Nur eine Geste?
Bei der jüngsten Fronleichnams-Messe des Papstes wurde eine Kommunionbank aufgestellt. Wer beim Papst kommunizierte, empfing das Altarsakrament kniend und auf der Zunge. Im Vatikan beeilte man sich, zu erklären, daß die Kommunionbank keine dauerhafte Einrichtung werde.

Der Knieschemel sei allerdings nur eine Lösung für das Fronleichnamsfest gewesen, erklärte der päpstliche Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, in einem Email an ‘Catholic News Service’. Für die Zukunft „werden wir sehen“ – schrieb der Prälat.
Der Sekretär der Liturgiekongregation, Erzbischof Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don, sagte, daß diesbezüglich keine neuen Normen zu erwarten seien.
Es werde gegenwärtig nicht darüber diskutiert, ob Gläubige, die beim Papst die Kommunion empfangen, dafür künftig knien müssen oder den Leib Christi nur auf die Zunge empfangen können.
Dennoch begrüßte der Erzbischof „die Geste“ des Heiligen Vaters am Fronleichnamsfest. Sie unterstreiche, daß wir den Herrn, den wir empfangen, anbeten: „Ich hoffe, diese Praxis verbreitet sich.“
Auch der Vize-Direktor des vatikanischen Pressesaales, Passionistenpater Ciro Benedettini, glaubt nicht an eine permanente Änderung der Praxis, wie der Papst die Kommunion austeilt.
Gemäß den derzeitigen Regeln könnten die Gläubigen die Kommunion im Stehen oder auf die Hand empfangen.
Die Vorgangsweise während der Fronleichnamsmesse empfindet Pater Benedettini als Beispiel für eine liturgische Verbindung von Altem und Neuen, um die Kontinuität mit der Vergangenheit auszudrücken.
Der Papst selber betonte in seiner Fronleichnams-Predigt, wie wichtig es ist, vor dem Allerheiligsten zu knien: „Den Leib Christi anzubeten heißt, zu glauben, daß in dem Stück Brot wirklich Christus gegenwärtig ist.“
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Dienstag, 27. Mai 2008 17:49
Sozialkatholisch: Hey Frollein Schrottie
Soll ich dir irgendwann eine Handtasche aus Krokodilsleder schenken?
Dienstag, 27. Mai 2008 17:30
Alligatorechse: @ verlogene Frömmler und Pharisäer
…habt Ihr „Sorgen“…??!!!!
Dienstag, 27. Mai 2008 12:19
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Schau dir die Geschichte der Kriche an Herr im Haus waren immer die Bischöfe und nur bei überregionalem
Griff Rom ein, erst seit Vat I. wird alles immer mehr Zentral uniformiert geregelt, meines erachtens eines
der großen Gründe für den Glaubensverlust.
Ein Erz-Bischof hat es mal probiert und den haben se gleich exkommuniziert.
Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig,
Ja, die Handkommunion wurde von Rom ertrotzt.
die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen,
aber die Bischöfe müssen trotzdem Rom gehorsam sein und das vermisse ich heutzutage leider bei einigen immer mehr.
und der Priester vor Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral.
Siehe Bischöfe.
Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form.
Ja, der Glaubensverlust ist oft auch eine regionale Form, wenn unser Papst langsam und behutsam das Steuer wieder herumreißt hat man das nicht nur zu akzeptieren sondern auch nachzuahmen. Der Eucharistische Glaube hat einen Tiefpunkt erreicht und die viele machen noch nicht einmal mehr eine Kniebeuge vor dem Allerheiligsten wenn sie die Kirche betreten. Wenn die Ehrfurcht vor Gott in der hl. Eucharistie fällt , fällt die Ehrfurcht vor Gott allgemein und damit auch vor seinen Geboten.
Ein Erz-Bischof hat es mal probiert und den haben se gleich exkommuniziert.
Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig,
Ja, die Handkommunion wurde von Rom ertrotzt.
die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen,
aber die Bischöfe müssen trotzdem Rom gehorsam sein und das vermisse ich heutzutage leider bei einigen immer mehr.
und der Priester vor Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral.
Siehe Bischöfe.
Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form.
Ja, der Glaubensverlust ist oft auch eine regionale Form, wenn unser Papst langsam und behutsam das Steuer wieder herumreißt hat man das nicht nur zu akzeptieren sondern auch nachzuahmen. Der Eucharistische Glaube hat einen Tiefpunkt erreicht und die viele machen noch nicht einmal mehr eine Kniebeuge vor dem Allerheiligsten wenn sie die Kirche betreten. Wenn die Ehrfurcht vor Gott in der hl. Eucharistie fällt , fällt die Ehrfurcht vor Gott allgemein und damit auch vor seinen Geboten.
Dienstag, 27. Mai 2008 11:30
FioreGraz: @Sozialkatholisch
…habe ich das Gefühl das viele nur nach vorne laufen weil eben alle nach vorne laufen… Den Kommunionempfang
kann eben nicht jeder pastoral so regeln wie er gerade will und am Glaubensschwund ist die gegen Rom ertrotzte
Handkommunion gewiss auch Teilschuld…
Wie gesagt das Gefühl und gegen rom ertrotz? Die Ultramontane Sichtweise der Stellung Roms und der Zentralismus sind eine sehr junge Fehlentwicklung seit dem Vat I. Schau dir die Geschichte der Kriche an Herr im Haus waren immer die Bischöfe und nur bei überregionalem Griff Rom ein, erst seit Vat I. wird alles immer mehr Zentral uniformiert geregelt, meines erachtens eines der großen Gründe für den Glaubensverlust. Bischöfe haben verlernt verantwortlich zu sein bzw. wurden sogar ihrer Verantwortung enthoben.
