„Miteinander essen – das kann schön sein, froh zu Tische sitzen – lieben wir. Gaben laßt uns teilen und auch noch verweilen – schön daß wir zusammen sind.“ Von Christian L. Schutzer.
In dem Buch erklärt ein Bischof, daß Christus die Christen mit seinem Blut
von der Sünde gereinigt hat.
Darauf läßt Schmidt-Salomon das Ferkel sagen: „Mit Blut? Igitt. Und ich
hab’ immer gedacht, daß man sich mit Seife waschen soll!“
Dann eilt das Ferkel zum Altar, nimmt aus
einer goldenen Hostienschale „Plätzchen und ißt sie, weil ihm der Magen knurrt“.
Der Bischof stellt
sich dazwischen. „Das ist der Leib des Herrn“ sagt er und zeigt dabei auf das Kreuz: „Das ist das Fleisch
Jesu, der sich für uns geopfert hat.“
Da wird dem kleinen Ferkel richtig übel. Es spuckt die Plätzchen
wieder aus.
Der Kommentar im Buch: „Äpfel und Möhren mochte es ja essen, aber doch keinen Mann, der
vor vielen Jahren gestorben war!“
„Nur weg von hier!“ – ruft das Ferkel: „Das sind Menschenfresser! Wenn
die schon den Sohn vom Herrn Gott verspeisen, wer weiß, was sie kleinen Ferkeln antun.“
Ein argumentatives
Glanzlicht
Der Ferkel-Autor produziert hier ein spektakuläres argumentatives Glanzlicht: Aus Menschenfresser-Katholiken
werden Tierfleischfresser.
Die antikatholische Menschenfresser-Anklage stammt aus der untersten Schublade
der sogenannten Aufklärung.
Der französische Enzyklopädist Denis Diderot († 1784) setzte von seinem
Artikel „Kommunion“ einen Verweis auf den Beitrag „Kannibalismus“.
Die Bischöfe halten sich bedeckt
Während Juden gegen Schmidt-Salomons Haßbuch einen Verbotsantrag wegen antijudaistischer Hetze stellten,
hielten sich die deutschen Bischöfe bedeckt.
Sie fühlten sich offenbar von der Kritik nicht betroffen,
weil das Ferkelbuch nicht mehr die aktuelle Lehre der deutschen Kirche wiedergibt
Denn in kirchlicher
Lehre und Praxis ist die Rede vom Leib Christi immer öfter rein symbolisch gemeint. Deshalb geht der
Vorwurf, die Katholiken würden den Leib Christi verzehren, weitgehend an der Kirche vorbei.
Kein Leib
Christ – nur gesegnetes Brot
Bei der Vorbereitung zur Erstkommunion vermeiden Katecheten die Bezeichnung
„Leib Christi“. Sie sprechen vom „heiligen Brot“. Dessen gemeinsame Verspeisung sei der schönste Tag
im Leben der Erstkommunikanten.
In dem Fernsehbeitrag des Ersten Programms „Wort zum Sonntag“ vom 2.
April 2008 kam die Frankfurter Pastoralreferentin Verena Maria Kietz zu Wort. Sie präsentierte als katholische
Lehre, daß in der Hostie ein besonderer Segen stecke, den man nur mit dem Herzen fühlen könne.
Vision der Juliana, Gemälde in der Kirche Sankt Katherine in Lüttich
Francesco
Trevisani: Das Blutwunder von Bolsena, 1704
„Die Messe von Bolsena“ des italienischen Malers Raffael († 1520)
Gemeinsame Kau- und Essenserfahrung
Bei Jugendmessen kommt meistens Bröselbrot auf den Altartisch. So
erscheint die gemeinsame Kau- und Essenserfahrung möglichst alltagsnah.
Auch in normalen Gemeinde-Messen
entsteht der Eindruck, daß die Leute beim Kommunionempfang zum Plätzchen-Austeilen anstehen.
Die Macher
von Mahlfeier-Gottesdiensten vermeiden in Wort und Gesten jeden Hinweis auf die Wandlung des Brotes in
den Leib Christi.
Kniebeugen und Knien sind in Zeitgeist-Messen verpönt. Kniebänke werden in modernen
Kirchen nicht mehr eingerichtet. Gefaltete Hände will man nicht mehr sehen.
Eucharistische Schunkellieder
Die alten Sakramentslieder sind den heutigen Gottesdienstgestaltern ein Greuel.
