Bei der jüngsten Fronleichnams-Messe des Papstes wurde eine Kommunionbank aufgestellt. Wer beim Papst kommunizierte, empfing das Altarsakrament kniend und auf der Zunge. Im Vatikan beeilte man sich, zu erklären, daß die Kommunionbank keine dauerhafte Einrichtung werde.
Kommunionbank in der Papstmesse
(kreuz.net, Vatikan) Am Fronleichnamsfest wurden die rund fünfzig Gläubigen, welche die Heilige Kommunion
vom Papst empfingen, gebeten, sich auf einem Schemel niederzuknien und die Heilige Kommunion auf die Zunge
zu empfangen.
Der Knieschemel sei allerdings nur eine Lösung für das Fronleichnamsfest gewesen, erklärte
der päpstliche Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, in einem Email an ‘Catholic News Service’. Für
die Zukunft „werden wir sehen“ – schrieb der Prälat.
Der Sekretär der Liturgiekongregation, Erzbischof
Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don, sagte, daß diesbezüglich keine neuen Normen zu erwarten seien.
Es werde gegenwärtig nicht darüber diskutiert, ob Gläubige, die beim Papst die Kommunion empfangen,
dafür künftig knien müssen oder den Leib Christi nur auf die Zunge empfangen können.
Dennoch begrüßte
der Erzbischof „die Geste“ des Heiligen Vaters am Fronleichnamsfest. Sie unterstreiche, daß wir den Herrn,
den wir empfangen, anbeten: „Ich hoffe, diese Praxis verbreitet sich.“
Auch der Vize-Direktor des vatikanischen
Pressesaales, Passionistenpater Ciro Benedettini, glaubt nicht an eine permanente Änderung der Praxis,
wie der Papst die Kommunion austeilt.
Gemäß den derzeitigen Regeln könnten die Gläubigen die Kommunion
im Stehen oder auf die Hand empfangen.
Die Vorgangsweise während der Fronleichnamsmesse empfindet Pater
Benedettini als Beispiel für eine liturgische Verbindung von Altem und Neuen, um die Kontinuität mit
der Vergangenheit auszudrücken.
Der Papst selber betonte in seiner Fronleichnams-Predigt, wie wichtig
es ist, vor dem Allerheiligsten zu knien: „Den Leib Christi anzubeten heißt, zu glauben, daß in dem
Stück Brot wirklich Christus gegenwärtig ist.“
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@ FioreGraz Schau dir die Geschichte der Kriche an Herr im Haus waren immer die Bischöfe und nur bei
überregionalem Griff Rom ein, erst seit Vat I. wird alles immer mehr Zentral uniformiert geregelt, meines
erachtens eines der großen Gründe für den Glaubensverlust. Ein Erz-Bischof hat es mal probiert und
den haben se gleich exkommuniziert. Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig, Ja, die Handkommunion wurde
von Rom ertrotzt. die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen, aber die Bischöfe müssen trotzdem
Rom gehorsam sein und das vermisse ich heutzutage leider bei einigen immer mehr. und der Priester vor
Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral. Siehe Bischöfe. Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion
sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form. Ja, der Glaubensverlust ist oft auch eine regionale Form,
wenn unser Papst langsam und behutsam das Steuer wieder herumreißt hat man das nicht nur zu akzeptieren
sondern auch nachzuahmen. Der Eucharistische Glaube hat einen Tiefpunkt erreicht und die viele machen
noch nicht einmal mehr eine Kniebeuge vor dem Allerheiligsten wenn sie die Kirche betreten. Wenn die Ehrfurcht
vor Gott in der hl. Eucharistie fällt , fällt die Ehrfurcht vor Gott allgemein und damit auch vor seinen
Geboten.
@Sozialkatholisch …habe ich das Gefühl das viele nur nach vorne laufen weil eben alle nach vorne laufen…
Den Kommunionempfang kann eben nicht jeder pastoral so regeln wie er gerade will und am Glaubensschwund
ist die gegen Rom ertrotzte Handkommunion gewiss auch Teilschuld… Wie gesagt das Gefühl und gegen rom
ertrotz? Die Ultramontane Sichtweise der Stellung Roms und der Zentralismus sind eine sehr junge Fehlentwicklung
seit dem Vat I. Schau dir die Geschichte der Kriche an Herr im Haus waren immer die Bischöfe und nur
bei überregionalem Griff Rom ein, erst seit Vat I. wird alles immer mehr Zentral uniformiert geregelt,
meines erachtens eines der großen Gründe für den Glaubensverlust. Bischöfe haben verlernt verantwortlich
zu sein bzw. wurden sogar ihrer Verantwortung enthoben. Dieser Unformismus bringt nichts, aber um zurückzukommen
ich halte es gerade bei solchen Modedingen mit Paulus, wo Anstoß dort lassen, die Konsensrücksichtregelung,
gilt aber auch für beide Seiten. Man ja auch nicht in nen orthodoxen Ritus und fängst zu kritisieren
an nur weil einige Dinge wenig betont andere dafür mehr betont werden im vergleich zum römischen Ritus.
Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig, die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen, und der
Priester vor Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral. Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion
sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form. Zum Bauern. kein Platz mehr. LG Fiore
@ FioreGraz Wie Gott im Endefeckt seinen Heilswillen bei den Heiden wirken lässt, darüber haben wir
keine Kenntnis nur Spekulationen. Das meiste sind natürlich Spekulationen, aber wir wissen das sie an
Christus vorbei müssen und das jede Sünde bereut und gebüßt werden muss. Gerade in der heutigen indivuduellen
Zeit kann das Knien sehr wohl unfreie Unterwerfung symbolisieren, während eine demütige Haltung beim
stehen eine freies respektvolles annehmen Gottes symbolisieren kann. Kann, kann wirklich alles sein, aber
das sind dann Ausnahmen. Wer die kniende Mundkommunion praktiziert hält in der Regel an Gottes Majestät
und Gottes Geboten fest, bei den Handkommunionpraktikanten habe ich das Gefühl das viele nur nach vorne
laufen weil eben alle nach vorne laufen… Den Kommunionempfang kann eben nicht jeder pastoral so regeln
wie er gerade will und am Glaubensschwund ist die gegen Rom ertrotzte Handkommunion gewiss auch Teilschuld.
(Der Bauer) er lebt nach dem Gewissen dann gibt es die möglichkeit der Rettung. Heilsgewissheit ist das
keine aber die Begründung, der Bauer ist ungläubig das verdammt ihn erstmal prinzipiell lehne ich ab,
sozusagen den Verdammmungsautonomismus. Wenn das Gewissen falsch gebildet wurde könnte das schon nicht
reichen und jeder Mensch handelt auch mal gegen sein Gewissen, also alle Bauern am Hindukusch sind nicht
nur tolle Kerle sondern auch Sünder die der Vergebung Christie bedürfen. Wir dürfen und sollen auch
für die Bekehrung der Irrgläubigen beten.
Die Wertschätzung des Knieens … bei den Tradis (schließe mich da durchaus ein) resultiert aus dem
germanischen Lehnsrecht, wo der Lehensnehmer vor dem Lehensgeber niederkniete um seinen Lehenstitel zu
empfangen. Diese Symbolik hat sicherlich auch sexuelle Komponenten.
@Sozialkatholisch Wie Gott im Endefeckt seinen Heilswillen bei den Heiden wirken lässt, darüber haben
wir keine Kenntnis nur Spekulationen. … sollten wir uns bei der hl. Kommunion wirklich demütig hinknien
und ehrfurchtsvoll die Mundkommunion praktizieren. Jein, diese Praktiken sind auch immer der Mode Unterworfen
und Ausdruck eines Zeitverständnisses. Und der Streit, wenn auch nicht in der Vehemenz, ist ja auch nichts
neues, das Konzil v. Nicäa verbietet z.B. das Knien an Festtagen und zu Ostern. Gerade in der heutigen
indivuduellen Zeit kann das Knien sehr wohl unfreie Unterwerfung symbolisieren, während eine demütige
Haltung beim stehen eine freies respektvolles annehmen Gottes symbolisieren kann. Gerade bei solchen Gesten
sollte man „pastoral“ Handeln, hier offenbaren sich Menschen Gott und die sind nun mal Kinder ihrer Zeit
mit ihrem Denken. …in Richtung Heilsautomatismus. Das fehlen seiner subjektiven Sculd kann unsere subbjektive
Schuld sein. Ja schon wenn wir sozusagen am Gewissendefeckt selbst schuld sind, tragen wir für diesen
und die „nichtreparatur“ natürlich Verantwortung und ggf. für die Auswirkungen. Aber hier kommt es ja
darauf an der Bauer suchte aufdringlich im Rahmen seiner „secta“, und stößt dabei auf Gott bzw. einige
Wahrheiten, er lebt nach dem Gewissen dann gibt es die möglichkeit der Rettung. Heilsgewissheit ist das
keine aber die Begründung, der Bauer ist ungläubig das verdammt ihn erstmal prinzipiell lehne ich ab,
sozusagen den Verdammmungsautonomismus. LG Fiore
@ FioreGraz Seine Heiligkeit können nicht mal wir ertragen, das wir es später können, können wir aufgrund
seiner Gnade und die kann erstmal jeden treffen. Wenn noch nicht einmal wir, denen uns viel von Gottes
Wesen durch die hl. Kirche offenbart wurde, Gottes unendliche Heiligkeit kaum ertragen können, dann sind
die mit einem falschen Gottesbild ja wirklich absolut missionsbedürftig . Vor Gottes unendlicher Heiligkeit
kann keine Sünde bestehen und alle vorhandene Sünde und alles falsche Gottesverständnis muss vorher
im Fegefeuer beseitigt werden. Wenn außerdem Gottes Heiligkeit so unendlich groß ist, dann sollten wir
uns bei der hl. Kommunion wirklich demütig hinknien und ehrfurchtsvoll die Mundkommunion praktizieren.
