Medjugorje
Händeschütteln mit der Muttergottes
Zwei Seherinnen von Medjugorje erzählten kürzlich, wie sie sich vor und während der Erscheinungen fühlen. Bei einer Seherin mußte die Muttergottes sogar eine Prophezeiung ändern.
Die Medjugorje-Seher Vicka Mijatovic-Ivankovic
Die Medjugorje-Seher Vicka Mijatovic-Ivankovic
© medjugorjegallery.blogspot.com
(kreuz.net, Medjugorje) „Sie grüßt uns, und manchmal streckt sie uns die Hand entgegen.“

Das erklärte eine der sechs angeblichen Seher von Medjugorje, Frau Vicka Mijatovic-Ivankovic, am 18. März im Interview mit der aktuellen Ausgabe der Quartalsschrift „Medjugorje: Gebetsaktion. Maria – Königin des Friedens“.

Die Erscheinungen von Medjugorje begannen im Juni 1981.

Wenn die Gospa – die Königin des Friedens – kommt, fühlt sich Vicka „wie jetzt mit dir“ – sagt sie dem fragenden Journalisten.

„Wenn ich sie berühre, spüre ich eine besondere Freude, eine Anmut und Liebe.“

Impressionen aus Medjugorje
Ein TaxifahrerKirchenplatz in MedjugorjeDie Muttergottesstatue auf dem Kirchenplatz.

Die Schönheit der Gottesmutter beschreibt die Seherin als unbeschreiblich.

Sie freut sich seit fast 27 Jahren jeden Tag wie beim ersten Mal auf das Kommen der Gospa. Keine ihrer fast zehntausend Erscheinungen gleiche der anderen.

Vor jeder Erscheinung sind die Seher „in großer Erwartung, in völliger Hingabe, mit dem Gebet auf den Lippen“.

Mit der Muttergottes redet Vicka „über alles“. Wenn das Kind mit der Mutter spreche, habe es keine Angst, erklärt sie: „Alles ist schön, friedlich und heilig.“

Von der Gospa erwartet sich Vicka nie etwas Besonderes: „Ich habe mich immer bemüht, das zu tun, was die Gospa von mir wollte, und ich stand ihr ununterbrochen zur Verfügung“ – lobt die Seherin sich selber.

Zu Beginn der Erscheinung riet die Muttergottes den Seherkindern, ins Kloster zu gehen. Keiner der Seher ist dem Willen der Gospa nachgekommen.

Über den Wolken

Eine andere Seherin, Mirjana Soldo-Dragicevic, sieht die Gospa schon seit Dezember 1982 nicht mehr täglich. Das berichtete sie ebenfalls im Gespräch mit der gleichen Ausgabe der Quartalsschrift „Medjugorje: Gebetsaktion. Maria – Königin des Friedens“.

Die Muttergottes prophezeite ihr, künftig nur mehr am 18. März, ihrem Geburtstag, wiederzukommen.

Doch vor einigen Jahren änderte die Muttergottes ihre Meinung und begann Mirjana wieder regelmäßig zu erscheinen – immer am zweiten des Monats. Bei diesen Erscheinungen vergißt Mirjana alles rund um sich.

Für ihre beiden Töchter würde sie ihr Leben geben: „Aber wenn ich mit der Gospa bin, existiert auch das Wertvollste, das ich habe, nicht.“

Während der Erscheinung ist auch „in ihr“ Anmut, Schönheit und Frieden: „Ich könnte fliegen.“

In dem Moment zähle nur, daß die Muttergottes sie ansehe.
      
