Zölibat
Kommt er wieder in den Genuß der Sakramente?
Unter dem Jubel der Welt und seiner Abtreibungskollegen ist ein bekannter deutscher Priester am vergangenen Freitag eine Zivilehe eingegangen.
Ernst-Ewald Roth präsentiert sich auf seiner Webseite.
Ernst-Ewald Roth präsentiert sich auf seiner Webseite.
(kreuz.net, Wiesbaden) Früher war Hw. Ernst-Ewald Roth Stadtdekan von Wiesbaden. Doch im April 2006 zog er für die Abtreibungspartei SPD in die Politik und wollte Oberbürgermeister von Wiesbaden werden.

Sein damaliger Bischof, Mons. Franz Kamphaus von Limburg, suspendierte ihn deswegen vom Priestertum.

Doch dann verpaßten die Roten es, ihren neugewonnen Proselyten rechtzeitig als Spitzenkandidaten für das Amt des Wiesbadener Oberbürgermeisters anzumelden.

Darum erhielt der entlaufene Priester als Trostpreis einen Posten als Abgeordneter im Hessischen Landtag.

Vor einigen Tagen ist der zuerst klerikale und dann politische Hoffnungsträger ganz ins Bürgerleben abgetaucht.

Die Tageszeitung ‘Wiesbadener Kurier’ berichtete am 3. Juni, daß Roth am vergangenen Freitag mit einer gewissen Silvia Zahlmann (42) im Alten Rathaus zu Wiesbaden eine Zivilehe eingegangen ist.

Frau Zahlmann ist Beamtin beim Bundeskriminalamt.

Die Zivilhochzeit ereignete sich im kleinen Kreis. Man habe Medienrummel vermeiden wollen – berichtete die Zeitung.

Allerdings sei schon länger über einen solchen Schritt spekuliert worden, „obwohl Roth zeitweise öffentlich bestritten hatte, eine Lebensgefährtin zu haben“ – so der ‘Wiesbadener Kurier’.

Der abgefallene Priester ist bisher vom Papst von seinen priesterlichen Versprechen nicht dispensiert worden. Aufgrund der Zivilehe ist er somit – außer bei Lebensgefahr – von den Sakramenten ausgeschlossen.

Trauzeugen des abgefallenen Priesters waren sein Neffe und eine Freundin seiner Braut.

Vor dem ‘Wiesbadener Kurier’ erklärte Roth: „Es ist eine Entscheidung, die wir getroffen haben. Wir sind jetzt verheiratet, und das ist gut so.“

Einzelheiten wollte er mit Verweis auf seine Privatsphäre nicht mitteilen.

Immerhin erklärte Roth, daß er mit dem Schritt niemanden habe provozieren wollen.

Die Wiesbadener SPD reagierte auf die Nachricht von Roths Hochzeit und definitivem Abfall vom Priestertum mit Freude.

Parteivorsitzender Arno Goßmann, der ebenfalls erst nach der Trauung davon erfahren hatte, gratulierte dem Jung-Ehemann und seiner Frau und meinte schmunzelnd: „Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.“

Der frühere SPD-Oberbürgermeister Achim Exner (63) hatte ebenfalls keine Ahnung und grinste: „Verheiratete Priester sind mir sehr sympathisch. Wenn ich richtig liege, steht über den Zölibat nichts in der Bibel.“

Realistischer war die Reaktion beim Wiesbadener Stadtdekan und Roth-Nachfolger Hw. Johannes zu Eltz: „Ich muß das nicht kommentieren, denn für mich ist er ja gar nicht verheiratet.“

Roths früherem Zögling an St. Bonifatius, Kaplan Christof May, entfuhr auf die Nachricht nur ein „Wieee?“. Ansonsten verschlug es ihm nach Angaben des ‘Wiesbadener Kuriers’ sekundenlang die Sprache.

Hw. May hatte es lange für vollkommen unmöglich gehalten, daß Roth überhaupt eine Konkubine haben könnte.