Statt dessen hört man
oberflächliche Schunkellieder wie das folgende: „Miteinander essen – das kann schön sein, froh zu Tische
sitzen – lieben wir. Gaben laßt uns teilen und auch noch verweilen – schön, daß wir zusammen sind.“
Oder: „Jesus gab ein Beispiel – für uns alle, aß mit vielen Menschen – brüderlich! Viele sind so einsam,
wären gern gemeinsam: Kommt, wir schließen keinen aus!“
Auch im Religionsunterricht will man die Gemeinschaftsfunktion
der Eucharistiefeier im gemeinsamen Feiern herausstellen.
Fronleichnam ade
In diesem Kontext haben Fronleichnamsprozessionen
jeden Sinn verloren.
Was soll gesegnetes Brot, das feierlich in einer Monstranz unter einem Baldachin
durch die Straßen getragen wird, wenn doch das „Schön, daß wir zusammen sind“ die Hauptsache ist?
Manche Pfarrer interpretieren diese Prozessionen deshalb als kirchliche Brauchtumspflege.
Sich selber
sehen sie als Folklore-Darsteller in einem Fest, das sich aus dem Mittelalter in die Gegenwart hinübergerettet
hat.
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55 Lesermeinungen
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mein Beitrag: fehlender Protest der Bischöfe zu meinem o. a. Beitrag ist der Fairnes halber unbedingt
zu ergänzen, daß die Untätigkeit der Bischöfe ohne das offenbare Bremsen der Laienräte nicht zu erklären
ist. Der deutsche Chefkatholik Meier (der Mann ist so unwichtig, daß ich nicht einmal die richtige Schreibweise
seines Namens kenne) ist bisher so gut wie ausschließlich durch sein Herumnörgeln am Erzbischof Dyba
bekannt geworden. Seit dessen Tod schweigt er. Das Beispiel Mons. Dyba zeigt, wie es einem Bischof geht,
der „auftritt, sei es gelegen oder ungelegen“. Die Laiengremien reihen sich nahtlos in den Chor selbst
kirchenfeindlicher Elemente ein. Damit will ich nicht zu jeder einzelnen Veröffentlichungen Mons. Dybas
Stellung nehmen. Zu einem abschließendem fairen Urteil müßte man auch die der Presse nicht zu entnehmenden
Hintergründe kennen im Sinne des „audiatur altera pars“. Aber grundsätzlich war das Auftreten dieses
Erzbischofs richtig und wärmstens zu begrüßen. Auch die christlichen Parlamentsabgeordneten können
christliche Werte nicht mit dem notwendigen Nachdruck vertreten, wenn Ihnen DBK und Laiengremien nicht
vorbehaltslos den Rücken stärken (vorbehaltslos bedeutet selbstverständlich keinen Verzicht auf konstruktive
Kritik).
@ Peter Pan Verstehen, Benedikt? Allein in diesem Forum finden Sie dutzende grundverschiedene Menschen
Ach, es dürfte doch klar sein, dass es sich bei dem „Vorwurf“ des Kannibalismus bloß um eine Polemik
handelt die vermutlich einen uralten calvinistischen Bart hat. Aber zu Ihrer Erklärung: Es heißt Transsubstantiation
und nicht Zelltransformation. Mit biologischen Prozessen hat die Eucharistie nichts zu tun. Es kann auch,
wie Sie sich sicher vorstellen können nicht vom Glauben des Konsumenten abhängen, ob es sich um Fleisch
handelt oder nicht. Diesbezüglich dürfte sogar hier Einmütigkeit bestehen. Ich dachte, das wäre offensichtlich.
Ich dachte eher, dass wir hier über die Eucharistie reden und nicht um alle möglichen Dinge im allgemeinen.
Aber wenn man dieses Vorgehen auf die heilige Schrift überträgt, räumt man ja damit ein, dass sie Menschenwerk
ist – und auch dem menschlichen Geist entsprungen ist. Tut mir leid Sie zu enttäuschen, aber die Kirche
bestreitet gar nicht, dass die Schrift von Menschen geschrieben wurde – die aber durch den Geist Gottes
inspiriert wurden. Bitte, erklären Sie mir, warum! Warum ist das etwas anderes? Das Kruzifix ist ein
Bestandteil unserer Kultur. Das kann auch ein Atheist, Muslim oder Buddhist hier in Europa nicht abstreiten.
Daher ist es auch etwas anderes als eine x-beliebige Hinrichtungsszene. Ich kann Ihnen auch verraten,
dass „Bildnis eines grausam Hingerichteten“ nie meine persönliche Assoziation beim Anblick eines Kruzifixes
war.
