Verabscheuungswürdigen Verbrechern, die gegenwärtig ihr Unwesen treiben, muß das Handwerk gelegt werden. Eine einsame bischöfliche Stimme im großen Meer des Schweigens.
(kreuz.net) „Auch bei uns in Österreich muß immer neu gesagt werden, daß Abtreibung kein Anspruchsrecht
und keine Errungenschaft ist, sondern gerade das Gegenteil.“ Das erklärte Bischof Ludwig Schwarz von
Linz am 1. Juni zum Tag des Lebens in der Pöstlingberg-Basilika über Linz.
Niemand könne sich das
Recht anmaßen, einem menschlichen Geschöpf direkt den Tod zuzufügen:
„Angesichts der verbreiteten
Verharmlosung der Abtreibung dürfen wir nicht in lähmende Lethargie verfallen, sondern müssen Überzeugungsarbeit
für diese neue Kultur des Lebens leisten.“
Mons. Schwarz erinnerte an die selige Mutter Teresa von Kalkutta,
die den Schrei des unschuldigen ungeborenen als größten Zerstörer des Friedens bezeichnet hat.
Die
Alternative zum christlichen Menschenbild sei eine Kultur des Todes. Die Christen seien dagegen Botschafter
und Überbringer einer Kultur des Lebens und einer Kultur der Liebe.
Nach christlicher Überzeugung sei
die Existenz jedes einzelnen Menschen vom Anfang an im Plane Gottes gegenwärtig:
„Beim Propheten Jeremia
sagt Gott: Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß
hervorkamst, habe ich dich geheiligt.“
Darum qualifiziere das Zweite Vatikanum die Abtreibung als ein
verabscheuungswürdiges Verbrechen.
Die Folgerung des Bischofs: „Haben wir daher den Mut, Dinge beim
Namen zu nennen, ohne bequemen Kompromissen nachzugehen.“
„Wir müssen uns aus Gewissensgründen jenen
Gesetzen entgegenstellen, und ihnen Widerstand leisten, die Abtreibung und Euthanasie zulassen oder begünstigen.“
Es bedürfe aber auch konkreter Hilfen, damit das Recht, Leben zu dürfen, nicht bloß ein Privileg der
Kinder ist, die von ihren Eltern gewollt sind.
Für Christen seien Kinder ein Geschenk Gottes: „Deshalb
ist es eine unheimliche Anmaßung, bestimmen zu wollen, welches Leben lebenswert ist und welches nicht
lebenswert ist.“
„Jedes Leben, auch das behinderte, ist lebenswert.“
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Marcelus: Zur Gesellschaft gehören wir alle … Eigentlich ist mir der Begriff „Gesellschaft“ etwas zu
anonym. Da lässt es sich leicht dahinter verstecken. Nur – was heißt das wenn wir alle dazu gehören?
Doch nichts anderes als dass sehr wohl jeder einzelne von uns an der Verantwortung mitträgt. Es gibt
Möglichkeiten, sich in der „Gesellschaft“ zu äußern, z. B. div. Leserbriefe, oder Briefe an verantwortliche
Politiker oder Medienverantwortliche. Und wenn ich zehnmal nichts damit ausrichte oder auch öfter, dann
tu ich es eben immer wieder. Und wenn nicht nur ich das tue, sondern viele andere auch, dann lässt sich
mit der Zeit etwas ändern. Davon bin ich überzeugt. Das kann natürlich mit Aufwand verbunden sein,
es stellt sich dann allerdings die Frage wieviel mir die Sache wert ist.
Lieber Marcelus, die Unterscheidung zwischen Gesellschaft und Staat war in den alten Staaten noch gegeben.
Seit das französiche Königtum daran zugrundegegangen ist, ist die Unterscheidung aufgehoben. Die Gesellschaft
und der Staat werden zunehmend eins, mehr noch als in den diesbezüglich ohnehin verdächtigen Staaten
„drittes Reich“ und „UdSSR“ in den „modernen“ Demokratien. Dies auch aufgrund verbesserter technischer
Möglichkeiten (Internet, Fernsehen). Man bezeichnet Staaten, in denen der Staat alle gesellschaftlichen
Bereiche mehr oder weniger infiltritert und dominiert gemeinhin als „totlitär“, das heißt als „vollständig“
in dem Sinne, als sie keine Bereiche dulden, die dem staatlichen Einfluß entzogen sind.
