind so einsam, wären gern gemeinsam: Kommt, wir schließen keinen aus!“

Auch im Religionsunterricht will man die Gemeinschaftsfunktion der Eucharistiefeier im gemeinsamen Feiern herausstellen.

Fronleichnam ade

In diesem Kontext haben Fronleichnamsprozessionen jeden Sinn verloren.

Was soll gesegnetes Brot, das feierlich in einer Monstranz unter einem Baldachin durch die Straßen getragen wird, wenn doch das „Schön, daß wir zusammen sind“ die Hauptsache ist?

Manche Pfarrer interpretieren diese Prozessionen deshalb als kirchliche Brauchtumspflege.

Sich selber sehen sie als Folklore-Darsteller in einem Fest, das sich aus dem Mittelalter in die Gegenwart hinübergerettet hat.
      
55 Lesermeinungen
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#56   Jörg Guttenberger, Köln   00:17:10 | Donnerstag, 29. Mai 2008
mein Beitrag: fehlender Protest der Bischöfe
zu meinem o. a. Beitrag ist der Fairnes halber unbedingt zu ergänzen, daß die Untätigkeit der Bischöfe ohne das offenbare Bremsen der Laienräte nicht zu erklären ist. Der deutsche Chefkatholik Meier (der Mann ist so unwichtig, daß ich nicht einmal die richtige Schreibweise seines Namens kenne) ist bisher so gut wie ausschließlich durch sein Herumnörgeln am Erzbischof Dyba bekannt geworden. Seit dessen Tod schweigt er.
Das Beispiel Mons. Dyba zeigt, wie es einem Bischof geht, der „auftritt, sei es gelegen oder ungelegen“. Die Laiengremien reihen sich nahtlos in den Chor selbst kirchenfeindlicher Elemente ein.
Damit will ich nicht zu jeder einzelnen Veröffentlichungen Mons. Dybas Stellung nehmen. Zu einem abschließendem fairen Urteil müßte man auch die der Presse nicht zu entnehmenden Hintergründe kennen im Sinne des „audiatur altera pars“. Aber grundsätzlich war das Auftreten dieses Erzbischofs richtig und wärmstens zu begrüßen.
Auch die christlichen Parlamentsabgeordneten können christliche Werte nicht mit dem notwendigen Nachdruck vertreten, wenn Ihnen DBK und Laiengremien nicht vorbehaltslos den Rücken stärken (vorbehaltslos bedeutet selbstverständlich keinen Verzicht auf konstruktive Kritik).
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#55   Benedikt   18:22:13 | Mittwoch, 28. Mai 2008
@ Peter Pan
Verstehen, Benedikt? Allein in diesem Forum finden Sie dutzende grundverschiedene Menschen
Ach, es dürfte doch klar sein, dass es sich bei dem „Vorwurf“ des Kannibalismus bloß um eine Polemik handelt die vermutlich einen uralten calvinistischen Bart hat. Aber zu Ihrer Erklärung: Es heißt Transsubstantiation und nicht Zelltransformation. Mit biologischen Prozessen hat die Eucharistie nichts zu tun. Es kann auch, wie Sie sich sicher vorstellen können nicht vom Glauben des Konsumenten abhängen, ob es sich um Fleisch handelt oder nicht. Diesbezüglich dürfte sogar hier Einmütigkeit bestehen.
Ich dachte, das wäre offensichtlich.
Ich dachte eher, dass wir hier über die Eucharistie reden und nicht um alle möglichen Dinge im allgemeinen.
Aber wenn man dieses Vorgehen auf die heilige Schrift überträgt, räumt man ja damit ein, dass sie Menschenwerk ist – und auch dem menschlichen Geist entsprungen ist.
Tut mir leid Sie zu enttäuschen, aber die Kirche bestreitet gar nicht, dass die Schrift von Menschen geschrieben wurde – die aber durch den Geist Gottes inspiriert wurden.
Bitte, erklären Sie mir, warum! Warum ist das etwas anderes?
Das Kruzifix ist ein Bestandteil unserer Kultur. Das kann auch ein Atheist, Muslim oder Buddhist hier in Europa nicht abstreiten. Daher ist es auch etwas anderes als eine x-beliebige Hinrichtungsszene. Ich kann Ihnen auch verraten, dass „Bildnis eines grausam Hingerichteten“ nie meine persönliche Assoziation beim Anblick eines Kruzifixes war.
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#54   Peter-Pan   14:37:00 | Mittwoch, 28. Mai 2008
@Benedikt
Sie beschweren sich also darüber, dass man sich schon ein wenig um das Verstehen bemühen muss, bevor man urteilt?
