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Montag, 26. Mai 2008 09:19
Bei der jüngsten Fronleichnams-Messe des Papstes wurde eine Kommunionbank aufgestellt. Wer beim Papst kommunizierte, empfing das Altarsakrament kniend und auf der Zunge. Im Vatikan beeilte man sich, zu erklären, daß die Kommunionbank keine dauerhafte Einrichtung werde.
Zurück zum Artikel 45 Lesermeinungen:
Dienstag, 27. Mai 2008 17:49
Sozialkatholisch: Hey Frollein Schrottie
Soll ich dir irgendwann eine Handtasche aus Krokodilsleder schenken?
Dienstag, 27. Mai 2008 17:30
Alligatorechse: @ verlogene Frömmler und Pharisäer
…habt Ihr „Sorgen“…??!!!!

Dienstag, 27. Mai 2008 12:19
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Schau dir die Geschichte der Kriche an Herr im Haus waren immer die Bischöfe und nur bei überregionalem Griff Rom ein, erst seit Vat I. wird alles immer mehr Zentral uniformiert geregelt, meines erachtens eines der großen Gründe für den Glaubensverlust.

Ein Erz-Bischof hat es mal probiert und den haben se gleich exkommuniziert.

Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig,

Ja, die Handkommunion wurde von Rom ertrotzt.

die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen,

aber die Bischöfe müssen trotzdem Rom gehorsam sein und das vermisse ich heutzutage leider bei einigen immer mehr.

und der Priester vor Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral.

Siehe Bischöfe.

Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form.

Ja, der Glaubensverlust ist oft auch eine regionale Form, wenn unser Papst langsam und behutsam das Steuer wieder herumreißt hat man das nicht nur zu akzeptieren sondern auch nachzuahmen. Der Eucharistische Glaube hat einen Tiefpunkt erreicht und die viele machen noch nicht einmal mehr eine Kniebeuge vor dem Allerheiligsten wenn sie die Kirche betreten. Wenn die Ehrfurcht vor Gott in der hl. Eucharistie fällt , fällt die Ehrfurcht vor Gott allgemein und damit auch vor seinen Geboten.
Dienstag, 27. Mai 2008 11:30
FioreGraz: @Sozialkatholisch
…habe ich das Gefühl das viele nur nach vorne laufen weil eben alle nach vorne laufen… Den Kommunionempfang kann eben nicht jeder pastoral so regeln wie er gerade will und am Glaubensschwund ist die gegen Rom ertrotzte Handkommunion gewiss auch Teilschuld…

Wie gesagt das Gefühl und gegen rom ertrotz? Die Ultramontane Sichtweise der Stellung Roms und der Zentralismus sind eine sehr junge Fehlentwicklung seit dem Vat I. Schau dir die Geschichte der Kriche an Herr im Haus waren immer die Bischöfe und nur bei überregionalem Griff Rom ein, erst seit Vat I. wird alles immer mehr Zentral uniformiert geregelt, meines erachtens eines der großen Gründe für den Glaubensverlust. Bischöfe haben verlernt verantwortlich zu sein bzw. wurden sogar ihrer Verantwortung enthoben.
Dieser Unformismus bringt nichts, aber um zurückzukommen ich halte es gerade bei solchen Modedingen mit Paulus, wo Anstoß dort lassen, die Konsensrücksichtregelung, gilt aber auch für beide Seiten. Man ja auch nicht in nen orthodoxen Ritus und fängst zu kritisieren an nur weil einige Dinge wenig betont andere dafür mehr betont werden im vergleich zum römischen Ritus. Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig, die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen, und der Priester vor Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral. Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form.

Zum Bauern.

kein Platz mehr.

LG
Fiore
Dienstag, 27. Mai 2008 10:18
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Wie Gott im Endefeckt seinen Heilswillen bei den Heiden wirken lässt, darüber haben wir keine Kenntnis nur Spekulationen.

Das meiste sind natürlich Spekulationen, aber wir wissen das sie an Christus vorbei müssen und das jede Sünde bereut und gebüßt werden muss.

Gerade in der heutigen indivuduellen Zeit kann das Knien sehr wohl unfreie Unterwerfung symbolisieren, während eine demütige Haltung beim stehen eine freies respektvolles annehmen Gottes symbolisieren kann.

Kann, kann wirklich alles sein, aber das sind dann Ausnahmen. Wer die kniende Mundkommunion praktiziert hält in der Regel an Gottes Majestät und Gottes Geboten fest, bei den Handkommunionpraktikanten habe ich das Gefühl das viele nur nach vorne laufen weil eben alle nach vorne laufen… Den Kommunionempfang kann eben nicht jeder pastoral so regeln wie er gerade will und am Glaubensschwund ist die gegen Rom ertrotzte Handkommunion gewiss auch Teilschuld.

