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Neue Strategien gegen die Krise + Anschlag gegen den Iran? + Zwei neue Meßorte + Mit Opus Dei affilierter Priester zelebriert alt + Meinungsumfrage
Papst Benedikt XVI. zelebriert in New York ein Pontifikalamt.
Papst Benedikt XVI. zelebriert in New York ein Pontifikalamt.
Neue Strategien gegen die Krise

Vatikan. Papst Benedikt XVI. fordert neue Strategien gegen die Nahrungsmittelkrise. Das erklärte der Heilige Vater in einer Grußbotschaft vor dem römischen UN-Welternährungsgipfel, die der Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone bei der Eröffnung der Zusammenkunft vorlas. Der Heilige Vater findet Hunger und Unterernährung in einer Welt, die über ausreichende Ressourcen verfügt, inakzeptabel.

Anschlag gegen den Iran?

Italien. US-Präsident George W. Bush plant einen Militärschlag gegen den Iran. Das behauptete der iranische Staatspräsident Mahmoud Ahmadinejad am Rande des Welternährungsgipfels in Rom. Bush werde diesen Plan aber „niemals bis Ende seines Mandats [Januar 2009] umsetzen können“ – so Ahmadinejad. Das Atomprogramm seines Landes nennt er „legal und transparent“. Doch dem Westen diene das Programm zur Rechtfertigung von Angriffen gegen den Iran.

Zwei neue Meßorte

Frankreich. Die Priesterbruderschaft St. Petrus besitzt in Frankreich zwei neue Wirkungsstätten. Das gab Pater Engelbert Recktenwald von der Bruderschaft auf seiner Webseite kath-info.de bekannt. Der im November 2007 installierte Bischof von Créteil, Mons. Michel Santier (61), erlaubt der Bruderschaft seit April eine alte Sonntagsmesse in der Stadt Saint-Maur des Fossés unweit von Paris. Der Bischof von Meaux, Mons. Albert-Marie de Monléon (71), besitzt im Süden seiner Diözese bereits eine Niederlassung der Petrusbruderschaft. Seit dem 30. März hat er der Bruderschaft zusätzlich eine monatliche Alte Messe in einer Kirche seiner Bistumsstadt Meaux, im Norden der Diözese, gewährt.

Mit Opus Dei affilierter Priester zelebriert alt

Deutschland. Der Pfarrer von Kohlscheid im Bistum Aachen, Hw. Udo van Deursen, wird ab Mitte August jeden Mittwoch abend eine Messe im Alten Ritus zelebrieren. Das berichtete er auf seiner Webseite. Hw. van Deursen gehört zur Weltpriester-Gemeinschaft des Opus Dei und bezeichnet die Personalprälatur als seine geistliche Heimat. Für die Glaubensvermittlung an Jugendliche hat der Priester von der neokonservativen US-Bewegung ‘Lifeteen’ gelernt. Er zelebriert Kindergartengottesdienste, lateinische Messen und vieles mehr.

Meinungsumfrage

Kürzlich führte die UNO eine weltweite Umfrage durch. Die Frage lautete: „Teilen Sie uns bitte Ihre ehrliche Meinung zur Lösung der Nahrungs-Knappheit im Rest der Welt mit.“ Die Umfrage erwies sich als Riesenflop. In Afrika wußte man nicht, was „Nahrung“ ist. Die Osteuropäer kannten das Wort „ehrlich“ nicht. Die Westeuropäer hatten das Wort „Knappheit“ noch nie gehört. Die Chinesen wußten nicht, was „Meinung“ ist. Im Nahen Osten fragte man nach, was „Lösung“ bedeutet. Den Südamerikanern war das Wort „bitte“ unbekannt. Und in den USA wußte niemand, was „der Rest der Welt“ ist.
      
