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Samstag, 31. Mai 2008 14:37
Der Christ und der Antichrist
„Jeder, der den im Fleisch gekommenen Christus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrist“. Der Bruch zwischen Judentum und Christentum hat sich im Laufe der Geschichte immer mehr vertieft. Von Friedrich Romig.
Orthodoxe Juden an der Klagemauer
Orthodoxe Juden an der Klagemauer
(kreuz.net) „Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der da leugnet, daß Jesus der Christus ist. Das ist der Antichrist“ – heißt es im zweiten Kapitel des ersten Johannesbriefs.

Ähnlich auch im vierten Kapitel des gleichen Briefes: „Jeder, der den im Fleisch gekommenen Christus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrist, von dem ihr gehört habt, daß er kommt. Jetzt ist er bereits in der Welt.“

Der Sache nach spricht Jesus bereits in seiner Auseinandersetzung mit den Pharisäern von diesem Ungeist – wohl am deutlichsten im achten Kapitel des Johannes-Evangeliums.

Er hält seinen jüdischen Zuhörern vor, daß sie seinen Worten nicht glauben, weil sie „nicht aus Gott“ sind und „den Teufel zum Vater haben“, den Lügner, Verwirrer und „Menschenmörder von Anfang an“ – so im Johannes-Evangelium 8, 44-47.

Diese Worte sind an Eindeutigkeit nicht zu überbieten. Jeder, der Jesus, von dem er gehört hat, nicht als Christus – das heißt: nicht als Messias – bekennt, ist nicht aus Gott. Er hat den Teufel zum Vater.

Er ist erfüllt vom Geist des Antichrist und damit selber zum Lügner und Leugner der Wahrheit geworden.

Die Rede Jesu ist an Juden seiner Zeit gerichtet, die sich nicht zu ihm als dem Christus bekennen wollten. Hier entsteht der Bruch zwischen Judentum und Christentum, der sich im Laufe der Geschichte immer mehr vertieft hat.

Absurde Menschwerdung
Sowohl für orthodoxe als auch für aufgeklärte Juden ist die Vorstellung, Gott könne die menschliche Natur annehmen, einfach „absurd“ – wie der jüdische Philosoph Baruch Spinoza († 1677) gesagt hat.

Die im Credo der Kirche ausgedrückte Überzeugung, daß der Mensch Jesus „wahrer Gott vom wahren Gott“ ist, beinhaltet für solche Juden Blasphemie, die Anbetung Jesu „Götzendienst“ – auf Hebräisch „avodah zarah“.

Christus ist für die meisten Juden nicht der Messias. Denn er hat weder den zerstörten Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut, noch das Volk der Juden aus der Zerstreuung in das ihnen verheißene „Heilige Land“ heimgeholt.

Jesus, der sich unzweifelhaft als Gott bezeichnete, hat damit das größte Verbrechen begangen, dessen sich ein Jude schuldig machen kann: der Gotteslästerung.

Er wurde daher vom Hohen Rat des jüdischen Volkes zu Recht zum Tode verurteilt. Denn auf Gotteslästerung stand – nach Leviticus 24,16 – die Todesstrafe.

Heute lernt jeder Talmudschüler, diese Verurteilung noch einmal geistig nachzuvollziehen.

Wie abfällig Jesus im Talmud dargestellt wird, kann man in dem Buch „Jesus im Talmud“ des an der US-Universität Princeton lehrenden, renommierten Judaisten Peter Schäfer nachlesen.

Der Inhalt der Rede Jesu Christi blieb über die Zeiten hinweg gültig: Christentum und Judentum, Christusglaube und Judenglaube sind unvereinbar.

Täuschen wir uns nicht: Die so deutliche, im achten Kapitel des Johannes-Evangelium wiedergegebene, vor jüdischen Zuhörern gehaltene Rede Jesu richtet sich auch an jene unter uns, die vom Glauben an die Gottheit Christi abgefallen sind.