@Benedikt Sie beschweren sich also darüber, dass man sich schon ein wenig um das Verstehen bemühen muss,
bevor man urteilt? Verstehen, Benedikt? Allein in diesem Forum finden Sie dutzende grundverschiedene Menschen –
alle Christen nach eigenem dafürhalten – die alle davon überzeugt sind, dass sie es richtig verstanden
haben. Sie natürlich. Ebenso ein Nachtlaterne, Sozialkatholisch oder Geyer. Selbst Pro Germania Sancta
ist von seinen bizarren Theorien voll überzeugt. Es geht doch nicht ums Verstehen. Es geht ums Auslegen
und Interpretieren. Darum, dass jeder sich raussucht oder deutet, wie es ihm/ihr passt. Sorry, aber wo
ist der Bezug zum Thema? Der Bezug ist der, dass das was nach christlicher Lehre moralisch oder anständig
sein soll, nicht selten dem widerspricht, was andere unter Moral und Anstand verstehen. Ich dachte, das
wäre offensichtlich. Nein. Es mag Texte geben, die aus heutiger Sicht unverständlich erscheinen, aber
auch hier muss man sich um das Verstehen bemühen. Man kann nicht erwarten, dass sich dei Denkweise früherer
Generationen einfach so erschließt. Ganz recht, Texte und Taten müssen bisweilen im Kontext Ihrer Zeit
betrachtet und beurteilt werden. Aber wenn man dieses Vorgehen auf die heilige Schrift überträgt, räumt
man ja damit ein, dass sie Menschenwerk ist – und auch dem menschlichen Geist entsprungen ist. (von mir:)
Aber ein Kreuz ist natürlich etwas ganz anderes. (von Ihnen:) Korrekt. Bitte, erklären Sie mir, warum!
Warum ist das etwas anderes?
@ Peter Pan Eines der Dinge die mich an Religionen am meisten stört, ist, dass natürlich nichts je so
gemeint ist, wie es klingt. Sie beschweren sich also darüber, dass man sich schon ein wenig um das Verstehen
bemühen muss, bevor man urteilt? Ich kann mir nicht vorstellen dass das für Sie neu sein soll. Es kommt
doch weiß Gott oft genug vor – gerade hier – dass die konservative Einstellung der Kirche beispielsweise
zu Homosexualität als unmoralisch bezeichnet wird. Sie mögen ja anderer Meinung sein, aber sagen Sie
mir nicht, dass Sie dergleichen noch nie gehört hätten. Sorry, aber wo ist der Bezug zum Thema? Eucharistielehre?
Nehmen wir das schwere Wort mal raus. Mir fallen dutzende moralisch verstörende Beispiele christlicher
Symbole, Texte und Gesten ein. Ihnen nicht?? Nein. Es mag Texte geben, die aus heutiger Sicht unverständlich
erscheinen, aber auch hier muss man sich um das Verstehen bemühen. Man kann nicht erwarten, dass sich
dei Denkweise früherer Generationen einfach so erschließt. Aber ein Kreuz ist natürlich etwas ganz
anderes. Korrekt. Oder diverse Kapitel der Bibel, vorzugsweise des alten Testaments, die eine Moral und
einen Gerechtigkeitssinn vermitteln, denn kein vernünftiger Mensch seinen Kindern nahe bringen will.
Das verlangt auch keiner. So, von wem dann? Die Lehre ist von der Kirche festgeschrieben und auf den Konzilen
verbindlich definiert. Was natürlich nicht heißt, dass die Konzilien diese Lehren erfunden haben.
@Benedikt Das Missverständnis liegt bei Ihnen. Sie urteilen ja nach eigenen Angaben nach dem „Klang“,
nicht aus einem Wissen heraus. Eines der Dinge die mich an Religionen am meisten stört, ist, dass natürlich
nichts je so gemeint ist, wie es klingt. Bitte: In wie weit widerspricht die katholische Eucharistielehre
Sitte, Moral und Anstand? Ich hab ja schon viel gehört, aber das ist jetzt doch neu. Ich kann mir nicht
vorstellen dass das für Sie neu sein soll. Es kommt doch weiß Gott oft genug vor – gerade hier – dass
die konservative Einstellung der Kirche beispielsweise zu Homosexualität als unmoralisch bezeichnet wird.
Sie mögen ja anderer Meinung sein, aber sagen Sie mir nicht, dass Sie dergleichen noch nie gehört hätten.
Eucharistielehre? Nehmen wir das schwere Wort mal raus. Mir fallen dutzende moralisch verstörende Beispiele
christlicher Symbole, Texte und Gesten ein. Ihnen nicht?? Nehmen wir mal die Kruzifix-Debatte. Würden
wir ernsthaft darüber diskutieren, ob es angemessen ist, Bildnisse einer Hinrichtung – noch dazu ausgesprochen
plastsiche Bildnisse fast nackter erwachsener Männer – in Schulen oder an öffentlichen Plätzen aufzuhängen.
