„Als Protestant war mir erlaubt, mich vor dem symbolisch verstandenen Abendmahl hinzuknien. Als Katholik darf ich mich vor der Realpräsenz nicht mehr auf die Knie werfen.“ Plädoyer eines Weihbischofs für die Kommunionbank.
(kreuz.net, Augsburg) Kommunionbänke sollen wieder aufgestellt werden. Das erklärte der Weihbischof
von Karaganda in Zentralkasachstan, Mons. Athanasius Schneider, vor ‘Radio Vatikan’. Der Weihbischof gab
sein Interview bereits auf einem Kongreß der ‘Kirche in Not’, der Mitte April in Augsburg stattfand.
‘Radio Vatikan’ veröffentlichte das Gespräch heute Sonntag.
Das Zweite Vatikanum habe mit keinem Wort
verlangt, die Kommunionbänke zu entfernen – betont Mons. Schneider. Es gäbe dazu auch keine römische
Instruktion.
Eine erneuerte Einführung der Kommunionbänke würde den Gläubigen die Möglichkeit geben,
den Leib Christi auf den Knien zu empfangen.
Für Mons. Schneider wäre das ein äußeres Zeichen des
inneren Glaubens.
Kommunionempfang in Schlangen
ist wie in einem Laden, wo man Kekse verteilt oder Brötchen
in der Cafeteria besorgt.
Der Mensch verlange danach, das Innere, den Glauben, in Gesten auszudrücken.
Umgekehrt hätten diese Gesten Auswirkungen auf die innere Haltung.
Diplomatisch erklärt der Weihbischof
gleichzeitig, daß man keine „unnötigen Konflikte“ provozieren solle. Die Einführung der Kommunionbänke
müsse mit der Verkündigung einhergehen.
Ein Stehen oder Knien Schulter an Schulter an der Kommunionbank
findet Mons. Schneider viel brüderlicher als im Gänseschritt in Schlangen zum Kommunionempfang heranzutreten.
Letzeres sei „wie in einem Laden, wo man Kekse verteilt oder Brötchen in der Cafeteria“ besorgt.
Zum
Thema der knienden Mundkommunion hat Mons. Schneider auch das Büchlein „Dominus est“ geschrieben.
Gläubige
aus der ganzen Welt haben dem Weihbischof ihre Zustimmung signalisiert.
Ein US-Journalist und Konvertit
schrieb Mons. Schneider, daß er sogar bei den Protestanten das Abendmahl kniend und in den Mund empfangen
habe. Für die Protestanten gehe es nur um ein Symbol – berichtet Mons. Schneider:
„Selbst vor einem
Symbol haben sie das Bedürfnis gehabt, sich hinzuknien und nicht mit den Händen zu kommunizieren.“
Nach seiner Konversion zum Katholizismus wurde dem Journalisten verboten, sich zum Kommunionempfang niederzuknien:
„Als Protestant durfte ich mich vor einem Symbol hinknien, als Katholik darf ich mich vor der Realpräsenz
nicht mehr auf die Knie werfen“ – bedauerte der Konvertit vor Mons. Schneider.
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#42 Nachtlaterne 06:02:19 | Dienstag, 27. Mai 2008
„Jesus sah, daß er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht mehr fern vom
„Jesus sah, daß er mit Verständnis geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht mehr fern vom
Reich Gottes.“ Markus 12/34 „Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort
wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.“ Matthäus 25 „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung
geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“ Markus 14 „Aber wehe, die ihr reich seid;
denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern.
Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen. Weh euch, wenn euch alle Menschen loben;
denn ebenso haben es ihr Väter mit den falschen Propheten gemacht.“ „Die Zweiundsiebzig kehrten zurück
und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen.
