Alte Messe
Die Jahre nach dem Konzil waren ein unglaublicher Einbruch
Angesichts des enormen Interesses an der Alten Messe, war es eine Fehlentscheidung des Veranstalters, im Rahmen des umfangreichen liturgischen Programms des Osnabrücker Katholikentags auf eine Alte Messe zu verzichten.
Am Katholikentag durfte es keine Alte Messe geben.
Am Katholikentag durfte es keine Alte Messe geben.
© Lawrence OP, CC
(kreuz.net) Während des Katholikentages in Osnabrück gab es am vergangenen Samstag zwei sehr stark besuchte Veranstaltungen zum Alten Ritus.

Das berichtete Regina Einig am 27. Mai in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.

Der Andrang bei diesen Veranstaltungen habe den Verzicht auf eine Alte Messe im Rahmen des umfangreichen liturgischen Programms des Katholikentags als Fehlentscheidung des Veranstalters erscheinen lassen.

Frau Einig: „Kaum vorstellbar, daß eine Heilige Messe im außerordentlichen Ritus in Osnabrück vor leeren Bänken gefeiert worden wäre.“

Bei den Veranstaltungen über den Alten Ritus seien auch überdurchschnittlich viele junge Zuhörer anwesend gewesen: „Wer keinen Platz im Großen Saal im Gemeindezentrum an der Katharinenkirche bekommen hatte, verfolgte das Gespräch vor geöffneten Fenstern.“

In der ersten Debatte erörterten der Schriftsteller Martin Mosebach (56) und der ehemalige Präsident des ‘Zentralkomitees deutscher Katholiken’, Hans Maier (76), in einem Streitgespräch ihre Sicht der nachkonziliären Liturgiereform.

Das Thema des Streitgesprächs lautete: „Hat die Liturgie ihre Form verloren?“

Abschlußmesse am Katholikentag
Bereitung der Körbe.Die Körbe vor dem Altar auf der Bühne.Inszensierung der Körbe

Mosebach vermied von Beginn der Diskussion an, die Ritusfrage auf Formfragen zu reduzieren.

Mit Nachdruck verwahrte sich der Schriftsteller nach Angaben von Frau Einig gegen Maiers „unterschwelligen Versuch“, Altgläubigen einen Mangel an Liebe und Glauben zu unterstellen.

Am Beispiel der Fronleichnamsfeste seiner Kindheit in der in den 50er Jahren noch überwiegend protestantischen Stadt Frankfurt erklärte der Schriftsteller, daß die Sorge um die Fernstehenden die Gläubigen der „von der missionarischen Form her glänzend bewährten“ Alten Liturgie umtreibt.

In seiner Kindheit sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen, daß jede katholische Gemeinde in Frankfurt ihre eigene Fronleichnamsprozession hatte: „Heute undenkbar“.

Die Jahre nach dem Konzil beschrieb Mosebach als „unglaublichen Einbruch“.

Deshalb wäre seine Rückkehr zum Glauben beinahe zu einer zweiten Abkehr geworden, „wenn ich nicht zur Welt des Alten Ritus gefunden hätte“ – so der Schriftsteller.

Mosebach betrachtet Papst Paul VI. († 1978) im Sinn des antiken Sprachgebrauchs daher als Tyrannen, weil er einen alten Brauch abgeschafft habe.

Für einen „liturgisch empfindenden Menschen“ sei auch die seinerzeit zur Abstimmung gestellte Missa normativa „ungeheuer problematisch“.

Zwar sieht Mosebach den Bedarf, den Ritus von Zeit zu Zeit zu ändern. Doch das müsse „gewaltlos“ geschehen, „wie Wind und Wasser eine Düne formen“.

Die Liturgiereformer könnten sich daher nicht auf das Konzil berufen. Dieses habe eine behutsame Reform angestrebt.

Nach Angabe von Frau Einig erschwerte der Gesprächspartner des Schriftstellers eine sachliche Debatte „durch haltlos wirkende Unterstellungen“.

„Worauf gründete die Behauptung, Priester hätten vor dem Konzil einen frühen Zelebrationszeitpunkt gewählt, »damit die Gläubigen nicht dabei waren«?“ – fragt Frau Einig.

