Wo die Heiligen vorüberzieh’n
„Die Synagoge schaut nicht in das wahre Licht. Sie mißachtet den Eingeborenen Gottes.“ Von der Heiligen Hildegard von Bingen († 1179).
Jüdischer Friedhof in Odenbach
Jüdischer Friedhof in Odenbach
© Hans Edinger, CC
(kreuz.net) Darum erscheint dir das Weib – die Synagoge – von der Leibesmitte bis zu den Füßen schwarz.

Denn vor der Zeit ihrer großen Machtfülle an bis zum Ablauf der Zeit befleckte sich die Synagoge durch Übertretungen des Gesetzes und Treulosigkeit am Bund der Väter.

Sie vernachlässigte auf vielfache Weise die göttlichen Gebote und folgte den Lockungen des Fleisches.

An den Füßen ist sie blutigrot. Doch sind diese Füße von einer blendendweißen, ganz reinen Wolke umschwebt.

Denn als für sie die Zeit des Endes gekommen war, ermordete sie den Propheten der Propheten und brachte sich selber dadurch zu Fall.

Aber aus diesem ihrem Ende erhob sich in den Seelen der Gläubigen der lichteste, hellschauende Glaube. Die Synagoge sank zu Boden. Da stand die Kirche auf.

Denn nach dem Tode des Sohnes Gottes ergoß sich die Lehre der Apostel über den ganzen Erdenkreis.

Hildegard von Bingen
Kloster Rupertsberg zur Zeit des Dreißigjährigen KriegesHildegard am Schreibpult, um 1220/1230Hildegard mit Propst Volmar, um 1165

Die Synagoge ist der Augen beraubt. Die Hände hält sie unter den Achseln.

Denn die Synagoge schaut nicht in das wahre Licht. Sie mißachtet den Eingeborenen Gottes. Daher raffte sie sich nicht aus ihrer Erschlaffung auf und verdeckte die Werke der Gerechtigkeit unter der Unlust ihrer Trägheit.

Nachlässig verbarg sie diese Werke, als wären sie nicht.

Sie steht neben dem Altar, der vor den Augen Gottes ist. Aber sie berührt ihn nicht.

Die Synagoge erkannte das Gesetz Gottes, das sie nach göttlicher Vorschrift und Einsicht empfing, zwar äußerlich, aber sie drang nicht bis zu seiner inneren Berührung vor.

Denn sie schreckte davor zurück, statt es zu lieben. Nur nachlässig brachte sie Gott ihre Opfer und den Weihrauch frommer Gebete dar.

Im Herzen der Gestalt steht Abraham. Denn er war der Anfang der Beschneidung in der Synagoge. In ihrer Brust ist Moses. Denn er legte das göttliche Gesetz in die Herzen der Menschen.

In ihrem Schoße – in der ihr anvertrauten Gottesordnung – sind die Propheten, denen die Schau in die göttlichen Vorschriften gegeben war. Sie alle weisen ihre Kennzeichen auf und schauen voll Bewunderung auf die Schönheit der neuen Braut.

In Wunderzeichen taten sie die Größe ihres Prophetenamtes kund und erwarteten voll staunender Bewunderung die adlige Schönheit der Kirche.

Die Synagoge selber ist groß wie ein Stadtturm.

Denn weil sie mit der Kraft der göttlichen Vorschriften erfüllt wurde, zeichnete sie die Umwallung und Festigung der adligen, auserwählten Gottesstadt – der Kirche – voraus.

Auf ihrem Haupte trägt sie einen Stirnreif, der wie Morgenrot leuchtet.

Denn als die Kirche aus ihr hervorging, brach das Wunder der Menschwerdung des Eingeborenen Gottes auf. Es wurden die lichten Gotteskräfte und Mysterien kund, die daraus erstehen sollten.

Gleichsam am frühen Morgen war die Synagoge gekrönt worden, als sie die göttlichen Gebote in Adam empfing. Zwar hörte Adam auf den Befehl Gottes, aber nachher verfiel er durch seine Übertretung dem Tode.

