Sein Problem besteht darin, daß nicht alle in dem gleichen kirchenfeindlichen Schwarz-Weiß-Korsett denken wie er. Darum ist er auf die Kirche, den Bischof und das „ganze System“ sauer.
(kreuz.net) Kürzlich bestätigte der Bischofs von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, das kirchliche Verbot der
Laientaufe und der Gemeindeleitung durch Laien. Jetzt regt sich Widerstand bei antikirchlichen Priestern.
Dazu sprach das Regionalblatt ‘Oberösterreichische Nachrichten’ am 16. Mai mit Hw. Hans Wührer, Noch-Pfarrer
der 1200-Seelen-Gemeinde Reichenau im Norden der Diözese.
Nach Angaben des Blattes geht der Priester
demnächst „frustriert und enttäuscht“ in Pension.
Als Schuldigen für seine Seelenzustände hat der
Geistliche nach Angaben der Regionalzeitung die „Kirchenführung“ ausgemacht.
Die jüngsten Anordnungen
seines kirchlichen Oberen kommentiert der frustrierte Pfarrer mit dem Kommentar: „Entsetzlich“.
Es gebe
doch das Zweite Vatikanum, bei dem vom Priestertum aller Gläubigen die Rede gewesen sei. Der Geistliche
verzichtet darauf nachzuweisen, daß sein Bischof dem letzten Konzil in diesem Punkt widerspricht.
Dafür
rettet er sich in diskriminierende Slogans: „Der Klerikalismus kommt offenbar wieder total zurück“.
Ihm falle in diesem Zusammenhang der Begriff Rassismus ein – schimpft er weiter: Als ob zweierlei Menschen
existierten, würden Geweihte für „mehr wert“ gehalten als Nicht-Geweihte.
Laienassistenten würden
künftig durch Priester aus Polen oder Nigeria ersetzt, „nicht mehr die eigenen Leute“ – so der frustrierte
Pfarrer. Daß er mit dieser Aussage vom Rassismus, den er anderen vorwirft, zum eigenen Rassismus übergeht,
bemerkt er in der Hitze des Gefechtes nicht.
Die Wiederherstellung der kirchlichen Ordnung durch den
Linzer Bischof sieht Hw. Wührer negativ. Dadurch würden „die Laien“ – der Pfarrer meint: gut bezahlte
kirchliche Laienangestellte – demoralisiert.
Dann gibt Hw. Wührer bekannt, daß „die Kirche nie ohne
Laien ausgekommen“ sei.
Nach dem Vatikanischen Konzil sei aber neu gewesen, daß sie auch Verantwortung
übernehmen und nicht nur Befehlsempfänger sein sollten. Wieder verzichtet der Geistliche für seine
polemische Formulierung auf Textbelege.
Dafür verlegt er sich wieder aufs Schimpfen: „In Rom wollen
viele hinter diese Zeit zurück“.
Umso rosiger sieht er die Arbeit der kirchlichen Laienangestellten:
„Wir sind gewöhnt an die Arbeit der gut ausgebildeten Laien, die im Großen und Ganzen in den vergangenen
Jahren hervorragend war“ – jubelt er und unterschlägt dabei den Massenabfall der Gläubigen in den liberalen
Pfarreien.
Schuld sind für Hw. Wührer nur die anderen: „Gleichzeitig tut die Kirche nichts, aber auch
gar nichts, um mit der Erleichterung der Zulassungsbedingungen den Priestermangel zu beheben.“
Auch der
Bischof von Linz muß bei Hw. Wührer über die Klinge springen: „Er hat offenbar vor allem ein Gehör
für das, was aus Rom herkommt, und weniger für das, was vom Kirchenvolk kommt.“
Es ist unklar, mit
welchem Recht sich der Priester als Sprecher des Kirchenvolks und als Richter über seinen Bischof präsentiert.
Der Linzer Bischof sei Repräsentant eines Systems, in dem „der Laie“ – der Priester meint gut bezahlte
kirchliche Laienmitarbeiter – in Wirklichkeit „nur ein Knecht“ sei.