Maier habe Mosebachs Vergleich mit dem Tyrannen auch auf Papst Pius V. († 1572) anwenden wollen: „Eine schwierig nachvollziehbarer Gedanke, da die tridentinische Meßform Riten, die älter als zweihundert Jahre waren, unangetastet ließ“ – kommentiert Frau Einig.

Die von Mosebach kritisierten liturgischen Mißbräuche ordnete Maier vor allem dem Zeitraum vor der Einführung des Missale Pauls VI. zu. „Doch ist die liturgische Praxis seitdem besser geworden?“ – kontert Frau Einig:

Aktuelle Berichte über Erstkommunikanten, denen die Realpräsenz Christi in der Eucharistie nicht einmal ansatzweise bewußt sei, ließen nichts dergleichen vermuten.

Einen getrübten Blick für die Wirklichkeit habe Maier auch durch den Versuch verraten, die Gefahr eines Auseinanderdriftens von lex orandi und lex credendi ausschließlich bei den Altgläubigen zu verorten.

Dabei zitierte Maier das Bekenntnis des Schriftstellers Martin Walsers: „Ich glaube nicht, aber ich knie“.

Mosebach wies es umgehend zurück: „Ich hoffe, sie legen mich nicht auf eine atheistische Liturgie fest“.

Der lapidare Kommentar von Frau Einig: „Vor der Feier des Ritus ohne persönlichen Glaubensvollzug dürfte in der Tat keine Religion gefeit sein.“
      
