Kreuzigt ihn
In Deutschland sitzt ein Priester wegen des Verdachtes auf sexuellen Mißbrauch in Untersuchungshaft. Ein gefundenes Fressen für die Hasser von Kirche, Klerus und Zölibat.
(kreuz.net, Essen) Ein Priester, der im Bistum Essen tätig war, ist wegen des Verdachts auf sexuellen
Mißbrauch verhaftet worden. Das berichtete die ‘Neue Rhein Zeitung’ am 3. Juni.
Das Bistum Essen teilte mit, daß Bischof Felix Genn den Beschuldigten unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst beurlaubt hat.
Die Ermittlungen stehen nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft Essen kurz vor dem Abschluß.
Der Priester setzt sich gegen die Vorwürfe zur Wehr.
Nach Informationen der ‘Neuen Rhein Zeitung’ sitzt der Beschuldigte, der kein Priester des Bistums Essen ist, bereits seit vergangener Woche in Untersuchungshaft.
Leser ‘enoyna’ meint in einem Posting unter dem Artikel zu dem Fall:
„Kreuzigt den Mann nicht, bevor seine Schuld bewiesen ist. Sein Priesterstatus allein sollte ihn nicht schuldig machen. Ist er es aber letztlich doch, ist für mich die Tat um so verwerflicher.“
Ebenfalls gestern bestätigte das Erzbistum Paderborn, daß gegen einen 49jährigen Pfarrer aus Bielefeld wegen des Besitzes von Kinderpornos ermittelt wird.
Erzbischof Hans-Josef Becker von Paderborn habe den Priester unmittelbar nach Bekanntwerden des Verdachtes im Herbst des vergangenen Jahres beurlaubt und aus seiner Gemeinde herausgenommen – sagte ein Sprecher.
Laut Staatsanwaltschaft wurden auf dem Personalcomputer des Beschuldigten 250 kinderpornografische Bilder gefunden.
Unter dem Lesernamen ‘TanteTrudi’, wies ein Leser auch auf den Fall des seit März 2007 suspendierten Pfarrers der Gemeinde St. Josef, Steele-Horst-Eiberg, Hw. Ulrich T. hin:
„Inzwischen wurde er von den weltlichen Gerichten von den erhobenen Vorwürfen freigesprochen.“ Nun müsse Bischof Genn entscheiden, wie es weitergehen soll:
„Obwohl der Fall Pastor Ulrich T. gänzlich anders liegt, als der jetzt aktuell gemeldete, sollte der Bischof eine Entscheidung treffen, die eine innere Spaltung der Gemeinde zu vermeiden hilft, indem er Ulrich T. einen Amtsverzicht nahelegt und für St. Josef in Steele-Horst-Eiberg einen unbelasteten Neuanfang ermöglicht.“
Das Bistum Essen teilte mit, daß Bischof Felix Genn den Beschuldigten unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe vom Dienst beurlaubt hat.
Die Ermittlungen stehen nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft Essen kurz vor dem Abschluß.
Der Priester setzt sich gegen die Vorwürfe zur Wehr.
Nach Informationen der ‘Neuen Rhein Zeitung’ sitzt der Beschuldigte, der kein Priester des Bistums Essen ist, bereits seit vergangener Woche in Untersuchungshaft.
Leser ‘enoyna’ meint in einem Posting unter dem Artikel zu dem Fall:
„Kreuzigt den Mann nicht, bevor seine Schuld bewiesen ist. Sein Priesterstatus allein sollte ihn nicht schuldig machen. Ist er es aber letztlich doch, ist für mich die Tat um so verwerflicher.“
Ebenfalls gestern bestätigte das Erzbistum Paderborn, daß gegen einen 49jährigen Pfarrer aus Bielefeld wegen des Besitzes von Kinderpornos ermittelt wird.
Erzbischof Hans-Josef Becker von Paderborn habe den Priester unmittelbar nach Bekanntwerden des Verdachtes im Herbst des vergangenen Jahres beurlaubt und aus seiner Gemeinde herausgenommen – sagte ein Sprecher.
Laut Staatsanwaltschaft wurden auf dem Personalcomputer des Beschuldigten 250 kinderpornografische Bilder gefunden.
Unter dem Lesernamen ‘TanteTrudi’, wies ein Leser auch auf den Fall des seit März 2007 suspendierten Pfarrers der Gemeinde St. Josef, Steele-Horst-Eiberg, Hw. Ulrich T. hin:
„Inzwischen wurde er von den weltlichen Gerichten von den erhobenen Vorwürfen freigesprochen.“ Nun müsse Bischof Genn entscheiden, wie es weitergehen soll:
„Obwohl der Fall Pastor Ulrich T. gänzlich anders liegt, als der jetzt aktuell gemeldete, sollte der Bischof eine Entscheidung treffen, die eine innere Spaltung der Gemeinde zu vermeiden hilft, indem er Ulrich T. einen Amtsverzicht nahelegt und für St. Josef in Steele-Horst-Eiberg einen unbelasteten Neuanfang ermöglicht.“
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Montag, 9. Juni 2008 00:21
clarissa colonia: Ausflüchte, werter Cismontanus?
Der werte Karl versucht eine interessante intellektuelle Operation durchzuführen: Mit einer (mehr oder
minder) ausschließlich auf „cum ex apostolatus“ gestützen Argumentation versucht er nämlich bereits
geraume Zeit, die Pontifikate seit x (Wert beliebig einsetzbar) als akatholisch zu qualifizieren, um seine
sedisvakantistischen Theorien damit zu stützen – was er für sich ja immer für wahr halten mag, solange
er damit anderen nicht ihre Zugehörigkeit zur Kirche oder deren Rechtgläubigkeit bestreitet.