Ob Roth sich vom Papst laisieren lassen will, um – Originaldiktion des ‘Wiesbadener Kuriers’ – „wieder in den Genuß der Sakramente zu gelangen“ weiß er noch nicht.

Darüber wolle er auch nicht öffentlich, sondern im privaten Kreis nachdenken.
      
42 Lesermeinungen
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#46   alter Rheinländer   22:12:53 | Dienstag, 10. Juni 2008
@Fragender
Auf diesem Forum soll so etwas große Zustimmung finden??????
Obwohl es eigentlich in diesem Falle auf niemandes Zustimmung ankommt als auf die der unmittelbar Beteiligten: Meine Zustimmung habe ich hier schon ausgedrückt und wiederhole sie gerne.
Achtung: Stöckchen! Hopp! (Insiderinnen :(3 wissen, was das bedeutet.)
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#45   Fragender   07:59:46 | Dienstag, 10. Juni 2008
widernatürlicher Sexentzug
…da hat ein katholischer Mann dem Leben unter widernatürlichem Sexentzug entsagt und sucht die Nähe und Liebe (s)einer Frau.
Sollte eigentlich un diesem Forum große Zustimmung finden, oder?
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#44   Gotthard   01:35:31 | Donnerstag, 5. Juni 2008
Der beste Kommentar:
Realistischer war die Reaktion beim Wiesbadener Stadtdekan und Roth-Nachfolger Hw. Johannes zu Eltz: „Ich muß das nicht kommentieren,
damit erübrigt sich jede weitere Diskussion …
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#43   Priesterkandidat   01:02:51 | Donnerstag, 5. Juni 2008
Priesterehe
Wenn es Pfarrer Roth zur Ehe gedrängt hat, wird es seine Gründe haben, aus lauter Bosheit wird er das nicht gemacht haben. Schliesslich ist er auch nur ein Mann wie jeder andere, dem eben aufgrund eines Kirchengesetzes das Recht zur Heirat genommen ist. Jeder andere wäre beglückwünscht und angesehen gewesen. Vielleicht sollte die Kirche mal langsam, aber sicher über das Zölibatsgesetz nachdenken, da es scheinbar eher zum Priesteramt hindert und von diesem öfter wegführt als motiviert. Muss das aber sein? Ist das der Wille Gottes?
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#42   Amanda   19:05:44 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Ein Segen ist nur eine erweiterte Fürbitte!
Wenn der Priester segnet, dann segnet Christus durch ihn.
Wenn ein Getaufter segnet, ebenfalls.
Und was Gott nun segnet und was nicht, das dürfen wir getrost Ihm überlassen, nicht wahr?
Um nicht missverstanden zu werden, füge ich an dieser Stelle hinzu, dass ich den Schritt des ehemaligen Stadtdekans in keinster Weise billige.
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#41   alter Rheinländer   17:19:04 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Windhauch
Wenn man meinen Text genau liest, sieht man, daß ich Gott nicht zum Segnen zwingen will, sondern ihm ausdrücklich die Erfüllung meiner Bitte anheimstelle.
Windhauch hingegen kann offenbar Gott darüber Vorschriften machen, was er zu wollen hat und wo er segnen darf.
Nach Herrn Windhauchs Auffassung dürfte es nicht möglich sein, daß Gott einen Gotteslästerer segnet. Ich bitte Gott gleichwohl um seinen Segen für Herrn Windhauch.
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#39   alter Rheinländer   16:58:07 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Windhauch
Kein Mensch kann segnen, weder der Papst noch irgendjemand sonst. Was wir alle nur können, ist: Gott um seinen Segen bitten. (Das sagt auch der Papst: „Benedicat vos omnipotens Deus“)
Ob Gott nun aufgrund solcher Bitten seinen Segen erteilt, das können wir getrost seiner unendlichen Barmherzigkeit überlassen, da wird er nicht vorher Herrn Windhauch fragen!
Und so bitte auch ich Gott um seinen Segen für Herrn Roth und Frau Zahlmann!
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#37   Regina 1961   16:12:02 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Willkommen bei der privaten Theologie