@Sozialkatholisch Ich gebe ihnen recht wenn sie meinen wir sind besser dran weil wir den wahren Glauben
haben, aber ich meinte menschelnd besser dran. (eben mehr Verantwortung, mehr Arbeit, mehr…) Schon,
aber nicht nur, sich ein Leben lang ein falschem Gottesbild angenähert zu haben kann dazu führen das
man später Gottes Heiligkeit nicht ertragen kann und freiwillig den Himmel verlässt. Seine Heiligkeit
können nicht mal wir ertragen, das wir es später können, können wir aufgrund seiner Gnade und die
kann erstmal jeden treffen. Ganz so einfach ist das aber nicht, das geht ja schon in Richtung Heilsautomatismus.
Das fehlen seiner subjektiven Sculd kann unsere subbjektive Schuld sein.
@ FioreGraz Das ist purer Heilsegoismus. Nein, wir sind nicht besser, sondern besser dran. Wir haben zwar
mehr Verantwortung und werden vielleicht strenger gerichtet als der Bauer am Hindukusch, aber trotzdem
sind wir besser dran und sollten dafür dankbar sein. Das das für den richtigen Glauben dankbar sein
heutzutage mit Worten wie Heilsegoismus abgekanzelt wird ist absolut unmissionarisch. Sie werden mir sicher
zustimmen das die bewusste Ablehnung Gottes zur Verdammnis führt, die Schuld ist sowohl subjektiv wie
objektiv vgl. T.v.A. Schon, aber nicht nur, sich ein Leben lang ein falschem Gottesbild angenähert zu
haben kann dazu führen das man später Gottes Heiligkeit nicht ertragen kann und freiwillig den Himmel
verlässt. Somit trifft ihn keine „subjektive“ Schuld, wo ist hier Verdammung? Ganz so einfach ist das
aber nicht, das geht ja schon in Richtung Heilsautomatismus. Das fehlen seiner subjektiven Sculd kann
unsere subbjektive Schuld sein. @ Pascal Natürlich kann man sich Gnade verdienen, regelmäßiger Gottesdienstbesuch,
versuchen die hl. Kommunion würdig und mit würdiger Körperhaltung zu empfangen, , ein ständiges bemühen
oft und würdig zu beten, etc… Übrigens kann man Gnade auch wieder verlieren durch Sünde und auch
durch zu große Passivität. Auch wenn alles am Ende ein Geschenk Gottes ist, ist die Gnade nur als Geschenk
zu sehen das wahllos vom Himmel fällt protestantischer Käse.
„Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Leben…
„Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt.
Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein. Aber die
Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und
alle Lügner – ihr Lost wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.“ Offenbarung
21/6-8
Und wer nicht beim Papst kommuniezierte? Wer beim Papst kommunizierte, empfing das Altarsakrament kniend
und auf der Zunge. Und was machte der ganze Rest?…der konnte stehend die Hände ausstrecken… …Wer
nicht für mich ist, der ist gegen mich…entweder ist es der Leib Christi den alle mit gleicher Ehrfurcht
zu empfangen haben oder es ist nur ein Stücken Brot das man nehmen kann wie man Lust hat…insofern ist
die „Kniemassnahme“ in Rom eher ein Witz…ein bischen frommes Getue für die Tradiszene…oder sind die
Hostien des Papstes mehr Leib Christi als die der restlichen Bischöfe und Priester?