Dieser Unformismus bringt nichts, aber um zurückzukommen ich halte es gerade bei solchen Modedingen mit Paulus, wo Anstoß dort lassen, die Konsensrücksichtregelung, gilt aber auch für beide Seiten. Man ja auch nicht in nen orthodoxen Ritus und fängst zu kritisieren an nur weil einige Dinge wenig betont andere dafür mehr betont werden im vergleich zum römischen Ritus. Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig, die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen, und der Priester vor Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral. Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form.
Zum Bauern.
kein Platz mehr.
LG
Fiore
Wie gesagt das Gefühl und gegen rom ertrotz? Die Ultramontane Sichtweise der Stellung Roms und der Zentralismus sind eine sehr junge Fehlentwicklung seit dem Vat I. Schau dir die Geschichte der Kriche an Herr im Haus waren immer die Bischöfe und nur bei überregionalem Griff Rom ein, erst seit Vat I. wird alles immer mehr Zentral uniformiert geregelt, meines erachtens eines der großen Gründe für den Glaubensverlust. Bischöfe haben verlernt verantwortlich zu sein bzw. wurden sogar ihrer Verantwortung enthoben.
Dieser Unformismus bringt nichts, aber um zurückzukommen ich halte es gerade bei solchen Modedingen mit Paulus, wo Anstoß dort lassen, die Konsensrücksichtregelung, gilt aber auch für beide Seiten. Man ja auch nicht in nen orthodoxen Ritus und fängst zu kritisieren an nur weil einige Dinge wenig betont andere dafür mehr betont werden im vergleich zum römischen Ritus. Rom ist für die Allgemeinnorm zuständig, die Bischöfe für größere regionale Bestimmungen, und der Priester vor Ort für Gemeindespezifisches, das meine ich mit Pastoral. Und Hand, Mund, Steh, Sitzkommunion sehe ich als zeitlich bedingte regionale Form.
Zum Bauern.
kein Platz mehr.
LG
Fiore
Dienstag, 27. Mai 2008 10:18
Sozialkatholisch: @ FioreGraz
Wie Gott im Endefeckt seinen Heilswillen bei den Heiden wirken lässt, darüber haben wir keine Kenntnis
nur Spekulationen.
Das meiste sind natürlich Spekulationen, aber wir wissen das sie an Christus vorbei müssen und das jede Sünde bereut und gebüßt werden muss.
Gerade in der heutigen indivuduellen Zeit kann das Knien sehr wohl unfreie Unterwerfung symbolisieren, während eine demütige Haltung beim stehen eine freies respektvolles annehmen Gottes symbolisieren kann.
Kann, kann wirklich alles sein, aber das sind dann Ausnahmen. Wer die kniende Mundkommunion praktiziert hält in der Regel an Gottes Majestät und Gottes Geboten fest, bei den Handkommunionpraktikanten habe ich das Gefühl das viele nur nach vorne laufen weil eben alle nach vorne laufen… Den Kommunionempfang kann eben nicht jeder pastoral so regeln wie er gerade will und am Glaubensschwund ist die gegen Rom ertrotzte Handkommunion gewiss auch Teilschuld.
(Der Bauer) er lebt nach dem Gewissen dann gibt es die möglichkeit der Rettung. Heilsgewissheit ist das keine aber die Begründung, der Bauer ist ungläubig das verdammt ihn erstmal prinzipiell lehne ich ab, sozusagen den Verdammmungsautonomismus.
Wenn das Gewissen falsch gebildet wurde könnte das schon nicht reichen und jeder Mensch handelt auch mal gegen sein Gewissen, also alle Bauern am Hindukusch sind nicht nur tolle Kerle sondern auch Sünder die der Vergebung Christie bedürfen. Wir dürfen und sollen auch für die Bekehrung der Irrgläubigen beten.
Das meiste sind natürlich Spekulationen, aber wir wissen das sie an Christus vorbei müssen und das jede Sünde bereut und gebüßt werden muss.
Gerade in der heutigen indivuduellen Zeit kann das Knien sehr wohl unfreie Unterwerfung symbolisieren, während eine demütige Haltung beim stehen eine freies respektvolles annehmen Gottes symbolisieren kann.
Kann, kann wirklich alles sein, aber das sind dann Ausnahmen. Wer die kniende Mundkommunion praktiziert hält in der Regel an Gottes Majestät und Gottes Geboten fest, bei den Handkommunionpraktikanten habe ich das Gefühl das viele nur nach vorne laufen weil eben alle nach vorne laufen… Den Kommunionempfang kann eben nicht jeder pastoral so regeln wie er gerade will und am Glaubensschwund ist die gegen Rom ertrotzte Handkommunion gewiss auch Teilschuld.
(Der Bauer) er lebt nach dem Gewissen dann gibt es die möglichkeit der Rettung. Heilsgewissheit ist das keine aber die Begründung, der Bauer ist ungläubig das verdammt ihn erstmal prinzipiell lehne ich ab, sozusagen den Verdammmungsautonomismus.
Wenn das Gewissen falsch gebildet wurde könnte das schon nicht reichen und jeder Mensch handelt auch mal gegen sein Gewissen, also alle Bauern am Hindukusch sind nicht nur tolle Kerle sondern auch Sünder die der Vergebung Christie bedürfen. Wir dürfen und sollen auch für die Bekehrung der Irrgläubigen beten.
Dienstag, 27. Mai 2008 10:01
Brandenburgis: Die Wertschätzung des Knieens …
bei den Tradis (schließe mich da durchaus ein) resultiert aus dem germanischen Lehnsrecht, wo der Lehensnehmer vor dem Lehensgeber niederkniete um seinen Lehenstitel zu empfangen. Diese Symbolik hat sicherlich auch sexuelle Komponenten.
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