13 Lesermeinungen
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#13   Marcelus   13:01:34 | Montag, 18. August 2008
@ExBochumer: Wer einen Kardinal ohne nähere Erläuterung so nennt wie Sie,
muß sich schon Kritik gefallen lassen, ohne gleich durchzudrehen.
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#12   ExBochumer †   12:59:01 | Montag, 18. August 2008
Marcelus =
Lachnummer. – Mehr nicht.
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#11   Marcelus   12:31:32 | Montag, 18. August 2008
@Cato: Das sind auch die wichtigsten Elemente des Außerordentlichen Römischen Meßritus’
für alle Zeiten.
Bei internen Messen in deren Zentren werden die Messen meist auf Latein und zum Hochaltar hin in einer würdigen Form des Novus Ordo gefeiert, inkl. entsprechender Paramente und Kommunionbank.
Und damit kann auch kein allgemeiner Haß gegen den Außerordentlichen Römischen Meßritus’ aller Zeiten vorliegen, wenn die Missa Ordinaria ganz augenscheinlich im Geiste der Missa Extraordinaria zelebriert wird.
Der despotische Papst Paul VI. hat aber bekanntermaßen das außerordentliche Römische Meßbuch verfolgt, und wollte es nicht mehr verwenden lassen,
obwohl die Kanonisierung dieses Meßbuches (Meßbuchbulle Quo primum, anno 2323 a.u.c. [anno 1570 D.E.Z.]) von diesem niemals aufgehoben wurde.
Paul VI. hat die Kanonisierung in seiner päpstlichen Despotie aber einfach ignoriert.
Dem Opus-Dei-Gründer in seiner engen Anbindung an die Person des Papstes ist deshalb wenig anderes übriggeblieben, als auch im Opus Dei das Meßbuch Pauls VI. zur Anwendung kommen zu lassen,
auch wenn diesem die kanonisierte Messe lieber gewesen ist,
und das sieht man ja auch am Geiste der Neuen Messe.
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#10   Stephanus   13:58:44 | Donnerstag, 5. Juni 2008
Nicht jeder…
der in lockerer Freizeitbegleitung auf dem daheim auf dem Sofa hockt ist ein Lümmel oder lümmelt herum und nicht jeder Zelebrant der Neuen Messe ein Satanist und nicht jeder Anhänger der sogenannten Alten Messe automatisch ein Heiliger, obwohl viele so aussehen wollen.
Der Blick (Schein) trügt leider allzuoft. Nicht immer sollte man die Eindrücke des ersten Augenblickes zu einer unüberwindlichen Meßlatte ausgestalten.
+++
Wir brauchen uns um Nichts, aber auch um Garnichts zu streiten, wollen wir nur die „Eröffnungszeile“ des Neuen Testamentes tagtäglich beherzigen:
Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind… :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-] :-]
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#9   Cato   16:48:50 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@unteroktav
Zu Ihrer ersten Bemerkung: In der Tat bringen Äußerlichkeiten die innere Haltung zum Ausdruck.
Zu Ihrer zweiten Bemerkung: Hoffentlich führt eine „Neue Liturgische Bewegung“ -benützen wir einmal diesen Ausdruck in diesem Zusammenhang – weg von den Fehlentwicklungen in den letzten Jahrzehnten.
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#8   unteroktav   14:29:05 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Cato
„… in einer würdigen Form des Novus Ordo gefeiert, inkl. entsprechender Paramente und Kommunionbank.“
Ja, diese beiden exemplarisch genannten Dinge sind ja auch wirklich sehr ausschlaggebend für eine würdige Feier.
„Bleibt in diesem Zusammenhang nur zu hoffen, dass sich Organisationen wie die Konfraternität St. Petrus, die Herz-Jesu-Gemeinschaft im ICRSS oder Juventutem dauerhaft als neue liturgische Bewegung innerhalb der Kirche positionieren können.“
NEUE liturgische Bewegung? In welche Richtung?
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#7   Cato   11:59:58 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ wolfgang
