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Samstag, 31. Mai 2008 17:36
Mitternachtsgeflüster
Es ist eine Illusion zu glauben, daß sich die Mißstände in der Kirche zum Besseren wenden oder gewendet haben. Nur die Rhetorik der Päpste und Bischöfe hat sich vielleicht ein bißchen geändert.
(kreuz.net) Am 21. Mai strahlte das erste Deutsche Fernsehen „ARD“ um 23.30 Uhr eine Sendung mit dem Titel „Zölibat und Zukunftsangst“ aus. Dabei kamen interessante Details zum Vorschein.

In der Sendung ging es zum Beispiel auch um Hw. Thomas Braunstein (44). Der Priester der Erzdiözese Freiburg war früher Geistlicher Leiter der ‘Katholischen Jungen Gemeinde Freiburg’ und amtet jetzt als Pfarrer von Kehl.

Kehl ist eine 35.000-Seelen-Stadt im Westen des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. Der Ort liegt am Rhein gegenüber von Straßburg – etwa 65 Kilometer nördlich von Freiburg im Breisgau.

Nach Angaben der ARD weigerte sich Hw. Braunstein vor seiner Investitur als Pfarrer, den Treueid auf den Papst abzulegen.

Als Begründung führte er an, daß es einem Christen nach der Bibel verboten sei, einen Schwur zu leisten.

Beim Interview sagte der Erzbischof von Freiburg, Mons. Robert Zollitsch, daß er mit dem Pfarrer gesprochen habe und dieser – angeblich – nicht gegen die Lehren der Kirche sei. Er verweigere einfach den Schwur als solchen.

Im weiteren wurde triumphalistisch berichtet, daß Erzbischof Zollitsch den Priester, der nicht zur Lehre der Kirche stehen will, zum stellvertretenden Dekan ernannt habe.

Beobachter fürchten, daß die Duldung des Erzbischofs für liberale Priester wie eine Einladung klingen muß, den Treueeid auf den Papst zu verweigern:

„Wie will denn der Erzbischof künftig Priestern die Investitur verweigern, wenn sie sich des gleichen Argumentes bedienen wie Braunstein?“ – fragte ein Gläubiger aus dem Bistum Freiburg vor kreuz.net.

Die ARD berichtete auch in der gleichen Sendung von dem in Kehl wohnhaften Pfarresignaten, Hw. Alban Meier (76).

Dieser feierte die Osternacht zusammen mit Protestanten und verübte dabei den schweren Mißbrauch der Interkommunion.

Im Bericht wurde auch der evangelische Dekan von Kehl interviewt. Er bestätigte vor laufender Handlung die Verfehlung von Hw. Meier.

In einem Kommentar wurde zynisch erklärt, daß die Erzdiözese Freiburg ja nicht alles zu wissen brauche.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 17 Lesermeinungen:
Dienstag, 24. Juni 2008 21:05
Nationalkatholik †: Ein Treueeid auf den Heiligen Vater wäre so lange nichts Verwerfliches…
als es sich bei diesem um einen wirklichen römisch-katholischen Nachfolger des hl. Apostelfürsten Petrus handelte und nicht, wie spätestens seit 1958 der Fall, um eine dem Halachajudentum und/oder Zionismus gegenüber hörige Attrappe desselben…!
Dienstag, 3. Juni 2008 17:09
Lorenz: @Gotthard lsbkb-credo
Schon gut. Man müsste also fragen, ob Kind Gottes und Sohn Gottes nicht zu trennende Begriffe sind. Der Sohn Gottes ist jedenfalls kein Kind Gottes, weil er Gott selber ist als Vater und Sohn in einer Person.

Aber darum geht es nicht. Es geht um die sozialrevolutionäre, ökopazifistische Fehldeutung des Christentums, über die sich der Antichrist die Hände reibt.

Das Christentum wird auf den Kopf gestellt, wenn es zu einer Verfolgerreligion gemacht wird. Bitte bedenken Sie dies, Gotthard. Danke.
Montag, 2. Juni 2008 21:04
Gotthard: absolut biblisch
Dieser Glaube drängt zum klaren Entscheid,
in meinem Handeln zum Sohn und zur Tochter Gottes zu werden.

wir haben den Geist empfangen, der uns zu Kindern Gottes macht …
Kinder = Söhne oder Tochter

wir haben den Geist empfangen, der uns zum Sohn oder zur Tochter Gottes macht …

wo liegt der Aufreger?
Sonntag, 1. Juni 2008 23:50
Lorenz: Lieber Defensor; „zum Sohn und zur Tochter Gottes“
Ich gehöre nicht zu den Homothematisierern in diesem Forum. Was Sie da aber bei der lesbisch-schwulen-Basiskirche Basel ausgegraben haben ist, wie ich hoffe, noch nicht repräsentativ für die Christenheit.

Ich schiebe diesen Absturz in die Hände Satans hier nicht auf lesbisch-schwul, nicht mal auf Basel, sondern auf „Basiskirche“.

Verhunzungen des Apostolicums sind leider keine Seltenheit bei den Protestanten.
Sonntag, 1. Juni 2008 23:40
clarissa colonia: Tja, jeder hat (und kultiviert) seinen eigenen Vogel!
Bedenklich wird es damit nur, wenn man seinen eigenen für den Heiligen Geist hält.
Bei den von mir gekannten Artikelobjekten kann ich das mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen; bei mir unbekannten Zuschreibern eher weniger!
Sonntag, 1. Juni 2008 16:47
Rudolpho: @Gotthard:Bundespräsident leistet auch Treueeid
Auch Politiker leisten einen Treueeid bei der Einführung in das Amt;der Bundespräsident, Ministerpräsidenten, Minister, Bürgermeister Gemeinderäte usw.Warum soll ein Priester nicht auch ein Treueid ablegen?
„Treueeid bei Übernahme eines kirchlichen Amtes“
Ich, N.N., verspreche bei der Übernahme des Amtes eines…, dass ich in meinen Worten und in meinem Verhalten die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche immer bewahren werde.
Mit großer Sorgfalt und Treue werde ich meine Pflichten gegenüber der Universalkirche wie auch gegenüber der Teilkirche erfüllen, in der ich berufen bin, meinen Dienst nach Maßgabe der rechtlichen Vorschriften zu verrichten.
Bei der Ausübung meines Amtes, das mir im Namen der Kirche übertragen worden ist, werde ich das Glaubensgut unversehrt bewahren und treu weitergeben und auslegen; deshalb werde ich alle Lehren meiden, die dem Glaubensgut widersprechen.
Ich werde die Disziplin der Gesamtkirche befolgen und fördern und alle kirchlichen Gesetze einhalten, vor allem jene, die im Codex des kanonoschen Rechtes enthalten sind. In Christlichem Gehorsam werde ich dem Folge leisten, was die Bischöfe als authentische Künder und Lehrer des Glaubens vortragen und als Leiter der Kirche festsetzen. Ich werde den Diözesanbischöfen in Treue zur Seite stehen, um den apostolischen Dienst, der im Namen und im Auftrag der Kirche auszuüben ist, in Gemeinschaft mit eben dieser Kirche zu verrichten.
So wahr mir Gott helfe und diese heiligen Evangelien die ich berühr
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