@Pascal Sie können also Gott mit einem Sakrileg etwas von seiner Heiligkeit nehmen? Tatsächlich? Sie
können sowas nur subjektiv begehen und damit Gott zurückweisen. Ob sie jetzt zur Kommunion tanzen, purzelbäume
schlagen oder sonst was machen, es wird an Gott nichts ändern. LG Fiore
Richtig Wenn Sie das sagen sieht das der liebe Gott bestimmt auch so. Das wir Sie nicht gleich gefragt
haben. Da hätten wir aber auch selber drauf kommen können. Naja jetzt wissen wir es ja, gut das das
geklärt ist. Da gehts mir gleich besser. :)3 Danke Danke Danke :(3
@Bischofs Sakrileg lAußer einer Gefühlsbegründung „es ist würdiger“ oder Vulgärtraditionalismus „es
war immer so“ gibts nichts. Wie kanns also objektiv ein sakrileg sein? LG Fiore
@Sozialkatholisch Also wenn der Bauer am Hindukusch nicht besser dran wäre wenn er katholisch missioniert
werden würde hätte der Herr seine Jünger nicht aufgefordert zu missionieren und zu taufen! Er hat aufgefordert
ja, aber ein „wir sind besser“ ergibt sich daraus nicht, er beruft uns, daraus erwächst mehr Verantwortung
und kein von vornherein habens wir besser. Das ist purer Heilsegoismus. Sie werden mir sicher zustimmen
das die bewusste Ablehnung Gottes zur Verdammnis führt, die Schuld ist sowohl subjektiv wie objektiv
vgl. T.v.A. Wo lehnt der Bauer am Hindukusch Gott bewusst ab? In seinem Irrtuum bekennt er ihn ja trotzdem
bzw. jene Dinge die in seiner Religion bzw. in der Gottsuche seine Vorväter erkannt haben und welche
sich als Warhheitsfunken erweisen. Somit trifft ihn keine „subjektive“ Schuld, wo ist hier Verdammung?
Bez. des religösen Pluralismus gebe ich dir recht, den finde ich selber zum kotzen. LG Fiore
Gnade erlange Zur Freiheit gehört auch Gnade die geschenkt werden kann, aber auch verdient werden kann.
Gnade verdient man sich nicht woher haben sie das denn?? Gnade ist ein Geschenk Gottes völlig ohne Gegenleistung
einfach weil er Sie uns zuteil werden lassen möchte und kann. Gnade zu erlangen liegt einzig im ermessen
Gottes. Gnade kann man sich nicht verdienen, Gnade erfährt man durch die Güte Gottes. Beim erlangen
von Gnade ist man“auf gedeih und verderben Gottes Wille ausgeliefert“, wenn man das so sagen möchte.
Ich kann mein Leben lang Sündlos leben, die Gesetze Gottes achten, wenn Ihm nicht gefällt was er sieht,
wird das mit der Gnade nichts. Das gerade ist es doch das man Gott vertrauen muss und auf sein Gnadengeschenk
hoffen muss, das kann man nicht „einklagen“ oder sich verdienen.
@ FioreGraz Also wenn der Bauer am Hindukusch nicht besser dran wäre wenn er katholisch missioniert werden
würde hätte der Herr seine Jünger nicht aufgefordert zu missionieren und zu taufen! Für Viele die
möglicherweise am Hindukusch verloren gehen könnten wir u.U. später zur Verantwortung gezogen werden.
Die Freiheit die wir haben bezieht sich auch auf dem Nächsten, wenn wir die Wahrheit haben sollten wir
sie auch dem Anderen gönnen. Die Mission der röm/kath. Kirche ist fast vollkommen zum erliegen gekommen
obwohl sie früher mal mit die eifrigste und beste war. Ein Grund für das zurückgehen der Mission ist
das sowieso jeder in den Himmel kommt und der Bauer am Hindukusch schon sehen soll wie er mit seiner Irrlehre
zurechtkommt weil Gott ja so barmherzig ist und genau weiß das dieser Bauer nicht die Möglichkeit hatte
die Wahrheit zu erkennen. Das ist eine Vergewaltigung der persönlichen Freiheit durch persönliche Faulheit.
Auch das immer mehr gesagt wird das Gott als Bruder und menschgewordener Gott unsere Nöte und Schwächen
genau kennt und uns deshalb alles vergibt. Um Gott wieder als Majestät zu sehen sind Kniebänke nun mal
sehr hilfreich und würden helfen den Menschen die von Gott geschenkte Freiheit wieder mehr auf ihn auszurichten,
natürlich nur wenn man will. Zur Freiheit gehört auch Gnade die geschenkt werden kann, aber auch verdient
werden kann.
@Marcelus, Sozialkatholisch @Marcelus Ich negiere weder das persönliche, noch das allgemeine Gericht
sondern nur die selektive traditionelle Rache und Vertröstungs Lehre davon, die in der Regel mit der
Lehre bicht bei Paulus und die Vätern beginnt sonder wenn man Glück hat von 1500 aufwärts (in der Regel
aber erst ab 1900). @Sozialkatholisch Also eines der Attribute ist Allgerecht? Hmm, Gott ist mit der Vernunft
erkennbar und jede kleine Kind wird dir sagen das die Pechgehabt Lehre wohl kaum Allgerecht ist, geschweige
denn das sie den umfassenden Heilswillen Gottes wiederspiegelt. Ist das sowas wie ne aristokratische Blaublutlehre?