(Der Bauer) er lebt nach dem Gewissen dann gibt es die möglichkeit der Rettung. Heilsgewissheit ist das keine aber die Begründung, der Bauer ist ungläubig das verdammt ihn erstmal prinzipiell lehne ich ab, sozusagen den Verdammmungsautonomismus.

Wenn das Gewissen falsch gebildet wurde könnte das schon nicht reichen und jeder Mensch handelt auch mal gegen sein Gewissen, also alle Bauern am Hindukusch sind nicht nur tolle Kerle sondern auch Sünder die der Vergebung Christie bedürfen. Wir dürfen und sollen auch für die Bekehrung der Irrgläubigen beten.
Dienstag, 27. Mai 2008 10:01
Brandenburgis: Die Wertschätzung des Knieens …
bei den Tradis (schließe mich da durchaus ein) resultiert aus dem germanischen Lehnsrecht, wo der Lehensnehmer vor dem Lehensgeber niederkniete um seinen Lehenstitel zu empfangen. Diese Symbolik hat sicherlich auch sexuelle Komponenten.
Dienstag, 27. Mai 2008 09:50
FioreGraz: @Sozialkatholisch
Wie Gott im Endefeckt seinen Heilswillen bei den Heiden wirken lässt, darüber haben wir keine Kenntnis nur Spekulationen.

… sollten wir uns bei der hl. Kommunion wirklich demütig hinknien und ehrfurchtsvoll die Mundkommunion praktizieren.

Jein, diese Praktiken sind auch immer der Mode Unterworfen und Ausdruck eines Zeitverständnisses. Und der Streit, wenn auch nicht in der Vehemenz, ist ja auch nichts neues, das Konzil v. Nicäa verbietet z.B. das Knien an Festtagen und zu Ostern.
Gerade in der heutigen indivuduellen Zeit kann das Knien sehr wohl unfreie Unterwerfung symbolisieren, während eine demütige Haltung beim stehen eine freies respektvolles annehmen Gottes symbolisieren kann. Gerade bei solchen Gesten sollte man „pastoral“ Handeln, hier offenbaren sich Menschen Gott und die sind nun mal Kinder ihrer Zeit mit ihrem Denken.

…in Richtung Heilsautomatismus. Das fehlen seiner subjektiven Sculd kann unsere subbjektive Schuld sein.

Ja schon wenn wir sozusagen am Gewissendefeckt selbst schuld sind, tragen wir für diesen und die „nichtreparatur“ natürlich Verantwortung und ggf. für die Auswirkungen. Aber hier kommt es ja darauf an der Bauer suchte aufdringlich im Rahmen seiner „secta“, und stößt dabei auf Gott bzw. einige Wahrheiten, er lebt nach dem Gewissen dann gibt es die möglichkeit der Rettung. Heilsgewissheit ist das keine aber die Begründung, der Bauer ist ungläubig das verdammt ihn erstmal prinzipiell lehne ich ab, sozusagen den Verdammmungsautonomismus.

LG
Fiore
Dienstag, 27. Mai 2008 09:00
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Seine Heiligkeit können nicht mal wir ertragen, das wir es später können, können wir aufgrund seiner Gnade und die kann erstmal jeden treffen.

Wenn noch nicht einmal wir, denen uns viel von Gottes Wesen durch die hl. Kirche offenbart wurde, Gottes unendliche Heiligkeit kaum ertragen können, dann sind die mit einem falschen Gottesbild ja wirklich absolut missionsbedürftig .
Vor Gottes unendlicher Heiligkeit kann keine Sünde bestehen und alle vorhandene Sünde und alles falsche Gottesverständnis muss vorher im Fegefeuer beseitigt werden.
Wenn außerdem Gottes Heiligkeit so unendlich groß ist, dann sollten wir uns bei der hl. Kommunion wirklich demütig hinknien und ehrfurchtsvoll die Mundkommunion praktizieren.
Dienstag, 27. Mai 2008 07:41
FioreGraz: @Sozialkatholisch
Ich gebe ihnen recht wenn sie meinen wir sind besser dran weil wir den wahren Glauben haben, aber ich meinte menschelnd besser dran. (eben mehr Verantwortung, mehr Arbeit, mehr…)

Schon, aber nicht nur, sich ein Leben lang ein falschem Gottesbild angenähert zu haben kann dazu führen das man später Gottes Heiligkeit nicht ertragen kann und freiwillig den Himmel verlässt.

Seine Heiligkeit können nicht mal wir ertragen, das wir es später können, können wir aufgrund seiner Gnade und die kann erstmal jeden treffen.

Ganz so einfach ist das aber nicht, das geht ja schon in Richtung Heilsautomatismus. Das fehlen seiner subjektiven Sculd kann unsere subbjektive Schuld sein.
Dienstag, 27. Mai 2008 07:22
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Das ist purer Heilsegoismus.