Verstehen, Benedikt? Allein in diesem Forum finden Sie dutzende grundverschiedene Menschen – alle Christen nach eigenem dafürhalten – die alle davon überzeugt sind, dass sie es richtig verstanden haben.
Sie natürlich.
Ebenso ein Nachtlaterne, Sozialkatholisch oder Geyer.
Selbst Pro Germania Sancta ist von seinen bizarren Theorien voll überzeugt.
Es geht doch nicht ums Verstehen. Es geht ums Auslegen und Interpretieren. Darum, dass jeder sich raussucht oder deutet, wie es ihm/ihr passt.
Sorry, aber wo ist der Bezug zum Thema?
Der Bezug ist der, dass das was nach christlicher Lehre moralisch oder anständig sein soll, nicht selten dem widerspricht, was andere unter Moral und Anstand verstehen. Ich dachte, das wäre offensichtlich.
Nein. Es mag Texte geben, die aus heutiger Sicht unverständlich erscheinen, aber auch hier muss man sich um das Verstehen bemühen. Man kann nicht erwarten, dass sich dei Denkweise früherer Generationen einfach so erschließt.
Ganz recht, Texte und Taten müssen bisweilen im Kontext Ihrer Zeit betrachtet und beurteilt werden. Aber wenn man dieses Vorgehen auf die heilige Schrift überträgt, räumt man ja damit ein, dass sie Menschenwerk ist – und auch dem menschlichen Geist entsprungen ist.
(von mir:) Aber ein Kreuz ist natürlich etwas ganz anderes.
(von Ihnen:) Korrekt.
Bitte, erklären Sie mir, warum! Warum ist das etwas anderes?
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#53   Benedikt   13:45:38 | Mittwoch, 28. Mai 2008
@ Peter Pan
Eines der Dinge die mich an Religionen am meisten stört, ist, dass natürlich nichts je so gemeint ist, wie es klingt.
Sie beschweren sich also darüber, dass man sich schon ein wenig um das Verstehen bemühen muss, bevor man urteilt?
Ich kann mir nicht vorstellen dass das für Sie neu sein soll. Es kommt doch weiß Gott oft genug vor – gerade hier – dass die konservative Einstellung der Kirche beispielsweise zu Homosexualität als unmoralisch bezeichnet wird. Sie mögen ja anderer Meinung sein, aber sagen Sie mir nicht, dass Sie dergleichen noch nie gehört hätten.
Sorry, aber wo ist der Bezug zum Thema?
Eucharistielehre? Nehmen wir das schwere Wort mal raus. Mir fallen dutzende moralisch verstörende Beispiele christlicher Symbole, Texte und Gesten ein.
Ihnen nicht??
Nein. Es mag Texte geben, die aus heutiger Sicht unverständlich erscheinen, aber auch hier muss man sich um das Verstehen bemühen. Man kann nicht erwarten, dass sich dei Denkweise früherer Generationen einfach so erschließt.
Aber ein Kreuz ist natürlich etwas ganz anderes.
Korrekt.
Oder diverse Kapitel der Bibel, vorzugsweise des alten Testaments, die eine Moral und einen Gerechtigkeitssinn vermitteln, denn kein vernünftiger Mensch seinen Kindern nahe bringen will.
Das verlangt auch keiner.
So, von wem dann?
Die Lehre ist von der Kirche festgeschrieben und auf den Konzilen verbindlich definiert. Was natürlich nicht heißt, dass die Konzilien diese Lehren erfunden haben.
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#52   Peter-Pan   17:48:55 | Dienstag, 27. Mai 2008
@Benedikt
Das Missverständnis liegt bei Ihnen. Sie urteilen ja nach eigenen Angaben nach dem „Klang“, nicht aus einem Wissen heraus.
Eines der Dinge die mich an Religionen am meisten stört, ist, dass natürlich nichts je so gemeint ist, wie es klingt.
Bitte: In wie weit widerspricht die katholische Eucharistielehre Sitte, Moral und Anstand? Ich hab ja schon viel gehört, aber das ist jetzt doch neu.
Ich kann mir nicht vorstellen dass das für Sie neu sein soll. Es kommt doch weiß Gott oft genug vor – gerade hier – dass die konservative Einstellung der Kirche beispielsweise zu Homosexualität als unmoralisch bezeichnet wird. Sie mögen ja anderer Meinung sein, aber sagen Sie mir nicht, dass Sie dergleichen noch nie gehört hätten.
Eucharistielehre? Nehmen wir das schwere Wort mal raus. Mir fallen dutzende moralisch verstörende Beispiele christlicher Symbole, Texte und Gesten ein.
Ihnen nicht??