So nahmen auch die Juden das göttliche Gesetz zuerst an. Später aber verwarfen sie den Sohn Gottes in ihrem Unglauben.

Aus dem Buch: Hildegard von Bingen, Wisse die Wege, SCIVIAS, erstes Buch fünfte Schau, Titel: Die Synagoge.

Nächstes Mal: Die Synagoge wird ihren Unglauben verlassen
      
31 Lesermeinungen
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#32   GerdEric   15:52:47 | Sonntag, 22. Juni 2008
Tjaja
hier in meiner Nähe wird demnächst wieder eine katholische Kirche geschlossen ^-^
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#30   Pünktchen   15:36:26 | Sonntag, 22. Juni 2008
Hallo Gerd-Frederic L. aus E.,
>>> hier www.israeli-art.com/satire/tugend.htm <<<
ein treffendes Cartoon, das nach Meinung vieler hier auf Sie paßt! :-D
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#29   GerdEric   15:25:12 | Sonntag, 22. Juni 2008
Die Synagoge sank zu Boden. Da stand die Kirche auf
„Die Synagoge schaut nicht in das wahre Licht. Sie mißachtet den Eingeborenen Gottes.“ Von der Heiligen Hildegard von Bingen († 1179).
und heute:
„Die Kirche schaut nicht in das wahre Licht. Sie mißachtet den Eingeborenen Gottes.“ Von der Heiligen Hildegard von Bingen († 1179) zeitnah übertragen.
Die Kirchen sanken zu Boden. Da stand die Moschee auf…
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#28   clarissa colonia   22:19:29 | Montag, 16. Juni 2008
Ohne Not möchte ich keine antiprotestantischen Ressentiments bedienen,
aber, werter Lutheraner, lassen Sie uns unwissendes Volk doch an Ihren erstaunlichen Erkenntnissen teilhaben:
„Ich sagte Terrorstaaten, nicht Terroristenstaaten! Scheich Reza Pahlewi war ein amerikanischer Hurensohn, Saddam Hussein war einer, die saudischie Diktatur ist US-hörig und so fort.
Saddam war CIA-Mitglied. Mit ihm führte die USA einen häßlichen Giftgaskrieg gegen den Iran.“ (Zitat)
Die Mütter des Schah-in-Schah und Saddam Husseins waren amerikanische Staatsbürgerinnen (welchen Berufs auch immer)? Saddam ein CIA-Agent?
Die Verteidiger des Glaubens und Hüter der Hl. Stätten des Islam den USA hörig (wem genau)?
Was Sie alles wissen!
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#27   Lutheraner   21:12:34 | Montag, 16. Juni 2008
@ Marcelus
Ich sagte Terrorstaaten, nicht Terroristenstaaten! Scheich Reza Pahlewi war ein amerikanischer Hurensohn, Saddam Hussein war einer, die saudischie Diktatur ist US-hörig und so fort.
Saddam war CIA-Mitglied. Mit ihm führte die USA einen häßlichen Giftgaskrieg gegen den Iran.
Wieso kommen Sie jetzt auf die UdSSR? Die ist bereits 1991 implodiert.
Sie wollen die zinonistischen Juden als harmlose Leute darstellen und das waren und sind sie beileilbe nicht. Karl Marx war Jude, Leo Trotzki (9 Mill. Ermordete), Rosa Luxemburg usw und in der KP der Sowjetunion saßen vor der Säuberung Stalins überproportional viele Juden. Der rollende Giftgaswagen war eine Erfindung eines Juden. Er ward eingesetzt, um Konterrevolutionäre schnell und an Ort und Stelle zu beseitigen.
Israel war übrigens ein Geschenk der Briten an die Juden auf Kosten der Palästinenser. Die Hamas ist unter Anleitung Israels gegründet, um den Terror gegen Israel zu schüren. Damit schuf man sich eine alttestamentliche Handhabe, die Palästinenser als Volk dauerhaft zu unterdrücken und bei Gelegenheit auszurotten.
Mahmud Abbas hatte die Welt kürzlich um Hilfe gerufen, dem Völkermord in Gaza und im Westjordanland einhalt zu gebieten!