@Windhauch
Auch wenn es ih Ihren Augen ein Wiederspruch ist, wieso soll für eine private Bindung nicht auch der Segen Gottes erbeten werden? Mir scheint, mit meienm Segenswunsch für die beiden Menschen, kann ich doch nichts falsch machen. Oder etwa doch?
Regina1961
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#35   Regina 1961   14:37:56 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Ja, es ist gut so!
Ich wünsche den Beiden alles Gute und Gottes Segen, auch wenn die kirchliche Trauung noch fehlt. Alle die sich hier mal wieder das Maul zerreißen sei ins Tagebuch geschrieben, daß sie sich zuerst einmal in der Heiligen Schrift umschauen sollten, bevor sie mit Steinen auf andere werfen. Möchte nicht wissen, wieviele von denen, die hier mit Dreck um sich schmeißen, selber in wilder Ehe leben, oder One-Night-Stands oder gar eine „Konkubine“ ihr eigen nennen.
Regina1961
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#34   Sozialkatholisch   13:18:42 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Siehste
So kann man auch mit kleinen Sachen Kindern große Freude machen!
;-)
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#33   Blind_Watchmaker   13:17:11 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@sozialkatholisch
Nun, zufrieden mein Kleiner?
Natürlich! Meine Aussage hat sich ja bestätigt. :-)
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#32   Sozialkatholisch   13:09:23 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Peter
Mit den biblischen Prophezeiungen ist es wie mit allen anderen Prophezeiungen: Wer genug Fantasie hat und der Geschichte ihren Lauf lässt, wird sie früher oder später schon zuordnen können.
Die prophetischen Worte sind in aller Regel ein wenig schwammig und auf vielfache Weise interpretierbar.
Christliche Prophezeiungen sind ein heikles Thema, aber es ging doch darum was dieser Bericht auf einer christlichen Seite zu suchen hat.
@ blinder Watschmacher
Deine Antwort hat 0 Inhalt und passt auch nicht auf meine Aussage. Aber ich werd da nicht weiter drauf eingehen da du eh anscheinend nur mit fundamentalistischen Aussagen arbeitest die fernab von jeder logischen Argumentation liegen.
Eieiei und selbst damit bist du überfordert, eine runde Mitleid fürn Watschmacher bitte.
falls du damit sagen willst du musst mir kein Respekt zollen oder Reife zeigen, bestätigt das nur deine Intoleranz und Arroganz.
Selbst wenn ich wollte könnt ichs nich denn ich bin ein Wahrheitsliebender Mensch.
Aber diese offensichtliche Provokation lässt jeden halb-intelligenten Menschen kalt.
Hoffentlich absolut Unintelligente auch.
Ich freue mich schon auf deine (höchstwahrscheinlich inhaltsleere) Antwort.
Nun, zufrieden mein Kleiner?
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#31   Blind_Watchmaker   12:54:06 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@sozialkatholisch
Natürlich bin ich der richtige, ich habe ja schließlich auch den richtigen Glauben
Deine Antwort hat 0 Inhalt und passt auch nicht auf meine Aussage. Aber ich werd da nicht weiter drauf eingehen da du eh anscheinend nur mit fundamentalistischen Aussagen arbeitest die fernab von jeder logischen Argumentation liegen.
…Sei es drum, bei dir passt das aber doch recht gut oder etwa nicht?
falls du damit sagen willst du musst mir kein Respekt zollen oder Reife zeigen, bestätigt das nur deine Intoleranz und Arroganz. Aber diese offensichtliche Provokation lässt jeden halb-intelligenten Menschen kalt.
Ich freue mich schon auf deine (höchstwahrscheinlich inhaltsleere) Antwort.
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#30   Peter-Pan   12:53:53 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Windhauch
Gehorsam ist nicht zu verwechseln mit falschem/blinden Gehorsam.