Auf seine Pensionierung mit 65 Jahren
angesprochen erklärt Hw. Wührer: „Für mich ist es genug, weil ich spüre, daß meine Kräfte abnehmen.“
Vor allem seien es „die Umstände“, unter denen er arbeite: „Wenn ich weitermache, würde ich einem System
Vorschub leisten, mit dem ich nicht einverstanden bin.“
Dieses sogenannte System nennt Hw. Wührer „Wiedererweckung
des Klerikalismus“.
Den „Klerikalismus“ dürfte es „in der Kirche Jesu eigentlich gar nicht geben“. Eine
heilige Herrschaft sei „ganz gegen Jesu Absicht“.
Jesus habe gesagt, daß wir andere nicht Lehrer, Vater
oder Meister nennen sollten, weil wir alle „Schwestern und Brüder“ seien – erklärt der wenig brüderliche
Geistliche.
Daß Christus auch Apostel berufen hat, ist ihm im Eifer seiner Tiraden offensichtlich entgangen.
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47 Lesermeinungen
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#47 hieronymus333 18:21:12 | Montag, 19. Januar 2009
Interessant Bei diesem Artikel zeigt sich, dass eine fundierte Priesterausbildung, wie sie im Tridentinum
gefordert wurde dringend notwendig war und ist. Ob jedoch dem Priester jetzt noch zu helfen ist, wage
ich zu bezweifeln.
Hochstapler liebe(r) ttoni „Bischof“ Braun hat keinerlei theologische Ausbildung. Er ist ein hochstapler
und krank im Kopf. Vielleicht war er mal Mienistrant – das ist schon alles. Als Harzt-IV-Empfänger treiben
ihn seine Minderwertigkeitskomplexe zu eben solchen Kapriolen.
@ottaviani Mein lieber Ottaviani, wir sind uns doch sicher einig, daß die Menschen sehr verschieden sind.
Es gibt eben Menschen, die sind schon mit 50 Jahren am Ende ihrer Kräfte und sterben mit 51, andere wiederum
können noch mit 85 Kinder zeugen, sind also „springlebendig“. Das Argument mit dem 200 Kilometerweitfahrenden
Priester ist für mich nicht stichhaltig. Wenn die das können. Toll. Aber wer es nicht kann ist auch
nicht verloren. Gott liebt jeden Menschen. Auch die Schwachen. Regina1961
#42 bischofbraun 00:18:45 | Dienstag, 3. Juni 2008
@Kilian Machen Sie es wie Sie es für richtig halten. Vielleicht unterscheide ich mich von meinen römischen
Amtsbrüdern tatsächlich in der Sache, dass ich für „Jeden und rund um die Uhr“ erreichbar bin. Natürlich
dürfen Sie mich jetzt noch anrufen, zumal ich ja eh noch am PC sitze!
@möchtegern-k Wenn die Menschen zur Beerdigung keinen Priester mehr haben wollen, weil sie den Iman rufen,
dann braucht man weniger Priester. Ist doch klar, dass Muslime zu einer Beerdigung einen Imam rufen werden.
Durch den Zuzug von Muslimen sinkt allerdings nicht die Zahl der Katholiken … die sterben können. Also
sinkt auch nicht die Notwendigkeit der Priester … allerdings sind sie für eine Beerdigung nicht notwendig.
#39 bischofbraun 00:08:57 | Dienstag, 3. Juni 2008
@kilian Ich bin mir im nachhinein sicher, dass ich Ihnen zu Ihrer Mail eine Antwort gesendet habe, konnte
diese jetzt aber auch nicht mehr finden. Was ich aber gefunden habe, ist eine Stellungnahme zu Rüdiger
Scheurich, die absolut absurd ist. Bischof Gruyters war Bischof der „Old holy catholic church of Canada“!