Die Rabbis fordern derweil unverholen auf, das palästinensischer Volk auszurotten, ganz nach Weisung deren und Ihres Rachegottes Jahwe!
Erzählen Sie also nichts vom moslemischen Terroristen! Die 1,2 Mio. Toten im Irak sind noch warm!
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#26   Brandenburgis   20:50:54 | Montag, 16. Juni 2008
Die deutschen Landverluste
nach WK 1 sind mit der israelischen Landnahme in keiner Weise vergleichbar.
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#25   Tyrus   20:49:10 | Montag, 16. Juni 2008
@Lutheraner
Was ignoriere ich bitte? Ich habe doch nur einen Witz aus der Vorkriegszeit zitiert.
Dass es Probleme geben würde, wenn man den Palästinensern einfach ihr Terretorium wegnimmt, hätte eigentlich für alle offensichtlich sein müssen. In Deutschland hat es vor dem 2. Weltkrieg ja ebenfalls gerade deshalb gebrodelt, weil man beanspruchte Gebiete verloren hatte. Bei den Juden kommt noch der religiöse Anspruch aus ihrer heiligen Schrift hinzu, weshalb sie natürlich keinen Bock auf die Palis haben, während letztere zutiefst verärgert über die Eindringlinge sind. Was würden Sie sagen, wenn man plötzlich alle Mitglieder einer weltweit bedrohten, religiösen Minderheit nach Deutschland bringen würde und ihnen meinentwegen Bayern zur freien Verfügung gegeben würde, weil in ihrer heilien Schrift geschrieben steht, Bayern sei ihr gelobtes Land. Würde in Deutschland nicht das totale Chaos ausbrechen?
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#24   Marcelus   20:34:29 | Montag, 16. Juni 2008
@Lutheraner: Sie bezeichnen die USA und Israel als Terroristenstaaten,
während die Islamdiktaturen und die Mohammedaneraktivsten im nichtmohammedanischen Europa, Afrika und Amerika für Sie harmlose Leute sind.
Wieso kommen Sie jetzt auf die UdSSR? Die ist bereits 1991 implodiert.
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#23   Lutheraner   20:30:04 | Montag, 16. Juni 2008
@ Marcelus
Wenn ich derat schief und propagandstisch infomiert wäre wie Sie, dann würde ich schweigen.
In der Sojwetunion wären Sie als guter Christ entweder im Gulag verschwunden oder von den Juden in einem rollenden Gaswagen ausgelöscht worden.
Zumindest machen Leute wie Sie klar, warum sie zu Verfassungs- und Völkerrechtsbrüchen schweigen, damit sie besser ihre christliche Gesinnung ausleben können.
Ziehen Sie andere bitte nicht in ihre Hetz- und Kriegsphantasien rein.
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#22   Marcelus   19:56:13 | Montag, 16. Juni 2008
@Lutheraner: Informieren Sie sich doch über den Staatsterrorismus in den
arabisch-islamischen und sonstigen islamischen Diktaturen, die selbst schwarzafrikanische Mohammedaner mit saudi-arabischen Geldern errichten, zuletzt in Teilstaaten Nigerias,
abgesehen von den Terrorattacken von Mohammedanern in den säkularen Staaten wie auch in Spanien.
Ist das kein Terrorismus?
Sollen die USA und die Europäer da zusehen?
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#21   Lutheraner   19:49:40 | Montag, 16. Juni 2008
@ Tyrus
Sie verkennen oder ignorieren Vergangenheit und Gegenwart.
Die einzigen Staaten, die ungestraft völkerrechtswidrige Kriege führen, foltern, morden, grenzüberschreitend terrorisieren, sind Israel und die USA.
Hitler schieb in „Mein Kampf“, die Juden hätten in Wirklichkeit kein Interesse dran, den Palästinensern einen eigenen Staat zuzubilligen. Das ist jetzt 90 Jahre her. Und um Verwechslungen vorzubeugen: nicht ich, sondern die Israeliten selbst geben Hitler Recht.
