12:50:20 | Montag, 26. Mai 2008
Mons. Vitus Huonder
Ein Bischof wies während seiner Predigt am Fronleichnamsfest auf drei wichtige Regeln beim Empfang der Heiligen Kommunion hin.
(kreuz.net, Chur) Am 23. Mai predigte der Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, in seiner Kathedrale
über das allerheiligste Altarsakrament.
Dabei wies er auf das Schicksal der Augustinerchorfrau Juliana
von Lüttich († 1258) hin, auf welche die Einführung des Fronleichnams-Festes zurückgeht.
Als junge
Schwester sah Juliana in einer Vision eine glänzende Mondkugel, die am Rande eine dunkle Stelle aufwies.
Der Heiland erklärte ihr den geschauten Mond als Sinnbild des Kirchenjahres. Dieses sei ein großes
Licht. Allerdings würde sich darin noch eine dunkle Stelle befinden.
Es fehle im Kirchenjahr ein Fest
zur Förderung der besonderen Verehrung des Altarsakramentes und zur Sühne für dessen Entweihung.
Als
Oberin ihres Klosters setzte sich Juliana für dieses Fest ein. Es regte sich schnell Widerstand und Juliana
wurde als Schwärmerin und Betschwester verschrien.
Schließlich verlor sie als Vorsteherin des Klosters
ihre Autorität, mußte ihre Gemeinschaft verlassen und starb in bitterer Armut. Das von ihr gewünschte
Fest wurde bereits im Jahr 1246 in Lüttich eingeführt.
Hochfest des Leibes und Blutes Christi

Vision
der Juliana, Gemälde in der Kirche Sankt Katherine in Lüttich

Francesco Trevisani: Das Blutwunder von
Bolsena, 1704

„Die Messe von Bolsena“ des italienischen Malers Raffael († 1520)
Mons. Huonder erklärte
in seiner Predigt, daß der Gläubige eine ständige Sehnsucht nach dem Herr im Tabernakel empfinden solle,
„so daß wir nie an einer Kirche vorbeigehen, ohne Jesus im allerheiligsten Sakrament zu grüßen und
anzubeten.“
Der Bischof wies auch auf das Fronleichnamsfestes als Sühnetag:
Gleichgültigkeit, schwere
eucharistische Mißbräuche und die oft unverschuldete Unkenntnis vieler Gläubigen bezüglich des Altarsakramentes
sollten „uns ständig zum sühnenden Bittegebet veranlassen.“
Damit müsse auch der Wille einhergehen,
alles zu tun, um die Lehre der Kirche über das allerheiligste Sakrament zu verbreiten und jenen Menschen
zur Kenntnis zu bringen, die öfter an der Eucharistiefeier teilnehmen.
Der Bischof ging in seiner Predigt
mit dem guten Beispiel voran und erinnerte an drei wichtige Regeln der Kirche:
„Das allerheiligste Sakrament
soll im Stande der Gnade, nach einstündiger Nüchternheit und ihn ehrfurchtsvoller Haltung empfangen
werden.“
Mons. Huonder empfahl den Gläubigen auch, die Hostie mit den Worten „Der Leib unseres Herrn
Jesus Christus bewahre meine Seele zum ewigen Leben“ zu empfangen.
Es handelt sich dabei um eine leicht
abgeänderte Fassung der Formel, mit welcher der Priester die Heilige Kommunion im Alten Ritus spendet.
Der Bischof dazu: „Wer das Sakrament so empfängt, hat begriffen, worum es beim Kommunionempfang geht
und wem er dabei begegnet.“
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Brandenburgis 11:05:13 | Dienstag, 27. Mai 2008
#13
LandorganistII 11:01:31 | Dienstag, 27. Mai 2008
#12
Nachtlaterne 21:45:22 | Montag, 26. Mai 2008
#11
Krak des Chevaliers 18:17:23 | Montag, 26. Mai 2008
#10
LandorganistII 15:05:52 | Montag, 26. Mai 2008
#9
Alkuin 14:48:58 | Montag, 26. Mai 2008
#8
ExBochumer † 14:44:40 | Montag, 26. Mai 2008
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Bruder Theophil 13:40:51 | Montag, 26. Mai 2008
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#1
ordo62 12:55:51 | Montag, 26. Mai 2008