Göttlicher Rassismus? Wenn man schon davon ausgeht wer ist eigentlich Schuld am Nichtwissen des Bauern
am Hindukusch? Sind wir zur Verkündigung berufen oder nicht? Nein den Vorteil hat er wenn er Versucht
mit seinen Mitteln Gott zu finden soweit dies ohne Offenbarung möglich ist. Wir Christen haben das Bummerl,
wir haben die Gnade und schlagen sie womöglich aus. Wenn dieser Bauer bekehrt hätte werden können und
nur weils politischer koreckt wäre keine Missionare zu schicken es nicht wurde, trifft die Schuld uns
nicht ihn. Die Gnade der Erwählung die wir haben bringt mehr Verantwortung (vgl. Geschichte Israels).
Zu „Zur Freiheit verdammt“ (es war doch Satre) ich zitierte nur und er ist nunmal ein sehr pesimistischer
Atheist und sieht das ganze weniger positiv, zumindest hat er erkannt das der Mensch in seiner Freiheit
selbst verantwortlich ist. LG Fiore
@ Pascal Jeder nach seinen Möglichkeiten, wenn man mit wenig, aber mit Liebe zum Herrn eine Kirche schmückt
dann kann das auch sehr schön werden. Wenn man aber Liebe zum Herrn hat wird man sich den Gottesdienstraum
auch etwas kosten lassen, natürlich nur wenn man was hat. Ich liebe Jesuitische Kirchen wo für Gott
einfach nichts kostbar und schön genug sein kann genauso wie franziskanische Kirchen in ärmeren Gegenden
der Welt die aber dann doch mit Blumen und einfachen Gemälden und Figuren durch ihre liebevolle Anordnung
bestechen. Beide Gottesdienstraumformen können eine Liebe zum Herrn wiederspiegeln.
Was ein Quatsch Der Gottesdienstschmuck und die Körperhaltung der Gläubigen spiegeln beinahe fast immer
die Herzenshaltung der Gemeinde wieder. Und was ist mit Afrika oder Urwaldgebieten, wo die Gläubigen
gar nicht die Möglichkeit haben Ihre Kirche aufwendig zu schmücken?? Die haben Pech gehabt oder sind
von vornerein nicht so gläubig und demütig, oder was?? Wie blöde ist das denn? Was ist mit alten Menschen
die nicht mehr Knien können?? Die sind auch Arm dran oder was?? Da denkt man sich anstellen von „ oh
weh die armen alten leuute, die können das ja gar nicht mehr“ denkt man sich dann“ Oh jemine die sind
aber nicht gläubig, die Knien ja nicht nieder“?? Sie schließen also von einer reich geschmückten Kirche
auf die Glaubenshaltung der Menschen, wenn das nicht oberflächlich ist, was dann?? Damit können Sie
aber auch böse aufs Maul fallen, oder nicht?? Also ist ihnen doch die äußerliche Form und Ausprägung
des Kirchenschmuckes wichtiger als innere Hezenseinstellung?? Ich weiß Sie sagten beinahe fast immer,
wenn das immer aber nur beinahe gilt warum ist es dann überhaupt wichtig?? Sie können sich dan nie der
inneren Herzenseinstellung sicher sein, dann können Sie das Schubladen denke doch auch gleich sein lassen,
dann ist das doch sehr relativ zu sehen, oder nicht??
@ FioreGraz Natürlich haben Christen einen Zusatzbonus, allein schon durch die Gnade der Taufe und der
kleine Bauer vom Hindukusch kann natürlich auch errettet werden, er hat es trotzdem schwerer sich auf
den wahren Gott auszurichten, weil die Wahrheit dort doch recht spärlich gesät ist. Der Katholizismus
steht zwischen der zwanghaften Gesetzlichkeit des Islams und zur gnadenlosen Freiheit die da endet „Tu
was du willst und du bist frei!“ Zwangsrettung gibts nicht und auch wenns (glaube ich) von Camus stammt
„Wir sind zur Freiheit verurteilt“ stimmt das leider auch so. Also ich bin nicht zur Freiheit verurteilt,
ich bin zur Freiheit berufen, ich könnte wenn ich wollte mich immer noch gegen Gott entscheiden, aber
das will ich nicht! @ Pascal Jetzt misst du aber gewaltig mit zweierlei Maß, wir Katholiken sind nicht
besser, wir Katholiken sind aber besser dran! Der Gottesdienstschmuck und die Körperhaltung der Gläubigen
spiegeln beinahe fast immer die Herzenshaltung der Gemeinde wieder.
