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Grabtuch im Anmarsch + Volksfront + Messelesen ist gesünder + Angst vor den Juden + Kein Weihwasser nötig
Grabtuch im Anmarsch

Vatikan. Das Turiner Grabtuch wird von April bis Juni 2010 erneut ausgestellt. Das kündigte Papst Benedikt XVI. am gestrigen Montag bei einer Audienz für Rompilger aus der Erzdiözese Turin an. Er komme damit dem Wunsch des Erzbischofs von Turin, Severino Kardinal Poletto, entgegen, erklärte der Papst.

Grabtuch von Turin
Das Turiner Grabtuch zeigt ein Negativbild. Die Negativmalerei war im Mittelalter unbekannt.Fotonegativ und Fotopositiv des Kopfes Christi auf dem Turiner GrabtuchFotonegativ und Fotopositiv des Turiner Grabtuchs aus dem Jahr 1898.

Volksfront

Niederlande. Die niederländische Koalitionsregierung von Christdemokraten, Sozialdemokraten und Christen-Union ist uneins, ob im Reagenzglas gezeugte Mädchen auf ein Brustkrebsrisiko überprüft und entsprechend eliminiert werden dürfen. Die Regierung will das Thema demnächst besprechen und dann im Parlament einen Gesetzesentwurf einbringen. Anfang letzter Woche hatte die für Gesundheit zuständige Staatssekretärin, Frau Jet Bussemaker, bereits eine entsprechende Erlaubnis angekündigt. Doch nun meldete besonders die evangelikale Kleinpartei Christen-Union Widerstand an.

Messelesen ist gesünder

Deutschland. Prälat Georg Ratzinger (84) war bei einem jüngsten Besuch des Geburtshauses seines Papstbruders in Markl am Inn „überaus positiv überrascht“. Bei der Gelegenheit dementierte der Prälat das Gerücht, daß die Ratzinger-Brüder hinter einem Schuppen heimlich Zigaretten geraucht hätten: „Wir haben nicht geraucht.“ Statt dessen ahmten die Ratzinger-Buben, wie damals in katholischen Gegenden vielfach üblich, das Messelesen nach. Eine Nachbarin hatte für die zwei sogar kleine Meßgewänder aus Vorhangstoffen hergestellt, erzählte Prälat Ratzinger.

Angst vor den Juden

Australien. Auf dem kommenden Weltjugendtag in Sydney wird ein Kreuzweg gespielt, zu dem 500.000 Zuschauer erwartet werden. Die Organisatoren werden aus Angst vor den Juden nur acht der vierzehn Stationen aufführen. Trotzdem ist der Direktor der australischen jüdischen Vereinigung ‘New South Wales Jewish Board of Deputies’ unzufrieden. Er sorgt sich um – wie es heißt – die dritte Station. Dort werde gezeigt, wie Jesus vom jüdischen Rat Sanhedrin zum Tod verurteilt werde. Ein Sprecher des Organisationsteams antwortete tollkühn, daß man das Neue Testament nicht umschreiben könne.

Kein Weihwasser nötig

Deutschland. Seit Samstag trägt der Platz vor dem Hauptportal des Doms unterhalb der Domplatte den Namen Kardinal-Höffner-Platz. Damit wird der ehemalige Erzbischof von Köln, Joseph Kardinal Höffner († 1987), geehrt. Das berichtete die Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’. Für die Taufe hätte man sich gar kein besseres Wetter wünschen können – erklärte Joachim Kardinal Meisner von Köln bei der Einweihung angesichts des strömenden Regens: „Eigentlich könnten wir uns das Weihwasser sparen.“
      