Denn Gehorsam, welchen der abgefallene Priester gegeben hat war jedoch völlig freiwillig und legitim und nun hat er ihn einfach gebrochen, nur um seinen Trieben hinterherzuhecheln
Also schließen Sie grundsätzlich aus, dass es sich hier um die echte, wahre Liebe handelt. Es muss allein triebgesteuert sein?
Und wenn ein SS-Offizier sein blindes Gehorsamsgelübde gegen den Führer bricht, so werden Sie das doch auch Gutheißen, oder sind Sie ein verkappter nationaler Sozialist oder Inter-Nazi!?
Nein, natürlich nicht, aber wo ist der Zusammenhang. Sozialkatholisch sagte:
Ja Peter ich weiß das das gegebene Wort für euch nichts mehr wert ist.
Er machte eine allgemeingültige Aussage zum gegebenen Wort, die ich so nicht stehen lassen wollte. Das war alles.
Ach ist Ihr Name nicht Legion!?
Nein.
@Sozialkatholisch
Der Konflikt Persien vs. Israel hat seinen Ursprung in der Bibel und ist u.u. sehr Prophezeiungsrelevant.
Mit den biblischen Prophezeiungen ist es wie mit allen anderen Prophezeiungen: Wer genug Fantasie hat und der Geschichte ihren Lauf lässt, wird sie früher oder später schon zuordnen können.
Die prophetischen Worte sind in aller Regel ein wenig schwammig und auf vielfache Weise interpretierbar.
@miles immaculatae
Haben wir das nicht schon mal gehört. Ich bin schwul und das ist gut so (Wowereit).
Ja, haben wir schon zig mal gehört. Heute und in diesem Thread. Reihen Sie sich also ein…
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#29   Fuente   12:51:54 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Abtreibungspartei?
„Doch im April 2006 zog er für die Abtreibungspartei SPD in die Politik und wollte Oberbürgermeister von Wiesbaden werden.“
Ich frage mich was diese Polemik soll. Haben sie die CDU hier auch schon mal als Abtreibungspartei hingestellt? Gerade die CDU unter Helmut Kohl war es doch, die Anfang der 90er den § 218 änderte. Ihr Hass auf alles „rote“ macht die kreuz.net Redaktion wohl blind dafür, was unsere wundere konservative, schwarze, „christliche“ Partei hier veranstaltet hat und veranstaltet. Wer hat die Abtreibung straffrei gemacht in Deutschland? Die CDU! Wer hat „Dreck am Stecken“ mit Parteispenden und Schwarzgeldaffären? Die CDU! Welche Partei ist weit entfernt soetwas umzusetzen wie die katholische Soziallehre? Die CDU! Da tut die Linke ja noch mehr für die „Kleinen Leute“!
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#28   miles immaculatae   12:46:50 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Und das ist gut so?
Haben wir das nicht schon mal gehört. Ich bin schwul und das ist gut so (Wowereit). Ich bin ehemaliger Priester und nun in Zivilehe verheiratet und das ist gut so.
Ach ja, lieber Harro: mit 42 Jahren wird die junge Braut wohl kaum noch viele Kinder, wenn überhaupt eines erwarten dürfen.
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#27   Sozialkatholisch   12:32:47 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Kurt
Ich wollte kein Threadchanger sein, war ein versehen.
Für einen Christen gibt es hier auf der Erde einen Kampf zwischen Gut und Böse und das Ziel ist es später bei Gott zu sein oder besser gesagt bei ihm seien zu dürfen.
Für einen Christen liegt auch die Erfolge oder der Misserfolge der Welt oder der gesamten Menschheit am Segen Gottes. Je mehr sich die Menschheit auf die Gebote Gottes einlässt um so mehr Seelen können später gerettet werden, bzw können hier auf Erden schon ein erfülltes Leben in Bezug auf die Ewigkeit führen.
Und das absurde ist: Ihr sagt doch immer, dass Euer Gott den Menschen die Freiheit gegeben habe, sich zu entscheiden. Im gleichen Atemzug jedoch wird gefordert, den Menschen Gesetze aufzuerlegen, die ihnen verbieten, sich zu entscheiden, sondern die im Gegenteil die Menschen zwingen, so oder so zu leben.