Was sucht er da? Zumal Erzbischof Laurentius Klein mit Bischof Gruyters befreundet war. Die von mir vormals
gesagten Thesen über „Erz-Bischof“ Scheurich habe ich von Erzbischof Klein! Ich währe mal über sie
fotos der angeblichen Priesterweihe gespannt, die Scheurich angeblich mit Gruyters in Freiburg zelebriert
haben will. Bisweilen ist mir weder über eine Weihe, noch von Fotos, noch von einer gültigen Priester-
bzw. Bischofsweihe von Seurich irgendetwas bekannt. Natürlich dürfen Sie mich jederzeit anrufen! Wenn
Ihnnen meinen HP bekannt ist, sollten Sie dort auch im Impressum meine Telefonnummer ausfindig machen
können. Sie dürfen mich jederzeit anrufen, auch jetzt noch! Liebe Grüße +Matthias
lieber killian, wir sollten uns ueber etwas unterhalten, wovon wir beide mehr ahnung haben … aber ich
geh jetzt schlafen. bei mir ist es gleich halb eins.
ttoni warum soll das antisemitisch sein? Es gibt doch tatsächlich Ritualmorde. Ist es nicht auch antisemitisch,
wenn man öffentlich von der Kreuzigung Jesu spricht? Ich habe hier auch ein Buch von Hw. Herrn Kaplan
Gottfreid Melzer stehen. Sehr interessant zu lesen. Und was war mit Simon von Trient?
@ttoni: Ja, die Festtage aller Märtyrer, die von Juden anbegblich oder tatsächlich ermordet wurden sind,
sind alle innerhalb von ganz wenigen Jahren (um das Ende der 50er) entfernt worden. Seltsam, nicht?
das ist zwar off topic aber … i habs halt nicht so mit diesen geschichten: „Der Festtag des „Anderl
von Rinn“ wurde schließlich 1953 vom Innsbrucker Bischof Paulus Rusch aus dem kirchlichen Kalender getilgt.
1985 wurden die Gebeine des Kindes aus der Pfarrkirche entfernt. 1994 wurde der Kult um den Judenstein
von Bischof Reinhold Stecher offiziell verboten, der auch ein Fresko mit der Darstellung des Ritualmords
in der Ortskapelle übermalen und die Kirche in „Mariä Heimsuchung“ umbenennen ließ. Trotzdem findet
nach wie vor alljährlich am Sonntag nach dem 12. Juli eine privat organisierte Wanderung von lokalen
und regionalen Rechtsextremisten und katholischen Fundamentalisten zum „Judenstein“ bei Rinn statt. Entgegen
der allgemeinen Linie der katholischen Kirche und entgegen den begründeten wissenschaftlichen Erkenntnissen
über diese Legende haben sich einzelne Vertreter der katholischen Kirche zustimmend zur Begehung des
Festtags geäußert und sehen die Fiktivität des Ritualmords als nicht erwiesen an. Dazu gehören der
vom Dienst suspendierte und in Österreich 1998 wegen Volksverhetzung verurteilte Kaplan und Mitorganisator
der Wanderung, Gottfried Melzer, der Theologe und Engelwerk-Mitglied Robert Prantner und der ehemalige
St. Pöltener Bischof und Präsident der national-konservativen Kaiser-Karl-Gebetsliga für den Völkerfrieden,
Kurt Krenn. Auf der rassistischen Website Stormfront wird die antisemitische Legende unter Berufung auf
Prantner weiterhin verbreitet.“ natuerlich „nur“ aus wikipaedia
ich 1 tiroler, NEIN kaerntner bin ich!!! wofuer das ttoni steht, schreib i dir per mail. und der anderl
vom rinn? nicht mein freund! diese geschichte, eijeijei …
ttoni Danke, habe ich gleich gelesen. Nehme mir aber für eine würdige Antwort meine Zeit! Sag einmal,
steht das ttoni für: tiroler toni oder was? Kennst du den sel. Anderl von Rinn?
lieber killian, i hab dir gerade geantwortet. hr. braun: seien sie doch so nett und geben sie mir eine
antwort. ich weiss es ja nicht, darum frag ich ja …
@ Bischofbraun No, Sie haben mich einmal über den Herrn Rüdiger Scheurich gefragt. Und ich weiß ganz
genau, daß ich Ihnen zurück schrieb und Ihnen angeboten habe einmal zu telefonieren.