Aber ein Kreuz ist natürlich etwas ganz anderes. Oder diverse Kapitel der Bibel, vorzugsweise des alten
Testaments, die eine Moral und einen Gerechtigkeitssinn vermitteln, denn kein vernünftiger Mensch seinen
Kindern nahe bringen will. Die Wahrheit des Glaubens ist nicht von der Auffassung eines Klerikers abhängig.
So, von wem dann?
@ Peter Pan Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, steht das gar nicht mehr so fest (Für mich
spiegelt sich der Glaube der Kirche immer noch in seinen Würdenträgern wieder). Die Wahrheit des Glaubens
ist nicht von der Auffassung eines Klerikers abhängig. Außenstehend in dem Sinne, dass ich nicht der
Kirche angehöre und mir viele innerkirliche Debatten (siehe Zölibat) schlicht gleichgültig sind. Aber
ich lebe noch immer in derselben Welt. Und in wie weit betrifft Sie dann die Lehre von der Transsubstantiation?
Würde aber in einer Moschee etwas unterrichtet, dass Ihren Vorstellungen von Sitte, Moral und Anstand
grundlegend widerspricht, würden Sie dem mit der Einstellung begegnen: „Das geht mich nichts an. Ich
bin ja schließlich Außenstehender.“ ? Bitte: In wie weit widerspricht die katholische Eucharistielehre
Sitte, Moral und Anstand? Ich hab ja schon viel gehört, aber das ist jetzt doch neu. Wie gesagt, im allgemeinen
Verständnis ist das Ganze wirklich ein symbolischer Akt. Und eigentlich und gerade deshalb finde ich
es auch nicht so wichtig. Was ne Binsenweisheit. Als Außenstehender kann Ihnen das auch gar nicht wichtig
sein. Nur was soll das für eine Bedeutung haben? Doch würden die Leute es wirklich als „Fleischwerdung“
verstehen Was? Das klingt ziemlich kanibalistisch. Wird von Ihnen vielleicht nicht so verstanden, klingt
aber trotzdem so. Das Missverständnis liegt bei Ihnen. Sie urteilen ja nach eigenen Angaben nach dem
„Klang“, nicht aus einem Wissen heraus.
Fehlender Protest der Bischöfe Hat denn noch keiner gemerkt, daß die deutsche Bischofskonferrenz nur
ein üppig ausgestatteter Schlafsaal ist? GL 644, 2. Strophe: „Weck die tote Christenheit/ aus dem Schlaf
der Sicherheit/ daß sie Deine Stimme hört/ sich zu Deinem Wort bekehrt/ Erbarm Dich, Herr!“ Dieses Lied,
insbesondere seine 2. Strophe, wird nach meiner Erfahrung in der Kirche aus verständlichen Gründen überhaupt
nicht mehr gesungen.
Das Ferkel-Buch ist ein dummes, religionsdiffamierendes Machwerk Das Buch hätte auch Hitler und die NSDAP
zum Autor haben können, und als Kinderbuch herausgekommen sein, wenn die NSDAP das heutige Deutschland
noch regieren würde; aber ebenso in der DDR wäre es denkbar gewesen.
@Benedikt Wie das klingt ist völlig einerlei. Es handelt sich um den Glauben der Kirche. Uh, uh. Wenn
ich den Beitrag richtig verstanden habe, steht das gar nicht mehr so fest (Für mich spiegelt sich der
Glaube der Kirche immer noch in seinen Würdenträgern wieder). Es bleibt die Frage, warum Sie das gutfinden.
Eigentlich müsste man vermuten, dass Außenstehende solche Glaubensauffassungen gleichgültig sein müssten.
Außenstehend in dem Sinne, dass ich nicht der Kirche angehöre und mir viele innerkirliche Debatten (siehe
Zölibat) schlicht gleichgültig sind. Aber ich lebe noch immer in derselben Welt. Sie sind doch kein
Moslem. Würde aber in einer Moschee etwas unterrichtet, dass Ihren Vorstellungen von Sitte, Moral und
Anstand grundlegend widerspricht, würden Sie dem mit der Einstellung begegnen: „Das geht mich nichts
an. Ich bin ja schließlich Außenstehender.“ ? Ich glaube kaum. Sind Sie beruhigt, weil viele Katholiken
das nicht mehr so verstehen? Warum ist das so? Nein, ich bin nicht beunruhigt. Wie gesagt, im allgemeinen
Verständnis ist das Ganze wirklich ein symbolischer Akt. Und eigentlich und gerade deshalb finde ich
es auch nicht so wichtig. Doch würden die Leute es wirklich als „Fleischwerdung“ verstehen, wäre das
etwas… seltsam (um einen harmlosen Ausdruck zu wählen). Da hat das Ferkel nicht unrecht. Das klingt
ziemlich kanibalistisch. Wird von Ihnen vielleicht nicht so verstanden, klingt aber trotzdem so.