Nehmen wir mal die Kruzifix-Debatte. Würden wir ernsthaft darüber diskutieren, ob es angemessen ist, Bildnisse einer Hinrichtung – noch dazu ausgesprochen plastsiche Bildnisse fast nackter erwachsener Männer – in Schulen oder an öffentlichen Plätzen aufzuhängen.
Aber ein Kreuz ist natürlich etwas ganz anderes.
Oder diverse Kapitel der Bibel, vorzugsweise des alten Testaments, die eine Moral und einen Gerechtigkeitssinn vermitteln, denn kein vernünftiger Mensch seinen Kindern nahe bringen will.
Die Wahrheit des Glaubens ist nicht von der Auffassung eines Klerikers abhängig.
So, von wem dann?
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#51   Benedikt   01:38:38 | Dienstag, 27. Mai 2008
@ Peter Pan
Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, steht das gar nicht mehr so fest (Für mich spiegelt sich der Glaube der Kirche immer noch in seinen Würdenträgern wieder).
Die Wahrheit des Glaubens ist nicht von der Auffassung eines Klerikers abhängig.
Außenstehend in dem Sinne, dass ich nicht der Kirche angehöre und mir viele innerkirliche Debatten (siehe Zölibat) schlicht gleichgültig sind.
Aber ich lebe noch immer in derselben Welt.
Und in wie weit betrifft Sie dann die Lehre von der Transsubstantiation?
Würde aber in einer Moschee etwas unterrichtet, dass Ihren Vorstellungen von Sitte, Moral und Anstand grundlegend widerspricht, würden Sie dem mit der Einstellung begegnen: „Das geht mich nichts an. Ich bin ja schließlich Außenstehender.“ ?
Bitte: In wie weit widerspricht die katholische Eucharistielehre Sitte, Moral und Anstand? Ich hab ja schon viel gehört, aber das ist jetzt doch neu.
Wie gesagt, im allgemeinen Verständnis ist das Ganze wirklich ein symbolischer Akt. Und eigentlich und gerade deshalb finde ich es auch nicht so wichtig.
Was ne Binsenweisheit. Als Außenstehender kann Ihnen das auch gar nicht wichtig sein. Nur was soll das für eine Bedeutung haben?
Doch würden die Leute es wirklich als „Fleischwerdung“ verstehen
Was?
Das klingt ziemlich kanibalistisch. Wird von Ihnen vielleicht nicht so verstanden, klingt aber trotzdem so.
Das Missverständnis liegt bei Ihnen. Sie urteilen ja nach eigenen Angaben nach dem „Klang“, nicht aus einem Wissen heraus.
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#50   Jörg Guttenberger, Köln   23:25:09 | Montag, 26. Mai 2008
Fehlender Protest der Bischöfe
Hat denn noch keiner gemerkt, daß die deutsche Bischofskonferrenz nur ein üppig ausgestatteter Schlafsaal ist?
GL 644, 2. Strophe: „Weck die tote Christenheit/ aus dem Schlaf der Sicherheit/ daß sie Deine Stimme hört/ sich zu Deinem Wort bekehrt/ Erbarm Dich, Herr!“
Dieses Lied, insbesondere seine 2. Strophe, wird nach meiner Erfahrung in der Kirche aus verständlichen Gründen überhaupt nicht mehr gesungen.
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#49   Marcelus   18:56:12 | Sonntag, 25. Mai 2008
Das Ferkel-Buch ist ein dummes, religionsdiffamierendes Machwerk
Das Buch hätte auch Hitler und die NSDAP zum Autor haben können, und als Kinderbuch herausgekommen sein, wenn die NSDAP das heutige Deutschland noch regieren würde;
aber ebenso in der DDR wäre es denkbar gewesen.
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#48   Peter-Pan   17:36:40 | Sonntag, 25. Mai 2008
@Benedikt
Wie das klingt ist völlig einerlei. Es handelt sich um den Glauben der Kirche.
Uh, uh. Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, steht das gar nicht mehr so fest (Für mich spiegelt sich der Glaube der Kirche immer noch in seinen Würdenträgern wieder).
Es bleibt die Frage, warum Sie das gutfinden. Eigentlich müsste man vermuten, dass Außenstehende solche Glaubensauffassungen gleichgültig sein müssten.
Außenstehend in dem Sinne, dass ich nicht der Kirche angehöre und mir viele innerkirliche Debatten (siehe Zölibat) schlicht gleichgültig sind.
Aber ich lebe noch immer in derselben Welt.
Sie sind doch kein Moslem. Würde aber in einer Moschee etwas unterrichtet, dass Ihren Vorstellungen von Sitte, Moral und Anstand grundlegend widerspricht, würden Sie dem mit der Einstellung begegnen: „Das geht mich nichts an. Ich bin ja schließlich Außenstehender.“ ?