22 Lesermeinungen
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#23   santa rita   21:27:25 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Nachtlaterne
Man sollte Einfachheit und Banalität unterscheiden. Banal ist etwas, dass in enttäuschender Weise nichts Besonderes darstellt. Dadurch wird dann Langeweile erzeugt. Hängt natürlich auch von der Erwartungshaltung ab und ist natürlich nur eine subjektive Empfindung.
Wenn man aber bedenkt, dass durch diese „banalen“ Botschaften ein jahrzehntelanger Gebetssturm erzeugt wurde, dann könnten die Erscheinungen doch echt sein, zumal wenn man bedenkt, dass der Teufel gerade an Erscheinungsorten verstärkt unterwegs ist, was die ganzen negativen Vorkommnisse erklären könnte.
Ich will also gar nichts mehr ausschliessen. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, dass es sich bei Medjugorje um ein Umerziehungslager für Katholiken in Richtung Charismatismus und Ökumenismus handelt.
Kurzum, ich erkläre mich im Hinblick auf Medjugorje für neutral.
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#22   Nachtlaterne   21:00:46 | Mittwoch, 4. Juni 2008
santa rita,
sie langweilen sich also zu tode über die botschaften und das ist ein zeichen der geistlosigkeit und somit des teufels?
die botschaften sind in der tat sehr einfach aber wirklich nicht schlecht. denn wir werden gelehrt die worte gotte sim einzelnen zu bedenken und in ihrer tiefe.
ihre langeweile muss also gar kein böses zeichen für die einfachen botschaften sein.
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#21   Pascal123   13:38:48 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Flori
Natürlich, ganz klar, jetzt macht alles erst Sinn.
Gut das Sie uns das in göttlichem Auftrag bestätigt haben.
Diese Ungewissheit, hat mich schon seit Jahren fertig gemacht und an mir genagt.
Meine Güte da bin ich aber froh das dass endlich geklärt ist, was würden wir nur ohne Sie machen.
Danke Danke Danke
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#20   Florian Geyer   13:15:50 | Mittwoch, 4. Juni 2008
auch wenns euch
hundertmal nicht in den (ideologischen) Kram passt:
Die Erscheinungen sind natürlich echt, das ist klar (wie Klosbrühe würden die piefke sachen)
dass es sich im keine Vorteuschung oder Trance oder bewußtseinserweiternder Rauschzustand handeln hann haben unabhängige Experten bestätigt. Dh heißt es bleibt die Authentizität durch das Wirken der Gottesmutter oder des Diabolos, wobei letzterer sich selbst eliminieren würde angesichts der heilsgeschichtlichen Bedeutung, der Buße, der Bekehrung und der Umkehr die dort geschieht.
dagegen tobt und wütet und diffamiert der teufel weil ihm so viele seelen entrissen werden und viele gehen ihm auf den Leim.
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#19   Guiseppe   13:00:21 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Einseitig gegen (einen grossen Ort der) Beichte
S.R.: „Wenn die Botschaften von Medjugorje doch nicht so entsetzlich banal wären.“
Muss die Muttergottes (auf kroat.: Gospa) kompliziert sein in ihren Botschaften?
S.R. „Alle Botschaften von Medjugorje lesen zu müssen, käme für mich der Todesstrafe gleich.“
Sie wissen offensichtlich nicht, was Todesstrafe heißt.
S.R.: „Langeweile aber ist immer ein Zeichen für die Anwesenheit des Teufels.“
Langeweile ist subjektiv: Sie empfinden Langeweile. Wer sorgt also für die „Anwesenheit des Teufels“?
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#18   santa rita   11:46:42 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Unser Lieber Bock von Medjugorje
www.kath.net/detail.php?id=19998
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#17   Arkanum/kreuts.net †   23:16:24 | Dienstag, 3. Juni 2008
Prophezeiungen ändern
Das ist dort nichts wirklich Neues!
Schon am 4.September 1981 mußte die „Gospa“ ihre Voraussage vom 27.Juli desselben Jahres ändern.
Sozusagen eine Bildstörung in der Kristallkugel. :-D
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#16   santa rita   22:29:55 | Dienstag, 3. Juni 2008
Medjugorje oder Ich sterbe vor Langeweile
Wenn die Botschaften von Medjugorje doch nicht so entsetzlich banal wären.
Alle Botschaften von Medjugorje lesen zu müssen, käme für mich der Todesstrafe gleich.
Ich würde mich zu Tode langweilen. Langeweile aber ist immer ein Zeichen für die Anwesenheit des Teufels. Das kommt daher, weil er keinen Zugang zum wahren Geist hat. Alles Wahre und Echte fesselt den Geist und zieht ihn in seinen Bann. Das Nachgemachte, Unechte, Uneigentliche, Falsche und Nachgeäffte führt hingegen nur zu Überdruss und Langeweile.
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#14   Peter-Pan   14:14:50 | Dienstag, 3. Juni 2008
@Freimaurerin, brav gem. Eph.
10000 in 27 Jahren,das kann man schon schaffen. Täglich etwas mehr als eine Erscheinung, wenn ich jetzt richtig rechne.
Also, ich wette mit dem richtigen Stoff, schafft man sogar drei mal soviel O:).
@Guiseppe
Insgesamt ist der Bereicht tendenziös bis abschätzig. Haben Sie das nötig? Wollen Sie spalten?
Ob kreuz.net das nötig hat??
Sind Sie denn zum ersten Mal hier?
Aber Hallo haben die das nötig.
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#13   Sozialkatholisch   14:14:03 | Dienstag, 3. Juni 2008
Die Medigorijaner