@ Peter Pan Weil der Gedanke einer tatsächlichen Transformation zum „Leib Christi“ nun mal wirklich sehr
kanibalisch klingt Wie das klingt ist völlig einerlei. Es handelt sich um den Glauben der Kirche. Der
kann sich nicht davon abhängig machen, wie andere das finden oder zu missinterpretieren belieben. Natürlich
ist das Ganze nur ein symbolischer Akt. Nein. Und es dürften sich nicht mehr viele Christen finden –
auch Katholiken nicht – die das auch nicht rein symbolisch verstehen. Und das ist ein Problem. Es bleibt
die Frage, warum Sie das gutfinden. Eigentlich müsste man vermuten, dass Außenstehende solche Glaubensauffassungen
gleichgültig sein müssten. Sind Sie beruhigt, weil viele Katholiken das nicht mehr so verstehen? Warum
ist das so?
@Benedikt So? Und warum bitte? Weil der Gedanke einer tatsächlichen Transformation zum „Leib Christi“
nun mal wirklich sehr kanibalisch klingt. Natürlich ist das Ganze nur ein symbolischer Akt. Und es dürften
sich nicht mehr viele Christen finden – auch Katholiken nicht – die das auch nicht rein symbolisch verstehen.
Fronleichnam ade Gute haben genommen Böse haben genommen dem zum Heile den anderen zum Verderben. Ich
glaube an die Realpräsents Jesus in der Eucheristie
Lieber Ministrant Spalter und Sektierer kann man durchaus als Gesindel bezeichnen. Ich denke, als Christ
sollte man niemanden als „Gesindel“ bezeichnen. Überdenken Sie die Konsequenzen Ihres Ansinnens: Sie
müssten Protestanten, Anglikaner etc. als „Gesindel“ bezeichnen, die ja alle als Abspaltungen von der
katholischen Kirche von ihr getrennt sind. Würden Sie das wirklich wollen? Der Beifall von extremen Hardcoretradis
wäre Ihnen gewiss! Demnächst erst einmal bitte nachdenken, und dann schreiben.
@Brandenburgis Gilt m. E. weiterhin, und zwar dem derzeitigen Amtsinhaber, was immer man von ihm denken
mag. Danke… also ist Deine Kompetenz wirklich nicht gefragt, wie Du vorher behauptet hast.
beobachterin Danke für den Link! Wenn man diese „illustre“ Runde sieht, weiss man nicht ob man Mitleid
mit diesen traurigen Gestalten haben oder kotzen soll.
#37 paranoia † 22:55:00 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Geyer Paranoide und Schizophrene… Ich denke mir, dass doch weit aus mehr sich in diesem Forum von
den bösen Juden und Homosexuellen, den Frauen und Demokraten, den Liberalen und anderen Tieren verfolgt
fühlen. Ich habe mit meinem Nick nur die Diagnose gestellt
Gesindel ist in der Tat ein unchristlicher Begriff… Ich spreche hier lieber von Sektierern. Oder aber
von verirrten Seelen, die der Barmherzigkeit besonders bedürfen. Beten wir also für diese Menschen,
dass sie den Weg zur Kirche zurückfinden mögen.
#28 Beobachterin 22:17:04 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Schmidt-Salomon Dieser unappetitliche Schmidt-Salomon (ein Bild von ihm auf www.stern.de/…r-K%F6ln/544549.html?eid=544093)
ist im Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung – Stiftung des evolutionären Humanismus – , die sich unter
anderem „in aller Entschiedenheit gegen die religiöse Fundierung von Bildung und Erziehung wendet.“ Er
zeichnete sich in negativer Weise durch Stör- und Gegenaktionen – allerdings erfolglos – zum Weltjugendtag
aus und ist einer von den Hähnen, die glauben, die Sonne gehe ihretwegen auf.
#24 Brandenburgis 18:18:01 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Gotthard Eine totale Erosion ist m. E. wegen des göttlichen Beistandes nicht möglich. Das „Tu es Petrus
et super hanc petram ædificabo ecclesiam meam et portæ inferi non prævalebunt adversus eam.“ Gilt m.
E. weiterhin, und zwar dem derzeitigen Amtsinhaber, was immer man von ihm denken mag. @HBR Sie werden
doch hoffentlich nicht daran zweifeln, daß Lefebvre tatsächlich Erzbischof war? Von welchen Tatsachen
reden sie denn eigenlich?