Ich glaube kaum.
Sind Sie beruhigt, weil viele Katholiken das nicht mehr so verstehen? Warum ist das so?
Nein, ich bin nicht beunruhigt. Wie gesagt, im allgemeinen Verständnis ist das Ganze wirklich ein symbolischer Akt. Und eigentlich und gerade deshalb finde ich es auch nicht so wichtig.
Doch würden die Leute es wirklich als „Fleischwerdung“ verstehen, wäre das etwas… seltsam (um einen harmlosen Ausdruck zu wählen). Da hat das Ferkel nicht unrecht. Das klingt ziemlich kanibalistisch. Wird von Ihnen vielleicht nicht so verstanden, klingt aber trotzdem so.
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#47   Benedikt   16:10:01 | Sonntag, 25. Mai 2008
@ Peter Pan
Weil der Gedanke einer tatsächlichen Transformation zum „Leib Christi“ nun mal wirklich sehr kanibalisch klingt
Wie das klingt ist völlig einerlei. Es handelt sich um den Glauben der Kirche. Der kann sich nicht davon abhängig machen, wie andere das finden oder zu missinterpretieren belieben.
Natürlich ist das Ganze nur ein symbolischer Akt.
Nein.
Und es dürften sich nicht mehr viele Christen finden – auch Katholiken nicht – die das auch nicht rein symbolisch verstehen.
Und das ist ein Problem.
Es bleibt die Frage, warum Sie das gutfinden. Eigentlich müsste man vermuten, dass Außenstehende solche Glaubensauffassungen gleichgültig sein müssten. Sind Sie beruhigt, weil viele Katholiken das nicht mehr so verstehen? Warum ist das so?
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#46   Peter-Pan   14:52:18 | Sonntag, 25. Mai 2008
@Benedikt
So? Und warum bitte?
Weil der Gedanke einer tatsächlichen Transformation zum „Leib Christi“ nun mal wirklich sehr kanibalisch klingt. Natürlich ist das Ganze nur ein symbolischer Akt. Und es dürften sich nicht mehr viele Christen finden – auch Katholiken nicht – die das auch nicht rein symbolisch verstehen.
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#45   Master   23:33:49 | Freitag, 23. Mai 2008
Wenn ich
frei von Sünde wäre, würde ich den ersten, den zweiten und viele weitere Steine werfen um diese Übeltäter zu bestrafen für diese Frefel!
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#44   Biene Maja   18:37:13 | Freitag, 23. Mai 2008
Fronleichnam ade
Gute haben genommen Böse haben genommen dem zum Heile den anderen zum Verderben. Ich glaube an die Realpräsents Jesus in der Eucheristie
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#43   monti   17:48:01 | Freitag, 23. Mai 2008
Ministranten
denken NIE nach, bevor sie reden. Sie plappern höchstens nach, was sie aufgeschnappt haben :-D
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#42   Bernd Stromberg   12:13:51 | Freitag, 23. Mai 2008
Lieber Ministrant
Spalter und Sektierer kann man durchaus als Gesindel bezeichnen.
Ich denke, als Christ sollte man niemanden als „Gesindel“ bezeichnen. Überdenken Sie die Konsequenzen Ihres Ansinnens: Sie müssten Protestanten, Anglikaner etc. als „Gesindel“ bezeichnen, die ja alle als Abspaltungen von der katholischen Kirche von ihr getrennt sind. Würden Sie das wirklich wollen? Der Beifall von extremen Hardcoretradis wäre Ihnen gewiss! Demnächst erst einmal bitte nachdenken, und dann schreiben.
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#41   Sozialkatholisch   10:05:28 | Freitag, 23. Mai 2008
@ Ministrant
Da stellt sich aber die Frage wer denn dein Herr ist und an welchem Rockzipfel du so herumreißt!
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#40   Ministrant   10:02:53 | Freitag, 23. Mai 2008
Spalter und Sektierer …
kann man durchaus als Gesindel bezeichnen, denn keine Sünder ist größer als den Rock des Herrn noch mehr zureißen…
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#39   Gotthard   23:14:32 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Brandenburgis
Gilt m. E. weiterhin, und zwar dem derzeitigen Amtsinhaber, was immer man von ihm denken mag.
Danke… also ist Deine Kompetenz wirklich nicht gefragt, wie Du vorher behauptet hast.
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#38   Phillip   23:01:52 | Donnerstag, 22. Mai 2008
beobachterin
Danke für den Link! Wenn man diese „illustre“ Runde sieht, weiss man nicht ob man Mitleid mit diesen traurigen Gestalten haben oder kotzen soll.