@Kilian Lieber Kilian, wann und worüber haben Sie mir geschrieben? Bei mir ist leider keine Mail oder
ein Brief von Ihnen angekommen. Ich beantworte prinzipiell alle Mails und auch Briefe! MfG +Matthias
@ Bischofbraun Danke, für die Bibelstelle! Sagen Sie, ich habe Ihnen mal geschrieben. Bekomme ich da
noch eine Antwort oder kann brauche ich da gar nicht erst darauf zu warten?
@Kilian Heißt es nicht: „Du, o Bethlehem bist nicht die geringste unter den Städten Judas.“ Oder täusche
ich mich da? Sehr gut erkannt, Kilian! Damit Sie beruhigt schlafen können, bekommen Sie von mir nun auch
noch die Stelle aus dem Evangelium, die aus meiner Sicht genauso hart formuliert ist, wie ich sie formuliert
habe!!! „Als er näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie und sagte: Wenn doch auch du an diesem
Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringt.“ Lk 19, 41-42
servus killian! hr. braun: als ich sah, dass sie einen theologisch ausgebildeten mann weihen wollen, war
mein erster gedanke: konkurrenz!!! denn der herr ist ja gewerblicher theologe … nun, was stimmt und
nun ohne ironie: kirchliche amtstraeger geben im allgemeinen ihre ausbildungstationen an. und die fand
ich auf ihrer homepage nicht. dass sie im rettungseinsatz sind/waren macht ja nichts. ich hatte auch frueher
einen sehr geselligen beruf
Meine liebe Regina der gute hochwürdige Herr kriegt kaum mehr einen Nachfolger und das ist gut so, den
offenbar muß daß ganze System zugrunde gehen erst dann kann man wieder aufbauen daß diese Konzilsgeistnostalgiker
nicht sehr belastbar sind ist zu ersehen wenn er mit 65 schon meint in den Ruhestand gehen zu müssen,
da seine Kräfte abnehmen, ich kannte Priester die im hohen Alter von Ende 80 Sonntags noch 200km gefahren
sind um 3 Hochämter zu zelebrieren damit treue Gläubige eine gültige Messe nach dem Meßbuch des hl.
Pius V. haben jedesmal mit Predigt und Christenlehre
Hallo ttoni! Heißt es nicht: „Du, o Bethlehem bist nicht die geringste unter den Städten Judas.“ Oder
täusche ich mich da? @ Seine Magnifizenz Eure Großzügigkeit! Was plustern Sie sich hier immer so auf?
Sie sind doch selbst nicht besser. Wenigstens sind bei den Tradis mehr Kinder und Jugendliche als ich
auf Ihren Bildern gesehen habe. Und noch einen gutgemeinten Rat: „Ich aber sage euch: ziehet erst den
Balken aus eurem eigenen Auge, bevor Ihr versuchet den Splitter aus dem Auge eures Bruders zu ziehen!“
@ttoni 1. Ist die Homepage nicht neu, sie wurde lediglich von einem meiner Priestamtskandidaten überarbeitet
und in ein neues Layout gebracht! 2. Steht auf der HP ganz genau, wo sich Gemeinden befinden. Die jeweiligen
Ansprechpersonen werden auch in Kürze vervollständigt. 3. Ich weiß nicht, weshalb ich hier oder auf
unsere HP Rechenschaft über meine theologisch Bildung abgeben muss. Glauben Sie mir einfach, ich habe
eine!
@Gotthard Natürlich gibt eine ausgedünnte Katholikenzahl Probleme, weil die dann über viele qkm verstreut
sind usw. Aber z.B. für die Frage, ob es genügend Angebot für die Beichte gibt, ist damit ein Anhaltspunkt
gegeben. Natürlich kann – wenn man nur die Summen betrachtet – reginonal ein Beichtmangel herrschen.
