Zölibat
„Wir hätten ihn gerne behalten“
Priester haben heute einen schweren Stand. Es sei denn, sie heiraten. Dann wird ihnen das ungeteilte Lob der Gemeinde nachgeworfen.
Bildschirmphoto von der Internetseite der 'Kirchengemeinde Dreifaltigkeit'
Bildschirmphoto von der Internetseite der ‘Kirchengemeinde Dreifaltigkeit
(kreuz.net, Ravensburg) Markus Morgen (40) war bis zum 18. Februar als Pfarrvikar mit dem Titel eines Pfarrers in der Kirchengemeinde Dreifaltigkeit – Seelsorgeeinheit Ravensburg-West – tätig.

Dann fiel er vom Priestertum ab und entschied sich für das Zusammenleben mit einer Frau.

Das berichtete die ‘Schwäbische Zeitung’ am Montag. Ravensburg liegt 17 Kilometer Luftlinie nördlich vom Bodensee.

Hanspeter Heuschmid, zweiter Vorsitzender der Kirchengemeinde Dreifaltigkeit – der erste Vorsitzende ist der Pfarrer selber – findet jetzt, daß ein Priesternotstand herrscht: „Wir sind in Sorge um die Gemeinde.“

Die hauptamtlichen Mitarbeiter – Pfarrer, Gemeinde- und Pastoralreferenten – seien mit der Arbeit überlastet.

Der Ausweg: „Wir überlegen, ob wir selber jemanden suchen, der Eucharistie mit uns feiert.“

Heuschmid ist auch der Meinung, daß die Heirat einen Priester nicht für sein Amt disqualifiziere. Den abgefallenen Priester Markus Morgen bezeichnet er als einen sehr engagierten Pfarrer: „Wir hätten ihn gerne behalten“ – so der Vize-Vorsitzende.

Von den früher fünf Vollzeitstellen seien in der Gemeinde nur noch 3,5 Stellen übrig. Dabei hätten sich die Anforderungen an Seelsorge in den letzten Jahren erhöht.

Die Diözese Stuttgart-Rottenburg erklärte dagegen, daß die Einheit normal besetzt sei.

Die Stelle sei ausgeschrieben worden, und man sei durchaus bereit, einen Priester aus einem anderen Land zu engagieren.
      
