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Montag, 2. Juni 2008 08:50
kreuzmeldungen
Mit traditionellen Gebeten + Reklame für die Falschen + Keine Mädchen + 80jähriges Priesterjubiläum + Alle unfähig?
Mit traditionellen Gebeten

Vatikan. „Ich lade alle ein, im Monat Juni, die Andacht zum Heiligsten Herzen Jesu zu erneuern.“ Das erklärte Papst Benedikt XVI. beim gestrigen Angelusgebet. Der Heilige Vater bat ausdrücklich, die traditionellen Gebete zum Herzen Jesu zu benützen. Dieses drücke auf einfache Weise das Evangelium der Liebe aus: „Es faßt in sich das Geheimnis der Inkarnation und der Erlösung zusammen.“

Reklame für die Falschen

Österreich. Bischof Manfred Scheuer von Innsbruck hat die Gläubigen in seiner Bistumszeitung aufgerufen, eine Bürgerinitiative der umstrittenen Vereinigung ‘Aktion Leben Österreich’ zu unterschreiben, obwohl diese die Fristenendlösung befürwortet. Der Bischof kritisierte auch ein März-Urteil des österreichischen Obersten Gerichtshofs, wonach ein behindertes Kind als Schaden behandelt wird. Er nannte eine Folgewirkung des Urteils: „Wenn Behinderung als vermeidbar angesehen wird, gilt sie als selbstverschuldet.“

Keine Mädchen

Großbritannien. Ein kinderlos gealtertes britisches Ehepaar (59, 72), das ursprünglich aus Indien stammt, unterzog sich vor neun Monaten in Indien einer Fruchtbarkeitsbehandlung, wobei die Frau künstlich befruchtet wurde. Kürzlich hat sie Zwillinge geboren. Doch die Eltern ließen diese im Spital zurück, weil es sich um Mädchen handelte. Das berichtete die britische Boulevardzeitung ‘Sun’ Ende Mai. Der Vater soll die medizinischen Angestellten sogar gefragt haben, wann seine Frau wieder gesund genug wäre, um sich in Indien erneut einer Fruchtbarkeitsbehandlung zu unterziehen. „Das ist Großbritannien im 21. Jahrhundert“ – kommentierte eine Angestellte des Spitals.

80jähriges Priesterjubiläum

Italien. Der älteste Bischof der Welt, Mons. Antonio Rosario Mennonna, feierte am 27. Mai seinen 102. Geburtstag mit einer Messe. Mons. Mennona leitete bis 1983, er war damals 77, die süditalienische Diözese Nardò. Nächste Woche begeht der Bischof sein 80jähriges Priesterjubiläum.

Alle unfähig?

Deutschland. Bischof Walter Mixa von Augsburg präsentierte kürzlich bei einer Veranstaltung der CSU in Memmingen einen „Traum“. Mons. Mixa träumte, daß eine Familie die 1.500 Euro, die eine Kinderkrippe pro Kind und Monat kostet, als Betreuungsgeld direkt beziehen könnte. Der Bischof will zwar keine Kritik an berufstätigen Müttern hören. Doch derzeit bestehe gerade in unteren Einkommensschichten keine echte Wahlfreiheit. Man dürfe den Eltern nicht per se Erziehungsqualität absprechen – so der Bischof.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 9 Lesermeinungen:
Dienstag, 3. Juni 2008 15:14
Stephanus: Mixa, die faulen Früchte und wieder ist alles beim Alten (alten)…
Warum ist es so schwer einmal beim Thema zu bleiben?
Wenn ich auch S.Ex. Mixa in Fragen bezüglich der Heiligen Liturgie nicht für konservativ halte, so zeigt er im Denken, Wollen und Handeln bezüglich sozialer Fragen und unser Herr Jesus Christus hat ja gerade auch diese immer und immer wieder in den Vordergrund seiner Predigt gestellt,eine sehr realistische Einstellung.
Dafür muß ihm gedankt werden, von uns allen, von den Verständigen und von den Unverständigen, ob diese es wollen oder nicht, denn Tatsache ist es nun einmal, daß Leistung (Arbeit) schon lange von ihrer ureigensten Wertigkeit abgekoppelt diskutiert wird.
Statt dessen wird die Bezahlbarkeit in den Vordergrund gestellt und zwar sehr sehr einseitig.
Wir müssen zurück zu den Wurzeln, müssen begreifen, daß jede Arbeit ihren Wert hat.
Ob ich nun im Büro verwalte, oder im Park den Müll einsammle,ob ich als Ordensfrau in der Krankenpflege tätig bin oder als Mutter verantwortlich für meine Kinder.
Wer in der Lage ist nach der sogenannten Wiedervereinigung millionenfache Doppelrenten an Bürger zu zahlen, die (ohne Schuld) jahrzehntelang nichts in die bestehenden Sozialkassen eingezahlt haben, der sollte auch in der Lage sein, die Arbeit einer mehrfachen Mutter entsprechend ihrer Leistung zu abzugelten.
Und S.Ex. Mixa hat recht, wer für einen KiKaplatz mtl. 1500Euro bezahlen kann, der könnte und das ist meine Meinung einer Mutter pro Kind auch 1000 Euro bezahlen.Diese Lösung wäre für uns Steuerzahler die preiswertere!!!
Montag, 2. Juni 2008 23:47
Kilian: In welchem Sinne faul?
Faul als das er nichts tut,

oder,

faul im Sinne daß er abgestorben ist und zu wesen beginnt?
Montag, 2. Juni 2008 23:41
Jörg Guttenberger, Köln: Brandenburgis: Bischof Mixa
ist eine besonders reife Rebe am Weinstock Jesu Chrsti! Und Sie sind eine Irrlehrerin!
Montag, 2. Juni 2008 15:56
Brandenburgis: Jetzt hackt
auch noch der googler auf mir rum, obwohl der mich gar nicht kennt.
Montag, 2. Juni 2008 15:42
Googler: googler
letzter Ausspruch ist nicht ernstzunehmen. Egal was man von ihnen liest… Oder sagen wir so:

Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, bei Brandenburgis ist das andersrum
Montag, 2. Juni 2008 13:05
Brandenburgis: @Regina
Richtig wäre „Dummschwätzer“. Warum aber eigentlich – habe ich denn je ein dummes Wort egsagt?
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