Das Beten in der Fremdsprache fällt vielen leichter
Der Weihbischof räumte offen ein, die Alte Messe nicht zelebrieren zu können. Er verriet mit diesem Satz mehr über das Dilemma der meisten deutschen Bischöfe als weitschweifige Erklärungen gesagt hätten.
(kreuz.net) Beim Osnabrücker Katholikentag wurde auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Latein – außerordentlich
oder ordentlich?“ veranstaltet.
Dabei ging es um Fragen zu Sprache und Ritus der römischen Liturgie. Die Diskussion fand am vergangenen Samstag nachmittag statt.
Die Teilnehmer waren Rudolf Kaschewsky, stellvertretender Vorsitzender der altgläubigen Laienbewegung ‘Una Voce Deutschland’, Schwester Emmanuela Kohlhas OSB, Lehrbeauftragte für Gregorianik an der Musikhochschule Köln, der Erfurter Liturgiker Benedikt Kranemann, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters und der Organist Ansgar Wallenhorst.
Der Publikumsandrang – besonders auch junger Menschen – war nach Angaben von Regina Einig in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ vom 27. Mai beeindruckend.
Die Podiumsdiskussion mußte schon vor Beginn wegen Überfüllung geschlossen werden.
Immer noch verschämt im Ghetto
Der stellvertretende Vorsitzende von ‘Una Voce Deutschland’ erklärte, daß nicht das mangelnde Interesse der Gläubigen eine stärkere Verbreitung der Alten Liturgie verhindere, sondern die Haltung derer, die „an den Schalthebeln der Liturgie sitzen“.
Darum führe die Alte Messe – die Kaschewsky als „machtvolle Demonstration der Königsherrschaft Jesu Christi“ bezeichnete – acht Monate nach Inkrafttreten des Motu Proprio noch immer ein „verschämtes Ghettodasein“.
Die Zusammensetzung des Podiums ließ – so Frau Einig – wenig Interesse des Veranstalters an einer tiefgehenderen Auseinandersetzung mit dem Thema vermuten:
„An einer qualifizierten Diskussion über einen Ritus teilnehmen kann billigerweise nur, wer diesen zumindest teilweise kennt.“
Nach Angaben von Frau Einig fehlte es der Runde an Kompetenzen zum Alten Ritus:
„Deren Generationenaufteilung – grauhaariger Repräsentant der Freunde der überlieferten Liturgie neben jüngeren Anhängern des Novus Ordo – suggerierte, die nach dem Konzil Geborenen fühlten sich liturgisch selbstverständlich im Novus Ordo beheimatet.“
Die Praxis vieler Alter Messen würde allerdings – so Frau Einig – eine „differenziertere Sichtweise“ nahelegen.
Weihbischof Jörg Michael Peters (48) von Trier räumte offen ein, die Alte Messe nicht zelebrieren zu können: „Er verriet mit diesem Satz mehr über das Dilemma der meisten deutschen Bischöfe als weitschweifige Erklärungen gesagt hätten“ – kommentiert Frau Einig.
Für sie blieb die Diskussion wegen der Verquickung zweier verschiedener Fragen – der nach der Liturgiesprache Latein und jener nach dem Ritus – über weite Strecken an der Oberfläche.
Mühsam kontrollierte Gereiztheit
Scharf ist auch Frau Einigs Kritik am Erfurter Liturgiker: „Benedikt Kranemann formulierte mit mühsam kontrollierter Gereiztheit Bedenken und Polemiken angesichts der überlieferten Liturgie (»Ein Hobby des Papstes?«), beklagte vermeintlich aufgegebene liturgische »Errungenschaften« und sparte nicht mit Seitenhieben auf Benedikt XVI. und lasche Ökumeniker: »Wo bleibt der Protest der evangelischen Kirchen?«“
Ein Teil seiner Kritik prallte schon während der Diskussion ab.
Weihbischof Peters widersprach Kranemanns Einschätzung, das Motu Proprio bedeute einen Rückschritt hinter das Konzil.
Kaschewsky wollte den Text nicht auf ökumenische Funktionalität reduziert sehen.
„Kranemanns Wunsch, Martin Mosebach möge seine Sprachkraft in den Dienst der deutschen Liturgie stellen, verhallte ohne Applaus“ – kommentiert Frau Einig trocken.