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#37   paranoia †   22:55:00 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Geyer
Paranoide und Schizophrene…
Ich denke mir, dass doch weit aus mehr sich in diesem Forum von den bösen Juden und Homosexuellen, den Frauen und Demokraten, den Liberalen und anderen Tieren verfolgt fühlen. Ich habe mit meinem Nick nur die Diagnose gestellt ;-)
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#36   Benedikt   22:41:15 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Peter-Pan
Na, das will ich doch schwer hoffen.
So? Und warum bitte?
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#35   Brandenburgis   22:41:06 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Man solte in jeder LAge
Höflichkeit walten lassen!
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#34   HBR   22:39:22 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Gesindel ist in der Tat ein unchristlicher Begriff…
Ich spreche hier lieber von Sektierern. Oder aber von verirrten Seelen, die der Barmherzigkeit besonders bedürfen. Beten wir also für diese Menschen, dass sie den Weg zur Kirche zurückfinden mögen.
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#33   Florian Geyer   22:38:41 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Paranoide
und Schizophrene
= logische Produkte des Relativismus.
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#32   HeinrichderZweite   22:36:02 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Ja ja ja!
Oder arme paranoide Zeitgenossen. Die können ja nix für, dass die Krankenkassen so knickrig sind und ihre Krankheit nicht mehr behandeln!
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#31   paranoia †   22:34:21 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Aber sicher
nicht Gesindel!!! Es könnten ja Monarchisten, Altgläubige, oder gar Priester darunter sein!!!!
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#30   HeinrichderZweite   22:32:32 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Lieber Brandenburgh,
nu ja, so was sagt man nicht! So ein Gesindel aber auch!
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#29   Brandenburgis   22:30:12 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Ministrant
Sie müssen wirklich von allen guten Geistern verlasen sein, wenn Sie Mitchristen als Gesindel bezeichnen.
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#28   Beobachterin   22:17:04 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Schmidt-Salomon
Dieser unappetitliche Schmidt-Salomon (ein Bild von ihm auf www.stern.de/…r-K%F6ln/544549.html?eid=544093) ist im Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung – Stiftung des evolutionären Humanismus – , die sich unter anderem „in aller Entschiedenheit gegen die religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung wendet.“
Er zeichnete sich in negativer Weise durch Stör- und Gegenaktionen – allerdings erfolglos – zum Weltjugendtag aus und ist einer von den Hähnen, die glauben, die Sonne gehe ihretwegen auf.
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#27   holbein   20:28:27 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Schmidt-Salomon
Bitte gebt Schmidt Salomon kein Podium. Er ist ein Extremist… :-#
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#26   Ministrant   20:12:16 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ HBR
Nach seiner Exkommunikation, war der Sektenbischof ein exkommunizierter Sektenbischof mit seinem Gesindel…
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#25   HBR   19:17:23 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Lefebvre war Erzbischof…
…allerdings nur bis zur Exkommunikation. Nach der Exkommunikation war er zwar noch Bischof, aber keinesfalls mehr Erzbischof.
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#24   Brandenburgis   18:18:01 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Gotthard
Eine totale Erosion ist m. E. wegen des göttlichen Beistandes nicht möglich. Das „Tu es Petrus et super hanc petram ædificabo ecclesiam meam et portæ inferi non prævalebunt adversus eam.“ Gilt m. E. weiterhin, und zwar dem derzeitigen Amtsinhaber, was immer man von ihm denken mag.
@HBR
Sie werden doch hoffentlich nicht daran zweifeln, daß Lefebvre tatsächlich Erzbischof war? Von welchen Tatsachen reden sie denn eigenlich?
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#23   HBR   17:55:25 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Interessant…
wie hier manche Anhänger der Lefebvre-Sekte das Faktum der Ex-Kommunikation von „Erz“-Bischof Lefebvre sowie der weiteren Sekten – „Bischöfe“ mit allen Mitteln leugnen. Schade nur, dass dies an den Tatsachen nichts ändert
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#22   Pünktchen   17:35:00 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Ein weiteres Indiz für die Verflachung?
Die Epistel des heutigen Festtags – einst und jetzt www.kreuz.net/bookentry.2672.html!
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#20   Gotthard   17:31:53 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Brandenburgis
Angesichts der inzwischen fast totalen Erosion des Petrus- und Felsenamtes ist diese Kompetenz auch dringend erforderlich!
aus welchen Gründen ist diese Erosion denn nicht total zu nennen?
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#19   Brandenburgis   17:24:35 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Nun zeigen Sie doch …
… endlich einmal, daß der Papst TATSÄCHLICH EINWANDFREI entschieden hat. Sollte IHnen doch liecht fallen. Daß es eine Entscheidung gab, weiß jedes Kind. Sie sind hier nicht unter Hauptschülern!