Anderes Beispiel: Seelsorge im Krankenhaus: wenn kaum ein Patient katholisch ist und deshalb keinen Priester
sehen möchte, braucht man dafür auch weniger Priester. Wenn die Menschen zur Beerdigung keinen Priester
mehr haben wollen, weil sie den Iman rufen, dann braucht man weniger Priester. Wie gesagt: bezüglich
vieler Aufgaben wie der Mission haben wir einen extremen Priestermangel, da gebe ich ihnen recht, das
will ich auch nicht ansatzweise anders darstellen.
@+.net Es ist unklar, mit welchem Recht sich der Priester als Sprecher des Kirchenvolks und als Richter
über seinen Bischof präsentiert. Was ist das denn für ein Schwachsinn?!? Was heißt denn Kirche? Kirche
heißt Versammlung!!! Und zu dieser Versammlung gehören die Gläubigen genau so wie die Diakone, Priester,
Bischöfe… und der Papst! Wenn ein Priester seinen Bischof auf Missstände aufmerksam macht, ist das
nicht nur sein Recht, sondern auch seine Pflicht; zumal es hier wohl eher nicht um Dogmen geht! Das ist
mal wieder typisch katholische Diktatur! Nur weiter so, dann wird es in absehbarer Zeit in der katholischen
Kirche nur noch Klerus geben. Ein Papst, 5 Bischöfe und 10 Priester. Der Rest des „Kirchenvolkes“ ist
dann nämlich längst davon gelaufen! Macht ruhig weiter so: Papst, Bischöfe, FSSPX, Petrusbrüder, Tradis,
was ihr sonst noch alle seit! Es ist echt klasse, wie ihr euch verhaltet!!! Ich für mein dafürhalten
tue es wie der Herr, ich weine über eure Aroganz! „Du Jerusalem (ihr super tollen katholiken) bist keinesfalls
die größte unter den Stätten Judas“!!!
@Gotthard Das wollte ich so nicht verstanden haben. Ich gebe Ihnen 100% recht: die Mission (in Ihren Worten:
„sondern das Nachgehen und Suchen … Glauben wecken und stärken ist Aufgabe“) ist wichtig, gerade heute,
gerade auch in Deutschland. Und sie braucht Priester, gute Priester, und viele Priester. Sie soll gemäß
dem Evangelium den Schafen nachgehen, die verloren gingen. Mir wäre es viele lieber, es gäbe mehr Priester,
gute Priester versteht sich, die den kath. Glauben unverkürzt darstellen und selbst leben. Trotzdem ist
für bestimmte Aspekte die Frage interessant, die ich vorhin gestellt habe. Sie geht meist unter, da die
Zahlen nicht in Relation zueinander, sondern in absoluten Zahlen dargestellt werden. Wie gesagt: nur für
bestimmte Aspekte, nicht allgemein.
@Gotthard Nicht das Löckchen ondulieren der braven Schäfchen ist erste Aufgabe des Priesters, sondern
das Nachgehen und Suchen … Wie recht Sie doch haben
@möchtegern-k Interessant wäre die Frage, ob das Verhältnis Priester zu praktizierenden Gläubigen
wuchs oder kleiner wurde, über die Jahre hinweg. seit wann ist ein Pfarrer oder Kaplan oder oder oder
nur für die Gläubigen da, die brav jeden Sonntag die Eucharistie mitfeiern? Die verlorenen Schafe sollten
doch besonders im Blick sein … so dieser notorische Jesus von Nazareth. Nicht das Löckchen ondulieren
der braven Schäfchen ist erste Aufgabe des Priesters, sondern das Nachgehen und Suchen … Glauben wecken
und stärken ist Aufgabe … nicht die formvollendete Befriedigung religiöser Gefühle. Wir haben eindeutig
einen riesigen Priestermangel! !!!!!!!!!
@marcellus Ach tun Sie doch nicht so scheinheilig. Ecclesia dei ist für Sie doch sicher nicht nur ein
Fremdwort. Oder doch? Bitte hier nicht wieder diese Diskussion. Die ist doch nun wirklich ausgelutscht.