Abgestumpfter Sinn für die Liturgie
Der Organist Ansgar Wallenhorsts stellte fest, daß das Bedürfnis nach dem Alten Ritus um so geringer sei, je traditionsbewußter die Neue Messe gefeiert werde.
Daß der Sinn für die Gregorianik vielerorts abgestumpft ist, dokumentierte Mons. Peters mit einem Beispiel aus seiner früheren Pfarrgemeinde: Schon die vierwöchentliche Feier eines lateinischen Hochamts habe Proteste ausgelöst, obwohl es noch zwei weitere Sonntagsmessen gab.
Frau Einig kommentiert: „Offensichtlich bedarf es bei teilweise liturgieunfähig gewordenen oder überaus einseitig ausgerichteten Gemeinden auch eine Art liturgische Toleranzoffensive. Kenntnisse des lateinischen Wortschatzes und der Grammatik geben dabei nicht unbedingt den Ausschlag.“
Schwester Emmanuela Kohlhas OSB traf nach Angaben von Frau Einig den Nagel auf den Kopf:
In der Muttersprache sei der Kopf oft blockiert, so daß das Beten in der Fremdsprache vielen leichter falle.
Wortschatz und Grammatikkenntnisse allein würden noch nicht garantieren, daß jemand Zugang findet.
© Titelbild: Lawrence OP, CC
Dabei ging es um Fragen zu Sprache und Ritus der römischen Liturgie. Die Diskussion fand am vergangenen Samstag nachmittag statt.
Die Teilnehmer waren Rudolf Kaschewsky, stellvertretender Vorsitzender der altgläubigen Laienbewegung ‘Una Voce Deutschland’, Schwester Emmanuela Kohlhas OSB, Lehrbeauftragte für Gregorianik an der Musikhochschule Köln, der Erfurter Liturgiker Benedikt Kranemann, der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters und der Organist Ansgar Wallenhorst.
Der Publikumsandrang – besonders auch junger Menschen – war nach Angaben von Regina Einig in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ vom 27. Mai beeindruckend.
Die Podiumsdiskussion mußte schon vor Beginn wegen Überfüllung geschlossen werden.
Immer noch verschämt im Ghetto
Der stellvertretende Vorsitzende von ‘Una Voce Deutschland’ erklärte, daß nicht das mangelnde Interesse der Gläubigen eine stärkere Verbreitung der Alten Liturgie verhindere, sondern die Haltung derer, die „an den Schalthebeln der Liturgie sitzen“.
Darum führe die Alte Messe – die Kaschewsky als „machtvolle Demonstration der Königsherrschaft Jesu Christi“ bezeichnete – acht Monate nach Inkrafttreten des Motu Proprio noch immer ein „verschämtes Ghettodasein“.
Die Zusammensetzung des Podiums ließ – so Frau Einig – wenig Interesse des Veranstalters an einer tiefgehenderen Auseinandersetzung mit dem Thema vermuten:
„An einer qualifizierten Diskussion über einen Ritus teilnehmen kann billigerweise nur, wer diesen zumindest teilweise kennt.“
Nach Angaben von Frau Einig fehlte es der Runde an Kompetenzen zum Alten Ritus:
„Deren Generationenaufteilung – grauhaariger Repräsentant der Freunde der überlieferten Liturgie neben jüngeren Anhängern des Novus Ordo – suggerierte, die nach dem Konzil Geborenen fühlten sich liturgisch selbstverständlich im Novus Ordo beheimatet.“
Die Praxis vieler Alter Messen würde allerdings – so Frau Einig – eine „differenziertere Sichtweise“ nahelegen.
Weihbischof Jörg Michael Peters (48) von Trier räumte offen ein, die Alte Messe nicht zelebrieren zu können: „Er verriet mit diesem Satz mehr über das Dilemma der meisten deutschen Bischöfe als weitschweifige Erklärungen gesagt hätten“ – kommentiert Frau Einig.
Für sie blieb die Diskussion wegen der Verquickung zweier verschiedener Fragen – der nach der Liturgiesprache Latein und jener nach dem Ritus – über weite Strecken an der Oberfläche.
Mühsam kontrollierte Gereiztheit
Scharf ist auch Frau Einigs Kritik am Erfurter Liturgiker: „Benedikt Kranemann formulierte mit mühsam kontrollierter Gereiztheit Bedenken und Polemiken angesichts der überlieferten Liturgie (»Ein Hobby des Papstes?«), beklagte vermeintlich aufgegebene liturgische »Errungenschaften« und sparte nicht mit Seitenhieben auf Benedikt XVI. und lasche Ökumeniker: »Wo bleibt der Protest der evangelischen Kirchen?«“
Ein Teil seiner Kritik prallte schon während der Diskussion ab.