@myriam: Zur Gesellschaft gehören wir alle Wir sind aber nicht die Führer und Meinungspräger der Gesellschaft,
die die Medienleute sind, und dann auch die Politiker und Staatsamtsinhaber.
Marcelus: Die Gesellschaft ist natürlich wesentlich schuld … stimmt schon, nur – zur Gesellschaft gehören
wir alle. Drum sollte jeder einzelne sich überlegen, wo und wie und was er dazu beitragen kann, dass
Frauen, die „guter Hoffnung“ sind (finde das ist ein schöner Ausdruck) auch wirklich Hoffnung haben können.
Auch in schwierigen Situationen.
@myriam: Die Gesellschaft ist natürlich wesentlich schuld, daß Frauen überhaupt erst auf die Idee kommen,
ihre ungeborenen Kinder zu ermorden, und hilft ihnen auch noch dabei. Und die Gesellschaft wird von der
Staatsautorität geleitet.
Bin neu hier, hab aber alle Beiträge eben sorgfältig gelesen. Mir fiel da ein, was die selige Mutter
Theresa einmal sagte: „Der Mensch, der das Medikament gegen Aids hätte finden sollen, wurde von euch
abgetrieben.“ Ich will diesen Gedanken mal weiter verfolgen. – Die Menschen, welche Medikamente gegen
die z.Z. unheilbaren Krankheiten (MS, Parkinson usw.) hätten entwickeln sollen, wurden von der Gesellschaft
abgetrieben. Die Menschen, die Entscheidendes hätten bewirken sollen in Wissenschaft, in den Medien usw.
wurden abgetrieben… Von der Gesellschaft abgetrieben? Ja, solange werdende Mütter nicht voll und ganz
von der Gesellschaft unterstützt werden, ist selbige mitschuld.
@Brandenburgis: 6,7 Personen auf 1 m² Für 1.000.000 m² also der 1 m² mit 6,7 Personen 1.000.000 mal
vervielfacht. 6,7 Personen 1.000.000 mal sind 6.700.000 Personen.
Ich weiß zwar nicht, wie groß der Bodensee ist, bin auch zu faul nachzuschauen, kann aber nochmals mitteilen,
daß 1.000.000.000 qm einem Quadrat von 32 km Seitenlänge entspricht.
Bei 6,7 Personen auf 1 m² bei 6,7 Milliarden Personen braucht man also eine Oberfläche von 1 Milliarde
m². Hat der Bodensee eine Oberfläche von 1 Milliarde m²?
Wenn 6 Ps. auf 1 qm stehen, brauchen wir ein Quadrat von lediglich etwa 35 km Seitenlänge um die Menschheit
unterzubringen. Sind wir etwas großzüger mit nur 4 Ps./qm, dann werdens 40 km im Quadrat.
@Nachtlaterne: 6,7 Milliarden Menschen sollen auf der Oberfläche des Bodensees Platz haben? gemessen
an der tatsache…dass die gesamte menschheit auf der fläche des bodensees platz nehmen könnte, vorausgesetzt
es stünden 6 personen auf einen quadratmeter, liegen die probleme auf der welt ganz gewiss nicht an der
vielzahl der menschen soondern am überegoismus. 6 Personen stehen auf einem m² des Bodensees? Und da
sollen sich 6,7 Milliarden Menschen ausgehen?
Kranzniederlegungen Kranzniederlegungen für die Opfer der Demokratie: www.mutev.de/…fklaerung/Trauer.jpg
„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag
gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen
und uns hinter der Täuschung versteckt.“ Jes. 28/15
@nachtfunzel vorausgesetzt es stünden 6 personen auf einen quadratmeter wow … mein Weltbild stürzt
zusammen … lasst uns das Kaspische Meer auch noch so mit Menschen füllen!
gemessen an der tatsache… …dass die gsamte menschheit auf der fläche des bodensees platz nehmen könnte,
vorausgesetzt es stünden 6 personen auf einen quadratmeter, liegen die probleme auf der welt ganz gewiss
nicht an der vielzahl der menschen soondern am überegoismus.