Interessant… wie hier manche Anhänger der Lefebvre-Sekte das Faktum der Ex-Kommunikation von „Erz“-Bischof
Lefebvre sowie der weiteren Sekten – „Bischöfe“ mit allen Mitteln leugnen. Schade nur, dass dies an den
Tatsachen nichts ändert
@Brandenburgis Angesichts der inzwischen fast totalen Erosion des Petrus- und Felsenamtes ist diese Kompetenz
auch dringend erforderlich! aus welchen Gründen ist diese Erosion denn nicht total zu nennen?
#19 Brandenburgis 17:24:35 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Nun zeigen Sie doch … … endlich einmal, daß der Papst TATSÄCHLICH EINWANDFREI entschieden hat. Sollte
IHnen doch liecht fallen. Daß es eine Entscheidung gab, weiß jedes Kind. Sie sind hier nicht unter Hauptschülern!
#18 Ministrant 17:10:45 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@ Brandenburgis Sie stehen aber nicht über dem Papst, wenn sie dem Papst nicht folgen, dann begeben sie
sich außerhalb der Kirche! Der Papst hat im Fall Lefevbre einfandfrei entschieden…EXKOMMUNIKATION…ob
es ihnen passt oder nicht.
#17 Brandenburgis 17:02:29 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Mein lieber Ministrant Ich gebe hier letztlich nur meine Meinung als Kirchenhistoriker bzw. Profanhistoriker
wieder. Sicherlich kann auch meine Meinung fehlerhaft sein, das möge aber bitte gezeigt werden sine ira
et studio und vor allem sine die ständigen Beschimpfungen hier. Ihre Ausführungen waren keinesfalls
geeignet, mein „Gedankengebäude“ zu zerstören. Ich bleibe dabei: Die Exkommunikation war lediglich behauptet,
gewissermaßen „ein Wisch“. Entscheidungen der Kirche unterliegen sehr hohen Maßstäben und Anforderungen.
Jeder Christ hat das Recht, sich zu diesen Entscheidungen eine Meinung zu bilden, so auch ich. Die Kompetenz
dazu hat Christus mir in Taufe und Firmung anvertraut, ob es Ihnen nun gefällt oder nicht. Angesichts
der inzwischen fast totalen Erosion des Petrus- und Felsenamtes ist diese Kompetenz auch dringend erforderlich!
#16 Ministrant 16:23:58 | Donnerstag, 22. Mai 2008
@Brandenburgis Sind sie verwandt mit dem „Bischof“? Ich mache ihr Gedankenhäuschen nur ungerne kaputt,
aber … 1. Die Exkommunikationen sind tatsächlich und wirksam! 2. Wer hat ihnen die Kompetenz anvertraut,
zu entscheiden, ob Entscheidungen der Kirche rechtswidrig sind? Wenn sie Stimmen zu hören glauben, sollten
sie evtl. einen Arzt aufsuchen…
#15 Brandenburgis 16:18:26 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Niemand in der r-k Kirchenleitung hat je behauptet, die Anhänger von Lefebvre seien eine „Sekte“. Von
Exkommunikation kann höchstens auf einer tatsächlichen Ebene, jedoch niemals wirksam die Rede sein.
Somit kann auch von „rechtswidrig“ im Grundsatz keine Rede sein. Rechtswidritg ist hingegen mit unfehlbarer
Sicherheit jede Anordnung der modernistischen Kirchenleitung und des modernistischen Episkopates. Ich
warne vor dem Leichtsinne zu glauben, ohne Reue und Umkehr der Kirchenleitung sei eine Zukunft für die
KIrche denkbar.
Denn in kirchlicher Lehre und Praxis ist die Rede vom Leib Christi immer öfter rein symbolisch… gemeint.
Na, das will ich doch schwer hoffen. @Alois Bischof daß aber ein anti-katholischer Propaganda-Jude wie
Solomon-Schmidt das hervorzurufen wagt, ist ein Skandal. Propaganda-Jude??? Sonst geht’s aber noch, oder?
Davon abgesehen, dass der Begriff an sich Ihre Gesinnung schon ziemlich deutlich macht, ist Schmidt-Salomon
ein Atheist, der das Judentum in seinem Buch ebenso angegangen ist, wie Christentum und Islam. Aber das
macht er nicht. Er verfolgt ja ganz andere Ziele als aufrechte Religionskritik, die manchmal berechtigt
sein mag. Er kämpft gegen Jesus Christus, und zwar aus okkulter Absicht. Wahrscheinlich glauben Sie das
sogar wirklich… –------------------ Übrigens: Die Bischöfe werden sich hüten, gegen das Buch vorzugehen.