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#20   Tyrus   17:49:39 | Montag, 16. Juni 2008
Ein jüdischer Witz aus der Vorkriegszeit
Zwei ältere Juden sitzen auf einer Bank im Berliner Stadtpark. Einer von ihnen liest eine jiddische Zeitung und der andere beschäftigt sich mit dem Stürmer. Der letztgenannte Jude lacht. Das ist zu viel für den ersten Juden und er sagt: „Ist es nicht genug, dass du diese Nazi-Hetze liest, musst du sie auch noch lustig finden?“ „Schau mal“, sagt der andere. „Wenn ich deine Zeitung lese, was muss ich dann sehen? Deportierte Juden, angegriffene Juden, beleidigte Juden, beschlagnahmtes jüdisches Eigentum. Aber wenn ich den Stürmer lese, dann gibt es endlich mal gute Neuigkeiten. Es sieht so aus, als ob wir Juden die ganze Welt besitzen und kontrollieren!“
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#19   Nachtlaterne   17:29:45 | Montag, 16. Juni 2008
ja, man soll…
…das gottesvolk in ruhe lassen und es soll auch uns in ruhe lassen. wenn das gottesvolk sich so schnell, beleidigt fühlt, warum dann nicht umgekehrt auch wir? und: sind wir nicht auch ein gottesvolk?
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#18   pneumat   11:30:05 | Montag, 16. Juni 2008
Man soll das Gottesvolk in Ruhe lassen.
Es hat nach Vorsehung Gottes für uns die Gottfremden genug gelitten. Es wird bald die Zeit kommen, und die Söhne werden wieder daheim sein. Sie werden den Vater in seiner menschlichen Hypostase erkennen und es wird ein Volk sein.
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#17   SignumSalutis   11:26:11 | Montag, 16. Juni 2008
Zum K… diese antijüd. Hetze hier …
Irgendwelche Hildegard-Zitate herausschnipseln, die große Mystikerin zur Kronzeugin „christlichen“ Antijudaismus’ zu erklären. Auf einem Vortrag in Leipzig konnte man auch andere Sichtweisen erleben:
„Den vierten der Vorträge, die eine durchgehend anhaltende
Zuhörerresonanz fanden, hielt der Kirchenhistoriker
PD Dr. Willehad Paul Eckert OP vom Dominikanerkonvent
in Düsseldorf: „Kirche und Judentum im heilsgeschichtlichen
Denken der Hildegard von Bingen“. Er
verdeutlichte anhand faszinierender bis schockierender
kunsthistorischer Befunde den Wandel von einer distanzierten,
aber noch positiven Wertung des Volkes der ursprünglichen
Verheißungen des Alten Bundes bei Hildegard
zum mörderischen Antisemitismus des 13. und späterer
Jahrhunderte anhand der theologischen Rezeption
der weiblichen Gestalt der Synagoge bei Hildegard von
Bingen und ihrer zunehmend destruktiven Verwerfung
durch männliche Theologen nach dem Vierten Laterankonzil
1215. Mit diesem negativen Prozeß korrespondiert die
Unterdrückung des Weiblichen in der römischen Kirche,
der sich Hildegard von Bingen paradigmatisch mit der visionären
Kraft einer prophetissa entgegenstellte.“ (Aloys Henning)
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#16   clarissa colonia   01:14:52 | Montag, 16. Juni 2008
Werter Daniel,
der erste Eindruck könnte auch aufgrund selektiver Zitation falsch sein, oder?
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#15   Ydefix   00:58:48 | Montag, 16. Juni 2008
War das
‘ne krasse Antisemitin, die Hl. Hildegard :-O :-D
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#14   Gotthard   23:45:22 | Sonntag, 15. Juni 2008
@florian
alles was nicht dem Menschen von heute dient muss aus der Religion entfernt werden weil es unnütz ist gell.
alles, was dem heutigen Menschen nicht dient, ist wirklich irrelevant.