Nein, wir sind nicht besser, sondern besser dran. Wir haben zwar mehr Verantwortung und werden vielleicht strenger gerichtet als der Bauer am Hindukusch, aber trotzdem sind wir besser dran und sollten dafür dankbar sein. Das das für den richtigen Glauben dankbar sein heutzutage mit Worten wie Heilsegoismus abgekanzelt wird ist absolut unmissionarisch.

Sie werden mir sicher zustimmen das die bewusste Ablehnung Gottes zur Verdammnis führt, die Schuld ist sowohl subjektiv wie objektiv vgl. T.v.A.

Schon, aber nicht nur, sich ein Leben lang ein falschem Gottesbild angenähert zu haben kann dazu führen das man später Gottes Heiligkeit nicht ertragen kann und freiwillig den Himmel verlässt.

Somit trifft ihn keine „subjektive“ Schuld, wo ist hier Verdammung?

Ganz so einfach ist das aber nicht, das geht ja schon in Richtung Heilsautomatismus. Das fehlen seiner subjektiven Sculd kann unsere subbjektive Schuld sein.

@ Pascal

Natürlich kann man sich Gnade verdienen, regelmäßiger Gottesdienstbesuch, versuchen die hl. Kommunion würdig und mit würdiger Körperhaltung zu empfangen, , ein ständiges bemühen oft und würdig zu beten, etc…

Übrigens kann man Gnade auch wieder verlieren durch Sünde und auch durch zu große Passivität. Auch wenn alles am Ende ein Geschenk Gottes ist, ist die Gnade nur als Geschenk zu sehen das wahllos vom Himmel fällt protestantischer Käse.
Montag, 26. Mai 2008 21:47
Nachtlaterne: „Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Leben…
„Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt. Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Lost wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.“
Offenbarung 21/6-8
Montag, 26. Mai 2008 21:08
raindance1: Und wer nicht beim Papst kommuniezierte?
Wer beim Papst kommunizierte, empfing das Altarsakrament kniend und auf der Zunge.Und was machte der ganze Rest?…der konnte stehend die Hände ausstrecken…
…Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich…entweder ist es der Leib Christi den alle mit gleicher Ehrfurcht zu empfangen haben oder es ist nur ein Stücken Brot das man nehmen kann wie man Lust hat…insofern ist die „Kniemassnahme“ in Rom eher ein Witz…ein bischen frommes Getue für die Tradiszene…oder sind die Hostien des Papstes mehr Leib Christi als die der restlichen Bischöfe und Priester?
Montag, 26. Mai 2008 18:17
FioreGraz: @Pascal
Sie können also Gott mit einem Sakrileg etwas von seiner Heiligkeit nehmen? Tatsächlich?
Sie können sowas nur subjektiv begehen und damit Gott zurückweisen.
Ob sie jetzt zur Kommunion tanzen, purzelbäume schlagen oder sonst was machen, es wird an Gott nichts ändern.

LG
Fiore
Montag, 26. Mai 2008 17:39
Pascal123: Richtig
Wenn Sie das sagen sieht das der liebe Gott bestimmt auch so.
Das wir Sie nicht gleich gefragt haben.
Da hätten wir aber auch selber drauf kommen können.
Naja jetzt wissen wir es ja, gut das das geklärt ist.
Da gehts mir gleich besser.
Danke Danke Danke
Montag, 26. Mai 2008 17:39
FioreGraz: @Bischofs Sakrileg
lAußer einer Gefühlsbegründung „es ist würdiger“ oder Vulgärtraditionalismus „es war immer so“ gibts nichts. Wie kanns also objektiv ein sakrileg sein?

LG
Fiore
Montag, 26. Mai 2008 17:31
Alois Bischof: Die moderne Form der Handkommunion…
…ist objektiv ein Sakrileg!
Montag, 26. Mai 2008 16:49
FioreGraz: @Sozialkatholisch
Also wenn der Bauer am Hindukusch nicht besser dran wäre wenn er katholisch missioniert werden würde hätte der Herr seine Jünger nicht aufgefordert zu missionieren und zu taufen!

Er hat aufgefordert ja, aber ein „wir sind besser“ ergibt sich daraus nicht, er beruft uns, daraus erwächst mehr Verantwortung und kein von vornherein habens wir besser. Das ist purer Heilsegoismus.

Sie werden mir sicher zustimmen das die bewusste Ablehnung Gottes zur Verdammnis führt, die Schuld ist sowohl subjektiv wie objektiv vgl. T.v.A.

Wo lehnt der Bauer am Hindukusch Gott bewusst ab? In seinem Irrtuum bekennt er ihn ja trotzdem bzw. jene Dinge die in seiner Religion bzw. in der Gottsuche seine Vorväter erkannt haben und welche sich als Warhheitsfunken erweisen. Somit trifft ihn keine „subjektive“ Schuld, wo ist hier Verdammung?

Bez. des religösen Pluralismus gebe ich dir recht, den finde ich selber zum kotzen.

LG
Fiore
Montag, 26. Mai 2008 16:27
Pascal123: Gnade erlange
Zur Freiheit gehört auch Gnade die geschenkt werden kann, aber auch verdient werden kann.