@Sozialkatholisch Ach und Sie wissen was meine Nächstenliebe bedeutet und was ich für Sünden gut heiße:
Interesant gehen Sie doch zu 9Live da sizen auch Obskure Alleswisser. Das Gott will das sich jedes Knie
einmal vor Ihm beugt, was soll uns das sagen?? Dieses gebeugte Knie jkann auch am Tag des Gerichtes kommen,
mit Demut und ehrlich reuigem Herzen. Das wir hier nicht schimpfen hat auch keiner behauptet, also legen
Sie mir nichts in den mund was ich nicht gsagt habe. Allerdings macht es einen emminenten Unterschied
ob sich hier Atheisten wehren und kontra geben, oder ob „Christen“ hier beleidigen, schmähen. Mordvorschläge
machen und genau wissen das dies gegen Ihre Region und Gottesgebote verstößt. Aber der Zweck heiligt
ja bekanntlich die Mittel. Wenn ich mich größer und christlicher Darstelle als ich wirklich bin lenke
ich Gott vielleicht von meinem hohlem Glauben ab, hauptsache ich habe möglichst sichtbar das Knie gebeugt
und vor aller Augen die Hostie auf der Zunge empfange, was sind da schon die anderen Sünden wider die
Nächsten und Gottesliebe. Christ sein heisst Glauben leben in Wort und Tat, und leben Sie Ihren Glauben?
Tun Sie Ihrem Nächsten selbstlos etwas gutes. Widmen Sie Ihre Zeit Ihrem Obdachlosem Nachbarn?? Maulchrist
kann jeder sein und lenkt doch nur von fehlenden Glauben ab. Solange ich aufrichtig Gotteswerk auf Erden
verrichte, ist es Gott egal ob da dicke Kerzen stehen und in welcher Körperhaltung ich Gemeinschaft mit
ihm feiere
Warum dann diese „Theater“? Bei der jüngsten Fronleichnams-Messe des Papstes wurde eine Kommunionbank
aufgestellt. Wer beim Papst kommunizierte, empfing das Altarsakrament kniend und auf der Zunge. Im Vatikan
beeilte man sich, zu erklären, daß die Kommunionbank keine dauerhafte Einrichtung werde. Nochmals die
Frage: Warum dann dieses Theater? Ein Spektakel anscheinbar. – Warum dann dieses Theater? Warum dann dieses
Theater? Warum dann dieses Theater? Warum dann dieses Theater? In der Hoffnung auch von Rom gehört zu
werden, ob dieses Theaters. Exbo
@ Pascal Es wurde zurecht darauf hingewiesen, das hier von Traditionalisten Seiten der Eindruck erweckt
wird das man eher zum Heil kommt und (wo)? eher Gott gefällig lebt und ist, wenn möglich viel Firlefanz
veranstaltet wird. Es wurde zurecht darauf hingewiesen das eure Nächstenliebe oft nur Selbstliebe und
das Gutheißen von irgendwelchen Sünden ist. Zur Körperhaltung bei der hl. Kommunion, die Körperhaltung
sollte die innere Haltung widerspiegeln, natürlich kann man stolz knien und demütig stehen, aber das
sind doch Ausnahmen. Das Hinknien ist auch so ein Demutsakt das Leute die nicht mehr an die hl. Wandlung
glauben ihre Meinung hinterfragen und für Ungläubige die das sehen ist das ein Glaubenszeugnis. Glauben
Sie wirklich das es Gott interessiert welche Körperhaltung Sie einnehmen solange Ihr Herz aufrichtig
ist. Natürlich, glaube ich das, Gott selbst sagt das sich jedes Knie einmal vor ihm beugen muss, das
würde er ja nicht sagen wenn ihm dieses Zeichen der Annerkennung seiner göttlichen Majestät egal wäre.
Wie LandorganistII gesagt hat hier wird gerne getrötet und beleidigt und beschimpft uns sich über falsche
Kerzen, Decken und falsche Körperhaltung gestritten Schimpfn tun die anderen genauso, da dürft ihr euch
eure Hände nicht in Unschuld waschen und nach Jakobus gehören zum Glauben auch Werke und das ist eine
Kirche würdig und schön zu gestallten. Eure Nächstenliebe ist oft nur Trug, das habe ich eben hier
gesagt aber Dorftröte und KoKG wollen das ja nicht hören.
@Sozialkatholisch, Marcelus Also ich verwende mich nicht gegen das Gericht aber gegen alzu einfache menschlich
orientierte Gerichtsvorstellung, welche sozusagen ein genaues Prozedere ala gut/schlecht/mittel vorsehen,
und den Christen einen „Zusatzgnadenbonus“ vorgeben, der kleine Bauer vom Hindukusch hatte halt mal Pech.