41 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#41   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:09:56 | Freitag, 30. Mai 2008
@clarissa
Toll! Das ist echt großzügig von Ihnen! So, ich geh jetzt ins Bett und träume von aufrechterkatholik. Gute Nacht!
Redaktion benachrichtigen
#40   clarissa colonia   00:00:56 | Freitag, 30. Mai 2008
Ich erhebe aber
keinerlei urheberrechtliche Ansprüche!
Redaktion benachrichtigen
#39   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:52:06 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa
Neiiin, ich meine doch, ob man sich selbst zur massona vagans erklären kann! Wäre doch irgendwie nett! Sonst könnte ich diesen Titel ja erfinden – bzw. zu spät, Sie haben ihn ja schon erfunden.
Redaktion benachrichtigen
#38   clarissa colonia   23:17:43 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Man kann sich wohl frei entschließen,
zu mauern, sofern das Hochbauamt oder die Skat-Mitspieler da nicht einschreiten. Aber kraft eigenen Entschlusses zu freimauern geht, glaube ich, nicht, weil dazu die Mitgliedschaft in einer Loge erforderlich ist! Daß Sie das nicht wissen!
Redaktion benachrichtigen
#37   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:05:44 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa
Also, ich bin eher frei, aber alt noch nicht – finde ich, ist natürlich Ansichtssache! Massona vagans, hihi, klingt durchaus reizvoll. Ob man sich einfach entschließen kann, das zu werden?
Redaktion benachrichtigen
#36   clarissa colonia   22:34:49 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Mia cara massona,
sind Sie eher eine alte freie, oder doch eher eine neue angenommene Maurerin?
Aber, carissima massona, widerlegt das nicht Ihr Pseudonym? Da müßten Sie doch die Großloge der alten freien und neuen angenommenen Maurer Deutschland e.V. kennen, der (die einzige) deutsche Frauengroßloge assoziiert ist?
Oder sind Sie etwa eine massona vagans?
Redaktion benachrichtigen
#35   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:27:09 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa
Meinen Sie? Ich kann aber nicht anders…Dieser Mann, tja…
Übrigens, das in Klammern in der Betreffzeile vesteh ich peinlicherweise nicht. Ist das eine Frage an mich? Dann bitte noch mal anders formulieren…
Redaktion benachrichtigen
#34   clarissa colonia   22:03:52 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Werte Maurerin (übrigens: eher alte freie, oder neue angenommene?),
träumen Sie nicht etwas viel?
Redaktion benachrichtigen
#33   EvaHermanFan akaFreimaurerin   21:51:28 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa
Tag-, Nacht-, Wach- und Wunsch-!
Redaktion benachrichtigen
#32   monti   21:49:24 | Donnerstag, 29. Mai 2008
die Bezeichnung „agent provocateur“
wäre m.E. zuviel für den Aufrechten.
„Troll“, zugegeben ein etwas anders gestrickter als hier üblich, wäre die passendere Bezeichnung. :-]
Redaktion benachrichtigen
#31   clarissa colonia   21:20:14 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Werte Maurerin (übrigens: eher alte freie, oder neue angenommene),
welcher Träume? (Tag-, Nacht-, Angst-, Wach-, Wunsch-, Alb-, …)
Redaktion benachrichtigen
#30   EvaHermanFan akaFreimaurerin   20:35:51 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@justus
Hören Sie sofort und für immer auf, den Mann meiner Träume zu beleidigen!
Redaktion benachrichtigen
#29   LandorganistII   15:42:35 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@Justus
Sie sind gerade im Begriff, meinen Glauben an Anstand und Moral zu zerstören.
Redaktion benachrichtigen
#28   iustus   14:34:08 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Der Aufrechte
ist ein agent provocateur. Clarissa erklärt bestimmt gerne, was das ist.
Redaktion benachrichtigen
#27   Pro Germania sancta †   14:20:21 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@unteroktav: Es geht um mehr!
dort, wo man sich von den Konzilsgedanken im Hinblick auf die Liturgie entfernt hat, sollte man sich wieder zurückbesinnen, was die eigentliche Intention war.
Es geht nicht nur um Fragen der Liturgie, es geht um nichts Geringeres als um den katholischen Glauben und das katholische Leben in toto (insgesamt). Der jüdische-freimaurerische Plan, die katholische Kirche zu zerstören ist mit dem Konzil ein großes Stück seiner Verwirklichung näher gekommen. Oder wie erklären Sie sich die Kirchen- und Glaubenskrise, die auf katholischer Seite ja erst mit dem Konzil so richtig ausgebrochen ist?