Gnade verdient man sich nicht woher haben sie das denn??
Gnade ist ein Geschenk Gottes völlig ohne Gegenleistung einfach weil er Sie uns zuteil werden lassen möchte und kann.
Gnade zu erlangen liegt einzig im ermessen Gottes.
Gnade kann man sich nicht verdienen, Gnade erfährt man durch die Güte Gottes. Beim erlangen von Gnade ist man“auf gedeih und verderben Gottes Wille ausgeliefert“, wenn man das so sagen möchte.
Ich kann mein Leben lang Sündlos leben, die Gesetze Gottes achten, wenn Ihm nicht gefällt was er sieht, wird das mit der Gnade nichts.
Das gerade ist es doch das man Gott vertrauen muss und auf sein Gnadengeschenk hoffen muss, das kann man nicht „einklagen“ oder sich verdienen.
Montag, 26. Mai 2008 15:56
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Also wenn der Bauer am Hindukusch nicht besser dran wäre wenn er katholisch missioniert werden würde hätte der Herr seine Jünger nicht aufgefordert zu missionieren und zu taufen! Für Viele die möglicherweise am Hindukusch verloren gehen könnten wir u.U. später zur Verantwortung gezogen werden. Die Freiheit die wir haben bezieht sich auch auf dem Nächsten, wenn wir die Wahrheit haben sollten wir sie auch dem Anderen gönnen. Die Mission der röm/kath. Kirche ist fast vollkommen zum erliegen gekommen obwohl sie früher mal mit die eifrigste und beste war. Ein Grund für das zurückgehen der Mission ist das sowieso jeder in den Himmel kommt und der Bauer am Hindukusch schon sehen soll wie er mit seiner Irrlehre zurechtkommt weil Gott ja so barmherzig ist und genau weiß das dieser Bauer nicht die Möglichkeit hatte die Wahrheit zu erkennen. Das ist eine Vergewaltigung der persönlichen Freiheit durch persönliche Faulheit. Auch das immer mehr gesagt wird das Gott als Bruder und menschgewordener Gott unsere Nöte und Schwächen genau kennt und uns deshalb alles vergibt. Um Gott wieder als Majestät zu sehen sind Kniebänke nun mal sehr hilfreich und würden helfen den Menschen die von Gott geschenkte Freiheit wieder mehr auf ihn auszurichten, natürlich nur wenn man will.
Zur Freiheit gehört auch Gnade die geschenkt werden kann, aber auch verdient werden kann.
Montag, 26. Mai 2008 15:17
FioreGraz: @Marcelus, Sozialkatholisch
@Marcelus
Ich negiere weder das persönliche, noch das allgemeine Gericht sondern nur die selektive traditionelle Rache und Vertröstungs Lehre davon, die in der Regel mit der Lehre bicht bei Paulus und die Vätern beginnt sonder wenn man Glück hat von 1500 aufwärts (in der Regel aber erst ab 1900).

@Sozialkatholisch
Also eines der Attribute ist Allgerecht? Hmm, Gott ist mit der Vernunft erkennbar und jede kleine Kind wird dir sagen das die Pechgehabt Lehre wohl kaum Allgerecht ist, geschweige denn das sie den umfassenden Heilswillen Gottes wiederspiegelt. Ist das sowas wie ne aristokratische Blaublutlehre? Göttlicher Rassismus?
Wenn man schon davon ausgeht wer ist eigentlich Schuld am Nichtwissen des Bauern am Hindukusch? Sind wir zur Verkündigung berufen oder nicht?
Nein den Vorteil hat er wenn er Versucht mit seinen Mitteln Gott zu finden soweit dies ohne Offenbarung möglich ist. Wir Christen haben das Bummerl, wir haben die Gnade und schlagen sie womöglich aus. Wenn dieser Bauer bekehrt hätte werden können und nur weils politischer koreckt wäre keine Missionare zu schicken es nicht wurde, trifft die Schuld uns nicht ihn. Die Gnade der Erwählung die wir haben bringt mehr Verantwortung (vgl. Geschichte Israels).

Zu „Zur Freiheit verdammt“ (es war doch Satre) ich zitierte nur und er ist nunmal ein sehr pesimistischer Atheist und sieht das ganze weniger positiv, zumindest hat er erkannt das der Mensch in seiner Freiheit selbst verantwortlich ist.

LG
Fiore
Montag, 26. Mai 2008 15:13
Jeder nach seinen Möglichkeiten, wenn man mit wenig, aber mit Liebe zum Herrn eine Kirche schmückt dann kann das auch sehr schön werden. Wenn man aber Liebe zum Herrn hat wird man sich den Gottesdienstraum auch etwas kosten lassen, natürlich nur wenn man was hat.
Ich liebe Jesuitische Kirchen wo für Gott einfach nichts kostbar und schön genug sein kann genauso wie franziskanische Kirchen in ärmeren Gegenden der Welt die aber dann doch mit Blumen und einfachen Gemälden und Figuren durch ihre liebevolle Anordnung bestechen. Beide Gottesdienstraumformen können eine Liebe zum Herrn wiederspiegeln.
Montag, 26. Mai 2008 14:55
Pascal123: Was ein Quatsch
Der Gottesdienstschmuck und die Körperhaltung der Gläubigen spiegeln beinahe fast immer die Herzenshaltung der Gemeinde wieder.