Nächstes Mal: Das Judentum, nicht das Christentum ist der Kern der westlichen Zivilisation

© Titelbild: Flickr-Benützer „premasagar“, CC
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
4. Der Christ und der Antichrist
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1…33 von 50 Lesermeinungen:
Dienstag, 3. Juni 2008 09:15
Gottlob war mein Heiland „kein adliger arischer Preusse“!
Meine Vorfahren übrigens i. W. Fischer, wie diejenigen am See Genezareth …
Dienstag, 3. Juni 2008 00:51
Sie sind auch noch da! Ich schleiche nur mal kurz rein, um Ihnen eine gute Nacht zu wünschen! Ich gehe jetzt nämlich! (Bevor ich wieder bis drei hier sitze)
Dienstag, 3. Juni 2008 00:44
Leblhuber: @kHonk:
Der Stachel sitzt noch viel tiefer und er tut verdammt weh.

Aber einige wenige können mit diesem Schmerz immer noch nicht umgehen. Würde das Judentum auch ausgelöscht, bliebe es doch der eigene Grundpfeiler, bis an das Ende der Tage. Das ist eine Wahrheit, die für manche nicht zu fassen ist.

Keine Verleumdung und Verfolgung konnte und kann daran etwas ändern. Das schmerzt!

Der eigene Religionsstifter ein Jude! Das ist schwer zu verdauen.

Zu Brandenburgis:
Er ist mit seinem Monarchiefimmel einer der Harmloseren.
Hier gibt es ganz andere Kaliber.

Ich verstehe nicht ganz, warum Sie sich das antun. Diese Seite ist weder katholisch noch demokratisch. Sie ist eine Plattform für rechtsextreme und staatsfeindliche Umtriebe, die sich auch unter einem katholischen Mäntelchen nicht verbergen lassen.
Dienstag, 3. Juni 2008 00:00
Benediktineroblate: Das ewige Thema
Nicht jeder der zu mir sagt: Herr! Herr! Wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt. So viele Juden werden eher vor das Angesicht Gottes treten, als ein Christ, der sich zu Jesus bekennt, aber nicht den Willen des Vaters erfüllt. Wenn ich mich als Christ anmaße zu sagen, ein Jude kommt nicht zur Annschauung Gottes, so habe ich nichts von der Botschaft des Herrn verstanden. Heißt es auch in der Regel des heiligen Benedikt: DIE DEMUT, Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt.
Montag, 2. Juni 2008 23:23
kHonk: @Brandenburgis
Warum sollte ich auf ihren Schwachsinn antworten? Sie haben ja die Decke vor den Augen … Viel Spaß im Finstern!Offensichtlich haben Sie es ja doch nötig, zu antworten… Aber sie auch zufrieden mit ihrer Antwort?
Dass Sie es nötig haben, mich und meine Position zu pauschal und entwertend abzutun („Schwachsinn“ und „Decke vor den Augen“ => aus der Welt… hehe, schön wärs, oder?!) zeigt doch wie der jüdische Stachel in ihrer antisemitischen Katholiban-Seele sitzt. Und ich find da sitzt er gut und ich hoff er drückt feste! (Was ein Pech, dass Ihr Heiland kein adliger arischer Preusse war, sondern ein jüdischer Kammerknecht…)

Aber nehmen Sie zur Kenntnis, daß die Juden im Abendlande die Position der Kammerknechte der christlichen Könige einnehmen. Da hat der Judex schon recht – das war vielleicht mal so, in den Zeiten da Ihre Vorfahren als Leibeigene im märkischen Streusand wühlten. Diese kontextlos-unmotivierte und in ihrer Erbrmlichkeit fast anrührende Bemerkung, die mich (oder das Judentum pauschal) irgendwie „niedermachen“ soll ist doch wieder nur ein Symtom, das auf den besagten Stachel hinweist – Zum Wohle!
Montag, 2. Juni 2008 15:25
iudex †: @Honk
Und ihr durchbrecht Mal um Mal euer ohnehin erdrückend niedriges Niveau („Nivo“!!) nach unten, wenn ihr irgend einen Hetzartikel bringen könnt. Mal schaun, wie tief es noch gehen kann bis ihr in Konflik mit den Hauptsätzen der Thermodynamik kommt!?Besser kann man es fast nicht sagen! Ein Blick auf kreuz.net ist ein Blick in den finsteren, stinkenden Abgrund
@Redaktion:
Schon wieder ein antisemitischer Hetzartikel…
Leute, ich habe lange gedacht, dass Ihr nur auf dem rechten Auge etwas blind und ansonsten etwas blöde wärt… aber: Ihr seid nicht blöd, sondern ganz einfach hochkriminell! Mindestens die Hälfte von Euch ist bei irgendwelchen rechtsextremen Gruppen und Grüppchen daheim und aktiv, Ihr missachtet Datenschutzrechte, in großem Stile das Urheberrecht und Ihr bietet eine Plattform, auf der explizit faschistoides, antisemitisches und menschenverachtendes Gedankengut unter dem Deckmäntelchen christlicher Lehre unter das dumme Volk gebracht wird und dort Früchte trägt. Kurz: Ihr seid abstoßend widerlich! Und ich hoffe wirklich, dass irgendjemand Euch und den schlimmsten Nazis hier (in der Redaktion ebenso wie in den Leserbeiträgen) mal wirklich das Handwerk legen kann! Fahrt zur Hölle, Ihr neuheidnischen Nazi-Wölfe im christlichen Schafspelzchen!