20 Lesermeinungen
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#20   Andrauos   17:58:30 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@brandenburgis
Wenn gute Gründe dafür sprechen, gerne… Sie können die mir ja gerne benennen!
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#19   Brandenburgis   10:36:04 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Andaous
Bitte nimm bei der Gelegenheit auch alles andere zurück, was du gesagt hast.
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#18   Andrauos   10:30:47 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Rechtschreibung
Ich entschuldige mich für den Kommentar wegen der Rechtschreibung von vorhin. (siehe „Splitter“ und „eigener Balken“).
Habe von einem PC mit extremer Schreibverzögerung geschrieben…nehme das zurück!
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#17   pneumat   18:36:02 | Dienstag, 3. Juni 2008
Danke dem Schmerz des Lichtes:
Wenn die Kinder – die Geistlichen – schweigen, schreien die Lampen – die vergeisterten Laien.
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#16   Andrauos   17:11:55 | Dienstag, 3. Juni 2008
@nachtlaterne
Dass Sie Schwierigkeiten mit Rechtschreibung haben, habe ich ja schon gemerkt…
Aber ich möchte Sie nur ein zweites Mal an den Dreischritt erinnern: LESEN, DENKEN, HANDELN.
Nur so ein Tip: Es bietet sich im Leben in meheren Betätigunsfeldern an ^-^
Kleiner Impuls: Wollen Sie Ihren Namene nicht in „Tranfunzel“ umbenennen? Würde besser passen. :-D
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#15   Nachtlaterne   13:18:24 | Dienstag, 3. Juni 2008
Zeitgeistarschkriecherorden
Nachtlaterne: man sollte endlich…eine neue stiftung ins leben rufen. die zeitgeistarchkriecherstiftungund jedes jahr die 100 größten zeitgeistarchriecher mit dem goldenen lenkrad prämieren. der zeitgeistarchriecher des tages, der woche , des monats und des jahres wäre auch hier im forum gar nicht schlecht.
was zeichnet einen zeitgeistarschkriecher aus: die totale toleranz gegenüber abtreibungen und sonstigen perversionen. die totale liberalität und eine pervertierte humanität. mithin wünscht ein zeitgeistarchkriecher die DIKTATUR DER PERVERSEN und macht sich dafür stark.
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#14   Andrauos   12:43:15 | Dienstag, 3. Juni 2008
ich bin mir nicht so ganz sicher…
Da stellt aber jemand ganz klar sein eigenes Wort über Gottes Wort – oder so gesehen: seine eigene Auslegung davon.
ich leugnete keineswegs die historische Bedeutung des Christusereignisses (übrigens: es heißt das Christusereignis mit einem „s“), sondern habe sie noch einmal hervorgehoben; also: Dreischritt lesen, denken, handeln ist angesagt, nicht die ersten beiden auslassen!
Zum Thema „Neotheologie“: Es wäre echt nett, wenn Sie mal zu diesem Thema die orientalischen Kirchenväter lesen würden; kleiner Tipp: Origenes hilft weiter, dessen Ansatz übrigens auch Ratzinger rezipiert hat…
Gemäß Ihrer Theologie der Welt als Jammer- und Sündental, wäre sie doch ein Betriebsunfall Gottes und keine Möglichkeit des Durchscheinens der absoluten Ahrheit, zwar nur mittelbar, aber immerhin.
Das ist jetzt nicht von mir, sondern von Thomas. Der ist aus Aquin und sogar heiliggesprochen.
Und zum Thema Theologie: Theologie ist mehr als nur eine einzige Auslegung der Schrift, diese ist „ars“, eine Kunst.
Sogar Augustinus hat gesagt: „Nur große Theologen haben Ketzereien hervorgebracht“ – in jedem Fall steckt das Streben nach Wahrheit dahinter – aber man darf sich von dieser Wahrheit als ganzer Mensch ansprechen lassen, in Vernunft, Geist und Seele – schalten Sie also Ihre Vernunft nicht allzu vorschnell zugunsten eines übernommenen und überkommenen, fundamentalistischen Erlösungs- und Sündeverständnisses aus!
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#13   Nachtlaterne   10:56:31 | Dienstag, 3. Juni 2008