@ansgar Der intelligenteste Mensche der Welt ist nicht Hawking, sondern das bin ich und genau mit diesem
Zitat beweisen sie das es nicht so ist… Schauen sie einfach weiter ih ihr dickes Buch und verstecken
sich vor der Realität. Schmeißen sie weiterhin mit vor Arroganz strotzenden (veralterten) Fremdwörtern
rum ohne dabei Inhalt zu vermitteln oder auf Argumente einzugehen. Was anderes wird aus ihnen auch nicht
mehr rauskommen. Und ich werde mich garanitert nicht proskynetisch ihnen gegenüber Verhalten. Sie bekommen
meine dicken Mittelfinger und mein Haupt senke ich auch nur um ihnen auf die Schuhe zu spucken. Ich denke
mal dann sind wir auf einem geistigen Niveau sie Primatengehirn. (Denn aufrecht sind sie nicht, höchstens
ihr Gang)
@ Blinder Quatschmacher Der intelligenteste Mensche der Welt ist nicht Hawking, sondern das bin ich. Und
daß Sie, Matschquarker, einen armen gelähmten Krüppel als Apologeten für Abtreibung und Eutanasie
herbeibemühen, beweist, daß es mit Ihrer Intelligenz (schreibt sich übrigens mit Doppel-L) erbärmlich
bestellt ist. Harmonisieren Sie Ihre unangebrachte Hybris mit Ihren zerebralen Möglichkeiten, Sie Frechling!
Beugen Sie Ihr Haupt in Demut, lesen Sie die Beiträge des Aufrechten, lassen Sie die Finger auf der Bettdecke.
Und nähern Sie sich mir nur noch proskynetisch, Sie Pubertätsstagnat!
@nachtlaterne sie sind ein sprecher für den tod im namen eines lebens das kein leben ist hört sich toll
an, widerspricht sich aber selbst. ICH spreche sowieso nicht im Namen eines Lebens (meines nicht mitgezählt)
und halte Abtreibung, wie gesagt, auch für keine gute Lösung sondern die Verhütung. Aber es sollte
jedem (nach ausführlicher Prüfung von Ärzten und Psychologen) das Recht zustehen. Ich weiß dass das
in Ihren Augen unmenschlich und kalt wirkt. Aber der inteligenteste Mensch der Welt (S. Hawking) hat nicht
umsonst die Weltöffentlichkeit gefragt wie die Menscheit die nächsten 100 Jahre überstehen soll. Da
gibt es nämlich Probleme wie Überbevölkerung und Hungersnöte…und daraus folgt meißt Krieg…
blinder-watchmarker: sie sind ein sprecher für den tod im namen eines lebens das kein leben ist. immerzu
finden sie gründe für den tod und darum haben die kinder in einem subjekt wie ihnen nun wirklich keinen
anwalt sondern einen henker der worte gefunden.
dann sind sie… …wenn sie meine Aussagen in BILD-Zeitungsniveau umformeln und schön verallgemeinern
kann ich auch nur sagen sie sind ein blinder Fanatist ohne Realitätsbezug.
ich bin nicht blind für Gottes Gnade… ich hab schlichtweg keine Augen dafür… Aber dafür sehe ich
viele andere Dinge und ertrinke nicht in einem Meer voll Fragen…
Gleich Säuen „wühlen“ in der Gebärmutter? Es war nach langer Zeit, außer Weihbischof Laun, wieder
die klare Stimme eines Bischofs, welche die Abtreibung als das bezeichnete, was sie ist: ein „verabscheuungswürdiges
Verbrechen“. Wird diese Stimme, die ich selbst hören durfte, jedoch im Episkopat Österreichs und Deutschlands
Widerhall finden? Wird nicht vielmehr das feige Schweigen weiterhin vorherrschen? Wird man sich nicht
auch künftig dem Antichrist anbiedern, indem man Jesus Christus, den Heiland und Sohn Gottes in blashemischer
Unzucht darstellt, wie jüngst in Wien durch Kardinal Schönborn geschehen? Wird man nicht weiterhin die
„Aktion Leben“ und ihre Generalsekretärin Kronthaler, welche an der „Fristen“-Tötung bis zur 14. Lebenswoche
und in den Fällen der „Eugenischen-“, „Medizinischen-“ und „Unmündigkeits“-Indikation bis zur Geburt
„nicht rütteln“ will, finanziell unterstützen? Wird die Nichte des Kardinals, Dr. Merckens, die „Lebensschutzbeauftragte“
der Erzdiözese Wien, nicht weiterhin intervenieren, dass die Trennung von abtreibendem und beratendem
Arzt nicht zustande kommt, da sonst auch in Österreich eine Art Beratungsschein-Lösung eingeführt werden
würde, welche das Ende für die kirchliche Unterstützung der „ergebnisoffen“ beratenden „Aktion Leben“
wäre? Die Kirchenführung wird wohl weiter fest in der Hand der Feminististinnen bleiben! Ungeborene
Babys als wühlende „Säue“? Das Beste ist „nie geboren zu sein“ sagte schon Sophokles. Hier outet sich
ein Undankbarer, der blind ist für Gottes Gnade!
