14:29:02 | Montag, 26. Mai 2008
Die Meldung scheint eine Falschmeldung gewesen zu sein: Die Statuten des ‘Neokatechumenalen Weges’ werden von Rom nicht definitiv anerkannt.

Anbetung bei den Neokatechumenalen auf einem Glaubensfest
(kreuz.net) Die italienische Webseite ‘Petrus’ hat jüngsten Berichten widersprochen, wonach Papst Benedikt
XVI. die Statuten der katholischen Gemeinschaft ‘Neokatechumenaler Weg’ definitiv bestätigt habe.
Vielmehr
habe der Papst erneut nur eine Approbation „ad experimentum“ verfügt. Diese ist auf sieben Jahre befristet
und wird im Jahr 2015 auslaufen.
Erst dann soll entschieden werden, ob der Neokatechumenale Weg definitiv
als katholische Gemeinschaft anerkannt wird.
Nach Angaben von ‘Petrus’ hat der Papst zu dem Thema ein
achtzigseitiges Dossier studiert und die Meinung des vatikanischen Laienrates und der Gottesdienstkongregation
angehört.
Dabei sei er zum Schluß gekommen, daß die neokatechumenale Liturgie noch nicht der Liturgie
der Kirche entspreche.
Außerdem bedürften die Katechesen, die von dieser Gemeinschaft
gehalten werden, noch weiterer Korrekturen, um mit dem Lehramt der Kirche übereinzustimmen.
Das Nachrichtenportal
‘Petrus’ weist darauf hin, daß verschiedene Webseiten, die dem neokatechumenalen Weg nahestehen, in den
vergangenen Tagen den Eindruck gegeben haben, daß eine definitive Genehmigung der Statuen bevorstünde.
Die zeitlich beschränkte Approbation der Statuten, welche die Gemeinschaft im Jahre 2002 von Papst Johannes
Paul II. erhalten hatte, ist bereits im vergangenen Juni ausgelaufen.
Die jüngste Entscheidung des Papstes
wird nach Angaben von ‘Petrus’ schon bald offiziell veröffentlicht:
„Es ist nicht ausgeschlossen, daß
die vom Papst revidierten und korrigierten Statuten und Katechesen während einer Pressekonferenz von
Kiko Arguello und Carmen Hernandez bekanntgegeben werden“ – so die Webseite.
Die beiden Spanier, Kiko
Arguello (69) und Carmen Hernandez sind die Gründer der Gemeinschaft.
Die Webseite ‘Petrus’ scheint
beiden nicht zu trauen:
„Wenn wir die Kommunikationstechniken der beiden Gründer des Neokatechumenalen
Weges richtig einschätzen, dürfte die Gewährung einer Sieben-Jahre-Periode »ad experimentum« als
Sieg verkauft werden. Aber es braucht nur eine minimale Urteilskraft, um zu sehen, daß dem nicht so ist.“
‘Petrus’ weist darauf hin, daß der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze der
Bewegung im Dezember 2005 im Auftrag des Papstes einen
„sehr scharfen Brief“ geschickt hat.
Unter anderem
wurden der Gemeinschaft in dem Schreiben zwei Jahre gewährt, um deren Eigenliturgie der Liturgie der
Kirche anzupassen.
Nach Angaben von ‘Petrus’ hat der Neokatechumenale Weg die damalige vatikanische Weisung
bisher im wesentlichen nicht umgesetzt.
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Robert Ketelhohn 11:36:42 | Samstag, 5. Juli 2008
#14
sole 13:44:08 | Mittwoch, 4. Juni 2008
#13
Petrus Radii 16:53:59 | Donnerstag, 29. Mai 2008
#12
Robert Ketelhohn 08:42:49 | Mittwoch, 28. Mai 2008
#11
clarissa colonia 21:59:19 | Dienstag, 27. Mai 2008
#10
Petrus Radii 19:41:02 | Dienstag, 27. Mai 2008
#9
Dr. Otterbeck 14:32:08 | Dienstag, 27. Mai 2008
#8
LandorganistII 10:59:55 | Dienstag, 27. Mai 2008
#7
Nachtlaterne 06:02:04 | Dienstag, 27. Mai 2008
#6
Robert Ketelhohn 23:25:56 | Montag, 26. Mai 2008
#5
Logos 23:08:23 | Montag, 26. Mai 2008
#4
Dr. Otterbeck 22:15:34 | Montag, 26. Mai 2008
#3
Nachtlaterne 21:44:13 | Montag, 26. Mai 2008
#2
LandorganistII 15:47:32 | Montag, 26. Mai 2008
#1
Alois Bischof 15:27:33 | Montag, 26. Mai 2008