Weihbischof Peters widersprach Kranemanns Einschätzung, das Motu Proprio bedeute einen Rückschritt hinter das Konzil.
Kaschewsky wollte den Text nicht auf ökumenische Funktionalität reduziert sehen.
„Kranemanns Wunsch, Martin Mosebach möge seine Sprachkraft in den Dienst der deutschen Liturgie stellen, verhallte ohne Applaus“ – kommentiert Frau Einig trocken.
Abgestumpfter Sinn für die Liturgie
Der Organist Ansgar Wallenhorsts stellte fest, daß das Bedürfnis nach dem Alten Ritus um so geringer sei, je traditionsbewußter die Neue Messe gefeiert werde.
Daß der Sinn für die Gregorianik vielerorts abgestumpft ist, dokumentierte Mons. Peters mit einem Beispiel aus seiner früheren Pfarrgemeinde: Schon die vierwöchentliche Feier eines lateinischen Hochamts habe Proteste ausgelöst, obwohl es noch zwei weitere Sonntagsmessen gab.
Frau Einig kommentiert: „Offensichtlich bedarf es bei teilweise liturgieunfähig gewordenen oder überaus einseitig ausgerichteten Gemeinden auch eine Art liturgische Toleranzoffensive. Kenntnisse des lateinischen Wortschatzes und der Grammatik geben dabei nicht unbedingt den Ausschlag.“
Schwester Emmanuela Kohlhas OSB traf nach Angaben von Frau Einig den Nagel auf den Kopf:
In der Muttersprache sei der Kopf oft blockiert, so daß das Beten in der Fremdsprache vielen leichter falle.
Wortschatz und Grammatikkenntnisse allein würden noch nicht garantieren, daß jemand Zugang findet.
© Titelbild: Lawrence OP, CC
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Sonntag, 1. Juni 2008 16:39
Jörg Guttenberger, Köln: Sozialkatholsch: Emanzipation
Sie erklären das Wort von seiner ursprünglichen lateinischen Bedeutung her. Das ist sicher richtig.
Nur hat sich die Bedeutung heute im Sinne von Gleichstellung geändert.
In der byzantinischen Liturgie wird z. B. der Friedensgruß nur unter weihemäßig Gleichgestellten, also Priester und Diakone jeweils ausschließlich unter sich, ausgetauscht. Das sagt natürlich viel über das Verständnis der unterschiedlichen Weihestufen untereinander.
Ihre Ausfühurngen hinsichtlich unseres Verhältnisses zum Herrn sind inhaltlich richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Denn Gott ist, wie Sie richtig schreiben, tatsächlich der ganz Andere, unendlich Ferne, undendlich Große, dem wir uns nur in tiefer Demut nahen dürfen.
Gott ist jedoch gemäß 1 Johannes 4, 16b auch die Liebe, die die Nähe des Menschen so sucht, daß sie in der hl. Kommunion seine innigst mögliche Nähe sucht! Diese Sicht ist genauso wichtig, wie die von Ihnen beschriebene!
Synthese: auch unter uns suchen wir nur die Nähe von Menschen, die wir áuch achten, vor denen wir Ehrfurcht haben. Damit gehören Nähe und Achtung zusammen, wie die beide Themen eises symphonischen Satzes.
Es geht also auch im mitmenschlichen Bereich um Vertrauen und nicht um plumpe Vertraulichkeit! Das gilt damit erst recht für unser Verhältnis zum Herrn und Schöpfer.
In der byzantinischen Liturgie wird z. B. der Friedensgruß nur unter weihemäßig Gleichgestellten, also Priester und Diakone jeweils ausschließlich unter sich, ausgetauscht. Das sagt natürlich viel über das Verständnis der unterschiedlichen Weihestufen untereinander.
Ihre Ausfühurngen hinsichtlich unseres Verhältnisses zum Herrn sind inhaltlich richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Denn Gott ist, wie Sie richtig schreiben, tatsächlich der ganz Andere, unendlich Ferne, undendlich Große, dem wir uns nur in tiefer Demut nahen dürfen.