Gibt es da nichts Neues? Regina1961
Bezogen … … auf die Anzahl der praktizierenden Gläubigen dürften wir momentan gar nicht oder nicht
viel weniger Priester haben als vor 50 oder 100 Jahren. Wer kurz vor Ostern beichten will, muss nicht
warten, wie es früher war. Interessant wäre die Frage, ob das Verhältnis Priester zu praktizierenden
Gläubigen wuchs oder kleiner wurde, über die Jahre hinweg. Wer hat Zahlen?
@Heinrich von Ofterdingen In einem hat der frustrierte Pfarrer recht: Die Kirchenleitung tut nichts, um
dem Priestermangel abzuhelfen – außer zu beten und Priester von anderswoher zu importieren. Was geschieht,
wenn (wie früher in den Niederlanden) der Priesternachwuchs auch in Polen, der Slowakei etc. schwindet?
@Regina1961: Das II. Vaticanum exkommuniziert niemanden Das ist eine Besonderheit des ersten und einzigen
„Pastoralkonzils“ der Kirchengeschichte, ausdrücklich festgelegt durch den einberufenden Konzilspapst
Johannes XXIII. den Seligen, eines Konzils, das niemanden verurteilt und ausschließt. Auch Erzbischof
Lefebvre und seine Anhänger wurden aus anderen Gründen von Papst Johannes Paul II. exkommuniziert, wegen
der Abhaltung der Bischofsweihen im Ritus für alle Zeiten, der niemals verboten wurde, und somit widerrechtlich
verfolgt wurde.
@Regina 1961 Ach lassen Sie den Brandenburger in seiner Welt leben, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
Ansonsten zu HVO: „Es stimmt ja nicht, dass wir zu wenige Priester haben. Wir haben zu viele.“ Das ist
ja der Witz des Tages. Können Sie das mit Zahlen belegen? Oder meinen Sie Priester der Piusfraktion?
Dann haben Sie vielleicht Recht.
@Brandenburgis Wie lange haben Sie für diesen Satz geübt? 1 Jahr oder 2? Oder noch länger? Es gibt
kein Zurück hinter das 2. Vatikanische Konzil. Und wer es trotzdem möchte wird exkommuniziert. Siehe
EB Lefebvre. Kehren Sie um. Bereuen Sie. Das ist der einzige Weg zurück in die wahre Katholische Kirche.
Die von Heute. 2008. Regina1961. PS.: So alt wie sie mich vermuten sehe ich nicht mal auf meinem Führerscheinbild
aus…
@Regina1361 Das 2.Vatikanum ist sowieso keine kirchliche Lehre und kann deshalb auch niemanden in de Kirche
binden oder sonst beeinflussen. Tatsächlich repräsentieren die Anhänger des V2 eine unverbesserliche
Reaktion, die nämlich die Kirche auf die Irrlehren und Verirrungen des 19. (!!!) Jahrhunderts für alle
Ewigkeit festlegen wollen. Dieses Beginnen ist mit absoluter und unfehlbarer Sciherheit zum TOTALEN SCHEITERN
verurteilt.
Katastrophal… …daß dieser Mann geht. Hoffentlich behält sein Nachfolger diese modernen Ansichten
bei und vertieft sie noch mehr. Es gibt kein Zurück hinter das 2. Vatikanische Konzil. Wann wird das
endlich begriffen? Regina 1961
jaja… die Konzilsgeistnostalgiker kommen in die Jahre und gehen in den Wohlverdienten Ruhestand der
Hochwürdige Herr findet vielleicht beim Senioren Verein „wir sind Kirche“ eine angenehme Beschäftigung
die seine Illusionen bestärkt
Na ja, endlich mal was Positives, das ist doch wirklich gut, dass der aufhört. Hätte er schon lange
tun sollen. Es stimmt ja nicht, dass wir zu wenige Priester haben. Wir haben zu viele. Vorallem zu viele
schlechte. Gute kann man ja nie genug haben. Und nun hört ein schlechter Priester auf, ist sogar noch
stolz darauf wie schlecht er ist. Eine gute Nachricht würde ich sagen, alles in allem!