Da sagte er zu ihnen. Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Seht, ich habe euch die Vollmacht
gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts
wird euch schaden können. Doch freut euch nicht darüber, daß euch die Geister gehorchen, sondern freut
euch darüber, daß eure Namen im Himmel verzeichnet sind.“ Lukas 10/17-20 „Auf seinem weg nach Jerusalem
zog er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige,
die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen;
denn viele, sage ich euch, werden versu…
Nachtlaterne war geladen aber… Und sie fingen an, alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste
sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige
mich. Und der andere sprach: Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen;
ich bitte dich, entschuldige mich. Und der dritte sprach: Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht
kommen. {1 Korinther.7,33} 7,33 wer aber freit, der sorgt, was der Welt angehört, wie er dem Weibe gefalle.
Es ist ein Unterschied zwischen einem Weibe und einer Jungfrau: Und der Knecht kam und sagte das seinem
Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: Gehe aus schnell auf die Straßen
und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein. Und der Knecht sprach:
Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knechte:
Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf das mein Haus voll
werde. Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen waren mein Abendmahl schmecken wird.
„Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter …
„Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen
einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte. Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne
Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wußte der Mann nichts zu sagen. Da befahl der König seinen dienern:
Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und
mit den Zähnen knirschen.“ Matthäus 22
@Laterne…nur nicht gleich in die Luft gehen… Nachtlaterne…nur weil Ihnen jemanddas „Geniesein“ aberkennt,
sollten Sie nicht daraus folgern, dass dieser Jemand ein Gotteshasser ist…Sie machen es sich mehr als
einfach…sobald Ihnen persönlich Kritik entgegenweht machen Sie aus Ihrem Gegenüber einen üblen Drecksmenschen…was
wissen Sie vom Wort Gottes wenn Sie nicht mal schaffen, ihr persönliches Beleidigtsein hin und wieder
mal nicht mit den ewigen Wahrheiten und dem Wort Christi in Verbindung zu bringen. Denn das was Sie anderen
vorwerfen, trifft in erste Linie nur Sie selbst…
ihr geistigen hurensöhne labert nur und seid liberal „Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der
Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten:
Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten,
die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Lost wird der See von
brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.“ Offenbarung 21/6-8
@Nachtlaterne…nur weil Ihnen jemand das „Geniesein“ aberkennt, sollten Sie nicht daraus folgern, dass
dieser Jemand ein Gotteshasser ist…Sie machen es sich mehr als einfach…sobald Ihnen persönlich Kritik
entgegenweht machen Sie aus Ihrem Gegenüber einen üblen Drecksmenschen…was wissen Sie vom Wort Gottes
wenn Sie nicht mal schaffen, ihr persönliches Beleidigtsein hin und wieder mal nicht mit den ewigen Wahrheiten
und dem Wort Christi in Verbindung zu bringen. Denn das was Sie anderen vorwerfen, trifft in erste Linie
nur Sie selbst…
die worte christi seht ihr… …pack am allerwenigsten als erträglich an und macht sie darum so nieder.
„Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie
voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber
seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. (…) Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie
wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“ Mathäus 23/27-32 „Dann wird er sich auch an die auf
der linken Seite wenden und zu ihnen sagen. Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für
den Teufel und seine Engel bestimmt ist. (…) Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten,
die Ge-rechten aber das ewige Leben.“ Matthäus 25 „Der Menschensohn muß zwar seinen Weg gehen, wie die
Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre
es besser, wenn er nie geboren wäre.“ Matthäus 26/24 „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben,
zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühl-stein um den Hals ins Meer geworfen
würde. Wenn dich deine Hand zum bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt
in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.
Und wenn dich dein Fuß zum bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in
das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.“ Markus 9 Ihr habt gehört,
daß …
Werter raindance (war das nicht Gene Kelly in „Ein Amerikaner in Paris“?), da haben Sie ein wahres Wort
gelassen ausgesprochen; wie gut, daß hier keine Genies posten!