Sind im Bezug auf die Erscheinungen mächtig auf dem Holzweg, nur Pascal sein Weg ist dann aber doch noch erheblich hölzerner.
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#12   Pascal123   13:40:16 | Dienstag, 3. Juni 2008
Was bitte
Sie behaupten es kann der RKK egal sein wenn sich irgendwelche Bauersfrauen einen Käse aus den Fingern saugen, damit eine riesige Geld-Druckmaschine am Leben halten.
So etwas heißen Sie hier auf Erden gut.
Bei uns in Dortmund fährt 2 x wöchentlich ein Bus nach Medjugorje, raten Sie mal was die 2 Wöchige Reise kostet ohne Verpflegung.
2000 Euro.
Und das mal 60 Reisenden???
Im Supermarkt vor der Abfahrt wird Toast und Butter gekauft, weil die Reise so teuer ist.
Und die armen Leute erhoffen sich soviel davon, dort wird Krebskranke Menschen suggeriert es könnte helfen?
Und so etwas möchten Sie erst im Himmel gesühnt sehen?
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#11   EvaHermanFan akaFreimaurerin   13:28:02 | Dienstag, 3. Juni 2008
@pascal
Ist die Mutter Gottes die Bild??
:-D :-D :-D :-D :-D :-D !!!!!!!!
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#10   Nachtlaterne   13:22:27 | Dienstag, 3. Juni 2008
pascal,
wenn diese leute die gläubigen verarschen werden sie im gericht gottes schlecht wegkommen.
gegen die katholische lehhre verstoßen sie aber nicht. denn sie haben, sofern ich das weiss, keine andere lehre als die jesu christi verbreitet.
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#9   Pascal123   13:20:11 | Dienstag, 3. Juni 2008
vertiefter Glaube
Der durch Lügen und Betrug entsteht?
Toll wunderbar, da werden Gläubige verschaukelt und verar…, und Sie finden das OK.
Nochmal da wird behauptet über 10000 Erscheinungen, von einer Seherin.
Und das kommt keinem komisch vor??
Ist die Mutter Gottes die Bild??
Wenn die Botschaften so einfach sind, warum sollte Maria sich die Mühe machen, täglich zu erscheinen.
Wenn Sie was wichtiges zusagen hätte, aber so.
Alles Geldmacherei und verasche und keiner macht was.
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#8   Nachtlaterne   13:10:09 | Dienstag, 3. Juni 2008
die botschaften…
…von medjugorie sind sehr einfach aber gewiss nicht schlecht. glauben muss niemand daran aber viele kommen durch medjugorjje zu einem vvertieften glauben. also, lasst es doch.
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#7   Guiseppe   12:55:10 | Dienstag, 3. Juni 2008
@ r.ruhrgebietler
„… Pseudogläubigen“
Warum Pseudogläubige?
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#6   r.ruhrgebietler   12:37:22 | Dienstag, 3. Juni 2008
time is cash and cash is money
also melken die Betreiber des Medjugorjeclan noch munter die Pseudogläubigen.
prüfet alles und das im Glauben Gute behaltet – wie einiger Vor-Poster schon schrieben!
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#5   DieFidele   12:18:49 | Dienstag, 3. Juni 2008
Prüfet alles und das Gute behaltet!
Ich halte die Seher nach Prüfung für unglaubwürdig. Wer oder was letztendlich dahintersteckt wird sich zeigen. Das angekündigte Wunder, wie es z.B. in Fatima, in Guadalupe geschehen ist, läßt auch noch auf sich warten.
Und ich glaube, die gutgläubigen Medjugorjeanhänger werden noch schwer enttäuscht werden. Bleibt zu hoffen, dass sie dadurch der Kirche nicht den Rücken kehren.
Gelobt sei Jesus Christus!
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#4   Guiseppe   12:15:06 | Dienstag, 3. Juni 2008
Tendenziöser Bericht
„Sie grüßt uns, und manchmal streckt sie uns die Hand entgegen.“
Von Händeschütteln keine Rede!
Insgesamt ist der Bereicht tendenziös bis abschätzig. Haben Sie das nötig? Wollen Sie spalten?
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#3   Frollein Rottenmaier †   11:43:33 | Dienstag, 3. Juni 2008
Special Effects
Wow, in Medjugorje könnte glatt noch Steven Spielberg in die Lehre gehen. Was Disneyland für Kinder ist, ist Medjugorje für Erwachsene. Fehlen nur noch Zuckerwatte in Forum von Jesu-Wallebart und gebrannte Mandeln als Hostien. :-P
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#2   EvaHermanFan akaFreimaurerin   11:39:22 | Dienstag, 3. Juni 2008
10000 in 27 Jahren,
das kann man schon schaffen. Täglich etwas mehr als eine Erscheinung, wenn ich jetzt richtig rechne. Worüber reden die wohl immer so? Jedes Mal wieder schwerwiegende, tiefgehende Fragen des Lebens?
Aber Medjugorje scheint ja richtig cool zu sein, alle Achtung. Dieser lässige Typ mit dem Tattoo, der sieht gar nicht so aus, wie ich in meiner Unbedarftheit mir den typischen Tradi vorstelle.
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#1   Pascal123   11:28:41 | Dienstag, 3. Juni 2008
10000
Haben die Seherinnen zu lange an altem Frittenfett geschnüffelt?
10000 Erscheinungen??
Völlig unverständlich wie kann man so etwas glauben??
Warum sollte die Mutter Gotte Ihre Erscheinungspläne ändern??
Hat die Seherin gemerkt das Sie nicht mehr soviel Geld macht oder nicht mehr so beliebt ist, und ins hinter treffen gerät???
Wer glaubt so etwas??
Warum sind die nicht ins Kloster gegangen??
Verdient man kein Geld ;-)
Was erzählt die Mutter Gottes denen denn fast täglich?
Aber hauptsache der Souvenirhandel läuft wie geschmiert und spült Geld in die Kassen.
Volksfrömmgkeit hat der RKK schon immer die Taschen gefüllt.
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