Es würde Dinge ins öffentliche Gespräch bringen, die sie dort nicht wollen, und sie zwingen zu so manchem
Stellung zu nehmen, über das sie lieber nicht sprechen. Die Sache ist nämlich die, dass Schmidt-Salomon
in seinem Buch keineswegs lügt. Die Dinge die er über das Christentum behauptet – natürlich mit einem
sehr negativen Klang – sind ja an sich nicht falsch.
„Bischof“ Alois: Saudummes Geschwafel! Nochmals ins Stammbuch der wahren Sektierer: Die Pius-Anhänger
laufen einer Sekte nach, deren „Bischöfe“ exkommuniziert sind und deren Priester suspendiert. Was haben
diese der überwiegenden Mehrheit überhaupt zu sagen? Die Amtshandlungen der exkommunizierten und suspendierten
Herren sind also rechtswidrig und gegen den erklärten Willen der Kirche! Das Geschwafel von Sektierern
wie Bischof Alois nervt nur, weil es theologisch gesehen völliger Unsinn ist und einer ernsthaften Erörterung
nicht standhält.
Zum Schmidt-Salomon Der Bischof des Bistums Stuttgart-Rottenburg hat seine Stimme gegen das Buch von Schmidt-Salomon
erhoben, konnte letztlich aber nichts bewirken, da die Bundesprüfstelle eine Indizierung abgelehnte.
Das Bistum hat dazu am 10. März eine eindeutige Erklärung abgegeben (weiter Info siehe: [link]www.medrum.de/?q=node/295[lin…])
@ Nazibischof Prämisse 1: Thomas von Aquin spricht von einem convivium. Prämisse 2: Thomas von Aquin
spricht von einem convivium in quo Christus sumitur. Conclusio: Es geht nicht um ein Mahl. Da sag ich
mal: Proseminar Logik: Note 6. Setzen!
#9 Alois Bischof 15:20:51 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Sacrum convivium in quo Christus sumitur. Wo Christus gegessen wird. Es geht nicht wie ihr BRD-Deutsche
Pseudokatholiken behauptet um „Mahl“, sondern um Opfermahl, um die geistige (nicht die leibliche) Sättigung
mit dem bei der hl. Wandlung des Messopfers dargebrachten Opferlammes, das Christus ist. Kuschel-Kuschel-Mahl-Feiern
der Konzilskirche und anderer Sekten sind ungültig, haben mit dem Römisch-Katholischen Glauben nichts
gemeinsam, und sind nur da um die Gläubigen in die Häresie des Neo-Protestantismus und der Sakrilege
gegen das Allerheiligste Sakrament, gegen Gott Selbst, zu verführen. Es gibt also Mahlfeier-Leute die
„aus Tradition“ Fronleichnamprozessionen abhalten, aber sich gegen den Inhalt des hl. Festes setzen, so
wie es auch Low Church Anglikaner gibt die nicht an der Realpräsenz glauben, sondern doch tolerieren –
als wahre Relativisten und Liberale Subjektivisten – daß die Hochkirchlichen Brüder der anglikanischen
kirchenähnlichen Gemeinschaft ihre Prozessionen (mit einer wie im Modernismus auch ungültig konsekrierten
„Hl. Hostie“) abhalten. Das hat aber mit menschlichem Wisch-Waschi zu tun, nichts mit dem Römisch Katholischen
Glauben an der wesentlichen Realpräsenz der Göttlichen Liebe in der Eucharistie.
Convivium Wie sagt doch Thomas von Aquin zur Eucharistie? „sacrum convivium“, also in etwa „geheiligtes
Festmahl/Gelage“. Scheint ja ein ganz schlimmer Häretiker gewesen zu sein, dieser Schöpfer des Fronleichnamspropriums
der römischen Kirche!
diese Eucharistie ist die christliche Form der seelischen Begattung und Gleichschaltung… mit dem Willen
Jesu. Aber heute sind die Menschen eben nicht mehr so dumm nur theoretischen Wahrheiten zu gehorchen ohne
dabei erfahren zu dürfen was Liebe denn praktisch sei. Denn das ist ja letztlich der Maßstab und die
Glaubwürdigkeit einer Kirche: wieviel des Geistes und der Liebe Gottes kann man in ihr wirklich erfahren,
wiesehr bewegt und verwandelt es einen wirklich. Bereichert sie oder knechtet sie. Die Welt ist eben selbstbewußter
geworden. Die Liebe zur Welt ist ja eine Einstellung, die dem Christentum fremd ist wie es scheint und
genau das ist ja sein Dillema. Was soll sich da die Welt um es kümmern? Wer nicht will, der hat schon
und affiziert eben nur seine beschränkte Klientel. Und die Welt zu beherrschen muss man es einmal verstehen
jene Liebe an ihr zu entfesseln die ihre ganze Schönheit, ihren ganzen Geist erfasst, die sie wahrhaftig
bezwingt und befriedigt. Es ist eine wechselseitige Dynamik, eine Auseinandersetzung, ein lebendiges Wechselspiel
von Bräutigam und Braut, die aus meiner Sicht im Christentum abgewürgt wurde, weil man das Christentum
in einer verstockten Gesinnung gegenüber der Welt für perfekt erklärt hat. Das entspricht gleichsam
einer Selbstverfluchung, einer Selbstgeiselung und krankhaften Abkehr von der Welt, die doch jener Geist
ist an dem an sich genüsslich reiben sollte.