„Cum ex apostolatus“ ist im Rahmen der Tradition zu interpretieren, und diese geht zwar davon („sanior pars“) aus, daß sich auch eine Mehrheit irren kann, aber niemals alle. Und die beiden (ungeklärten) Fragen, die ich stellte, zielen einzig auf die Schwachstellen einer nur auf „cum ex“ gestützten Argumentation ab:
-Wie kann ich die Rechtmäßigkeit eines Pontifikats seither erkennen?
-Besteht ein Rückwirkungsverbot?
Im Übrigen: Mein Sachvortrag hierzu wäre nur dann auf argumenta ad hominem bestützt, wenn die Prämisse auf unseren Leser Karl Murx zuträfe, was ich nicht behaupte.
„Cum ex apostolatus“ ist im Rahmen der Tradition zu interpretieren, und diese geht zwar davon („sanior pars“) aus, daß sich auch eine Mehrheit irren kann, aber niemals alle. Und die beiden (ungeklärten) Fragen, die ich stellte, zielen einzig auf die Schwachstellen einer nur auf „cum ex“ gestützten Argumentation ab:
-Wie kann ich die Rechtmäßigkeit eines Pontifikats seither erkennen?
-Besteht ein Rückwirkungsverbot?
Im Übrigen: Mein Sachvortrag hierzu wäre nur dann auf argumenta ad hominem bestützt, wenn die Prämisse auf unseren Leser Karl Murx zuträfe, was ich nicht behaupte.
Montag, 9. Juni 2008 00:04
Gotthard: Murx bleibt Murx
selten so über Beiträge eines Karl gelacht … Murx bleibt einfach Murx oder Quark oder Unsinn.
Sonntag, 8. Juni 2008 23:57
Ultramontanus: @clarissa:
Ziemlich billige Ausflüchte.
Und dann auch noch Argumentum ad hominem. Ich kann Sie immer weniger leiden.
Und dann auch noch Argumentum ad hominem. Ich kann Sie immer weniger leiden.
Sonntag, 8. Juni 2008 23:54
clarissa colonia: Werter Karl,
ich spiele mich als niemandes Richter auf; schon gar nicht über den Hl. Stuhl, denn der kann nicht gerichtet
werden.
Sie sagen: „Ich weiß was katholische Lehre ist, weil ich die Anatheme der Kirche kenne!“
Schön und gut; woher wollen Sie aber wissen, ob nicht ein Pontifex nach der Bulle in Wahrheit ein Häretiker war und sein Amt daher ungültig innehatte? Wenn es so wäre, wären dessen Anordnungen und Weisungen ja auch illegitim, vielleicht sogar Anatheme in dessen Namen?
Außerdem wäre für „cum ex apostolatus“ auch noch die Nichtgeltung des Rückwirkungsverbots zu klären. Trifft dies ggf. auch rückwirkend zu, dann wissen Sie ja gar nicht mehr, ob wenigstens die Anatheme vor „cum ex apostolatus“ denn gültig sind.
Als Fazit können wir festhalten: Nicht nur wir dummen Rechtskundigen, sonden auch Sie in ihrer privatoffenbarten rechtsunkundigen Erleuchtung wissen nicht, was wir wohl mit „cum ex apostolatus“ praktisch anfangen sollen. Im Gegensatz zu Ihnen gibt es aber Menschen, die das einräumen können, weil sie nicht an Persönlichkeitsdefiziten leiden.
Sie sagen: „Ich weiß was katholische Lehre ist, weil ich die Anatheme der Kirche kenne!“
Schön und gut; woher wollen Sie aber wissen, ob nicht ein Pontifex nach der Bulle in Wahrheit ein Häretiker war und sein Amt daher ungültig innehatte? Wenn es so wäre, wären dessen Anordnungen und Weisungen ja auch illegitim, vielleicht sogar Anatheme in dessen Namen?
Außerdem wäre für „cum ex apostolatus“ auch noch die Nichtgeltung des Rückwirkungsverbots zu klären. Trifft dies ggf. auch rückwirkend zu, dann wissen Sie ja gar nicht mehr, ob wenigstens die Anatheme vor „cum ex apostolatus“ denn gültig sind.
Als Fazit können wir festhalten: Nicht nur wir dummen Rechtskundigen, sonden auch Sie in ihrer privatoffenbarten rechtsunkundigen Erleuchtung wissen nicht, was wir wohl mit „cum ex apostolatus“ praktisch anfangen sollen. Im Gegensatz zu Ihnen gibt es aber Menschen, die das einräumen können, weil sie nicht an Persönlichkeitsdefiziten leiden.
Freitag, 6. Juni 2008 14:02
Karl Murx: Die entnehme ich dem Lehramt der Kirche…
…und ihren Verurteilungen der Häretiker.
Bitte keine Ausflüchte:
in Wahrheit spielen Sie sich als Richter über die Bulle Pauls IV auf.
Damit fallen die Zensuren dieser Bulle in §7 auf Sie selbst zurück.
Bitte keine Ausflüchte:
in Wahrheit spielen Sie sich als Richter über die Bulle Pauls IV auf.
Damit fallen die Zensuren dieser Bulle in §7 auf Sie selbst zurück.
Freitag, 6. Juni 2008 13:21
clarissa colonia: Und woher, werter Karl,
nehmen Sie objektive Kriterien dafür, daß der „sensus caroli“ auch mit dem „sensus catholicus fidelium“ deckungsgleich ist?
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