Und was ist mit Afrika oder Urwaldgebieten, wo die Gläubigen gar nicht die Möglichkeit haben Ihre Kirche aufwendig zu schmücken??
Die haben Pech gehabt oder sind von vornerein nicht so gläubig und demütig, oder was??
Wie blöde ist das denn?
Was ist mit alten Menschen die nicht mehr Knien können??
Die sind auch Arm dran oder was??
Da denkt man sich anstellen von „ oh weh die armen alten leuute, die können das ja gar nicht mehr“ denkt man sich dann“ Oh jemine die sind aber nicht gläubig, die Knien ja nicht nieder“??

Sie schließen also von einer reich geschmückten Kirche auf die Glaubenshaltung der Menschen, wenn das nicht oberflächlich ist, was dann??
Damit können Sie aber auch böse aufs Maul fallen, oder nicht??
Also ist ihnen doch die äußerliche Form und Ausprägung des Kirchenschmuckes wichtiger als innere Hezenseinstellung??
Ich weiß Sie sagten beinahe fast immer, wenn das immer aber nur beinahe gilt warum ist es dann überhaupt wichtig??
Sie können sich dan nie der inneren Herzenseinstellung sicher sein, dann können Sie das Schubladen denke doch auch gleich sein lassen, dann ist das doch sehr relativ zu sehen, oder nicht??
Montag, 26. Mai 2008 14:20
Marcelus: @FioreGraz: Wenn Sie die katholische Lehre vom persönlichen Gericht und vom Weltgericht „wegreden“
wollen, dann sind Sie einfach nicht katholisch.
Montag, 26. Mai 2008 14:19
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Natürlich haben Christen einen Zusatzbonus, allein schon durch die Gnade der Taufe und der kleine Bauer vom Hindukusch kann natürlich auch errettet werden, er hat es trotzdem schwerer sich auf den wahren Gott auszurichten, weil die Wahrheit dort doch recht spärlich gesät ist.
Der Katholizismus steht zwischen der zwanghaften Gesetzlichkeit des Islams und zur gnadenlosen Freiheit die da endet „Tu was du willst und du bist frei!“

Zwangsrettung gibts nicht und auch wenns (glaube ich) von Camus stammt „Wir sind zur Freiheit verurteilt“ stimmt das leider auch so.

Also ich bin nicht zur Freiheit verurteilt, ich bin zur Freiheit berufen, ich könnte wenn ich wollte mich immer noch gegen Gott entscheiden, aber das will ich nicht!

@ Pascal
Jetzt misst du aber gewaltig mit zweierlei Maß, wir Katholiken sind nicht besser, wir Katholiken sind aber besser dran!
Der Gottesdienstschmuck und die Körperhaltung der Gläubigen spiegeln beinahe fast immer die Herzenshaltung der Gemeinde wieder.
Montag, 26. Mai 2008 14:06
Pascal123: @Sozialkatholisch
Ach und Sie wissen was meine Nächstenliebe bedeutet und was ich für Sünden gut heiße:
Interesant gehen Sie doch zu 9Live da sizen auch Obskure Alleswisser.

Das Gott will das sich jedes Knie einmal vor Ihm beugt, was soll uns das sagen?? Dieses gebeugte Knie jkann auch am Tag des Gerichtes kommen, mit Demut und ehrlich reuigem Herzen.
Das wir hier nicht schimpfen hat auch keiner behauptet, also legen Sie mir nichts in den mund was ich nicht gsagt habe. Allerdings macht es einen emminenten Unterschied ob sich hier Atheisten wehren und kontra geben, oder ob „Christen“ hier beleidigen, schmähen. Mordvorschläge machen und genau wissen das dies gegen Ihre Region und Gottesgebote verstößt. Aber der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel. Wenn ich mich größer und christlicher Darstelle als ich wirklich bin lenke ich Gott vielleicht von meinem hohlem Glauben ab, hauptsache ich habe möglichst sichtbar das Knie gebeugt und vor aller Augen die Hostie auf der Zunge empfange, was sind da schon die anderen Sünden wider die Nächsten und Gottesliebe.
Christ sein heisst Glauben leben in Wort und Tat, und leben Sie Ihren Glauben? Tun Sie Ihrem Nächsten selbstlos etwas gutes. Widmen Sie Ihre Zeit Ihrem Obdachlosem Nachbarn??
Maulchrist kann jeder sein und lenkt doch nur von fehlenden Glauben ab.
Solange ich aufrichtig Gotteswerk auf Erden verrichte, ist es Gott egal ob da dicke Kerzen stehen und in welcher Körperhaltung ich Gemeinschaft mit ihm feiere
Montag, 26. Mai 2008 14:04
ExBochumer †: Warum dann diese „Theater“?
Bei der jüngsten Fronleichnams-Messe des Papstes wurde eine Kommunionbank aufgestellt. Wer beim Papst kommunizierte, empfing das Altarsakrament kniend und auf der Zunge. Im Vatikan beeilte man sich, zu erklären, daß die Kommunionbank keine dauerhafte Einrichtung werde.