andaurus,
sie setzen ihre worte über die worte gottes und leiden damit an einer allgemeinen weltkrankheit!
erkennen sie lieber den hohen grad unserer erlösungsbedürftigkeit auch wenn sie vor lauter falschen tröstern echten trost und das wirkliche ziel des lebens vergessen haben mögen. ihr wort zählt nicht mehr als das wort gottes und ihr versuch gott in ihr wort herabzuziehen wird fehlschlagen, anderen menschen und ihnen selbst aber schaden zufügen.
wir brauchen wenigstens hier und da einen lichtblick in der großen vermauerung unseres geistes und ganzen lebens!
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#12   Florian Geyer   10:53:22 | Dienstag, 3. Juni 2008
„Christusereigniss“
ist eine typisch zeitgenössische Terminologie der Neotheologie. Es soll damit das Wirken des Erlösers der Welt als ein historisches Ereigniss neben vielen anderen hingestellt werden.
Sie sollten mehr reflektieren was ihnen die Leerstuhlinhaber so verzapfen.
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#11   EvaHermanFan akaFreimaurerin   10:53:20 | Dienstag, 3. Juni 2008
Nachti!
So milde Worte von Ihnen? So versöhnliche Gedanken? Sie sind wirklich eine facettenreiche Persönlichkeit :(3 !
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#10   Andrauos   10:50:57 | Dienstag, 3. Juni 2008
hmmmm
…ich vertusche diese tatsache nicht…ich weise nur auf die Gefahr eines übersteigerten Diesseits-Jenseits-Gegensatzes hin.
Ausserdem lässt sich das nicht so einfach an Jesus festmachen: Schließlich ist Gott Mensch geworden, hat also die menschliche und weltliche Existenz vollkommen angenommen und im eschatologischen Vorbehalt in den Zusammenhagn der Vollendung gestellt.
Oder wollen Sie diese Bedeutung des Christusereignisses leugnen?
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#9   Nachtlaterne   10:46:00 | Dienstag, 3. Juni 2008
jesus sagt ausrrücklich:
liebt nicht die welt noch was in der welt ist.
das wort gottes teht über unserem wort!
für den christen ist das wort freude keineswegs ein fremdwort, aber das opfer für die liebe, damit die liebe noch raum finden kann wird höher angesiedelt. denn wo keine opferbereitschaft mehr ist, da herrscht der gott des mammons bzw. der hurerei und des neides und der unersättlichen gier. der nei muss sich nicht in klassischen neidgefühlen äußern sondern vielmehr im verlangen ähnlichen oder noch mehr besitz als der nächste zu haben. so geht dann der sinn des lebens , erstickt in sorgen und gelüsten zugrunde. wie sehr fehlt uns die sehnsucht nach reinheit, die sehnsucht nach echtem trost und das verlangen das unfassbare geschenk des ewigen lebens schon bald von gott entgegenzunehmen. wir eintagsfliegen vergessen es: 3 x 5 jahre und die kindheit ist ujm, 3x5 jahre und dien jugend ist daghin, 3x5 jahre und das later ist da und der sarg steht schon bereit. merken wir nicht, dass wir täglich neu vom tod sanft einmassiert werden? kann man diese tatsache einfach vertuschen? sollen wir schätze auf erden sammeln und nicht im himmel wo bniemand sie zerstören kann??? SEUFZ!!!
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#8   Florian Geyer   10:45:29 | Dienstag, 3. Juni 2008
Andraous
nur wenn man auf das Endziel des Lebens, das Jenseits hingerichtet ist wird auch das Diesseits zur Freude unabhängig von der Stellung des Subjekts im Diesseits. Der Christ lebt im Diesseits in der Vorfreude auf den Himmel.
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#7   Andrauos   10:39:21 | Dienstag, 3. Juni 2008
naja…
Ist nicht die Freude Gottes die Vollendung der Freude des Diesseits (womit ich damit nicht die von Ihnen so ausgedrückten „Freudenhäuser“ meine!)?
Nur so als Impuls…
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#6   Nachtlaterne   10:37:09 | Dienstag, 3. Juni 2008
im freudenhaus…