ach ja, Brandenburger, Sie sind schon extrem blöd, oder:
… daß die Juden im Abendlande die Position der Kammerknechte der christlichen Könige einnehmen.Falsche Zeitstufe, ewiggestrigster Nachfahre eines Leibeigenen!
Montag, 2. Juni 2008 13:47
Marcelus: @Lutheraner: Die Altamerikaner in Nordamerika haben aber die protestantischen Eroberer ausgerottet,
während Lateinamerika bis heute kein rassisch weißer Kontinent ist, im Gegensatz zu den Protestantengründungen USA und Kanada.
Montag, 2. Juni 2008 13:07
Warum sollte ich auf ihren Schwachsinn antworten? Sie haben ja die Decke vor den Augen … Viel Spaß im Finstern!
Aber nehmen Sie zur Kenntnis, daß die Juden im Abendlande die Position der Kammerknechte der christlichen Könige einnehmen.
Montag, 2. Juni 2008 12:14
kHonk: Brandenburger
Die heilgen Schriften der Xen wurden nicht zu 4/5, sondern zu 5/5 von gläubigen Juden geschrieben.Hatte ich das nicht auch geschrieben? So isses!

Das X-entum bewahrt im Gegenteil zum „Judentum“ das tatsächliche jüdische Erbe, während die heutigen Juden Verräter des Erbes ihrer Väter sind…
Die heutigen Juden sind Blinde, die ohne die Hilfe der Kirche verloren und längst ins Vederben getappt wären.
Wenn Sie ein ordnendlicher Christ wären, müssten Sie ordendlichen Juden nicht ihr Jüdisch-Sein absprechen. Im übrigen ist es zum Schreien komisch, dass Angehörige einer Religion (Christentum) scheinbar nur ihrer eigenen Religion angehören können, wenn sie gleichzeitig definieren, wer einer anderern Religion (Judentum) angehört – ohne das berechtigt zu können… Weist das nicht auf einen Systemfehler Ihrer (fanatisch überdrehten) Spielart des Christentums hin?