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#18   Ministrant   17:10:45 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Brandenburgis
Sie stehen aber nicht über dem Papst, wenn sie dem Papst nicht folgen, dann begeben sie sich außerhalb der Kirche! Der Papst hat im Fall Lefevbre einfandfrei entschieden…EXKOMMUNIKATION…ob es ihnen passt oder nicht.
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#17   Brandenburgis   17:02:29 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Mein lieber Ministrant
Ich gebe hier letztlich nur meine Meinung als Kirchenhistoriker bzw. Profanhistoriker wieder. Sicherlich kann auch meine Meinung fehlerhaft sein, das möge aber bitte gezeigt werden sine ira et studio und vor allem sine die ständigen Beschimpfungen hier.
Ihre Ausführungen waren keinesfalls geeignet, mein „Gedankengebäude“ zu zerstören. Ich bleibe dabei: Die Exkommunikation war lediglich behauptet, gewissermaßen „ein Wisch“.
Entscheidungen der Kirche unterliegen sehr hohen Maßstäben und Anforderungen. Jeder Christ hat das Recht, sich zu diesen Entscheidungen eine Meinung zu bilden, so auch ich. Die Kompetenz dazu hat Christus mir in Taufe und Firmung anvertraut, ob es Ihnen nun gefällt oder nicht. Angesichts der inzwischen fast totalen Erosion des Petrus- und Felsenamtes ist diese Kompetenz auch dringend erforderlich!
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#16   Ministrant   16:23:58 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Brandenburgis
Sind sie verwandt mit dem „Bischof“?
Ich mache ihr Gedankenhäuschen nur ungerne kaputt, aber …
1. Die Exkommunikationen sind tatsächlich und wirksam!
2. Wer hat ihnen die Kompetenz anvertraut, zu entscheiden, ob Entscheidungen der Kirche rechtswidrig sind? Wenn sie Stimmen zu hören glauben, sollten sie evtl. einen Arzt aufsuchen…
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#15   Brandenburgis   16:18:26 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Niemand in der r-k
Kirchenleitung hat je behauptet, die Anhänger von Lefebvre seien eine „Sekte“. Von Exkommunikation kann höchstens auf einer tatsächlichen Ebene, jedoch niemals wirksam die Rede sein. Somit kann auch von „rechtswidrig“ im Grundsatz keine Rede sein. Rechtswidritg ist hingegen mit unfehlbarer Sicherheit jede Anordnung der modernistischen Kirchenleitung und des modernistischen Episkopates.
Ich warne vor dem Leichtsinne zu glauben, ohne Reue und Umkehr der Kirchenleitung sei eine Zukunft für die KIrche denkbar.
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#14   Peter-Pan   16:14:22 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Denn in kirchlicher Lehre und Praxis ist die Rede vom Leib Christi immer öfter rein symbolisch…
gemeint.
Na, das will ich doch schwer hoffen.
@Alois Bischof
daß aber ein anti-katholischer Propaganda-Jude wie Solomon-Schmidt das hervorzurufen wagt, ist ein Skandal.
Propaganda-Jude???
Sonst geht’s aber noch, oder? Davon abgesehen, dass der Begriff an sich Ihre Gesinnung schon ziemlich deutlich macht, ist Schmidt-Salomon ein Atheist, der das Judentum in seinem Buch ebenso angegangen ist, wie Christentum und Islam.
Aber das macht er nicht. Er verfolgt ja ganz andere Ziele als aufrechte Religionskritik, die manchmal berechtigt sein mag. Er kämpft gegen Jesus Christus, und zwar aus okkulter Absicht.
Wahrscheinlich glauben Sie das sogar wirklich…
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Übrigens: Die Bischöfe werden sich hüten, gegen das Buch vorzugehen. Es würde Dinge ins öffentliche Gespräch bringen, die sie dort nicht wollen, und sie zwingen zu so manchem Stellung zu nehmen, über das sie lieber nicht sprechen.
Die Sache ist nämlich die, dass Schmidt-Salomon in seinem Buch keineswegs lügt. Die Dinge die er über das Christentum behauptet – natürlich mit einem sehr negativen Klang – sind ja an sich nicht falsch.
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#13   Ministrant   16:14:12 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Theologicus
Der „Bischof“ gehört zum „Pater“ in die Zelle…
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#12   Theologicus Haereticus   16:07:16 | Donnerstag, 22. Mai 2008
„Bischof“ Alois: Saudummes Geschwafel!
