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Schule der Nächstenliebe + Israel- Kritiker abgestraft + Landesweiter Abfall? + Kind auf Wunsch + Kommunikationswirren in Linz
Schule der Nächstenliebe

Vatikan. Papst Benedikt XVI. erinnerte beim gestrigen Angelusgebet an die Erdbebenopfer in China. Anläßlich des Weltgebetstags für die chinesische Kirche waren am Samstag zahlreiche Chinesen aus ganz Italien nach Rom gekommen. Zum in Italien erst gestern gefeierten Fronleichnamsfest sagte der Papst, daß das Allerheiligste eine „Schule der Nächstenliebe“ sei.

Israel-Kritiker abgestraft

Heiliges Land. Der US-Historiker Norman Finkelstein (55) ist letzte Woche bei der Einreise nach Israel auf dem Flughafen verhaftet, vom Geheimdienst verhört und dann des Landes verwiesen worden. Das berichtete die Webseite ‘Spiegel Online’. Finkelstein vermutet, wegen seiner Kritik an der blutigen Besetzung der Palästinensergebiete abgestraft worden zu sein. Sein Anwalt erklärte, die Ausweisung seines Mandanten „erinnert an die Methoden im früheren Sowjetblock“. Finkelstein ist wegen seines Buches „Die Holocaust-Industrie“ bekannt. Darin zeigt er, wie jüdische Organisationen in den USA den NS-Völkermord an den Juden für ihre Zwecke instrumentalisieren.

Landesweiter Abfall?

Schweiz. „Der Zölibat wird wohl noch lange bleiben – leider.“ Das erklärte der modernistische Honorarprofessor für Kirchengeschichte an der theologischen Hochschule Chur, Hw. Albert Gasser (70), bei der Jahresversammlung eines antikirchlichen Lokalvereins laut der Schweizerischen Nachrichtenagentur ‘Kipa’. Hw. Gasser schlug der Bischofskonferenz vor, verheiratete Männer zum Priesteramt zuzulassen. Dann stünde Rom unter gewaltigem Druck. Einen einzelnen Bischof könne man exkommunizieren, die gesamte Bischofskonferenz eines Landes nicht. Allerdings findet Hw. Gasser seinen Vorschlag auch selber unrealistisch.

Kind auf Wunsch

Deutschland. In Deutschland bleibt jedes siebte Paar ungewollt kinderlos. Das berichtet das Verbrauchermagazin ‘markt XL’ heute Montag. Seit 2004 bezahlen Krankenkassen, nur noch maximal die Hälfte der Kosten für künstliche Befruchtungen. Seitdem sind die Geburten von Kindern aus der Retorte um die Hälfte auf jährlich 10.000 zurückgegangen. Im Schnitt bezahlt ein verheiratetes Paar für die meist notwendigen drei Versuche rund 6.000 Euro pro Kind. Unverheiratete Mütter bekommen nichts erstattet und zahlen deshalb das Doppelte.

Kommunikationswirren in Linz

„Die im Vorfeld für die Jugendkatechese [am letzten Freitag] angekündigte Solidaritätsaktion des konservativen ‘Linzer Priesterkreises’ für Bischof Schwarz blieb aus. Franz Breid, einer der führenden Mitglieder des Kreises, sagte auf Anfrage einen Tag später, daß es sich dabei um eine »Falschmeldung« gehandelt habe. Der Priesterkreis habe so eine Aktion nie angedacht. »Jugendgruppen und charismatische Gruppierungen« hätten dies angekündigt. Eine Anfrage im Kommunikationsbüro der Diözese brachte keine Klarheit, von wem die Aktion wirklich ausgerufen worden war. Die Kommunikation sei über kath.net, eine konservative Internetplattform, erfolgt.“