Gott hat dem Menschen die Freiheit gegeben sich für ihn zu entscheiden und dann mitzuhelfen an seinem Reich zu bauen. Nicht das Gott das nötig hätte, es ist eine Einladung aus Liebe zu ihm kommen zu dürfen und an seinem Reich mitzubauen. Man kann und sollte zuerst an sich selber arbeiten und dann auch an dem Platz wo der liebe Gott einen hingestellt hat.
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#26   Pünktchen   12:25:10 | Mittwoch, 4. Juni 2008
HvO, richtig! Die „Und das ist gut so“-Formel
dient als trotzige Behauptung gegen Ansprüche, die an eigene Verhaltensweisen von außen erhoben werden oder erhoben werden könnten. Sie proklamiert das als „gut“, was ein Individuum für gut halten will, ohne danach zu fragen, ob dieser Wille legitimen Anforderungen an ihn entspricht. Dazu paßt dann wunderbar, was ein Parteifreund des suspendierten Priesters so fomulierte („schmunzelnd“): „Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.“
Ein Priester hat die Aufgabe, sich mit dem Auftrag Christi zu vereinen. Dies kann sehr oft dazu führen, daß der Priester mit Christus sprechen muß: „Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe“ …
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#25   HarroMeyer †   12:16:39 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Freuen sollte man sich über jeden
der das unnatürliche Leben eines Pfaffen gegen eines nach Gottes Schöpfungsplan eintauscht. Gott, der Allmächtige wird ihn belohnen mit Kindern und einem langen Leben. :-]
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#24   Kurt K.   12:07:08 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Sozialkatholisch
Dann sollte man in einer weltweiten Abstimmung erstmal demokratisch abfragen ob es einen Gott, oder mehrere Götter oder gar nichts gibt.
Seltsam, dass Sie mir in diesem Thread antworten, aber seis drum:
Darum gehts doch nicht! Sie und Ihre Kollegen wollen doch den Menschen dies und jenes verbieten, weil Sie glauben, dass Ihr Gott dies und jenes nicht will. Im Endeffekt würde es reichen, wenn nur EIN Mensch auf der ganzen Welt nicht an diesen Gott glaubte – und Ihr Gläubigen dürftet ihm nicht vorschreiben, wie er zu leben habe um Eurem Gott zu gefallen. Aus diesem Grund sind vor vielen Jahren die „Verbrechen ohne Opfer“ gestrichen worden aus den Strafgesetzen. Weil diese einzig auf dem Glauben basierten und nicht logisch zu begründen waren.
Und das absurde ist: Ihr sagt doch immer, dass Euer Gott den Menschen die Freiheit gegeben habe, sich zu entscheiden. Im gleichen Atemzug jedoch wird gefordert, den Menschen Gesetze aufzuerlegen, die ihnen verbieten, sich zu entscheiden, sondern die im Gegenteil die Menschen zwingen, so oder so zu leben.
Ja, was denn nun?
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#23   Sozialkatholisch   11:56:41 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Kurt
Also ICH und mit mir Milliarden Menschen glauben nicht an die Existenz dieses Gottes. Sie wollen also den Menschen verbieten, sich gleichgeschlechtlich zu lieben, weil es sein könnte, dass da ein Gott existiert, der dies vielleicht nicht gutheisst?
Dann sollte man in einer weltweiten Abstimmung erstmal demokratisch abfragen ob es einen Gott, oder mehrere Götter oder gar nichts gibt.
@ freie Maurin
Ohmannomannomann
Jetzt hab ich was gesagt, ich hoffe fröillein Schrottie sprengt sich jetzt nicht in die Luft.
@ blinder Watschmacher
du findest mich intolerant weil ich die Intoleranz und fehlende Menschlichkeit „deiner“ Religion kritisiere? Dann bist du da ja genau richtig…Natürlich bin ich der richtige, ich habe ja schließlich auch den richtigen Glauben
P.S. und dieses Verunstalten der Usernamen zeugt auch nicht gerade von Reife und Respekt…Sei es drum, bei dir passt das aber doch recht gut oder etwa nicht?
@ Peter
Ich erkenne den Zusammenhang immer noch nicht.
Der Konflikt Persien vs. Israel hat seinen Ursprung in der Bibel und ist u.u. sehr Prophezeiungsrelevant.