Tatsache scheint aber zu sein, dass das Opus Dei keinen einheitlichen liturgischen Standpunkt vertritt. Bei internen Messen in deren Zentren werden die Messen meist auf Latein und zum Hochaltar hin in einer würdigen Form des Novus Ordo gefeiert, inkl. entsprechender Paramente und Kommunionbank.
Bei öffentlichen Messen passt man sich an: Messe in der Landessprache und versus populum. Man unterstützt Jugend 2000 bei sog. „Prayer Nights“, bei denen dann auch sog. „neue geistliche Lieder“ gespielt werden.
Wie auch immer – ein konsequenter liturgischer Standpunkt seitens des Opus Dei wäre durchaus wünschenswert, gerade wenn man bedenkt, dass das die gegenwärtige Krise der Kirche, wie unser Hl. Vater zu Recht betont, eine liturgische Krise ist.
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#6   Peter-Pan   11:09:47 | Mittwoch, 4. Juni 2008
:-D :-D :-D
Wisst ihr, der Witz um die Meinungsumfrage ist ja gar nicht mal so übel. Aber Navon hat recht: Was hat das hier zu suchen und was will man uns damit sagen?
Auch die Sache mit dem iranischen Staatspräsidenten kann ich nicht einordnen. Soll das eine katholische Nachricht sein? Ich sehe da überhaupt keinen religiösen Bezug.
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#5   Navon   10:53:36 | Mittwoch, 4. Juni 2008
angebliche Meinungsumfrage
Sieht man mal davon ab, dass es sich bei der Meinungsumfrage um einen Witz handelt, der schon uralt ist, so stellt sich immernoch die Frage, was ein Witz unter einer Rubrik wie Nachrichten verloren hat. Hat die selbsterklärte „Redaktion“ mal wieder besonders tief am Weihrauch geschnüffelt oder wieso wurde das veröffentlicht?
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#4   wolfgang e.   10:38:36 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ cato
Bis jetzt haben sich nämlich weder Priester des Opus Dei noch deren Prälat, Bischof Javier Echevarría, positiv zur alten Messe geäußert.
…aber auch nicht negativ.
Ich kenne beim Opus Dei viele, die der „alten“ Messe sehr positiv gegenüberstehen. Das Opus Dei selbst enthält sich jedoch der Diskussion.
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#3   Cato   09:36:51 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Zu: Mit Opus Dei affilierter Priester zelebriert alt
Dass Hw. van Deursen, der wohl zur Priestergesellschaft vom Heiligen Kreuz gehört, aber kein Numerarierpriester ist, die Messe im klassischen – römischen Ritus feiert, ist hochinteressant. Bis jetzt haben sich nämlich weder Priester des Opus Dei noch deren Prälat, Bischof Javier Echevarría, positiv zur alten Messe geäußert.
Wenn man mit Numerariern oder Supernumerariern des Opus Dei spricht, gewinnt man zum Teil den Eindruck, dass sie der Alten Messe feindlich gegenüberstehen. Dies verwundert umso mehr, wenn man die Betrachtungen des Hl. Josemaría Escrivá über die Eucharistie aus den 1960er Jahren ließt, aus denen ganz klar hervorgeht, wie sehr er die Alte Messe schätzte.
Das Opus Dei ist nun mal eine Laienbewegung, die sich die Heiligung der Arbeit auf die Fahnen geschrieben hat und eben keine liturgische Bewegung. Bleibt in diesem Zusammenhang nur zu hoffen, dass sich Organisationen wie die Konfraternität St. Petrus, die Herz-Jesu-Gemeinschaft im ICRSS oder Juventutem dauerhaft als neue liturgische Bewegung innerhalb der Kirche positionieren können.
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#2   Brandenburgis   09:32:13 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Es sind höchstwahrscheinlich
überhaupt keine „Messen“ …
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#1   Gotthard   09:19:21 | Mittwoch, 4. Juni 2008
ganz schön alt!
erlaubt der Bruderschaft seit April eine alte Sonntagsmesse in der Stadt Saint-Maur des Fossés unweit von Paris.
Dann sind die übrigen Sonntagsmessen in diesem Bistum also junge Messen?
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