Nochmals ins Stammbuch der wahren Sektierer:
Die Pius-Anhänger laufen einer Sekte nach, deren „Bischöfe“ exkommuniziert sind und deren Priester suspendiert. Was haben diese der überwiegenden Mehrheit überhaupt zu sagen? Die Amtshandlungen der exkommunizierten und suspendierten Herren sind also rechtswidrig und gegen den erklärten Willen der Kirche!
Das Geschwafel von Sektierern wie Bischof Alois nervt nur, weil es theologisch gesehen völliger Unsinn ist und einer ernsthaften Erörterung nicht standhält.
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#11   K. Heinz   15:54:26 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Zum Schmidt-Salomon
Der Bischof des Bistums Stuttgart-Rottenburg hat seine Stimme gegen das Buch von Schmidt-Salomon erhoben, konnte letztlich aber nichts bewirken, da die Bundesprüfstelle eine Indizierung abgelehnte.
Das Bistum hat dazu am 10. März eine eindeutige Erklärung abgegeben (weiter Info siehe:
[link]www.medrum.de/?q=node/295[lin…])
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#10   RRR   15:27:25 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Nazibischof
Prämisse 1: Thomas von Aquin spricht von einem convivium.
Prämisse 2: Thomas von Aquin spricht von einem convivium in quo Christus sumitur.
Conclusio: Es geht nicht um ein Mahl.
Da sag ich mal: Proseminar Logik: Note 6.
Setzen! :-D :-D :-D :-D
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#9   Alois Bischof   15:20:51 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Sacrum convivium
in quo Christus sumitur. Wo Christus gegessen wird. Es geht nicht wie ihr BRD-Deutsche Pseudokatholiken behauptet um „Mahl“, sondern um Opfermahl, um die geistige (nicht die leibliche) Sättigung mit dem bei der hl. Wandlung des Messopfers dargebrachten Opferlammes, das Christus ist.
Kuschel-Kuschel-Mahl-Feiern der Konzilskirche und anderer Sekten sind ungültig, haben mit dem Römisch-Katholischen Glauben nichts gemeinsam, und sind nur da um die Gläubigen in die Häresie des Neo-Protestantismus und der Sakrilege gegen das Allerheiligste Sakrament, gegen Gott Selbst, zu verführen.
Es gibt also Mahlfeier-Leute die „aus Tradition“ Fronleichnamprozessionen abhalten, aber sich gegen den Inhalt des hl. Festes setzen, so wie es auch Low Church Anglikaner gibt die nicht an der Realpräsenz glauben, sondern doch tolerieren – als wahre Relativisten und Liberale Subjektivisten – daß die Hochkirchlichen Brüder der anglikanischen kirchenähnlichen Gemeinschaft ihre Prozessionen (mit einer wie im Modernismus auch ungültig konsekrierten „Hl. Hostie“) abhalten.
Das hat aber mit menschlichem Wisch-Waschi zu tun, nichts mit dem Römisch Katholischen Glauben an der wesentlichen Realpräsenz der Göttlichen Liebe in der Eucharistie.
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#8   RRR   15:12:37 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Convivium
Wie sagt doch Thomas von Aquin zur Eucharistie? „sacrum convivium“, also in etwa „geheiligtes Festmahl/Gelage“.
Scheint ja ein ganz schlimmer Häretiker gewesen zu sein, dieser Schöpfer des Fronleichnamspropriums der römischen Kirche! :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#7   matt2 †   13:25:20 | Donnerstag, 22. Mai 2008
diese Eucharistie ist die christliche Form der seelischen Begattung und Gleichschaltung…
mit dem Willen Jesu. Aber heute sind die Menschen eben nicht mehr so dumm nur theoretischen Wahrheiten zu gehorchen ohne dabei erfahren zu dürfen was Liebe denn praktisch sei. Denn das ist ja letztlich der Maßstab und die Glaubwürdigkeit einer Kirche: wieviel des Geistes und der Liebe Gottes kann man in ihr wirklich erfahren, wiesehr bewegt und verwandelt es einen wirklich. Bereichert sie oder knechtet sie. Die Welt ist eben selbstbewußter geworden.
Die Liebe zur Welt ist ja eine Einstellung, die dem Christentum fremd ist wie es scheint und genau das ist ja sein Dillema. Was soll sich da die Welt um es kümmern? Wer nicht will, der hat schon und affiziert eben nur seine beschränkte Klientel.
Und die Welt zu beherrschen muss man es einmal verstehen jene Liebe an ihr zu entfesseln die ihre ganze Schönheit, ihren ganzen Geist erfasst, die sie wahrhaftig bezwingt und befriedigt.