Diese Ergüsse der Hildegard von Bingen haben für heute keinerlei Relevanz … wie die antijüdischen Ergüsse eines Martin Luther keinerlei Relevanz für heut ehaben!
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#13   möchtegern-kathole   23:37:43 | Sonntag, 15. Juni 2008
Da der Text …
… nicht spezifisch für seine Entstehungsjahre ist, wird er heute die selbe Relevanz haben wie damals.
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#12   Florian Geyer   23:34:24 | Sonntag, 15. Juni 2008
keineswegs rrr
aber bischen weniger Anthropos und mehr Deus tut heute Not umd das ganze wieder ins richtige Lot zu bringen.
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#11   RRR   23:30:06 | Sonntag, 15. Juni 2008
@ Geier
Ich hoffe doch sehr, dass Sie auch die Menschwerdung ablehnen. Die geschah nämlich laut Credo „propter nos homines“.
Ganz schön modernistischer Scheißdreck, der christliche Glaube, gell? :-! :-S
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#10   Florian Geyer   21:53:35 | Sonntag, 15. Juni 2008
Gotthard
richtig Gotthard
alles was nicht dem Menschen von heute dient muss aus der Religion entfernt werden weil es unnütz ist gell.
schliesslich ist dieser lustige Sinnstiftungüberbau ja für den Menschen da gell.
:-D :-!
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#9   HeinrichvonOfterdingen   21:46:01 | Sonntag, 15. Juni 2008
Lieber Gotthard,
welche Relevanz hat Ihre Meinung?
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#8   Gotthard   21:44:26 | Sonntag, 15. Juni 2008
Relevanz?????
welche Relevanz soll dieser Text der Hildegard für heute haben?
Ich spreche ihm die Relevanz für 2008 völlig ab!
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#7   Bayern-Tradi   20:57:22 | Sonntag, 15. Juni 2008
Ich dachte immer
kanoninisiert sind nur jene Heiligen, die in den Kanon der Hl. Messe aufgenommen worden sind?
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#6   Robert Ketelhohn   20:55:24 | Sonntag, 15. Juni 2008
„Kanonisierung“
Wann und von wem sind denn eigentlich – na, sagen wir beispielshalber: – die Apostel „kanonisiert“ worden?
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#5   HeinrichvonOfterdingen   19:33:34 | Sonntag, 15. Juni 2008
Lieber Sirilo,
zumindest ist es nicht nachweisbar, nachweisbar ist allerdings die Rechtsfolge.
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#4   Sirilo   19:27:05 | Sonntag, 15. Juni 2008
Hildegard von Bingen
Bautz’ Kirchenlexikon schreibt: „Obwohl ihr Name am 17.9. im römischen Martyriologium vorkommt, ist H. doch nie von der Kirche kanonisiert worden.“
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#3   Brandenburgis   18:18:18 | Sonntag, 15. Juni 2008
Großartig!
Heilige Hildegard, bitte für uns! Bitte für Bingen, bitte für gantz Deutschland!
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#2   HeinrichvonOfterdingen   18:10:51 | Sonntag, 15. Juni 2008
Lieber Brandenburger,
ohne dass heute der Abschluss eines damals auch nicht zwingend nötigen Kanonisationsverfahren bekannt ist, erfolgte die Kanonisation (Aufnahme in den Kanon) Hildegards spätestens 1584 mit der Aufnahme in die Erstausgabe des Martyrologium Romanum (Verzeichnis der offiziell Heiliggesprochenen der römisch-katholischen Kirche)
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#1   Brandenburgis   18:04:47 | Sonntag, 15. Juni 2008
Ist Hildegard von BIngen
tatsächlich heiliggesprochen? Wenn ja, wann und von wem?
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