Werte Nachtlaterne, ist es bei Ihnen hell genug für klarere Gedanken? Form, Inhalt und Fehler legen den
Schluß nahe, dies stamme aus Ihrer Feder; denn, hätten Sies irgendwo abgeschrieben wäre es wohl irgendwie
richtiger (also nicht inhaltlich gesehen).
die evangelische kirche… …hat im abendmahl stets nur eine gedächtnisfeier gesehen, die naturgemäß
lange nicht an die worte jesu christi das ist mein leib“ heranreicht. und auch die worte jesu wie wertvoll
es ist um seinetwillen, um jesus willen alles zu verlassen haben die evangelischen nie ernst genoommen,
jedenfalls nicht was den priesterdienst angeht. und weil sie alles so arg abschwächten haben sie den
liberalismus bzw de. den lideralismus erfunden: glaube fest und sündige wacker. ja, auch genies können
gewaltige irrlehren verbreiten.
τουτό εστιν το σωμά μου Hat Jesus das griechisch gesagt? Und wenn ers tat, also griechisch,
was hat er denn mit εστιν gemeint, wo für ειναι doch schon in Schulwörterbüchern seitenfüllende
Bedeutungen angegeben werden? Was bedeutet το σωμά in dieser Aussage? Nicht, daß ich die Interpretation
als Seins- oder Identitätsaussage für falsch hielte, aber worauf gründet sich bei Berufung auf den
Text des Neuen Testaments die Sicherheit, Jesus könne es gar nicht anders gemeint haben?
Symbol? Die Streiterei um „symbolisch“ oder „wirklich“ ist, jedenfalls für Christen des Altertums, ein
Streit um des Kaisers Bart. Das Symbol enthält doch – nach antikem Verständnis – die Wirklichkeit. Erst
als man das nicht mehr verstand, begannen die Auseinandersetzungen.
@Miles Für die kath. Auffasssung spricht tatsächlich der Wortlaut der Bibel, wie übrigens auch in ALLEN
anderen protestantisch-kath. Streitfragen. Insofern war das „sola scriptura“ Lutherns eine große Frechheit,
tasächlich aber reinster Betrug.
Ortwin Eine protestantische Abendmahlslehre gibt es nicht. Während der Reformation war vielmehr die unterschiedliche
Auffassung der entscheidende Streitpunkt zwischen Calvinisten und Lutheranern. (Marburger Religionsgespräch)
Für die Calvinisten und Zwinglianer war das konsekrierte Brot im wesentlichen Symbol, die Lutheraner
vertraten die sogenannte Konsubstantiationslehre nach der das konsekrierte Brot letztlich Brot blieb und
keine sustantielle Wandlung erfuhr, jedoch Christus im Brot gegenwärtig war, die katholische Kirche vertrat
und vertritt die Lehre, daß die konsekrierte Hostie wirklich in den Leib Christ umgewandelt wird, mit
allen Konsequenzen. Eine katholische Kirche ist ein großes Tabernakel, in dem der wirkliche Leib Christi
zur Anbetung bewahrt wird. Immerhin spricht für die katholische Auffassung der Wortlaut der Bibel. Oder?
Abendmahl-/Kommunionempfang Es ist mehr als bedauerlich, wenn der Weihbischof von Karaganda in Zentralkasachstan,
Mons. Athanasius Schneider, offiziell verlautbart, dass es sich bei den Protestanten, bei denen er selber
früher war – Landeskirche Hannover? – beim Abendmahl „nur um ein Zeichen, ein Symbol“ handele. Da kann
ich nur sagen, er ist nicht „up to date“ bzw. spricht nicht für den größten Teil der ev. Christen in
Deutschland. Diese empfangen beim Abendmahl ganz bewußt Leib und Blut Christi – und kein Symbol. Entscheidend
ist dabei die innere Einstellung, nicht die körperliche Haltung, knieend oder stehend. Die Apostel haben
seinerzeit gesessen – oder sogar gelegen? – . Man stelle sich einen Katholikentag vor, wenn alle nur kieend
die Mundkommunion empfangen müßen?! Allerdings ist das für mich absolut nebensächlich. Viel wichiger
ist es – auch im Sinne der Ökumene, die gerade in diesem Punkt einen scheinbar unüberwindlichen Engpaß
hat – wobei mir der Unterschied zwischen „scheinbar“ und „anscheinend“ durchaus bewußt ist – , dass die
katholische Kirche den protsestsantischen Glaubensbrüdern endlich zugesteht o^/ , dass auch sie Leib
und Blut Christi empfangen und kein Symbol. Dann wären wir auf dem Weg zur Interkommunion – z. Bsp. beim
nächsten ökumenischen Kirchentag – wesentlich weiter. Ortwin Fischer
@ adlimina Der „kleine Lautsprecher“ am Anfang des von Ihnen dankenswerterweise verlinkten Artikels von
Radio Vatikan führt bei mir leider nur ins Leere.
