Grabtuch im Anmarsch + Volksfront + Messelesen ist gesünder + Angst vor den Juden + Kein Weihwasser nötig
Grabtuch im Anmarsch
Vatikan. Das Turiner Grabtuch wird von April bis Juni 2010 erneut ausgestellt. Das
kündigte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Montag bei einer Audienz für Rompilger aus der Erzdiözese
Turin an. Er komme damit dem Wunsch des Erzbischofs von Turin, Severino Kardinal Poletto, entgegen, erklärte
der Papst.
Niederlande. Die niederländische Koalitionsregierung von Christdemokraten,
Sozialdemokraten und Christen-Union ist uneins, ob im Reagenzglas gezeugte Mädchen auf ein Brustkrebsrisiko
überprüft und entsprechend eliminiert werden dürfen. Die Regierung will das Thema demnächst besprechen
und dann im Parlament einen Gesetzesentwurf einbringen. Anfang letzter Woche hatte die für Gesundheit
zuständige Staatssekretärin, Frau Jet Bussemaker, bereits eine entsprechende Erlaubnis angekündigt.
Doch nun meldete besonders die evangelikale Kleinpartei Christen-Union Widerstand an.
Messelesen ist
gesünder
Deutschland. Prälat Georg Ratzinger (84) war bei einem jüngsten Besuch des Geburtshauses
seines Papstbruders in Markl am Inn „überaus positiv überrascht“. Bei der Gelegenheit dementierte der
Prälat das Gerücht, daß die Ratzinger-Brüder hinter einem Schuppen heimlich Zigaretten geraucht hätten:
„Wir haben nicht geraucht.“ Statt dessen ahmten die Ratzinger-Buben, wie damals in katholischen Gegenden
vielfach üblich, das Messelesen nach. Eine Nachbarin hatte für die zwei sogar kleine Meßgewänder aus
Vorhangstoffen hergestellt, erzählte Prälat Ratzinger.
Angst vor den Juden
Australien. Auf dem kommenden
Weltjugendtag in Sydney wird ein Kreuzweg gespielt, zu dem 500.000 Zuschauer erwartet werden. Die Organisatoren
werden aus Angst vor den Juden nur acht der vierzehn Stationen aufführen. Trotzdem ist der Direktor der
australischen jüdischen Vereinigung ‘New South Wales Jewish Board of Deputies’ unzufrieden. Er sorgt
sich um – wie es heißt – die dritte Station. Dort werde gezeigt, wie Jesus vom jüdischen Rat Sanhedrin
zum Tod verurteilt werde. Ein Sprecher des Organisationsteams antwortete tollkühn, daß man das Neue
Testament nicht umschreiben könne.
Kein Weihwasser nötig
Deutschland. Seit Samstag trägt der Platz
vor dem Hauptportal des Doms unterhalb der Domplatte den Namen Kardinal-Höffner-Platz. Damit wird der
ehemalige Erzbischof von Köln, Joseph Kardinal Höffner († 1987), geehrt. Das berichtete die Tageszeitung
‘Kölner Stadt-Anzeiger’. Für die Taufe hätte man sich gar kein besseres Wetter wünschen können –
erklärte Joachim Kardinal Meisner von Köln bei der Einweihung angesichts des strömenden Regens: „Eigentlich
könnten wir uns das Weihwasser sparen.“
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20 Lesermeinungen
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Rechtschreibung Ich entschuldige mich für den Kommentar wegen der Rechtschreibung von vorhin. (siehe
„Splitter“ und „eigener Balken“). Habe von einem PC mit extremer Schreibverzögerung geschrieben…nehme
das zurück!
@nachtlaterne Dass Sie Schwierigkeiten mit Rechtschreibung haben, habe ich ja schon gemerkt… Aber ich
möchte Sie nur ein zweites Mal an den Dreischritt erinnern: LESEN, DENKEN, HANDELN. Nur so ein Tip: Es
bietet sich im Leben in meheren Betätigunsfeldern an Kleiner Impuls: Wollen Sie Ihren Namene nicht in
„Tranfunzel“ umbenennen? Würde besser passen.