15 Lesermeinungen
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#15   raindance1 †   18:56:25 | Donnerstag, 29. Mai 2008
ungeteiltes Lob
Priester haben heute einen schweren Stand. Es sei denn, sie heiraten. Dann wird ihnen das ungeteilte Lob der Gemeinde nachgeworfen
Ich konnte nur lesen ,dass der Vize Vorsitzende von irgendwas, möglicherweise dem PGR, sagte, „wir hätten ihn gerne behalten“ und daraus macht dann kreuz.net das ungeteile Lob der Gemeinde…
Falls die BILD Zeitung jemals schwächeln sollte, schickt eure Redakteure zum Schnellkurs nach kreuz.net…
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#14   SignumSalutis   16:29:12 | Mittwoch, 28. Mai 2008
ahnungslos
Die hauptamtlichen Mitarbeiter – Pfarrer, Gemeinde- und Pastoralreferenten – seien mit der Arbeit überlastet.
Haha… Dass ich nicht lache. Was tun die in ihrer Pfarrei vor 16.00 Uhr nachmittags? Sooooo viel Arbeit fällt da wohl nicht an…
Romulus redet da wohl ahnungslos wie ein Blinder von der Farbe …
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#13   Bernd-Jupp   11:14:17 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Priester von außerhalb?
Dass die Diözese R-S so mir nichts Dir nichts mal einen Pfarrer aus Polen oder sonstwo herholt, das halte ich für ein Gerücht. Zumal es in der Vergangenheit auch Fälle gab, dass man die „ach so katholischen Pfarrer“ anderer Länder wieder zurückschicken musste, weil sie in Rottenburger Diözesan-Gemeinden wieder einführen wollten, was längst überwunden war: Mundkommunion, Abschaffung von Laienräten etc.
Noch steht Rottenburg-Stuttgart für eine der vorbildlichsten und fortschrittlichsten Diözesen des deutschsprachigen Raumes. Dass es deshalb dort vielleicht auch mal zum Amtsverzicht von Priestern kommt, das ist der Gang der Dinge, wenn Menschen die menschlich-körperliche Liebe entdecken. Und wenn das noch mehr tun, dann fällt das Zölibatsversprechen irgendwann weg. Ist ja auch besser so…
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#12   thaumaturgos   10:07:32 | Mittwoch, 28. Mai 2008
es ist nix anderes
als bei den schismaten des marcellus inpius:
spendete er [- ein solcher priester –] Sakramente, wären diese gültig – aber unerlaubt.
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#11   Kurt K.   05:44:39 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Man kann alles als Herabsetzungen gebrauchen, selbst Gebete…
… wie man hier eindrucksvoll sehen kann:
ExBochumer: Auch Sie schließe ich in mein Gebet für Ihre Umkehr und Bekehrung zur hl. römisch-katholischen Kirche ein.
Im Prinzip sollte ja ein Gebet etwas nettes sein, was man einem anderen Menschen tut, oder?
Aber wie man so oft (gerade hier auf hass-net) sieht, wird selbst das missbraucht, um anderen seinen Hass und seine Abneigung zu zeigen.
Wenn jemand für jemand anderes beten möchte – kein Problem (nützt nix -schadet aber auch nix ;-) ), bitte sehr. Durch die öffentliche Ankündigung, dies zu tun jedoch zeigt der „gute Christ“ auch noch schnell seine Abscheu vor dem anderen und weist auf seine eigene Heiligkeit hin. Bravo! Weiter so!
Ich werde für Sie beten! :-D
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#10   Gotthard   21:03:49 | Dienstag, 27. Mai 2008
@exbochumer
ein Priester, der heiratet
* fällt nicht von der Kirche ab
* bricht kein Weiheversprechen – sondern sein Zölibatsversprechen, dass er vor der Diakonenweihe schriftlich abgegeben hat.
* ein solcher Mann bleibt Priester sein Leben lang – ihm ist die Ausübung seines Dienstes von der Kirche untersagt.
* spendete er Sakramente, wären diese gültig – aber unerlaubt.
Es ist immer wieder schade, wenn Priester -aus welchen Gründen auch immer, diesen Schritt gehen. Es gibt keinerlei Gründe für Häme und Schimpf und Schande.
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#9   ExBochumer †   18:52:30 | Dienstag, 27. Mai 2008
@ Pascal123
Auf Ihre Anfrage werde ich nicht antworten.
Sie scheinen offenbar die römisch-katholische Kirche mit den Dogmen, der Tradition und den lehramtlichen Aussagen nicht zu kennen. Vermutlich „treten Sie mit den Füßen“ darauf herum oder ignorieren sie völlig.
Es macht keinen Sinn, Ihnen zu antworten, weil Sie