@unteroktav Selbstverständlich ist es ein Unterschied, ob sich jemand auf den blanken Boden oder an der
Kommunionbank kniet. Wird denn die Kommunion in Ihrer Kirche auch wirklich an der Kommunionbank ausgeteilt
oder doch in der Schlange? Dann würde sich natürlich keiner an die Kommunionbank knien. Aber ich teile
die Einschätzung: Es werden nicht viele sein, die sich niederknien, wenn flächendeckend wieder Kommunionbänke
Verwendung finden – aber ihr Anteil an der Zahl der Mitfeiernden wird zunehmen.
Mißverständnis Der Galube Luthers an die Realpräsenz ist nicht identisch mit dem katholischen Glaube
an die Transsubstantiation. Luther und Melanchthon haben ihre Lehre selbst als die Lehre von der Konsubstantiation
bezeichnet. Sie wollen damit betonen, daß die Wandlung nicht von der Mahlfeier zu lösen sei. Folge dieser
Lehre ist und war allerdings, daß außerhalb der Abendmahlsfeier sich Brot wieder in Brot und Wein wieder
in Wein verwandelt. Die Verehrung des konsekrierten Brotes wird damit zum „Götzendienst“. Fronleichnam
war nach Luthers Meinung das schädlichste Fest überhaupt und wurde in seinem Einflußbereich konsequent
unterbunden. Dennoch feiern lutherische Christen das Heilige Abendmahl noch immer in seiner feierlichen
Form, auf Kommunionbänken kniend, die zur Standardausstattung jeder lutherischen Kirche gehören. Für
ehemalige Lutheraner ist aus diesem Grund die heutige Praxis des Kommunionsempfangs mehr als irritierend.
Mir stehen – ehrlich gesagt – als zum Katholizismus konvertierten Lutheraner jedesmal die Haare zu Berge.
Ich wage es allerdings auch nur selten, mich „in den Dreck zu werfen.“ Schließlich will man ja andere
nicht beschämen.
In unserer Kirche … … gibt es noch die Kommunionbänke, ich habe allerdings noch nie jemanden gesehen,
der diese benutzt hätte. Für Mundkommunion entscheidet sich nur eine verschwindend geringe Minderheit
der Gottesdiensbesucher, allerdings im Stehen. In einer anderen Gemeinde (Kirche OHNE Kommunionbänke)
knien sich vereinzelt die Personen, welche die Mundkommunion kniend empfangen wollen, eben vor den Priester
hin. Für wen der kniende Kommunionempfang würdevoller, angemessener oder was auch immer ist, hat ohne
Schwierigkeiten die Möglichkeiten, diese auch so zu empfangen. Eine Forderung, wieder Kommunionbänke
einzubauen, wo sie antfernt wurden, ist also mehr als überflüssig.
dieser Engelwerkskasper aus Karaganda soll doch keinen solchen Unsinn verbreiten. Wenn er meint, er muss
sich hinknien, dann soll er das doch tun. Und wenn er bei einer evangelischen Konfession war, die zum
Abendmahl kniet, und er behauptet, das wäre dort nur symbolisch verstanden gewesen, dann lügt er. Erschütternd
nur, dass solche Leute Weihbischöfe werden. Der Beweis allerdings, dass sich der Heilige Geist nicht
durch Handauflegung beschwören lässt, denn vom Geist jeglicher Art ist dieser Weihbischof ja offenbar
bisher weitgehend verschon geblieben.