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#22   pneumat   11:44:46 | Mittwoch, 4. Juni 2008
alles Extreme
Es prävalieren in der RKK alles Extreme. Ein milder Königsweg ist dagegen gottgefälliger und der besagt: Der Zölibat ist heilig, ein Priester soll dazu dennoch nicht gezwungen sondern – aus Innerem – berufen werden. Der es nicht tut, soll eine Ehe eingehen. Beide Weisen sind gut und entsprechen der apostolischen Überlieferung. Obwohl das erste natürlich besser, doch das zweite daher nicht geringzuwerten.
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#20   Blind_Watchmaker   11:37:28 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@sozialkatholisch
du findest mich intolerant weil ich die Intoleranz und fehlende Menschlichkeit „deiner“ Religion kritisiere? Dann bist du da ja genau richtig…
P.S. und dieses Verunstalten der Usernamen zeugt auch nicht gerade von Reife und Respekt…
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#19   Peter-Pan   11:33:10 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Sozialkatholisch
Das mag es in sehr seltenen Fällen geben, ist aber die absolute Ausnahme, wird dafür aber ständig herangezogen um einen Wortbruch zu rechtfertigen.
Tatsächlich, mir will ums Verrecken kein Beispiel einfallen. So viele heiratende katholische Ex-Priester gibt es zudem ja auch nicht.
Es gibt bestimmte Prophezeiungen in der hl. Schrift wo die meisten Christen daran glauben und bestimmte Dinge im politischen Weltgeschehen deuten darauf hin das die eine oder andere bald in Erfüllung gehen könnte!
Ich erkenne den Zusammenhang immer noch nicht.
@HeinrichvonOfterdingen
… immer häufiger „und das ist gut so“ für Sachen die nicht nur nicht gut sind, sondern ausgesprochen schlecht und unwert.
Diese Redewendung ist, wie gesagt, gar nicht soviel häufiger geworden. Ihre Wahrnehmung als Wowereit-Zitat hat sich nur etwas durchgesetzt.
Aber warum sollen zwei Menschen die sich lieben und heiraten etwas Unwertes und Schlechtes sein.
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#18   HeinrichvonOfterdingen   11:27:38 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Tja, Wowereit macht Mode, …
„Es ist eine Entscheidung, die wir getroffen haben. Wir sind jetzt verheiratet, und das ist gut so.“
… immer häufiger „und das ist gut so“ für Sachen die nicht nur nicht gut sind, sondern ausgesprochen schlecht und unwert.
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#17   Sozialkatholisch   11:25:51 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Peter
Auch die Sache mit dem iranischen Staatspräsidenten kann ich nicht einordnen. Soll das eine katholische Nachricht sein? Ich sehe da überhaupt keinen religiösen Bezug.
Es gibt bestimmte Prophezeiungen in der hl. Schrift wo die meisten Christen daran glauben und bestimmte Dinge im politischen Weltgeschehen deuten darauf hin das die eine oder andere bald in Erfüllung gehen könnte!
Dann wären die Gelübde eines Iman oder Rabbi für Sie ebenfalls Versprechen vor dem einen, wahren Gott?
Natürlich, siehe z.B. Eheversprechen
Manchmal ist ein Wortbruch der einzige Weg, etwas Selbstachtung zurückzugewinnen.
Das mag es in sehr seltenen Fällen geben, ist aber die absolute Ausnahme, wird dafür aber ständig herangezogen um einen Wortbruch zu rechtfertigen.
@ Blinder Watschmacher
Und diese…
…verstockten, intoleranten und arroganten Reaktionen auf diese Hochzeit sind die besten Argumente für Roths Entscheidung sich abzuwenden!!
Dich finde ich absolut intolerant meiner Religion und damit Gott gegenüber.
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#16   Peter-Pan   11:21:31 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Sozialkatholisch
Nein, jedes Gelübte vor Gott, wenn es nicht etwas sündiges, den Geboten widersprechendes ist, hat immer absolute Gültigkeit.