Nochmals die Frage: Warum dann dieses Theater?

Ein Spektakel anscheinbar. – Warum dann dieses Theater?

Warum dann dieses Theater?
Warum dann dieses Theater?
Warum dann dieses Theater?

In der Hoffnung auch von Rom gehört zu werden, ob dieses Theaters.

Exbo
Montag, 26. Mai 2008 13:22
Es wurde zurecht darauf hingewiesen, das hier von Traditionalisten Seiten der Eindruck erweckt wird das man eher zum Heil kommt und (wo)? eher Gott gefällig lebt und ist, wenn möglich viel Firlefanz veranstaltet wird.

Es wurde zurecht darauf hingewiesen das eure Nächstenliebe oft nur Selbstliebe und das Gutheißen von irgendwelchen Sünden ist.

Zur Körperhaltung bei der hl. Kommunion, die Körperhaltung sollte die innere Haltung widerspiegeln, natürlich kann man stolz knien und demütig stehen, aber das sind doch Ausnahmen. Das Hinknien ist auch so ein Demutsakt das Leute die nicht mehr an die hl. Wandlung glauben ihre Meinung hinterfragen und für Ungläubige die das sehen ist das ein Glaubenszeugnis.

Glauben Sie wirklich das es Gott interessiert welche Körperhaltung Sie einnehmen solange Ihr Herz aufrichtig ist.

Natürlich, glaube ich das, Gott selbst sagt das sich jedes Knie einmal vor ihm beugen muss, das würde er ja nicht sagen wenn ihm dieses Zeichen der Annerkennung seiner göttlichen Majestät egal wäre.

Wie LandorganistII gesagt hat hier wird gerne getrötet und beleidigt und beschimpft uns sich über falsche Kerzen, Decken und falsche Körperhaltung gestritten

Schimpfn tun die anderen genauso, da dürft ihr euch eure Hände nicht in Unschuld waschen und nach Jakobus gehören zum Glauben auch Werke und das ist eine Kirche würdig und schön zu gestallten. Eure Nächstenliebe ist oft nur Trug, das habe ich eben hier gesagt aber Dorftröte und KoKG wollen das ja nicht hören.
Montag, 26. Mai 2008 13:21
FioreGraz: @Sozialkatholisch, Marcelus
Also ich verwende mich nicht gegen das Gericht aber gegen alzu einfache menschlich orientierte Gerichtsvorstellung, welche sozusagen ein genaues Prozedere ala gut/schlecht/mittel vorsehen, und den Christen einen „Zusatzgnadenbonus“ vorgeben, der kleine Bauer vom Hindukusch hatte halt mal Pech. Gebt da noch die großäugige Huris dazu und ihr könnt gleich zum Islam konvertieren.
Es ist ein Gnadengericht zur (wieder)herstellung und Vervolkommung des Menschen. Das dabei jene die Gott vollen Bewusstseins ablehnen gerichtet werden ist logische Konsequenz einer Selbstverurteilung, wer den Heilswillen Gottes bewußt ablehnt wird logischerweise nicht gerettet werden. Zwangsrettung gibts nicht und auch wenns (glaube ich) von Camus stammt „Wir sind zur Freiheit verurteilt“ stimmt das leider auch so.

Zur Faustyna) Privatoffenbarung etc., und auch hier gilt eine Inspiration Gottes, alles was er uns zeigt und erfahren lässt erfahren wir immer noch als schwache Menschen und durch diese Brille. Der von den Vätern erklärte 4fache SChriftsinn ist auch hier sinngemäs anzuwenden. Mann kann nicht sagen die Schrift ist „nur“ inspiriert, und ein paar Heilige haben das Glück einer klaren uninterpretierbaren Diktion, dann kön’ma gleich die Schrift in den Lokus werfen, weil die POs sind ja viel genauer. Wozu überhaupt ne Schrift besser ein Orakel von Rom.

LG
Fiore
Montag, 26. Mai 2008 13:01
Pascal123: Ach Sozialkatholisch
Davon hat doch keiner gesprochen, was Sie hier anführen.
Wo wird denn Euthanasie betrieben??