Werte Nachtlaterne, ist es bei Ihnen hell genug für klare Gedanken? Zur Frage der Realpräsenz Christi
in der Eucharistie könnten Sie eine recht interessante Dissertation lesen: Jürgen Diestelmann, Usus
und Actio, Berlin 2007; auch August Franzens „Kleine Kirchengeschichte“ gäbe darüber Aufschluß! Luther
glaubte ungebrochen und lebenslänglich an die Realpräsenz Christi in den eucharistischen Gestalten;
lediglich Philipp Schwarzerd verstand das nur symbolisch, weshalb dieser auch eine Veränderung der entsprechenden
Formulierung in der Confessio Augustana durchsetzte.
wenn luther gesagt hat… …der leib des herrn sei nicht der leib des herrn dann hat jesus christus nicht
zu sagen: „dies ist mein leib!“ luther ist über alle zweifel erhaben, da irrt eher gott als er! was für
eine wunderbare evangelische bzw. protestierende, protestantische kirche hat sich ohne den katholizismus
entwickelt seit damals. sicher: hexenverbrennungen wurden genau wie bei den katholiken und weltlichen
durchgezogen, abtreibungen sind eine selbstverständlichkeit, übber das tierleid schaut man hinweg, pornografie
wird nicht kritisiert, aufklärung darf abfinstern usw. ach, herrlich diese evangelische kirche, wir wollen
luther immerdar dienen.
@metusalix: Dieser ganze Mutter Theresa Kult ist höchst suspekt. Eine Augenauswischerei für überaktive
Tränendrüsen von kath. Menschheitsbeglückern. Ich unterstütze eine Zahnärztin, die auf eigene Kosten
regelmäßig nach Burkina Faso reist, um dort zu helfen, nicht zu missionieren. www.homolka-zahn.at/bf/index.html
Und solche Menschen gibt es viele. Die sollten wir unterstützen. Sie tun es nicht wegen eines göttlichen
Auftrages und der in Aussicht stehenden ewigen Belohnung, sondern aus ganz unreligiöser Überzeugung,
der Liebe zum Nächsten.
Komisch, wo doch Mutter Theresa immer die Abtreibungs- und Verhütungsmentalität angeprangert haben soll.
An allererster Stelle. Da kann an dieser Aussage irgendetwas nicht stimmen: „Ohne eine Sekunde zu zögern
sagte Mutter Teresa: „Wohin auch immer ich in der ganzen Welt komme, das, was mich am traurigsten macht,
ist zu sehen, dass Menschen die Heilige Kommunion in der Hand empfangen.“
Ein ziemlich entlarvender Bericht! Man kann ja der Auffassung sein, jemand genieße Autorität, weil er
einen gewissen Punkt in einer (wie auch immer gearteten) Hierarchie erreicht hat. – Dann wäre aber erklärungsbedürftig,
warum hierarchisch Höherstehende kritisiert werden. Man könnte auch der Auffassung sein, jemand genieße
Autorität, weil er den Umfang seiner Kenntnisse vor Kundigen hinreichend dargelegt hat. – Dann wäre
erklärungsbedürftig, warum Kundige von weniger Kundigen kritisiert werden. Warum hier aber bestimmte
(Weih- oder sonstige) Bischöfe kritisiert werden und andere nicht, erschließt sich nicht auf den ersten
Blick. Da werden Hierarchen von Nichthierarchen und Kundige von Unkundigen kritisiert. Dies erschließt
sich erst bei genauerem Blick auf die kritisierten Äußerungen: Zwar wird hier oft lauthals Gehorsam,
Treue, Glaubensfestigkeit (etc.) reklamiert (Reklame!); weit her ist es mit dieser plakativen (Plakat!)
