Der richtige Hirte: Magdeburg hat einen neuen Bischof
Der Vatikan und der Vorsteher des Magdeburger Kathedralkapitels gaben heute Mittag die Ernennung von Weihbischof Gerhard Feige zum Diözesanbischof bekannt. „Der richtige Hirte“, meint Karl Kardinal Lehmann im Glückwunschreiben.
(kreuz.net, Magdeburg) Papst Johannes Paul II. hat den bisherigen Diözesanadministrator, Weihbischof
Gerhard Feige (53), zum neuen Bischof von Magdeburg ernannt. Der Vorsitzende des Kathedralkapitels, Dompropst
Dieter Lehnert, gab die Ernennung am Mittwoch, den 23. Februar, 12 Uhr in Magdeburg bekannt.
Der neue
Bischof von Magdeburg wird am Samstag, den 16. April, im Rahmen eines Gottesdienstes in der Magdeburger
Kathedrale Sankt Sebastian in sein Amt eingeführt.
Sein Vorgänger im Bischofsamt, Mons. Leo Nowak,
war an seinem 75. Geburtstag am 17. März letzten Jahres in den Ruhestand gegangen. Bischof Nowak stand
seit 1990 an der Spitze des Magdeburger Kirchengebietes. Erst 1994 wurde Magdeburg zum Bistum erhoben.
Während der Amtszeit von Bischof Nowak wurde die Diözesanstruktur deutlich verändert. Die Pfarreien
wurden vergrößert und die Pfarrstellen aufgrund des Niederganges des Glaubens und der damit zusammenhängenden
finanziellen Probleme halbiert.
Mons. Gerhard Feige wurde 1951 in Halle, in der damaligen Deutschen Demokratischen
Republik, als Sohn eines Schuhmachers und einer Hausfrau geboren. Nach dem Studium der Theologie empfing
er 26-jährig in Magdeburg die Priesterweihe.
Seit 1989 war Feige Dozent für Alte Kirchengeschichte,
Patrologie und Ökumenische Theologie am Erfurter Priesterseminar. Ab 1994 lehrte er an derselben Einrichtung
als Professor der genannten Fächer.
1983 erhielt Feige die Erlaubnis, Gottesdienste im byzantinischen
Ritus zu feiern. Seit 1993 gehört er zur „Gemeinsamen Kommission“ der Griechisch-Orthodoxen Metropolie
von Deutschland und der Römisch-Katholischen Kirche in Deutschland.
Papst Johannes Paul II. ernannte
Gerhard Feige am 19. Juli 1999 zum Weihbischof in Magdeburg. Die Bischofsweihe empfing er am 11. September
in der Magdeburger Kathedralkirche Sankt Sebastian. Feiges Wahlspruch lautet „Wacht und betet“.
Der Vorsitzende
der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, unterstrich in einem Glückwunschreiben, daß
Mons. Feige auf dem guten Boden aufbauen könne, den Bischof Leo Nowak in vielen Jahren bereitet habe.
Mons. Feige sei mit dem Bistum vertraut und bringe aus seiner Lehrtätigkeit eine große Erfahrung aus
der Alten Kirche und besonders aus den Ostkirchen mit. Das weite in einem Umfeld der Diaspora den Blick,
so Kardinal Lehmann.
Bischof Feige sei der richtige Hirte, um die Katholiken des Bistums Magdeburg mit
Gottes Segen in die Zukunft zu führen.
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2 Lesermeinungen
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@Sulpicius ich würd Dir einfach raten ihn zu fragen. Schreib ihm einfach einen Brief und las es Dir erklären.
Ich mach es immer so wenn ich was nicht weiß. Ich frage…