Aus einem Bericht der oberösterreichischen Regionalzeitung ‘Rundschau’.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Brigitte Bussmann   10:52:15 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Landorganist
wie oft waren Sie schon außerhalb Europas in einer katholischen Gemeinde? Natürlich gibt es da kein Priestermangel, weil Laien Aufgaben übernehmen, die hier nur von Priestern ausgeführt werden dürfen. Zigmal wurden schon die sog. Befreiungstheologen ausgebootet, aber Rom ist bekanntlich weit weg und was den ganzen Zölibatsklimbim betrifft, ist hier auch Rom weit weg. Die Päpste haben schon zu allen Zeiten gern die Augen verschlossen, wenn es um extentielle Dinge ging. Das kann die Führung der katholischen Kirche sehr gut. Auch Kirchenaustritte gibt es in den Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens so gut wie nicht, weil dort die Kirche verstanden hat, den ursprünglichen Glauben der Menschen zu integrieren. Und daran ändert auch nichts, dass Papst Johannes Paul II so viele Bischofsstühle dort mit OPUS-DEI-Anhängern besetzt hat. Rom ist eben weit weg.
Wenn Sie z.B. in Kalkutta oder am Poppokatelpetel mal in einen katholischen Gottesdienst gehen würden, würden Sie sagen –--die sind nicht katholisch. Und was macht der Heilige Geist, ER ist dort und hat von ROM noch nie etwas gehört. So einfach ist es, denn der Geist Gottes weht bekanntlich wo er will, dazu braucht er keine Kirchenvertreter aus Europa. O:)
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#17   Bruder Theophil   11:34:07 | Dienstag, 27. Mai 2008
@ Bussmann
Wenn die Kirche in Rom wirklich den Priestermangel bedauern würde, hätten sie schon längst die Zölibatsverpflichtung des katholischen Priesters geändert.
Lach. Gut dass der Heilige Geist dies bisher zu verhindern gewusst hat. Womit Ihr letzter Satz auch kommentiert wäre…
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#16   LandorganistII   11:04:37 | Dienstag, 27. Mai 2008
@Bussmann
Der Papst hat bei aller Problematik sicher nicht nur Europa im Blick. Weltkirchlich gesehen, gibt es keinen Priestermangel, im Gegenteil!
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#15   Brigitte Bussmann   10:16:58 | Dienstag, 27. Mai 2008
Landesweiter Abfall
Wenn die Kirche in Rom wirklich den Priestermangel bedauern würde, hätten sie schon längst die Zölibatsverpflichtung des katholischen Priesters geändert.
Aber der Priestermangel kommt ja dem Papst und den meisten Bischöfen sehr recht, denn auf diese Weise schmelzen Gemeinden zusammen, Laienräte werden nicht mehr, wie bisher gebraucht und so kann der Laie immer mehr in der Klerikerkirche entmündigt werden.
Es kann auch anders gesagt werden, die große Mehrheit der Laien, die noch nicht aus der Kirche ausgetreten sind, werden im wahrsten Sinn des Wortes von der klerikalen Minderheit bestimmt. Zölibatäre Kleriker bestimmen über Frauen, bestimmen über Sexualität, bestimmen über die Familienplanung usw. Sie wissen aber gar nicht mal, von was sie da reden und machen so katholische Kirche nur noch lächerlich. :(3
Wohin wird die Kirche geführt? Der Hl. Geist ist sicher nicht in diese Führung verwickelt, denn ER will keine zwanghafte Zölibatsverordnung.
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#14   Marcelus   14:31:11 | Montag, 26. Mai 2008
@Thaumaturgos: Es gibt einen Unterschied zwischen der zeitlichen Disziplingesetzgebung der Kirche,
von theologischen Behauptungen, die nicht unfehlbare Lehre der Kirche sind, und zwischen der verbindlichen und unfehlbaren katholischen Lehre.
Papstkönig Gregor XVI. , der Vorgänger des sel. Pius IX., wandte sich z.B. gegen die Aufstellung einer künstlichen Straßenbeleuchtung in Rom und in seinem Papstkönigreich, weil er sagte, die Beleuchtung am Himmel sei ausreichend als Nachtbeleuchtung: siehe z.B. im häretischen Buch des Häretikertheologen Peter de Rosa, Gottes erste Diener.
Seltsamerweise galt diese Entscheidung des Papstes als Papststaatskönig nur in seinem Papstkönigreich und nicht im Rest der katholischen Welt wie z.B. in den katholischen Kaisertümern Österreich und Frankreich,
und viele Papstkönig-Gregor-XVI.-Entscheidungen wurden vom Nachfolger Pius IX. dem Seligen auch revidiert, wie z.B. der Bau einer Eisenbahn im Papststaat.