Dann wären die Gelübde eines Iman oder Rabbi für Sie ebenfalls Versprechen vor dem einen, wahren Gott?
Das gegebene Wort zu halten hat für mich persönlich nicht nur religiose Ursachen, das bewahren der Selbstachtung gehört auch dazu.
Manchmal ist ein Wortbruch der einzige Weg, etwas Selbstachtung zurückzugewinnen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Sozialkatholisch   11:16:40 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Peter
Würde ein Iman oder ein Rabbi seine religiösen Gelübde brechen um Katholik zu werden, würde Sie der Wortbruch nicht nur nicht stören, Sie würden ihn begrüßen.
Nein, jedes Gelübte vor Gott, wenn es nicht etwas sündiges, den Geboten widersprechendes ist, hat immer absolute Gültigkeit.
Das gegebene Wort zu halten hat für mich persönlich nicht nur religiose Ursachen, das bewahren der Selbstachtung gehört auch dazu.
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#14   Blind_Watchmaker   11:08:42 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Und diese…
…verstockten, intoleranten und arroganten Reaktionen auf diese Hochzeit sind die besten Argumente für Roths Entscheidung sich abzuwenden!!
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#13   Peter-Pan   11:04:28 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Sozialkatholisch
Ja Peter ich weiß das das gegebene Wort für euch nichts mehr wert ist.
Das sagen Sie nur, weil das gegebene Wort etwas betrifft, was Sie für heilig halten.
Würde ein Iman oder ein Rabbi seine religiösen Gelübde brechen um Katholik zu werden, würde Sie der Wortbruch nicht nur nicht stören, Sie würden ihn begrüßen.
Aber aus Neugier: Wenn meinen Sie mit „euch“? Spreche ich in der Mehrzahl?
@Pünktchen
Ich bin ziemlich sicher, dass der Ausdruck „und das ist auch gut so“ schon lange vor Wowereit gebräuchlich war. Dass Sie (und viele andere) sich außerstande sehen, diese Assoziation abzulegen, heißt nicht, dass der werte Ex-Priester es so gemeint hat. Vermutlich wollte er nur seine Freude über das junge Glück ausdrücken.
Und alles was Sie für subjektiv schlecht halten, ist deshalb noch lange nicht objektiv schlecht.
@ordo62
Die beiden haben ihre unzüchtige Lebensweise nur vor dem Staat bekundet um Steuern zu sparen.
Was ist an der Lebensweise dieser beiden Menschen unzüchtig??
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#12   ordo62   10:54:35 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@Peter-Pan
„Fürchterlich. Da gehen zwei Menschen den Bund fürs Leben ein. Eine neue Familie ist im Entstehen. Welcher Frevel gegen Gott den Allmächtigen !!!“
Da wird wahrscheinlich keine neue Familie (mit Kindern, falls Sie das meinten) entstehen.
Die beiden haben ihre unzüchtige Lebensweise nur vor dem Staat bekundet um Steuern zu sparen.
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#11   Pünktchen   10:43:27 | Mittwoch, 4. Juni 2008
„Wir sind jetzt verheiratet, und das ist gut so“
„Und das ist gut so!“ Diese Redewendung, ursprünglich von Wowereit bei seinem Outing benutzt („Ich bin schwul und das ist gut so“) scheint ja allmählich wie ein Passepartout zu funktionieren: frei nach dem Motto: „Alles was ich subjektiv gut finde, muß auch objektiv gut sein!“
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#10   Sozialkatholisch   10:42:48 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Ja Peter
ich weiß das das gegebene Wort für euch nichts mehr wert ist.
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#9   Peter-Pan   10:35:38 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Was für eine Horror-Meldung
Fürchterlich. Da gehen zwei Menschen den Bund fürs Leben ein. Eine neue Familie ist im Entstehen. Welcher Frevel gegen Gott den Allmächtigen !!!