Ansonsten bleibt die Wahrheit dass der „Heiland“ Gott selbst ist, der seinem Volk Israel einen ewigen unkündbaren Bund verheißen hat.
Ist Ihr Gott, lieber B., ein Lügner, wenn Israel nicht mehr sein Volk sein soll? Oder ein Etikettenschwindler?
Der Gott des Himmels jedenfalls ist kein Lügner!
Wenn sie sich auf Jesus berufen, warum glauben sie dann nicht wie er an den einen wahren und treuen Gott? Und warum halten Sie sich nicht von Hass, Zorn, Verblendung, Hetze und Gewalt fern und lieben nicht selbst die, die sie in Ihrem Wahn für ihre Feinde halten?
Montag, 2. Juni 2008 10:54
Das X-entum bewahrt im Gegenteil zum „Judentum“ das tatsächliche jüdische Erbe, während die heutigen Juden Verräter des Erbes ihrer Väter sind.
Die heilgen Schriften der Xen wurden nicht zu 4/5, sondern zu 5/5 von gläubigen Juden geschrieben.
Die heutigen Juden sind Blinde, die ohne die Hilfe der Kirche verloren und längst ins Vederben getappt wären.
Krank sind Sie, sie verschmähen den Heiland, die Salbe aus Gilead! Jeremias, UNSER und nicht IHR Prophet sagt EUCH: „Gehe hinauf gen Gilead und hole Salbe, Jungfrau, Tochter Ägyptens! Aber es ist umsonst, daß du viel arzneiest; du wirst doch nicht heil!“
Montag, 2. Juni 2008 09:57
Parmenas: @khonk
Freut mich, daß Sie Spaß haben!!!
Montag, 2. Juni 2008 09:44
kHonk: @Autor
Fällt es Ihnen eigentlich schwer, Ihre antisemitische Ideologie mit ein paar aus jedem Kontext gerissenen Bibelfetzen und Halbwahrheiten pseudochristlich zu garnieren? Eigentlich sind Sie ja nur ein ganz billiger, vorbestrafter Volksverhetzer und Fanatiker, der mit Religion nichts am Hut hat, gell?
@Redaktion
Und ihr durchbrecht Mal um Mal euer ohnehin erdrückend niedriges Niveau („Nivo“!!) nach unten, wenn ihr irgend einen Hetzartikel bringen könnt. Mal schaun, wie tief es noch gehen kann bis ihr in Konflik mit den Hauptsätzen der Thermodynamik kommt!?
@Brandenburger, Geyer, Alois B. und andere Betonköpfe und Fundamentalisten hier
Eure Ergüsse les ich mit größtem Vergnügen: Wie wenig Ihr mit „Grundkonstanten“ euerer eigenen Religion klarkommt
(z.B. Dass das Christentum aus dem Judentum stammt und der Stifter – wie seine ersten Anhänger – zeitlebens ein Jude war und dass die Hl. Schrift des Christentums zur 1.„Hälfte“ (eher 4/5) ein jüdisches Buch ist, von gläubigen Juden geschrieben und in der Synagoge gelesen und die 2.„Hälfte“ sich auf die 1. bezieht und ohne sie wenig Sinn macht und ebenfalls von Juden geschrieben ist, dass ihr eine Baumkrone seid, die ohne ihre gute Wurzel schnell welk wäre,…)und wie vehement ihr überzogene und einfältige Wahrheitsansprüche und dogmatistische Buchstabengläubigkeiten (die ihr auf uns Juden projeziert, die aber in Wahrheit nicht unsere, sondern eure Krankheit sind!) ausbreitet und auch noch daran glaubt…
Ihr seid ein amüsantes Spektakel
Montag, 2. Juni 2008 00:22
clarissa colonia: Na, werter Alois,
geben Sie heute wieder mal

die Pythia von Wisconsin,
die Cassandra von Idaho,
oder die Sybille von Süd-Dakota?
Sonntag, 1. Juni 2008 22:39
Andrauos: @brandenburgis
Sie haben meine Fragen nicht beantwortet … aber immerhin können Sie schon meinen Namen korrekt schreiben

Meine „Lehrer“ sind allesamt approbierte (sogar vom Vatikan) Professoren einer Theologischen Fakultät einer namhaften Deutschen Universität – tja, pech.

Schönen Sonntag noch
Sonntag, 1. Juni 2008 22:14
Brandenburgis: Schopenhauer
war kein Dialektiker, er haßte zu Recht die ganze verkommene Hegel-Richtung.
Sonntag, 1. Juni 2008 21:48
Alois Bischof: „Lutheraner“
Sie sind nicht einmal Christ mehr, sondern ein Lügner und Gotteslästerer, der die jungfräuliche Geburt Unseres Göttlichen Heilandes leugnet und hier die Häresien der Gnostiker und Talmudisten verbreitet.

Jesus Christus ist von einer Jungfrau geboren, und sogar der Häretiker Dr. Martin Luther hat trotz seiner Irrlehre niemals gewagt die Muttergottes und den Göttlichen Heiland so zu beleidigen wie Sie.

Dialektik ist übrigens gerade eine eher gnostische Pseudologik, die in der Moderne ihre Anhänger unter anderem unter Namen wie Hegel, Kant und Schopenhauer fand.

Die Teufelsvaterschaft aller Christusleugner steht übrigens in der hl. Schrift buchstäblich. Somit beweisen Sie nochmal, daß die hl. Schrift von „dialektischen“ (Unsinn natürlich) Katholiken geschrieben wurde!

Hochgelobt sei Unser Herr und Gott Jesus Christus!
Sonntag, 1. Juni 2008 17:16
Lutheraner: Der Mensch und der katholische Antimensch
An solchen Beiträgen merkt man immermehr, daß Bösartigkeit bei Katholiken chronisch ist und Besserung nicht mehr zu erwarten.
Der Autor ist nicht nur abgrundtief dumm, sondern auch abgrundtief schlecht. Wer ihm auf seinem krummen Weg folgt, hat einen Freibrief für die Höllefahrt.

