09:16:22 | Freitag, 30. Mai 2008
Der promovierte Meteorologe ist Priester von Köln und gilt als „Mann Meisners“. Er gehört auch dem inzwischen politisch korrekten Opus Dei an.
(kreuz.net, Vatikan) Die deutschsprachige Abteilung im vatikanischen Staatssekretariat wird bis auf weiteres
von Monsignore Winfried König (52) geleitet werden.
Das berichtete ‘Radio Vatikan’ gestern Donnerstag.
Das Radio schreibt ausdrücklich von einer zwischenzeitlichen Lösung.
Monsignore König übernimmt somit
die Aufgaben von Prälat Christoph Kühn (44). Dieser wurde kürzlich aus Rom versetzt und wird ab dem
1. Juli als Nuntiaturrat in Wien tätig sein.
Diese Ernennung gilt als Karrierebruch. Hintergrund dafür
dürften Konflikte im Staatssekretariat gewesen sein.
Am Mittwoch hatte Prälat Kühn seinen letzten
Arbeitstag im Staatssekretariat.
Der deutsche Botschafter beim Heiligen Stuhl, Hans-Henning Horstmann,
würdigte den scheidenden Prälaten als guten, loyalen und diskreten Gesprächspartner.
In Wien wird
es schon bald weitere Veränderungen geben. Der dortige Apostolische Nuntius, Erzbischof Edmond Farhat,
vollendete am 20. Mai sein 75. Lebensjahr und steht somit vor der Ablösung.
Der neue LeiterMonsignore
Winfried König ist Priester der Erzdiözese Köln. Er arbeitet seit sechs Jahren an der deutschsprachigen
Abteilung des Staatssekretariats.
Er hat zunächst in Köln, Toronto und Kiel Meteorologie studiert und
1987 in dem Fach auch promoviert.
Danach war er Büroleiter an der staatlich anerkannten Hochschule Gustav-Siewerth
Akademie in Bierbronnen im Schwarzwald.
Die Akademie ist unter anderem wegen ihrer fundierten Lutherkritik
als ökumenekritisch bekannt.
Nach dieser Tätigkeit studierte Hw. König mit einem Stipendium des Opus
Dei als Alumne des römischen Priesterseminars der Personalprälatur, das der Ausbildung von Diözesanklerikern
dient.
Monsignore König wurde für die Erzdiözese Köln zum Priester geweiht. Er gilt dem Kölner Erzbischof
Joachim Kardinal Meisner als sehr loyal.
Er ist auch Mitglied der ‘Gesellschaft vom Heiligen Kreuz’,
also ein Tertiar des inzwischen zahnlos gewordenen ‘Opus Dei’.
Dieses läßt nichts unversucht, um im
Staatssekretariat Einfluß zu gewinnen.
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Genoveva 20:47:47 | Sonntag, 1. Juni 2008
#13
Benedikt 19:17:12 | Sonntag, 1. Juni 2008
#12
Cato 12:08:23 | Sonntag, 1. Juni 2008
#11
Konrad 10:12:11 | Samstag, 31. Mai 2008
#10
Libertas Ecclesiae 08:48:35 | Samstag, 31. Mai 2008
#9
Benedikt 00:32:45 | Samstag, 31. Mai 2008
#8
Jörg Guttenberger, Köln 00:16:11 | Samstag, 31. Mai 2008
#7
wackererkatholik 13:40:34 | Freitag, 30. Mai 2008
#6
sacerdos helveticus 13:39:21 | Freitag, 30. Mai 2008
#5
Genoveva 13:13:04 | Freitag, 30. Mai 2008
#4
sacerdos helveticus 12:18:28 | Freitag, 30. Mai 2008
#3
clarissa colonia 10:31:04 | Freitag, 30. Mai 2008
#2
Tridentinus 10:26:27 | Freitag, 30. Mai 2008
#1
Dr. Otterbeck 10:16:32 | Freitag, 30. Mai 2008