…des zeitgeistes herrscht niemals freude. jeder kann das an sich selbst schon feststellen. dieser zeitgeist ist und bleibt ein totenhaus.
lasst uns daher nicht irdische freuden, sondern die freude gottes suchen. diese freude alleine macht frei, diese freude alleine ist liebe und friede.
warum verwechseln so viele christen jesus mit einer verhurten schwuchten, diie alle hurerei lächelnd segnet? wisst ihr/ wissen wir nichtr mehr, dass alle hurerei krieg gegen das geschützte menschenbild ist und immer tiefer in die diktatur der perversen einmündet!?
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#5   Pünktchen   10:19:35 | Dienstag, 3. Juni 2008
„Kleine Meßgewänder“
Früh übt sich, was ein Pfarr-Herr werden will www.pitzinger.at/…fotos/rektorkind.jpg!
(Hw. Dr. Knittel, St. Pölten)
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#4   Andrauos   09:54:51 | Dienstag, 3. Juni 2008
@nachtlaterne
Das unterschreibe ich auch, wende Ihren Kommentar aber auch gegen diese auf dieser Seite, die Christentum mit Antijudaismus, Andersgläubigenhetze und fundamentalistischer Engstirnigkeit etc. verwechseln, an.
Überzeugtes Christentum heißt Eintreten für Freude und Leben, nicht Vernichten alles Andersseienden…
Auf dieser Seite überkommt mich aus diesem Grund regelmäßig Ekel…
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#3   Nachtlaterne   09:51:05 | Dienstag, 3. Juni 2008
hallo andrauos,
danke für ihre gute meinung!
ja, am hellichten tag mit einer nachtlaterne herumlaufen erscheint vielen überflüssig und lächerlich und anmaßend. aber dieses tageslicht ist durchflutet von „neonlicht“, will sagen selbstgeschaffenem licht und verblendet uns menschen. wie die motten brummen wir unaufhörlich auf das selbstgeschaffene licht, bis wir am boden liegen und zertreten und vergessen werden. vor so einem dasein will uns gott bewahren! wer aber nimmt die einladung gottes schon an. selbst wir christen tanzen auf zwei hochzeiten und haben selten etwas gegen die kreuzigung der liebe und vor allem: gegen die verführung der jugend und abtreibung der ungeborenen einzuwenden. werden wir einmal schockiert zu jesus sagen: aber haben wir nicht in deinem namen…? und wird er nicht antworten: hinaus mit euch, ihr übertreter des gesetzes, ich habe euch nie gekannt!
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#2   Andrauos   09:41:46 | Dienstag, 3. Juni 2008
@nachtlaterne
…es scheint, dass Sie mit ihrer (meiner Ansicht nach guten) Überzeugung von einem liebenden Gott hier wie der „tolle Mensch“ Nietzsches mit der Laterne am hellichten Tag herumlaufen und die Menschen auf diesem Portal Sie ohne verständnis anschauen…
es tut mir leid.
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#1   Nachtlaterne   09:36:56 | Dienstag, 3. Juni 2008
wenn wir doch nur endlich…
…aufhören würden das schlechte gut und das gute schlecht zu reden.
das wort gottes steht über unserem wort und: die bibel hat sich noch nie widersprochen!
wenn es im alten testament heisst: „eine hexe aber sollst du nicht am leben lassen“, so bedeutete das noch lange nicht unzählige frauen im mittelalter legal zu foltern und abzuschlachten.
gott wollte ein zeichen gegen die hölle und gegen das vertrauen in falsches tun setzen und hatte damit garantiert kein großes schlachtfest an frauen angeordnet an dem sich die weltlichen und die kirchlichen fürsten bereichern dürfen. und mit jesus christus war spätestens klar, dass gott kein gemorde untter den menswchen will, wohl aber die staatliche autorität, die er ganz stark vor dem machtmissbrauch warnt, der ja pausenlos stattfindet.
versteht ihr nicht? gott ist ein gott der liebe und seine autorität hat er um sich zu behaupten gegen wesen wier satan und alle die ihm angehören. ansonsten hätte satan ja aus dem himmel eine hölle machen und die menschen sprichwörtlich alle zum teufel, also in die ewige qualen schicken können.
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