Es wurde zurecht darauf hingewiesen, das hier von Traditionalisten Seiten der Eindruck erweckt wird das man eher zum Heil kommt und eher Gott gefällig lebt und ist, wenn möglich viel Firlefanz veranstaltet wird.
Solange ich mich beim Abendmahl mit freudigem Herzen Teilhabe an der Gemeinschaft mit Gott,ist meine Körperhaltung doch egal.
Natürlich kann das knien Ausdruck von tiefer Demut sein, dies kann aber ebendfalls stehend auch der Fall. Leider wird aber impliziert das Knien die einzig wahre Gottgefällig Variante ist.
Warum sollte das so sein??
Weil Sie das gerne so hätte??
Oder weil man das so macht??

Glauben Sie wirklich das es Gott interessiert welche Körperhaltung Sie einnehmen solange Ihr Herz aufrichtig ist.
Glauben Sie wirklich die Form und Anzahl der Kerzen ist für Gott wichtig??
Wohl eher ist es Ihr persönlicher Geschmack der Sie zu dieser Ansicht führt, weil es Tradition ist, weil es für Sie Ausdruck größeren Frömmigkeit ist, weil Ihnen das besser gefällt.
Aber wirklich wichtig und Heilsbringen dürfte das nicht sein.
Wie LandorganistII gesagt hat hier wird gerne getrötet und beleidigt und beschimpft uns sich über falsche Kerzen, Decken und falsche Körperhaltung gestritten. Aber wirkliches Leben des Werkes Christi tritt dadurch nicht zutage, Nächstenliebe scheint völlig egal zu sein solange genügend Kerzen da sind und man sich hinkniet.
Ist das Jesu Werk für Sie??
Montag, 26. Mai 2008 12:51
Sozialkatholisch: Ei du kleine dusslige Dorftröte
Quiekst du jetzt so erbärmlich weil du immer mehr merkst das du Torfkopp auf dem Hozweg bist?
Mach dir nichts raus, unser Herr ist barmherzig jedem gegenüber der umkehrt, aber vielleicht bist du ja sogar zum umkehren zu blöde, armer Wicht.
Montag, 26. Mai 2008 12:49
Wenn Sie dem Thema nicht folgen können, sollten Sie besser schweigen. Verschwinden Sie in Ihren Tümpel und quaken Sie dort weiter, Sie Miesling!
Montag, 26. Mai 2008 12:01
Sozialkatholisch: Jaja, die Nächstenliebe der Selbsliebenden –--
ist doch eigentlich sehr lieblos, es darf abgetrieben werden weil die arme Frau sich ja sonst größere Kleider kaufen müsste, es darf euthanisiert werden weil der arme alte Mann ja sowieso keinen Spaß mehr im Leben haben kann, aber gnadenlos weiter konsumien auf Kosten der armen, das ist näturlich auc h Nächstenliebe.
Und vor allem darf man für Gott nichts mehr schön und ehrfürchtig machen, weil Gott ist ja schließlich auch nur einer von uns.
Montag, 26. Mai 2008 11:50
LandorganistII: Ohne Christus?
Wer hat davon gesprochen? Ich nicht!
Montag, 26. Mai 2008 11:39
Marcelus: @LandorganistII: Sie zeigen nur, daß Sie von Gott und Christus keine Ahnung haben
Niemand kann gerettet werden, wenn nicht durch Christus.
Gute Taten ohne Christus sind vor Gott wertlos.
Montag, 26. Mai 2008 11:37
LandorganistII: Scheißegal,
ob man sich um seinen Nächsten kümmert oder nicht, egal ob man sich angesichts des vielfachen Elends in der Welt engagiert oder nicht, Hauptsache man empfängt die Kommunion knieend und nicht aus der Hand. Hauptsache, das Spitzendeckchen ist gebügelt und das (der?) Manipel gewaschen, das reicht für einen Freispruch vor dem jüngsten Gericht. Ja, die Tradi-Welt ist schon recht einfach.
Montag, 26. Mai 2008 11:04
Marcelus: Wer in der Gnade Gottes in Seiner von Gott festgelegten Todesstunde angetroffen wird,
der erlangt auch die ewige Errettung –
aller anderen Menschen werden durch Gottes strenge Gerechtigkeit bestraft.
Es gibt das Tor der Barmherzigkeit und das Tor der Gerechtigkeit, durch eines von beiden muß jeder Mensch einmal durchgehen: siehe auch die Privatoffenbarung Jesu Christi an die hl. Sr. Faustyna Kowalska v. Krakau.
Montag, 26. Mai 2008 11:03
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Wo Gericht ist da werden nun mal auch Urteile gesprochen, viele denken heute das alle von Gott einen Pauschalfreispruch bekommen oder sie denken, das man selber ja nicht so schlimm ist weil man ja keinen totgeschlagen hat.
Dieses denken spiegelt sich auch im Kommunionempfang wieder, wo man Gott nicht ehrfurchtsvoll als Majestät begegnet (kniende Mundkommunion), sonder ehr als Bruder und Kamerad (Handkommunion aus x-beliebigen Händen).
Gott wird oft barmherzig richten, er wird aber auch gerecht richten. Wer Sünde gutgeheißen hat und nicht dagegen angegangen ist wird verurteilt werden, wenn er Glück hat zu ein par Jahren Fegefeuer wo diese Sünde wegbrennen muss.
Gott ist nicht auf Teufel komm raus barmherzig, es kommt nicht jeder in den Himmel, wer etwas anderes sagt der Lügt.
Montag, 26. Mai 2008 10:52
FioreGraz: @Sozialkatholisch
Nach meinem Glaubensbekenntnis wird Jesus aber Wiederkommen um die Lebenden und um die Toten zu richten.

