Wo die Heiligen vorüberzieh’n
„So bewunderte die Synagoge die neue Braut, die Kirche, weil sie einsah, daß sie selber nicht von gleichen Tugendkräften umschirmt ist.“ Von der Heiligen Hildegard von Bingen († 1179).
Fenster einer Synagoge in den USA.
Fenster einer Synagoge in den USA.
© Scott Ableman, CC
(kreuz.net) Danach sah ich eine weibliche Gestalt. Sie war vom Scheitel bis zur Leibesmitte schattenhaft, von der Leibesmitte bis zu den Füßen schwarz, und an den Füßen blutrot.

Eine blendendweiße, ganz reine Wolke umschwebte ihre Füße. Aber sie war der Augen beraubt.

Die Hände hielt sie unter den Achseln. Sie stand neben dem Altare, der vor den Augen Gottes ist. Aber sie berührte ihn nicht.

In ihrem Herzen stand Abraham, in ihrer Brust Moses, in ihrem Schoße die übrigen Propheten. Alle wiesen ihre Kennzeichen auf und schauten mit Bewunderung auf die Schönheit der neuen Braut.

Das Weib war groß wie ein gewaltiger Stadtturm und trug auf seinem Haupte einen Stirnreif, der wie Morgenrot leuchtete.

Wiederum hörte ich die Stimme vom Himmel. Sie sprach zu mir:

Das Volk des Alten Bundes stellte Gott, da er von Abraham die Beschneidung verlangte, unter die Strenge des Gesetzes. Später verwandelte Er diese Strenge in die Milde der Gnade.

Hildegard von Bingen
Kloster Rupertsberg zur Zeit des Dreißigjährigen KriegesHildegard am Schreibpult, um 1220/1230Hildegard mit Propst Volmar, um 1165

Durch seinen Sohn gab Er den Glaubenswilligen die Wahrheit des Evangeliums und salbte sie, die sich an dem Joch des Gesetzes wundgetragen hatten, mit dem Öle der Barmherzigkeit.

Du siehst daher eine weibliche Gestalt, schattenhaft vom Scheitel bis zur Leibesmitte.

Es ist die Synagoge, die Mutter der Inkarnation des Sohnes Gottes. Von ihrem Entstehen an – in ihren ersten Söhnen – bis zu ihrer vollen Entfaltung sah sie die geheimen Pläne Gottes in schattenhafter Erkenntnis voraus.

Aber sie konnte sie nicht vollkommen auftun.

Sie selber war ja nicht das leuchtende Morgenrot, das sie deutlich verkündete, sondern sie erschaute es staunend von ferne, wie es im Hohenlied von ihm heißt:

„Wer ist die, die dort heraufsteigt aus der Wüste, von Wonne überströmt und auf ihren Geliebten gestützt?“ (Hl 8,5).

Das heißt: Wer ist die Braut, die erfüllt von guten Werken, aus der Wüste der Heidenvölker heraufsteigt, der Völker, welche die Gesetzesvorschriften der göttlichen Weisheit verlassen und Götzen anbetet?

Wer ist die, die zu himmlischem Verlangen sich erhebt, überfließend von Wonne durch die Gaben des Heiligen Geistes, lechzend vor Eifer und sich stützend auf ihren Bräutigam, den Sohn Gottes?

Diese ist es – die Kirche –, die, vom Sohn des Allerhöchsten ausgestattet, in herrlichen Tugenden erblüht und überfließende Nahrung findet an den Bächen der Schrift.

Auf die Söhne der neuen Braut schaut die Synagoge mit Staunen voraus und fragt meinen Knecht Isaias: „Wer sind diese, die wie Wolken fliegen und wie Tauben zu ihren Taubenschlägen?“ (Is 60,8).

Das besagt: Wer sind diese, die sich geistesmächtig über die irdischen und fleischlichen Begierden erheben, voll Verlangen und Hingabe dem Himmlischen zufliegen, in Taubeneinfalt und ohne bittere Galle die Sinne ihres Körpers zügeln und der sicheren Zufluchtstätte auf dem festesten Felsen – dem Eingeborenen Gottes – mit brennendem Tugendeifer entgegeneilen?

Es sind die, die aus Liebe zum Göttlichen irdische Reiche mit Füßen treten und himmlische Reiche suchen.