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#13   ExBochumer †   14:08:15 | Montag, 26. Mai 2008
Um auf die „kreuzmeldung“ zurückzukommen:
Nun ja, kath.net num wieder.
Vielleicht haben die ja schon wieder ihre Berichterstattung geschönt und gelöscht oder so was in der Art.
kath.net eben.
^-^
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#12   EvaHermanFan akaFreimaurerin   13:32:47 | Montag, 26. Mai 2008
@sirilo
Interessant! Was ist mit Autos und Flugzeugen?
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#11   Sirilo   13:27:54 | Montag, 26. Mai 2008
Dem Schöpfungswillen widersprechen auch…
z.B. Herzschrittmacher, Bypässe und künstliche Herzklappen. Wer ein krankes Herz hat, der soll gefälligst sterben und sich nicht mit künstlichen Mitteln vor dem Tod davonstehlen!
;-)
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#10   thaumaturgos   12:11:49 | Montag, 26. Mai 2008
… dem Schöpfungswillen widerspricht
dasa behauptete schon Johannes Kapestran wegen den Stöckelschuhen der adeligen Damen in Wien …
und, nicht zu vergessen, auch das Gaslicht im 19. Jh in der Strassen der grossen Städte war gegen den Schöpferwillen
und wer gehorcht heute noch des seligen Pius X. MP gegen das Radfahren der Priester?
Es gibt Bedarf TRadis, die alten PS müssen durchgesetzt werden … die sind wenigstens nicht modernistisch
:-)
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#9   Marcelus   11:18:37 | Montag, 26. Mai 2008
@derfux: Künstliche Befruchtung ist kein Mord an einem ungeborenen werdenden Menschen selbst
Es heißt aber, daß bei der künstlichen Befurchtung auch Embryonen übrigbleiben und diese dann doch entsorgt werden: Das ist ebenfalls Abtreibung und Mord an einem ungeborenen werdenden Menschen!
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#8   Bruder Theophil   10:45:38 | Montag, 26. Mai 2008
Interessante Aussage…
In Deutschland bleibt jedes siebte Paar ungewollt kinderlos.
…und die anderen sechs Paare bleiben gewollt kinderlos, weil Kinder ihren Hedonismus gefährden.
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#7   Brandenburgis   10:31:58 | Montag, 26. Mai 2008
@Panetta
Dem ist in jeder Hinsicht zuzustimmen.
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#6   Rodolfo Panetta   10:25:38 | Montag, 26. Mai 2008
Zionistischer Totalitarismus
Norman Finkelstein hat unendliche Verdienste um die Ehre des Judentums. Würde es nur die zionistischen Scharfmacher geben, hätte der Antisemitismus enorm Auftrieb. Doch es gibt zahlreiche Juden, welche die Wahrheit ehren und die dadurch beweisen, wie dümmlich ein pauschaler Antisemitismus in Wirklichkeit ist.
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#5   derfux   10:21:01 | Montag, 26. Mai 2008
Weil künstliche Befruchtung
dem Schöpfungswillen widerspricht. Gott wird schon Gründe haben, warum manche Leute nicht so einfach Zeugen können. Wenn ich nun wegen des Willens des Schöpfers die Abtreibung verurteile, so muss ich dies konsequenter Weise bei der künstl. Befruchtung auch tun. Außerdem ist dieser Planet eh schon total überbevölkert. Warum also nicht ein armes Kind aus der 3. Welt adoptieren und so vor dem Hungertod retten?
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#4   stimme der vernunft †   10:19:06 | Montag, 26. Mai 2008
@derfux
Künstliche Befruchtung ist das gleiche Unrecht wie Abtreibung
Richtig, nur Poppen ist gottgefällig!
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#3   Pascal123   10:10:59 | Montag, 26. Mai 2008
@derfux
Warum das??
Man kann es euch aber auch gar nicht recht machen oder??
Treibt die Frau ab ist Sie das Höllenwesen persönlich.
Bekommt Sie von dem Mann den Sie liebt durch unterstützung der modernen Medizin ein Kind, ist das auch nicht richtig.
Warum das ??
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#2   derfux   09:52:08 | Montag, 26. Mai 2008
10000 zu viel!
Seitdem sind die Geburten von Kindern aus der Retorte um die Hälfte auf jährlich 10.000 zurückgegangen.
Künstliche Befruchtung ist das gleiche Unrecht wie Abtreibung.
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#1   thaumaturgos   08:11:09 | Montag, 26. Mai 2008
da fehlt doch was …
Das berichtete die Webseite DES KIRCHENFEINDLICHEN BOULEVARDMAGAZINS ‘Spiegel Online’.
;.) :-)
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