Ja nur wird es ein

– ultragerechtes Strafgericht, dann ist niemand gerechtfertigt

– oder ein rechtfertigendes Gnaden- und Heilsgericht seitens Gott, dann schauen die Kriterien ganz anders aus

Wer von einem rächenden Gericht am Ende der Zeit ausgeht, pervertiert das Wesen Gottes ins antitrinitarische und sieht in seinem bisheriges Handeln nur einen netten, bedeutungslosen Mumenschanz.

LG
Fiore
Montag, 26. Mai 2008 10:18
Wer einem Draufhauhinwegfeggottesbild anhangt, soll Heide oder Moslem werden, die haben solche Gerichtsvorstellungen, aber diese Sicht ist antitrinitarisch.

Nach meinem Glaubensbekenntnis wird Jesus aber Wiederkommen um die Lebenden und um die Toten zu richten.
Montag, 26. Mai 2008 10:04
Komma: @fioreGraz
Der Herr hat aber auch den Tempel seines Vaters mit einer Peitsche „gereinigt“ – es darf auch so etwas wie „heiligen Zorn“ geben!!

Und dafür gibt es heutzutage leider insbesondere in der Kirche in Deutschland genügend Anlass.
Montag, 26. Mai 2008 10:04
monti: @Fiore
Ich meinte mit „Hinwegfegen“ nicht das göttliche Gericht. Ich würde mir nur wünschen (obwohl ich in keinster Weise Traditionalist bin), dass Menschen wie Gotthard weniger Einfluss in der Kirche bekämen, dass Priester und Bischöfe mehr Rückgrat bekämen und auch mal bereit wären, um des Glaubens willen, Medienschelte wegzustecken, ja diese als Kompliment anzusehen.
Wenn für Christen das Evangelium „Evangelium“ ist, wie ist dann das Wort Christi zu verstehen :„Keiner kommt zum Vatter denn durch mich. (oder so ähnlich) ? Wieso gibt die Kirche dies auf ? Denn letztendlich tut sie das ja, wenn sie nicht mehr für andere Religionen betet, damit diese auch das Heil erlangen.
Montag, 26. Mai 2008 09:58
FioreGraz: …hinweggefegt werden mögen
Tja die einen sehen in Gott nen billigen heidnischen Rachegott.
Die Kirche jedoch versteht unter Gott jenen der aufrichtet, erleuchtet, erlöst und Gnade gewährt, das Gericht ist auch unter diesem Gesichtspunkten zu sehen. Für Tradis sollte hier gerade das „oremus et pro Iudaeis Ut Deus et Dominus noster illuminet corda eorum, ut agnoscant Iesum Christum salvatorem omnium hominum.“ ein Bespiel sein.
Wer einem Draufhauhinwegfeggottesbild anhangt, soll Heide oder Moslem werden, die haben solche Gerichtsvorstellungen, aber diese Sicht ist antitrinitarisch.

LG
FioreGraz
Montag, 26. Mai 2008 09:57
Krak des Chevaliers: hilflose Gesten
Insgesamt erscheint das Wirken des Hl. Vaters in Bezug auf die Liturgie eher hilflos. Der Wille, den Verfall der Liturgie und der eucharistischen Ehrfurcht zu bremen ist zwar da, aber nicht die Kraft, diese Einsichten auch durchzusetzen. Schon beim geringsten Widerstand macht man einen Rückzieher und erklärt, dass Alter Messritus und Kommunionbank um Gottes Willen nicht zur Norm werden soll.
Montag, 26. Mai 2008 09:45
monti: Gott schenke diesem Papst
ein langes Leben !
Auf dass die Gotthards dieser Welt wie in einem Wirbelsturm hinweggefegt werden mögen !
Montag, 26. Mai 2008 09:30
iustus: Vorbild statt Gebot
Wem wäre denn mit einer Vorschrift geholfen? Eine solche Vorschrift würde das Schicksal vieler anderer teilen, die in dem Dokument Redemptionis Sacramentum aufgführt sind. Sie wäre schlicht sinnlos.

Viel, viel wichtiger ist das Vorbild, das der Heilige Vater nun gegeben hat. Er macht deutlich: Viele Kerzen auf dem Altar, Kommunionbank und sogar die Zelebration am Hochaltar ist nichts Anrüchiges, sondern MODERN.
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