Es ist eine wechselseitige Dynamik, eine Auseinandersetzung, ein lebendiges Wechselspiel von Bräutigam und Braut, die aus meiner Sicht im Christentum abgewürgt wurde, weil man das Christentum in einer verstockten Gesinnung gegenüber der Welt für perfekt erklärt hat. Das entspricht gleichsam einer Selbstverfluchung, einer Selbstgeiselung und krankhaften Abkehr von der Welt, die doch jener Geist ist an dem an sich genüsslich reiben sollte.
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#6   HBR   13:25:18 | Donnerstag, 22. Mai 2008
War der Autor ein Lefebvre-Sektierer?
Bei Jugendmessen kommt meistens Bröselbrot auf den Altartisch. So erscheint die gemeinsame Kau- und Essenserfahrung möglichst alltagsnah.
Gähn…mal wieder die alte Leier
Auch in normalen Gemeinde-Messen entsteht der Eindruck, daß die Leute beim Kommunionempfang zum Plätzchen-Austeilen anstehen.
Ja ja, wenn man nicht so kommuniziert, wie es der Tradi oder Lefebvre-Sektierer will, kommt so ein Kommentar :-D
Die Macher von Mahlfeier-Gottesdiensten vermeiden in Wort und Gesten jeden Hinweis auf die Wandlung des Brotes in den Leib Christi.
Habe ich noch nie erlebt.
Kniebeugen und Knien sind in Zeitgeist-Messen verpönt. Kniebänke werden in modernen Kirchen nicht mehr eingerichtet. Gefaltete Hände will man nicht mehr sehen.
Auch das wäre mir aber jetzt völlig neu. Ich vermute mal, dass der Autor des Textes eher einer evangelischen „Messe“ beigewohnt hat. Kann das sein?
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#5   ttoni   13:09:17 | Donnerstag, 22. Mai 2008
seien wir doch froh,
dass sich die bischoefe nicht zu wort melden.
wieviele haetten sich dieses buch eben deswegen gekauft!
man kann doch jemandem, der antichristliches verfasst, keine groessere freude machen, als sein produkt oeffentlich zu bewerben.
und die beste kostenlose werbung ist immer noch ein protest der kirchenvertreter.
darum in diesem fall: gut gehandelt, weil geschwiegen!
:)3 ;-)
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#4   Gotthard   12:35:41 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Ferkel-Artikel
Dieser Artikel von Christian L. Schutzer zelebriert doch ausschließlich des Autors Vorurteile und zeigt sein Nicht-Wissen.
Deshalb ist es ein Ferkel-Artikel … er sollte sich zum Schunkeln ein Festzelt suchen.
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#3   Alois Bischof   12:35:33 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Hetze
Bereits die Heiden und Stoa-Anhänger um Nero hatten die groteske Anklage erhoben, die Christen seien des Kannibalismus schuldig und somit des Todes. Daß die Verdunkelungsideologen der sog. Aufklärung und der Völkermord-Französischen-Revolution das wiederholten, darf nicht wundern, daß aber ein anti-katholischer Propaganda-Jude wie Solomon-Schmidt das hervorzurufen wagt, ist ein Skandal. Soll es doch mal das Schächten der Talmudiker in seinen Antichrist-Büchlein beschreiben.
Aber das macht er nicht. Er verfolgt ja ganz andere Ziele als aufrechte Religionskritik, die manchmal berechtigt sein mag. Er kämpft gegen Jesus Christus, und zwar aus okkulter Absicht.
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#2   römerchen   12:09:04 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Schleiermacher lässt grüßen…!
In dem Fernsehbeitrag des Ersten Programms „Wort zum Sonntag“ vom 2. April 2008 kam die Frankfurter Pastoralreferentin Verena Maria Kietz zu Wort. Sie präsentierte als katholische Lehre, daß in der Hostie ein besonderer Segen stecke, den man nur mit dem Herzen fühlen könne.
Willkommen bei Schleiermacher… Religion wird allein zur Herzensregung!
Diesen Modernisten ist nicht mehr bewusst, dass der Segen der Hostie sich nicht auf ein Gefühl erstreckt, sondern Geist, Seele und Körper verwandelt!
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#1   Beobachterin   12:07:05 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Herr Bischof Zollitsch, handeln Sie!
Wie wäre es, wenn Herr Zollitsch einen Verbotsantrag für das Ferkelbuch stellen würde? Wer, wenn nicht der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, mit allen Bischöfen als Rückenstärkung hoffentlich, wäre dazu besser autorisiert?
Herr Bischof Zollitsch -handeln Sie. Oder ist die katholische Kirche in Deutschland ein zahnloser Tiger – ohne Biß und Selbstachtung, die sich von jedermann aufs übelste verhöhnen läßt?
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