Außer dem NOM geht es um so zentrale Fragen wie
– Papsttum und Hierarchie
– die Gültigkeit der Sakramente
– das Verhältnis von Kirche und Staat
– das Verhältnis der Katholischen Kirche zu den nichtkatholischen Konfessionen und nichtchristlichen Religionen
– die Frage, ob das Christentum nicht eine „jüdische Sekte“ ist, die nun ohne mit der Wimper zu Zucken wieder „heim ins Reich“ gehen darf. :-S
Redaktion benachrichtigen
#26   LandorganistII   14:03:15 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@Monti
Nein, das kann ich nicht glauben, der Aufrechte soll ein „Fake“ sein? Nie und nimmer, vertritt er doch so mannhaft die hier versammelte traditionalistische Gemeinde und sorgt damit für die Aufrechterhaltung von Anstand, Sitte und Moral. Ein Tugendwächter wie unser Aufrechter muss über eine Realpräsenz verfügen, mit der er auch in dieser virtuellen und verkommenen Welt aufräumt mit homo-hedonistischem Werteverfall und der sündhaften Selbstbefleckung. In diesem Sinne grüße ich Sie mit einem hoffnungskeimenden Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#25   aufrechterkatholik   12:24:22 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@ clarissa
zum Zwecke des Zurücktretens des Autors ist im Dt. aber unüblich.
Unüblich, gewiss. Doch dieses ist für uns nun ganz und gar typisch. Das wir uns auf’s Gediegenste und Gernste vom Üblichen unterscheiden. Ich spüre, Sie sind mir auf der Spur! Herzhaftes Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#24   unteroktav   12:10:18 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@ecclesia-semper-reformanda
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Redaktion benachrichtigen
#23   Romano   11:37:09 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Zeit für Chrysostomos-Liturgie
Ich verstehe den Verzicht auf eine „tridentenische“ Messe deswegen nicht, weil andererseits durchaus Zeit und Raum für die Feier der Chrysostomos-Liturgie (am Samstag Abend um 18.00 Uhr) war. Warum man diese Liturgie gern auch auf dem Katholikentag entdecken will (vielleicht weil sie besonders „exotisch“ ?), die „Alte Messe“ hingegen ausspart, ist mir – nicht erst seit Osnabrück – ein Rätsel.
Im übrigen: das mit dem Andrang auf den Veranstaltungen muss man relativieren, weil der für die Podiumsdiskussion am Samstag Nachmittag vorgesehene Raum vergleichsweise klein war. Inhaltlich hat die Veranstaltung wenig Neues gebracht; der Anwalt des Publikums hat es leider auch nicht geschafft, wirklich spannende (und auch kontroverse) Fragen zu stellen.
Bei der – insgesamt beeindruckenden – Mosebach/Maier-Veranstaltung (aus der Mosebach meines Erachtens zumindest nicht als klarer „Sieger“ hervorging), waren noch viele Plätze frei. Das lag – obwohl dem ZdK die Veranstaltung zweifellos sehr wichtig war (und sie vom jetzigen Präsidenten anmoderiert wurde) – aber vermutlich auch an der Konkurrenz der benachbart auftretenden „Wise Guys“…
Redaktion benachrichtigen
#22   clarissa colonia   11:17:16 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Pluralis modestiae?
Dessen lateinischer Gebrauch überschneidet sich mit dem deutschen aber nur bei inklusiven Redewendungen wie „wie wir gezeigt; wie wir gesehen haben“. Dessen im lat. weitverbreiteter Gebrauch (z.B. in BG) zum Zwecke des Zurücktretens des Autors ist im Dt. aber unüblich.
Redaktion benachrichtigen
#21   aufrechterkatholik   10:39:49 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@clarissa
Tja, hmmm, was bleibt denn dann? Wohl nur der schizophreneticus! Mein Name ist aufrechter, wie sind Viele!
Gnädigste, sofern Sie tatsächlich weiblicher Natur sein sollte: Ihre Aufzählung ist eine Unvollständige. Aus unseren zahlreichen Postings sollten Sie entnehmen können, dass es sich um den pluralis modestiae handeln mag, aber da scheint Ihre vorgeschobene humanistische Bildung an die Grenzen zu kommen. Wir danken Ihnen allerdings für die ansonsten doch sehr eingehende Würdigung unserer, wir geben es zu, hin und wieder doch ein wenig emotional geschriebenen Stellungnahmen. Doch die tiefe Sorge um das Wohl der Kirche treibt mich um, die Sorge um den rechten Glauben und die aufrichtige Gesinnung, der mannhafte Kampf gegen die Homohedonisierung unserer Gesellschaft, gegen Freimaurer und Stalinisten! Ich glaube, ich bin in diesem Forum am wahrhaft rechten Platz. Wenigstens sehe ich mich in tiefer Übereinstimmung mit den wackeren Machern dieser Seite (sofern sich da nicht mal wieder ein Spitzbub von Titanic eingeschlichen hat). Sie sehen, wir haben auch schon hin und wieder den Pluralis Modestiae verlassen. Doch wir sind zuversichtlich: Wir sind viele! Wobei es doch um Qualität, nicht um Quantität geht! Aufreche Grüße, meine Gnädigste. Jawoll!