Gott ist jedoch gemäß 1 Johannes 4, 16b auch die Liebe, die die Nähe des Menschen so sucht, daß sie in der hl. Kommunion seine innigst mögliche Nähe sucht! Diese Sicht ist genauso wichtig, wie die von Ihnen beschriebene!
Synthese: auch unter uns suchen wir nur die Nähe von Menschen, die wir áuch achten, vor denen wir Ehrfurcht haben. Damit gehören Nähe und Achtung zusammen, wie die beide Themen eises symphonischen Satzes.
Es geht also auch im mitmenschlichen Bereich um Vertrauen und nicht um plumpe Vertraulichkeit! Das gilt damit erst recht für unser Verhältnis zum Herrn und Schöpfer.
Sonntag, 1. Juni 2008 09:33
Sozialkatholisch: @ Jörg Guttenberger
Die Hineinnahme der Gemeinde in den Friedenkuß bedeutet zweifelksohne deren Emanzipation. Hierdurch wurde
die Aufhebung der in der Christenheit einmaligen Presbytherozentrieung der Liturgie durch das Tridentinum
noch einmal besonders betont.
Ich meine Mal gehört zu haben das Emanzipation von dem lateinischem ex manu, aus der Hand heraus entkommen / entlassen werden kommt. Der Gläubige entkommt aber nicht der Hand der Presbyter sondern entlässt sich selber aus der Hand Gottes. Man betet nicht mehr den allmächtigen Schöpfer als göttliche Majestät im Himmel an, sondern hat sich Gott schon fast auf Augenhöhe vom Himmel heruntergeholt.
Ein z.T. unheiliger, schlechter Klerus hat natürlich auch etwas mit Liturgie zutun, deshalb ist das Schuldbekenntnis auch des Priesters im Stufengebet so wichtig. Aber für einen z.T. unheiligen, schlechten Klerus kommen bestimmt noch viel andere Gründe hinzu.
Jetzt noch einmal zurück zum Bibelvers, dem liebe Gott in seiner göttlichen Allmacht kommt es nicht darauf an was wir schönes für uns Menschen so verständliches alles im Gottesdienst so reden, sondern wie wir unser ganzes Wesen, unser ganzes sein vor ihn bringen.
Wenn man immer weniger öffentlich vor Gott kniet, kniet man auch immer weniger im Herzen vor Gott und bei einer Konversion mit Gott fast auf Augenhöhe wird das ICH schnell so groß das sich am Ende fast alles nur darum kreist.
Ich meine Mal gehört zu haben das Emanzipation von dem lateinischem ex manu, aus der Hand heraus entkommen / entlassen werden kommt. Der Gläubige entkommt aber nicht der Hand der Presbyter sondern entlässt sich selber aus der Hand Gottes. Man betet nicht mehr den allmächtigen Schöpfer als göttliche Majestät im Himmel an, sondern hat sich Gott schon fast auf Augenhöhe vom Himmel heruntergeholt.
Ein z.T. unheiliger, schlechter Klerus hat natürlich auch etwas mit Liturgie zutun, deshalb ist das Schuldbekenntnis auch des Priesters im Stufengebet so wichtig. Aber für einen z.T. unheiligen, schlechten Klerus kommen bestimmt noch viel andere Gründe hinzu.
Jetzt noch einmal zurück zum Bibelvers, dem liebe Gott in seiner göttlichen Allmacht kommt es nicht darauf an was wir schönes für uns Menschen so verständliches alles im Gottesdienst so reden, sondern wie wir unser ganzes Wesen, unser ganzes sein vor ihn bringen.
Wenn man immer weniger öffentlich vor Gott kniet, kniet man auch immer weniger im Herzen vor Gott und bei einer Konversion mit Gott fast auf Augenhöhe wird das ICH schnell so groß das sich am Ende fast alles nur darum kreist.
Sonntag, 1. Juni 2008 02:48
Jörg Guttenberger, Köln: Sozialkatholisch: „Was soll das“
Zunächst einmal erwarten wir völlig zu recht von jedem Teilnehmer Ausführungen, die nicht der Inerpretation
bedürfen. Ihr Vorwurf geht damit an Sie zurück.
Was Sie über Liturgie schreben, ist grundsätzlich richtig.