Reklame nicht, denn: Jeglicher Kritik entzogen sind Stellungnahmen (von wem auch immer), solange sie nur
(annähernd) zum Ausdruck bringen, daß der novus ordo an allem schuld sei; verantwortlich für zerrüttete
Ehen, mißratene Kinder, Verkehrsunfälle, das Ozonloch, die Grünen im Bundestag und den modernistischen
Pontifex. Ist die Welt wirklich so einfach? Mir schien das bisher nicht so!
@Kirchenfreiheit Der kleine Lautsprecher am Anfang des Artikels müßte Sie eigentlich zum entsprechenden
Audio-Beitrag führen. Weihbischof Schneider selbst ist bei gloria-tv bzw. k.tv zu sehen und zu hören
(und wurde auch hier bei Kreuz.net schon gewürdigt).
Lieber Gotthard, der Glaubenssinn des Volkes war in diesem Fall nicht am Werken, Ildefons Herwegen als
Abt von Maria Laach sprach ja insbesondere Akademiker an, genauso später Romano Guardini, der ja sowas
wie ein früher geistlicher Medienstar geworden ist. Nein, angesprochen wurde hier nicht das Volk, das
solche Umtriebe damals noch abgelehnt hat, sondern die Speerspitze der Häresie des Modernismus in der
katholischen Kirche. Was die initiierten war ein richtiggehendes Abbruchunternehmen. Heute stehen wir
vor den Ruinen, wir als Katholiken der Tradition: fassungslos, Sie als Modernist: stolz!
@HvO … Dort wurden all die Dinge, die später von Rom eingeführt wurden bereits jahrzehntelang per
Ungehorsam erprobt und praktiziert. tja, der Glaubenssinn des Volkes Gottes gibt die Vorlagen für Rom –
oder sollte es dort am grünen Tisch entschieden werden?
Lieber unam sanctam Anders als viele andere Punkte des Novus Ordo können wir die Handkommunion zu den
sogenannten wilden Reformen rechnen, die von niemandem im Vatikan vorgeschrieben, ja nicht mal erlaubt
wurden. Man probierte es einfach aus. Aufgrund der Hartneckigkeit der Modernisten wurde sie dann nachtäglich
per Ausnahmegenehmigung legitimiert Beim novus ordo ist das nicht anders! Bereits ab 1913 lud Ildefons
Herwegen als Abt von Maria Laach Akademiker zu Feier der Kar und Osterliturgie ein; Studenten formierten
sich im Quickborn und Bund Neudeutschland ausgehend von Romano Guardini, der die liturgische Bewegung
von Burg Rothenfels aus in Deutschland prägte. Dort wurden all die Dinge, die später von Rom eingeführt
wurden bereits jahrzehntelang per Ungehorsam erprobt und praktiziert. Zwar in etwas anderer Form, aber
das was Sie über die Handkommunion schreiben trifft für die modernistische Liturgie ganz genauso zu!
„wilde Reformen“ Anders als viele andere Punkte des Novus Ordo können wir die Handkommunion zu den sogenannten
wilden Reformen rechnen, die von niemandem im Vatikan vorgeschrieben, ja nicht mal erlaubt wurden. Man
probierte es einfach aus. Aufgrund der Hartneckigkeit der Modernisten wurde sie dann nachtäglich per
Ausnahmegenehmigung legitimiert, allerdings unter Bedindgungen, die nahezu unerfüllbar sind. So, wie
sie heute meist üblich ist, ist sie nicht mal erlaubt. Als normale Form der Kommunionspendung kann sie
schon gar nicht bezeichnet werden. Selbst wer sie nicht generell verbieten will, sollte es denen, die
die normal Form des Kommunionempfangs wünschen, nicht unnötig schwer machen. auch wo eine Kommunionbank
steht, ist die stehende Handkommunion ja noch nicht zwangsweise ausgeschlossen. Es wäre einen Versuch
wert, zu sehen, wie viele bei einem Wiedereinbau der Kommunionbänke von selbst niederknien würden, und
wie viele wirklich auf der angeblich vom Volk so sehr gewünschten Handkommunion bestehen würden.