Redaktion benachrichtigen
#20   iustus   09:56:11 | Donnerstag, 29. Mai 2008
In der Tat
Von mir aus kann der alte Ritus ruhig angeboten werden: das kleine Häuflein derer, die ihn besuchen würden, wäre glücklich, und wir anderen könnten endlich diese nervige Diskussion beenden und Gottesdienste feiern, von denen sich zumindest der viel größere Teil auch wirklich angesprochen fühlt.
Wenn nur alle Bischöfe und Generalvikare so denken würden…
Redaktion benachrichtigen
#19   ecclesia-semper-reformanda   09:47:52 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Das angeblich „enorme Interesse an der alten Messe“
besteht entweder nur bei Intellektuellen, die den alten Ritus lediglich als eine Art zu bewahrendes „Kulturerbe“ ansehen oder bei – kreuz.net. Im Leben eines in der Pfarrrgemeinde engagierten Christen spielt der alte Ritus so gut wie keine Rolle: er wird zum weit überwiegenden Teil gar nicht gewünscht oder gar vermisst. Von mir aus kann der alte Ritus ruhig angeboten werden: das kleine Häuflein derer, die ihn besuchen würden, wäre glücklich, und wir anderen könnten endlich diese nervige Diskussion beenden und Gottesdienste feiern, von denen sich zumindest der viel größere Teil auch wirklich angesprochen fühlt.
Redaktion benachrichtigen
#18   unteroktav   09:32:19 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@ PGS
„Dies bedeutet aber, konsequente Eliminierung aller un- und antikatholischen Elemente, angefangen beim NOM und den häretischen Konzilserklärungen.“
Dass sie immer Schwachsinn schreiben müssen, Sie alter Nostalgiker … kapieren Sie es endlich: es geht nicht um die Abschaffung des „antikatholischen“ NOM, es kann (und muss) nur darum gehen, „unkatholische“ Elemente, die sich in der Tat hier und dort in den Gottesdienst eingeschlichen haben und manche Fehlentwicklung zu erkennen und versuchen, zu beseitigen. Mit anderen Worten: dort, wo man sich von den Konzilsgedanken im Hinblick auf die Liturgie entfernt hat, sollte man sich wieder zurückbesinnen, was die eigentliche Intention war.
Oder verschreiben Sie sich gewissen Gruppierungen, die so denken wie Sie und lassen sie die Katholiken in Ruhe.
Redaktion benachrichtigen
#17   Pro Germania sancta †   09:04:04 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@RRR: Lesen Sie erst einmal „44 Irrtümer über das Judentum“ von Johannes Rothkranz!
„Bischöfe“, die – vollkommen unkatholisch – vom „nicht gekündigten“ Bund mit dem alten Israel daherschwafeln, sollten so konsequent sein und gleich zum Judentum übertreten, wo sie sich geistig wohl schon längst aufhalten!
Anonyme Internetposter, die – vollkommen unkatholisch – behaupten, der Bund mit Israel sei gekündigt worden, sollten so konsequent sein und gleich ihre Bibel vernichten, was sie geistig wohl schon längst getan haben!
Anonyme Internetposter, die – vollkommen unkatholisch – behaupten, der Bund mit Israel sei nicht durch den Neuen Bund ersetzt worden und das heutige (Halacha-)Judentum sei das gleiche wie das zur Zeit Jesu, ist dringend zu empfehlen, das Buch „Der Talmudjude“ von Prof. August Rohling, das Buch „Jüdische Geschichte – jüdische Religion“ von Israel Shakak www.abbc2.com/shahakd/index.htm oder am besten gleich eines der zahlreichen, sich mit dem heutigen Judentum beschäftigenden Bücher von Johannes Rothkranz (z.B. „44 Irrtümer über das Judentum“ …ww.verlag-anton-schmid.de/…les/44_irrtuemer.htm) zu lesen! o^/
Redaktion benachrichtigen
#16   RRR   08:51:50 | Donnerstag, 29. Mai 2008
@ ProGermania
„Bischöfe“, die – vollkommen unkatholisch – vom „nicht gekündigten“ Bund mit dem alten Israel daherschwafeln, sollten so konsequent sein und gleich zum Judentum übertreten, wo sie sich geistig wohl schon längst aufhalten!
Anonyme Internetposter, die – vollkommen unkatholisch – behaupten, der Bund mit Israel sei gekündigt worden, sollten so konsequent sein und gleich ihre Bibel vernichten, was sie geistig wohl schon längst getan haben!
