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Dienstag, 3. Juni 2008 11:10
Händeschütteln mit der Muttergottes
Zwei Seherinnen von Medjugorje erzählten kürzlich, wie sie sich vor und während der Erscheinungen fühlen. Bei einer Seherin mußte die Muttergottes sogar eine Prophezeiung ändern.
Die Medjugorje-Seher Vicka Mijatovic-Ivankovic
Die Medjugorje-Seher Vicka Mijatovic-Ivankovic
(kreuz.net, Medjugorje) „Sie grüßt uns, und manchmal streckt sie uns die Hand entgegen.“

Das erklärte eine der sechs angeblichen Seher von Medjugorje, Frau Vicka Mijatovic-Ivankovic, am 18. März im Interview mit der aktuellen Ausgabe der Quartalsschrift „Medjugorje: Gebetsaktion. Maria – Königin des Friedens“.

Die Erscheinungen von Medjugorje begannen im Juni 1981.

Wenn die Gospa – die Königin des Friedens – kommt, fühlt sich Vicka „wie jetzt mit dir“ – sagt sie dem fragenden Journalisten.

„Wenn ich sie berühre, spüre ich eine besondere Freude, eine Anmut und Liebe.“

Impressionen aus MedjugorjeImpressionen aus MedjugorjeKlicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 5 Bildern zu starten.

Die Schönheit der Gottesmutter beschreibt die Seherin als unbeschreiblich.

Sie freut sich seit fast 27 Jahren jeden Tag wie beim ersten Mal auf das Kommen der Gospa. Keine ihrer fast zehntausend Erscheinungen gleiche der anderen.

Vor jeder Erscheinung sind die Seher „in großer Erwartung, in völliger Hingabe, mit dem Gebet auf den Lippen“.

Mit der Muttergottes redet Vicka „über alles“. Wenn das Kind mit der Mutter spreche, habe es keine Angst, erklärt sie: „Alles ist schön, friedlich und heilig.“

Von der Gospa erwartet sich Vicka nie etwas Besonderes: „Ich habe mich immer bemüht, das zu tun, was die Gospa von mir wollte, und ich stand ihr ununterbrochen zur Verfügung“ – lobt die Seherin sich selber.

Zu Beginn der Erscheinung riet die Muttergottes den Seherkindern, ins Kloster zu gehen. Keiner der Seher ist dem Willen der Gospa nachgekommen.

Über den Wolken
Eine andere Seherin, Mirjana Soldo-Dragicevic, sieht die Gospa schon seit Dezember 1982 nicht mehr täglich. Das berichtete sie ebenfalls im Gespräch mit der gleichen Ausgabe der Quartalsschrift „Medjugorje: Gebetsaktion. Maria – Königin des Friedens“.

Die Muttergottes prophezeite ihr, künftig nur mehr am 18. März, ihrem Geburtstag, wiederzukommen.

Doch vor einigen Jahren änderte die Muttergottes ihre Meinung und begann Mirjana wieder regelmäßig zu erscheinen – immer am zweiten des Monats. Bei diesen Erscheinungen vergißt Mirjana alles rund um sich.

Für ihre beiden Töchter würde sie ihr Leben geben: „Aber wenn ich mit der Gospa bin, existiert auch das Wertvollste, das ich habe, nicht.“

Während der Erscheinung ist auch „in ihr“ Anmut, Schönheit und Frieden: „Ich könnte fliegen.“

In dem Moment zähle nur, daß die Muttergottes sie ansehe.

© Titelbild: medjugorjegallery.blogspot.com
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 23 Lesermeinungen:
Mittwoch, 4. Juni 2008 21:27
santa rita: Nachtlaterne
Man sollte Einfachheit und Banalität unterscheiden. Banal ist etwas, dass in enttäuschender Weise nichts Besonderes darstellt. Dadurch wird dann Langeweile erzeugt. Hängt natürlich auch von der Erwartungshaltung ab und ist natürlich nur eine subjektive Empfindung.

Wenn man aber bedenkt, dass durch diese „banalen“ Botschaften ein jahrzehntelanger Gebetssturm erzeugt wurde, dann könnten die Erscheinungen doch echt sein, zumal wenn man bedenkt, dass der Teufel gerade an Erscheinungsorten verstärkt unterwegs ist, was die ganzen negativen Vorkommnisse erklären könnte.

Ich will also gar nichts mehr ausschliessen. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, dass es sich bei Medjugorje um ein Umerziehungslager für Katholiken in Richtung Charismatismus und Ökumenismus handelt.

Kurzum, ich erkläre mich im Hinblick auf Medjugorje für neutral.
Mittwoch, 4. Juni 2008 21:00
Nachtlaterne: santa rita,
sie langweilen sich also zu tode über die botschaften und das ist ein zeichen der geistlosigkeit und somit des teufels?

die botschaften sind in der tat sehr einfach aber wirklich nicht schlecht. denn wir werden gelehrt die worte gotte sim einzelnen zu bedenken und in ihrer tiefe.

ihre langeweile muss also gar kein böses zeichen für die einfachen botschaften sein.
Mittwoch, 4. Juni 2008 13:38
Pascal123: Flori
Natürlich, ganz klar, jetzt macht alles erst Sinn.
Gut das Sie uns das in göttlichem Auftrag bestätigt haben.
Diese Ungewissheit, hat mich schon seit Jahren fertig gemacht und an mir genagt.

Meine Güte da bin ich aber froh das dass endlich geklärt ist, was würden wir nur ohne Sie machen.

Danke Danke Danke
Mittwoch, 4. Juni 2008 13:15
Florian Geyer: auch wenns euch
hundertmal nicht in den (ideologischen) Kram passt:
Die Erscheinungen sind natürlich echt, das ist klar (wie Klosbrühe würden die piefke sachen)

dass es sich im keine Vorteuschung oder Trance oder bewußtseinserweiternder Rauschzustand handeln hann haben unabhängige Experten bestätigt. Dh heißt es bleibt die Authentizität durch das Wirken der Gottesmutter oder des Diabolos, wobei letzterer sich selbst eliminieren würde angesichts der heilsgeschichtlichen Bedeutung, der Buße, der Bekehrung und der Umkehr die dort geschieht.

dagegen tobt und wütet und diffamiert der teufel weil ihm so viele seelen entrissen werden und viele gehen ihm auf den Leim.
Mittwoch, 4. Juni 2008 13:00
Guiseppe: Einseitig gegen (einen grossen Ort der) Beichte
S.R.: „Wenn die Botschaften von Medjugorje doch nicht so entsetzlich banal wären.“

Muss die Muttergottes (auf kroat.: Gospa) kompliziert sein in ihren Botschaften?

S.R. „Alle Botschaften von Medjugorje lesen zu müssen, käme für mich der Todesstrafe gleich.“

Sie wissen offensichtlich nicht, was Todesstrafe heißt.

S.R.: „Langeweile aber ist immer ein Zeichen für die Anwesenheit des Teufels.“

Langeweile ist subjektiv: Sie empfinden Langeweile. Wer sorgt also für die „Anwesenheit des Teufels“?
Mittwoch, 4. Juni 2008 11:46
santa rita: Unser Lieber Bock von Medjugorje
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