Dialektik für Vorschüler: Jeder, der Jesus, von dem er gehört hat, nicht als Christus – das heißt: nicht als Messias – bekennt, ist nicht aus Gott. Er hat den Teufel zum Vater.

Er ist erfüllt vom Geist des Antichrist und damit selber zum Lügner und Leugner der Wahrheit geworden.


Daß ist kein Beweis, denn: jeder, der Vögel, von denen er gehört hat, nicht als Delphine bekennt, ist ein charakterloser Hetzer und hat eine Kanalratte als Vater.

Jesus Vater hieß Panthera, ein Römer und ebenso, wie die Christen die Wahrheit kennen und trotzdem lügen, hat der Vater der Lüge, Jesus, seinen leiblichen Vater verleugnet.

Dialektik ist das Fundament jeder irrationalen und menschenverachtenden Politik, und der betätigen sich die Katholiken hier und heute besonders.
Sonntag, 1. Juni 2008 16:00
Marcelus: Den nichtchristusgläubigen Juden und den übrigen ist doch nur rechtzugeben
Die Idee klingt doch auch irgendwie „absurd“,
aber es soll sich doch bereits auch ein frühchristlicher Philosoph über die Lehren des Christentums geäußert haben: „Ich glaube daran, weil es absurd klingt.“

Und immerhin glauben auch die Juden an einen allmächtigen Gott, dem alles möglich ist.

Sowohl für orthodoxe als auch für aufgeklärte Juden ist die Vorstellung, Gott könne die menschliche Natur annehmen, einfach „absurd“ – wie der jüdische Philosoph Baruch Spinoza († 1677) gesagt hat.
Sonntag, 1. Juni 2008 08:54
Brandenburgis: @Andraous
Vielleicht haben Sie keine katholischen Lehrer?
Sonntag, 1. Juni 2008 01:21
Andrauos: @brandenburgis
Wer „wir“? „Vorgemerkt“? Selten so gelacht.

Durchgefallen bei was? Der Durchschnitt bei meinen Theologieprüfungen ist immer noch bei 1,6…
Samstag, 31. Mai 2008 21:27
Bruder Theophil: @ timpressum
Historisch ist dieser Satz – wie übrigens auch der restliche Artikel – völliger Mumpitz. Im besetzten Palästina hatten alleine die Römer das Recht, jemanden zu verurteilen. Und Pontius Pilatus hat dies so oft gemacht, daß er wegen Grausamkeit nach Rom zurückbeordert wurde!

Es steht ausser Zweifel, dass Jesus von einem römischen Gericht verurteilt worden ist. Die Schuld an der Anklage mit ihrer Konsequenz tragen aber die Juden.

Das sag nicht ich, sondern auch Petrus und Paulus an verschiedenen Stellen im Neuen Testament. Und deren Worte haben wirklich Gewicht.

Der Mumpitzschreiber sind also SIE.
Samstag, 31. Mai 2008 19:59
Brandenburgis: @Andraous
Ja, Sie sind nun durchgefallen, aber wir haben Sie vorgemerkt und nach dem nächsten Papst dürfen Sie mal wieder herbeirutschen.
Samstag, 31. Mai 2008 19:45
Defensor Fidei: @ timpressem: Sollen wir den Tätern für die Kreuzigung danken? Nein! Sie war eine Sünde, aber…
Was war denn der Wille Gottes?

Man unterscheidet zwischen dem einen Willen, der sich in dem manifestiert, was geschieht, & dem anderen, der sich bezieht auf das, wovon er will, daß wir es wollen – Geschichtswillen & Gebotswillen. Der erste Wille ist uns verborgen, ehe das Geschehene geschehen ist, der zweite ist uns jederzeit bekannt. Den ersten dürfen wir gar nicht zu wollen versuchen, wir können uns ihm nur unterwerfen. Den zweiten sollen wir uns zu eigen machen & ihm gehorchen. Jeder Versuch, mit dem göttlichen Geschichtswillen unmittelbar zu konspirieren, führt zum Ungehorsam gegen seinen Gebotswillen. „Der Menschensohn muß zwar verraten werden, aber wehe dem Menschen, durch den er verraten wird“, sagt Jesus mit Bezug auf den Verrat des Judas.

