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Mittwoch, 4. Juni 2008 14:55
Er war auch ein Tierquäler
Antichristliche jüdische Kreise haben immer noch ein Interesse daran, ihn als Antisemiten zu verleumden. Dabei hat er sogar grausame mosaische Bräuche verteidigt.
Eugenio Pacelli als Nuntius in Bayern, 1922
Eugenio Pacelli als Nuntius in Bayern, 1922
(kreuz.net, Rom) Kürzlich sind neue Dokumente über den damaligen vatikanischen Staatssekretär Eugenio Pacelli und späteren Papst Pius XII. († 1958) aufgetaucht.

Das berichtete der Journalist Andrea Tornielli in der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’ vom 3. Juni.

Der Hintergrund
Im Jahr 1938 – weniger als ein Jahr vor seiner Wahl zum Papst – wurde Staatssekretär Pacelli vom damaligen französischen Kurienkardinal Eugène Tisserant († 1972) auf eine Gesetzesvorlage im polnischen Parlament hingewiesen.

Bei der Vorlage ging es angeblich darum, die rituelle, rabbinische Schächtung von Tieren in Polen zu verbieten.

Kardinal Tisserant – der spätere Dekan des Kardinalskollegiums – hatte davon in einer Zeitung gelesen.

Er bat den Staatssekretär gegen das Gesetz zu opponieren.

Grausame Prozedur
Das Schächten ist die rituelle Schlachtung von Tieren in Judentum und Islam. Es erfolgt mit einem einzigen großen Messerschnitt quer durch die Halsunterseite des Tieres. Dabei werden die großen Blutgefäße sowie Luft- und Speiseröhre durchtrennt.

Im Judentum erfolgt diese Prozedur ohne Betäubung. Im Islam ist nach bestimmten Rechtsschulen eine elektrische Betäubung zulässig.

Tierschützer kritisieren das Schächten scharf. Video-Aufnahmen zeigen, wie Tiere beim Schächten einen teilweise mehrminütigen Todeskampf durchleben, obwohl Luftröhre und Halsschlagadern sichtbar durchtrennt wurden.

Pius XII.Pius XII.Klicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 6 Bildern zu starten.

Der Protest und die Antwort
Der Originalbrief von Kardinal Tisserant und eine Kopie des Berichtes des Apostolischen Nuntius in Warschau wurden im Archiv der ‘Vereinigung der Freunde von Kardinal Tisserant’ gefunden.

Das Archiv befindet sich in einem französischen Pyrenäen-Dorf unweit der spanischen Grenze.

Kardinal Tisserant schrieb dem Staatssekretär Pacelli am 6. April 1938. Er bat ihn um Auskunft über den polnischen Gesetzesvorschlag und um eine Intervention des Heiligen Stuhles.

Der Staatssekretär setzte sich sofort mit dem Apostolischen Nuntius in Warschau, Erzbischof Filippo Cortesi († 1947), in Verbindung.

In dem Schreiben unterstrich er, daß „jeder Akt der antisemitischen Verfolgung und Gewalt“ zu verurteilen sei. Er bat den Nuntius einzuschreiten.

Nuntius Cortesi antwortete am 7. Mai und erklärte, daß die von den Zeitungen berichtete Nachricht „nicht exakt“ sei.

Das Gesetz existiere zwar, sei aber nur von einem Teil des Parlamentes angenommen und später fallengelassen worden.

Die Vorlage habe im übrigen zum Ziel gehabt, ein jüdisches de facto Monopol im Fleischhandel zu brechen. Es sei weit über die Bedürfnisse des religiösen Gebrauchs hinaus geschächtet worden.

Dann fährt der Nuntius weiter: „Wie Sie, Herr Kardinal, sagen, ist jeder Akt der antisemitischen Verfolgung und Gewalt zu verurteilen.“

Verleumdeter Freund und Helfer
Der spätere Papst Pius XII. war seit seiner Gymnasiastenzeit ein Freund von Guido Mendes, der zur jüdischen Gemeinschaft von Rom gehörte. Nach dem Erlaß der faschistischen Rassengesetze emigrierte die Familie Mendes mit Hilfe von Kardinal Pacelli in die Schweiz.