Gebt da noch die großäugige Huris dazu und ihr könnt gleich zum Islam konvertieren. Es ist ein Gnadengericht
zur (wieder)herstellung und Vervolkommung des Menschen. Das dabei jene die Gott vollen Bewusstseins ablehnen
gerichtet werden ist logische Konsequenz einer Selbstverurteilung, wer den Heilswillen Gottes bewußt
ablehnt wird logischerweise nicht gerettet werden. Zwangsrettung gibts nicht und auch wenns (glaube ich)
von Camus stammt „Wir sind zur Freiheit verurteilt“ stimmt das leider auch so. Zur Faustyna) Privatoffenbarung
etc., und auch hier gilt eine Inspiration Gottes, alles was er uns zeigt und erfahren lässt erfahren
wir immer noch als schwache Menschen und durch diese Brille. Der von den Vätern erklärte 4fache SChriftsinn
ist auch hier sinngemäs anzuwenden. Mann kann nicht sagen die Schrift ist „nur“ inspiriert, und ein paar
Heilige haben das Glück einer klaren uninterpretierbaren Diktion, dann kön’ma gleich die Schrift in
den Lokus werfen, weil die POs sind ja viel genauer. Wozu überhaupt ne Schrift besser ein Orakel von
Rom. LG Fiore
Ach Sozialkatholisch Davon hat doch keiner gesprochen, was Sie hier anführen. Wo wird denn Euthanasie
betrieben?? Es wurde zurecht darauf hingewiesen, das hier von Traditionalisten Seiten der Eindruck erweckt
wird das man eher zum Heil kommt und eher Gott gefällig lebt und ist, wenn möglich viel Firlefanz veranstaltet
wird. Solange ich mich beim Abendmahl mit freudigem Herzen Teilhabe an der Gemeinschaft mit Gott,ist meine
Körperhaltung doch egal. Natürlich kann das knien Ausdruck von tiefer Demut sein, dies kann aber ebendfalls
stehend auch der Fall. Leider wird aber impliziert das Knien die einzig wahre Gottgefällig Variante ist.
Warum sollte das so sein?? Weil Sie das gerne so hätte?? Oder weil man das so macht?? Glauben Sie wirklich
das es Gott interessiert welche Körperhaltung Sie einnehmen solange Ihr Herz aufrichtig ist. Glauben
Sie wirklich die Form und Anzahl der Kerzen ist für Gott wichtig?? Wohl eher ist es Ihr persönlicher
Geschmack der Sie zu dieser Ansicht führt, weil es Tradition ist, weil es für Sie Ausdruck größeren
Frömmigkeit ist, weil Ihnen das besser gefällt. Aber wirklich wichtig und Heilsbringen dürfte das nicht
sein. Wie LandorganistII gesagt hat hier wird gerne getrötet und beleidigt und beschimpft uns sich über
falsche Kerzen, Decken und falsche Körperhaltung gestritten. Aber wirkliches Leben des Werkes Christi
tritt dadurch nicht zutage, Nächstenliebe scheint völlig egal zu sein solange genügend Kerzen da sind
und man sich hinkniet. Ist das Jesu Werk für Sie??
Ei du kleine dusslige Dorftröte Quiekst du jetzt so erbärmlich weil du immer mehr merkst das du Torfkopp
auf dem Hozweg bist? Mach dir nichts raus, unser Herr ist barmherzig jedem gegenüber der umkehrt, aber
vielleicht bist du ja sogar zum umkehren zu blöde, armer Wicht.
Jaja, die Nächstenliebe der Selbsliebenden –-- ist doch eigentlich sehr lieblos, es darf abgetrieben
werden weil die arme Frau sich ja sonst größere Kleider kaufen müsste, es darf euthanisiert werden
weil der arme alte Mann ja sowieso keinen Spaß mehr im Leben haben kann, aber gnadenlos weiter konsumien
auf Kosten der armen, das ist näturlich auc h Nächstenliebe. Und vor allem darf man für Gott nichts
mehr schön und ehrfürchtig machen, weil Gott ist ja schließlich auch nur einer von uns.
@LandorganistII: Sie zeigen nur, daß Sie von Gott und Christus keine Ahnung haben Niemand kann gerettet
werden, wenn nicht durch Christus. Gute Taten ohne Christus sind vor Gott wertlos.
Scheißegal, ob man sich um seinen Nächsten kümmert oder nicht, egal ob man sich angesichts des vielfachen
Elends in der Welt engagiert oder nicht, Hauptsache man empfängt die Kommunion knieend und nicht aus
der Hand. Hauptsache, das Spitzendeckchen ist gebügelt und das (der?) Manipel gewaschen, das reicht für
einen Freispruch vor dem jüngsten Gericht. Ja, die Tradi-Welt ist schon recht einfach.
Wer in der Gnade Gottes in Seiner von Gott festgelegten Todesstunde angetroffen wird, der erlangt auch
die ewige Errettung – aller anderen Menschen werden durch Gottes strenge Gerechtigkeit bestraft. Es gibt
das Tor der Barmherzigkeit und das Tor der Gerechtigkeit, durch eines von beiden muß jeder Mensch einmal
durchgehen: siehe auch die Privatoffenbarung Jesu Christi an die hl. Sr. Faustyna Kowalska v. Krakau.