So bewunderte die Synagoge die neue Braut, die Kirche, weil sie einsah, daß sie selber nicht von gleichen Tugendkräften umschirmt ist.

Denn Engelsschutz umgibt die Kirche, damit der Teufel sie nicht zerstöre und niederreiße. Aber die Synagoge ward von Gott verlassen und liegt darnieder in ihren Lastern.

Aus dem Buch: Hildegard von Bingen, Wisse die Wege, SCIVIAS, erstes Buch fünfte Schau, Titel: Die Synagoge.

Nächstes Mal: Die Synagoge sank zu Boden. Da stand die Kirche auf
      
37 Lesermeinungen
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#37   landorganist   13:42:29 | Freitag, 30. Mai 2008
@Asi…
…was ebenfalls abzuwarten ist…
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#36   Sozialkatholisch   11:45:18 | Freitag, 30. Mai 2008
@ Dorftröte
Ich ja, du aber wohl nich.
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#35   LandorganistII   11:42:28 | Freitag, 30. Mai 2008
@Sozi
Das werden wir ja sehen.
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#34   Alois Bischof   11:22:00 | Freitag, 30. Mai 2008
Christus hat das Alte Gesetz nicht abgeschafft
sonder erfüllt, und somit wurde es nicht abgeschoben, sondern ersetzt durch das Liebesgesetz Jesu Christi.
Der Alte Bund wurde vom Neuen und Ewigen Bunde erfüllt und abgelöst, und somit ist das Leben nach dem Alten Gesetz und im angeblichen „Alten Bund“ (wobei doch der Judaismus nach za. 70 bzw. 90 A.D. und sicherlich seit dem 7. Jh. nach Christus eine völlige andere, da rabbinische und talmudische, Religion ist als die Tempelreligion der treuen alten Juden Judäas) zum Leben ohne Gnaden und der Verurteilung geworden.
So deutlich, schreibt der hl. Papst Leo der Große, ward der Übergang von der Synagoge zur Kirche, daß der Vorhang im Tempel zerriß und von da an kein Opfer der Lämmer und Feuer dem Herrgott noch gefiel.
Betet für die Bekehrung der ungläubigen Juden zu ihrem Messias, der Heiland predigte doch dem Hause Israëls Seine Lehre, nicht unseren heidnischen Vorfahren!
Lauda Sion Salvatorem!
Pueri hebraeorum vestimenta prosternebant in via et clamabant dicentes: Hosanna filio David, benedictus qui venit in nomine Domini!
„Kadosch, Kadosch, Kadosch, Adonai, Elohim Zebaoth“
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#33   thaumaturgos   10:36:53 | Freitag, 30. Mai 2008
zum ordensvater berni
unser geschätzer heiliger, hochzuzverehrender zweitbegründer des ocist, hat NIE theologie studiert und er war – nicht nur was einige neue theologen petrifft – sehr gegen das studium scholastischer art.
dass er durchaus einiges gutes verfasste, dazu braucht er kein theologiestudium
aber, er hat auch erschreckenden blödsinn verzapft … sie die apologia im 2 de cons
und, abt wurde er mit 25 jahren, weil er dem vater stehpan harding in citeaux ziemlich auf die nerven gig und sich unser gründervater nicht gerne dauernd kritisieren lioes
auch heilige habe ihre fehler …
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#32   Sozialkatholisch   09:04:27 | Freitag, 30. Mai 2008
Die hl. Hildegard
wird das dumme dorfgetröte mit olle Hilde und so über sich bestimmt nicht gerne hören!
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#31   LandorganistII   08:46:58 | Freitag, 30. Mai 2008
Oh je,
jetzt muss auch noch die olle Hilde für den Judenhass dieses Portals herhalten. Hl. Hildegard, ora pro nobis!
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#30   clarissa colonia   21:45:19 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Werter cis,
über Präfixe haben wir uns, glaube ich, schon mal unterhalten. Daß Sie es sind, glaube ich gerne; es entspricht meiner Neigung, das so zu glauben; sollten Sie mich gemeint haben, müßte ich Ihnen jedoch vehement widersprechen, denn Sie kennen mich, meine Lücken und blinden Flecken nicht!
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#29   Ultramontanus   21:37:02 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Wieso sprachliche Fähigkeiten?
Ich habe einen politischen Begriff in die Geographie übetragen, das wird doch wohl noch erlaubt sein. Es ist geradezu genial.
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#28   clarissa colonia   21:33:00 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Es ist ja nur ein Zitat;
und daß Sie cis- und nicht trans- sind, scheint bei Analyse sprachlicher Fertigkeit nur eine Wahrscheinlichkeitsfrage.
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#27   Ultramontanus   21:29:07 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Jüngling?