In einem Interview mit der Tageszeitung ‘Jerusalem Post’ erklärte Mendes nach dem Tod von Pius XII:

„Pacelli war der erste Papst, der in seiner Jugend an einem Sabbatmahl in einem jüdischen Haus teilgenommen hat und der mit wichtigen Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft in Rom über die jüdische Theologie diskutiert hat.“

Mendes erzählte auch, daß er das Elternhaus Pacelli besuchte, daß Eugenio oft bei ihm zuhause war und daß sie sich über ihre Interessen und Ideale austauschten.

Trotz vatikanischen Protesten zeigt das umstrittene Holocaust-Museum ‘Yad Vashem’ in Jerusalem immer noch auf verleumderische Weise das Bild von Pius XII. in der Abteilung, die antisemitischen Staatsoberhäuptern gewidmet ist.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 186 Lesermeinungen:
Sonntag, 8. Juni 2008 23:24
rockdino: @ Brandenburgis + @ Ultramontanus
Die Staatsanwaltschaft hat ausreichende Informationen über diesen Zeitgenossen !!

Das ist erwiesen!
Sonntag, 8. Juni 2008 15:31
Pro fide catholica: Johannes Rothkranz und Mary Ball Martínez zu „Pius XII.“
Man lese doch nur einmal, was ein anderer katholischer Theologe, Johannes Rothkranz, im Anschluss an die langjährige Vatikan-korrespondentin Mary Ball Martínez (Die Unterminierung der katholischen Kirche) zum Thema „Pius XII.“ schreibt (Konzilserklärung I, 263):

„Zweifellos konnte sich Zion beglückwünschen, jemanden nicht bloß gefunden, sondern auch auf seinen Posten befördert zu haben, der in so überwältigender Weise nach außen hin den ‘pastor angelicus’ zu verkörpern vermochte, ohne es innerlich zu sein… Er muß … kein förmlicher Judas gewesen sein. Objektiv steht jedenfalls fest, daß er der Synagoge Satans mächtig zugearbeitet hat. (…)

Kein Papst hat wie er die Kirche verändert, kein Papst wie er den Marxismus begünstigt, kein Papst so wie er die Juden begünstigt.

1. Pius XII. – der große Veränderer der Kirche

„Daß er seinerzeit niemandem als solcher aufgefallen ist, liegt einzig und allein daran, daß es seine Aufgabe war, nur die ersten Keime der Veränderung auszustreuen, die allmählich wachsen und gedeihen würden, nur die ersten Anhaltspunkte zu liefern, an die andere später anknüpfen könnten, nur den bescheidenen Grundstein zu der neuen Kirche zu legen, auf dem seine Nachfolger weiterbauen könnten. Tatsächlich war er in allen Dinge ‘der Erste’. Niemand unter den Neomodernisten beruft sich für irgendeine der neuen ‘Errungenschaften’ auf den hl. Pius X. oder auf Pius XI., aber fast alle berufen sich auf Pius XII.“

(Fortsetzung folgt!)
Sonntag, 8. Juni 2008 15:01
Brandenburgis: Auch die Bekanntgabe der
IP-Nummer reicht für eine strafrechtliche Verfolgung noch nicht aus. Da müßte man mehr aufbringen.
Sonntag, 8. Juni 2008 14:53
Ultramontanus: Wie soll PGS
denn strafrechtlich verfolgt werden, wenn sich Kreuz.net weigern sollte, die IP des entsprechenden Posters herauszugeben. Es dürfte mehrere Leute geben, die seinen real-life-Namen haben.
Sonntag, 8. Juni 2008 14:50
prada: @ rockdino
Und vielleicht ist dies auch eine deutliche Warnung für all diejenigen, die sich hier im scheinbar anonymen Netz im Glauben wähnen, auf schlimmste Art Haß säen zu können.

Sonntag, 8. Juni 2008 14:46
rockdino: @ iudex
Die Sperrung von PGS kam nicht 2 Wochen zu spät. So hatte die Staatsanwaltschaft wenigstens noch Gelegenheit, nach diversen Anzeigen gegen ihn weitere strafrechtlich relevante Dinge über PGS zu sammeln.

Ich wünsche ihm viel Vergnügen, wenn er demnächst viel Zeit haben wird, etwas „in sich zu gehen“. Dort, wo er sich befinden wird, gibt es bestimmt auch einige, die in ihn gehen wollen!
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