a) ein Kirchenhasser sind, oder
b) nicht der römisch-katholischen Kirche angehören, oder
c) beides sind.
Auch Sie schließe ich in mein Gebet für Ihre Umkehr und Bekehrung zur hl. römisch-katholischen Kirche ein.
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#8   paranoia †   18:11:47 | Dienstag, 27. Mai 2008
Der größte Fehler
war, diesen „wahrhaftig Katholischen“ kein Angebot einer entsprechenden Therapie nach ihrem Rausschmiss aus den Seminaren anzubieten. Denn leider sind sie aus dieser Enttäuschung niemals herausgekommen. Weder haben sie eine Ahnung von Menschen, noch von pastoraler Arbeit, sie schreien nach rite et recte (und sie besessen von etwaigen entscheidenden Fehlern in der Magie) und dann erheben sie sich noch über andere mit einer Selbstüberschätzung, die ohne Vergleich ist.
Wahrhaft bemitleidenswert im Gegensatz zu dem Pfarrer, der es – so wünsche ich es ihm – geschafft hat auf sein Herz zu hören!
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#7   Pascal123   17:58:04 | Dienstag, 27. Mai 2008
Lieber Exbochumer
Aus einem Mann (einem Geschöpf Gottes) der gegen ein menschliches freierfundes Gebot verstoßen hat einen Sünder oder gar „Verbrecher“ zu machen zeugt noch von viel weniger Glaubens und Gotteswerk Verständnis als ich Ihnen zugetraut hätte.
Warum sollte man für diesen Priester beten, weil er der von Gott gegebenen Liebe verfallen ist. Gott schenkt Menschen die Liebe das daraus etwas erwächst eine Partnerschaft oder gar eine Familie, und ausgerechnet dieses große Geschenk Gottes soll seinen Dienern nicht zufallen dürfen und Sie zu Sündern machen zu einem schlechterem Priester??
Exbochumer das Weihegebot gegen welches er vestoßen hat ist ein Menschen Werk und Machtinstrument der RKK an das sich noch nicht mal Päpste halten konnten oder gar wollten??
Es soll schlimm sein das ein Mensch einen anderen liebt??
Gerade daran das er bereit war die Kirche zu verlassen zeigt doch wie stark diese Liebe sein muss, und das soll etwas schlechtes sein??
Mit welchem Wort Gottes begründen Sie dies und bitte keine Lehramts Aussagen oder Taditions-Tralala sondern Gottes Wort zur Pflicht des Zölibates für seine Knechte.
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#6   ExBochumer †   17:47:29 | Dienstag, 27. Mai 2008
Es ist toll, wie sich die Kirchenhasser …
wieder mal auf so ein Thema stürzen.
Für diesen abgefallenen Priester sollte man beten. Er hat gegen sein Weiheversprechen verstoßen.
Aus ihm dann noch ein Opfer zu machen, wie auch die kirchenfeindlichen Kräfte und Interessensvereinigungen (auch einige kreuz.net-Poster) wieder mal beweisen, zeugt von einer Dekadenz und Kirchenfeindlichkeit, die kaum noch zu übertreffen ist.
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#5   Pascal123   16:57:38 | Dienstag, 27. Mai 2008
@Rollmops
Das sich Priester für Sex interessieren liegt auch in der Natur der Dinge.
Das hat der liebe Gott jedem Menschen(besonders Männern) mit in die Wiege gelegt, kann er ja nichts dazu das Sie da was draus machen, was nicht sein soll.
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#4   wackererkatholik   16:51:16 | Dienstag, 27. Mai 2008
@Romulus
So ganz dicht bist du nicht, oder?
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#3   thaumaturgos   15:49:50 | Dienstag, 27. Mai 2008
naja, ist ja nichts besonderes …
uniformierte kotz.nattern hetze des romoluschens
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#2   LandorganistII   14:59:18 | Dienstag, 27. Mai 2008
Wer hat den Romulus
vom Stammtisch weggelassen?
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#1   Romulus   14:56:00 | Dienstag, 27. Mai 2008
Du liebe Güte
Dann fiel er vom Priestertum ab und entschied sich für das Zusammenleben mit einer Frau.
Von welchem Priestertum? Dass Laien sich fürs Poppen interessieren, sollte doch normal sein, oder?
Die hauptamtlichen Mitarbeiter – Pfarrer, Gemeinde- und Pastoralreferenten – seien mit der Arbeit überlastet.
Haha… :-D Dass ich nicht lache. Was tun die in ihrer Pfarrei vor 16.00 Uhr nachmittags? Sooooo viel Arbeit fällt da wohl nicht an…
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