In den Ostkirchen wird – von Ausnahmen, wie z. B. Griuechenland und Abessinien abgesehen – grundsätlich in der Landessprache oder einer der verwandten Sprache zelebriert, so daß die Gemeinde die Liturgie unmittelbar versteht. Liturgische Sprache ist imm er eine Hochsprache, wir in Deutschland haben offenbar eine der Liturgie dienlliche Hochsprache nicht. Ein zu starkes Entgegenkommen in Richtung Umgagssprache verführt in der Tat zur Verflachung.
Litiurgie meint immer Begegnung mit Gott sowohl für den Einzelnen, als auch ebenso für die Gemeinde als Ganzes Daher der Friedenskuß vor der hl. Kmmunion, den im Übrigen die Byzantiner auch kennen.Dort wird er, wie bei uns vor dem Konzil ausschließlich vom Klerus untereinander ausgetauscht. Die Hineinnahme der Gemeinde in den Friedenkuß bedeutet zweifelksohne deren Emanzipation. Hierdurch wurde die Aufhebung der in der Christenheit einmaligen Presbytherozentrieung der Liturgie durch das Tridentinum noch einmal besonders betont.
Was Sie über Liturgie schreben, ist grundsätzlich richtig.
In den Ostkirchen wird – von Ausnahmen, wie z. B. Griuechenland und Abessinien abgesehen – grundsätlich in der Landessprache oder einer der verwandten Sprache zelebriert, so daß die Gemeinde die Liturgie unmittelbar versteht. Liturgische Sprache ist imm er eine Hochsprache, wir in Deutschland haben offenbar eine der Liturgie dienlliche Hochsprache nicht. Ein zu starkes Entgegenkommen in Richtung Umgagssprache verführt in der Tat zur Verflachung.
Litiurgie meint immer Begegnung mit Gott sowohl für den Einzelnen, als auch ebenso für die Gemeinde als Ganzes Daher der Friedenskuß vor der hl. Kmmunion, den im Übrigen die Byzantiner auch kennen.Dort wird er, wie bei uns vor dem Konzil ausschließlich vom Klerus untereinander ausgetauscht. Die Hineinnahme der Gemeinde in den Friedenkuß bedeutet zweifelksohne deren Emanzipation. Hierdurch wurde die Aufhebung der in der Christenheit einmaligen Presbytherozentrieung der Liturgie durch das Tridentinum noch einmal besonders betont.
Samstag, 31. Mai 2008 18:36
Sozialkatholisch: @ Jörg Guttenberger
Was das soll, man muss nicht die ganze Messe Frage und Antwortspiel in Landessprache machen, das Mysterium
der hl. Messe muß man im Herzen verstehen und sich dann auf Gott ausrichten, da hättest du aber auch
selber drauf kommen können.
Die Bibelstelle zeigt klar das man nicht in Landessprache die Messe feiern muss, sondern das es viel wichtiger ist zu versuchen das Herz mit dem Opfer Jesu Christie zu vereinigen und vor Gott zu bringen. Im NOM haben die Menschen dafür gar nicht richtig Zeit und mit der heiligste Moment wird durch Händeschütteln entmystifiziert. Nützlich für die richtige Herzenshaltung dabei ist u.a. das Stufengebet und wenn man dann vor Gott als Sünder steht und um Vergebung bittet bringt der Geist uns schon vor Gott und zwar besser als wenn wir alles in Landessprache ohne Opfergeist beten.
Die Bibelstelle zeigt klar das man nicht in Landessprache die Messe feiern muss, sondern das es viel wichtiger ist zu versuchen das Herz mit dem Opfer Jesu Christie zu vereinigen und vor Gott zu bringen. Im NOM haben die Menschen dafür gar nicht richtig Zeit und mit der heiligste Moment wird durch Händeschütteln entmystifiziert. Nützlich für die richtige Herzenshaltung dabei ist u.a. das Stufengebet und wenn man dann vor Gott als Sünder steht und um Vergebung bittet bringt der Geist uns schon vor Gott und zwar besser als wenn wir alles in Landessprache ohne Opfergeist beten.
Freitag, 30. Mai 2008 23:36
Jörg Guttenberger, Köln: Sozialkatholisch: was soll das?
was soll das?
Freitag, 30. Mai 2008 09:19
Sozialkatholisch: Leute die den lieben Gott ständig versuchen vollzuquatschen
Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen,
wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen. Der aber die
Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er vertritt die Heiligen,
wie es Gott gefällt.
RÖM 8, 26+27
Drehen sich am Ende doch nur um sich selbst
RÖM 8, 26+27
Drehen sich am Ende doch nur um sich selbst
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