@ansgar das hat nichts mit meinen Glücksvorstellungen zu tun. ich denke da eher an die Zukunft unserer
Gesellschaft und zähle dabei ein bischen weiter als nur bis 3, Sie Scheuklappenträger!!
immerzu haben… …die abtreibungsbefürworter unzählige ach so humane argumente für den tod und finden
keine oder kaum argumente für den schutz des lebens. im gericht gottes werden sie wegen besonders schwerer
lieblosiigkeit angeklagt und können ihre merkwürdige humanität in der gottesferne studieren.
#16 rockdino † 23:24:37 | Donnerstag, 5. Juni 2008
@ timpressum Aus 2 Gründen bestimmt nicht: 1. Priester segnen ja die Waffen vor der Schlacht. 2. man
sehe sich die Geschichte der katholischen Kirche in Bezug auf ihr Verhältnis zu Gewalt an.
@timpressum: Es kommt drauf an, in wessen Dienst die Soldaten stehen, und in wessen Dienst sie ausgebildet
werden. Wenn Sie das Verteidigungsheer eines Staates meinen, dann ist steckt jeder mit dem Heer unter
einer Decke, der in dem Staat wohnt, und profitiert vor dem militärischen Schutz. Besser, Sie gehen in
ein Land, das von einer fremden Armee besetzt ist, um nicht schuldig zu werden.
Die Abtreibung des ungeborenen Lebens ist auch in Österreich verboten, auch nach dem 01.01.1975. Seit
dem 1975 ist die Abtreibung nur straffrei gestellt, aber dennoch weiterhin verboten. Ob das ein logisches
verfassungskonformes Gesetz ist, das ist sehr zu bezweifeln. Es wurde aber von einem römisch-katholischen
Bundespräsidenten „abgesegnet“ (Rudolf Kirchschläger, Präsident 1974-1986).
Le Trot! Der famose Le Trot! Wie schön! Seit wann sind Sie denn wieder dabei? @ Watchdings: Kleiner Tipp:
Nicht immer alles gleich tomachen, was Ihren subliminalen Glücksvorstellungen widerspricht. Brunnenfrosch,
Sie, der Sie vom großen Ozean reden wollen.
aber… …wieviel Leid entsteht wenn jedes unverantwortliche „Paar“ jedes Kind bekommt obwohl es in unwürdigen
Verhältnissen geboren wird (z.B. Alkoholismus, Gewalt). Die psychischen Schäden am Kind sind so groß
dass es diese nicht bewältigen kann. Also wird dieses Fehlverhalten (z.B. extreme Gewaltbereitschaft,
Skrupel- und Gefühlslosigkeit) mit in das erwachsenenalter übernommen und wieder an die nächste Generation
weitergegeben. Abtreibung ist natürlich keine „schöne“ Lösung und sollte eigentlich mit Verhütung
vermieden werden! Doch in manchen sozialen Schichten spielt dieses Thema keine Rolle…
#2 Nachtlaterne 09:46:14 | Donnerstag, 5. Juni 2008
es geht, wie… …der bischof riuchtig sagt, um überzeugungsarbeit, es geht aber auch um unwürdige
gesetze, die endlich beseitigt werden müssen. denn gesetze, die den tod von millionen ungeborenen kindern
legalisieren, schneiden den menschen das gewissen heraus. die abtreibungsbefürworter haben unzählige
argumente für den tod und so wenige für das leben. so wie sich an ein kz höchsten jemand gewöhnen
kann, der sagt: ich bin ja nicht drin, so kann sich an die abtreibung nur gewöhnen, der selber nicht
ermordet wird. das schweigen der menschen zu den abtreibungen, zu den großen killingfields, ist neben
der kinderschändung das größte aller verbrechen.