#15 Nachtlaterne 13:18:24 | Dienstag, 3. Juni 2008
Zeitgeistarschkriecherorden Nachtlaterne: man sollte endlich…eine neue stiftung ins leben rufen. die
zeitgeistarchkriecherstiftungund jedes jahr die 100 größten zeitgeistarchriecher mit dem goldenen lenkrad
prämieren. der zeitgeistarchriecher des tages, der woche , des monats und des jahres wäre auch hier
im forum gar nicht schlecht. was zeichnet einen zeitgeistarschkriecher aus: die totale toleranz gegenüber
abtreibungen und sonstigen perversionen. die totale liberalität und eine pervertierte humanität. mithin
wünscht ein zeitgeistarchkriecher die DIKTATUR DER PERVERSEN und macht sich dafür stark.
ich bin mir nicht so ganz sicher… Da stellt aber jemand ganz klar sein eigenes Wort über Gottes Wort –
oder so gesehen: seine eigene Auslegung davon. ich leugnete keineswegs die historische Bedeutung des Christusereignisses
(übrigens: es heißt das Christusereignis mit einem „s“), sondern habe sie noch einmal hervorgehoben;
also: Dreischritt lesen, denken, handeln ist angesagt, nicht die ersten beiden auslassen! Zum Thema „Neotheologie“:
Es wäre echt nett, wenn Sie mal zu diesem Thema die orientalischen Kirchenväter lesen würden; kleiner
Tipp: Origenes hilft weiter, dessen Ansatz übrigens auch Ratzinger rezipiert hat… Gemäß Ihrer Theologie
der Welt als Jammer- und Sündental, wäre sie doch ein Betriebsunfall Gottes und keine Möglichkeit des
Durchscheinens der absoluten Ahrheit, zwar nur mittelbar, aber immerhin. Das ist jetzt nicht von mir,
sondern von Thomas. Der ist aus Aquin und sogar heiliggesprochen. Und zum Thema Theologie: Theologie ist
mehr als nur eine einzige Auslegung der Schrift, diese ist „ars“, eine Kunst. Sogar Augustinus hat gesagt:
„Nur große Theologen haben Ketzereien hervorgebracht“ – in jedem Fall steckt das Streben nach Wahrheit
dahinter – aber man darf sich von dieser Wahrheit als ganzer Mensch ansprechen lassen, in Vernunft, Geist
und Seele – schalten Sie also Ihre Vernunft nicht allzu vorschnell zugunsten eines übernommenen und überkommenen,
fundamentalistischen Erlösungs- und Sündeverständnisses aus!
#13 Nachtlaterne 10:56:31 | Dienstag, 3. Juni 2008
andaurus, sie setzen ihre worte über die worte gottes und leiden damit an einer allgemeinen weltkrankheit!
erkennen sie lieber den hohen grad unserer erlösungsbedürftigkeit auch wenn sie vor lauter falschen
tröstern echten trost und das wirkliche ziel des lebens vergessen haben mögen. ihr wort zählt nicht
mehr als das wort gottes und ihr versuch gott in ihr wort herabzuziehen wird fehlschlagen, anderen menschen
und ihnen selbst aber schaden zufügen. wir brauchen wenigstens hier und da einen lichtblick in der großen
vermauerung unseres geistes und ganzen lebens!
„Christusereigniss“ ist eine typisch zeitgenössische Terminologie der Neotheologie. Es soll damit das
Wirken des Erlösers der Welt als ein historisches Ereigniss neben vielen anderen hingestellt werden.
Sie sollten mehr reflektieren was ihnen die Leerstuhlinhaber so verzapfen.
hmmmm …ich vertusche diese tatsache nicht…ich weise nur auf die Gefahr eines übersteigerten Diesseits-Jenseits-Gegensatzes
hin. Ausserdem lässt sich das nicht so einfach an Jesus festmachen: Schließlich ist Gott Mensch geworden,
hat also die menschliche und weltliche Existenz vollkommen angenommen und im eschatologischen Vorbehalt
in den Zusammenhagn der Vollendung gestellt. Oder wollen Sie diese Bedeutung des Christusereignisses leugnen?
jesus sagt ausrrücklich: liebt nicht die welt noch was in der welt ist. das wort gottes teht über unserem
wort! für den christen ist das wort freude keineswegs ein fremdwort, aber das opfer für die liebe, damit
die liebe noch raum finden kann wird höher angesiedelt. denn wo keine opferbereitschaft mehr ist, da
herrscht der gott des mammons bzw. der hurerei und des neides und der unersättlichen gier. der nei muss
sich nicht in klassischen neidgefühlen äußern sondern vielmehr im verlangen ähnlichen oder noch mehr
besitz als der nächste zu haben. so geht dann der sinn des lebens , erstickt in sorgen und gelüsten
zugrunde. wie sehr fehlt uns die sehnsucht nach reinheit, die sehnsucht nach echtem trost und das verlangen
das unfassbare geschenk des ewigen lebens schon bald von gott entgegenzunehmen. wir eintagsfliegen vergessen
es: 3 x 5 jahre und die kindheit ist ujm, 3x5 jahre und dien jugend ist daghin, 3x5 jahre und das later
ist da und der sarg steht schon bereit. merken wir nicht, dass wir täglich neu vom tod sanft einmassiert
werden? kann man diese tatsache einfach vertuschen? sollen wir schätze auf erden sammeln und nicht im
himmel wo bniemand sie zerstören kann??? SEUFZ!!!