Redaktion benachrichtigen
#15   Pro Germania sancta †   08:37:31 | Donnerstag, 29. Mai 2008
„Lex orandi est lex credendi“ – „das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens“!
In der Tat! Die übergroße Verhaftetheit (Affinität) konzilskatholischer Scheinbischöfe und -priester an der Neuen Messordnung (Novus Ordo Missae – NOM), inkl. falscher Übersetzung der Wandlungsworte, ist der Beweis, dass sie nicht katholisch glauben.
Dazu gehört, dass dem Leib Christi – so er es aufgrund mangelhafter Konsekration überhaupt ist – nicht viel mehr Verehrung entgegen gebracht wird als gewöhnlichem Brot. Dies zeigt der Umstand, dass beim Abschlussgottesdienst die Körbe mit den Hostien auf dem Boden standen. Und die Szene, bei der ein Karl Lehmann den Leib Christi buchstäblich mit den Füßen trat, drängt sich einem in die Erinnerung…
Die nachkonziliare Krise des Katholischen kann nur von den Wurzeln her überwunden werden. Dies bedeutet aber, konsequente Eliminierung aller un- und antikatholischen Elemente, angefangen beim NOM und den häretischen Konzilserklärungen.
„Bischöfe“, die – vollkommen unkatholisch – vom „nicht gekündigten“ Bund mit dem alten Israel daherschwafeln, sollten so konsequent sein und gleich zum Judentum übertreten, wo sie sich geistig wohl schon längst aufhalten! o^/
Redaktion benachrichtigen
#14   iustus   07:54:13 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Kein bloßes Zurück
Hätte aber ein Messdiener in FrankfurM etwa 1958 in der Sakristei auch nur halblaut gepöbelt, Papst Pius sei ein „Tyrann“, er hätte sich in der Kirche nicht mehr dürfen blicken lassen.
Ist schon richtig. Mosebach bekennt in seinem Buch ja auch, dass er nach der Form der Messe wie sie in seiner Kindheit in den fünfziger Jahren in Frankfurt gefeiert wurde, kein Heimweh hat. Er orientiert sich zu Recht am Ideal, nicht am „Üblichen“ – ob es das heute „Übliche“ ist oder das, was in den 50ern „üblich“ war.
Redaktion benachrichtigen
#13   Jörg Guttenberger, Köln   00:44:29 | Donnerstag, 29. Mai 2008
Andrang
Man kann bei einer solchen Großveranstaltung sicher nicht alle Interessen berücksichtigen. Daher ergibt sich die Frage, wie groß der Interessentenkreis der alten Liturgie beim Katholikentag wirklich ist. Möglich wäre eine Frage auf dem Anmeldeformular: „Wünschen Sie eine alte Liturgie?“
Gleichzeitig herzlichen Dank an Benedikt für seine sachlich ausgewogenen Stellungnahmen.
Redaktion benachrichtigen
#12   monti   00:10:09 | Donnerstag, 29. Mai 2008
eh Leute,
Ihr nehmt doch den Aufrechten hoffentlich nicht ernst ?!
Merkt Ihr denn nicht, dass der Euch, seit er in diesem Forum postet, nur verarscht ?
Redaktion benachrichtigen
#11   Benedikt   23:43:04 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Andrang
Der Andrang bei diesen Veranstaltungen habe den Verzicht auf eine Alte Messe im Rahmen des umfangreichen liturgischen Programms des Katholikentags als Fehlentscheidung des Veranstalters erscheinen lassen.
Der Andrang bei einer solchen Veranstaltung sagt darüber gar nichts aus. Es werden schließlich nicht nur Parteigänger von Mosebach dabei gewesen sein. Nichts desto trotz hätte es natürlich ein solches Angebot geben können.
Redaktion benachrichtigen
#10   Ultramontanus   21:40:25 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Nein,
das war sicher keine Fehlentscheidung.
Redaktion benachrichtigen
#9   möchtegern-kathole   21:21:53 | Mittwoch, 28. Mai 2008
@Dr. Otterbeck
Ihre Beiträge waren früher sachlich.
Redaktion benachrichtigen
#8   Dr. Otterbeck   20:13:28 | Mittwoch, 28. Mai 2008
So what?
Es gibt massenhaft „Fehlentscheidungen“ beim Veranstalter des K-Day. Das muss niemanden aufregen. Hätte aber ein Messdiener in FrankfurM etwa 1958 in der Sakristei auch nur halblaut gepöbelt, Papst Pius sei ein „Tyrann“, er hätte sich in der Kirche nicht mehr dürfen blicken lassen. So nützt das Konzil doch wenigstens spätbekehrten Literaten, die ohne Imprimatur an Auflage kommen, Hanebüchnerpreis dafür oder auch keiner.
Redaktion benachrichtigen
#7   Amanda   18:52:49 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Ad Clarissam:
:-D :)3
Große Klasse!
Redaktion benachrichtigen
#6   20mancro5 †   18:50:54 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Ein Vorschlag
Man könnte doch Fragebogen austeilen wo alle Punkte aufgeführt sind die unser aufrechter hier vorschlägt.