kritisches Radio des Papstes Man lese die Nachricht und den zugehörigen Kommentar über die Praxis der
Kommunionspendung in der päpstlichen Fronleichnamsmesse diesen Jahres: www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=207821
o^/
@agricula: Der Bericht über die sel. Mutter Teresa v. Kalkutta ist völlig glaubwürdig und paßt zum
Denken der Seligen aus Albanien und Indien. Modernisten werden allerdings ärgerlich, wenn sie solche
Zitate der auch von „der Welt“ geschätzten Ordengsgründerin hören, die sich nicht mit „der Welt“ verträgt.
„Ohne eine Sekunde zu zögern sagte Mutter Teresa: „Wohin auch immer ich in der ganzen Welt komme, das,
was mich am traurigsten macht, ist zu sehen, dass Menschen die Heilige Kommunion in der Hand empfangen.“
Pfarrer George William Rutler, Karfreitag, 1989 in St. Agnes Kirche, New York City
Mutter Teresas „Geheimnis“ „Ich werde Ihnen ein Geheimnis erzählen; da wir ja knapp tausend enge Freunde
versammelt haben und auch deshalb, weil wir die „Missionarinnen der Nächstenliebe“ bei uns haben, die
der Heilige Geist in die Welt gesandt hat, damit sich die Geheimnisse vieler Herzen offenbaren. „Es ist
nicht sehr lange her, da zelebrierte ich die Messe und predigte für ihre Mutter, Mutter Theresa von Kalkutta.
Nach dem Frühstück verbrachten wir eine längere Zeit im Gespräch in einem kleinen Raum. Plötzlich
hörte ich mich unwillkürlich fragen – ich weiß nicht, warum –: „Mutter, was denken Sie, ist eigentlich
das größte Problem unserer heutigen Zeit?“ Sie könnte mehr als jeder andere eine beliebige Anzahl von
Anhaltspunkten nennen: Hungersnöte, Pest, Krankheit, das Zusammenbrechen der Familie, Rebellion gegen
Gott, Korruption der Medien, die Schulden in der Welt, die nukleare Bedrohung und so weiter. „Ohne eine
Sekunde zu zögern sagte Mutter Teresa: „Wohin auch immer ich in der ganzen Welt komme, das, was mich
am traurigsten macht, ist zu sehen, dass Menschen die Heilige Kommunion in der Hand empfangen.“ Pfarrer
George William Rutler, Karfreitag, 1989 in St. Agnes Kirche, New York City
@ Libertas vielleicht liegt es an der Tatsache, daß die Gläubigen nicht mehr so oft zur hl. messe gehn,
oder eben nur noch „Taufschein-Katholiken“ sind…Weil ich glaube nicht, daß die Mehrheit der zur Kommunion-Gehenden
den heiligen Leib des Herrn auf die Zunge/in den Mund empfängt. Von daher fände ich es wirklich angebracht,
die Kommunionbänke wieder aufzustellen, oder, wie es in unserer Pfarrei ist, die 1. Bank als Kommunionbank
dient, für jene, die Mundkommunion „machen“ wollen (man kann natürlich auch ohne in die 1. Bank zu gehen
(auch kniend!) die Kommunion in den Mund empfangen.
Unbestritten ist, daß viele protestantische Gemeinschaften ihr symbolisches „Abendmahlbrot“ ehr- furchtsvoller
behandeln als die heutigen Novus-Ordo-Katholiken das katholische allerheiligste Altarssakrament, in dem
Christus real gegenwärtig ist. Ein wesentlicher Grund für mich, entsprechend dem Rat Erzbischof Lefebvres,
am Novus Ordo überhaupt nicht mehr teilzunehmen, selbst und gerade nicht in den Novus-Ordo-Papstmassenmessen.