@ FioreGraz Wo Gericht ist da werden nun mal auch Urteile gesprochen, viele denken heute das alle von
Gott einen Pauschalfreispruch bekommen oder sie denken, das man selber ja nicht so schlimm ist weil man
ja keinen totgeschlagen hat. Dieses denken spiegelt sich auch im Kommunionempfang wieder, wo man Gott
nicht ehrfurchtsvoll als Majestät begegnet (kniende Mundkommunion), sonder ehr als Bruder und Kamerad
(Handkommunion aus x-beliebigen Händen). Gott wird oft barmherzig richten, er wird aber auch gerecht
richten. Wer Sünde gutgeheißen hat und nicht dagegen angegangen ist wird verurteilt werden, wenn er
Glück hat zu ein par Jahren Fegefeuer wo diese Sünde wegbrennen muss. Gott ist nicht auf Teufel komm
raus barmherzig, es kommt nicht jeder in den Himmel, wer etwas anderes sagt der Lügt.
@Sozialkatholisch Nach meinem Glaubensbekenntnis wird Jesus aber Wiederkommen um die Lebenden und um die
Toten zu richten. Ja nur wird es ein – ultragerechtes Strafgericht, dann ist niemand gerechtfertigt – oder
ein rechtfertigendes Gnaden- und Heilsgericht seitens Gott, dann schauen die Kriterien ganz anders aus
Wer von einem rächenden Gericht am Ende der Zeit ausgeht, pervertiert das Wesen Gottes ins antitrinitarische
und sieht in seinem bisheriges Handeln nur einen netten, bedeutungslosen Mumenschanz. LG Fiore
Achja? Wer einem Draufhauhinwegfeggottesbild anhangt, soll Heide oder Moslem werden, die haben solche
Gerichtsvorstellungen, aber diese Sicht ist antitrinitarisch. Nach meinem Glaubensbekenntnis wird Jesus
aber Wiederkommen um die Lebenden und um die Toten zu richten.
@fioreGraz Der Herr hat aber auch den Tempel seines Vaters mit einer Peitsche „gereinigt“ – es darf auch
so etwas wie „heiligen Zorn“ geben!! Und dafür gibt es heutzutage leider insbesondere in der Kirche in
Deutschland genügend Anlass.
@Fiore Ich meinte mit „Hinwegfegen“ nicht das göttliche Gericht. Ich würde mir nur wünschen (obwohl
ich in keinster Weise Traditionalist bin), dass Menschen wie Gotthard weniger Einfluss in der Kirche bekämen,
dass Priester und Bischöfe mehr Rückgrat bekämen und auch mal bereit wären, um des Glaubens willen,
Medienschelte wegzustecken, ja diese als Kompliment anzusehen. Wenn für Christen das Evangelium „Evangelium“
ist, wie ist dann das Wort Christi zu verstehen :„Keiner kommt zum Vatter denn durch mich. (oder so ähnlich) ?
Wieso gibt die Kirche dies auf ? Denn letztendlich tut sie das ja, wenn sie nicht mehr für andere Religionen
betet, damit diese auch das Heil erlangen.
…hinweggefegt werden mögen Tja die einen sehen in Gott nen billigen heidnischen Rachegott. Die Kirche
jedoch versteht unter Gott jenen der aufrichtet, erleuchtet, erlöst und Gnade gewährt, das Gericht ist
auch unter diesem Gesichtspunkten zu sehen. Für Tradis sollte hier gerade das „oremus et pro Iudaeis
Ut Deus et Dominus noster illuminet corda eorum, ut agnoscant Iesum Christum salvatorem omnium hominum.“
ein Bespiel sein. Wer einem Draufhauhinwegfeggottesbild anhangt, soll Heide oder Moslem werden, die haben
solche Gerichtsvorstellungen, aber diese Sicht ist antitrinitarisch. LG FioreGraz
hilflose Gesten Insgesamt erscheint das Wirken des Hl. Vaters in Bezug auf die Liturgie eher hilflos.
Der Wille, den Verfall der Liturgie und der eucharistischen Ehrfurcht zu bremen ist zwar da, aber nicht
die Kraft, diese Einsichten auch durchzusetzen. Schon beim geringsten Widerstand macht man einen Rückzieher
und erklärt, dass Alter Messritus und Kommunionbank um Gottes Willen nicht zur Norm werden soll.
Vorbild statt Gebot Wem wäre denn mit einer Vorschrift geholfen? Eine solche Vorschrift würde das Schicksal
vieler anderer teilen, die in dem Dokument Redemptionis Sacramentum aufgführt sind. Sie wäre schlicht
sinnlos. Viel, viel wichtiger ist das Vorbild, das der Heilige Vater nun gegeben hat. Er macht deutlich:
Viele Kerzen auf dem Altar, Kommunionbank und sogar die Zelebration am Hochaltar ist nichts Anrüchiges,
sondern MODERN.