Andraous nur wenn man auf das Endziel des Lebens, das Jenseits hingerichtet ist wird auch das Diesseits
zur Freude unabhängig von der Stellung des Subjekts im Diesseits. Der Christ lebt im Diesseits in der
Vorfreude auf den Himmel.
naja… Ist nicht die Freude Gottes die Vollendung der Freude des Diesseits (womit ich damit nicht die
von Ihnen so ausgedrückten „Freudenhäuser“ meine!)? Nur so als Impuls…
im freudenhaus… …des zeitgeistes herrscht niemals freude. jeder kann das an sich selbst schon feststellen.
dieser zeitgeist ist und bleibt ein totenhaus. lasst uns daher nicht irdische freuden, sondern die freude
gottes suchen. diese freude alleine macht frei, diese freude alleine ist liebe und friede. warum verwechseln
so viele christen jesus mit einer verhurten schwuchten, diie alle hurerei lächelnd segnet? wisst ihr/
wissen wir nichtr mehr, dass alle hurerei krieg gegen das geschützte menschenbild ist und immer tiefer
in die diktatur der perversen einmündet!?
@nachtlaterne Das unterschreibe ich auch, wende Ihren Kommentar aber auch gegen diese auf dieser Seite,
die Christentum mit Antijudaismus, Andersgläubigenhetze und fundamentalistischer Engstirnigkeit etc.
verwechseln, an. Überzeugtes Christentum heißt Eintreten für Freude und Leben, nicht Vernichten alles
Andersseienden… Auf dieser Seite überkommt mich aus diesem Grund regelmäßig Ekel…
hallo andrauos, danke für ihre gute meinung! ja, am hellichten tag mit einer nachtlaterne herumlaufen
erscheint vielen überflüssig und lächerlich und anmaßend. aber dieses tageslicht ist durchflutet von
„neonlicht“, will sagen selbstgeschaffenem licht und verblendet uns menschen. wie die motten brummen wir
unaufhörlich auf das selbstgeschaffene licht, bis wir am boden liegen und zertreten und vergessen werden.
vor so einem dasein will uns gott bewahren! wer aber nimmt die einladung gottes schon an. selbst wir christen
tanzen auf zwei hochzeiten und haben selten etwas gegen die kreuzigung der liebe und vor allem: gegen
die verführung der jugend und abtreibung der ungeborenen einzuwenden. werden wir einmal schockiert zu
jesus sagen: aber haben wir nicht in deinem namen…? und wird er nicht antworten: hinaus mit euch, ihr
übertreter des gesetzes, ich habe euch nie gekannt!
@nachtlaterne …es scheint, dass Sie mit ihrer (meiner Ansicht nach guten) Überzeugung von einem liebenden
Gott hier wie der „tolle Mensch“ Nietzsches mit der Laterne am hellichten Tag herumlaufen und die Menschen
auf diesem Portal Sie ohne verständnis anschauen… es tut mir leid.
wenn wir doch nur endlich… …aufhören würden das schlechte gut und das gute schlecht zu reden. das
wort gottes steht über unserem wort und: die bibel hat sich noch nie widersprochen! wenn es im alten
testament heisst: „eine hexe aber sollst du nicht am leben lassen“, so bedeutete das noch lange nicht
unzählige frauen im mittelalter legal zu foltern und abzuschlachten. gott wollte ein zeichen gegen die
hölle und gegen das vertrauen in falsches tun setzen und hatte damit garantiert kein großes schlachtfest
an frauen angeordnet an dem sich die weltlichen und die kirchlichen fürsten bereichern dürfen. und mit
jesus christus war spätestens klar, dass gott kein gemorde untter den menswchen will, wohl aber die staatliche
autorität, die er ganz stark vor dem machtmissbrauch warnt, der ja pausenlos stattfindet. versteht ihr
nicht? gott ist ein gott der liebe und seine autorität hat er um sich zu behaupten gegen wesen wier satan
und alle die ihm angehören. ansonsten hätte satan ja aus dem himmel eine hölle machen und die menschen
sprichwörtlich alle zum teufel, also in die ewige qualen schicken können.