Im Ernst. Was soll das hier? Was ist so schrecklich an zwei Menschen die heiraten (zivil). Was ist so unglaublich entsetzlich daran, wenn ein Priester im Verlaufe seines Lebens seine Meinung ändert. Wenn er zu dem Schluß kommt, dass das einsame Priesterleben doch nicht alles ist, was er sich vom Leben erhofft? Soll er doch glücklich werden.
Allerdings sei schon länger über einen solchen Schritt spekuliert worden, „obwohl Roth zeitweise öffentlich bestritten hatte, eine Lebensgefährtin zu haben“ – so der ‘Wiesbadener Kurier’.
Wer sagt, dass er sie da schon hatte oder da sie da schon seine Lebensgefährtin war.
Der frühere SPD-Oberbürgermeister Achim Exner (63) hatte ebenfalls keine Ahnung und grinste: „Verheiratete Priester sind mir sehr sympathisch. Wenn ich richtig liege, steht über den Zölibat nichts in der Bibel.“
Tja, wenn der Mann also keine Ahnung hat, dann mal aus reiner Neugier: Wo steht in der Bibel, dass Priester nicht heiraten dürfen?
Hw. May hatte es lange für vollkommen unmöglich gehalten, daß Roth überhaupt eine Konkubine haben könnte.
Was soll eigentlich immer dieses Wort Konkubine, diese fortgesetzte Herabwürdigung von Frauen? Sagt doch einfach Freundin oder Geliebte.
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#8   Sozialkatholisch   10:28:27 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Gotthard
Für einen Diakon natürlich nicht, für einen normalsterblichen als Katholik geborenen Priesteranwärter schon.
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#7   Gotthard   10:17:31 | Mittwoch, 4. Juni 2008
zwingend
Die Ehelosigkeit hängt weder mit der Diakonenweihe noch mit der Priesterweihe zwingend zusammen!
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#6   Sozialkatholisch   10:12:27 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Gotthard
Aha so ist das!
Das Versprechen der Ehelosigkeit wird NICHT im Zusammenhang mit der Priesterweihe – sondern mit der Diakonenweihe gegeben.
Wann endlich wird das mal kapiert?
Und wie stehst du dann mittlerweile zu deiner ersten Aussage worum sich diese Diskussion überhaupt dreht?
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#5   Gotthard   10:04:19 | Mittwoch, 4. Juni 2008
falsche Annahme
diese Annahme ist falsch!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#4   Sozialkatholisch   10:00:25 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Gotthard
Gehe ich richtig in der Annahme das die Ehelosigkeit nicht zwingend mit der Diakonsweihe zusammenhängt, mit der Priesterweihe aber doch?
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#3   Gotthard   09:49:57 | Mittwoch, 4. Juni 2008
lass es Dir erklären!
Dummhard erklärt ignorantkatholisch gerne den Sachverhalt:
zu Diakonen können verheirate und unverheirater Männer geweiht werden.
Unverheiratete Männer haben vor der Weihe das Versprechen der Ehelosigkeit abzugeben.
Zur Priesterweihe werden in der römisch-katholischen Kirche im allgemeinen nur unverheiratete Diakone zugelassen.
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#2   Sozialkatholisch   09:37:24 | Mittwoch, 4. Juni 2008
@ Gotthard
Das Versprechen der Ehelosigkeit wird NICHT im Zusammenhang mit der Priesterweihe – sondern mit der Diakonenweihe gegeben.
Wann endlich wird das mal kapiert?
Zum einem ist die Diakonweihe eine Vorraussetzung für die Priesterweihe und was hat das mir Ehelosigkeit zu tun? Es gibt genug verheiratete röm/kath. Diakone.
Aber Dummhard wird das wie so vieles andere auch wohl nie kapieren.
Redaktion benachrichtigen
#1   Gotthard   09:15:39 | Mittwoch, 4. Juni 2008
Versprechen
Der abgefallene Priester ist bisher vom Papst von seinen priesterlichen Versprechen nicht dispensiert worden.
welche Versprechen sollen hier gemeint sein?
Das Versprechen der Ehelosigkeit wird NICHT im Zusammenhang mit der Priesterweihe – sondern mit der Diakonenweihe gegeben.
Wann endlich wird das mal kapiert?
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