War der Autor ein Lefebvre-Sektierer? Bei Jugendmessen kommt meistens Bröselbrot auf den Altartisch.
So erscheint die gemeinsame Kau- und Essenserfahrung möglichst alltagsnah. Gähn…mal wieder die alte
Leier Auch in normalen Gemeinde-Messen entsteht der Eindruck, daß die Leute beim Kommunionempfang zum
Plätzchen-Austeilen anstehen. Ja ja, wenn man nicht so kommuniziert, wie es der Tradi oder Lefebvre-Sektierer
will, kommt so ein Kommentar Die Macher von Mahlfeier-Gottesdiensten vermeiden in Wort und Gesten jeden
Hinweis auf die Wandlung des Brotes in den Leib Christi. Habe ich noch nie erlebt. Kniebeugen und Knien
sind in Zeitgeist-Messen verpönt. Kniebänke werden in modernen Kirchen nicht mehr eingerichtet. Gefaltete
Hände will man nicht mehr sehen. Auch das wäre mir aber jetzt völlig neu. Ich vermute mal, dass der
Autor des Textes eher einer evangelischen „Messe“ beigewohnt hat. Kann das sein?
seien wir doch froh, dass sich die bischoefe nicht zu wort melden. wieviele haetten sich dieses buch eben
deswegen gekauft! man kann doch jemandem, der antichristliches verfasst, keine groessere freude machen,
als sein produkt oeffentlich zu bewerben. und die beste kostenlose werbung ist immer noch ein protest
der kirchenvertreter. darum in diesem fall: gut gehandelt, weil geschwiegen! :)3
Ferkel-Artikel Dieser Artikel von Christian L. Schutzer zelebriert doch ausschließlich des Autors Vorurteile
und zeigt sein Nicht-Wissen. Deshalb ist es ein Ferkel-Artikel … er sollte sich zum Schunkeln ein Festzelt
suchen.
#3 Alois Bischof 12:35:33 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Hetze Bereits die Heiden und Stoa-Anhänger um Nero hatten die groteske Anklage erhoben, die Christen
seien des Kannibalismus schuldig und somit des Todes. Daß die Verdunkelungsideologen der sog. Aufklärung
und der Völkermord-Französischen-Revolution das wiederholten, darf nicht wundern, daß aber ein anti-katholischer
Propaganda-Jude wie Solomon-Schmidt das hervorzurufen wagt, ist ein Skandal. Soll es doch mal das Schächten
der Talmudiker in seinen Antichrist-Büchlein beschreiben. Aber das macht er nicht. Er verfolgt ja ganz
andere Ziele als aufrechte Religionskritik, die manchmal berechtigt sein mag. Er kämpft gegen Jesus Christus,
und zwar aus okkulter Absicht.
Schleiermacher lässt grüßen…! In dem Fernsehbeitrag des Ersten Programms „Wort zum Sonntag“ vom 2.
April 2008 kam die Frankfurter Pastoralreferentin Verena Maria Kietz zu Wort. Sie präsentierte als katholische
Lehre, daß in der Hostie ein besonderer Segen stecke, den man nur mit dem Herzen fühlen könne. Willkommen
bei Schleiermacher… Religion wird allein zur Herzensregung! Diesen Modernisten ist nicht mehr bewusst,
dass der Segen der Hostie sich nicht auf ein Gefühl erstreckt, sondern Geist, Seele und Körper verwandelt!
#1 Beobachterin 12:07:05 | Donnerstag, 22. Mai 2008
Herr Bischof Zollitsch, handeln Sie! Wie wäre es, wenn Herr Zollitsch einen Verbotsantrag für das Ferkelbuch
stellen würde? Wer, wenn nicht der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, mit allen Bischöfen
als Rückenstärkung hoffentlich, wäre dazu besser autorisiert? Herr Bischof Zollitsch -handeln Sie.
Oder ist die katholische Kirche in Deutschland ein zahnloser Tiger – ohne Biß und Selbstachtung, die
sich von jedermann aufs übelste verhöhnen läßt?