Jetzt wird’s unheimlich :-$ :-O
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#26   clarissa colonia   21:23:19 | Donnerstag, 29. Mai 2008
O zittre nicht, mein lieber Sohn!
Du bist unschuldig, weise, fromm;
Ein Jüngling, so wie du, vermag am besten,
Dies tief betrübte Mutterherz zu trösten.
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#25   Ultramontanus   21:19:20 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Ich bin in der Tat
noch cismontan, auch wenn nicht viel fehlt. Wie haben Sie das nur herausgefunden? Sie sind mir unheimlich. Ich fürchte mich vor ihnen.
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#24   clarissa colonia   21:12:51 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Ja, werter cismontanus,
ich sehe alles ein, was Sie wollen, sogar die Notwendigkeit der Substitution von Bildung (Aus- durch Ein-).
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#23   Ultramontanus   21:06:45 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Werte Clarissa,
ein Berater des apostolichen Petrusapostelnachfolgers in der Königsstaatskirchentumsära muss unbedingt Theologie studiert habe, sehen Sie das bitte ein Clarissa.
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#22   Marcelus   20:55:22 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa colonia: Bei einem führenden Theologen ist anzunehmen,
daß er Theologie studiert hat,
zumindest für die Zeit ab dem Staatskirchentum.
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#21   clarissa colonia   20:53:32 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Heiliger Bimbam! Werter Marcellus,
niemand verlangt von Ihnen, daß Sie jemandem anderen glauben (ich am allerwenigsten und am allerwenigsten mir). Wenn Sies nicht glauben, dann lesen Sie es halt selber nach; Quellenangabe in meiner letzten Zuschrift.
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#20   Marcelus   20:47:54 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa colonia: Der hl. Bernhard v. Clairvaux hat sicher irgendwo Theologie studiert,
sonst wäre er nicht Abt und Europas führender Kirchenratgeber geworden, selbst vor Päpsten.
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#19   clarissa colonia   20:44:51 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Nein,
davon ist zumindest nichts überliefert und für die Zeit nach seinem Ordenseintritt 1113 nichts durch irgendwelche Quellen bezeugt. vgl. Johannes Mabillon, „Chronologia Bernardina“, in: PL-Migne, tom. 182, Paris 1879, coll. 57-68; hier: 58 f.
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#18   Marcelus   20:32:24 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa colonia: Der hl. Bernhard soll nie ein Theologiestudium
absolviert haben?
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#17   clarissa colonia   20:20:49 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Auch der Hl. Bernhard
ist kein akademischer Theologe gewesen! Er stand der akademischen Theologie vielmehr höchst reserviert gegenüber und war der Auffassung, Theologie sei sapientia, Weiheit, der Betrachtung gebühre, nicht scientia, Wissenschaft, die des Studiums bedürfe.
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#16   Marcelus   20:10:51 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa colonia: Die hl. Hildegard von Bingen ist eine bedeutende Heilige und Mystikerin der
katholischen Kirche,
aber keine akademische Theologin, die es damals auch nicht gegeben hat.
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#15   clarissa colonia   20:07:06 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Auch ohne Heiligsprechung gibt es genügend „Heilige“,
die der Hl. Hildegard „überlegen“ sind.
Das wußten schon die Zeitgenossen, denn nicht umsonst kommen auf ein Hildegard-Manuskript ca. 100 Bernhard-Handschriften. So (geistesgeschichtlich) bedeutend, wie heute in feministischer Theologie u. Literaturwissenschaft vorgespiegelt und behauptet, kann die Seherin Hildegard zu ihrer Zeit gar nicht gewesen sein, sonst hätte man ihre Werke viel häufiger gelesen, kopiert, tradiert.
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#14   Nachtlaterne   19:56:29 | Donnerstag, 29. Mai 2008
mein gutester,
dann schmeißen sie doch die 10 gebote auf den misthaufen.
oh mann!
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#13   Marcelus   19:55:16 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@Nachtlaterne: Das Mosaische Gesetz ist mit der Gründung des Neuen Bundes durch Christus