Hatten sie voreherlicher Sex Ja/Nein
Hatten sie sich selbst befleckt Ja/Nein
Haben sie schonmal ihre Frau betrogen Ja /Nein
Hatte sie schon mal feuchte Träume Ja/Nein
Sind sie Schwul Ja/Nein
Das wäre es doch
Redaktion benachrichtigen
#5   clarissa colonia   18:46:36 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Werter aufrechter,
der maiestaticus kanns nicht sein, den hätten Sie großgeschrieben; der medicinalis kanns nicht sein, der kommt nämlich nur bei den Verben des Gehens, Habens/Machens und Nehmens vor (Wie gehts uns denn heute? Haben wir Stuhlgang gehabt, oder ins Bett gemacht? Was nehmen wir denn ein?); der simplex kann es nicht sein, da hätten Sie sich vorher als Gruppensprecher geoutet. Tja, hmmm, was bleibt denn dann? Wohl nur der schizophreneticus! Mein Name ist aufrechter, wie sind Viele!
Redaktion benachrichtigen
#4   20mancro5 †   18:07:35 | Mittwoch, 28. Mai 2008
@aufrechterkatholik
Hat jemand kontrolliert, ob nicht wieder Scharen zur Kommunion geeilt sind, die, weil sie der schweren Sünde der Selbstbefleckung schuldig
Und wie soll das gehen?Jeden auf Schritt und Tritt kontroliieren ob er nicht mal gew… hat.
In was für einer Welt lebst du?
Redaktion benachrichtigen
#3   Brandenburgis   18:00:56 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Man kann Erstkommunikanten …
… nicht abprüfen, jedenfalls nicht im Sinne einer schulischen Prüfung. Die Aufgabe der Kirche ist es VOR ALLEM ANDEREN für guten, sachgerechten und gediegenen Unterricht zu sorgen. Leider tut sie gerade das nicht. Leider sind nur wenige Eltern in der Lage, ihre Kinder selbst zu unterrichten, so wie ich das tue. So wird der Katholizismus in Deutschland vernichtet, durch Lehmann, Zollitsch, Meisner, Sterzinskij und wie die sauberen Herren „Bischöfe“ wohl alle heißen mögen.
Redaktion benachrichtigen
#2   paranoia †   18:00:40 | Mittwoch, 28. Mai 2008
@ Aufrechner
Wenn Sie sich bei einem solchen Kommentar nicht mal der Sünde der verbalen Selbstbefleckung schuldig machen! Ich hoffe auf entsprechende Beichtzettel, oder zumindest dass Sie orgiastische Freude daran hatten, yep! :-P
Redaktion benachrichtigen
#1   aufrechterkatholik   17:54:27 | Mittwoch, 28. Mai 2008
Noch weiter fassen
So sehr wie immer dieser Artikel unsere volle Zustimmung findet, muss man es noch weiter fassen: Erstkommunikanden, die keine Ahnung von der Realpräsenz haben. Wir sagen es ganz offen: Wo bleibt der gründliche Test der Kinder, wo bleibt der Mut zu sagen: du gehst nicht zum Hl. Opfermahl, weil du nicht an die Realpräsenz glaubst? Wo bleibt der Mut, die oft in sündigen Verhältnissen lebenden Mütter und Väter effektiv davor zu bewahren, sündhaft den Leib des Herrn zu empfangen und sich damit das Gericht zuzuziehen? Und die sog. Eucharisitie in Osnabrück: Hat jemand kontrolliert, ob nicht wieder Scharen zur Kommunion geeilt sind, die, weil sie der schweren Sünde der Selbstbefleckung schuldig geworden sind, unwürdig kommuniziert haben? Da kann man nur Gott danken, dass möglicherweise gar nicht sauber konsekriert wurde. Zu Recht fordern wir, dass die Gläubigen, bevor sie zum Opfermahle hinzutreten, wieder Dokumente vorzeigen sollen, dass sie anständig gebeichtet haben. Zu Recht sollte man stärker den Empfang kontrollieren, um die unwürdigen Kommunikaten vor dem Gericht zu bewahren, zu Recht sollte man den ehrwürdigen alten Ritus auch in der Hoffnung einführen, dass dann nicht mehr, wir sagen es ganz offen, Hunz und Kinz und Hinz und Kunz da rein rennt! Zucht, Ordnung, Disziplin und vor allem Kontrolle, das könnte uns retten, jawoll!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Alte MesseWer ist hier die Mumie? Alte MesseEine Alte Messe in einer anglikanischen Kathedrale Alte MesseDas ist genau das Bild unserer Tage Alte MesseDer Akzent liegt auf der Sprache Alte MesseGescheitertes Hochamt im Alten Ritus Alte MesseEine bittere Bemerkung am Ende Alte MesseEr hat es wieder probiert Kardinal CastrillonKein eigentliches Schisma Alte MesseHauptsache der Rücken steht zur Gemeinde Alte MesseWir bestehen nicht auf Ritualen um der Rituale willen Alte MesseDiözese auf Erfolgskurs Alte MesseEine weitere Alte Messe Alte MesseBefruchtung – aber in welche Richtung? Alte MesseVerschwörung gegen die Alte Messe? Alte MessePlant der Heilige Vater, in der Öffentlichkeit eine Alte Messe zu lesen?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net