(kreuz.net) Ende Mai weihte der Erzbischof von Los Angeles, Roger Kardinal Mahony, zwölf Diakone zu Priestern.
Das berichtete der US-Weblog ‘whispersintheloggia’.
Es handelte sich um den größten Weihejahrgang
des Jahres in den Vereinigten Staaten.
Vor dem Schlußsegen der Weihemesse bat der Kardinal um einen
Stapel von Gebetskarten für geistliche Berufe. Dieses Karten werden in der Erzdiözese Los Angeles produziert
und vertrieben.
Dann stellte der Kardinal die Frage, ob es im Kirchenvolk junge Männer
gebe, die von der Weihehandlung so berührt worden seien, daß sie das Gefühl hätten, selber zum Priestertum
berufen zu sein.
Er rief diese jungen Männer nach vorne. Mindestens zwanzig erschienen im Chor der Kirche
und traten vor den Kardinal. Die Gläubigen applaudierten.
Kardinal Mahony empfing jeden einzelnen und
gab allen eine Gebetskarte.
Dann forderte er die in der Kathedrale versammelte Gemeinde auf, sich zu
erheben und dieses Gebet für die jungen Männer zu sprechen.
Anschließend empfahl der Kardinal den
Neugeweihten, am Ende ihrer Primizmesse die gleiche Einladung auszusprechen.
Denn „die Gnade der Berufung
fließt mächtig während der Zeit der Priesterweihen“ – so der Kardinal.
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16 Lesermeinungen
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Dieser Artikel ist ein weiterer Beweis, dass… … Religion den Geist verblendet und die Gedanken völligem
Schwachsinn anheim fallen lässt. Ich rufe dazu auf, sämtliche Kapellen, Kirchen und sonstigen Einrichtungen
dieser verbrecherischen Organisationen zu schließen, beschlagnahmen und die Rädelsführer wegen Volksverhetzung
zu belangen. Ich rufe dazu auf, diesen Hort der Intoleranz und Schwachsinnigkeit, der sich auf eine sogenannte
„Heilige Schrift“ beruft, der allgemeinen Lächerlichkeit Preis zugeben. Arme verirrte Nazis, begebt euch
in Behandlung oder versinkt in eurem braunen Morast! Verkriecht euch in eure dunklen Löcher!! Es lebe
die Freiheit, es lebe die Aufklärung, es lebe die sexuelle Freizügigkeit, es lebe die Toleranz (euch
mit Toleranz zu begegnen, hieße, die Volksverblödung durch euren Mist weiter zuzulassen)!!! Für eine
religionsfreie Welt! In diesem Sinne Amen
@mannstein: Hoffentlich! He is only trying to do his best to provide future priests for the diminishing
numbers in the Church. He is to be commended. If any of you bloggers have a better idea let’s hear them.
mannomann dei maenner hatten nur eine kurze entscheidungsfrist. wer sagt den das die gnadenstöme in den
köpfen der jungen männerkaum das sei wieder aus der kirche draussen waren wie weggepustet waren ???????
also ich find dat kurzum SCHEIßE aber was will man machen ?!?!?!
Priester Weihe Give the cardinal a break. Cut out the negative comments. He is only trying to do his best
to provide future priests for the diminishing numbers in the Church. He is to be commended. If any of
you bloggers have a better idea let’s hear them.
Licht in der Nacht Meine Formulierung mag – zugestandenermaßen – übertrieben gewesen sein. Aber die
entscheidende Frage ist doch: Wer übernimmt nachher die treue und tiefe Verantwortung für so gewecktes
Interesse?!
#9 Nachtlaterne 17:43:12 | Donnerstag, 5. Juni 2008
adlimita, sie übertreiben maßlos gleich tod und tteufel zu vermuten nur weil der bischof in die menge
fragt wer von den jungen männern sich eine berufung zum priester vorstellen kann.
Dummes Geschwätz… was bauen wir eigentlich immer für unüberwindliche Mauern vor ander Leute Lebensentscheidungen+sind
selber kaum in der Lage den Alltag zu meistern. Was für ein dummes Geschwätz hier auf kreuz-net. Es
ist recht so, wenn es heißt, die Gnaden fließen reichlich…usw. und der Anruf Gottes ergeht viel häufiger
an die jungen Menschen als man das im allgemeinen annimmt. Nur ist es heutzutage so laut geworden in der
Welt, daß wir unseren Schöpfergott einfach nicht hören. Ich schreibe nicht: nicht hören wollen, nein
wir sind trotz vorhandenem gutem Willen einfach allzusehr abgelenkt und oberflächlich, vertiefen uns
in den seichten Tagesablauf, statt aufzumerken und nach den Tiefen des Lebens zu forschen. Da ist so eine
Gebetskarte einfach wie ein Lesezeichen in einem Buch, natürlich kein Garant, daß man das Gelesene auch
verstanden hat, aber immerhin ein Zeichen der Erinnerung+ wenn jetzt die Gedanken anfangen zu schwirren+
man vor lauten Denken gar nicht mehr weiß was hinten+ vorne ist, dann gibt es auch hier eine Lösung:
Ich melde mich an zu einer Woche gut gepredigter Einkehrtage. Schweige, bete, lausche den Predigern, beichte,
spreche mich aus und ich bin sicher, so läßt sich eine Menge Spreu vom Weizen trennen. Nachher sieht
man um einiges klarer, immerhin geht es nicht um die Ergreifung eines Berufes, es handelt sich vielmehr
um eine Berufung die aber nur an die ergeht, die mit den notwendigen Talenten ausgestattet sind und für
die hatte der Herr Kardinal ein „Lesezeichen“ dabei.
@adlimina Geht das so? Wird das nicht bei demagogischen Vereinigungen ähnlich inszeniert? Ähmm, ist
die heilige römisch-katholische Kirche denn nicht auch eine „demagogische“ Vereinigung ?
Instrumentalisiert? Und wer von den derart suggestiv Angesprochenen wird wirklich kommen – wer von den
Gekommenen wird tatsächlich bleiben – wer von den Gebliebenen wird sich als wahre und fruchtbare Berufung
erweisen? Bei aller Sympathie: Geht das so? Wird das nicht bei demagogischen Vereinigungen ähnlich inszeniert?