nicht mehr gültig, sondern Vergangenheit.
Christus ist nicht gekommen das Gesetz „aufzuheben“, sondern den Zweck des Gesetzes zu erfüllen, die Errichtung des Gottesreiches auf Erden,
das mit der Ankunft Christi bereits begonnen hat.
Das Mosaische Gesetz war nur für den Alten Bund.
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#12   Nachtlaterne   19:51:35 | Donnerstag, 29. Mai 2008
alois bischof,
sie labern ja einen furchtbarenb blödinn1 christus selber hat gesagt, dass vom alten gesetz nicht ein jota aufgehoben wird, mensch sind sie blöd!
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#11   Alois Bischof   19:41:37 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Das wahre Israel
die Auserwählung, die Gnade und der allmächtige Gott selbst haben die Synagoge verlassen, vor allem diejenigen der Synagoge die zur Synagoge Satans gehören.
Die Kirche ist das Neue Gottesvolk, das neue Israel, die geistigen Kinder Abrahams und Mose, gezeugt durch Gottes Gnade aus Griechen und Juden, Heiden und Kindern des Juda.
Die Synagoge ist vorbei, vorüber, das Alte Testament vom Neuen Bunde erfüllt und der Alte Bund samt Gesetz abgeschafft, ohne Nutzen, und abgelöst durch den Neuen und Ewigen Bund des einzig wahren Messias und Erlösers Jesu Christi.
Die Juden sind leider, so der bekehrte Hl. Paulus, zu Feinden der Christen und der Kirche und des Evangeliums geworden.
Dennoch wird ein Großteil der Juden sich am Ende der Zeiten durch Wunder bekehren, obwohl schon viele ewig verloren gegangen sind.
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#10   Nachtlaterne   19:38:38 | Donnerstag, 29. Mai 2008
heute ist es auch krieg gegen menschen!
de.youtube.com/watch?v=UuM2dM1WCLA
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#9   ExBochumer †   17:31:04 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Auch ohne Heiligsprechung gibt es genügend „Heilige“,
die der Hl. Hildegard „unterlegen“ sind –
sprich:
Die Hl. Hildegard war eine Mystikerin, die man verkannte. Was von ihr übrig geblieben ist, sind ihre Werke.
Wer es erkennen kann, der lese ihre Werke. – Wer nicht, der soll lieber „sein Maul halten“ (= Originalwortlaut des exbochumers).
Ora pro nobis, S. Hildegardis.
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#8   Gotthard   17:24:27 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@pünktchen
ich habe mich schon sehr dem Stil der Redaktion angepasst – die in der Regel auch keine Quellen angibt.
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#7   Pünktchen   16:56:54 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Gotthard zitiert richtig, aber ohne Kennzeichnung als Zitat aus der Wikipedia:
siehe >>>hier de.wikipedia.org/…Hildegard_von_Bingen<<<!
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#6   Brandenburgis   16:55:46 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Also doch Heilige?
–-------------
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#5   Gotthard   16:54:04 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Heilige Hildegard
Ohne dass heute der Abschluss eines damals auch nicht zwingend nötigen Kanonisationsverfahren bekannt ist, erfolgte die Kanonisation (Aufnahme in den Kanon) Hildegards spätestens 1584 mit der Aufnahme in die Erstausgabe des Martyrologium Romanum.
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#4   Brandenburgis   16:38:36 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Warum wurde sie eigentlich
nicht von Jopa II heiliggesprochen? Steht der Heiligsprechung was Objektives entgegen?
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#3   ExBochumer †   16:24:42 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Endlich:
Hildegard von Bingen …
– eine große Heilige (wenn ihr auch die Heiligsprechung offiziell bislang versagt wurde),
– eine große Seherin,
– eine große Einschätzerin der Zustände ihrer Zeit,
und
– ein Vorbild für die gegenwärtige Zeit.
Hl. Hildegard, bitte für uns.
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#2   Brandenburgis   16:24:36 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Das ist, leider,
auch der heutige status quo.
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#1   Freinsberg   16:21:25 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Synagoge von Gott verlassen?
Das war in dieser Zeit die gängige christliche Ansicht über das Judentum. Was soll’s also?
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