Gott will die Sünde also freilich nicht. Aber die Sünden dienen dennoch seinem Willen. Sie sind, wie Mephisto im Faust sagt, „ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will & stets das Gute schafft“. Gott ist ein Maler, in dessen Gemälde ein Bösewicht immer wieder Farbkleckse wirft, & der jeden dieser Kleckse benutzt, um aus ihm noch eine bessere Variante des Bildes zu machen. Am Ende muß man sagen: All diese Kleckse waren notwendig, um dieses vollkommene Bild zustande zu bringen, so wie der Verrat des Judas notwendig war, um unsere Erlösung in der Form zu bewirken, in der sie stattfand. Was nicht heißt, daß Gott nicht auf andere Art auch zu seinem Ziel gekommen wäre. Aber das Bild wäre dann eben ein anderes Bild geworden.
Samstag, 31. Mai 2008 19:40
Papajewski: „theologisch reflektierter Ausschluss aus der Mahlgemeinschaft der Kirche…“
… und ich hatte so gehofft, datt die Siebziger-Jahre nun schon über dreissig Jahre vorbei sind.

Iam foetet!!
Samstag, 31. Mai 2008 19:36
wie meinen ?
Samstag, 31. Mai 2008 19:35
Kurt K.: matt: Wörter vergessen!
Das – religiöse – Weib – und der Katholiban -weiß nur das, was man ihm einredet. Mehr weiß es nicht und das gibt es wieder.
Samstag, 31. Mai 2008 19:33
matt2 †: @Flo: für mich ist die Kirche ein Weibsbild…
es dienen zwar auch Männer darin, aber im Grunde ist es eine weibliche Institution. Und wo hätte ein Weib die Wahrheit gepachtet. Das Weib weiß nur das, was man ihm einredet. Mehr weiß es nicht und das gibt es wieder. Und so verhält es sich mit euch Katholiken. Und darum seid ihr in vielerlei Hinsicht ja so ein belangloser und biederer Haufen Elend.
Samstag, 31. Mai 2008 19:33
Andrauos: @FGeyer
Konzilsdokumente lesen (nicht die von Trient! Es reichen auch die Texte der Patristik – oder haben die keine Tradition?)
Samstag, 31. Mai 2008 19:31
Florian Geyer: andraous
„mahlgemeinschaft“?!

danke – setzen – nicht genügend
Samstag, 31. Mai 2008 19:29
Andrauos: @brandenburgis
Nö ist es nicht…
Anathema ist nur ein theologisch reflektierter Ausschluss aus der Mahlgemeinschaft der Kirche…

Ist Antijudaismus vielleicht das, was Sie als katholisch definieren?
Samstag, 31. Mai 2008 19:27
Brandenburgis: @Andraus
Wer macht denn am „Anathema“ die göttliche Gnade „fest“? Was ist ein „Antijudaismus“? Ja wohl jede katholische Aussage.
Samstag, 31. Mai 2008 19:25
Andrauos: Anathema
Am „Anathema“ kann man nicht die göttliche Gnade festmachen, Herr Geyer!

Also Vorsicht mit Antijudaismen – und vor allen DIngen Vergwaltigungen von Texten aus der Alten Kirche

Liebe Grüße,

einer, der in Kirchengeschichte Diplomarbeit schreibt
Samstag, 31. Mai 2008 19:21
wir glauben an einen Gott
Vater

Allherrscher

Schöpfer alles sichtbaren und unsichtbaren

und an einen Herrn Jesus Christus

den Sohn Gottes

geboren (NICHT GESCHAFFEN)aus dem Vater als Einziggeborener

aus dem Wesen des Vaters

Gott aus Gott

Licht aus Licht

wahrer Gott aus wahrem Gott

geboren, nicht geschaffen,

wesenseins mit dem Vater,

durch den alles georden ist,

der herabstieg und Fleisch und Mensch geworden ist.

(nicäa352)

ps:
welche sagen

„es war einmal da er nicht war“ und

„bevor er gezeugt wurde war er nicht“ und

„aus nichtseiendem sei er geworden“ oder
er sei geschaffen oder wandelbar oder veränderlich, der Sohn Gottes,

diese belegt die apostolische Kirche mit dem Anathema
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